Date: June 6th 2010

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

aus Trauer um die Opfer und aus Solidarität mit den Friedensaktivisten der "Free Gaza"-Flottille sind in der vergangenen Woche überwiegend Artikel zum israelischen Angriff auf die Schiffe und dem dabei angerichteten Blutbad in unsere Lebenshaus-Website eingestellt worden. Neben diesem Schwerpunkt beschäftigen sich einige Artikel u.a. mit den Aussagen von Ex-Bundespräsident Köhler über die Hintergründe deutscher Kriegseinsätze und den damit verbundenen Heucheleien in Deutschland.

Der jüdische Schriftsteller Erich Fried ist bereits vor über 20 Jahren verstorben. Aber ist der nachfolgende Text von ihm nicht nach wie vor, ja gegenwärtig besonders aktuell?


Worauf es ankommt

Es kommt im Augenblick
nicht darauf an
wann es war
dass die Unterdrückerregierung
in Israel
sich verwandelt hat
in eine Verbrecherregierung

Aber es kommt darauf an
zu erkennen
dass sie jetzt eine
Verbrecherregierung ist

Es kommt auch nicht mehr
darauf an
darüber zu streiten
nach welchem Vorbild
sie ihre Verbrechen begeht
Diese Verbrechen selbst
tragen sichtbar die Spur ihres Vorbilds

Aber es kommt darauf an
nicht nur klagend oder erstaunt
den Kopf zu schütteln
über diese Verbrechen
sondern endlich
etwas dagegen zu tun

Es kommt nicht darauf an
was man ist
Moslem, Christ, Jude, Freigeist:
Ein Mensch
der ein Mensch ist
kann nicht schweigen
zu dem was geschieht

(Erich Fried, * 6.5.1921 - + 22.11.1988)


Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Spiritualität des Kampfes für eine andere Welt - eine Kultur des Lebens für alle

:: 02. Frachtschiff "Rachel Corrie" auf dem Weg nach Gaza: mit Hilfsgütern aus Deutschland

:: 03. Gush Shalom zum israelischen Angriff auf die 'Free Gaza'-Schiffe

:: 04. Israelischer Piratenakt gegen Gaza-Freedom-Flotilla

:: 05. Israelisches Blutbad auf dem Meer

:: 06. Die Gaza-Flottille treibt Israel in ein Meer der Dummheit

:: 07. Massaker an Friedensaktivisten und Kaperung der Gaza-Flottille: Frieden jetzt!

:: 08. Versöhnungsbund zur Kaperung der Gaza-Flottille

:: 09. Augenzeuge: Gefesselt und auf Knien

:: 10. Henning Mankell: "Ich war dort"

:: 11. "Töte einen Türken, und dann ruh dich aus!"

:: 12. Bündnis fordert: Freie Fahrt für die Schiffe nach Gaza! Kein Kidnapping!

:: 13. Einreise verweigert: Israel hindert Noam Chomsky an der Einreise in die Westbank

:: 14. Noam Chomsky und die Gedanken-Polizei

:: 15. Noam Chomsky erhielt den Erich-Fromm-Preis 2010 in Stuttgart

:: 16. Ein Tag im November

:: 17. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Köhlers Abtritt und deutsche Heucheleien

:: 18. Präsidialer Kriegserklärer

:: 19. Exit-Debatte: Das ist Schreibstuben-Bellizismus

:: 20. Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke vorläufig gescheitert

:: 21. Die Antiatombewegung ist wieder da

:: 22. "Griechenland ist überall"

:: 23. Finanztransaktionssteuer: nicht ewig prüfen, einführen!

:: 24. Robin Hood geht mit gutem Beispiel voran: Bundestag muss klaren Beschluss für Finanztransaktionssteuer fassen

:: 25. Sanktionen spalten Sicherheitsrat

:: 26. Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran: 23. Teheraner Internationale Buchmesse

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Spiritualität des Kampfes für eine andere Welt - eine Kultur des Lebens für alle

Während eines Politischen Nachtgebets beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München zur Erinnerung an Dorothee Sölle zeigte Ulrich Duchrow in einem Vortrag auf, wie notwendig die Überwindung des herrschenden Kapitalistischen Systems ist, wenn die Menschheit auf einer bewohnbaren Erde überleben will. Er zeigte auch das "Wie" auf in Bezug auf Bündnisse von unten und dieses in biblischer Perspektive: "Indem wir aus der Isolierung und dem Konkurrenzverhalten heraustreten und uns mit anderen zusammentun, um für Gerechtigkeit und Frieden zu kämpfen, werden wir menschlich. Wir erfahren die Geistkraft Gottes, wie es Dorothee Sölle in ihrem Glaubensbekenntnis sagt." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006344.html


:: 02. Frachtschiff "Rachel Corrie" auf dem Weg nach Gaza: mit Hilfsgütern aus Deutschland

Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel: Am 01.06.2010 ist unsere fünfköpfige Delegation von der Freedom-Flotilla der internationalen Free-Gaza- Bewegung zurückgekehrt. Unsere Trauer gilt den Menschenrechtsaktivisten, die bei dem Angriff der israelischen Armee auf die Flotilla getötet wurden, unser Beileid den Familien und Freunden der Aktivisten. Ein weiteres Schiff der Flotte, ein nach der in Gaza getöteten US-Menschenrechtsaktivistin Rachel Corrie benannter Frachter, ist noch auf dem Weg nach Gaza. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006345.html


:: 03. Gush Shalom zum israelischen Angriff auf die 'Free Gaza'-Schiffe

In dieser Nacht wurde mitten auf dem Meer ein Verbrechen begangen - auf Befehl der Regierung Israels und dem IDF-Kommando. Ein kriegsähnlicher Angriff gegen Schiffe mit Hilfslieferungen und tödliche Schüsse auf Friedensaktivisten und Aktivisten humanitärer Hilfe. Es ist eine wahnsinnige Sache, die sich nur eine Regierung leisten kann, die alle roten Linien überschritten hat. Nur eine wahnsinnige Regierung, die alle Beherrschung und jede Verbindung zur Realität verloren hat, kann so etwas tun. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006335.html


:: 04. Israelischer Piratenakt gegen Gaza-Freedom-Flotilla

In der vergangenen Nacht hat die israelische Marine die Schiffe der Freedom-Flotilla der internationalen Free-Gaza-Bewegung eingekesselt und aufgebracht. Das israelische Fernsehen spricht von 19 Toten durch das israelische Militär, das nach Angaben der Free-Gaza-Bewegung unmittelbar beim Betreten des Schiffes begonnen hat zu schießen. Organisationen fordern u.a. die sofortige Freilassung aller Passagiere der Freiheitsflotte, die sofortige Freigabe der beschlagnahmten Schiffe und der Hilfsgüter und die Ermöglichung der Weiterfahrt nach Gaza und das Ende der israelischen Blockade von Gaza. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006336.html


:: 05. Israelisches Blutbad auf dem Meer

Gilad Atzmon, ein britischer Jazzmusiker und Autor israelischer Herkunft, wirft der Staats- und Militärführung Israels vor, das Blutbad auf den Hilfsschiffen für Gaza vorsätzlich herbeigeführt zu haben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006342.html


:: 06. Die Gaza-Flottille treibt Israel in ein Meer der Dummheit

Die israelische Propagandamaschine hat neue Höhepunkte ihrer hoffnungslosen Raserei erreicht. Sie hat Menus aus den Gaza-Restaurants mit Falschinformationen ausgeteilt. Sie beschämt sich selbst, indem sie sich an sinnlosen PR-Schlachten beteiligt, mit denen man besser nie angefangen hätte. Sie will die unwirksame, illegale und unethische Belagerung des Gazastreifens aufrecht erhalten und die "Friedensflottille" an der Gaza-Küste nicht andocken lassen. Da gibt es nichts zu erklären, gewiss nicht einer Welt, die das Gespinst von Erklärungen, Lügen und Taktiken nie abkaufen wird. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006338.html


:: 07. Massaker an Friedensaktivisten und Kaperung der Gaza-Flottille: Frieden jetzt!

Netzwerk Friedenskooperative und Attac Deutschland verurteilen Überfall israelischer Militärs auf Gaza-Hilfskonvoi. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006334.html


:: 08. Versöhnungsbund zur Kaperung der Gaza-Flottille

Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbund ist Mitglied des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel, eine der unterstützenden Organisationen der angegriffenen Freiheits-Flottille. An der Flotte nimmt auch die nordirische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan-Maguire teil, die Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes ist. Mir ihr fühlen wir uns besonders verbunden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006339.html


:: 09. Augenzeuge: Gefesselt und auf Knien

Der Völkerrechtler Norman Paech (72) war im Auftrag von IPPNW auf einem Schiff der Gaza-Flotte. Er spricht von Rechtsbruch und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006343.html


:: 10. Henning Mankell: "Ich war dort"

Augenzeugenbericht. Wie der schwedische Schriftsteller Henning Mankell den israelischen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte erlebt hat - und wie ihn Journalisten in Berlin befragen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006351.html


:: 11. "Töte einen Türken, und dann ruh dich aus!"

Auf hoher See wurde in internationalen Gewässern ein Schiff von der Marine gestoppt. Militär stürmte es. Hunderte an Deck widersetzten sich. Die Soldaten wandten Gewalt an. Einige der Passagiere wurden getötet, viele verletzt. Das Schiff wurde in den Hafen gebracht. Die Passagiere wurden gewaltsam vom Schiff geführt... Das Schiff wurde "Exodus 1947" genannt. Es verließ Frankreich in der Hoffnung, die britische Blockade zu brechen, die verhängt war, um Schiffe voller Holoaust-Überlebender daran zu hindern, die Küste Palästinas zu erreichen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006349.html


:: 12. Bündnis fordert: Freie Fahrt für die Schiffe nach Gaza! Kein Kidnapping!

Die deutsche Delegation auf der "Challenger" wird am 28. Mai auf offener See im Mittelmeer auf die anderen Schiffe der Gaza-Freedom-Flottille stoßen, um dann gemeinsam die Küste von Gaza anzusteuern. Scharf verurteilen die Initiatoren der Aktion, IPPNW, pax christi, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, palästinensische Gemeinde Deutschland die Absicht der israelischen Marine, die Passagiere zu kidnappen und die Ladung nach Ashdod zu bringen. Das Bündnis begrüßt die zahlreichen internationalen Appelle, die freie Fahrt für die Flotte fordern. Darunter auch ein Appell der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006332.html


:: 13. Einreise verweigert: Israel hindert Noam Chomsky an der Einreise in die Westbank

Am Sonntagnachmittag (16.5.) wurde Noam Chomsky von israelischen Wachposten die Einreise in die Westbank verweigert. Von Jordanien aus wollte er am Grenzübergang bei der Allenby-Brücke ins Westjordanland einreisen. Nachdem sie ihn mehr als drei Stunden verhört hatten, stempelten die Israelis in Chomskys Pass den Vermerk: 'Einreise verweigert'. Geplant waren Vorträge an der Bir-Zeit-Universität (nahe Ramallah). Außerdem wollte sich Chomsky mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad treffen. Noam Chomsky im Gespräch mit Democracy Now! >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006325.html


:: 14. Noam Chomsky und die Gedanken-Polizei

Gush Shalom schrieb an den israelischen Innenminister und verlangt klare und durchsichtige Kriterien, warum und wieso Personen der Zugang ins Land verweigert wird. "Solche Entscheidungen können nicht anonymen Beamten oder Sicherheitsleuten überlassen werden, die zu einer Gedankenpolizei und zum Zensor politischer Meinungen wird." Dies erfolgte, nachdem dem amerikanischen Linguisten Prof. Noam Chomski - einem der bedeutendsten Denker der Welt - der Zugang nach Israel und den Besetzten Gebieten verwehrt worden war. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006326.html


:: 15. Noam Chomsky erhielt den Erich-Fromm-Preis 2010 in Stuttgart

"Für sein Lebenswerk als Wissenschaftler, vor allem aber für sein unbeirrtes Eintreten für ein humanistisches und demokratisches Denken" verlieh die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft den von ungenannten Spendern mit 10.000 Euro dotierten Erich-Fromm-Preis 2010 an Noam Chomsky. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006329.html


:: 16. Ein Tag im November

Rahm Emanuel ist anscheinend der von israelischen Führern am meisten gehasste Amerikaner. Er wird als der gefährlichste Gegner der Netanyahu-Regierung im Weißen Haus angesehen. Hinter geschlossenen Türen überschütten sie ihn - wenn man den Medien glauben soll - mit antisemitischen Schimpfwörtern. "Judenjunge" ist eines davon. Nach zionistischem Jargon ist er ein "selbsthassender Jude". Und siehe da, hier bummelt er in kurzen Hosen in Galiläa herum. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006331.html


:: 17. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Köhlers Abtritt und deutsche Heucheleien

Am 31. Mai 2010 trat Bundespräsident Horst Köhler aufgrund seiner Aussagen über die Hintergründe deutscher Kriegseinsätze zurück. Tatsächlich sind derartige Einsätze zur Durchsetzung deutscher Interessen schon längst Gang und Gäbe. Bereits in den "Verteidigungspolitischen Richtlinien" des Jahres 1992 wurden die Grundlagen hierfür gelegt. Einsätze zur Rohstoffsicherung und zum "Schutz" von Handelswegen sind seither in jedem wichtigen militärpolitischen Dokument, etwa in den neuen "Verteidigungspolitischen Richtlinien" des Jahres 2003 oder dem Weißbuch der Bundeswehr von 2006 eine Selbstverständlichkeit. Von Jürgen Wagner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006341.html


:: 18. Präsidialer Kriegserklärer

Der Bundespräsident hat benannt, was die politische Klasse lieber unausgesprochen lässt, wenn sie Militärinterventionen im Ausland begründet - das ökonomische Motiv. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006330.html


:: 19. Exit-Debatte: Das ist Schreibstuben-Bellizismus

Torsten Wöhlert hat Befürwortern eines Abzugs aus Afghanistan im "Freitag" vorgeworfen, sie würden der Frage nach einer Nachkriegsordnung aus dem Weg gehen. Eine Replik von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006347.html


:: 20. Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke vorläufig gescheitert

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt, dass es der Bundesregierung von Angela Merkel heute (4.6.2010) nicht gelungen ist, gemeinsam mit einigen Ministerpräsidenten der Länder Laufzeitverlängerungen zu beschließen. Dazu IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz: Ganz offenkundig hat sich inzwischen auch in der Union die Erkenntnis durchgesetzt, dass es nicht unproblematisch ist, beständig gegen den erklärten Willen und die Interessen der eigenen Bevölkerung zu regieren.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006346.html


:: 21. Die Antiatombewegung ist wieder da

4.000 bis 5.000 Personen demonstrierten am Pfingstmontag in der Schweiz gegen den Ausbau der Atomkraft und für die vermehrte Nutzung der vorhandenen erneuerbaren Energie. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006327.html


:: 22. "Griechenland ist überall"

Institut Solidarische Moderne kritisiert Angriffe des Finanzmarktes auf europäische Staaten und schlägt sofortige Initiativen vor. Namhafte Wissenschaftler und Politiker einigen sich auf konkretes Maßnahmenpaket "Griechenland ist überall". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006319.html


:: 23. Finanztransaktionssteuer: nicht ewig prüfen, einführen!

Die Euro-Länder haben sich am 17.05.2010 für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Heute ziehen die beiden Regierungsparteien nach, sprechen sich jedoch nur für die Einführung einer Börsensteuer aus. Das SÜDWIND-Institut, einer der Erstunterzeichner der Kampagne 'Steuer-gegen-Armut', begrüßt den Koalitionsbeschluss. Allerdings fordern wir die Bundesregierung auf, sich für die Finanztransaktionssteuer (FTT) stark zu machen, und nicht auf die vom Internationalen Währungsfonds favorisierte Finanzaktivitätssteuer (FAT) zu setzen. Zudem fordert SÜDWIND eine Vorreiterolle Deutschlands und eine unmissverständliche Initiative in der EU, damit die FTT zügig bis Ende des Jahres 2010 eingeführt wird. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006317.html


:: 24. Robin Hood geht mit gutem Beispiel voran: Bundestag muss klaren Beschluss für Finanztransaktionssteuer fassen

Mit einer spektakulären Aktion haben Oxfam, Attac und Jusos im Rahmen der Kampagne "Steuer gegen Armut" den Bundestag aufgefordert, sich in dieser Woche mit einem Beschluss für die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer auszusprechen. Eine solch klare Positionierung Deutschlands wird als entscheidender Impuls für die EU bewertet, eine Steuer auf Finanztransaktionen zu beschließen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006321.html


:: 25. Sanktionen spalten Sicherheitsrat

Im New Yorker UN-Sitz steht eine vierte Sanktionsresolution gegen den Iran zur Abstimmung. Aber nicht alle Mitglieder halten das für eine gute Idee. Aus ihrer Sicht gibt es eine bessere Alternative: Den von Brasilien und der Türkei vermittelt Deal vom 17. Mai über die Auslagerung der umstrittenen iranischen Urananreicherung. Ist das nun ein Durchbruch zu einer umfassenden Streitbeilegung oder nur ein cleveres Manöver um drohende Sanktionen abzuwenden? - die Meinungen sind gespalten. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006333.html


:: 26. Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran: 23. Teheraner Internationale Buchmesse

Der Monat Mai 2010 lieferte erneut den Beweis, dass in der weitgehend gleich geschalteten deutschen Massenmedien Gegebenheiten im Iran ignoriert und verschwiegen werden, die nicht existieren dürfen, da ansonsten bestimmte aufgebauschte Feindbilder hinterfragt werden könnten. In der Zeit vom 5. bis 15. Mai 2010 fand die 23. Teheraner Internationale Buchmesse (Tehran International Book Fair, abgekürzt als TIBF) statt und wurde von Millionen Menschen besucht. Von Afsane Bahar. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006350.html

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II. Hinweise

:: Weltweite Petition Gaza: Angriff untersuchen, Blockade beenden

Avaaz.org hat eine Petition gestartet, die an die UNO und an führende Politiker übergeben wird. Schon weit über 400.000 Menschen haben unterzeichnet. Um weiteren Druck aufzubauen werden weitere Unterzeichnerinnen und Unterzeichner gesucht. Der Text lautet:
"Petition an Regierungen und internationale Organisationen - Wir fordern eine sofortige, internationale Untersuchung des Angriffs auf den Hilfskonvoi, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Blockade des Gaza-Streifens aufzuheben." Mehr >>
http://www.avaaz.org/de/gaza_flotilla_3/98.php?cl_taf_sign=60Q1EjZ3


:: "Wir scheuen keine Konflikte" - neue Ausstellung des Zivilen Friedensdienstes. Kostenloses Angebot für Schulen, politische Bildung und Friedensinitiativen

Frieden lässt sich nicht verordnen oder erzwingen. Doch man kann die zivilen Kräfte einer Gesellschaft dabei unterstützen, Konflikte friedlich zu regeln - bevor es zum Ausbruch von Gewalt kommt. Das ist der Ansatz des Zivilen Friedensdienstes (ZFD). Seine bislang über 500 entsandten ZFD-Fachkräfte können beachtliche Erfolge in Projekten weltweit verbuchen. Wie das Programm des ZFD wirkt und wie die Fachkräfte arbeiten, das zeigt die Ausstellung "Wir scheuen keine Konflikte". Schulen, Bildungsstätten und Friedensinitiativen können sie jetzt kostenlos erhalten. Sie kann kostenlos bestellt werden unter material@ziviler-friedensdienst.org. Weitere Informationen in der Rubrik "Materialien" unter >>
http://www.ziviler-friedensdienst.org

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III. Veranstaltungstermine

:: 06.06.2010ff. - bundesweite Termine zum Konflikt Israel/Palästina/Libanon

http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm
http://www.kopi-endederbesatzung.de/86.0.html


:: 07.- 14.06.2010 - Rundreise durch mehrere Städte: Gegen Ausbeutung - für Kinderrechte

Am 6. Juni startet die von der Christlichen Initiative Romero organisierte Rundreise von Francis Estefania Zeas vom Jugendclub Infantil aus Nicaragua. Die 14-Jährige berichtet über die Situation arbeitender Kinder in Nicaragua. Anlässlich des "Internationalen Tag gegen Kinderarbeit" fordert sie aus eigener Erfahrung eine würdige Arbeit von Kindern statt eines Verbots. Mehr >>
http://www.ci-romero.de/pronats_rundreise_2010/


:: 09.-15.06.2010 - Veranstaltungsreihe in Stuttgart/Karlsruhe/Tübingen: Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens

Waiwai und Patena vom Volke der Waiapi in Amazonien berichten über ihre Situation, ihre Ängste und ihre Hoffnungen. Sie leben in ihrem Reservat im Regenwald, wurden von Poema e.V. Stuttgart eingeladen. Mehr unter >>
http://www.poema-deutschland.de/


:: 13.-26.06.2010 - Evang. Gemeindehaus "Lamm" Tübingen: Ausstellung: "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"

In Israel werden die Ereignisse um 1948, die mit der Ausrufung des israelischen Staates verbunden waren, als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderten langer Verfolgung gefeiert. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben diese Ereignisse dagegen zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf nationale Selbstbestimmung, geschweige denn auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Die aus der Ermordung von Millionen Juden im Nationalsozialismus erwachsene deutsche Schuld hat dazu geführt, dass Gesellschaft, Politik und Medien ganz überwiegend das israelische Verständnis dieses Zeitabschnitts verinnerlicht haben. Dadurch wurde der Blick auf das Leid des palästinensischen Volkes verstellt. Die Thematisierung der Flucht und Vertreibung dieser Menschen, erst recht ihrer Forderungen nach Rückkehr und Entschädigung, gilt bis heute vielfach als Tabubruch. Wir sind aber überzeugt, dass ohne die Kenn
tnis und ohne eine gebührende Anerkennung dieser Seite des Konflikts Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten keine Chance haben werden. Mit der Nakba-Ausstellung soll hierzu ein Beitrag geleistet werden. VA: Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Arbeitskreis Palästina TÜ, Verein Arabischer Studenten und Akademiker TÜ, Aktionszentrum Arme Welt e.V. TÜ, in Kooperation mit der Evangelischen Stiftskirchengemeinde TÜ. Während der Ausstellung wird zudem eine Reihe von Veranstaltungen angeboten. Mehr dazu unter >>
http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm


:: 25.06.2010 - 20.00 Uhr im Hospitalhof Stuttgart: Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

Vortrag von Silke Helfrich zur Wiederentdeckung der Gemeingüter: Wie wir die Zugangs- und Nutzungsrechte zu Wissen und Wasser, Atmosphäre und Erbgut, Boden, Nahrung und neuen Technologien stärken können. Silke Helfrich, studierte Philologie und Pädagogik, Anfang 1990 begann sie in der Entwicklungspolitik zu arbeiten, ab 1999 leitete sie das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexico City. Schwerpunkte ihrer dortigen Arbeit bildeten die Themen Globalisierung, Gender und Menschenrechte, Publizistin, Autorin. VA: Heinrich-Böll Stiftung BaWü in Kooperation mit dem Hospitalhof/Evang.Bildungswerk, Stuttgart. Mehr >>
http://www.hospitalhof.de/index.php?id=342


02. - 03.07.2010 - Ev. Akademie Bad Boll: Ausgewachsen? Wirtschaftswachstum neu denken

Wachstum gilt als Königsweg aus Wirtschaftskrise und Staatsverschuldung. Doch viele meinen, die ökologischen, vielleicht auch die ökonomischen Grenzen des Wachstums sind erreicht. Wie sehen aktuelle Befunde zur nationalen und internationalen Ökonomie aus? Wie ist Wirtschaft mit weniger oder keinem Wachstum denkbar? Wie viel Wachstum vertragen/benötigen Mensch und Gesellschaft? Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/240410.pdf


:: 04.-09.07.2010 - Burg Schlaining (Burgenland): Krieg im Abseits. "Vergessene Kriege" zwischen Schatten und Licht oder das Duell im Morgengrauen um Ökonomie, Medien und Politik

Das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) lädt herzlich zur 27. Internationalen Sommerakademie ein. Über Kriege und bewaffnete Konflikte im Irak, in Afghanistan oder in Israel-Palästina hören und lesen wir beinahe täglich, während jene in Kaschmir, Pakistan, den Philippinen, im Kaukasus, in Algerien, Westsahara, im Kongo oder in Lateinamerika kaum in den aktuellen Schlagzeilen der Auslandsberichterstattung vorkommen. Wie definiert sich nun "Krieg"? Warum werden manche Kriege von Politik, Medien oder auch der Zivilgesellschaft "vergessen" oder verdrängt? Wer gewinnt, wer verliert dabei? Auf welche Politik müssen BürgerInnen und Nichtregierungsorganisationen drängen, um die "vergessenen Kriege" an die Oberfläche der politischen Agenda zu bringen oder in Zukunft erst gar nicht entstehen zu lassen? Welche Instrumente des zivilen Krisenmanagements und der zivilen Konfliktprävention sind zur Bearbeitung wichtig? Mehr >>
http://www.aspr.ac.at/sak.htm

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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