Date: February 2nd 2010
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Gruppe "Lebenshaus" sucht noch Verstärkung für km-Spiel
Wir suchen Menschen, denen Gerechtigkeit, Frieden und eine
intakte Umwelt wichtig sind und die laufen. Wir freuen uns über
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Liebe Freundinnen und Freunde,
In meinem Jahresbegleiter "Die Wahrheit leben" steht für den heutigen Tag ein Zitat von Hans-Peter Dürr, das ich gerne an dieser Stelle weitergeben möchte.
Ein neues, doch uns wohl vertrautes
Menschenbild wird sichtbar,
das von empathischen Menschen ausgeht.
Wir sollten uns von den Konfrontationen und
Verzerrungen unseres zivilisatorischen Alltags
nicht in die Irre führen lassen.
Unsere Existenz als Menschen heute zeigt uns,
dass auch wir das erfolgreiche Ergebnis
einer ähnlichen, schon Milliarden Jahre
währenden Entwicklung sind.
Unsere Zuversicht ist nicht ohne Basis.
Wir müssen neues Wissen schaffen und
so handeln, dass es die Lebendigkeit
vermehrt und vielfältig erblüht.
Wir können uns darauf verlassen,
dass diese Kraft in uns wirkt.
Denn die Allverbundenheit,
die wir Liebe nennen können und
aus der Lebendigkeit sprießt,
ist in uns und in allem Anderen
von Grund auf angelegt.
(Hans-Peter Dürr)
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Afghanistan: Nichts wird gut
:: 02. Kreuzfahrer gegen das Böse - Die Bundeswehr steckt in Afghanistan in der Feindbild- und Bündnis-Falle
:: 03. Sogenannter "Strategiewechsel" ist Täuschung der Öffentlichkeit
:: 04. Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr aufkündigen - Brief an Kultusminister Rau wird von über 100 Personen unterstützt
:: 05. 65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Das Gedenken neu verankern, damit Erinnerung für die Zukunft gelingt
:: 06. 27. Januar Gedenktag für die Opfer der Nazibarbarei: Schimon Peres als Redner im Bundestag - ein Affront
:: 07. erlassjahr.de begrüßt Schuldenerlass des IWF für Haiti
:: 08. Katastrophenhilfe auf Kredit: IWF schickt Haiti zurück in die Abhängigkeit
:: 09. Tè Tremblé - auf Haiti bebte die Erde
:: 10. Myriam Merlet (1953-2010): Zum Tod der Feministin auf Haiti
:: 11. Haiti: Geschichten über Mut und Verzweiflung
:: 12. Eindimensionales Sicherheitsdenken in Haiti oder: Die bejubelte Invasion
:: 13. USA: Mächtigster Gefangener der Welt
:: 14. Howard Zinns letzter veröffentlichter Artikel
:: 15. "Direkte Partizipation durch Kreativität"
:: 16. Das Känguru
:: 17. Der Liebarak
:: 18. Israel will Geld für deutsche Kriegsschiffe
:: 19. Iran: Das Ende der Theokratie?
:: 20. START zu einer langen Reise
:: 21. Deutsche Hermes-Bürgschaft für brasilianisches Risiko-AKW
:: 22. PRO ASYL zur Asylstatistik 2009: Leichter Anstieg der Antragszahlen - sinkende Schutzquote
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Afghanistan: Nichts wird gut
Der Westen sollte die Afghanistan-Konferenz für eine ehrliche Bestandsaufnahme nutzen und analysieren, weshalb das stärkste Militärbündnis der Welt zu scheitern droht. Von Ludwig Watzal. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006153.html
:: 02. Kreuzfahrer gegen das Böse - Die Bundeswehr steckt in Afghanistan in der Feindbild- und Bündnis-Falle
Frieden für Afghanistan kann nur ein Verhandlungsfrieden sein, lautet die Botschaft der Londoner Afghanistan-Konferenz. Sich dem anzunähern, erscheint derzeit jedoch unmöglich, weil die als Besatzungsmacht platzierte Militärallianz beharrlich dafür sorgt, dass ihr ein Verhandlungspartner fehlt. Auch wenn man es wollte - nicht einmal eine befristete Waffenruhe ließe sich vereinbaren. Mit wem? Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006154.html
:: 03. Sogenannter "Strategiewechsel" ist Täuschung der Öffentlichkeit
Einen Tag nach der Londoner Afghanistan-Konferenz haben Pax Christi und IPPNW auf einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse bewertet. "Krieg macht krank. Damit Frieden geschaffen werden kann, benötigt die Afghanistanpolitik einen radikalen Politikwechsel: Eine zivile Konfliktbearbeitung muss die gescheiterte militärgestützte Kriegspolitik ablösen", erklärte die Vorsitzende der IPPNW, Dr. Angelika Claußen. Der von Westerwelle verkündete sogenannte "Strategiewechsel" sei eine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006155.html
:: 04. Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr aufkündigen - Brief an Kultusminister Rau wird von über 100 Personen unterstützt
Über 100 Personen und Organisationen fordern heute in einem Brief Kultusminister Rau auf, die am 4. Dezember 2009 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr aufzukündigen. Der von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg initiierte Brief wird u.a. von vielen Lehrern, Pädagogen, Erziehern, Pfarrern, Gewerkschaftern, Parteigliederungen und Friedensorganisationen aus Baden-Württemberg unterstützt. Die Unterzeichner kritisieren, dass damit Jugendoffizieren der Bundeswehr die Gelegenheit gegeben werden soll, "in Schulen sowie in der Referendarausbildung und der Lehrerfortbildung über sicherheitspolitische Themen zu referieren." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006161.html
:: 05. 65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Das Gedenken neu verankern, damit Erinnerung für die Zukunft gelingt
Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Dieser Tag ist aber auch Anlass, Voraussetzungen zu benennen, damit Erinnerung für die Zukunft gelingt. Denn 65 Jahre nach Ende des Holocaust, des Nationalsozialismus und des II. Weltkriegs in Europa und Asien findet eine Zäsur statt. Der lebensgeschichtliche Kontext der Erinnerungen endet mit der Generation der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Damit beginnt unabwendbar und unumkehrbar die Historisierung der Ereignisse. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006149.html
:: 06. 27. Januar Gedenktag für die Opfer der Nazibarbarei: Schimon Peres als Redner im Bundestag - ein Affront
Am 27.01. - am Jahrestag der Befreiung der Überlebenden des KZ Auschwitz - wird in der Bundesrepublik und europaweit der Opfer der Nazibarbarei gedacht. In diesem Jahr fällt allerdings ein Schatten auf die Gedenkstunde im Bundestag: Gastredner ist der israelische Staatspräsident Schimon Peres. Unserer Meinung nach ist er an dieser Stelle und an diesem Tag vollkommen deplaziert. Durch seine Rede droht das Gedenken an den Nazi-Völkermord, das alle humanistisch denkende Menschen vereinen sollte, politisch missbraucht zu werden - für eine Rechtfertigung der Politik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern. Von Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006150.html
:: 07. erlassjahr.de begrüßt Schuldenerlass des IWF für Haiti
IWF Generaldirektor Dominique Strauss-Kahn hat am Mittwoch erklärt, der IWF werde alle Schulden Haitis, einschließlich seines in der letzten Woche gewährten Nothilfe-Kredits von 100 Mio US-$ in einen verlorenen Zuschuss umwandeln. Zudem werde er auch die anderen Gläubiger Haitis zum Schuldenerlass auffordern. erlassjahr.de begrüßt das Einlenken des IWF gegenüber der Kritik an der IWF-Kreditvergabe von Seiten der globalen Zivilgesellschaft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006140.html
:: 08. Katastrophenhilfe auf Kredit: IWF schickt Haiti zurück in die Abhängigkeit
In der vergangenen Nacht hat der Vorstand des Internationalen Währungsfonds 102 Mio US-$ Katastrophenhilfe für Haiti bewilligt. Es handelt sich dabei um einen zinsfreien Kredit mit 5,5 Freijahren. Der Vorstand hat mit seiner Kreditvergabe demonstrativ das Versprechen des IWF-Direktors Strauss-Kahn ignoriert. Dieser hatte am 20. Januar erklärt, der IWF werde sowohl diesen neuen Kredit als auch seine bestehenden Forderungen von 165 Mio US-$ in einen Zuschuss umwandeln, um Haiti nicht mit neuen Schulden zu belasten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006152.html
:: 09. Tè Tremblé - auf Haiti bebte die Erde
Port-au-Prince, Haiti. Tè Tremblé ist Kreolisch und heißt 'Erdbeben'. Wörtlich übersetzt heißt es: "Die Erde bebte". Nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti verwüstete, ist der Geruch des Todes überall. Auf dem Gelände des General Hospital liegen die Leichen meterhoch gestapelt neben der Leichenhalle. Im Gemeindehaus 'Matthew 25' breiten Ärzte ein Plastiktuch über einen Küchentisch, um, im Schein der Helmlampen, eine Amputation durchzuführen. Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006151.html
:: 10. Myriam Merlet (1953-2010): Zum Tod der Feministin auf Haiti
Eine traurige Nachricht: Die haitianische Politaktivistin Myriam Merlet ist tot. Sie starb in den Trümmern ihres Hauses, das vor einer Woche zusammenstürzte. Myriam Merlet war die Stabschefin des haitianischen Frauenministeriums. Sie war eine Feministin, die kein Blatt vor den Mund nahm und die internationale Aufmerksamkeit darauf lenkte, dass Folter als politisches Instrument eingesetzt wird. Democracy Now! spricht mit der Bühnenautorin und Aktivistin Eve Ensler, die mit Merlet befreundet war. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006144.html
:: 11. Haiti: Geschichten über Mut und Verzweiflung
Die Rettungsmaßnahmen in Haiti dauern an. Die Zahl der Toten steigt. An einem einzigen Tag werden mehr als 10.000 Leichen in Massengräbern beigesetzt. Die Menschen kämpfen weiter um ihr Überleben. Hier ist die Story einer jungen Frau namens Patricia Cherie, die aus den Trümmern der Krankenschwesternschule, in der sie ihre Ausbildung machte, gerettet wurde und die nun um ihr Leben ringt. Von Amy Goodman/Juan Gonzalez. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006146.html
:: 12. Eindimensionales Sicherheitsdenken in Haiti oder: Die bejubelte Invasion
Die USA nutzen das Erdbeben im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre für eine erneute Invasion. Doch auch die sonstigen Reaktionen der internationalen Gemeinschaft offenbaren mehr koloniale Kontinuitäten, als dass sie der Bevölkerung helfen würden. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006148.html
:: 13. USA: Mächtigster Gefangener der Welt
Barack Obama regiert seit nunmehr einem Jahr eine festgefahrene Nation, die ihren langfristigen Interessen nicht mehr zu dienen vermag. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006141.html
:: 14. Howard Zinns letzter veröffentlichter Artikel
Ich habe wirklich hart nach einem Highlight gesucht. Das Einzige, was einem solchen nahe kam, war Einiges an seiner Rhetorik. Was Obamas Handlungsweise und seine Politik betrifft, so kann ich keine Highlights erkennen. Ob ich enttäuscht bin? Ich war nicht sonderlich enttäuscht, weil ich nicht sehr viel erwartet hatte. Von Howard Zinn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006157.html
:: 15. "Direkte Partizipation durch Kreativität"
Mitte September war Noam Chomsky einer der Ehrengäste beim Fest zum 25. Geburtstag der mexikanischen Tageszeitung 'La Jornada'. Eric French von 'Amauta' interviewte ihn dazu. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006139.html
:: 16. Das Känguru
Die jahrzehntelange Erfahrung weist darauf hin, dass Verhandlungen sinnlos sind, wenn die eine Partei an einem Abkommen gar nicht interessiert ist. Es ist sogar noch schlimmer: Verhandlungen können tatsächlich sogar Schaden anrichten, wenn eine der Parteien sie benützt, um Zeit zu gewinnen, während der falsche Eindruck von Fortschritt in Richtung Frieden geschaffen wird. In unserm Konflikt sind Friedensverhandlungen zu einem Friedensersatz geworden, ein Mittel, um den Frieden zu sabotieren. Sie sind zu einem Instrument geworden, die von den auf einander folgenden israelischen Regierungen benützt wurden, um Zeit zu gewinnen, damit die Besatzung gefestigt und die Siedlungen vergrößert werden können. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006156.html
:: 17. Der Liebarak
Seit seiner Wahl vor fast einem Jahr bestand die Haupterrungenschaft von Netanyahu darin, ein großes Kabinett aufgestellt zu haben: 30 Minister und einen Haufen von Vizeministern, die meisten von ihnen ohne wahrnehmbare Verpflichtungen, einige von ihnen haben die Verantwortung für ein Ministerium, für das sie am wenigsten geeignet sind. Seitdem hat seine Hauptaufgabe darin bestanden - worin er am geschicktesten ist - politisch zu überleben. In seinem Regierungszoo ist die einzig bedeutsame Kreatur der Liebarak - ein zweiköpfiges Monster, vor dem alle anderen Tiere erschrecken. Dieses Wesen besteht aus 50% Liebermann, 50% Barak und 0% menschlich. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006145.html
:: 18. Israel will Geld für deutsche Kriegsschiffe
Benjamin Netanjahu, Israels Regierungschef und sein Verteidigungsminister Ehud Barak wollen in Deutschland ein sechstes Dolphin-U-Boot und möglicherweise auch zwei hochmoderne Raketenabwehrkorvetten bestellen. Ein Milliardengeschäft für die deutsche Marineindustrie. Doch das devisenschwache Land kann die teuren Kriegsschiffe alleine nicht bezahlen. Seit Wochen werden deshalb in Israel Meldungen lanciert, man verhandle bereits über die Finanzierung mit Deutschland. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006147.html
:: 19. Iran: Das Ende der Theokratie?
Iran steht vor einer neuen Revolution. Die Wahlen und deren offensichtlicher Betrug haben die Spaltung des Landes zu Tage gefördert. Die theokratische Herrschaft kann sich nur noch durch einen ölgeförderten Klientelismus am Leben erhalten und steht nun dort, wo der Schah vor dreißig Jahren gestanden hat. Nur durch eine kluge Politik, die auch Versöhnung bietet, kann ein friedlicher Machtwechsel herbeigeführt und die Demokratisierung des Landes ermöglicht werden. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006159.html
:: 20. START zu einer langen Reise
Die russisch-amerikanischen Verhandlungen über ein neues Abkommen zur weiteren Reduzierung der strategischen Atomwaffen in Genf haben nach der Pause zum Jahreswechsel wieder begonnen. Beide Seiten verbreiten Optimismus über einen baldigen Nachfolgevertrag zum im Dezember ausgelaufenen START-Vertrag (Strategic Arms Reduction Treaty). Am Telefon waren sich die Präsidenten Dmitri Medwedew und Barack Obama einig, dass die Verhandlungen "so gut wie abgeschlossen sind". Aber auch nach einem russisch-amerikanischen Abrüstungsvertrag bleibt noch viel zu tun. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006160.html
:: 21. Deutsche Hermes-Bürgschaft für brasilianisches Risiko-AKW
Nach dem Interministeriellen Ausschuss hat auch der Haushaltsausschuss eine Hermes-Bürgschaft für den brasilianischen AKW-Neubau Angra 3 durchgewunken. Greenpeace hatte gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief gegen diese riskante Bürgschaft protestiert. "Bei Angra 3 handelt es sich um einen veralteten Reaktortyp, der obendrein an einem unsicheren Standort gebaut werden soll. Wer es ernst meint mit der nuklearen Sicherheit, muss zu diesem Projekt Nein sagen", erklärt Heinz Smital, Atomphysiker bei Greenpeace. "Atomgeschäfte mit Entwicklungs- und Schwellenländern weisen ein besonderes Gefahrenpotential auf und gehören von der Bürgschaftsvergabe ausgeschlossen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006158.html
:: 22. PRO ASYL zur Asylstatistik 2009: Leichter Anstieg der Antragszahlen - sinkende Schutzquote
Alles in allem überwiegt die Negativseite dieser Bilanz: Einer auch im EU-Vergleich relativ ansehnlichen Schutzquote steht die stete Bereitschaft gegenüber, anerkannten Flüchtlingen mit Widerrufsentscheidungen den Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Wo eine bisschen Generosität waltet, geschieht dies vor dem Hintergrund, sich Asylsuchender möglichst zu Lasten Dritter zu entledigen, etwa indem man im Rahmen des Dublin-Systems in die EU-Randstaaten abschiebt. Europäische Solidarität sieht anders aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006143.html
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II. Hinweise
:: Campact-Aktion: Kopfpauschale stoppen!
Etliche Krankenkassen führen in diesen Tagen eine "Mini-Kopfpauschale" von acht Euro monatlich ein. Geht es nach Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), folgt diesem Zusatzbeitrag bald der Systemwechsel zur großen Kopfpauschale: Alle Versicherten zahlen einen Einheitsbeitrag - für Besserverdienende nur Peanuts, für Geringverdienende aber sehr viel Geld. Den versprochenen Steuerausgleich für sozial Benachteiligte wird es angesichts leerer Haushaltskassen nicht geben. Doch wir haben gute Chancen, Röslers Pläne zu kippen und für eine sozial gerechte Gesundheitsreform zu sorgen: Die CSU widerspricht den Kopfpauschale-Plänen und auch in Teilen der CDU gibt es Einwände. Noch im Februar soll eine Arbeitsgruppe aus mehreren Ministerien mit den Verhandlungen zur Gesundheitsreform beginnen. Bis dahin sollen möglichst viele Unterschriften unter den Appell für ein solidarisches Gesundheitssystem gesammelt und öffentlich Protest angemeldet werden. Unterzeichnen Sie den Appell für gerec
hte Krankenversicherungen! >>
http://www.campact.de/gesund/sn1/signer
:: Bitte unterstützt die Kampagne "Nicht in unserem Namen!"
Am 5. Februar 2010 will Oberbürgermeister Christian Ude die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der "46. Münchner Sicherheitskonferenz" zu einem festlichen Empfang im Alten Rathaussaal einladen. Dort möchte der OB im Namen der Stadt München Regierungschefs, Militärexperten und Minister, Politiker und Diplomaten der führenden Nato-Staaten, Generäle der Nato und der Bundeswehr sowie Wirtschafts- und Rüstungsmanager begrüßen und damit diese Militärkonferenz im Namen aller Münchner und Münchnerinnen legitimieren. Dazu erklärt die Kampagne: Das geschieht nicht in unserem Namen! Hier können Sie einfach ein vorgefertigtes Schreiben absenden >>
http://www.acting-art-of-memory.de/phpXplorer/homes/hans/content/links/udeprotest.php
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III. Veranstaltungstermine
:: 04.-07.02.2010 - 8. Internationale Münchner Friedenskonferenz
Alternativ zur sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz organisiert seit einigen Jahren ein breites Bündnis von Friedensorganisationen die "Internationale Münchner Friedenskonferenz", auf der zivile Konfliktlösungen vorgestellt und diskutiert werden. Nähere Informationen sowie das vielfältige Veranstaltungsangebot mit Gästen aus Großbritannien, den USA und Kolumbien finden Sie unter >>
http://www.friedenskonferenz.info
:: 04.02.2010 - 20.00 Uhr im Adolf- Schlatter-Haus Tübingen: Zur Lage der Kinder und Frauen in Afghanistan. Nützt der Bundeswehreinsatz der afghanischen Bevölkerung?
Vortrag von Mariam Notten. Mariam Notten wurde in Afghanistan geboren und lebt seit 1967 in Berlin. Dort unterrichtet die Soziologin an einer Fachhochschule für Sozialpädagogik. Sie hat den Verein zur internationalen Völkerverständigung Scheherazade e.V. mitbegründet, der die Opfer der Kriege in Afghanistan unterstützt. Der Verein "Scheherazade" baute eine Schule für 1.600 Kinder sowie ein Waisenhaus für Jungen, die von den Taliban entführt worden waren. Kriegswitwen wurde ein Verdienstmöglichkeit geschaffen, indem der Verein eine Bäckerei, eine Näherei sowie eine Weberei gründeten. Mariam Notten ist Autorin des Buches "Ich wählte die Freiheit. Geschichte einer afghanischen Familie" (2003). 2008 wurde sie für ihr Engagement mit dem taz Panter Preis ausgezeichnet. VA: Tübinger Friedensplenum / Antikriegsbündnis; Gesellschaft Kultur des Friedens, Tübingen; Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ortsvereine Tübingen und Rottenburg
:: 05.-11.02.2010 - Nürnberg, München u.a. Veranstaltungsreihe "Kolumbien: Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit"
Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien, der vom Militär, verschiedenen Guerillagruppen wie auch paramilitärischen Kräften ausgetragen wird, ist der längste und blutigste in der jüngeren Geschichte Lateinamerikas. Tausende fallen ihm jedes Jahr zum Opfer. Die Zivilbevölkerung - insbesondere auf dem Land - leidet am stärksten: Mehr als vier Millionen Menschen wurden in den letzten beiden Jahrzehnten zu Flüchtlingen im eigenen Land. Entwurzelt leben sie meist in den Slums der Großstädte. In Kolumbien gibt es aber auch viele Gruppen und Organisationen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Gerade unter Jugendlichen gibt es Bewegungen, die mit Seminaren, Musik- und Veranstaltungsangeboten, Kriegsdienstverweigerung und direkten Aktionen eine Kultur der Gewaltfreiheit als Alternative leben. Bei den Veranstaltungen wird Alejandra Londono Bustamante, eine Aktive der Gruppe Red Juvenil Medellin, über die Situation in Kolumbien und die aktuellsten Entwicklungen berichten. Sie
wird schildern, wie sich Red Juvenil in einem Land voller Gewalt für Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit einsetzt. Träger der Veranstaltungsreihe: Connection e.V. und das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Weitere Informationen unter >>
http://www.Connection-eV.de/z.php?ID=930
:: 07.02. - 19.30 Uhr Gartenstr. 29 a, Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Schwerter zu Pflugscharen
Am 10. Abend in der Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch" wird sich Ulli Thiel (Sprecher der DFG-VK-Gruppe Karlsruhe) mit Georg Meusel(Werdau/Sachsen) unterhalten. Georg Meusel war langjähriger Aktiver in der kirchlichen Friedensbewegung der DDR und ist Vorsitzender des Martin-Luther-King-Zentrums. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Arbeitsstelle Frieden (Ev. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Ev. Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, suthiel@t-online.de
:: 11.-13.02.2010 - Berlin: Coaching for Change, damit der Wandel gelingen kann!
5 teiliger Grundkurs: Strukturelle Veränderungen im Konflikte anstoßen und konstruktive Handlungsoptionen bei Konflikten anwenden. Information und Bewerbung: Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation. Kontakt: Karl-Heinz Bittl, E-Mail: bittl@eiccc.org. Mehr >>
http://www.eiccc.org
:: 12./13.02.2010 - Deutsch- Amerikanisches Institut (DAI) in Heidelberg: "Militarisierung nach außen und innen" - Vom Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan bis zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland
Auf der 7. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden soll die Militarisierung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen öffentlich bekannter gemacht sowie Ideen für Aktionen entwickelt werden. Mit welchen gemeinsamen Strategien und Aktionsformen können Friedensbewegung, Gewerkschaften und Hochschulgruppen gegen die Militarisierung im Inland protestieren und Widerstand leisten? VA: Kooperation für den Frieden. Mehr >>
http://www.koop-frieden.de
:: 20.02.2010 - Protestkundgebung und Demonstration in Berlin: Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!
Organisationen der Friedensbewegung haben einen neuen Aufruf ("Kein Soldat mehr!") veröffentlicht. Ziel ist es, zu einer großen bundesweiten Protestkundgebung und Demonstration in Berlin zu mobilisieren. Die Kundgebung findet statt am 20. Februar (Beginn 13 Uhr am Bebelplatz, bei der Staatsoper). Dabei soll deutlich gemacht werden, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eine Erhöhung der Truppen strikt ablehnt und stattdessen dafür ist, dass die Bundeswehr lieber heute als morgen aus Afghanistan abgezogen wird. Alles Weitere steht auf der Website der Afghanistankampagne >>
http://www.afghanistandemo.de
:: :27.-30.04.2010 - Nürnberg: Der Macht eine Vision und Verantwortung geben
Weiterbildung für Leitungspersonen in NGO's. Anmeldeschluss ist der 1.3.2010. Für Anmeldung und Information: Karl-Heinz Bittl, E-Mail: bittl@eiccc.org. Mehr >>
http://www.eiccc.org
:: 01.-05.06.2010 - St.Antoine(Frankreich): Lernfeld Gruppe: TakeTiNa und Grouperelation, Gruppenprozesse und Leitungsverhalten kreativ entdecken und nutzen lernen,
Morgens begeben wir uns mit Körper und Stimme auf rhythmische Gruppenreisen. Die rhythmuspädagogische Methode TaKeTiNa bietet auf musikalischem Weg die Möglichkeit, das eigene Verhalten in einer Gruppe anzusehen und neue Handlungsweisen für sich auszuprobieren. Der Nachmittag wird durch die Techniken der "Grouperelation" geprägt. Diese systemische Methode schafft es durch einfache Aufstellungen wesentliche Prozesse in Gruppen sichtbar zu machen. In dem Entdecken findet auch hier schon ein wichtiger Lernprozess für neue Verhaltensformen in Gruppen statt. Bitte zeitig anmelden!!!! Anmeldeschluss ist der 1.3.2010. Für Anmeldung und Information: Karl-Heinz Bittl, E-Mail: bittl@eiccc.org. Mehr >>
http://www.eiccc.org
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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