Date: October 19th 2012

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein schönes Gedicht von heißt "Mein letzter Brief an Memet", das er ein Jahr vor seinem Tode an den unerreichbaren Sohn im Exil geschrieben hat:


"Von der Welt kriegt man nicht genug, Memet,
kriegt nicht genug...
Lebe nicht wie ein Mieter in ihr,
auch nicht wie in der Sommerfrische,
sondern, als wäre die Welt dein Vaterhaus...
Vertraue dem Samenkorn, der Erde, dem Meer,
vor allem aber den Menschen.
Lieb die Wolke, die Maschine, das Buch,
vor allem aber den Menschen..."

Nâzım Hikmet (1902-1963)




Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

In eigener Sache: benefind.de: Suchmaschine nutzen und damit dem "Lebenshaus Schwäbische Alb" spenden. Jede 2. Suchanfrage erbringt 1 Cent.
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Lebenshaus

:: 01. Vom Leben auf der Schwäbischen Alb und von weltweiter Zusammenarbeit

Gemeinnützigkeit

:: 02. Kein Fußbreit dem Verfassungsschutz - auch nicht in Fragen Gemeinnützigkeit

Krieg und Frieden

:: 03. Mehr Nein als Jein zum Nobelpreis für die EU

:: 04. Die EU verdient den Friedensnobelpreis nicht

:: 05. Ziemlich realitätsnahe Übung: In Potsdam wird ein Einsatz unter deutscher Führung im Sudan geprobt

:: 06. Krieg, Veteranen und moralische Verwundung

:: 07. US-Kriegsgegnerin nach Abschiebung inhaftiert

:: 08. Zurück zum Ökumenischen Rat der Kirchen: Überwindung von Gewalt

Mittlerer und Naher Osten

:: 09. Israel zwischen Eritrea und Iran

:: 10. Das schwarze Loch füllen

Waffenhandel / Abrüstung

:: 11. Zweiter Anlauf in New York: UNO soll Verhandlungen für Waffenhandelsvertrag wiederbeleben

:: 12. Kooperation oder zurück zum Kalten Krieg?

Erneuerbare Energien

:: 13. Macht- und Preispolitik der Mächtigen: Es geht um Profite und Marktanteile der großen Stromfirmen

:: 14. Neuer Allzeitrekord: 20 GW Windstrom + 5 GW Solarstrom, 10 GW Atomstrom

:: 15. Kostentreiber der EEG-Umlage sind nicht die Erneuerbaren Energien

:: 16. Nur 40% der Strompreiserhöhung 2013 durch EEG verursacht

:: 17. Lebensmittel gehören nicht in den Tank

Finanztransaktionssteuer

:: 18. Finanztransaktionssteuer: Bündnis "Steuer gegen Armut" wird Umsetzung kritisch beobachten

Asyl

:: 19. Gemeinsame Erklärung von Roma- und Flüchtlingsorganisationen zur Debatte um angeblichen Asylmissbrauch


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Vom Leben auf der Schwäbischen Alb und von weltweiter Zusammenarbeit

Interview mit Julia Kramer, die seit Mai 2012 in der Kerngruppe im Lebenshaus in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) lebt und bei Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. mitarbeitet, über ihre Entscheidung für ein Leben auf der Schwäbischen Alb, ihre ersten Eindrücke und Erfahrungen sowie über ihr bisheriges Engagement. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007561.html


:: 02. Kein Fußbreit dem Verfassungsschutz - auch nicht in Fragen Gemeinnützigkeit

Wenn es nicht wahr wäre, müsste man einen so schlechten Witz erst einmal erfinden. Ausgerechnet der Verfassungsschutz soll künftig darüber entscheiden können, ob einem Verein die Gemeinnützigkeit entzogen wird. So jedenfalls will es der am 23. Mai vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzesentwurf zum Jahressteuergesetz 2013. Wie absurd es ist, genau dieser vollkommen diskreditierten Behörde die abschließende Kompetenz zuzuschanzen, über das finanzielle Wohl und Wehe von Vereinen zu entscheiden, zeigen nicht nur die jüngsten NSU-Skandale. Wie im Falle der Informationsstelle Militarisierung (IMI) seitens des Verfassungsschutzes verfahren wurde belegt, dass der Extremismusvorwurf augenscheinlich sehr "locker" sitzt, um missliebige Vereine bar jeder Substanz mundtot zu machen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007555.html


:: 03. Mehr Nein als Jein zum Nobelpreis für die EU

Das Europäische Projekt der Integration ist in der Tat ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem Zeitalter verheerender europäischer Kriege. Innerhalb Europas verhandelt man, statt zu schießen. Feindschaften und Hass wurden überwunden und Europa ist zusammengewachsen. Seit geraumer Zeit bemüht sich die EU aber um Stärkung eigener militärischer Optionen, der europäischen Rüstungsindustrie und der Förderung des Rüstungsexports. Die EU betreibt de facto unfriedliche Politik. Den Friedens-Nobel-Preis verdiente EU-Europa erst, wenn es die Lektionen aus seiner Geschichte wirklich gelernt und die Konsequenzen daraus gezogen hätte. Von Andreas Buro und Mani Stenner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007563.html


:: 04. Die EU verdient den Friedensnobelpreis nicht

Laut Alfred Nobels Testament sollte der Friedenspreis an Friedenshelden gehen, welche auf die Ersetzung des Militarismus durch eine internationale Ordnung auf der Grundlage des Rechts und auf die Abschaffung nationaler Militärstreitkräfte hinarbeiten. Nobel schwebte vor Augen, die Macht von Militarismus und Krieg durch die Macht des Rechts zu ersetzen. Ich glaube, dass die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union nicht den Kriterien entspricht, die Alfred Nobel vorgegeben hat. Von Mairead Corrigan Maguir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007566.html


:: 05. Ziemlich realitätsnahe Übung: In Potsdam wird ein Einsatz unter deutscher Führung im Sudan geprobt

Am 1. Oktober 2012 begann in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Potsdam die EU-Militärübung "Multi Layer 2012". In einer Einladung an "Hochrangige Gäste aus der Europäischen Union" zu einem "Informationstag" am 18. Oktober nennt der deutsche "Operation Commander", Generalleutnant Markus Bentler, das "komplexe Zusammenwirken zwischen den verschiedenen zivilen und militärischen Teilnehmern", die "zivil-militärische Zusammenarbeit" entsprechend dem "Comprehensive Approach der EU zur Krisenbewältigung" als eines der Hauptziele der Übung, die bis zum 26. Oktober anhalten soll. Neben der Bundeswehr und befreundeten Streitkräften sollen unter anderem die Civilian Planning and Conduct Capability (CPCC) und die EU-Delegationen in mehreren Ländern Afrikas und des Nahen und Mittleren Ostens einbezogen werden. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007550.html


:: 06. Krieg, Veteranen und moralische Verwundung

Es ist nicht nur Selbsttötung. Es ist auch eine Überdosis von Drogen, ein Autounfall - quasi oder geheime Selbsttötung, begangen in schrecklicher Isolation. Junge Veteranen aus den Kriegen gegen den Irak und Afghanistan sterben in immer größerer Anzahl von eigener Hand in "einem weitgehend ungesehenen Schema von vorzeitigen Todesfällen, bei deren entsprechender Erfassung die Bundesbehörden versagen und nur langsam darauf reagiert haben", so vor kurzem ein Artikel im American Statesman in Austin auf der Grundlage einer sechsmonatigen Untersuchung der Ursachen des Todes von 266 texanischen Veteranen, die nach der Rückkehr von Einsätzen ums Leben gekommen sind. Mindestens 142 dieser Tode waren in der einen oder anderen Weise selbst herbeigeführt. Von Robert C. Koehler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007549.html


:: 07. US-Kriegsgegnerin nach Abschiebung inhaftiert

Die US-Kriegsgegnerin Kimberly Rivera wurde von US-Militärbehörden inhaftiert, nachdem sie sich aufgrund der Abschiebungsverfügung der kanadischen Behörden am 20. September 2012 an der Grenze stellte. Vor wenigen Tagen wurde sie in das Militärgefängnis Fort Carson, Colorado, überstellt. Der Kriegsdienstverweigerin droht ein Strafverfahren wegen Desertion und damit eine Verurteilung von bis zu fünf Jahren Haft. Mit der Inhaftierung wurde sie auch von ihren vier Kindern und ihrem Ehemann getrennt. Connection e.V. forderte heute die US-Regierung auf, Kimberly Rivera unverzüglich freizulassen. Gleichzeitig bittet das Kriegsdienstverweigerernetzwerk um Protest- und Unterstützungsschreiben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007554.html


:: 08. Zurück zum Ökumenischen Rat der Kirchen: Überwindung von Gewalt

Auch am Anfang des 21. Jahrhunderts ist die verletzende Gewalt die größte Gefahr, die der Welt droht. Nachdem der Westen die massivste kriegerische Gewalt, die sich denken lässt, im 20. Jahrhundert so "vorbildlich" vorexerziert hat, werden sich Gewalttäter und Despoten in den anderen Teilen der Welt durch die moralische Empörung selbstgerechter Nationen kaum beeindrucken lassen. Am Schluss der Vollversammlung in Harare (1998) wurden die Kirchen zu einer Dekade zur Überwindung von Gewalt 2001-2010 aufgerufen, der den Nerv der Weltpolitik trifft. Von Werner Dierlamm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007569.html


:: 09. Israel zwischen Eritrea und Iran

Wenn es Ahmadinejad nicht gäbe, dann würde Israel ihn erfinden. Dank Israels Gangsterrhetorik ("Haltet mich zurück, sonst schieße ich!") richtet sich die internationale Aufmerksamkeit auf die brutale Moslemdiktatur im Iran und ermöglicht Israel, sich still und heimlich selbst in eine brutale jüdische Diktatur zu verwandeln. Israels Zurückdrängung der Demokratie schreitet Tag für Tag fort: Netanyahu führt ein faschistisches, rassistisches Orchester, in dem die vier Hauptakteure ihre Differenzen beiseitelegen und kooperieren, um Israel nach ihrem jeweiligen Traum zu gestalten, der unser aller Alptraum ist. Von Ran HaCohen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007551.html


:: 10. Das schwarze Loch füllen

Wir haben also zwei Wahlkampagnen in den nächsten drei Monaten - eine in den USA und eine in Israel. Ich weiß nicht, welche von ihnen für unser Leben bedeutender ist. In vielerlei Hinsicht sind die beiden Wahlen sehr verschieden. Aber andererseits gleichen sie sich plakativ. Es könnte interessant sein, einige Vergleiche anzustellen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007558.html


:: 11. Zweiter Anlauf in New York: UNO soll Verhandlungen für Waffenhandelsvertrag wiederbeleben

Im New Yorker UN-Hauptsitz begann am Montag (8. Oktober 2012) der für Abrüstung und internationale Sicherheit zuständige Hauptausschuss seine Arbeit. Bis Anfang November werden die Abgesandten aus den 193 Mitgliedstaaten über das breite Spektrum von Rüstungskontrolle und Abrüstung diskutieren. Am Ende sind dann Entschließungen zu über fünfzig Einzelthemen zu erwarten. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem Tagesordnungspunkt eines globalen Waffenhandelsvertrages (Arms Trade Treaty - ATT). Das Volumen des weltweiten Handels mit konventionellen Waffen wird auf 60 Milliarden Dollar jährlich geschätzt und bisher gibt es keine rechtsverbindlichen Normen für den massenhaften Transfer dieser Tötungsmittel. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007552.html


:: 12. Kooperation oder zurück zum Kalten Krieg?

Im kommenden Frühjahr läuft ein Abkommen aus, das nicht nur das Risiko einer Verbreitung von nuklearen und anderen Massenvernichtungswaffen in den vergangenen zwanzig Jahren wirkungsvoll verhindert, sondern darüber hinaus auch konkrete Abrüstungsmaßnahmen herbeigeführt hat. Um die Frage, ob es verlängert wird, hat sich jetzt eine Kontroverse zwischen Russland und den USA entwickelt. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007564.html


:: 13. Macht- und Preispolitik der Mächtigen: Es geht um Profite und Marktanteile der großen Stromfirmen

Immer mehr Solar- und Windstrom nimmt den alten Stromkonzernen Marktanteile weg. Denn EON, RWE & Co haben zwar im Jahr 2000 den Atomausstieg unterschrieben - aber nicht ernst genommen und so schon ein Fünftel ihrer früheren Marktanteile an EE-Unternehmer verloren. Mit Preismanipulationen und einer konzertierten PR-Kampagne versuchen sie jetzt die Energiewende schlecht zu reden und abzubremsen. Fast alle Bürger können den frechen Preiserhöhungen aber ausweichen. Von Raimund Kamm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007557.html


:: 14. Neuer Allzeitrekord: 20 GW Windstrom + 5 GW Solarstrom, 10 GW Atomstrom

Heute erleben wir in Deutschland einen Allzeitrekord: Viel Wind und Licht erzeugen in den Wind- und Solaranlagen zusammen etwa 25 Gigawatt (GW) und decken so rund 40 % des in Deutschland verbrauchten Stroms. Das beschert uns das sonnige und windige Herbstwetter und wird ermöglicht durch die Investitionen in weit über einer Million Solar- und Windanlagen. Von Raimund Kamm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007548.html


:: 15. Kostentreiber der EEG-Umlage sind nicht die Erneuerbaren Energien

Die Bekanntmachung der neuen EEG-Umlage für das kommende Jahr durch die Übertragungsnetzbetreiber suggeriert, dass die Kosten der Erneuerbaren Energien stark steigen würden. Die steigende EEG-Umlage ist jedoch auf den Tatbestand von zusätzlichen Kostentreibern zurückzuführen, die sie unnötig erhöht und die strompreissenkende Wirkung der Erneuerbaren nicht berücksichtigt. Denn der reine Förderungsanteil für den Zubau von Erneuerbare-Energie-Anlagen an der gesamten EEG-Umlage 2013 von 5,28 Cent/kWh steigt nur von rund 2,1 auf 2,3 Cent/kWh, also weniger als die Hälfte der gesamten Umlage. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007562.html


:: 16. Nur 40% der Strompreiserhöhung 2013 durch EEG verursacht

Wieder einmal werden die Erneuerbaren Energien zum Sündenbock für Strompreiserhöhungen erklärt. Es ist richtig, im Jahr 2013 steigen die Strompreise ganz gehörig, aber rund 60 % der Preiserhöhungen haben nichts mit den Erneuerbaren Energien zu tun, sondern mit der Erhöhung von Netzentgelten, Abgaben und Steuern. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007560.html


:: 17. Lebensmittel gehören nicht in den Tank

In wenigen Tagen wird der sogenannte Welternährungstag gefeiert. Das Fazit der Welternährungsorganisation zu diesem Gedenktag ist traurig: über 850 Millionen Menschen weltweit sind unterernährt, rund 15 Prozent der Menschheit hungert. Gleichzeitig sagt die Niederländische Rabobank voraus, dass viele Agrarprodukte im kommenden Jahr noch deutlicher teurer werden und ein Allzeithoch erreicht wird. Von Martin Hofstetter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007559.html


:: 18. Finanztransaktionssteuer: Bündnis "Steuer gegen Armut" wird Umsetzung kritisch beobachten

Elf Länder in der Europäischen Union haben sich beim Treffen der EU-Finanzminister (Ecofin) am heutigen Dienstag in Brüssel geeinigt, die Finanztransaktionssteuer (FTS) im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit einzuführen. Das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" sieht in der Einigung einen enormen Erfolg der globalisierungskritischen Bewegung und aller gesellschaftlichen Kräfte, die sich seit langem für eine Eindämmung der Spekulation an den Finanzmärkten einsetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007553.html


:: 19. Gemeinsame Erklärung von Roma- und Flüchtlingsorganisationen zur Debatte um angeblichen Asylmissbrauch

In einer gemeinsamen Erklärung stellen Roma- und Flüchtlingsorganisationen klar: Roma und andere Minderheiten werden in Serbien und Mazedonien massiv diskriminiert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007565.html

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II. Hinweise

:: Schluss mit den Ausreden, H&M, Gap, Zara und Levi's - Existenzlohn für alle!

So sieht die Realität der globalen Textilindustrie aus: Mit dem gesetzlichen Mindestlohn können ArbeiterInnen ihre Lebenshaltungskosten nicht decken. Extrem lange Arbeitstage und -wochen, Mangelernährung, unwürdige Wohnbedingungen und eine ungenügende medizinische Versorgung sind die Folgen. Fordern Sie jetzt mit der "Erklärung von Bern" H&M, Zara, Gap und Levi's - die Hauptkunden der kambodschanischen Bekleidungsindustrie - dazu auf, existenzsichernde Löhne zu zahlen! Mehr >>
http://www.evb.ch/livingwage


:: Gib Deine Stimme für das Recht auf Nahrung!

Letzte Woche bekam die EU den Friedensnobelpreis verliehen. Das passt nicht recht mit den Tatsachen zusammen, dass durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) weiterhin Menschenrechte in Entwicklungsländern verletzt werden. Setz auch Du ein Zeichen und gib Deine Stimme ab, damit die GAP gerechter wird und nicht weiterhin Menschen ihrer Ernährungsgrundlage beraubt werden! Mehr >>
http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/aktiv-werden/recht-auf-nahrung.html


:: Neu: Rüstungsatlas Baden-Württemberg

Der "Rüstungsatlas Baden-Württemberg" wird gemeinsam von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und der und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Baden-Württemberg herausgegeben. Er ist in vier Bereiche aufgegliedert: Bundeswehr und Militär; Rüstungsstandort Baden-Württemberg; Forschung für Krieg und Sicherheit; Friedensbewegung und Protest. Im Atlas wird der Rüstungsstandort Baden-Württemberg auf 72 Seiten ausführlich beleuchtet. Außerdem finden sich darin viele Grundlageninformationen zum Thema Rüstung und Krieg, die mit zahlreichen Farbgrafiken übersichtlich aufbereitet sind. Darüber hinaus soll ein ausführliches Städte- und Firmenverzeichnis dabei helfen, lokal Protest gegen Militarisierung und Krieg zu mobilisieren.
Der Rüstungsatlas kostet 3,50 € zzgl. Porto und ist zu bestellen beim DFG-VK-Materialversand "Pazifix": material@dfg-vk.de. Die Broschüre steht auch (in verringerter Auflösung wegen der Dateigröße) hier zum kostenlosen download zur Verfügung: http://www.imi-online.de/download/ruestungsatlas_2012_web.pdf


:: Aufruf: Welche Lebensformen im evangelischen Pfarrhaus?

Im Oktober 2011 entließ der Evang. Oberkirchenrat Stuttgart eine Vikarin aus dem Kirchendienst, weil sie einen Muslim geheiratet hatte. Dieser Vorgang wirft die Frage auf, wer Pfarrer(in) einer Kirche werden kann, die sich auf das "Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben ist", beruft. Eine Initiative wünscht sich für die Evang. Landeskirche Württemberg ein neues Pfarrgesetz, das hinsichtlich der Lebensformen im Pfarrhaus frei ist von gesetzlichen Muss-Bestimmungen, die doch meist nur gesellschaftliche und kirchliche Vorurteile widerspiegeln. Dabei geht es nicht um billige Anpassung an den Zeitgeist, sondern darum dass kirchliche Ordnungen der freiheitlichen Ethik des Evangeliums entsprechen. Mehr zu dieser Stellungnahme, die bei Zustimmung unterschrieben werden kann, findet sich unter >>
http://lebensformen-im-pfarrhaus.de

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III. Termine

:: 20.10.2012 - 14.00 Uhr am Hauptbahnhof Stuttgart: Bundeswehr raus aus den Bildungseinrichtungen. Für militärfreie Bildung und Forschung

Ein breites Bündnis aus Friedensorganisationen, gewerkschaftlichen Gruppen, Jugendorganisationen u.v.a. ruft dazu auf, am 20.10. durch die Stuttgarter Innenstadt für militärfreie Bildung und Forschung zu demonstrieren. Beginn um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof, Zwischenkundgebungen am Wissenschafts- und Kultusministerium. RednerInnen u.a. Lena Sachs (Koordinatorin der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr", Buchautorin), Heike Hänsel (MdB), Chris Capps (US-Deserteur, GI Cafe). Mehr >>
http://bawue.dfg-vk.de/fileadmin/user_upload/Bundeswehr_raus_aus_den_Bildungseinrichtungen._Demo_20.10..pdf


:: 26.10.2012 - 16.00 -18.00 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge Freiburg: "Legt den Leo an die Kette"

Protestkundgebung gegen die Panzerverkäufe mit Jürgen Grässlin (Aktion Aufschrei gegen Rüstungsexporte), Theodor Ziegler (Lieder gegen Militarismus, Rüstung und Krieg), Jürgen Lodemann (Schriftsteller), N.N. (Amnesty International zur Menschenrechtslage in Saudi-Arabien), Schriftliches Grußwort und Lieder von Konstantin Wecker. VA: Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche e.V., Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) - Ortsgruppe Freiburg, pax christi-Bistumsstelle Freiburg, Rüstungsinformationsbüro (RIB e.V.) Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt: Christoph Besemer, E-Mail: christoph.besemer@wfga.de Mehr >>
http://www.paxchristi-freiburg.de/html/veranst/detail.html?&vt=2&tid=648727


:: 27.10.2012 - Im Fachwerk, Schwarzer Weg 8, Minden/Westfalen: Ziviler Ungehorsam und Gewaltfreie Aktionen in Bewegungen

Dieses Fachgespräch will ein Beitrag zur Reflektion und Klärung der Begrifflichkeiten Gewaltfreiheit und Ziviler Ungehorsam sein und damit zugleich einen positiven und ermutigenden Effekt auf anstehende Aktionen, z.B. die Aktion gegen den Export des Leopard-Panzers an Saudi Arabien im Rahmen von "Aktion Aufschrei" erzielen. Infos >>
http://www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/einladung-zum-fachgespraech-ziviler-ungehorsam-und-gewaltfreie-aktionen-in-den-bewegungen


02./03.11.2012 - Pacellihaus der Kath. Erwachsenenbildung Erlangen: "120 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft - Pazifismus gestern und heute"

"Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten." Diese Grundsatzerklärung bestimmt das friedenspolitische Handeln und Wirken der Mitglieder der DFG-VK. Als größte pazifistische Organisation in der Bundesrepublik mit einer 119-jährigen Geschichte ist die DFG-VK Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Strömungen in der deutschen Friedensbewegung. Mit eigenen Landesverbänden und mit Gruppen sowie aktiven Mitgliedern in vielen Orten in allen Bundesländern, ist die DFG-VK die einzige Friedensorganisation mit bundesweiter Verankerung. Aus Anlass ihres 120-jährigen Bestehens veranstaltet die Deutsche Friedensgesellschaft einen Vortragsabend mit anschließender Diskussion. Unter anderem mit Vorträgen von Dr. Guido Grünewald, Historiker, DFG-VK: "120 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft" und Prof. Dr. Theodor Ebert, Friedensforscher: "Die Politikfähigkeit des Paz
ifismus - Das Potential der Gewaltfreien Aktion". Mehr >>
http://www.dfg-vk.de/aktuelles/aktionen/2012/800


:: 03./04.11.2012 - Reinhardswaldschule in Fuldatal: Jenseits von Lohnarbeit und Kapitalmacht - Unternehmen in einer Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Unter diesem Thema finden die 51. Mündener Gespräche statt. Der Denkansatz einer Reform der Geld- und Bodenordnung enthält bislang wenig wahrgenommene Möglichkeiten, den Gegensatz zwischen Kapitalmacht und entfremdeter Lohnarbeit zu überwinden und demokratisch-partizipative Unternehmensformen entstehen zu lassen, in denen sich menschliches Arbeiten so entfalten kann, dass es zugleich dem eigenen Unterhalt als auch einem selbstbestimmten und sinnerfüllten Tätigsein dient. Dieses Potenzial der Geld- und Bodenreform, die Produktionsmittel in verschiedenen personengebundenen Rechtsformen zu dezentralisieren, soll im Rahmen dieser Tagung sichtbar gemacht werden. Mehr >>
http://www.muendener-gespraeche.de


:: 17./18.11.2012 - Tübingen: Entdemokratisierung und Krieg - Kriegerische Demokratie

Der IMI-Kongress beschäftigt sich dem Demokratieabbau und der Entparlamentarisierung in der Außenpolitik und analysiert, welche Formen der Kriegführung damit einhergehen. Davon ausgehend soll eine Auseinandersetzung mit den neuen Formen der Öffentlichkeit und der Willensbildung stattfinden und die Frage erörtert werden, in welchem Verhältnis Krieg und Demokratie grundsätzlich und in ihren verschiedenen Ausprägungen stehen. VA: Informationsstelle Militarisierung (IMI). Mehr >>
http://www.imi-online.de/2012/09/25/imi-kongress-2012-17-18-november-entdemokratisierung-und-krieg-kriegerische-demokratie/


:: 22.11.2012 - 20.00 Uhr im "Café fair & mehr" in Gammertingen: "Das andere Gesicht des Sudan"

Die Ausschreitungen gegen Botschaften durch Islamisten im Sudan sind in aller Munde. Aber der Sudan hat auch eine andere, weitgehend unbekannte Seite: weite Landschaft, alte Kultur und Gastfreundschaft, und vor allem die Bewegung junger Sudanesinnen und Sudanesen, die sich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen, mit unfassbarem Mut und unter großen persönlichen Risiken. Wohin führt der Weg des Sudan, um dessen Zukunft verschiedene gesellschaftliche Kräfte ringen? Julia Kramer arbeitete zwei Jahre mit dem zivilen Friedensdienst im Sudan. Sie schafft bei der Veranstaltung am 22. November im "Café fair & mehr" in Gammertingen durch Bilder, Kurzfilme und sudanesische Snacks einen Einblick in das vielfältige Land. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007567.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


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--
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