Date: December 14th 2009
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
am 10. Dezember hat Barack Obama in Oslo den Friedensnobelpreis überreicht bekommen. Es gab und gibt heftige Diskussionen darüber, warum dies geschehen ist. Erschreckend - aber doch durchaus ehrlich von ihm -, dass Obama seine Rede in Oslo dazu nutzte, um Kriege zu rechtfertigen. Unter anderem bezieht er sich in seiner Rede auch auf Martin Luther King, dem genau 45 Jahre zuvor der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Doch dessen Nobelpreis-Rede durchweht ein anderer Geist und eine klare Absage an die Gewalt. Nachfolgend einige Auszüge aus Kings Rede vom 10. Dezember 1964.
"Wenn ich genauer darüber nachdenke,
komme ich zu dem Schluß,
daß dieser Preis, ...
nachdrücklich anerkennt,
daß Gewaltlosigkeit die Antwort auf die entscheidende
politische und moralische Frage unserer Zeit ist -
die Notwendigkeit, daß der Mensch
Unterdrückung und Gewalt überwindet,
ohne zu Gewalt und Unterdrückung Zuflucht zu nehmen.
Zivilisation und Gewalt sind gegensätzliche Begriffe.
Schwarze in den USA haben -
dem indischen Volk nachfolgend - bewiesen,
daß Gewaltlosigkeit nicht sterile Passivität bedeutet,
sondern eine machtvolle moralische Kraft darstellt,
die zu gesellschaftlichen Veränderungen führt.
Früher oder später müssen alle Menschen der Welt einen Weg finden,
in Frieden zusammenzuleben,
um dadurch dieses über uns schwebende kosmische Klagelied
in einen schöpferischen Psalm der Brüderlichkeit zu verwandeln.
Wenn das erreicht werden soll,
muß der Mensch für alle menschlichen Konflikte eine Methode entwickeln,
die Rache, Aggression und Vergeltung vermeidet.
Die Grundlage einer solchen Methode ist die Liebe. ...
Ich weigere mich zu glauben,
der Mensch sei lediglich treibendes Wrack- und Strandgut
im Strom des Lebens, der ihn umgibt.
Ich weigere mich, die Ansicht zu übernehmen,
die Menschheit sei so tragisch der sternenlosen Mitternacht
des Rassismus und des Krieges verhaftet,
daß der helle Tagesanbruch
des Friedens und der Brüderlichkeit nie Wirklichkeit werden könne.
Ich weigere mich,
die zynische Meinung zu übernehmen,
eine Nation nach der andern müsse eine militaristische Stufenleiter
hinabsteigen bis in die Hölle thermonuklearer Vernichtung.
Ich glaube, daß unbewaffnete Wahrheit und
bedingungslose Liebe das letzte Wort in der Wirklichkeit haben werden.
Das ist der Grund, warum Recht,
auch wenn es vorübergehend unterliegt,
stärker ist als triumphierendes Böses. ...
Ich besitze die Kühnheit zu glauben,
daß Völker allerorten täglich drei Mahlzeiten für ihren Körper,
Erziehung und Kultur für ihren Verstand und Würde,
Gleichheit und Freiheit für ihren Geist haben können.
Ich glaube, daß auf den anderen
ausgerichtete Menschen wiederaufbauen können,
was auf sich selbst ausgerichtete Menschen zerstört haben.
Ich glaube immer noch,
daß die Menschheit sich eines Tages Gottes Altären beugen wird und
mit dem Triumph über Krieg und Blutvergießen
gekrönt werden wird und gewaltloser, erlösender guter Wille
seine Herrschaft über das Land ausrufen wird.
'Und der Löwe und das Lamm werden einträchtig beieinander lagern.
Und ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen,
und niemand wird sie schrecken.'
Ich glaube immer noch, daß wir überwinden werden."
(Auszug aus der Rede von Martin Luther King
anlässlich der Entgegennahme des
Friedensnobelpreises am 10. Dezember 1964)
Die vollständige Rede Kings in deutscher Übersetzung haben wir in der Lebenshaus-Website veröffentlicht >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/002652.html
Die vollständige Friedensnobelpreis-Rede Obamas findet sich in deutscher Übersetzung hier >>
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/obama.html
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Stuttgarter Friedenspreis der AnStifter an Dr. Susan Bardosz und Dr. Arpad Pusztai (England / Ungarn)
:: 02. Erderwärmung: Die Klimazocker
:: 03. Kippelemente im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt?
:: 04. Petition bringt Thema Finanztransaktionssteuer in Bundestag
:: 05. Zehn Jahre nach Seattle: Nur durch Aktionen wird Wahrheit zu Realität
:: 06. Ein denkwürdiger Donnerstag
:: 07. 10 Jahre Verbot von Anti-Personenminen - Verborgene Killer vor Gericht
:: 08. Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden
:: 09. Auf der Achterbahn: Russland und die USA rüsten ab. Und auf
:: 10. Die USA haben Afghanistan nichts Gutes gebracht
:: 11. Malalai Dschoja: Ich erhebe meine Stimme
:: 12. "Blühende Landschaften" am Hindukusch? Bewertung aus der Sicht einer deutschen Hilfsorganisation
:: 13. Michael Moore: "Wir hassen diese Generäle"
:: 14. Noch mehr Krieg: Obama gibt bekannt, dass er 30 000 zusätzliche Truppen nach Afghanistan entsenden will
:: 15. Afghanistan: Staat muss nicht sein
:: 16. USA: Im Notfall müssen die Fakten dran glauben
:: 17. Warum können wir mit Hamas über Shalit reden, aber nicht über Frieden?
:: 18. "... ein kleiner Knabe soll sie treiben"
:: 19. Der Gipfel von Kitsch
:: 20. Suche den Unterschied
:: 21. Flüchtlinge: Leben auf Abruf
:: 22. Arbeit ist für alle da
:: 23. Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran (Teil 16): Solidarität mit Atefeh Nabavi, Demonstrantin, verurteilt
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Stuttgarter Friedenspreis der AnStifter an Dr. Susan Bardosz und Dr. Arpad Pusztai (England / Ungarn)
Prof. Dr. Arpad Pusztai hat als erster Wissenschaftler die Aufmerksamkeit auf die gesundheitlichen Gefahren der Gentechnik gelenkt und damit eine weltweite Bewegung zur kritischen Gentechnikforschung ausgelöst. Seine vorbildliche Haltung ist in einer Zeit, in der die Agrogentechnik als "potentiell gesundheitsgefährdend" eingeschätzt wird, zukunftsweisend und friedensstiftend. Prof. Arpad Pusztai und seine Frau, Prof. Dr. Susann Bardosz, werden mit dem Friedenspreis 2009 der AnStifter ausgezeichnet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006071.html
:: 02. Erderwärmung: Die Klimazocker
Die Staaten haben den einstigen Konsens über den Klimaschutz verspielt. Auf dem Gipfel in Kopenhagen bekommen sie die Quittung. Von Udo Ernst Simonis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006037.html
:: 03. Kippelemente im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt?
Das Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht in einem Sonderschwerpunkt neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Kippelemente im Klimasystem. Kippelemente sind als Bestandteile des Erdsystems identifiziert worden, die schon durch geringe Störungen grundsätzlich verändert werden können. Das Kippen eines oder mehrerer dieser Elemente - insbesondere im Laufe fortschreitender Erderwärmung - könnte die bemerkenswert stabilen Umweltbedingungen der Nacheiszeit unwiderruflich beenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006063.html
:: 04. Petition bringt Thema Finanztransaktionssteuer in Bundestag
Mehr als 50.000 Bürgerinnen und Bürger haben innerhalb von drei Wochen die Online-Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnet - online, per Fax oder per Brief. Damit hat die Petition des Bündnisses "Steuer gegen Armut" das erforderliche Quorum für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages erreicht. Weil diese Steuer gegen den Widerstand neoliberaler Politiker und der Finanzindustrie durchgesetzt werden muss, ist es umso wichtiger, aus der Bevölkerung weiterhin Druck zu machen und bis zum Ende der offiziellen Zeichnungsfrist am 25. Dezember noch viele weitere Unterzeichner der Petition zu gewinnen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006060.html
:: 05. Zehn Jahre nach Seattle: Nur durch Aktionen wird Wahrheit zu Realität
In Seattle verwirklichten einfache Frauen und Männer die Wahrheit durch kollektive Aktionen. Auf diese Weise brachten sie ein intellektuelles Paradigma zu Fall, das der Kontrolle durch die Konzerne in ideologischer Hinsicht als Schutze diente. Von Walden Bello. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006049.html
:: 06. Ein denkwürdiger Donnerstag
Eigentlich wollte der Bundestag am Donnerstag nur über die Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr debattieren. Über UNIFIL, OEF und ISAF. Über die richtige Afghanistan-Strategie für die Zukunft. Doch dann kam alles ganz anders. Die Debatte begann mit einem Paukenschlag. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006042.html
:: 07. 10 Jahre Verbot von Anti-Personenminen - Verborgene Killer vor Gericht
Unsichtbare Killer sitzen in Cartagena auf der Anklagebank. Sie lauern auf Wiesen, Feldern und im Wald. Kein Weg, keine Straße und kein Eisenbahndamm ist vor ihnen sicher. Menschen verlieren in Sekundenschnelle Füße, Hände oder gar das Leben. Denn Minen gehören zu den heimtückischsten und grausamsten Tötungsmitteln, und oft trifft es Unschuldige noch lange nachdem die Kämpfe verstummt sind. Auf zahlreichen Veranstaltungen in der kolumbianischen Karibik-Metropole zeigen bereits am Wochenende Minengegner aus aller Welt Flagge. Anschließend beraten die 156 Mitgliedstaaten der Konvention über das Verbot von Anti-Personenminen unter Vorsitz von Susan Eckey aus Norwegen eine Woche lang über die Vertragserfüllung und zukünftige Aufgaben. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006044.html
:: 08. Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden
Als Präsident Obama seine Rede zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises beendete, forderte er zu einer "beständigen Erweiterung unserer moralischen Vorstellungskraft" auf. Allerdings hielt sich seine Rede im engen Rahmen einer Politik, die er mühsam rhetorisch zu rechtfertigen suchte. Locker und mit abgehobenen Begründungen wird uns gesagt: Das noble Ziel der Kämpfe ist Frieden. Mit dem wirklichen Krieg haben solche Begründungen wenig zu tun. Die Rhetorik ist der Zuckerguss über dem Gift. Sie trägt dazu bei, die Hoffnung zu killen und zwar im Namen der Hoffnung. Kommentar von Norman Solomon. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006069.html
:: 09. Auf der Achterbahn: Russland und die USA rüsten ab. Und auf
Kritiker der Friedensnobelpreisverleihung an Barack Obama bemängeln, der US-Präsident erhalte die Auszeichnung nicht seiner Taten wegen, sondern für nichts als gute Worte. Auch die militärische Aufstockung in Afghanistan und die zögerliche Haltung zum Verbot von Anti-Personenminen erscheinen nicht gerade preisverdächtig. Zudem lässt das versprochene Nachfolgeabkommen mit Russland für den gerade ausgelaufenen START-Vertrag zur Reduzierung der strategischen Offensivwaffen auf sich warten. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006064.html
:: 10. Die USA haben Afghanistan nichts Gutes gebracht
Malalai Joya, die aus Afghanistan vertriebene Abgeordnete, wirft Obama vor, die Politik seines Vorgängers Bush fortzusetzen, und fordert ihn auf, die Besetzung Afghanistans sofort zu beenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006041.html
:: 11. Malalai Dschoja: Ich erhebe meine Stimme
Ein Buch der Afghanin, die ihre Stimme erhob. 'A Woman Among Warlords: The Extraordinary Story of an Afghan Woman to Raise Her Voice' von Malalai Joya (Dschoja) und Derrick O'Keefe (Scribner-Verlag, 2009). Auf Deutsch erschienen: 'Ich erhebe meine Stimme: Eine Frau kämpft gegen den Krieg in Afghanistan' von Malalai Joya (2009). Hier ein Auszug. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006062.html
:: 12. "Blühende Landschaften" am Hindukusch? Bewertung aus der Sicht einer deutschen Hilfsorganisation
Rede von medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer. Gehalten auf der Konferenz "Mission impossible am Hindukusch? - Zwischenbilanz der neuen internationalen Afghanistan-Politik" am 24.11.2009 in Berlin. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006056.html
:: 13. Michael Moore: "Wir hassen diese Generäle"
Nach acht Jahren Krieg in Afghanistan setzt US-Präsident Barack Obama auf eine massive Militäroffensive. Anfang des Jahres sollen 30.000 zusätzliche US-Soldaten an den Hindukusch geschickt werden. Im Sommer 2011 soll dann - abhängig von der Sicherheitslage vor Ort - der Rückzug der Armee beginnen. Vor der Rede Obamas in der Militärakademie West Point hat sich der Filmemacher Michael Moore an den Präsidenten und das amerikanische Volk gewandt. Wir dokumentieren seinen Offenen Brief. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006051.html
:: 14. Noch mehr Krieg: Obama gibt bekannt, dass er 30 000 zusätzliche Truppen nach Afghanistan entsenden will
Präsident Obama gab am Dienstagabend bekannt, dass in den kommenden Monaten zusätzliche 30.000 US-Soldaten nach Afghanistan verlegt werden sollen. Damit wären nahezu 100.000 US-Besatzungssoldaten in Afghanistan stationiert. Democracy Now! dokumentiert die Rede Obamas in Auszügen. Dazu kommen afghanische Stimmen gegen eine Politik der Eskalation zu Wort. Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006053.html
:: 15. Afghanistan: Staat muss nicht sein
Die erzwungene Verschmelzung tribalistischer Funktionalität mit dem Exportprodukt Staat hat versagt. Europäische Machtorganisationen haben Teile der Welt unregierbar gemacht. Von Ekkehart Krippendorff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006061.html
:: 16. USA: Im Notfall müssen die Fakten dran glauben
Soviel Selbstverleugnung hat das Vergabekomitee in Oslo bisher selten betrieben. Barack Obama bekommt den Friedensnobelpreis - Afghanistan 30.000 neue Soldaten. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006065.html
:: 17. Warum können wir mit Hamas über Shalit reden, aber nicht über Frieden?
Warum ist es gestattet, über das Schicksal eines gefangenen Soldaten und mehrere hundert andere Gefangene mit der Hamas zu reden, aber verboten, mit ihnen über das Schicksal von zwei Völkern zu reden? Nie war Israels Logik so verzerrt. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006057.html
:: 18. "... ein kleiner Knabe soll sie treiben"
Thomas Friedman, Reporter der New York Times hat eine Idee. Er schlägt folgendes vor: Die USA werden dem israelisch-palästinensischen Konflikt den Rücken zukehren. Die ganze Welt wird ihnen folgen. Denn jeder ist dieses Konfliktes längst überdrüssig. Lasst die Israelis und die Palästinenser doch ihre Probleme alleine lösen! Das klingt ganz vernünftig. In Wirklichkeit ist dies jedoch ein ungeheuerlicher Vorschlag. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006043.html
:: 19. Der Gipfel von Kitsch
Es wäre der Inbegriff von politischem Kitsch gewesen. Benyamin Netanyahu und zehn seiner Minister sollten eine gemeinsame Kabinettsitzung mit Angela Merkel und zehn ihrer Minister aus ihrem deutschen Kabinett halten. Wofür? Um Deutschlands Liebe zu Israel zu demonstrieren. Im letzten Augenblick meldete Netanyahu, er sei krank; das Treffen wurde gestrichen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006058.html
:: 20. Suche den Unterschied
Als ich das erste Mal 1967 in meinem Buch "Israel ohne Zionisten" die Ähnlichkeiten zwischen Preußen und Israel zur Sprache brachte, sah es wie ein unbegründeter Vergleich aus. Heute ist das Bild klarer. Nicht nur, dass das ranghohe Offizierkorps einen zentralen Platz in allen Lebensbereichen einnimmt - das riesige Militärbudget steht bei uns außerhalb jeder Diskussion - sondern auch unsere täglichen Nachrichten sind voll typischer "preußischer" Beispiele. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006068.html
:: 21. Flüchtlinge: Leben auf Abruf
30.000 Geduldeten soll das Bleiberecht nur verlängert werden - so will es die Mehrheit der Innenminister. Doch wer sich integrieren soll, braucht unbefristete Sicherheit. Von Connie Uschtrin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006054.html
:: 22. Arbeit ist für alle da
Experiment OPEL. Es gibt eine realistische Alternative zu Werkschließungen und Massenentlassungen: Durch Arbeitszeitverkürzung ließe sich die Überkapazität des Autokonzerns abbauen. Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006059.html
:: 23. Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran (Teil 16): Solidarität mit Atefeh Nabavi, Demonstrantin, verurteilt
Die 16. Folge der vorliegenden Artikelreihe sollte ursprünglich der iranischen Dichterin Simin Behbahani gewidmet werden. Aus aktuellem Anlass hat die Autorin Afsane Bahar jedoch diese Reihenfolge geändert und bittet dringend um Unterstützung und Solidarität wegen der 27-jährigen, politisch aktiven Studentin Atefeh Nabavi, die als erste iranische Frau am 24.11.2009 im Zusammenhang mit den Demonstrationen nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sommer zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006052.html
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II. Hinweise
:: Bis 25. Dezember weiter unterzeichnen: Petition für eine Steuer gegen Armut unterzeichnen!
Mehr als 50.000 Bürgerinnen und Bürger haben innerhalb von drei Wochen die Online-Petition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnet. Weil diese Steuer gegen den Widerstand neoliberaler Politiker und der Finanzindustrie durchgesetzt werden muss, ist es umso wichtiger, aus der Bevölkerung weiterhin Druck zu machen und bis zum Ende der offiziellen Zeichnungsfrist am 25. Dezember noch viele weitere Unterzeichner der Petition zu gewinnen. Mehr >>
http://www.steuer-gegen-armut.org
:: Mach mit! Stör-Fall-Mob jeden Samstag in 50 Städten
.ausgestrahlt ruft zum wöchentlichen Flashmob an den Samstagen im Advent auf, genauer gesagt zum "Stör-Fall-Mob". Ob die Aktion tatsächlich in vielen Städten an allen Adventssamstagen stattfindet, steht und fällt damit, dass jemand vor Ort die Organisation in die Hand nimmt. Deshalb: Initiiere einen Flashmob in Deiner Stadt und teile uns bitte den genauen Ort mit. Wir sammeln alle Stör-Fall-Mob-Orte auf unserer Homepage und machen sie bekannt. Mehr Info und Hilfestellung zum Initiieren unter >> http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/stoer-fall-mob
:: Klimagipfel2009.de: Alle Aktionen rund um die UN-Klimakonferenz
Die Zeit drängt - wir brauchen endlich ein gerechtes und ehrgeiziges internationales Klimaabkommen! Doch die Vorverhandlungen zur UN-Klimakonferenz verliefen bisher nur schleppend. Daher ist öffentlicher Druck notwendig, um der Staatengemeinschaft in Kopenhagen auf die Sprünge zu helfen. Gruppen und Institutionen aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum sind bereits aktiv - aber wir müssen noch mehr werden und gemeinsam den Druck auf die Politik erhöhen, sich für ein ambitioniertes Abkommen einzusetzen! Um Politik und Öffentlichkeit auf einer zentralen Webseite zu zeigen, dass sich viele Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise für ein gerechtes und ehrgeiziges Klimaabkommen stark machen, sammelt die Klima-Allianz alle geplanten Aktivitäten rund um die UN-Klimakonferenz und veröffentlicht sie auf der Seite >>
http://www.klimagipfel2009.de .
:: Veranstaltungsangebot: Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit in Kolumbien
Connection e.V. und die DFG-VK Bayern bieten für den 1.-12. Februar 2010 eine Veranstaltungsreihe mit einer/einem Aktiven von Red Juvenil Medellin (Jugendnetzwerk Medellin) aus Kolumbien an. Red Juvenil Medellin ist ein Zusammenschluss von jungen Menschen für junge Menschen, der sich in Kolumbien aktiv für Gewaltfreiheit und Kriegsdienstverweigerung einsetzt. In Kolumbien gibt es seit Jahrzehnten einen bewaffneten Konflikt, der vom Militär, verschiedenen Guerillagruppen wie auch paramilitärischen Kräften ausgetragen wird. Konsequenzen sind gewaltsame Vertreibungen der Bevölkerung, Zwangsrekrutierungen, Geiselnahmen und eine alltägliche Gewalt. Zudem wurde Kolumbien in den letzten Jahren massiv mit Unterstützung der USA aufgerüstet. In Kolumbien gibt es aber auch viele Gruppen und Organisationen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Die Organisation der Veranstaltungsreihe wird von Connection e.V. aus erfolgen. Gruppen und Organisationen, die gegen einen festen Be
itrag von 250 Euro pro Veranstaltungsort ein Programm vor Ort organisieren wollen, werden bis zum 15.12.2009 um Rückmeldung gebeten über >>
http://www.Connection-eV.de/projekt-kolumbien.php
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III. Veranstaltungstermine
:: 18.12.2009 - 19.30 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: FriedensGala 2009 - Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an Dr. Susan Bardosz und Dr. Arpad Pusztai (England/Ungarn)
Im Rahmer der FriedensGala 2009 der AnStifter und ihrer Partner wird der mit 5.000 dotierte Stuttgarter Friedenspreises an Dr. Susan Bardosz und Dr. Arpad Pusztai (England / Ungarn) verliehen. Die Laudatio hält Cornelia Füllkrug-Weitzel (AnSifterin und Direktorin von Brot für die Welt). Eine große Gala, u.a. mit der Buda Folk Band aus Budapest. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/006070.html
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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