Date: March 28th 2010
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Frieden braucht Bewegung - z.B. durch Teilnahme beim Ostermarsch. Aber
auch die Bewegung z.B. durch Laufen kann sich friedensfördernd auswirken.
Jedenfalls suchen wir Menschen, die sich gerne laufend bewegen
und denen Gerechtigkeit, Frieden und eine intakte Umwelt wichtig sind.
Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, bist Du herzlich eingeladen,
die Gruppe "Lebenshaus" beim km-Spiel zu unterstützen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006129.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
wie wichtig unser entschiedener Protest gegen jegliche Laufzeitverlängerung ist, zeigt sich gerade wieder: Während sich Umweltminister Röttgen mit seiner Forderung nach "nur" 8 Jahren Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke als gemäßigt profilieren wollte, haben sich jetzt wieder die Hardliner durchgesetzt: Die Bundesregierung hält eine AKW-Laufzeit von 60 Jahren für möglich. Deshalb lässt sie jetzt in den Studien für ihr "Energiepolitisches Gesamtkonzept" eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten um 28 Jahre untersuchen. Sollte dies Wirklichkeit werden, ginge erst nach dem Jahr 2050 das letzte deutsche AKW vom Netz. Das wäre ein unfassbares Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung.
Wer will, dass die Atomkraftwerke endlich abgeschaltet werden, muss sich einmischen, protestieren, demonstrieren, selber auf Ökostrom umsteigen. Das Jahr 2010 soll das Jahr der Anti-Atom-Bewegung werden. Am letzten Wochenende demonstrierten fast 5.000 Menschen gegen das AKW Neckarwestheim. Das war die größte Demo an diesem Atomkraftwerk seit 20 Jahren. Für den 24. April sind jetzt mehrere Großaktionen geplant. Jede und jeder wird beim Mitmachen gebraucht!
Vor 30 Jahren, am 24. März 1980, wurde Oscar Arnulfo Romero, der Erzbischof von San Salvador, während einer Messe am Altar durch einen von rechtsgerichteten Kreisen beauftragten Killer erschossen. Der streitbare Bischof wurde ermordet, weil er Rechtlosigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung in seinen Predigten beim Namen nannte. Weil er den Herrschenden mit seinem Kampf für Gerechtigkeit den Spiegel vorhielt. Weil seine leidenschaftliche Option für die Armen mehr und mehr zum Stachel im Fleisch der Mächtigen wurde. Am Ende wollten sie ihn nicht mehr länger hinnehmen.
Wir erinnern an Oscar A. Romero mit der Veröffentlichung einer Reihe von Artikeln (siehe unten) und dem folgenden Zitat.
"Transzendenz bedeutet nicht:
zum Himmel schauen,
an das ewige Leben denken und
über die Probleme der Erde hinweggehen.
Vielmehr handelt es sich um eine Transzendenz,
die dem menschlichen Herzen gilt. Sie bedeutet,
sich auf das Kind, auf den Armen,
auf den in Lumpen Gekleideten,
auf den Kranken einzulassen,
in die Elendshütten und Häuser zu gehen
und mit ihnen allen zu teilen.
Transzendenz bedeutet,
aus der Mitte des Elends
selbst diese Lage zu überschreiten,
den Menschen zu erheben,
ihn voranzubringen und ihm zu sagen:
Du bist kein Abfall.
Du gehörst nicht an den Rand.
Das Gegenteil ist der Fall:
Du hast eine große, große Bedeutung."
(Oscar Romero, 23. September 1979)
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in Deutschland
:: 02. Ostermärsche 2010 fordern: Den Afghanistankrieg beenden - Atomwaffen abschaffen!
:: 03. Zum 30. Jahrestag der Ermordung Erzbischof Oscar A. Romeros: Santo súbito!
:: 04. Oscar Romero: Heiliger des Volkes
:: 05. Damit wir mehr als menschlich sein können
:: 06. Oscar A. Romero: Das Wort als Anprangerung
:: 07. Caso 11.481 ein offener Fall - Zum 30. Todestag von Oscar Romero
:: 08. Über 4800 Menschen fordern: AKWs endlich abschalten! Jung und Alt bei Großkundgebung am Pannenmeiler in Neckarwestheim
:: 09. "Die gesellschaftliche Mehrheit will weder acht noch 28 Jahre längere Atomkraft-Risiken"
:: 10. Norbert Röttgen: Der scheinheilige Umweltminister
:: 11. Umweltbundesamt fordert Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien
:: 12. Finanztransaktionssteuer jetzt im Euroraum einführen
:: 13. Finanztransaktionssteuer: Bundespräsident Köhler würde für sie kämpfen, Finanzminister Schäuble kapituliert
:: 14. Schlampige Sicherheitskontrollen bei H&M: 21 Tote nach Fabrikbrand in Bangladesch
:: 15. Chomsky zu Haiti
:: 16. Krieg oder Menschenrechte?
:: 17. Radeln gegen Atomwaffen - Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase
:: 18. Atomwaffen in Europa - Abrüstung oder Umrüstung?
:: 19. Iran-Atomkonflikt ist bester Beweis für Untrennbarkeit der friedlichen von der militärischen Nutzung der Atomtechnik
:: 20. Weil die Amerikaner so leichtgläubig sind, kann die US-Regierung immer wieder andere Länder in den Ruin treiben
:: 21. Die Waffe des Jüngsten Tages
:: 22. Truppenaufstockung in Afghanistan: Die Strategie ist nicht neu - der Erfolg gleich null
:: 23. Ausruf der Entrüstung: Ein Überfall auf die Gemeinschaftsweide-Fläche durch eine richterliche Amtsperson
:: 24. Putins dunkle Geheimnisse
:: 25. Wieder ein Toter bei Flugabschiebung - Tödliche Routine mit rassistischen Zügen
:: 26. Bronze für Deutschland - Friedensorganisationen kritisieren Verdoppelung deutscher Rüstungsexporte
:: 27. Westerwelles Werbetruppe: Ein neoliberaler Think-Tank versorgt Schulen mit Unterrichtsmaterialien der Bundeswehr
:: 28. 50 Jahre SNCC: Die Sit-In-Bewegung in den Südstaaten der USA (Feb.-Juni 1960) und das SNCC-Mitglied Howard Zinn
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in Deutschland
Vor 50 Jahren, an Ostern 1960, fand der erste Ostermarsch in der Bundesrepublik Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus wurde dann in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung, eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Diese damals ganz neue Aktionsform - dreitägige Märsche, unabhängig von Großorganisationen organisiert - hat zur ersten "Neuen Sozialen Bewegung" und zur außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik geführt. Nach einer Unterbrechung in den 70er Jahren wurde ab 1980 wieder an diese Ostermarsch-Tradition angeknüpft, die sich bis heute fortsetzt. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006244.html
:: 02. Ostermärsche 2010 fordern: Den Afghanistankrieg beenden - Atomwaffen abschaffen!
Von Gründonnerstag bis Ostermontag finden an mehr als 60 Orten in der Bundesrepublik die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung im fünfzigsten Jahr statt. Am Karfreitag des Jahres 1960 hatte der erste dreitägige "Ostermarsch der Atomwaffengegner" zum Atomraketenübungsplatz Bergen-Hohne im Landkreis Celle begonnen. Hauptthemen sind dieses Jahr der Afghanistankrieg und die Abschaffung der Atomwaffen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006246.html
:: 03. Zum 30. Jahrestag der Ermordung Erzbischof Oscar A. Romeros: Santo súbito!
Der am 24. März 1980 während eines Gottesdienstes erschossene Oscar Romero ist ein umstrittener Kronzeuge für die "Kirche der Armen". Aber nur wer wie er an Wunder glaubt, ist Realist. Von Norbert Arntz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006235.html
:: 04. Oscar Romero: Heiliger des Volkes
Die Ermordung des salvadorianischen Erzbischofs Oscar Romero am 24. März 1980 war die Initialzündung für einen 12 Jahre dauernden Bürgerkrieg in dem mittelamerikanischen Land. Bis heute wird Romero von katholischen Gläubigen verehrt. Der Vatikan tut sich derweil schwer mit dem unbequemen Geistlichen - und verschleppt systematisch dessen Seligsprechungsprozess. Von André Hagel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006239.html
:: 05. Damit wir mehr als menschlich sein können
In Oscar Romero gibt es etwas, das dazu zwingt, ihn als beispielhaften Menschen und Christen lebendig in Erinnerung zu behalten. Von Norbert Arntz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006241.html
:: 06. Oscar A. Romero: Das Wort als Anprangerung
Er ist ein Zeuge der Märtyrerkirche: Oscar Romero predigte mit der Bibel in der einen und der Wirklichkeit in der anderen Hand. Von Jon Sobrino. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006236.html
:: 07. Caso 11.481 ein offener Fall - Zum 30. Todestag von Oscar Romero
Mit der juristischen Aufarbeitung des Mordes an Oscar Romero tat sich El Salvador bislang schwer. Sorgt der neue politische Wind im Land jetzt für Bewegung? Von Ulf Baumgärtner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006237.html
:: 08. Über 4800 Menschen fordern: AKWs endlich abschalten! Jung und Alt bei Großkundgebung am Pannenmeiler in Neckarwestheim
Die Anti-Atom-Bewegung lebt: Heute hat der größte Protest gegen Atomenergie im Südwesten seit mehr als zehn Jahren stattgefunden. Mehr als 4800 Menschen haben in Neckarwestheim gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke demonstriert. Zu der Großkundgebung hatte ein Bündnis aus 35 Verbände, Initiativen, Stiftungen und Parteien aufgerufen. Alle teilnehmenden Organisationen waren sich einig: "Wir werden nicht aufhören zu protestieren, bis diese Dinosauriertechnologie endlich der Vergangenheit angehört." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006233.html
:: 09. "Die gesellschaftliche Mehrheit will weder acht noch 28 Jahre längere Atomkraft-Risiken"
Entschieden protestieren verschiedene Umwelt- und Anti-AKW-Organisationen gegen Pläne der Bundesregierung, eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um 28 Jahre zu prüfen. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke würden massive zusätzliche Gefahren bedeuten und zudem den Ausbau der Erneuerbaren Energien verzögern. Die Atomkraftwerke müssten endlich abgeschaltet werden. Sollte die Bundesregierung dies nicht begreifen, stelle sie sich gegen die Bevölkerung und müsse mit entsprechendem Widerstand rechnen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006245.html
:: 10. Norbert Röttgen: Der scheinheilige Umweltminister
Seit einem im Jahr 2000 von der rot-grünen Bundesregierung erlassenen zehnjährigen Moratorium ruhen die Erkundungsarbeiten im Endlager Gorleben. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant nun, den Baustopp aufzuheben und Gorleben nach Bergrecht weiter zu erkunden. Greenpeace fordert die sofortige Schließung des Bergwerks und eine neue ergebnisoffene Endlagersuche. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006222.html
:: 11. Umweltbundesamt fordert Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien
Der Präsident des Umweltbundesamt (UBA) Jochen Flasbarth hat die Energiewirtschaft dazu aufgerufen alle Anstrengungen der Branche darauf auszurichten, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten. "Eine Modernisierung der Stromversorgung kann aus meiner Sicht nur eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bedeuten", sagte Flasbarth. Dies sei zwar ein äußerst ambitioniertes, aber unvermeidliches und grundsätzlich erreichbares Ziel. "Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Endlichkeit fossiler Ressourcen machen diese Modernisierung unausweichlich." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006227.html
:: 12. Finanztransaktionssteuer jetzt im Euroraum einführen
Das EU-Parlament hat am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, in der es die EU-Kommission auffordert, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu prüfen. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac: "Endlich nimmt sich das EU-Parlament dieses wichtigen Themas an. Jetzt müssen die Parlamentarier Druck machen, dass die Finanztransaktionssteuer umgehend im Euroraum eingeführt wird." Die Europäische Union dürfe die Verantwortung nicht länger auf die internationale Ebene abschieben und sich hinter den USA verstecken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006213.html
:: 13. Finanztransaktionssteuer: Bundespräsident Köhler würde für sie kämpfen, Finanzminister Schäuble kapituliert
Bei der Suche nach der besten Antwort auf die Finanzkrise und die Beteiligung des Finanzsektors an der Kostenbewältigung sagt Bundespräsident Horst Köhler: "Ich würde zunächst für eine internationale Abgabe auf Finanztransaktionen kämpfen", Bundesfinanzminister Schäuble kapituliert und optiert für eine Bankenabgabe, auch wenn er die Finanztransaktionssteuer als geeigneter ansieht. Zu dieser Debatte meint André Presse, Chefökonom der GLS Bank, für die Kampagne "Steuer gegen Armut": Bankenabgabe ist nur scheinbar eine gute Sache und eine Finanztransaktionssteuer macht auch im EU-Kontext Sinn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006240.html
:: 14. Schlampige Sicherheitskontrollen bei H&M: 21 Tote nach Fabrikbrand in Bangladesch
Nach einem Fabrikbrand in Bangladesch mit 21 Toten und 50 Verletzten gerät das Modeunternehmen H&M zunehmend in die Kritik. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert H&M jetzt auf, Sicherheitsmaßnahmen grundlegend zu überprüfen und angemessene Entschädigungen an die Opfer zu zahlen. Mit einer Online-Protest-Mail an H&M, Garib&Garib, die bangladeschische Regierung und die Arbeitgeberorganisation BGMEA können diese Forderungen unterstützt werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006217.html
:: 15. Chomsky zu Haiti
Seit Jahrzehnten setzt sich der Analyst und Aktivist Noam Chomsky für das haitianische Volk ein. Neben einer Karriere als Linguist am MIT (Massachusetts Institute of Technology in Boston), die revolutionär verlief, setzte er sich in den vergangenen 40 Jahren - schreibend, durch Vorträge und Proteste - gegen die Ungerechtigkeit ein. In einem Interview von Keane Bhatt betont Noam Chomsky, dass der Hilfe für Haiti an Organisationen des Volkes gehen sollte - und nicht an Kontraktoren oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006224.html
:: 16. Krieg oder Menschenrechte?
Nach dem Erdbeben in Haiti entbrannte eine Debatte über eine Neubewertung kolonialer Herrschaft. Der Begriff "Kolonie" könne positiv gewertet werden, so die These einiger Medien. Mit einfachen Worten: Der Westen soll's richten, notfalls mit Gewalt, Krieg und Besatzung - alles selbstverständlich allein aus humanitären Gründen. Christoph Krämer, Vorstandsmitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), hält das Konzept, mit westlichen Militärinterventionen Völkermord und Menschenrechtsverbrechen verhindern zu wollen, für nicht realitätstauglich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006223.html
:: 17. Radeln gegen Atomwaffen - Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" startet in heiße Phase
Unter dem Motto "unsere zukunft - atomwaffenfrei. next stop New York 2010" finden seit dieser Woche Radtouren in und zu mehreren Dutzend Städten in Deutschland statt, die sich der weltweiten Bürgermeisterbewegung Mayors for Peace angeschlossen haben. Damit beginnt die heiße Phase der Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei", mit der über 50 Organisationen fordern, den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland umzusetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006238.html
:: 18. Atomwaffen in Europa - Abrüstung oder Umrüstung?
CDU/CSU und FDP haben es in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben: Die letzten Atomwaffen sollen aus der Bundesrepublik abgezogen werden. Nach Konsultationen im Bündnis und im Rahmen der Diskussion über eine neue NATO-Strategie. Was wird aus dieser Vereinbarung? Und unter welchen Vorzeichen? Die US-Regierung hat die Diskussion über die Zukunft der Atomwaffen in europäischen Ländern in einen neuen Zusammenhang gestellt. Sie zielt auf ein neues, problematisches Abschreckungskonzept für die NATO. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006209.html
:: 19. Iran-Atomkonflikt ist bester Beweis für Untrennbarkeit der friedlichen von der militärischen Nutzung der Atomtechnik
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat warnt in einem Offenen Brief an zwei politisch Verantwortliche der Partei Bündnis 90/Die Grünen vor der drohenden Eskalation im Iran-Atomkonflikt. Kerstin Müller, MdB, Sprecherin der Grünen für Außenpolitik, und Omid Nouripour, MdB, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen, "haben sich in letzter Zeit für Sanktionen gegen Iran ausgesprochen und damit die gefahrvolle Strategie von USA und EU sich zu eigen gemacht." (Mohssen Massarrat). Wir dokumentieren den Offenen Brief von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006211.html
:: 20. Weil die Amerikaner so leichtgläubig sind, kann die US-Regierung immer wieder andere Länder in den Ruin treiben
Der renommierte US-Publizist Paul Craig Roberts rechnet damit, dass auch der Krieg gegen den Iran mit einem inszenierten Terroranschlag begründet wird. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006234.html
:: 21. Die Waffe des Jüngsten Tages
Die meisten amerikanischen Juden sind bereit, alles für die Regierung in Israel zu machen. Mit einer Ausnahme: sie werden nichts tun, das so aussieht, als ob sie die Sicherheit der USA schädigen. Deshalb ist es für sie wichtig, unaufhörlich das Mantra zu wiederholen, dass für sie die Interessen Israels und die der USA identisch sind. Und nun kommt der wichtigste General der US-Armee und sagt, dass es nicht so sei. Die Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung gefährde das Leben der amerikanischen Soldaten im Irak und Afghanistan. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006232.html
:: 22. Truppenaufstockung in Afghanistan: Die Strategie ist nicht neu - der Erfolg gleich null
An dem heutigen historischen Tag - während sich Barack Obama immer tiefer ins Chaos stürzt -, sollten wir an den Rückzug der Briten aus Kabul denken und an die Zerstörung dieser Stadt. Es geschah im Jahr 1842. Von Robert Fisk. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006226.html
:: 23. Ausruf der Entrüstung: Ein Überfall auf die Gemeinschaftsweide-Fläche durch eine richterliche Amtsperson
Um das Weidegebiet von Areia Grande in der Gemeinde Casa Nova, im Hinterland von Bahia (Brasilien) gibt es seit längerer Zeit einen massiven Konflikt. Die Gemeinschaft der Ziegenbauern leistet Widerstand gegen die Versuche, sie zu vertreiben, um dort Anbau für Ölpflanzen zur Produktion von Biodiesel Platz zu machen. Investoren versuchen, sich durch illegalen Landhandel die Weideflächen anzueignen. Im vergangenen Jahr war der Kleinbauer José Campos Braga, eine Symbolfigur des Widerstandes im Kampf um die Landrechte der traditionellen Kleinbauern-Gemeinschaften, ermordet worden. Jetzt gab es einen erneuten Zwischenfall. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006214.html
:: 24. Putins dunkle Geheimnisse
Putin muss gehen. Das fordert eine Erklärung, die seit einer Woche im russischen Internet kursiert. Rund zwölftausend Bürger Russlands haben sie bis Donnerstagmittag unterschrieben. Demokraten der Reform- und Aufbruchsjahre nach dem Untergang der Sowjetunion sind die Initiatoren, Politiker, die unter Boris Jelzin und auch noch unter Wladimir Putin hohe Regierungsämter innehatten, und international hoch geachtete Menschenrechtler. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006229.html
:: 25. Wieder ein Toter bei Flugabschiebung - Tödliche Routine mit rassistischen Zügen
Alle paar Jahre ein Toter bei einer Flugabschiebung in Europa - das jüngste Opfer der tödlichen Routine, ein 29-jähriger Nigerianer starb am Mittwochabend auf dem Flughafen Zürich bei einer sogenannten Level 4-Abschiebung, bei der auf gecharterten Sonderflügen fast alle Zwangsmittel eingesetzt werden. PRO ASYL fordert Aufklärung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006230.html
:: 26. Bronze für Deutschland - Friedensorganisationen kritisieren Verdoppelung deutscher Rüstungsexporte
"Bronze für Deutschland!" Was gut klingt, "ist Ausdruck einer an Menschenverachtung und Inhumanität nicht zu überbietenden Außen- und Wirtschaftspolitik", kommentierte am Montag Jürgen Grässlin für den Bundesverband der Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das Rüstungsinformationsbüro (RIB e.V.) die jüngsten Veröffentlichungen des Friedensforschungsinstituts SIPRI. Nach den Berechnungen von SIPRI hat die Bundesregierung von 2005 bis 2009, also weitgehend in der Ära der schwarz-roten Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD, den Export "legaler" Rüstungsexporte nahezu verdoppelt. Der Weltmarktanteil stieg von sechs auf 11 Prozent.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006225.html
:: 27. Westerwelles Werbetruppe: Ein neoliberaler Think-Tank versorgt Schulen mit Unterrichtsmaterialien der Bundeswehr
Unabhängige Informationen über Sicherheitspolitik verspricht eine "Arbeitsgemeinschaft Bildung & Jugend" Lehrern mit ihren Unterrichtsmaterialien. Viele Lehrer greifen zu, doch die ominöse Vereinigung wird nicht nur fachlich einseitig von der Bundeswehr beraten, sie ist zudem personell und strukturell eng mit der FDP verflochten. Von Michael Schulze von Glaßer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006243.html
:: 28. 50 Jahre SNCC: Die Sit-In-Bewegung in den Südstaaten der USA (Feb.-Juni 1960) und das SNCC-Mitglied Howard Zinn
Am 27.1.2010 starb der am 24.8.1922 geborene US-amerikanische Autor Howard Zinn. Er war emeritierter Professor der Boston University, einer der einflussreichsten Historiker, Politikwissenschaftler und neben Noam Chomsky der bekannteste US-amerikanische Anarchist des 21. Jahrhunderts. Als Praktiker der Geschichte von unten bot er eine Revision der amerikanischen Geschichtsschreibung, nicht zuletzt auch mit seinem Standardwerk A People's History of the United States, das eine Millionenauflage erreichte. Der folgende Artikel erinnert an sein Engagement als gewaltfreier Aktivist in den 60er Jahren bei der wichtigen afrikanisch-amerikanischen Bürgerrechtsorganisation Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006212.html
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II. Hinweise
:: Endlagersuche nicht privatisieren! Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Atommüll
Das Umweltinstitut München startet eine Kampagne gegen die Entmachtung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) durch die Bundesregierung. Kanzlerin Merkel und Umweltminister Röttgen wollen das BfS kaltstellen, um Gorleben möglichst schnell als Endlager für hochradioaktiven Atommüll durchzuboxen. Um das zu schaffen, soll in Zukunft möglicherweise sogar eine private Betreiberfirma, die mehrheitlich den Atomkonzernen gehört, für die Lagerung der radioaktiven Abfälle zuständig sein. Was passiert, wenn die Produzenten ihren eigenen Atommüll nahezu ohne Kontrolle in einem Salzstock versenken, das erleben wir gerade im ehemaligen Schacht Asse. Das Umweltinstitut München protestiert gegen die verantwortungslosen und gefährlichen Pläne der Bundesregierung und fordert eine ergebnisoffene Endlagersuche. Bitte unterstützen Sie diesen Protest, indem auch Sie die Protestmail an Merkel und Röttgen verschicken. Hier können Sie aktiv werden >>
http://www.umweltinstitut.org/endlagerung
:: Filmstart: Energy Autonomy - Dokumentarfilm zu Energiewende und eine Welt ohne Atomenergie
Mitte März ist der Dokumentarfilm zu Energiewende und einer Welt ohne Atomstrom in den Kinos gestartet. Der 83-minütige Kino-Dokumentarfilm "Die 4. Revolution - EnergyAutonomy" beschreibt anhand seiner Protagonisten, prominenter Umweltaktivisten, Nobelpreisträger, innovativer Unternehmer und Politiker, dass der Umstieg auf hundert Prozent Erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 30 Jahre möglich ist. Er verdeutlicht, welche Chancen die Energierevolution für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit bietet. Energy Autonomy - Energie-Autonomie - steht für die Vision einer Gesellschaft, deren Energieversorgung nachhaltig, sauber und dezentral erfolgt, frei von schädlichen Emissionen und jeglicher Belastung für Mensch und Umwelt, frei von Monopolen, Kartellen und Lobbyisten, frei von politischen Abhängigkeiten und Ressourcenknappheit, zugänglich und erschwinglich für alle. Atomenergie hat in dieser Gesellschaft keinen Platz mehr. Mehr I
nformationen und Kinos, in denen der Film läuft>>
http://www.energyautonomy.org
:: Umweltbewusste Familie für Film gesucht
Kinderfilm konzipiert im Auftrag des MDR eine dokumentarische Reihe, welche dieses Jahr im Programm des Kinderkanals (KI.KA) ausgestrahlt werden soll. Ziel der geplanten Dokumentation ist es, die Vielfalt möglicher Familien- und Lebensmodelle aufzuzeigen. Dazu ist geplant, die Familien über einen Zeitraum von ca. 5 - 10 Tagen mit der Kamera in den Schulferien im Sommer zu begleiten. Im Rahmen der Serie soll auch eine Familie gezeigt werden, die im Umweltschutz aktiv ist und in der mindestens ein Kind im Alter von 14-16 Jahren lebt. Sollte sich jemand angesprochen fühlen und Lust haben, einen Einblick in sein ganz besonderes Familienleben zu gewähren, kann sich mit Kinderfilm in Verbindung setzen. Tel.: 0361-6586616. Internetseite: www.kinderfilm-gmbh.de.
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III. Veranstaltungstermine
:: 31.03.2010 - 19.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: 50 Jahre Ostermarsch. 11. Abend in der Veranstaltungreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch"
Langjährige Karlsruher Friedensaktive berichten über die Ostermärsche in Deutschland von ihren Anfängen 1960 bis heute. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, eMail: suthiel@t-online.de
:: ab 01.04.2010 - bundesweit: Ostermärsche
Hauptthemen der Ostermärsche 2010 sind der Afghanistankrieg und die Abschaffung der Atomwaffen. Bei der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags (NPT) Anfang Mai in New York sollen endlich Fortschritte erzielt werden. Die Bundesregierung soll dort zumindest den Abzug der verbliebenen Atombomben vom Fliegerhorst Büchel (Eifel) und den Verzicht auf die sogenannte "nukleare Teilhabe" einbringen. Für Afghanistan gilt: "Holt die Truppen raus!". Die Friedensgruppen fordern den Abzug der Bundeswehr und die Umwidmung der Gelder auf zivile Projekte nach den Bedürfnissen der afghanischen Bevölkerung. Auch Israel/Palästina wird von der Friedensbewegung als Schlüsselkonflikt für Frieden im Nahen und Mittleren Osten thematisiert. Die Friedensbewegung erinnert dieses Jahr auch an die 50jährige Geschichte der Ostermärsche in Deutschland, die 1960 mit einem Marsch zum Atomraketenübungsplatz Bergen-Hohne im Landkreis Celle begann. Das Netzwerk Friedenskooperative hat Veranstaltungs
termine, Infos zu den Ostermärschen und Aufrufe der örtlichen Veranstalter in einer Übersicht zusammengetragen >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2010.htm
:: 03.04.2010 - 12.00 Uhr am Theaterhaus Stuttgart: Ostermarsch 2010 Baden-Württemberg
Ostermarsch Baden-Württemberg in Stuttgart: "50 Jahre Ostermarsch: ... für eine Welt, die von Kriegen nichts mehr hält! Bundeswehr raus aus Afghanistan! - anstatt rein in die Schulen!" 12.00 Uhr Auftaktkundgebung am Deserteurdenkmal Stuttgart, vor dem Theaterhaus; ca. 12.45 Zwischenkundgebung am Kreiswehrersatzamt; ca. 14.00 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Kultusministerium, Schlossplatz. Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/006231.html
:: 12./13.04.2010 - Stuttgart: Fortbildung in der Beratung von Kriegsdienstverweigerern aus Gewissensgründen
Zu einer Fortbildung in der Beratung von Kriegsdienstverweigerern aus Gewissensgründen lädt das Pfarramt für Friedensarbeit, Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende in Stuttgart ein. Bei der Beratung von Kriegsdienstverweigerern haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Rahmenbedingungen geändert. Für die Begleitung der KDV-Anträge von Grundwehrdienstleistenden, Zeit- und Berufssoldaten sowie Reservisten sind aktuelle Kenntnisse nötig. Die Wehrpflicht wird in Deutschland noch aufrechterhalten. Mit der Verkürzung ihrer Dauer ab 1.1.2011 gemäß der Koalitionsvereinbarung ist eine Ausweitung der Einberufungen verbunden. Es steht zu erwarten, dass damit auch die Nachfrage nach KDV-Beratung und Information nicht weniger wird, sondern zahlenmäßig eher zunimmt. Referenten sind Peter Tobiassen, Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, und Rechtsanwalt Franz Korzus aus Bremen. Programm und Anmeldung beim Pfarramt für Frieden
sarbeit, KDV und ZDL: kdv.zdl@elk-wue.de.
:: 14.-17.04.2010 - Dresden: Werte - Integration - Resilienz
Kreative Potentiale im transkulturellen Lernen bei der Arbeit mit Kindern. Deutsch-tschechische Fortbildung. Mehr >>
http://www.eiccc.org/site2009/pdf-datei/KIK_Flyer_2010-wir-d-pdf.pdf
:: 20.-24.04.2010 - Halle: Seminar: Entscheidungen in Gruppen
Eine wichtige Handlung einer Gruppe ist es Entscheidungen zu treffen, die dann eine Verbindlichkeit für Teile der Gruppe oder der ganzen Gruppe hat. In diesen Entscheidungsprozessen geht es unmittelbar um Leitung, Zugehörigkeit und Rivalität. Die unbewussten Rollen, die in jeder Gruppe vorhanden sind, werden dabei oftmals sehr unproduktiv aktiv. Sind sich Gruppenmitglieder, Trainer oder die Leitung dieser Prozesse bewusst, können sie produktiv genutzt wer-den. Es kann dann zu einer De-dramatisierung kommen, wodurch Konfliktbearbeitungsverfahren eingeleitet werden können, die diesem Prozess entsprechen. VA: Friedenskreis Halle, Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit in Nürnberg und dem EiCCC. Mehr >>
http://www.eiccc.org/site2009/pdf-datei/Entscheidungsprozesse2010.pdf
:: 24.04.2010 - Aktions- und Menschenkette Brunsbüttel - Hamburg - Krümmel: KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!
Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" die große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen. Für die Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel gibt es nun eine eigene Webseite:>>
http://www.anti-atom-kette.de
Aktuelle Infos zu den parallelen Aktionen in Biblis und Ahaus:
http://www.anti-atom-umzingelung.de
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de
:: 27.-30.04.2010 - Nürnberg: Ressourcenorientiertes Leiten
Wie kann ich als Leitung eine Vision voranbringen und trotzdem Sicherheit geben? Weiterbildung für Leitungspersonen. Mehr >>
http://www.eiccc.org/site2009/pdf-datei/Leiten%20mit%20Leadership.pdf
:: 13.-15.05.2010 - Bonn-Venusberg: Versöhnungsbund-Jahrestagung 2010: Flucht und Migration
Weltweit sind Menschen auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen und einem Ausweg aus Situationen, die von direkter Gewalt in Form von Krieg oder politischer Unterdrückung gekennzeichnet sind. Ebenso sind zahlreiche andere von den Auswirkungen indirekter Gewalt in Form von ungerechten wirtschaftlichen Strukturen oder ökologischen Auswirkungen betroffen. Durch die Tagung sollen die Ursachen und die Hintergründe von Flucht und Migration aufgezeigt werden. Es sollen aber gleichzeitig auch der Reichtum und die Chancen sichtbar gemacht werden, die mit der Aufnahme von und der Begegnung mit Flüchtlingen und anderen MigrantInnen verbunden sein können. Infos und Anmeldung >>
http://www.versoehnungsbund.de/
:: 18.05.2010 - Evang. Akademie Bad Boll: Politische Integration - teilhaben, mitbestimmen, wählen
Bürgerinnen und Bürger ohne deutschen Pass stehen bei der Frage der Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen vielfach noch am Anfang. Stammen sie aus einem Nicht-EU-Staat, ist ihnen gar das kommunale Wahlrecht verwehrt. Bei dieser Tagung soll auf den Zusammenhang von Staatsangehörigkeitsrecht und Wahlrecht und die Einbürgerungspolitik, insbesondere die Optionspflicht für hier Geborene sowie das kommunale Wahlrecht eingegangen werden. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/programm/
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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