Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Karlsruhe: 3. Tagung “Frieden schaffen ohne Waffen”: I have a dream

21. April 2018, 14 - 17 Uhr

Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, Karlsruhe

Der US-amerikanische Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King (MLK) Jr. wurde im April 1968 ermordet. Anlässlich des 50. Todestags wollen wir seinem Leben, seinen Überzeugungen nachspüren und zugleich überlegen, was wir heute noch von ihm und seinem Wirken lernen können. Wie können wir unserem Traum näher kommen, "Frieden schaffen ohne Waffen" zu verwirklichen? Für den langjährigen, im April 2014 verstorbenen und weit über das Land bekannten Friedensaktivisten Ulli Thiel, der den einprägsamen Slogan im September 1978 erstmals vorstellte, war MLK ein wichtiges Vorbild.

MLK war einer der herausragenden Vertreter im Kampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit und war zwischen Mitte der 1950er und Mitte der 1960er Jahre der bekannteste Sprecher des Civil Rights Movement, der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner. Er propagierte den zivilen Ungehorsam als Mittel gegen die politische Praxis der Rassentrennung in den Südstaaten der USA und nahm an entsprechenden Aktionen teil.

Wesentlich durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das Civil Rights Movement zu einer Massenbewegung geworden, die schließlich erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben und das uneingeschränkte Wahlrecht für die schwarze Bevölkerung der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis. Auch sein Wirken für Frieden und atomare Abrüstung sind bis heute prägend. MLK hielt 1963 beim Marsch auf Washington, vor 250.000 ZuhörerInnen seine berühmte Rede "I have a dream".

Programm

13 Uhr 30:     Ankommen bei Kalt- und Warmgetränken und kleinen Snacks

14 Uhr:         Begrüßung  incl. Grußwort Kiflemariam Gebrewold (ev. Landeskirche)

14 Uhr 10      Eröffnungsvortrag

Auf den Spuren von Martin Luther King. Leben und Wirken eines kompromisslosen Friedensnobelpreisträgers

Volker Grotefeld

14 Uhr 30:     Vorstellung und Bildung von drei Arbeitsgruppen

1. Die Uhr tickt - nukleare Renaissance versus Atomwaffenverbot. Über die Arbeit der Zivilgesellschaft am Beispiel ICAN
Marvin Mendyka

2. Gewaltfreiheit als Haltung
Michael Schmid

3. Der Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA im Spiegel der Popmusik
Istar Buscher

16 Uhr 15:     Pause

16 Uhr 30:     Abschlussplenum

Konsequenzen aus den Arbeitsgruppen. Zusammenfassung und Ausblick

 

Volker Grotefeld (Versöhnungsbund) hat anstelle seines Zivildienstes zwei Jahre beim Farm Labor Organizing Committee (FLOC) in den USA gearbeitet. Er ist Diplomingenieur in der Umwelttechnik. Er war Reiseleiter "Auf den Spuren von MLK" im August 2001, bei der viele Orte in den USA angefahren, die im Zusammenhang mit dem Friedensnobelpreisträger bedeutsam waren.

Marvin Mendyka ist Student an der Uni Bonn und arbeitet beim Netzwerk Friedenskooperative. Seit 2013 ist er aktiv gegen Atomwaffen. Für die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" ist er tätig als Campaigner und Sprecher. Die Kampagne ist Teil der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN, die 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Michael Schmid, Geschäftsführer von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. Seit Mitte der 1970er Jahren in der Eine-Welt-Bewegung, Ökologie- und Friedensbewegung engagiert. Teilnahme an zahlreichen gewaltfreien Aktionen, die ihn einige Male vor Gericht führten. Intensive Beschäftigung mit Gandhi und MLK und deren Gewaltfreiheit, u.a. während Studienreisen in Indien und USA.

Istar Buscher, Historiker und Politikwissenschaftler, seit der Schulzeit engagiert in der Friedensbewegung und für interkulturelle Verständigung. Sein Hauptinteresse gilt der Darstellung historischer Ereignisse in Film, Musik und Werbung, sowie der interkulturellen Rezeption populärer Medien.

Anmeldung bis 18.4.2018 an: DFG-VK, Werastr. 10, 70182 Stuttgart, blach@dfg-vk.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg, DFG-VK Karlsruhe, Pax an - die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V.

Programm zum Download

Veröffentlicht am

21. April 2018

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