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Kundgebung in Gammertingen: “Keine Abschiebungen nach Afghanistan!”

Afghanistan: Keine Sicherheit. Nirgendwo.

Protest gegen die nächste Sammelabschiebung

ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!

 

Einladung zur Protestkundgebung

Mittwoch, 31.05.2017, 18.30 Uhr, Stadtbrunnen

Sigmaringer Straße in Gammertingen

Geplanter Ablauf: Zunächst gibt es einen Redebeitrag von Michael Schmid zur aktuellen Situation bei den Afghanistan-Abschiebungen ( Redemanuskript ); Gudrun Scheuerle und Walter Märkle tragen einen Text mit einem "Plädoyer für eine WELT- INNENPOLITIK" (S. 50ff.) vor; Zubair und Katrin Warnatzsch werden einen Hilferuf von 40 afghanischen Geflüchteten aus dem Landkreis Konstanz vorlesen ( Hilferuf Dari / Hilferuf Deutsch ); dazwischen wird Bernd Geisler ein paar Musikstücke auf dem afghanischen Instrument Sarod spielen; zum Abschluss wird Anneliese Volz das Lied "We shall overcome" mit uns singen.

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihre Solidarität mit den von Zwangsrückführungen ins Bürgerkriegsland Afghanistan betroffenen Menschen zeigen wollen. Und die gegen eine unmenschliche Politik protestieren möchten, mit der Schutzsuchende in ein Land abgeschoben werden, in dem Krieg, Terror und Chaos herrschen.

"Afghanistan bleibt eines der gefährlichsten, gewalttätigsten und krisengeschütteltsten Länder der Welt", sagt z.B. das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe, UNOCHA, in seinem Jahresbericht. Andere UN-Organisationen, amnesty international und zahlreiche Afghanistan-Experten bestätigen, dass Afghanistan nirgendwo sicher ist. Und die Verhältnisse verschlechtern sich zunehmend. Dennoch ist die Bundesregierung weiter entschlossen, Menschen in dieses Land abzuschieben.

Nach fünf Sammelabschiebungen ins Krisenland Afghanistan seit Dezember steht am 31. Mai die sechste bevor.

Die Bundesregierung verbreitet weiter die Mär von angeblich "sicheren" Regionen in Afghanistan. Dies schlägt sich auch in den Entscheidungen des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nieder. Inzwischen befindet sich die Schutzquote für afghanische Geflüchtete im freien Fall. Die Ablehnungsbescheide der Asylanträge von afghanischen Schutzsuchenden haben drastisch zugenommen. Die Betroffenen versetzt es in Angst und Schrecken, wenn ihr Asylantrag abgelehnt wird. Und die anderen, die mit Angst und Bangen auf den Bescheid zu ihrem Asylantrag entgegenfiebern, kommen ebenfalls mit jeder Ablehnung erneut in eine große Krise. Dazu kommen dann noch die unmenschlichen Sammelabschiebungen. Dies alles ist offensichtlich politisch gewollt: Abschottung, Abschreckung, Zermürbung, Verzicht auf Rechtsmittel, "freiwillige Rückkehr", Abschiebung…

Es ist dringend geboten, gegen eine unmenschliche Politik zu protestieren, mit der Schutzsuchende in ein Land abgeschoben werden, in dem Krieg, Terror und Chaos herrschen. Und mit den mit den von Zwangsrückführungen ins Bürgerkriegsland Afghanistan betroffenen Menschen unsere Solidarität auszudrücken.

Bitte informiert andere Menschen, kommt selber zur Protestveranstaltung, bringt andere mit, um ein deutliches Zeichen des Protests gegen diese Politik setzen zu können! Die Abschiebebefürworter kommen immer mehr unter Druck. Was sie an Begründungen abgeben, wirkt zunehmend hilflos. Die Chancen, die Abschiebungen nach Afghanistan bald wieder zu stoppen, stehen nicht ganz schlecht. Dafür müssen wir aber dran bleiben.

Wer möchte, kann gerne auch ein passendes Transparent oder Plakat mitbringen. Für die anschließende Dokumentation freuen wir auch über Fotos, die uns zur Verfügung gestellt werden.

Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg statt, der zu Protestveranstaltungen für den Tag der nächsten Sammelabschiebung aufgerufen hat.

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Veröffentlicht am

31. Mai 2017

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