Date: August 31st 2009

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

in den kommenden Tagen sind wir alle eingeladen, aktiv an Veranstaltungen der Friedens- und Anti-Atomkraftbewegung teilzunehmen. Zum morgigen Antikriegstag - genau 70 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen und dem damit begonnenen Zweiten Weltkrieg - gibt es zahlreiche Veranstaltungen. Und für kommenden Samstag wird zu einer (hoffentlich) großen Demonstration für den Atomausstieg nach Berlin mobilisiert. Wer irgendwie kann, möge sich beteiligen.


Krieg und Frieden

Krieg ist etwas
im Fernsehen
man kann es abschalten

Krieg ist etwas
in der Zeitung
man kann Salat drin einwickeln

Krieg ist etwas
das die Alten erlebt haben
man kann´s nicht mehr hören

Krieg ist meistens
weit weg

Frieden ist nichts
was man mal
anschalten kann

Frieden ist nichts
was sich schnell
auswickeln lässt

Frieden ist nichts
was man Jüngeren oder Älteren
überlassen soll

Frieden beginnt immer
ganz nah

(Ingeborg Görler)


Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. 200 Veranstaltungen zum Antikriegstag / Weltfriedenstag

:: 02. 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges: Der Krieg wurde aus der Mitte der Gesellschaft mitgetragen

:: 03. Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin rollt auf einer Welle der Begeisterung und Sympathie

:: 04. Atomkraft schadet dem Klima

:: 05. Frei Betto: Der Dom Helder, den ich kannte

:: 06. Afghanistan: Karsai kann viele Joker ziehen

:: 07. Militärhilfe und Drohnenangriffe - der 'Krieg gegen den Terror' wird auf Pakistan ausgeweitet

:: 08. Die Wahrheit über die Wahlen in Afghanistan

:: 09. Gratwandern mit Netanjahu

:: 10. Die Bogie-Schreckensschau

:: 11. Unter Hassenden

:: 12. Marwan Barghouti: Schluss mit Bitten und Betteln

:: 13. Boykottiert Israel

:: 14. Tutus Gebet

:: 15. Erklärung von Prof. Noam Chomsky vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 23. Juli 2009

:: 16. US-Gesundheitsreform: Das bessere Amerika bleibt Schall und Rauch

:: 17. Das Elend ist nie relativ

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. 200 Veranstaltungen zum Antikriegstag / Weltfriedenstag

Mit mehr als 200 Veranstaltungen erinnern Gewerkschaften und Friedensgruppen an den Überfall Nazideutschlands auf Polen am 1. September vor 70 Jahren, mit dem ein verbrecherischer Vernichtungskrieg ohne Beispiel begann, dem mehr als 60 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Veranstalter wenden sich gegen die heutigen Kriegseinsätze der Bundeswehr und reklamieren entschiedenes Engagement der deutschen Politik für politische Konfliktlösungen und zivile Konfliktbearbeitung. Von Manfred Stenner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005917.html


:: 02. 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges: Der Krieg wurde aus der Mitte der Gesellschaft mitgetragen

Am 1. September 2009 jährt sich zum 70. Mal der Überfall Deutschlands auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa. Mit diesem Tag begann ein Krieg, der von Beginn an als Eroberungs- und Vernichtungskrieg geplant und durchgeführt wurde. Der 70. Jahrestag des Zweiten Weltkriegs verweist auf ein bisher in der Geschichte der Menschheit einmaliges Ausmaß an Vernichtung menschlichen Lebens, sozialer und ökonomischer Lebensverhältnisse sowie kultureller und religiöser Grundlagen. Es besteht daher zu jeder Zeit und in jeder Generation neu die Verpflichtung zur Erinnerung an dieses Ereignis, damit die Weltgemeinschaft zu einem Miteinander findet, das sie auf Dauer vor einer Wiederholung dieser Tragödie bewahrt. Denn die deutsche wie die internationale Politik, die Weltreligionen und Kirchen sowie die gesamte Zivilgesellschaft - alle gemeinsam sind verantwortlich für den Frieden in der Welt. Erklärung des Präsidiums von pax christi. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005912.html


:: 03. Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin rollt auf einer Welle der Begeisterung und Sympathie

Deutlich mehr Traktoren als angekündigt rollen im Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin. Der Konvoi hat am Wochenende die Strecke von Gorleben über Lüchow, Salzwedel und Braunschweig bis zum geplanten Endlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll Schacht Konrad in Salzgitter zurückgelegt. Angemeldet waren 24 Trecker. Inzwischen fahren etwa 100 Traktoren, teilweise mit aufwändig geschmückten Anhängern, 30 große Begleitfahrzeuge, 20 Motorräder und Dutzende Fahrräder im Treck mit. Höhepunkt und Abschluss des Trecks ist dann die bundesweite Anti-Atom-Großdemonstration am Samstag, den 5. September in Berlin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005919.html


:: 04. Atomkraft schadet dem Klima

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke schaden dem Klimaschutz massiv. Mit dem sogenannten "Atomkonsens II" macht sich die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner für die Interessen der Atomwirtschaft stark. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005900.html


:: 05. Frei Betto: Der Dom Helder, den ich kannte

Dieses Jahr jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag (7. Februar 1909) und zum 10. Mal der Todestag (27. August 1999) von Dom Helder Camara. Unermüdlich setzte Camara sich für die Menschenrechte, für eine befreiende Kirche an der Seite der Armen und für eine gewaltfreie Veränderung untragbarer gesellschaftlicher Verhältnisse ein. Frei Betto, brasilianischer Dominikanerbruder und Kämpfer für Menschenrechte, erinnert sich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005907.html


:: 06. Afghanistan: Karsai kann viele Joker ziehen

Der alte Präsident dürfte auch der neue sein - damit rechnen auch die USA. Hamid Karsais wichtigste Trümpfe sind die Volkszugehörigkeit, handverlesene Gouverneure und loyale Clans. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005902.html


:: 07. Militärhilfe und Drohnenangriffe - der 'Krieg gegen den Terror' wird auf Pakistan ausgeweitet

Am Vorabend des 62. Jahrestages der Unabhängigkeit der Staaten Indien und Pakistan von Großbritanniens Herrschaft rechtfertigt US-Präsident Obama den Krieg in Afghanistan und Pakistan (AfPak), indem er Bushs Mantra übernimmt: "Dieser Krieg ist notwendig. Jene, die Amerika am 11. September angegriffen haben, planen dies erneut zu tun". Die Wiederholung des kolonialen "Wir-gegen-sie" ist strategisch notwendig, damit Obama - bei seinem kriegerischen Kreuzzug - von der täglichen Gewalt westlicher Staaten und der Politik der Konzerne ablenken kann, sowie um eine Vertiefung der zivilisatorischen (sprich: rassistischen) Kluft herbeizuführen und Kritiker als "unpatriotisch" oder als "Terroristenunterstützer" abzutun. Von Harsha Walia. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005910.html


:: 08. Die Wahrheit über die Wahlen in Afghanistan

Im Irak und in Afghanistan sind die britischen und amerikanischen Streitkräfte mittlerweile Partizipanten in Bürgerkriegen. Ihre Präsens vor Ort verlängert und verstärkt diese Kriege. Die Regierungen Großbritanniens und der USA ignorieren, in welchem Ausmaß die ausländischen Militärbesatzungen den Irak und Afghanistan destabilisiert haben. Von Patrick Cockburn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005914.html


:: 09. Gratwandern mit Netanjahu

Kanzlerin Merkel hätte beim Berlin-Besuch des israelischen Premiers Anlass genug, dessen destruktive Politik gegenüber den Palästinensern zu kritisieren. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005909.html


:: 10. Die Bogie-Schreckensschau

Mein erster Gedanke war: Mein Gott, dieser Mann war verantwortlich für das Leben unserer Soldaten! Der zweite Gedanke war: Was ist schon so überraschend dran? Man wusste doch schon immer, welche Art von Mensch er war! Während all seiner Jahre als Armeestabschef unterstützte er überall in der Westbank still schweigend den Bau der "illegalen" Siedlungsaußenposten. Der dritte Gedanke: Und diese Person ist nun Vizeministerpräsident und ein Mitglied der sechs Minister, die die wirkliche Regierung Israels bilden. Der Grund für diese beängstigenden Gedanken war die Teilnahme von Moshe ("Bogie") Ya'alon an einer Versammlung der "Jüdischen Führungsfraktion". Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005904.html


:: 11. Unter Hassenden

Die Haredim hassen die Lesben, die Lesben die Haredim; die Siedler die Linken, die Linken die Siedler; die Ashkenazim hassen die Mizrahim, die Mizrahim hassen die Ashkenazim; die Säkularen hassen die Haredim, die Haredim hassen die Säkularen; die Reichen hassen die Armen, die Armen hassen die Reichen; die Jekkes hassen die Ostjuden, die Ostjuden hassen die Jekkes; Hapoel-Fans hassen die Maccabi-Fans, Maccabi-Fans hassen die Hapoel-Fans und alle zusammen hassen die Araber. Und alle sind sich sicher, dass die ganze Welt sie grundlos hasst. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005901.html


:: 12. Marwan Barghouti: Schluss mit Bitten und Betteln

Brutaler Terrorist und unbeirrbarer Widerstandskämpfer - wird Marwan Barghouti bald auch ein palästinensischer Mandela? Von Johannes Zang. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005906.html


:: 13. Boykottiert Israel

In diesem Sommer sind Israels Zeitungen voller zorniger Artikel, die sich gegen den Druck für einen internationalen Boykott gegen Israel richten. Für mich, als israelischen Bürger, ist es keine leichte Sache, ausländische Regierungen, regionale Behörden, internationale Sozialbewegungen, Organisationen mit religiöser Basis, Gewerkschaften und BürgerInnen dazu aufzurufen, die Kooperation mit Israel einzustellen. Doch wenn ich heute meine beiden Jungs im Hof spielen sehe, weiß ich, dies ist der einzige Weg, Israel vor sich selbst zu retten. Von Neve Gordon. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005915.html


:: 14. Tutus Gebet

Die Sache mit dem Boykott kam diese Woche wieder zur Sprache, nachdem Dr. Neve Gordon in der Los Angeles Times einen Artikel geschrieben hatte, in dem er zu einem weltweiten Boykott Israels aufgerufen hatte. Er bringt das Beispiel Südafrika, um zu zeigen, wie ein weltweiter Boykott Israel zwingen würde, die Besatzung zu beenden, die er mit dem Apartheid-Regime verglich. Ich habe Neve Gordon seit vielen Jahren gekannt und geschätzt. Leider kann ich ihm dieses Mal nicht zustimmen - nicht bei dem Vergleich mit Südafrika und nicht bei der Wirksamkeit eines Boykottes gegen Israel. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005916.html


:: 15. Erklärung von Prof. Noam Chomsky vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 23. Juli 2009

Die Diskussion über die 'Verantwortung zum Schutz' (R2P) und die mit ihr verwandte "humanitäre Intervention" werden regelmäßig und bis heute von einem rappelnden Gespenst im Kleiderschrank gestört: Es heißt Geschichte. Von Noam Chomsky. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005905.html


:: 16. US-Gesundheitsreform: Das bessere Amerika bleibt Schall und Rauch

Präsident Obama kämpft mit seinen Reformplänen gleichzeitig an zwei Fronten. Dabei hat er die Konservativen und die Lobby der Versicherungen gegen sich. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005911.html


:: 17. Das Elend ist nie relativ

Die deutschen Verhältnisse werden mit dem Hinweis auf die Slums von Mumbai und Mombasa nur schöngeredet. Armut kann in einem reichen Land deprimierender sein als in einem armen. Von Christoph Butterwegge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005903.html

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II. Hinweise

:: Die unverantwortliche Atommüll-Produktion - Fernsehfilm von Panorama

Am 27.08.2009 hat das Fernsehmagazin Panorama eindringlich über das bereits eingetretene Atommülldebakel in der Asse und über das zu befürchtende Atommülldebakel in Gorleben berichtet. Man kann es auch im Internet anschauen >>
http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama308.html


:: Öffentliche Petition unterzeichnen: Strahlenschutz - Verschärfung der Strahlenschutz-Standards

Vor dem Hintergrund der Kinderkrebsstudie hat die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW zur Verbesserung des Strahlenschutzes eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Ziel der Petition ist, die Strahlenschutzstandards so zu verändern, dass auch die besondere Anfälligkeit des ungeborenen Lebens für Strahlenschäden in dem Regelwerk berücksichtigt wird. Jede Bürgerin, jeder Bürger hat das Recht die Petition auch per Internet als ePetition zu unterzeichnen. Weitere Informationen und ein Link zur Online-Unterzeichnung unter >>
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=5863

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III. Veranstaltungstermine

:: 19.08. - 09.09.2009 - Bremen, Berlin, Darmstadt, etc. - Veranstaltungsreihe: Israel/Palästina - Barrieren überwinden

Connection e.V. und Komitee für Grundrechte und Demokratie (Aktion "Ferien vom Krieg") organisieren eine Veranstaltungsreihe mit Keren Assaf, Israel, als Referentin. Gazakrieg - Kassam-Raketen mit einem Dutzend Opfer in Israel, Einmarsch israelischer Truppen mit 1.400 Toten auf palästinensischer Seite: Immer wieder eskaliert der israelisch-palästinensische Konflikt. Kriege, Provokationen und Konfrontationen der Hardliner auf beiden Seiten sorgen für eine weitere Verschärfung und Polarisierung in den Gesellschaften Israels und Palästinas. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Initiativen aus der Bevölkerung Barrieren überwinden, Vorurteile und Feindschaften abbauen, Vertrauen schaffen, um über eine gemeinsame Zukunft reden zu können. Die 28-jährige israelische Kriegsdienstverweigerin Keren Assaf ist Mitbegründerin der Initiative "Breaking Barriers", die sich aus den Dialogseminaren der Aktion "Ferien vom Krieg" entwickelt hat. Es ist eine der wenigen Initiativen, die auf beiden
Seiten der Mauer arbeitet und auf eine gemeinsame soziale Bewegung auf Graswurzelebene setzt, um einen realen Friedensprozess zu erreichen. Weitere Informationen unter >>
http://www.connection-ev.de/z.php?ID=777


:: 31.08.2009 - 19.30 Uhr im Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: Was wollen wir in Afghanistan?

Vortrags- und Diskussionsabend zum Afghanistaneinsatz mit dem UNO-Korrespondenten Andreas Zumach (Genf). Am Vorabend des 70. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und dem damit begonnenen Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 laden Lebenshaus Schwäbische Alb gemeinsam mit der Kath. und Ev. Kirchengemeinde Riedlingen zu dieser Veranstaltung ein. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005860.html


:: 01.09.2009 - 17.00 Uhr, Stadtbrunnen in Gammertingen: Mahnwache am Antikriegstag: "Vor 70 Jahren Beginn des Zweiten Weltkriegs"

Am 1. September 1939 überfielen deutsche Truppen Polen. Damit wurde vor genau 70 Jahren der Zweite Weltkrieg begonnen, der über 55 Millionen Menschen den Tod brachte, davon über 20 Millionen Sowjetbürgern, über 5 Millionen Deutschen und fast 5 Millionen Polen. Mit einer Mahnwache gedenken wir der Opfer des Zweiten Weltkriegs und aller weiterer Kriege. Wir erinnern daran, dass aus Deutschlands Verbrechen gegen den Frieden eine Verantwortung Deutschlands für den Frieden erwachsen ist. Deshalb wenden wir uns gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. + Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gammertingen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005862.html


:: 01.09.2009 - bundesweit: Veranstaltungen zum Antikriegstag

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 70 Jahren durch den deutschen Überfall auf Polen (1.09.1939). Zahlreiche Veranstaltungen wenden sich gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt und die für Dezember geplante erneute Verlängerung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr. Das Netzwerk Friedenskooperative bietet dazu verschiedene informative Links an.
Antikriegstags-Überblick (u.a. mit Geschichte des Antikriegstags) >> http://www.friedenskooperative.de/themen/aktag-00.htm
Aktions- und Veranstaltungstermine 2009 >> http://www.friedenskooperative.de/akt09ter.htm


:: 02.09.2009 - 19.30 Uhr, Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Was wollen wir in Afghanistan?"

Gesprächsrunde mit den Bundestagsabgeordneten Karin Binder (Die Linke), Johannes Jung (SPD) und dem Journalisten und UNO-Korrespondenten Andreas Zumach (Genf). Es laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, E-Mail: suthiel@T-Online.de


:: 05.09.2009 - Anti-Atom-Demo in Berlin: "Mal richtig abschalten!"

Am Samstag, 5. September, drei Wochen vor der Bundestagswahl, wird es mit einer zentralen Demo einen vorläufigen Höhepunkt des Protestjahres geben. Die große Demonstration ist zugleich Schlusspunkt eines Traktor-Trecks der bäuerlichen Notgemeinschaft aus dem Wendland. Damit wird an die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung angeknüpft: Vor 30 Jahren, am 25. März 1979, einige Tage nach dem nur knapp verhinderten GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh, starteten in Gedelitz um die 1.500 Menschen mit 150 Treckern, auf Fahrrädern und zu Fuß nach Hannover. Das war der legendäre "Gorleben-Treck", der 31. März in Hannover von 100.000 Demonstranten begrüßt wurde. Wenige Wochen später verkündet der CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar. 2009 lernen die Bundespolitiker vielleicht: Eine längere Laufzeit der AKWs ist politisch nicht durchsetzbar. Mehr >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/berlindemo2009 + http://www.anti-atom-treck.de/


25.09.2009 - 19:30 Uhr, Katholische Akademie in Freiburg im Breisgau: Konflikt & Lösung - Frieden im 21. Jahrhundert am Beispiel Nahost und anderer Konfliktregionen

Vortrag und Gespräch mit Johan Galtung. Konflikte liegen nicht auf einer höheren oder niedrigeren Ebene. Alle Konflikte "sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren". Sie haben das Recht, bearbeitet zu werden, und zwar durch "Transzendenz (Überschreiten) und Transformation", so dass die Parteien damit leben können. Geopolitische Konflikte befinden sich nicht auf einer "höheren Ebene", nur weil Staatsmänner und Diplomaten eine höhere soziale Stellung einnehmen. Alle Konflikte sind insofern gleich, als sie für die Beteiligten sehr ernst sind. Konflikte sind kein Spiel, das man gewinnt oder verliert, sondern sie bestehen oft in einem Kampf um Überleben, Wohlergehen, Freiheit, Identität, d. h. um die Erfüllung der menschlichen Grundbedürfnisse. Konflikte können analysiert und verstanden werden. Konflikte berühren alles im Menschen. Deshalb müssen - über die Gefühle hinaus - alle Seiten im Menschen an der Suche nach einer Lösung beteiligt sein. VA: Werkstatt für Gewaltfreie
Aktion, Baden; Evangelische Erwachsenenbildung Freiburg; Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg. Anmeldekontakt: Katholische Akademie, E-Mail: mail@katholische-akademie-freiburg.de


:: 25.-27.09.2009 - Ev. GemeindeAkademie Hamburg-Blankenese: Tagung "Armut und Reichtum als Herausforderung für Kirche und Glaube"

Bei der Tagung des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins geht es u.a. um Themen wie "'Eher geht ein Kamel durch's Nadelöhr' - Zur radikalen Verurteilung des Reichtums im Neuen Testament" (Prof. Dr. Wolfgang Stegemann), "Dietrich Bonhoeffers Kapitalismuskritik im Rahmen seiner theologischen Anthropologie" (Prof. Dr. Andreas Pangritz), "Kirche sein in der Krise des Mammons" (Prof. Dr. Franz Segbers) sowie "Konsequenzen für die Kirche - Konkretisierungen und Handlungsstrategien". Ausführliche Infos unter >>
http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/


28. - 30.09.2009 - Evang. Akademie Bad Boll: Der Amoklauf von Winnenden. Konsequenzen für Kirche und Gesellschaft

Die Toten von Winnenden sind nicht vergessen. Trauer und Entsetzen halten an. Denn viele Fragen sind noch offen: Was geschieht bei einem Amok-Verbrechen? Wie reagiert Polizei und Notfallseelsorge? Welche Rolle spielen Medien und das Internet? Welche präventiven Maßnahmen sind angezeigt aus der Sicht von Pädagogik und Psychologie? Welche politischen Forderungen sind zu stellen? Ausführliches Programm >>
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/640109.pdf


:: 13.-16.10.2009 - Grafeneck nach Stuttgart: 70 Jahre nach den NS-"Euthanasiemorden": "Spur der Erinnerung"

Im Oktober 2009 soll mit einer "Spur der Erinnerung" in Form einer auf den Boden gemalten violetten Farbspur von Grafeneck auf der Schwäbischen Alb zum Innenministerium in Stuttgart an die Beteiligung der öffentlichen Verwaltung als Vertreter des NS-Staates bei den Kranken- und Behindertenmorden erinnert werden. Es ist dann 70 Jahre her, dass mit der Beschlagnahme des damaligen Behindertenheims Grafeneck der evangelischen Samariterstiftung die Voraussetzungen für die "Vernichtung lebensunwerten Lebens" geschaffen wurden: Nach Feststellung des Schwurgerichtes Tübingen wurden von Januar bis Dezember 1940 mindestens 10.654 Menschen in Grafeneck ermordet - ein Zivilisationsbruch in Deutschland, der nur den Anfang eines weltweit einzigartigen Rückfalls in die Barbarei markiert. Vom 13. bis 16. Oktober 2009 werden zahlreiche Hände unterschiedlichster TeilnehmerInnen einen "Gedankenstrich" von Grafeneck bis Stuttgart malen - und damit unterstreichen, dass alle Menschen das gleiche R
echt auf Leben haben. Die "Spur der Erinnerung" ist ein Gemeinschaftsprojekt der "Initiative Stolpersteine für Stuttgart", Arbeitskreis "Euthanasie" und der "AnStifter, InterCulturelle Initiativen e.V." Lebenshaus Schwäbische Alb gehört dem ideellen Unterstützerkreis für diese beispielhafte Initiative an. Als Verein mit Sitz auf der Schwäbischen Alb sind uns schon seit langen Jahren die Verbrechen durch die Euthanasiemorde in Grafeneck ein Anliegen. Seit 1991 sind wir deshalb an einer jährlichen Mahnwache für die Opfer der Euthanasie an der Gedenkstätte der Mariaberger Heime maßgeblich beteiligt. Ausführliche Infos zur "Spur der Erinnerung" und zahlreichen Veranstaltungen >>
http://www.spur-der-erinnerung.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de



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