Date: January 19th 2010
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
nach dem verheerenden Erdbeben wird in Haiti jede Unterstützung benötigt. Deshalb macht es auch Sinn, Geld zu spenden. Zum Beispiel an das "Bündnis Entwicklung hilft" (http://www.entwicklung-hilft.de).
Was in Haiti geschah, wird "Naturkatastrophe" genannt. Dies stimmt insofern, weil vor der Gewalt eines Erdbebens mit der Stärke sieben nichts Menschliches sicher ist. "Überall auf der Welt hätte ein solches Beben Menschenleben gekostet", schreibt Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau vom 15.1.2010. "Aber wie viele sterben im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre zusätzlich, weil sie - wie die übergroße Bevölkerungsmehrheit - von einem oder zwei Dollar pro Tag leben müssen und ihnen deshalb jetzt die Widerstandskraft zum Durchhalten fehlt? Wie viele starben in Häusern oder Hütten, die sie sich mangels Alternative an die entwaldeten und instabilen Hänge gezimmert hatten? Ja, es war eine Naturkatastrophe. Wer aber behauptet, ihre Folgen seien ebenso natürlich' wie die Reibung der Erdplatten, der versündigt sich an der Zukunft."
In seiner Geschichte ist Haiti mehrfach zerstört worden und hatte nie die Chance, sich so zu entwickeln, dass es eine kräftige Verfassung erlangt hätte. "Nun wäre Zeit, Haiti vom Modell eines scheiternden Staats zu einem beispielhaften Aufbauprojekt zu machen", schreibt Hebel in seinem Kommentar weiter. Die Altnative wäre: "Die Wunden notdürftig zu flicken und dann wieder zuzuschauen, bis der chronisch geschwächte Patient Haiti unter dem nächsten Beben, dem nächsten Tropensturm, der nächsten Weltwirtschaftskrise zusammenbricht."
Martin Luther King hat in seinen Reden immer wieder folgendes gesagt:
"Wir sind aufgerufen, den guten Samariter
am Straßenrand des Lebens zu spielen;
aber das wird nur das Vorspiel sein.
Eines Tages muss die ganze Straße
von Jericho so umgewandelt werden,
dass die Menschen auf ihrer Lebensreise
nicht mehr geschlagen und beraubt werden.
Echtes Mitleid bedeutet mehr,
als einem Bettler eine Münze hinzuwerfen;
es ist das Verständnis dafür,
dass ein Haus, das Menschen zu Bettlern macht,
umgebaut werden muss."
Bekommen die überlebenden Menschen in Haiti eine wirkliche Chance auf eine lebenswerte Zukunft? Das liegt zu einem nicht unerheblichen Teil auch an den reichen Ländern, den Spenderinnen und Spendern, den Hilfsorganisationen, den internationalen Institutionen.
medico international hat unter dem Begriff "Kritische Nothilfe" eine beachtenswerte Begriffsbestimmung vorgenommen. Der Begriff der "Kritischen Nothilfe" beschreibt ein Konzept, das Helfen als Teil eines politischen Handelns zur nachhaltigen Überwindung von Not und Unmündigkeit betrachtet. Mit einem Ursachen bezogenen Ansatz grenzt sich Kritische Nothilfe von anderen Hilfskonzepten ab. Siehe unter >> http://www.medico.de/themen/nothilfe/dokumente/kritische-nothilfe/14.
Angesichts der erschütternden Katastrophe in Haiti erscheint mein nun geäußertes Anliegen wohl reichlich banal. Dennoch ist auch das eigenen Wohlbefinden wichtig. Deshalb suchen wir Menschen, die bereits laufen, weil sie Freude an der Bewegung haben oder etwas für ihre Gesundheit tun wollen, oder warum auch immer... Wenn Du bereits zu diesen Menschen gehörst oder vielleicht gerne gehören würdest, dann bitte ich darum, unten bei den Hinweisen den ersten besonders zu beachten. Beim km-Spiel wurde gerade eine Gruppe "Lebenshaus" gestartet, die für alle Läuferinnen und Läufer gedacht ist, denen Gerechtigkeit, Frieden und eine intakte Umwelt wichtig sind. Für dieses Spiel werden jetzt dringend weitere Mitläuferinnen und -läufer gesucht.
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Bündnis Entwicklung Hilft: Hilfslieferungen kommen in Haiti an / Sicherheitslage erstaunlich ruhig, Verteilstrukturen stabilisieren sich
:: 02. Unsere Rolle bei der Katastrophe auf Haiti
:: 03. Unterstützung für Bischöfin Käßmann
:: 04. Käßmann-Debatte: Eine Kritik und ihre Folgen
:: 05. Mut zur Wahrheit: Der Militäreinsatz ist gescheitert. Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen fordert einen Kurswechsel in der Afghanistanpolitik
:: 06. 66.192 Unterschriften für Finanztransaktionssteuer
:: 07. Atomkraftgegner sehen atompolitischen Streit in der Koalition als ersten Erfolg ihrer Proteste
:: 08. Neuer Atomkonsens - das Spiel mit dem Feuer
:: 09. Wenn die Stunde schlägt: Die "Doomsday Clock" zeigt der Menschheit die Nähe ihrer Selbstvernichtung
:: 10. Sechs Minuten vor Weltuntergang
:: 11. Unterirdische Gerüchte
:: 12. Der Worte sind genug gewechselt ...
:: 13. Der stille Amerikaner
:: 14. Friedensorganisationen fordern Freilassung palästinensischer Menschenrechtsverteidiger
:: 15. "Töte einen anderen Türken ..."
:: 16. Die umzingelte Regierung
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Bündnis Entwicklung Hilft: Hilfslieferungen kommen in Haiti an / Sicherheitslage erstaunlich ruhig, Verteilstrukturen stabilisieren sich
Nach dem Erdbeben in Haiti erreichen Hilfsgüter der Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft Port-au-Prince und andere betroffene Städte. "Es kommt nach und nach mehr Struktur in das Chaos. Die so dringend benötigte Hilfe der internationalen Gemeinschaft kommt nun endlich zu den Menschen durch", erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006137.html
:: 02. Unsere Rolle bei der Katastrophe auf Haiti
Ein Erdbeben des Ausmaßes, wie es die haitianische Hauptstadt am Dienstagnachmittag heimgesucht hat, hätte in jeder Großstadt der Welt zu erheblichen Zerstörungen geführt. Dennoch ist es kein Zufall, dass Port-au-Prince heute wie eine Kriegszone aussieht. Die meisten Verheerungen durch die jüngste Katastrophe lassen sich am besten als menschgemacht erklären - als weitere, durch und durch menschgemachte Auswirkungen einer langen, hässlichen Reihe historischer Ereignisse. Von Peter Hallward. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006134.html
:: 03. Unterstützung für Bischöfin Käßmann
Die Neujahrs-Predigt der EKD-Vorsitzenden Margot Käßmann in Dresden hat viel Wirbel verursacht. Nach viel Kritik nehmen auch die unterstützenden Stimmen zu. IPPNW, die Kooperation für den Frieden und pax christi drücken in Stellungnahmen ihre Solidarität mit der Bischöfin aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006121.html
:: 04. Käßmann-Debatte: Eine Kritik und ihre Folgen
Dass die Kirche die Politik aufmischen kann und dass der innere Konflikt bei den Grünen vertieft werden konnte, das ist wirklich einmal eine erfreuliche Nachricht. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006128.html
:: 05. Mut zur Wahrheit: Der Militäreinsatz ist gescheitert. Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen fordert einen Kurswechsel in der Afghanistanpolitik
Aus Anlass der Internationalen Afghanistan-Konferenz am 28. Januar 2010 in London fordert der Präsident der deutschen pax christi Sektion, Heinz Josef Algermissen die Bundesregierung zu einem Kurswechsel in der Afghanistanpolitik auf. Konkret fordert pax christi von der Bundesregierung u.a. den schrittweisen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, der mit Ende der Afghanistankonferenz beginnt; die Aufstockung der zivilen Hilfe für den staatlichen und gesellschaftlichen Aufbauprozess um mindestens den Betrag, der durch den Abzug der Truppen frei wird; die Fortführung und den Ausbau der Projekte des zivilen Aufbaus, die dazu beitragen, die aktive Beteiligung von Frauen am politischen und sozialen Leben zu unterstützen und zu fördern. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006138.html
:: 06. 66.192 Unterschriften für Finanztransaktionssteuer
Nach der Auszählung aller Zeichnungen, die per Fax und Brief beim Petitionsausschuss eingegangen sind, steht fest, dass die Petition für eine Finanztransaktionssteuer von insgesamt 66.192 Bürgerinnen und Bürgern per Unterschrift mitgetragen wird. Damit steht die Petition auf Platz 4 aller bisher eingereichten Online-Petitionen. "Dass die Petition trotz der Probleme, die es am Anfang des Zeichnungsprozesses gab, so viel Unterstützung erhielt, ist ein Zeichen, dass das öffentliche Interesse an diesem Thema beachtlich ist", so Jörg Alt, Hauptpetent und Moderator der Kampagne "Steuer gegen Armut". Aufgrund der hohen Unterzeichnerzahl wird die Petition in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschuss behandelt werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006131.html
:: 07. Atomkraftgegner sehen atompolitischen Streit in der Koalition als ersten Erfolg ihrer Proteste
Die Bundesregierung muss sich entscheiden: Versteht sie sich als Erfüllungsgehilfe für die Gewinn-Interessen der Stromkonzerne oder steht die Sicherheit der Bevölkerung und der klimapolitisch dringend notwendige Umbau der Energieversorgung an erster Stelle? Die Anti-AKW-Bewegung wird nicht abwarten, wie sich die Bundesregierung entscheidet, sondern sich in den nächsten Monaten offensiv in die Auseinandersetzung einmischen. Von Jochen Stay. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006123.html
:: 08. Neuer Atomkonsens - das Spiel mit dem Feuer
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Vorschlag des bayerischen Umweltministers Markus Söder, den Atomkonzernen Laufzeitverlängerungen von weiteren rund 10 Jahren anzubieten. "Wenn der von der Regierungskoalition postulierte Maßstab der Sicherheit ernst genommen wird, dann dürfen die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke nicht verlängert werden", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Es geht bei dieser Entscheidung um eine Abwägung zwischen der Sicherheit für die Bevölkerung und den Extra-Profiten für nur vier Atomkonzerne." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006136.html
:: 09. Wenn die Stunde schlägt: Die "Doomsday Clock" zeigt der Menschheit die Nähe ihrer Selbstvernichtung
Jeder der wissen will, wie nahe die Menschheit dem Abgrund der Selbstvernichtung gekommen ist, kann das am 14. Januar 2010 live erfahren. In einer Videodirektschaltung aus New York stellt die renommierte Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists die "Doomsday Clock" neu ein. Seit über sechzig Jahren führen die Wissenschaftler diese dem Countdown vor einem Kernwaffentest nachempfundene Uhr, die anzeigt, wie viele Minuten bis zum Weltuntergang verbleiben. Als Folge einschneidender sicherheitspolitischer Ereignisse stellten sie die Zeiger bisher 18 Mal vor oder zurück. In diesem Jahr gibt es widersprüchliche Signale. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006130.html
:: 10. Sechs Minuten vor Weltuntergang
Die Gefahren eines atomaren Weltuntergangs sind nach wie vor groß. Diese Einschätzung teilt die Ärzteorganisation IPPNW mit den Wissenschaftlern des Bulletin of the Atomic Scientists (BAS). Ankündigungen zur Abrüstung würden Taten nicht ersetzen. Die sogenannte Doomsday Clock (zu Deutsch: Atomzeituhr oder Weltuntergangsuhr) war am 14. Januar 2010 um eine Minute auf sechs Minuten vor Zwölf zurückgestellt worden. Seit 2007 standen die Zeiger auf fünf Minuten vor Weltuntergang. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006132.html
:: 11. Unterirdische Gerüchte
In den Meinungsküchen der Neuen Welt wird dieser Tage ein spezielles Gerücht gekocht: In Iran gibt es Höhlen. Das ist zwar seit Zarathustras Zeiten bekannt, macht aber nichts. In diesen Höhlen könnten die Bombenperser doch geradezu unbemerkt Atomwaffen herstellen, noch dazu gesichert gegen die vorbeugend abgeworfenen Bomben der - fast hätte hier gestanden: freien Welt. Merke: Seit George W. Bushs Nuclear Posture Review von 2002 ist es geradezu geboten, alle geeigneten Waffen einzusetzen, falls eine möglicherweise bedrohliche Macht sich anheischig macht, heimlich Nuklearwaffen zu entwickeln. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006124.html
:: 12. Der Worte sind genug gewechselt ...
Am 18.01.2010 beginnt die diesjährige Sitzungsperiode der Genfer Abrüstungskonferenz. Wenn die 65 Delegationen im Ratssaal des Palastes der Nationen Platz genommen haben, wollen sie möglichst schnell zur Sache kommen, denn die Erwartungen sind groß. Im vergangenen Frühjahr hatten die Konferenzteilnehmer nach mehr als einem Jahrzehnt Paralyse erstmals wieder vier Arbeitsgruppen gebildet. Doch die anfängliche Freude wich schnell der Ernüchterung. Wieder einmal dienten Verfahrensfragen zur Verschleierung inhaltlicher Widerstände. Somit konnte die praktische Arbeit noch nicht beginnen, aber nun will Konferenzpräsident Abdul Hannan aus Bangladesch einen neuen Versuch starten. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006135.html
:: 13. Der stille Amerikaner
Der stille Amerikaner war der Held in Graham Greens Novelle über den ersten Vietnamkrieg, denjenigen, der von den Franzosen ausgefochten wurde. Er war ein junger und naiver Amerikaner, Sohn eines Professors, der eine gute Ausbildung an der Harvard-Universität bekommen hatte und ein Idealist mit den besten Absichten war. Als er nach Vietnam gesandt wurde, wollte er den Einheimischen helfen, die beiden Übel zu überwinden, die er sah: den französischen Kolonialismus und den Kommunismus. Während er absolut nichts über das Land wusste, in dem er agierte, verursachte er eine Katastrophe. Seitdem dieses Buch geschrieben wurde, sind 54 Jahre vergangen, aber es scheint, dass der stille Amerikaner sich kein bisschen verändert hat. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006122.html
:: 14. Friedensorganisationen fordern Freilassung palästinensischer Menschenrechtsverteidiger
Die Europäische Union muss sich für die Freilassung palästinensischer Menschenrechtsaktivisten aus israelischer Haft einsetzen. Dies fordern die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die katholische Friedensbewegung pax christi, attac AG Globalisierung und Krieg und andere im "Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel" zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen sowie zahlreiche weitere Organisationen in Europa und Palästina in einem Brief an die EU-Außenvertreterin Catherine Ashton. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006127.html
:: 15. "Töte einen anderen Türken ..."
Noch kaum ein Jahr im Amt hat Lieberman schon eine Menge diplomatisches Porzellan zerschlagen. Er hat eine Reihe befreundeter Regierungen beleidigt, ein ziemlich unglücklicher Zug für einen Außenminister. Dies mag durch die Tatsache verschlimmert worden sein, dass viele seiner ausländischen Kollegen sich weigerten, ihn zu treffen, da sie ihn als Rassisten oder ausgesprochenen Faschisten betrachten - wie ihn tatsächlich auch viele Israelis sehen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006133.html
:: 16. Die umzingelte Regierung
Der Airbus-Chef setzt die Pistole auf die Brust der Auftragsländer: Entweder mehr Geld oder kein Transportflugzeug. Da Deutschland keine Alternativen anerkennt, muss es zahlen. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006125.html
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II. Hinweise
:: Gruppe "Lebenshaus" bei kmspiel.de dabei - Läuferinnen und Läufer gesucht
Es gibt viele Gründe, warum jemand läuft (oder laufen sollte). Es kann einfach Freude an der Bewegung sein oder die Erkenntnis, dass ein aktiver Lebensstil wichtig ist für Wohlbefinden und Gesundheit. Manche sind vom Laufvirus infiziert und können sich ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen. Seit dem 12. Januar 2010 gibt es nun die Gruppe "Lebenshaus" bei kmspiel.de. Im km-Spiel tragen echte Menschen ihre echt gelaufenen Kilometer ein, um ihre Gruppe auf einer Weltkarte virtuell nach vorne zu bringen. Dieses km-Spiel gibt es seit 2004, inzwischen machen tausende Menschen mit, die einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Gruppen angehören. Die gerade neu gestartet Gruppe "Lebenshaus" ist gedacht für alle, denen Gerechtigkeit, Frieden und eine intakte Umwelt wichtig sind. Gesucht werden nun möglichst viele Läuferinnen und Läufer, die in unserer Gruppe mitmachen, d.h. die einigermaßen regelmäßig ein paar Kilometer laufen und bereit sind, diese wochenweise bei kmspiel.de einzut
ragen. Zunächst geht es mit unserer Gruppe "Lebenshaus" aber sozusagen ums reine Überleben: Wenn es nicht gelingen sollte, innerhalb den kommenden drei Wochen noch mindestens eine Läuferin bzw. einen Läufer zu finden der bei uns mitmacht,, dann wird die Gruppe wieder gelöscht. Du musst also jetzt nicht erst einmal lange trainieren, bevor Du mitmachen kannst. Jede Person, die sich bei der Lebenshaus-Gruppe einträgt, ist wichtig! Und jeder km zählt! Mehr unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006129.html
:: Unterstützen Sie die Business Crime Control-Initiative: Friedensnobelpreis für Jean Ziegler
Die Bürger- und Menschenrechtsorganisation Business Crime Control e.V. (BCC) startete anlässlich der Übergabe des Friedensnobelpreises 2009 an den US-Präsidenten Barack Obama eine Kampagne, von der sich die Initiatoren erhoffen, dass sich weltweit viele Bürger- und Menschenrechtsorganisationen sowie friedenspolitisch engagierte Institutionen und Einzelpersonen anschließen. Der BCC-Vorstand bittet, die beiden folgenden Vorschläge zu unterstützen: 1. Vorschlag: Das norwegische Nobelpreiskomitee sollte künftig keine Friedensnobelpreise mehr an amtierende Regierungschefs oder Regierungsmitglieder verleihen. 2. Vorschlag: Für den Friedensnobelpreis des Jahres 2010 schlagen wir des Schweizer Bürger- und Menschenrechtler Jean Ziegler vor. Weitere Zustimmungserklärungen bitte bis 20. Januar 2010 (eilt!!!) an die Mailadresse: seehans@t-online.de . Mehr >>
http://businesscrime.de/?p=493
:: Statt Aufstockung der Truppen: Mit dem Abzug beginnen! Friedensbewegung bereitet bundesweite Aktionen am 20. Februar vor
Auch wenn sich die Bundesregierung noch ziert, ihre Pläne für die Fortsetzung des Afghanistan-Krieges offen zu legen, so pfeifen es mittlerweile die Spatzen von den Dächern: Es wird nach der Londoner Konferenz eine Erhöhung der Bundeswehrtruppe geben. Sie wird aller Voraussicht nach mit einem Paket "ziviler" Hilfsmaßnahmen garniert, wozu neben einer Aufstockung der Entwicklungshilfe auch die Erhöhung der Zahl der Polizeiausbilder gehören wird. All das wird verpackt und als "neue Strategie" für Afghanistan ausgegeben. Es muss damit gerechnet werden, dass der Bundestag über das neue Mandat Ende Februar abstimmen wird. Die in der Kampagne "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan" arbeitenden Friedensorganisationen und -initiativen haben daher auf einer Aktionsberatung am 16. Januar beschlossen, diesen Fahrplan der Bundesregierung mit bundesweiten Aktionen zu konterkarieren. Diese Aktionen münden in eine zentrale demonstrative Aktion (deren Einzelheiten weiter besp
rochen werden) in Berlin am Samstag vor der voraussichtlichen BT-Entscheidung, nämlich am 20. Februar 2010. Mehr >>
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/kampagne.html
:: Neues Afghanistan-Material: Fact-Sheet und Broschüre
Am 28. Januar findet in London die Internationale Afghanistan-Konferenz statt. Es zeichnet sich ab, dass ausgehend von dieser Konferenz eine Erhöhung des deutschen Bundeswehrkontingents und generell eine weitere Eskalation des Krieges in die Wege geleitet werden wird. Zahlreiche Friedensgruppen haben angekündigt, Aktionen, Stände, etc. vor und während des Treffens zu machen. Um diese Aktionen zu unterstützen, hat IMI sein Fact-Sheet zum Afghanistan-Krieg aktualisiert. Es enthält die wichtigsten Daten und Fakten, um eigene Flugblätter zu erstellen, eignet sich aber auch zum direkt auslegen >>
http://imi-online.de/download/fact_sheet_afghanistan2010.pdf
:: Aktionen und Publikationen zu Bundeswehr an den Schulen
Um ihren steigenden Bedarf zu decken, versucht die Bundeswehr immer offensiver Jugendliche direkt in Schulen zu rekrutieren. Anfang Dezember 2009 kam es in Baden-Württemberg sogar zu einer Vereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr, die eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Jugendoffizieren und Schulen zum Inhalt hat (ähnliche Verträge gibt es mit NRW und dem Saarland. Siehe hierzu den Text unter: http://jugendoffizier.files.wordpress.com/2010/01/kooperationsvereinbarung.pdf). Erfreulicherweise regt sich hiergegen inzwischen massiver Widerstand:
a) Demo am 23.1: "Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer!" (siehe Termine unten);
b) Die DFG-VK Baden-Württemberg hat ein Schreiben an Kultusminister Rau formuliert, das Ende Januar abgeschickt werden soll. Dazu werden möglichst viele Unterstützer aus den Reihen von Friedensorganisationen, der Kirchen, den Gewerkschaften, bildungspolitischen Einrichtungen und Parteien gesucht. Unterstützungserklärungen sind noch bis 28.1. möglich. Der Text des Briefes kann angefordert werden bei: ba-wue@dfg-vk.de;
c) Neue IMI-Studie 2010/02 zu Schule und Bundeswehr von Michael Schulze von Glaßer: "Die Eroberung der Schulen. Wie die Bundeswehr in Bildungsstätten wirbt". >>
http://imi-online.de/download/MSG_Jugendoffiziere_Studie.pdf
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III. Veranstaltungstermine
:: 20.01.2010 - 20.00 Uhr im Hospitalhof Stuttgart: Gandhi, Jesus und der Vorrang der Gewaltfreiheit
Vortrag von Dr. Wolfgang Sternstein, Friedensforscher und Friedensaktivist, Schwerpunkt Theorie und Praxis der gewaltfreien Aktion, Stuttgart. Was haben Gandhi und Jesus gemeinsam? Moralisches und geistiges Vorbild zahlloser Menschen der eine, Religionsstifter einer der größten Weltreligionen der andere, eint sie der gewaltfreie Kampf für die Armen und Unterdrückten gegen die Inhaber von Macht und Gewalt. Auch wenn sie in unterschiedlichen Zeiten, Lebensräumen und Kulturen gelebt haben, sind sie Brüder im Geist in ihrer Absagen an jede Form von Fundamentalismus. Dr. Wolfgang Sternstein folgt den Spuren zweier großer historischer Gestalten und reflektiert ihre religiösen Einsichten, Lehren und Praktiken. VA: Hospitalhof/Evang. Bildungswerk Stuttgart. Mehr >> http://www.hospitalhof.de/index.php?id=24
:: 23.01.2010 - 14.00 Uhr in Frankfurt: Jubiläumsfeier "10 Jahre Attac"
Zum zehnten Mal jährt sich 2010 die Gründung von Attac Deutschland. Dieses Ereignis soll mit all denen gebührend gefeiert werden, die Attac ins Leben gerufen, die Attac begleitet haben, die Attac waren und die Attac sind. Attac organisiert ein rauschendes Fest mit zahlreichen Überraschungen! Eintritt frei. Weitere Informationen >>
http://www.attac.de/10-von-vielen
:: 23.01.2010 - 15.00 Uhr am Platz der alten Synagoge in Freiburg: DEMO - Bundeswehr raus aus dem Klassenzimmer
Das Freiburger Bildungsstreikbündnis ruft zur Demonstration gegen die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und der Bundeswehr auf. Am 04.12.09 unterzeichneten das Kultusministerium Baden-Württemberg und die Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Jugendoffizieren zu intensivieren. Dabei sollen besonders im Rahmen der politischen Bildung Themen wie innere und äußere Sicherheit und "nationale Interessen" stärker in den Fokus gerückt werden. Diese Kooperation steht im absoluten Widerspruch zu unserem humanistischen Bildungsideal, das sich an Menschenrechten orientiert. In einer Demokratie darf eine Bildungseinrichtung nicht mit einer streng hierarchischen militärischen Institution zusammenarbeiten. Es darf nicht zugelassen werden, dass SchülerInnen die Weltsicht der Bundeswehr vermittelt wird. Werbung für die Bundeswehr und Legitimation von Waffengewalt haben in öffentlichen Bildungseinrichtungen nichts zu suchen. Me
hr >>
http://panzerfrei.de.vu
:: 27.01.2010 - 20.00 Uhr im Theaterhaus Stuttgart: Zum Auschwitz-Befreiungstag: Den Hitler jag' ich in die Luft!
Lesung von Helmut G. Haasis, Musik, Gespräch: Begegnung mit dem schwäbischen Schreiner und Hitler-Gegner Georg Elser, der uns beinahe vor dem Zweiten Weltkrieg bewahrt hätte. Einführung/Moderation: Prof. Gerhard Hirschfeld. Musik: Smu Reblaus (Akkordeon). Mehr >>
http://www.theaterhaus.de/theaterhaus
:: 04.-07.02.2010 - 8. Internationale Münchner Friedenskonferenz
Auch im kommenden Jahr wird der Trägerkreis Friedenskonferenz eine inhaltliche Alternativveranstaltung zur sog. Sicherheitskonferrenz durchführen. Der Trägerkreis bittet um Unterstützungserklärungen und finanzielle Beiträge. Mehr >>
http://www.friedenskonferenz.info
:: 07.02. - 19.30 Uhr Gartenstr. 29 a, Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Schwerter zu Pflugscharen
Am 10. Abend in der Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch" wird sich Ulli Thiel (Sprecher der DFG-VK-Gruppe Karlsruhe) mit Georg Meusel(Werdau/Sachsen) unterhalten. Georg Meusel war langjähriger Aktiver in der kirchlichen Friedensbewegung der DDR und ist Vorsitzender des Martin-Luther-King-Zentrums. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Arbeitsstelle Frieden (Ev. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Ev. Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, suthiel@t-online.de
:: 12./13.02.2010 - Deutsch- Amerikanisches Institut (DAI) in Heidelberg: "Militarisierung nach außen und innen" - Vom Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan bis zur zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland
Auf der 7. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden soll die Militarisierung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen öffentlich bekannter gemacht sowie Ideen für Aktionen entwickelt werden. Mit welchen gemeinsamen Strategien und Aktionsformen können Friedensbewegung, Gewerkschaften und Hochschulgruppen gegen die Militarisierung im Inland protestieren und Widerstand leisten? VA: Kooperation für den Frieden. Mehr >>
http://www.koop-frieden.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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