Date: March 9th 2010
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Frieden braucht Bewegung
Die Gruppe "Lebenshaus" freut sich über weitere Verstärkung beim
km-Spiel. Dafür suchen wir Menschen, die sich gerne laufend bewegen
und denen Gerechtigkeit, Frieden und eine intakte Umwelt wichtig sind.
Wenn Du Lust zum Mitspielen hast, findest Du mehr unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006129.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
nicht mehr ganz neu, aber heute immer noch aktuell und wichtig ist der nachfolgende Text.
Günter Eich: Sand im Getriebe
Nein, schlaft nicht,
während die
Ordner der Welt
geschäftig sind!
Seid misstrauisch gegen ihre Macht,
die sie vorgeben
für euch erwerben zu müssen!
Wacht darüber,
dass Eure Herzen nicht leer sind,
wenn mit der Leere Eurer Herzen
gerechnet wird!
Tut das Unnütze, singt die Lieder,
die man aus eurem Mund
nicht erwartet!
Seid unbequem,
seid Sand,
nicht das Öl
im Getriebe der Welt!"
(Günter Eich - letzter Absatz aus dem
Schlussgedicht des Hörspiels "Träume")
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Nachdenken über unsere Wurzeln...
:: 02. DIW-Bericht: Armut Folge der Umverteilung von unten nach oben
:: 03. Überlebensfrage: Die Utopie der Null
:: 04. Vietnam/Afghanistan: Body Count in Helmand
:: 05. Dollars für den Tod, Pennies für das Leben
:: 06. Das Ende der Vision Obamas von einer Welt ohne Atomwaffen
:: 07. Aufrüsten für die Abrüstung? Die neue Nuklearstrategie der USA versucht die Quadratur des Kreises
:: 08. Bombensichere Verhältnisse
:: 09. Wo die Bomben wirklich liegen
:: 10. Mossad: Mörder mit falschen Pässen
:: 11. Israel: Gestohlene Identitäten für einen Mord
:: 12. Weiße Lüge
:: 13. Das Grab der Hure
:: 14. Hoffnung des Friedens im Irak säen
:: 15. ÖRK ruft zu friedlicher Beilegung des Konflikts in Kolumbien auf
:: 16. Wiedergänger Stalin
:: 17. PRO ASYL kritisiert komplette Realitätsverweigerung: Die Bundesregierung will weder Not noch Diskriminierung von Roma im Kosovo sehen
:: 18. Terrorangriff auf AKW - mehr als ein Restrisiko
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Nachdenken über unsere Wurzeln...
Shelley Douglass lebt gemeinsam mit ihrem Mann Jim Douglass in Birmingham, Alabama, USA. Shelley D. bietet seit 1993 in Mary´s House, einem Catholic Worker-Haus, Unterkunft für benachteiligte Menschen an und engagiert sich gemeinsam mit Jim D. für Gewaltfreiheit und Frieden. Als Mitbegründer des Ground Zero Center for Nonviolent Action, das gleich neben der Basis der Trident-Atom-U-Boote in Seattle, Washington liegt, halfen Shelley und Jim Douglass ab 1977 mit, eine Widerstandsgemeinschaft aufzubauen, die 250 Dörfer und Städte entlang der Bahnstrecke des "White Train" umfasste, welcher Atomwaffen zur Basis transportiert. Shelley Douglass verknüpft in einem Artikel aktuelle Ereignisse mit dem Nachdenken über ihre Wurzeln. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006204.html
:: 02. DIW-Bericht: Armut Folge der Umverteilung von unten nach oben
Die zunehmende Armut in Deutschland ist laut dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac die direkte Folge einer massiven Umverteilung von unten nach oben in den vergangenen Jahren. Dies gehe aus den am Mittwoch veröffentlichen Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. "Der DIW-Bericht macht deutlich, dass es nicht nur immer mehr Armut, sondern auch immer mehr Reichtum in Deutschland gibt. Bloß die Mitte schrumpft weiter", sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Wer Armut bekämpfen will, muss diesen Umverteilungsprozess umkehren, statt Niedrigverdiener und Hartz-IV-Empfänger in einer von Sozialrassismus geprägten Debatte gegeneinander auszuspielen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006188.html
:: 03. Überlebensfrage: Die Utopie der Null
Alles schwört, alles hofft auf Wachstum. Jedes Quäntchen statistisches Wachstum - 0,3 Prozent oder mehr oder weniger - wird als großer Sieg gefeiert. Doch in eine offizielle ökonomische Statistik gehören längst die Umweltschäden - sprich: die wirklichen sozialen und ökologischen Kosten - unserer obsoleten privatkapitalistischen Wirtschaftsweise. Anders als bei früheren Weltwirtschaftskrisen haben wir inzwischen nicht mehr viel Zeit zur Transformation, die kaum von selbst kommen wird. Doch sie ist notwendig, wollen wir diesen Planeten bewohnbar erhalten. Das heißt Abschied von der Wachstumsideologie, nicht mehr und nicht weniger. Von Michael Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006203.html
:: 04. Vietnam/Afghanistan: Body Count in Helmand
Wie seinerzeit im Vietnam-Krieg soll auch in Afghanistan die Zahl getöteter Aufständischer suggerieren: der Feind ist bald aufgerieben und am Ende seiner Kraft. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006189.html
:: 05. Dollars für den Tod, Pennies für das Leben
Mitte Januar versprach Präsident Obama $100.000 Millionen Regierungshilfe für das vom Erdbeben verwüstete Haiti. Vergleichen Sie die Summe mit den $100 Milliarden, die Amerika ausgibt, um 100.000 US-Soldaten ein Jahr lang in Afghanistan zu halten. Von Norman Solomon. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006191.html
:: 06. Das Ende der Vision Obamas von einer Welt ohne Atomwaffen
Scott Ritter, ein ehemaliger US-Offizier und UN-Waffeninspekteur, enthüllt das falsche Spiel, das die Obama-Regierung mit dem Iran getrieben hat, um den lange geplanten Überfall auf dieses Land psychologisch vorzubereiten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006197.html
:: 07. Aufrüsten für die Abrüstung? Die neue Nuklearstrategie der USA versucht die Quadratur des Kreises
Die US-Regierung steht nach eigenen Verlautbarungen kurz vor dem Ende der Neudefinition ihrer Nukleardoktrin. Laut einem Bericht der "New York Times" hat das Pentagon dem Präsidenten am Montag entsprechende Vorschläge unterbreitet. Ursprünglich sollte sie bereits im vergangenen Jahr fertig sein, doch die Endfassung der "Nuclear Posture Review" lässt auf sich warten. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006200.html
:: 08. Bombensichere Verhältnisse
Nach 40 Jahren droht dem Atomwaffensperrvertrag das Aus und das Gebäude der nuklearen Nichtverbreitung zusammenzubrechen, wenn nicht die Überprüfungskonferenz ein Erfolg wird. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006210.html
:: 09. Wo die Bomben wirklich liegen
Seit Jahrzehnten halten die Nato-Staaten streng geheim, wo Atomwaffen gelagert werden. Tauchen Informationen auf, werden sie weder bestätigt noch dementiert. Das "neither confirm nor deny" ist auch in den Anweisungen für Pressesprecher verankert. Trotz aller Gerüchte und wissenschaftlicher Erkenntnisse - nie verriet das Bündnis, wo genau es seine letzten atomaren Waffen lagert. Nun ist es doch passiert. In Kleine Brogel. Das belgische Verteidigungsministerium und die US-Luftwaffe verraten unfreiwillig einen Atomwaffenstandort. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006201.html
:: 10. Mossad: Mörder mit falschen Pässen
Der israelische Journalist Or Kashti war überrascht, als eine ältere Dame ihn im Gemüseladen beglückwünschte: "Da haben Sie es den Arabern gegeben." Seine Kollegen fragten, wieso er ihnen denn keine zollfreien Zigaretten aus Dubai mitgebracht hatte. Da war der Bildungsexperte der liberalen Tageszeitung Haaretz, wie er in der Mittwochausgabe schrieb, aber gar nicht gewesen. Nur das Passbild eines dort Gesuchten sieht ihm zum Verwechseln ähnlich. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006187.html
:: 11. Israel: Gestohlene Identitäten für einen Mord
Israel wird vorgeworfen, für das Attentat auf einen Hamas-Kommandeur in Dubai gefälschte Pässe eingesetzt zu haben. Democracy Now! führt darüber ein Gespräch mit Paul McGeough, Chefkorrespondent der australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald und Autor des Buches 'Kill Khalid: The Failed Mossad Assasination of Khalid Mishal and the Rise of Hamas'. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006192.html
:: 12. Weiße Lüge
Am kommenden Mittwoch wird der Oberste Gerichtshof Israels den Antrag einer Gruppe israelischer Bürger bearbeiten, um das Innenministerium dahin zu bringen, sie als Angehörige der "israelischen Nation" zu registrieren. Merkwürdig? Tatsächlich. Das israelische Innenministerium erkennt 126 Nationen an, aber keine israelische Nation. Von Uri Averny. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006195.html
:: 13. Das Grab der Hure
In dieser Woche fanden an beiden "Heiligen Stätten" Zusammenstöße statt. Sie waren durch Netanyahus Entscheidung verursacht worden, sie auf eine Liste von Stätten jüdischen "Kulturerbes " zu setzen, die von der israelischen Regierung saniert werden sollen. Da aber beide auch für Muslime, Juden und Christen heilig sind, ist dieser einseitige Akt nichts anderes als eine Enteignung und eine offensichtliche Provokation. Falls wirklich der Wunsch bestehen sollte, diese Stätte zu renovieren, dann hätte dies in einem gemeinsamen Komitee der Vertreter beider Völker und aller drei Religionen erreicht werden können. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006205.html
:: 14. Hoffnung des Friedens im Irak säen
Laonf, dt. "keine Gewalt", ist ein irakisches Netzwerk von über 150 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem ganzen Land, das sich 2006 gegründet hat, um friedlich für den Aufbau des Landes zu arbeiten und die Idee der Gewaltfreiheit als Prinzip in der Gesellschaft zu verankern. Im Vorfeld der Wahlen äußert sich Laonf mit einem Aufruf, der zu gewaltfreien und demokratischen Wahlen mahnt und an die irakische Bevölkerung appelliert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006206.html
:: 15. ÖRK ruft zu friedlicher Beilegung des Konflikts in Kolumbien auf
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat seine Mitgliedskirchen aufgerufen, sich für eine friedliche Beilegung des Konflikts in Kolumbien, die umfassende Achtung der Menschenrechte und die Beendigung des sogenannten "Kolumbien-Plans" einzusetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006196.html
:: 16. Wiedergänger Stalin
Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow hat auf das gesunde Volksempfinden gehört, wie es sich in der Anregung mehrerer Veteranenverbände niedergeschlagen hat. Er befürwortet deren Bitte, zur Feier des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai in ganz Moskau Bilder des seinerzeitigen Selbstherrschers Josef Stalin aufzuhängen. Russland, sagte Luschkow, dürfe nicht einfach Persönlichkeiten aus seiner Geschichte streichen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006208.html
:: 17. PRO ASYL kritisiert komplette Realitätsverweigerung: Die Bundesregierung will weder Not noch Diskriminierung von Roma im Kosovo sehen
Übereinstimmend sehen unabhängige internationale Beobachter und Organisationen die Lage der Minderheiten der Roma, Ashkali und Ägypter im Kosovo als extrem kritisch an. Sie verlangen zumindest eine Aussetzung der Abschiebungen aus westeuropäischen Staaten. Ganz anders die Bundesregierung. Die sieht keinen Grund, ihre Abschiebepraxis in Zweifel zu ziehen. PRO ASYL fordert einen sofortigen Abschiebestopp für Roma, Ashkali und sogenannte Kosovo-Ägypter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006193.html
:: 18. Terrorangriff auf AKW - mehr als ein Restrisiko
Vertagt! Das Oberlandesgericht Lüneburg hat seine Entscheidung über das Atomzwischenlager beim AKW Unterweser auf Juni verschoben. Begründung: Ein wichtiges Gutachten des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zu den Auswirkungen eines Flugzeugabsturzes liege noch nicht vor. Zwei Landwirte aus dem Landkreis Wesermarsch fechten seit 2003 die Betriebsgenehmigung für das Zwischenlager an. Von Sigrid Totz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006202.html
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II. Hinweise
:: Weltweite Internet-Aktion für Finanztransaktionssteuer
Eine internationale Internet-Unterschriftenaktion für die Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTT) führen zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke aus der ganzen Welt durch. Mit der Aktion werden die G20 aufgefordert, bei ihrem nächsten Gipfel im Juni in Toronto eine Umsatzsteuer auf den Handel mit allen Finanzvermögen einzuführen. Bei ihrem letzten Gipfel in Pittsburgh hatten die G20 den Internationalen Währungsfonds beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, wie die Finanzindustrie an den Kosten der Krise beteiligt werden könnten. Die Finanztransaktionssteuer wäre das beste Instrument dafür. Bereits ein geringer Prozentsatz von 0,1% würde über 700 Milliarden Dollar bringen und die Spekulation einschränken. Wir bitten alle, sich an der Aktion beteiligen und sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis publik zu machen. Je mehr Menschen sich beteiligen und je größer der Druck von unten, umso größer die Chance, dass endlich einmal eine wirksame Maßnahme zur Regulierung
des Finanzsystems ergriffen wird. Zum Unterschreiben >>
http://www.steuergegenarmut.de/
http://www.steuergegenarmut.at/
http://www.makefinancework.org/
:: Protestaktion: Holzfirma mit Umweltsiegel des FSC vertreibt Kleinbauern in Ecuador
In Ecuador sind die beiden zur Unternehmensgruppe Durini gehörenden Sperrholzhersteller Botrosa und Endesa ein Synonym für die Regenwaldabholzung. Nach über 40 Jahre andauernder Rodung ist die ehemals grüne Provinz Esmeraldas weitgehend entwaldet worden. Die Lebensgrundlagen der Kleinbauern sind zerstört, genauso wie die einst vorhandene reichhaltige Artenvielfalt. Zehn Jahre lang kämpfte der ecuadorianische Kleinbauer Jose Aguilar für den Regenwald "El Pambilar". Den hatte der Sperrholzhersteller Botrosa sich illegal angeeignet. Am 25. Februar 2010, wenige Tage bevor das Land nach richterlicher Verfügung zurückgegeben werden sollte, wurde Jose Aguilar zusammen mit seiner Frau ermordet. Botrosa weigert sich, den Urteilen nachzukommen und schmückt sich mit dem Siegel für "verantwortungsvolle Waldwirtschaft" des Bonner Vereins Forest Stewardship Council (FSC). Zur Protestaktion >>
http://www.regenwald.org
:: EU Vorhaben stoppen: Ölpalm-Plantagen sind keine Wälder!
Weil der Protest gegen den Ölpalm-Wahnsinn immer lauter wird, plant die Europäische Union einen verheerenden Etikettenschwindel: Aus Ölpalm-Plantagen sollen kurzer Hand Wälder werden - per Definition. Das Ökosystem Regenwald würde auf diese Weise mit öden Monokulturen gleichgesetzt, vollgepumpt mit Herbiziden und Pestiziden, auf denen außer Ölpalmen nichts mehr lebt. Durch EU-Recht legitimiert, stände der Umwandlung von Regenwäldern in solche Plantagen nichts mehr im Wege. Die Bürokraten in Brüssel ignorieren den globalen Widerstand gegen den Agrosprit und wollen ihm ein Nachhaltigkeitsmäntelchen umhängen. Sie glauben, dass die Menschen endlich ruhigen Gewissens "Bio"-Sprit in Autos und Blockheizkraftwerke kippen, wenn sie ihre Definition von Wald durchbringen. Ölpalm-Plantagen sind aber keine Wälder und schon gar keine nachhaltige Energie-Ressource. Helfen Sie mit, dass diese absurde Idee der EU im Papierkorb landet. Beteiligen Sie sich an der Protestaktion, die das Umweltin
stitut München zusammen mit dem Verein Rettet den Regenwald gestartet hat. Mehr >>
http://umweltinstitut.org/oelpalmplantagen
:: Ausschreibung Stuttgarter Friedenspreis 2010 + Internationaler Plakatwettbewerb der AnStifter 2010: "Für Frieden, Toleranz, Solidarität und Zivilcourage"
Die "AnStifter - interCulturelle Initiativen" sind eine regierungsunabhängige Organisation, die ehrenamtlich und frei arbeitet. Träger ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Stuttgart. Bis zum 31. März 20107 können Bewerbungen für den Stuttgarter Friedenspreis 2010 der AnStifter eingereicht werden. Die Bürgerprojekte vergeben den mit 5000 Euro dotierten Preis an Initiativen und Personen, die im Sinne einer weltoffenen Bürgergesellschaft arbeiten "und sich in besonderer Weise für Frieden, Gerechtigkeit und eine solidarische Welt einsetzen". Vorschläge - Eigenbewerbungen sind möglich, es gibt keine geografische Einschränkung - sind auf maximal einer DIN-A-4-Seite zu begründen (etwa 2500 Anschläge) und müssen per eMail eingesandt werden an Peter-Grohmann@Die-Anstifter.de.
In dem Wunsch, die Wahrnehmung der unterschiedlichen Themen und die Arbeit der AnStifter zu verbessern, wird ein internationaler Plakatwettbewerb ausgeschrieben. Gesucht werden Entwürfe, die Themen wie: Zivilcourage. Toleranz. Frieden. Gerechtigkeit. Solidarität. Gegen Hass. Gegen Gewalt. Gegen Gleichgültigkeit. oder ähnliche, graphisch umsetzen. Die künstlerischen Stilmittel, vom Piktogramm bis zur Bildgeschichte, sind den Teilnehmenden überlassen. Aus den eingesandten Arbeiten wählt eine Jury unter Vorsitz von Jochen Stankowski (www.atelier-stankowski.de) Entwürfe aus, die reproduziert, gedruckt, vervielfältigt und öffentlich ausgestellt werden können. Prämiert werden mindestens 3 Entwürfe mit einer Gesamtsumme von 3000 EUR. Einsendeschluss ist der 15. April 2010. Mehr >>
http://www.die-anstifter. de
:: Appell "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen" unterschreiben!
Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags im Mai in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb fordert der Appell "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen" die Bundesregierung auf, sich für einen Stopp aller Modernisierungspläne für Atomwaffen und ihre Trägermittel, ein Nein zu Atomwaffen in der neuen NATO-Strategie sowie Sicherheitsgarantieren der Atomwaffenmächte gegenüber allen Nicht-Atomwaffenstaaten einzusetzen. Unter den Appell "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen", der am 4. Mai 2010 in New York an den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben wird, werden weitere Unterschriften gesammelt. Mehr >>
http://www.npt2010.de
http://www.atomwaffenfrei.de/next-stop-new-york-2010.html
:: Online-Petition an den Deutschen Bundestag: :: Solarenergie statt Kohle und Atom
Eine zielgerichtete Energiepolitik muss dem Klimaschutz und der Vermeidung weiterer radioaktiver Abfälle erste Priorität einräumen. Die Einführung der heimischen Erneuerbaren Energien darf nicht länger mit kurzsichtigen Kostenargumenten gebremst werden. Deshalb hat der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag eingereicht, die seit von jedem Bürger/jeder Bürgerin unterzeichnet werden kann. Die Petition kann unter folgendem Link unterzeichnet werden:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9774
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III. Veranstaltungstermine
:: 19./20.03.2010 - Volkshochschule Essen: Friedenskultur 2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei!
Im Vorfeld der New Yorker Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages werden ein internationaler Kongress "Unsere Zukunft atomwaffenfrei" mit prominenten Politikern, Völkerrechtsexperten, Publizisten und Vertretern der weltweiten nuklearen Abrüstung, sowie eine Kulturveranstaltung "Künstler für den Frieden" geplant. Von der Kulturhauptstadt 2010 soll die Botschaft an die internationale Öffentlichkeit und die Nichtverbreitungskonferenz 2010 ausgehen: "Atomwaffen abschaffen - Unsere Zukunft atomwaffenfrei!". Der Kongress soll die Gelegenheit bieten, sich über die komplexe Problematik des drohenden "Zweiten nuklearen Zeitalters" kompetent zu informieren sowie die notwendigen Schritte und bestehenden internationalen und regionalen Ansätze zur Abschaffung aller Atomwaffen zu diskutieren. Er versteht sich als ein Beitrag zur nationalen Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei", die von 47 deutschen Nichtregierungsorganisationen getragen wird, und als Unterstützung der inter
nationalen Netzwerke für eine atomwaffenfrei Welt "Abolition 2000", "Mayors for Peace" und "Parlamentarier für nukleare Abrüstung (PNND)". Mehr >>
http://www.friedenskultur2010.de
:: 19.-21.03.2010 - Jugendherberge Wittenberg: Neue Wege aus der Gewalt - Zivile Konfliktbearbeitung in Deutschland
Der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) lädt zur Tagung für eine kritische Bestandsaufnahme der "Zivilen Konfliktbearbeitung in Deutschland" ein. Vor 15 Jahren startete der BSV die Kampagne "Wege aus der Gewalt - 1000 Menschen lernen gewaltfreies Handeln". Mit einer Vielzahl von Trainings und Publikationen war der BSV damals ein Pionier der Gewaltprävention. Heute lernen Zehntausende Grundlagen der Zivilen Konfliktbearbeitung. Hunderte von Projekten in Schulen und Stadtteilen sind entstanden. Offensichtlich treffen Gewaltprävention, Vermittlung in Konflikten (Mediation), Abbau von Vorurteilen, Förderung von Demokratie und partizipativer Konfliktaustragung, Friedenspädagogik und vieles mehr auch heute noch den Bedarf der Menschen in Deutschland. Dennoch (oder gerade deswegen?) geraten immer wieder Gewaltexzesse in die Schlagzeilen. Mit der Tagung versuchen die Veranstalter daher eine kritische Bestandsaufnahme der "Zivilen Konfliktbearbeitung in Deutschland". Ein detailliertes
Programm findet sich unter >>
http://www.soziale-verteidigung.de/
:: 21.03.2010 - Aktionstag am AKW Neckarwestheim: "Endlich Abschalten!"
Zahlreiche Anti-AKW-Initiativen, Verbände und Parteien sowie auch Lebenshaus Schwäbische Alb rufen zu einem großen Aktionstag rund um das Atomkraftwerk Neckarwestheim auf. Hintergrund der Aktion ist die Forderung, das AKW Neckarwestheim endlich abzuschalten! Im Mittelpunkt der Diskussion um Laufzeitverlängerungen steht derzeit das Atomkraftwerk Neckarwestheim I, dessen Reststrommenge fast aufgebraucht ist. Fakt ist - entgegen aller Behauptungen - dass bisher noch nichts entschieden ist. Fakt ist auch, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft will. Dies gilt es gerade in diesem Jahr, in dem Richtungsentscheidungen getroffen werden sollen, mit Nachdruck zu verdeutlichen. Je mehr Menschen zusammen kommen, desto deutlicher das Signal! Noch können wir direkt Einfluss nehmen, wenn wir uns aktiv einmischen. Deshalb mitmachen! Am 21. März 2010 starten dezentral in verschiedenen Orten lokale Auftaktveranstaltungen, Feste, Gottesdienste, usw. m
it gemeinsamer Abfahrt zum Atomkraftwerk Neckarwestheim. Um 14 Uhr startet dann am Atomkraftwerk (Tor 1) das Anti-Atom-Frühlingsfest mit einer ganz besonderen Mitmachaktion: Dem "längsten Anti-Atom-Transparent der Welt"! Dieses wurde im Herbst 2009 von Menschen aus der ganzen Bundesrepublik gestaltet und in Berlin zusammengesetzt. Nach einer zentralen Rede geht es weiter mit Musik, Kabarett, Essen und Trinken. Weitere Infos finden sich unter >>
http://www.endlich-abschalten.de
http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/laengstes-transparent.html
:: 31.03.2010 - 19.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: 50 Jahre Ostermarsch. 11. Abend in der Veranstaltungreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch"
Langjährige Karlsruher Friedensaktive berichten über die Ostermärsche in Deutschland von ihren Anfängen 1960 bis heute. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, eMail: suthiel@t-online.de
:: ab 01.04.2010 - bundesweit: Ostermärsche
Hauptthemen der Ostermärsche 2010 sind der Afghanistankrieg und die Abschaffung der Atomwaffen. Bei der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags (NPT) Anfang Mai in New York sollen endlich Fortschritte erzielt werden. Die Bundesregierung soll dort zumindest den Abzug der verbliebenen Atombomben vom Fliegerhorst Büchel (Eifel) und den Verzicht auf die sogenannte "nukleare Teilhabe" einbringen. Für Afghanistan gilt: "Holt die Truppen raus!". Die Friedensgruppen fordern den Abzug der Bundeswehr und die Umwidmung der Gelder auf zivile Projekte nach den Bedürfnissen der afghanischen Bevölkerung. Auch Israel/Palästina wird von der Friedensbewegung als Schlüsselkonflikt für Frieden im Nahen und Mittleren Osten thematisiert. Die Friedensbewegung erinnert dieses Jahr auch an die 50jährige Geschichte der Ostermärsche in Deutschland, die 1960 mit einem Marsch zum Atomraketenübungsplatz Bergen-Hohne im Landkreis Celle begann. Das Netzwerk Friedenskooperative hat Veranstaltungs
termine, Infos zu den Ostermärschen und Aufrufe der örtlichen Veranstalter in einer Übersicht zusammengetragen >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2010.htm
:: 24.04.2010 - Aktions- und Menschenkette Brunsbüttel - Hamburg - Krümmel: KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!
Am Samstag, den 24. April 2010, wird es unter dem Motto "KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!" die große Anti-Atom-Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und durch Hamburg geben. Zigtausende werden auf ca. 120 Kilometern ein starkes Zeichen für das Ende der Atomenergie und eine zukunftsfähige, ökologische Energiewende setzen. Für die Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel gibt es nun eine eigene Webseite:>>
http://www.anti-atom-kette.de
Aktuelle Infos zu den parallelen Aktionen in Biblis und Ahaus:
http://www.anti-atom-umzingelung.de
http://www.kein-castor-nach-ahaus.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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