Date: May 18th 2010

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

dem heutigen Newsletter möchte ich wieder einmal mit einem Text von Erich Fried voranstellen.


Zurückblickend

Die besseren Aussichten
eröffnen sich dadurch dass wir
die sonst keine haben
das offen zu sagen beginnen

Die Zukunft liegt nicht darin
dass man an sie glaubt
oder nicht an sie glaubt
sondern darin
dass man sie vorbereitet

Die Vorbereitungen
bestehen nicht darin dass man
nicht mehr zurückblickt
sondern darin
dass man sich zugibt

was man sieht beim Zurückblicken
und mit diesem Bild vor Augen
auch etwas anderes tut
als zurückblicken

(Erich Fried)


Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Tagung Bad Boll: "Zum Dialog gibt es keine Alternative"

:: 02. Atomkraftgegner Stay: "Röttgen hat nichts dazugelernt"

:: 03. Mehrheit will Atomausstieg

:: 04. Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

:: 05. Kernwaffenfreie Zone - ein Schritt zur atomaren Abrüstung in Nahost?

:: 06. Wenig Abrüstung, viel Modernisierung

:: 07. Atomwaffen adieu? US-Nuklearwaffen in Europa auf der NATO-Agenda

:: 08. Eine Wolke über Jerusalem

:: 09. Ein schwarzes Loch

:: 10. Abrüstung: Tabu frisst Sicherheit

:: 11. Deutsche Iranpolitik

:: 12. Vertreibung aus dem Irak

:: 13. Interview mit der afghanischen Friedensaktivistin Malalai Dschoja (Joya)

:: 14. Moskauer Mehrdeutigkeiten

:: 15. Von "neuer Finanzmarktarchitektur" der G20 keine Spur - Attac fordert nationale Kapitalverkehrskontrollen und Quellensteuern

:: 16. Sorge um die Armen in einem reichen Land

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Tagung Bad Boll: "Zum Dialog gibt es keine Alternative"

Stellungnahme des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zu Angriffen auf die Tagung "Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden" vom 11.-13. Juni 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006299.html


:: 02. Atomkraftgegner Stay: "Röttgen hat nichts dazugelernt"

Zu den Aussagen von Bundesumweltminister im Interview mit dem Magazin "stern" erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Röttgen hat angesichts der Massenproteste gegen die Atomenergie nichts dazugelernt. Eine breite gesellschaftliche Mehrheit glaubt ihm sein Gerede von der Brückentechnologie nicht mehr. Eine Brücke, die so baufällig und marode ist, wie beispielsweise die Atomkraftwerke in Biblis, Krümmel und Brunsbüttel, will keiner mehr benutzen, noch dazu, wenn sie in eine völlig falsche Richtung führt. Denn je schneller die AKW vom Netz gehen, umso dynamischer werden sich die Erneuerbaren Energien entwickeln." >
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006297.html


:: 03. Mehrheit will Atomausstieg

Der Ausgang der bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird von großer politischer Bedeutung sein. Nicht nur für das Bundesland selbst, sondern für ganz Deutschland. Verlieren dort CDU und FDP ihre Regierungsmehrheit, hat auch die schwarz-gelbe Koalition in Berlin keine Mehrheit mehr im Bundesrat. Die bräuchte sie, um die geplanten Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke zu beschließen. Doch eine große Mehrheit der Bürger will weiter den Atomausstieg, wie eine aktuelle Greenpeace-Umfrage zeigt. Von Talassa Bremer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006305.html


:: 04. Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

"Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert", so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz "Atomwaffen abschaffen" in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz). Unter dem starken Beifall der TeilnehmerInnen unterstrich der Generalsekretär seine Forderung über den Beginn der Verhandlungen über eine Atomwaffenkonvention. Er betonte die Notwendigkeit des Engagements der Friedensbewegung und dankte für die weltweite Courage von Menschen - sich auch gegen Widerstände - für nukleare Abrüstung einzusetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006304.html


:: 05. Kernwaffenfreie Zone - ein Schritt zur atomaren Abrüstung in Nahost?

Das Projekt einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten könnte mitentscheidend sein für Erfolg oder Scheitern der zurzeit am UNO-Hauptsitz tagenden Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag. Gleich zu Beginn forderte Ägyptens Außenminister Ahmed Aboul-Gheit, die Konferenz müsse ein Vorbereitungskomitee einsetzen, damit konkrete Verhandlungen im kommenden Jahr beginnen können. Die Chefin des US State Departments Hillary Clinton versicherte, Washington würde "praktische Maßnahmen unterstützen", um dieses Ziel zu erreichen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006308.html


:: 06. Wenig Abrüstung, viel Modernisierung

Die Zukunft der atomaren Waffen, die nukleare Abrüstung und Barack Obamas Vision einer atomwaffenfreien Welt beherrschten die Schlagzeilen der vergangenen Woche. Analysiert man den neuen Start-Vertrag und Obamas Konzept für die Nuklearpolitik seiner Regierung, den Nuclear Posture Review (NPR), so zeigt sich: Barack Obama zahlt einen hohen Preis, um erste Trippelschritte zu einer atomwaffenfreien Welt durchsetzen zu können. Die Innenpolitik diktiert seinen Handlungsspielraum. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006282.html


:: 07. Atomwaffen adieu? US-Nuklearwaffen in Europa auf der NATO-Agenda

Die US-amerikanischen Atombomben in Europa sind Relikte des Kalten Krieges und haben dort schon lange nichts mehr verloren. Das sagten in der Vergangenheit zumeist Friedensgruppen und Abrüstungsanhänger. Nun aber hat die Forderung auch die Parlamente und Regierungen erreicht. Auf Antrag von Belgien, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen beschäftigen sich sogar die NATO-Außenminister auf ihrem heute in der estnischen Hauptstadt Tallinn beginnenden Treffen mit einem möglichen Abzug der noch verbliebenen Atomwaffen aus den europäischen Stationierungsländern. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006284.html


:: 08. Eine Wolke über Jerusalem

Die Siedlungen wachsen die ganze Zeit über schnell. Überall auf der Westbank und in Ost-Jerusalem schießen Siedlungen wie giftige Pilze aus dem Boden und vergiften die Chancen des Friedens. In dieser Angelegenheit gab es nie Unterschiede zwischen Golda Meier und Menachem Begin, Ehud Barak und Ariel Sharon, Shimon Peres und Binyamin Netanyahu. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006300.html


:: 09. Ein schwarzes Loch

Die nächste Wahl ist noch weit weg. Wenn nicht eine plötzliche Krise auftaucht, wird sie 2014 stattfinden. In Israel sind drei Jahre eine politische Ewigkeit. Viele glauben, dass die Regierung viel früher fallen wird, vielleicht in ein paar Monaten. Dann ist die zugewiesene Frist für das Einfrieren des Siedlungsbaus in der Westbank vorbei. Benyamin Netanyahu wird dann entscheiden müssen, ob er dem amerikanischen Druck nachgibt und sie verlängert oder ob er mit dem Vergrößern der Siedlungen weitermacht und eine Konfrontation mit Barack Obama riskiert. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006311.html


:: 10. Abrüstung: Tabu frisst Sicherheit

Wer verhindern will, dass Iran sich die Atombombe besorgt, muss endlich Israels Atomwaffen in den Abrüstungsverhandlungen thematisieren. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006292.html


:: 11. Deutsche Iranpolitik

Afsane Bahar setzt sich in einem Beitrag mit einem Artikel zum Iran-Konflikt von Prof. Volker Perthes auseinander, der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik und so etwas wie der "Chefberater der deutschen Außenpolitik" ist. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006301.html


:: 12. Vertreibung aus dem Irak

Die Zahl 202 ist eine der beschämendsten dieses Jahrzehnts. Sie benennt die Gesamtzahl der Flüchtlinge aus dem Irak, die von den USA bis Ende 2006 ins Land gelassen worden sind. Die Regeln, die Paragrafen über die Zulassung irakischer Flüchtlinge waren unerbittlich, auch in anderen Staaten aus der "Koalition der Willigen", die zusammen mit den USA seit März 2003 Krieg gegen den Irak führten. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006314.html


:: 13. Interview mit der afghanischen Friedensaktivistin Malalai Dschoja (Joya)

Malalai Dschoja, die afghanische Aktivistin und ehemalige Abgeordnete des Afghanischen Parlamentes nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie zählt zu den lautesten Gegnern des Krieges der USA und der Nato in Afghanistan. In einem aktuellen Artikel forderte sie die USA auf: "Hört auf, meine Leute zu töten". Vor nahezu drei Jahren wurde Dschoja aus dem Afghanischen Parlament ausgeschlossen, weil sie die Herrschaft der Warlords angeprangert hatte. Seither muss sie um ihr Leben fürchten. In der vergangenen Woche setzte das TIME Magazine Dschoja auf seine Liste der 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2010, unterschlägt aber ihre Botschaft. Von Sonali Kolhatkar. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006309.html


:: 14. Moskauer Mehrdeutigkeiten

Wer hat gesiegt vor 65 Jahren? Und wer wurde erst viel später befreit? Fragen anlässlich einer Militärparade, die an den Sieg der Alliierten am 9. Mai erinnern sollte. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006310.html


:: 15. Von "neuer Finanzmarktarchitektur" der G20 keine Spur - Attac fordert nationale Kapitalverkehrskontrollen und Quellensteuern

Mit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Ergebnisse des Treffens der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs in Washington reagiert. "Von den vollmundigen Ankündigungen der G20 vor einem Jahr in London, eine neue Finanzmarktarchitektur zu schaffen, ist nichts übrig geblieben. Nicht einmal auf das bescheidene Ziel einer internationalen Bankenabgabe konnten sich die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer einigen, von regulierenden Maßnahmen ganz zu schweigen", sagte Silke Ötsch von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Finanzmärkte und internationale Steuern. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006296.html


:: 16. Sorge um die Armen in einem reichen Land

Wie Christinnen und Christen in einem reichen Land wie Deutschland mit der Sorge um die Armen umgehen, war eines der Themen auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag, der vom 12. bis 16. Mai in München stattfand. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006312.html

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II. Hinweise

:: Keine Ölbohrungen vor der Küste

Nach der gewaltigen Ölkatastrophe strömen täglich ungehindert Millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko. Vor der Katastrophe wollten US-Politiker die Ölbohrungen auf neue Küstengebiete ausweiten. Jetzt will die Obama-Administration auf neue Bohrungen verzichten, bis die Untersuchungen zu dem Vorfall abgeschlossen sind. Doch das genügt nicht: Ölbohrungen vor der Küste sind schmutzig, gefährlich und die falsche Strategie für eine sichere Zukunft. Die USA sollen sich von Ihrer Abhängigkeit vom Öl befreien und mit uns allen eine weltweite Energierevolution vorantreiben. Lasst uns diese Gelegenheit ergreifen und eine klare Botschaft an Präsident Obama senden: Verzichten Sie auf den Ausbau der Öhlbohrungen! Unser weltweiter Protestruf wird sich in Washington mit einem gewaltigen Spruchband Gehör verschaffen, sobald wir 500.000 Unterschriften erreichen. Mehr >>
http://www.avaaz.org/de/stop_offshore_drilling/

:: Neue Website: "Erfolgreich gewaltfrei"

"Erfolgreich gewaltfrei" geht zurück auf eine Studie des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) im Auftrag des Förderprogramms zivik. Sie weist Wege, Konflikte auch ohne Waffengewalt zu beenden oder gar nicht erst eskalieren zu lassen. Die Autorin der Studie, BSV-Vorstandsmitglied Christine Schweitzer, präsentiert professionelle Ansätze und Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung. Den Erfolg dieser Maßnahmen dokumentiert "Erfolgreich gewaltfrei" mit über 20 positiven Beispielen. Die umfassende Bestandsaufnahme will zivilgesellschaftlichen Akteuren einen praxisnahen und entscheidungsorientierten "Werkzeugkasten" professioneller Methoden für eine Konfliktbearbeitung, die den Einsatz von Gewalt ausschließt, an die Hand geben. "Erfolgreich gewaltfrei" steht allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Mehr unter >>
http://www.erfolgreich-gewaltfrei.de


:: Neue Broschüre "Der israelisch-palästinensische Konflikt"

Der Internationale Versöhnungsbund, Deutscher Zweig hat eine Broschüre des Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD) übersetzt und veröffentlicht. In dieser Argumentationshilfe zum Thema Israel/Palästina werden alle wichtigen Behauptungen derjenigen, die sich als pro-israelisch bezeichnen, aufgelistet und nacheinander entkräftet. Und das Ganze erfolgt so knapp wie möglich, ohne jedoch oberflächlich zu sein. Mit dem von Jeff Halper, Jimmy Johnson und Emily Schaeffer geschriebenen Text, will die renommierte israelische Friedensorganisation ICAHD eine Lücke schließen und gängige Slogans erschüttern. Obwohl Slogans ihrer Meinung nach politische Probleme in geradezu lächerlicher Weise vereinfachen, dominieren sie bedauerlicherweise den öffentlichen Diskurs. ICAHD entkräftet die Slogans durch Geraderücken des Betrachtungsrahmens. Die kritische Einordnung des Konflikts in dieser Veröffentlichung wurde durch israelische Juden vorgenommen. Mehr unter >>
http://www.versoehnungsbund.de/oeff/books_ICAHD.html

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III. Veranstaltungstermine

:: 24.05.2010 - AKW Gösgen/Olten (Schweiz): "MenschenStrom gegen Atom"

Die Stromkonzerne wollen in der Schweiz neue Atomkraftwerke bauen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand, der nun an die frische Luft getragen wird. Atomenergie ist teuer, dreckig und gefährlich. Zur Aktion "MenschenStrom gegen Atom" sind alle Menschen eingeladen, welchen die Atomkraft ungeheuer ist. Interessierte, AKW-GegnerInnen und Neugierige jeden Alters wandern am 24. Mai gemeinsam von Aarau oder Däniken via Mülidorf beim AKW Gösgen nach Olten. Lebenshaus Schwäbische Alb unterstützt den Protest von "MenschenStrom gegen Atom". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/006277.html


:: 29.05.-04.06.2010 - Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) lädt Mitgliedskirchen und kirchliche Organisationen ein, an einer Aktionswoche für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel teilzunehmen. All diejenigen, die auf einen gerechten Frieden hoffen, sind eingeladen, friedliche Aktionen zu organisieren, um so ein gemeinsames internationales Zeugnis für den Frieden abzulegen. Während der Weltweiten Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel vom 29. Mai bis 4. Juni 2010 werden Kirchen aus verschiedenen Ländern ein eindeutiges Signal an die politischen Entscheidungsträger, die Öffentlichkeit und die eigenen Gemeinden senden, dass ein Friedensabkommen, das die Rechte und die Zukunft beider Völker sichert, dringend notwendig ist. Mehr >>
http://www.oikoumene.org/de/events-sections/aktionswoche-fuer-frieden.html


:: 09.-15.06.2010 - Veranstaltungsreihe in Stuttgart/Karlsruhe/Tübingen: Der Tod des Waldes ist das Ende unseres Lebens

Waiwai und Patena vom Volke der Waiapi in Amazonien berichten über ihre Situation, ihre Ängste und ihre Hoffnungen. Sie leben in ihrem Reservat im Regenwald, wurden von Poema e.V. Stuttgart eingeladen. Mehr unter >>
http://www.poema-deutschland.de/


:: 11.06.-13.06.2010 - Ev. Akademie Bad Boll: Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden

Warum wird die Hamas vom Westen isoliert, die früher als Terrorgruppe bezeichnete Fatah dagegen umworben? Die Hintergründe beider Strömungen und die Eskalation zwischen ihnen werden ebenso diskutiert wie Ansätze für einen Dialog. Warum ist es für die Israelis wichtig, mit beiden zu reden? Was trauen wir uns in Deutschland bezogen auf den Konflikt zu? Eine Tagung im Gespräch mit Vertretern von Hamas, Fatah und aus Israel, mit deutschen Abgeordneten und Fachleuten. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/programm/


11./12.06.2010 - Ev. Akademie Bad Boll: Ist eine andere Weltwirtschaft möglich? Ansätze für ein anderes Wirtschaften

Welche Alternativen gibt es zu einem angelsächsisch geprägten Kapitalismus? Weltweit werden neue Konzepte entwickelt aber auch auf tradierte Wirtschaftsweisen zurückgegriffen, die sich merklich von den neoliberalen Leitbildern absetzen. Mit Blick auf diese Beispiele diskutieren wir, inwiefern Wirtschaft veränderbar ist. Welche Veränderungen brauchen wir und wie können Veränderungen von Wirtschaft auf den Weg gebracht werden? VA: Ev. Akademie Bad Boll und Christen für gerechte Wirtschaftsordnung. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/programm/


11.06.2010 - 15.00 bis 18.00 Uhr kath. Gemeindezentrum Frankfurt-Griesheim : Gewaltfreiheit konkret! Beispiele gewaltfreier Konfliktbearbeitung im ehemaligen Jugoslawien

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zerbrach Jugoslawien in einem brutalen Bürgerkrieg, wie ihn Europa seit Ende des 2. Weltkrieges nicht mehr kannte. Ana und Otto Raffai, ein Ehepaar aus Zagreb, wollten sich nicht damit abfinden, wie ihre Heimat in Hass und Gewalt versank. Sie versuchten mit gewaltfreien Mitteln für Verständigung und Versöhnung zu wirken. 1995 absolvierten sie beim Oekumenischen Dienst in Wethen eine Ausbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung und begannen anschließend mit Trainings und Seminaren zu Gewaltfreiheit in Kroatien. Sie berichten über ihre Friedensarbeit in Südosteuropa und erläutern an ganz konkreten Projekten, wie zivile Konfliktbearbeitung gelingen kann, aber auch wo die Grenzen dieses Ansatzes liegen, was geschehen müsste, um eine längerfristige Versöhnung und Kooperation in der Region zu erreichen, und welche Rolle die aktive Zivilgesellschaft und die friedenspolitischen und religiösen Bewegungen in Westeuropa bei diesem Prozess sp
ielen können. VA: Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main u.a. Anmeldekontakt pax christi-Bistumsstelle Limburg, eMail: friedensarbeiterin@pax-christi.de. Ein detailliertes Programm der Veranstaltung findet sich hier >>
http://www.zentrum-oekumene-ekhn.de/fileadmin/E___P/Veranstaltungen_Flyer/flyer_zkb_11_juni_raffai_web.pdf


:: 13.-26.06.2010 - Evang. Gemeindehaus "Lamm" Tübingen: Ausstellung: "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"

In Israel werden die Ereignisse um 1948, die mit der Ausrufung des israelischen Staates verbunden waren, als Wiedergeburt nach zweitausendjährigem Exil und nach Jahrhunderten langer Verfolgung gefeiert. Den überwiegenden Teil der Palästinenser haben diese Ereignisse dagegen zu einem Volk von Flüchtlingen gemacht, die sich ihrer Heimat und ihres Besitzes beraubt sehen, ohne Aussicht auf nationale Selbstbestimmung, geschweige denn auf Entschädigung oder gar Rückkehr. Die aus der Ermordung von Millionen Juden im Nationalsozialismus erwachsene deutsche Schuld hat dazu geführt, dass Gesellschaft, Politik und Medien ganz überwiegend das israelische Verständnis dieses Zeitabschnitts verinnerlicht haben. Dadurch wurde der Blick auf das Leid des palästinensischen Volkes verstellt. Die Thematisierung der Flucht und Vertreibung dieser Menschen, erst recht ihrer Forderungen nach Rückkehr und Entschädigung, gilt bis heute vielfach als Tabubruch. Wir sind aber überzeugt, dass ohne die Kenn
tnis und ohne eine gebührende Anerkennung dieser Seite des Konflikts Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten keine Chance haben werden. Mit der Nakba-Ausstellung soll hierzu ein Beitrag geleistet werden. VA: Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Arbeitskreis Palästina TÜ, Verein Arabischer Studenten und Akademiker TÜ, Aktionszentrum Arme Welt e.V. TÜ, in Kooperation mit der Evangelischen Stiftskirchengemeinde TÜ. Während der Ausstellung wird zudem eine Reihe von Veranstaltungen angeboten. Mehr dazu unter >>
http://www.friedenskooperative.de/nahost.htm

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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