Date: April 14th 2010

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Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Tage ist es 65 Jahre her, seit der bekannte evangelische Theologe und Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Diktatur Dietrich Bonhoeffer am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Bonhoeffer war ein sehr eigenständiger Theologe, der die Bedeutung der Bergpredigt und Nachfolge Jesu besonders betonte und persönlich vorlebte. In seinen Gefängnisbriefen entwickelte er Visionen für eine künftige Ökumene an der Seite der Armen und Gedanken zu einer nichtreligiösen Interpretation von Bibel und Gottesdienst. Wir erinnern mit einigen kurzen Texten an Dietrich Bonhoeffer.


Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit
und die Verantwortung gegenüber
der Zukunft geben fürs Leben
die richtige Haltung.

(Dietrich Bonhoeffer)


Jedes Werden in der Natur,
im Menschen,
in der Liebe muss abwarten,
geduldig sein,
bis seine Zeit zum Blühen kommt.

(Dietrich Bonhoeffer)


Man muss sich durch
die kleinen Gedanken,
die einen ärgern,
immer wieder hindurchfinden
zu den großen Gedanken,
die einen stärken.

(Dietrich Bonhoeffer)


Bonhoeffers Glaubensbekenntnis von 1934

Ich glaube,
dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

(Dietrich Bonhoeffer - 4.2. 1906 bis 9.4. 1945)

Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Die Macht der Hoffnung nie verlieren

:: 02. Daniel Berrigan: Ein Blick zurück in Dankbarkeit

:: 03. Europa könnte bis 2050 komplett mit Strom aus Erneuerbaren Quellen versorgt werden

:: 04. "Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne!" - Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" ruft bundesweite Ökostrom-Wechselwoche aus

:: 05. Vorwand Atomwaffensperrvertrag: Über Alternativen zwischen Pest und Cholera im Iran-Atomkonflikt

:: 06. Die israelischen Atomwaffen und ihre Bedeutung für die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten

:: 07. Obama will Atomterroristen das Handwerk legen

:: 08. Eine Frage der Zählweise

:: 09. Neu-START-Vertrag: Die Küken werden im Frühling gezählt

:: 10. "Russland und die USA tricksen beim Zählen"

:: 11. Mit Solar- und Windenergie gegen die Verdrängung

:: 12. Israel sollte Obama danken, denn er handelte wie ein Freund

:: 13. Der Gang nach Canossa

:: 14. "Haltet mich zurück!"

:: 15. Das große Wagnis

:: 16. Iran, Israel und USA - Hintergründe zur Konfliktregion Naher und Mittlerer Osten

:: 17. Und plötzlich ist Krieg

:: 18. Einfluss der Bundeswehr an Schulen zurückdrängen

:: 19. Der Vertrag von Lissabon - eine verpasste Chance

:: 20. Obama will Moratorium für Offshore-Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen aufheben

:: 21. Zwei Jahrzehnte Elend

:: 22. Oscar Romero: Kein Superman

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Die Macht der Hoffnung nie verlieren

Interview mit dem Friedensnobelpreisträger von 1980, Adolfo Perez Esquivel (Argentinien), zu seinen Erfahrungen in Lateinamerika mit dem Konzept von Veränderung durch Gewaltfreiheit, seinen Aufenthalt im Gefängnis, die Rolle von Hildegard Goss-Mayr und ihres Mannes Jean Goss für die Sache der Gewaltfreiheit, sowie über die alltägliche, permanente Revolution, mit der Veränderungen herbeigeführt werden können. >>
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:: 02. Daniel Berrigan: Ein Blick zurück in Dankbarkeit

Daniel Berrigan ist Jesuit, der durch die spektakulären Aktionen gegen den Vietnamkrieg bekannt wurde. Am 17. Mai 1968 hat er zusammen mit seinem Bruder Philip Einberufungsbescheide für das Militär verbrannt. Seitdem kämpft er gegen Armut und Gewalt, schreibt Bücher, unterrichtet an Universitäten und organisiert Seminare. Er ist innerhalb der katholischen Kirche in den USA eine der wichtigsten pazifistischen Stimmen. George M. Anderson, S.J. hat sich mit Daniel Berrigan über dessen Leben unterhalten. >>
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:: 03. Europa könnte bis 2050 komplett mit Strom aus Erneuerbaren Quellen versorgt werden

Wenn ein leistungsfähiges europäisches Fernübertragungsnetz und ein vereinter Elektrizitäts-Binnenmarkt geschaffen werden und mit ähnlichen Netzen und Märkten in Nordafrika verbunden werden, können bis zur Mitte des Jahrhunderts Erneuerbare Energieträger in großem Maßstab genutzt werden. Das geht aus einem in der vergangenen Woche von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers veröffentlichten Bericht hervor. >>
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:: 04. "Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne!" - Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" ruft bundesweite Ökostrom-Wechselwoche aus

Mit einer bundesweiten Aktionswoche für Ökostrom vom 10. bis 18. April erhöhen die Umweltverbände den Druck auf die Atomkonzerne. In mehr als 60 Städten errichten Aktive "Ökostrom-Wechselstuben" in Fußgängerzonen oder laden Privatleute zu "Ökostrom-Wechselpartys" ein. Aufgerufen dazu haben 21 Organisationen und Initiativen, die im Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" zusammengeschlossen sind. >>
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:: 05. Vorwand Atomwaffensperrvertrag: Über Alternativen zwischen Pest und Cholera im Iran-Atomkonflikt

Im Iran-Atomkonflikt schließen beide Seiten das eigentliche Problem des Konflikts, nämlich das israelische Atomwaffenarsenal, aus: die USA und andere westliche Staaten, weil sie kein Interesse daran haben, dass Israel abrüstet, - die Regierung der Islamischen Republik Iran, weil sie nicht eingestehen will, dass sie ihr eigenes Atomprogramm als Gegengewicht zum israelischen Atomprogramm hinter dem Atomsperrvertrag verbirgt. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006276.html


:: 06. Die israelischen Atomwaffen und ihre Bedeutung für die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten

"Israel wird nicht als erstes Land Atomwaffen in der Region einführen", so haben immer wieder israelische Ministerpräsidenten die offizielle Sprachregelung ihres Landes verkündet. 1975 ergänzte Premier Yitzhak Rabin: "Wir können es uns aber auch nicht leisten, die zweiten zu sein". Von Clemens Ronnefeldt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006259.html


:: 07. Obama will Atomterroristen das Handwerk legen

Dass Terroristen Zugang zu Atomwaffen oder nuklearem Spaltmaterial erlangen könnten, hält US-Präsident Barack Obama für "die unmittelbarste und extremste Bedrohung der globalen Sicherheit." Um dies zu verhindern, hat er Spitzenpolitiker aus rund 50 Staaten, dazu Vertreter von EU, IAEA und UNO, nach Washington eingeladen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006275.html


:: 08. Eine Frage der Zählweise

Barack Obama und Dmitri Medwedew klopfen sich auf die Schultern. Nach einem Jahr harter Verhandlungen haben die USA und Russland ein neues Abrüstungsabkommen über strategische Atomwaffen ausgehandelt: Den neuen START-Vertrag. Am 8. April soll er von den Präsidenten feierlich in Prag unterzeichnet werden. Doch das neue START-Abkommen verpflichtet zum größten Teil zur Abrüstung von Waffen, die es nicht mehr gibt. Von Otfried Nassauer. >>
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:: 09. Neu-START-Vertrag: Die Küken werden im Frühling gezählt

"Die Küken werden im Herbst gezählt", hatte US-Außenministerin Hillary Clinton noch Mitte März bei ihrem letzten Moskaubesuch abgewiegelt. Ein ungeduldiger Reporter wollte wisse, wann das mehrfach versprochene Abrüstungsabkommen denn endlich unterzeichnet würde. Nun geschieht es immerhin schon im Frühling, aber gezählt werden statt Federvieh nukleare Sprengköpfe und Trägermittel. Heute unterschreiben Russlands Präsident Dmitri Medwedjew und sein amerikanischer Amtskollege Barack Obama in Prag das Abkommen über die weitere Reduzierung ihrer strategischen Atomwaffen. Von Wolfgang Kötter. >>
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:: 10. "Russland und die USA tricksen beim Zählen"

Seit drei Tagen gibt es eine neue US-Atomstrategie, seit gestern einen neuen Start-Abrüstungsvertrag. Dennoch ist der Sicherheitsexperte Otfried Nassauer vom Informationszentrum Bits in Berlin nur mäßig begeistert. >>
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:: 11. Mit Solar- und Windenergie gegen die Verdrängung

Auf den Hügeln südlich von Hebron, ganz im Süden der Westbank, leben mehrere Tausende palästinensische Bauern und Hirten in Zelten, Hütten und Höhlen. Sie leben hier in bitterer Armut, zumal sie seit den frühen 80er Jahren von israelischen Siedlern be- und verdrängt werden. Elad Orian und Noam Dotan gehören zu einer anderen Art von Israelis. Sie kamen auf die Idee mit alternativen Energiequellen zu arbeiten. Sie gründeten die Nichtregierungsorganisation Comet-ME (Community Energy Technology in the Middle East). In fünf palästinensischen Gemeinden wurden inzwischen Wind- und Solaranlagen installiert. Von Tsafrir Cohen.
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:: 12. Israel sollte Obama danken, denn er handelte wie ein Freund

Wenn Israel ein wirkliches Friedenslager hätte, wenn die schweigende Mehrheit ihr ekelhaftes Schweigen gebrochen hätte, wenn mehr Israelis sich mit der Situation als Kollektiv befassen würden und nicht nur als Individuen, die sich nach den nächsten Ferien oder dem nächsten Auto sehnen, wenn mehr Israelis sich weigerten, blind die Täuschungen der israelischen Diplomatie und Propaganda zu akzeptieren, dann wäre der Rabin-Platz gestern mit Demonstranten voll gewesen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006262.html


:: 13. Der Gang nach Canossa

Im Januar 1077 ging König Heinrich IV. nach Canossa. Er überquerte barfuß die schneebedeckten Alpen, trug ein härenes Mönchsgewand und erreichte die norditalienische Festung, in der der Stellvertreter Gottes sich verschanzt hatte. Papst Gregor VII. hatte ihn nach einem Konflikt über die Einsetzungsrechte von Bischöfen im Deutschen Reich exkommuniziert. Die Exkommunikation gefährdete die Stellung des Königs, und er entschied, alles zu tun, damit sie aufgehoben wird. In dieser Woche ging Netanyahu nach Canossa in die USA, um zu verhindern, dass der Papst Obama I. über ihm einen Bann ausspreche. Von Uri Avnery. >>
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:: 14. "Haltet mich zurück!"

"Haltet mich zurück!" ist ein Teil israelischer Folklore. Es erinnert uns an unsere Kindheit. Wenn ein Junge einen Streit mit einem größeren und stärkeren Jungen hat, der vorgibt, er werde ihn jeden Augenblick angreifen, schreit den Zuschauern zu: "Haltet mich zurück, oder ich werde ihn umbringen!" Israel ist jetzt in solch einer Situation. Wir geben vor, wir seien im Begriff, den Iran jeden Augenblick anzugreifen, und schreien der Welt zu: "Haltet uns zurück, oder...". Von Uri Averny. >>
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:: 15. Das große Wagnis

Ich traf vor zwei Wochen Salam Fayad, den palästinensischen Ministerpräsidenten, und war wieder beeindruckt von der Ruhe und Bescheidenheit, die von ihm ausgehen. Gewöhnlich treffe ich ihn bei Demonstrationen, wie den am Trennungszaun bei Bilin. Wir erschienen gemeinsam am "Tag des Bodens" in einem kleinen Dorf nahe Qalqilya, dessen Name nur wenigen bekannt ist: Izbat-al-Tabib. Das Dorf entstand 1920, und die Besatzungsbehörden erkennen seine Existenz nicht an. Sie wollen es zerstören und sein umfangreiches Land der nahen jüdischen Siedlung Alfei Menasche zuschlagen. Von Uri Avnery. >>
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:: 16. Iran, Israel und USA - Hintergründe zur Konfliktregion Naher und Mittlerer Osten

Nach dem ersten Toten in Israel seit Ende des Gaza-Krieges 2008/2009, einem thailändischen Arbeiter, der am 18.3.2010 durch einen Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen auf einen Kibbuz ums Leben kam, stehen die Zeichen im Nahen und Mittleren Osten weiter auf Konfrontation und Eskalation: "Israelische Politiker forderten sogleich eine harte Vergeltung. 'Dies ist eine ernste Eskalation', sagte Vize-Premier Silwan Shalom, 'die Antwort wird besonders heftig werden, und ich hoffe, die Hamas lernt ihre Lektion'", berichtete die Süddeutsche Zeitung am 19.3.2010. Von Clemens Ronnefeldt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006254.html


:: 17. Und plötzlich ist Krieg

Nach dem Gefecht von Kunduz am vergangenen Wochenende hat Verteidigungsminister zu Guttenberg einen längst fälligen Offenbarungseid geleistet. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006265.html


:: 18. Einfluss der Bundeswehr an Schulen zurückdrängen

Mit Sorge beobachtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass sich die Bundeswehr in letzter Zeit verstärkt um größeren Einfluss in den Schulen bemüht. Kooperationsabkommen mit Landesregierungen unterstützen das offensive Vorgehen der Bundeswehr. Diese verstärkten Aktivitäten fallen in eine Zeit, in der die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen von NATO- und UN-Mandaten verfassungsrechtlich umstritten, politisch immer fragwürdiger und von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden. Gleichzeitig hat die Bundeswehr Nachwuchssorgen und junge Menschen hoffen in der aktuellen Wirtschaftskrise auf die Bundeswehr als Arbeitgeber. Die GEW wendet sich entschieden gegen den zunehmenden Einfluss der Bundeswehr auf die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts und der Lehreraus- und Fortbildung, wie sie in den Kooperationsabkommen zwischen Kultusministerien und Bundeswehr deutlich werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006278.html


:: 19. Der Vertrag von Lissabon - eine verpasste Chance

Der "Vertrag von Lissabon" enthält keine grundlegenden Änderungen gegenüber dem "Vertrag über eine Verfassung für Europa". Es handelt sich um "kosmetische Zugeständnisse". Der frühere französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing hat es "unverblümt" so formuliert: "Die Regierungen Europas haben sich auf diese Weise auf kosmetische Änderungen an der Verfassung geeinigt, um sie so leichter verdaulich zu gestalten". Der Neoliberalismus sowie die Militarisierung der EU, zwei wesentliche Elemente des Vertrages, werden weiterhin fortgeschrieben. Von Hans Dieter Zepf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006279.html


:: 20. Obama will Moratorium für Offshore-Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen aufheben

Umweltschutzorganisationen verurteilen Obamas umstrittenen neuen Plan, große Seegebiete des Atlantik, der Golfregion und der Küsten vor Alaska für Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen freizugeben. Am Mittwoch hatte die Obama-Administration angekündigt, das seit langem geltende Moratorium aufzuheben, das Ölbohrungen entlang der amerikanischen Ostküste verbietet. Auch im Südosten der Golfküste sollen neue Seegebiete für Bohrungen freigegeben werden, so Obama. Auch Gebiete im arktischen Ozean, nördlich von Alaska, sind betroffen. Democracy Now! spricht mit Brendan Cummings vom 'Center for Biological Diversity'. Während Bushs Regierungszeit trug das Zentrum dazu bei, die Pläne der Bush-Regierung für Offshore-Bohrungen zu vereiteln. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006263.html


:: 21. Zwei Jahrzehnte Elend

Der Verdacht richtet sich sofort auf "die Schwarzen", die Kaukasier, besonders die Tschetschenen. Die russischen Sicherheitsbehörden haben ihn umgehend nach den beiden schändlichen Terrorakten in der Moskauer U-Bahn geäußert. Die Tatorte und die mutmaßlichen Selbstmord-Attentäterinnen passen ja dazu. Kürzlich erst hat Doku Abu Usman, der vor seiner Selbst-Ernennung zum Emir des Kaukasus Doku Umarow hieß, einschlägig gedroht: In diesem Jahr werde die Märtyrerbrigade Riyad-us-Salihin "die Zone der Militäroperationen auf Russland ausdehnen". Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006250.html


:: 22. Oscar Romero: Kein Superman

Die Gleichzeitigkeit von Mut und Zweifel: Oscar Romero ist ein inspirierendes Beispiel für die Stärke in der Schwäche. Von Bärbel Fünfsinn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006253.html

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II. Hinweise

:: Mitmachen bei der Stromwechselwoche!

Wir haben es in der Hand, die Atom- und Klimarisiken abzuschalten! Kein Dauerauftrag für Atomkonzerne! Kein Geld vom eigenen Konto und keine längeren Reaktorlaufzeiten für Vattenfall, RWE, E.ON und EnBW. Denn Atomkraftwerke sind eine Katastrophentechnologie und behindern den weiteren Ausbau der erneuerbaren Zukunftsenergien. Drehen Sie den Atomkonzernen den Geldhahn zu und machen Sie Ihrem persönlichen Atomausstieg selber. Der Wechsel zu einem echten Ökostromanbieter ist ganz einfach. Entscheiden Sie selbst, welche Kraftwerke Sie mit Ihrer Stromrechnung fördern! Jetzt zu echtem Ökostrom wechseln! >>
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel.html


:: Münchener Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn

Glauben Sie, dass Atomkraft das Klima rettet und den Strompreis senkt? Dass Gen-Pflanzen Hunger und Krankheiten in der Welt besiegen? Dass "Bio"-Sprit vom Acker umweltfreundlich unseren Energiebedarf deckt? Sicher nicht. Zu leicht ist die Propaganda der Konzerne zu durchschauen, die allein die Profite steigern soll - auf Kosten unserer Umwelt und auf Kosten unserer Gesundheit. Unterzeichnen Sie deshalb die Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn. Jetzt! Es ist höchste Zeit, denn auch künftige Generationen haben das Recht, in einer lebenswerten Umwelt aufzuwachsen. Mehr >>
http://umweltinstitut.org/muenchner_erklaerung/Startseite.php

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III. Veranstaltungstermine

:: 24.04.2010 - Aktions- und Menschenkette Brunsbüttel - Hamburg - Krümmel: KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!

Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" die große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen. Für die Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel gibt es nun eine eigene Webseite:>>
http://www.anti-atom-kette.de
Aktuelle Infos zu den parallelen Aktionen in Biblis und Ahaus:
http://www.anti-atom-umzingelung.de
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de


:: 27.-30.04.2010 - Nürnberg: Ressourcenorientiertes Leiten

Wie kann ich als Leitung eine Vision voranbringen und trotzdem Sicherheit geben? Weiterbildung für Leitungspersonen. Mehr >>
http://www.eiccc.org/site2009/pdf-datei/Leiten%20mit%20Leadership.pdf


:: 28.04.2010 - 20.00 Uhr, Aula des Gymnasiums Gammertingen: "Haiti – der schwierige Weg zurück ins Leben"

Ein Informationsabend mit Rainer Lang Pressereferent der Diakonie Katastrophenhilfe, Stuttgart. Rainer Lang war kurz nach dem Erdbeben vor Ort und hat den Einsatz der Katastrophenhilfe begleitet. Veranstalter: Gymnasium Gammertingen, Weltladen Gammertingen und Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/006280.html


:: 07.05.2010 - 19.00 Uhr vhs Stuttgart im TREFFPUNKT Rotebühlplatz: "Spur der Erinnerung" - Der Film zur Spur

Information zu NS-"Euthanasie"-Verbrechen und Entstehungsgeschichte der "Spur" - Harald Habich. Musik: Flötengruppe der Karl-Schubert-Werkstätten Filderstadt.


:: 18.05.2010 - Evang. Akademie Bad Boll: Politische Integration - teilhaben, mitbestimmen, wählen

Bürgerinnen und Bürger ohne deutschen Pass stehen bei der Frage der Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen vielfach noch am Anfang. Stammen sie aus einem Nicht-EU-Staat, ist ihnen gar das kommunale Wahlrecht verwehrt. Bei dieser Tagung soll auf den Zusammenhang von Staatsangehörigkeitsrecht und Wahlrecht und die Einbürgerungspolitik, insbesondere die Optionspflicht für hier Geborene sowie das kommunale Wahlrecht eingegangen werden. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/programm/


:: 24.05.2010 - AKW Gösgen/Olten (Schweiz): "MenschenStrom gegen Atom"

Die Stromkonzerne wollen in der Schweiz neue Atomkraftwerke bauen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand, der nun an die frische Luft getragen wird. Atomenergie ist teuer, dreckig und gefährlich. Zur Aktion "MenschenStrom gegen Atom" sind alle Menschen eingeladen, welchen die Atomkraft ungeheuer ist. Interessierte, AKW-GegnerInnen und Neugierige jeden Alters wandern am 24. Mai gemeinsam von Aarau oder Däniken via Mülidorf beim AKW Gösgen nach Olten. Lebenshaus Schwäbische Alb unterstützt den Protest von "MenschenStrom gegen Atom". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/006277.html


:: 11.06.-13.06.2010 - Ev. Akademie Bad Boll: Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden

Warum wird die Hamas vom Westen isoliert, die früher als Terrorgruppe bezeichnete Fatah dagegen umworben? Die Hintergründe beider Strömungen und die Eskalation zwischen ihnen werden ebenso diskutiert wie Ansätze für einen Dialog. Warum ist es für die Israelis wichtig, mit beiden zu reden? Was trauen wir uns in Deutschland bezogen auf den Konflikt zu? Eine Tagung im Gespräch mit Vertretern von Hamas, Fatah und aus Israel, mit deutschen Abgeordneten und Fachleuten. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/programm/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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