Date: August 2nd 2009
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
es ist wahrscheinlich nicht das erste Mal, dass ich den Text von Bertolt Brecht hier veröffentliche. Und doch scheint er mir immer wieder lesenswert zu sein, angesichts der Kriege, die in unserer Zeit geführt werden und jener Kriege, die vorbereitet werden.
DAS GEDÄCHTNIS DER MENSCHHEIT
Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.
Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.
Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.
Bertolt Brecht (geschrieben 1952)
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Lebenshaus-Website: Zahlreiche Texte zu den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki
:: 02. Offener Brief und Online-Aktion der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Stoppen Sie die deutschen U-Boot-Lieferungen nach Israel
:: 03. Gewaltfreie Akteure im palästinensischen Widerstand
:: 04. Die Johnny-Prozedur
:: 05. Die israelische Armee hat Angst
:: 06. Gaza: Die Mangelernährung zeigt Folgen
:: 07. Palästinenser sind unerwünscht
:: 08. Ja, du kannst!
:: 09. Das Gebet des anderen Iran
:: 10. Iran: Blut und Tulpen
:: 11. Iran: Trauer als Fanal
:: 12. Die große Lüge Afghanistan
:: 13. Der zwecklose Krieg
:: 14. Die Kriegsmacht des Baitullah Mehsud
:: 15. Johan Galtung: Die Großoffensive in Afghanistan ist dumm. Terrorismus kann nur durch Dialog bekämpft werden
:: 16. Moskaus neues Taktgefühl
:: 17. Raketen haben keinen Rückwärtsgang - Das Raketenwettrüsten erhöht die Atomkriegsgefahr
:: 18. Justizstalking der Münchner Staatsanwaltschaft I - Die Repression gegen IMI-Vorstand Tobias Pflüger nimmt absurde Züge an!
:: 19. Verfahren gegen Tobias Pflüger eingestellt
:: 20. In der Krümmel-Falle
:: 21. Legende vom billigen Atomstrom widerlegt
:: 22. Jetzt geht es richtig los! - Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" sieht wachsende Chance für den Einstieg bei der Thüga
:: 23. Griechenland: Repression gegen Immigranten- Die gewaltsame Zerstörung des Flüchtlingslagers in Patras
:: 24. Lizenz zum Töten? Irakischer Flüchtling stirbt nach Misshandlung durch die griechische Hafenpolizei
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Lebenshaus-Website: Zahlreiche Texte zu den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki
Am 6. August 1945 wurde eine Atombombe auf Hiroshima geworfen, am 9. August 1945 eine weitere auf Nagasaki. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu diesem Thema, mit Hintergründen, Berichten von Überlebenden, Aktuelles, etc. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005872.html
:: 02. Offener Brief und Online-Aktion der IPPNW an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Stoppen Sie die deutschen U-Boot-Lieferungen nach Israel
In Anbetracht der jüngsten militärischen Drohungen Israels gegenüber dem Iran hat die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel am 24.07.2009 in einem Offenen Brief aufgefordert, die von Israel bestellten zwei weiteren U-Boote der Dolphin-Klasse nicht auszuliefern. Darüber hinaus sollten alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost unverzüglich gestoppt werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005856.html
:: 03. Gewaltfreie Akteure im palästinensischen Widerstand
Der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis ist durch den Teufelskreis von Gewalt, Feindseligkeit und Hass geprägt. Trotz all der Gewalt gibt es jedoch sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite Menschen, die sich ganz der Philosophie und den Prinzipien der Gewaltfreiheit verschrieben haben. Auf der palästinensischen Seite sind dies Menschen und Organisationen, die Gewaltfreiheit nutzen wollen, um nationale Selbstbestimmung zu erlangen und gleichzeitig auf diesem Wege die Gleichberechtigung, die Gerechtigkeit und Demokratie stärken möchten. Ihrer Meinung nach kann eine Strategie des gewaltfreien Widerstandes, unterstützt durch dritte Parteien, das asymmetrische Kräfteverhältnis in diesem Konflikt verändern und so den Weg für Verhandlungen ebnen. Annika Müller vermittelt aufgrund von Interviews ein umfassendes Bild der Aktivitäten und Konzepte von dezidiert gewaltfreien palästinensischen Akteuren. Wir dokumentieren das englische Original von Annika Müll
er und die von ihr besorgte und von Theodor Ebert bearbeitete deutsche Fassung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005865.html (Teil I)
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005869.html (Teil II)
:: 04. Die Johnny-Prozedur
Wie der Geist von Hamlets Vater lässt uns der böse Geist des Gaza-Krieges nicht zur Ruhe kommen. In der vergangenen Woche kam er zurück und störte den Frieden der Verantwortlichen des Staates und der Armee. "Breaking the Silence" ("Das Schweigen brechen"), eine Gruppe mutiger früherer Kampfsoldaten hat einen Bericht veröffentlicht, der die Zeugenaussagen von 30 Gaza-Kämpfern veröffentlicht. Ein schwer-verdaulicher Bericht über Aktionen, die man als Kriegsverbrechen bezeichnen kann. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005843.html
:: 05. Die israelische Armee hat Angst
Etwas in den von "Breaking the Silence" letzte Woche veröffentlichten Zeugenaussagen von Soldaten macht der israelischen Armee Angst. Sonst würden all die Sprecher - offizielle und inoffizielle - sich nicht an solch einer Gewalttour von Kampagne beteiligen, um sie zum Schweigen zu bringen. Von Amira Hass. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005867.html
:: 06. Gaza: Die Mangelernährung zeigt Folgen
Gaza-Stadt: Niemand kauft heutzutage mehr Fleisch", sagt Yousef Al-Jerjowi. Er sitzt neben seiner Metzgerei, die Kundschaft bleibt aus. "Einige Leute kaufen eingefrorenes Fleisch, weil es viel billiger ist: 20 Schekel (5 Dollar) pro Kilogramm - gegenüber 60 Schekel für frisches Fleisch".Der Metzger Al-Jerjowi ist 45 Jahre alt und hat 10 Kinder. Alles in allem läuft sein Geschäft sehr schlecht. Von Eva Bartlett. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005851.html
:: 07. Palästinenser sind unerwünscht
An schlechte Nachrichten sind wir ja inzwischen gewöhnt - nicht zuletzt aus dem Krisengebiet Israel/Palästina. Die seit langem erschreckendste Nachricht aber kam dieser Tage ganz harmlos daher: In Israel hat Transportminister Israel Katz von der Likud-Partei verfügt, landesweit nur noch hebräisch geschriebene Ortsnamen zuzulassen und aus neuen Straßenschildern die arabische Schreibweise bzw. die arabischen Namen zu tilgen. Von Ekkehart Krippendorff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005853.html
:: 08. Ja, du kannst!
Zunächst ein ehrliches Geständnis: Ich liebte das Shepherd Hotel sehr. In den ersten Jahren nach dem Sechstage-Krieg war ich dort häufig zu Gast. Meine Arbeit in der Knesset verlangte, dass ich wenigstens zwei Nächte pro Woche in Jerusalem blieb, und nach dem Krieg wechselte ich von Hotels in West-Jerusalem zu solchen im östlichen Teil. Mein Lieblingshotel war das Shepherd. Dort fühlte ich mich wie zu Hause. Der Charme der Örtlichkeit lag in seiner besonderen Atmosphäre. Es lag mitten in der alten arabischen Stadt, die schon selbst meine Neugierde weckte. Netanyahus Ziel ist es nun, Jerusalem zu judaisieren. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005857.html
:: 09. Das Gebet des anderen Iran
Tränengas, Schlagstöcke, Verhaftungen - das sind unübliche Begleiterscheinungen eines Freitagsgebets, wenngleich Teheran derlei seit den ersten Protesten gegen die Präsidentenwahl schon erlebt hat. Das Besondere an diesem Freitag war der Auftritt des so lange schweigsamen Ali Akbar Haschemi Rafsandschani. Diesmal sprach der Ex-Präsident und mächtige Vorsitzende eines Expertenrats, der den Obersten Religionsführer absetzen kann, deutliche Worte. Es sind die Tage der Entscheidung über das künftige Schicksal Irans. Massenproteste und die religiöse Unterstützung für die Opposition treiben das Regime in die Enge. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005842.html
:: 10. Iran: Blut und Tulpen
Seit 100 Jahren gibt es das Lied der "Roten Tulpen", die inoffizielle Hymne der Rebellion. Auch heute singen es die Menschen wieder. Doch wie soll es weitergehen? Von Fahimeh Farsaie. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005852.html
:: 11. Iran: Trauer als Fanal
Zweitausend Trauergäste sind eine Gefahr für den Staat. Ja, schon einer ist es. Das Teheraner Regime kann offenbar das Gedenken an die vor vierzig Tagen getöteten Demonstranten nicht ertragen, auch wenn sie nur aus dem Koran zitieren wollten. So wird der Koran eine Waffe gegen die Herrschaft, die angeblich auf seiner richtigen Auslegung beruht. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005868.html
:: 12. Die große Lüge Afghanistan
2005 war ich die jüngste Person, die in das neue Afghanische Parlament gewählt wurde. Frauen wie ich, die sich um ein (öffentliches) Amt bewarben, wurden als Beispiele vorgezeigt, wie der Krieg in Afghanistan die Frauen befreit habe. Aber die Demokratie war Fassade, und die so genannte "Befreiung" eine große Lüge. Fast acht Jahre nach dem Sturz der Taliban-Regierung sehen wir uns um unsere Hoffnungen auf ein Afghanistan betrogen, das wirklich demokratisch und unabhängig ist - durch die fortdauernde Dominanz der Fundamentalisten und die brutale Besatzung, die letztendlich nur den strategischen Interessen der USA in der Region dient. Von Malalai Dschoja. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005859.html
:: 13. Der zwecklose Krieg
Al-Qaida braucht sich keine Sorgen über das zu machen, was wir in Afghanistan tun. Wir können afghanische Dörfer bombardieren, die Taliban in der Provinz Helmand jagen, eine 100.000 Mann starke afghanische Vasallenarmee aufbauen, wegschauen, wenn afghanische Warlords Hunderte, vielleicht sogar Tausende gefangene Taliban umbringen, wir können riesige, ausgeklügelte Militärbasen errichten und Drohnen zum Bombenwerfen nach Pakistan schicken. Damit werden wir nichts erreichen. Der US-Journalist Chris Hedges fordert dazu auf, den sinnlosen Krieg in Afghanistan schnellstmöglich zu beenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005855.html
:: 14. Die Kriegsmacht des Baitullah Mehsud
Mit der neuen US-Strategie in Afghanistan wird der Boden für eine Internationale Dschihad-Zentrale in Pakistan bereitet: Der neue Bin Laden heißt Baitullah Mehsud. Von Ursula Dunckern. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005863.html
:: 15. Johan Galtung: Die Großoffensive in Afghanistan ist dumm. Terrorismus kann nur durch Dialog bekämpft werden
Im Gespräch mit Nissrine Messaoudi bezeichnete der Friedensforscher Johan Galtung die Offensive in Afghanistan als einfach nur dumm. Die Kriegsbeteiligung werde für niemanden zu mehr Sicherheit führen. Weder werde es für die Afghanen noch für Deutschland sicherer. Im Gegenteil, dies werde nur noch mehr Konflikte schüren. Denn es sei ja ganz klar: Wenn man jemanden tötet, dann gebe es für jeden Toten zehn Verwandte, Freunde und Bekannte, die die Täter hassen würden. So könne es zur Gefahr für Deutschland kommen. Er halte dies für eine außerordentlich dumme Politik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005870.html
:: 16. Moskaus neues Taktgefühl
Der Umgang Moskaus mit dem Mordfall Natalja Estemirowa wird im Westen als Test dafür gesehen, ob sich mit einem Präsidenten Dmitri Medwedew etwas ändern wird im Rechtsgefüge Russlands. Seine Worte zumindest lassen aufhorchen. Er hat schnelle Aufklärung zugesagt und die ermordete Kämpferin für Menschenrechte gewürdigt. Er hob ihren Mut und ihr Engagement hervor und merkte an, das Land brauche auch "ungemütliche und unangenehme" Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler. Das sind andere Töne, als man sie von Wladimir Putin kennt. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005847.html
:: 17. Raketen haben keinen Rückwärtsgang - Das Raketenwettrüsten erhöht die Atomkriegsgefahr
Das letzte Jahrzehnt war für die Abrüstung eine verlorene Dekade. Mit gefährlichen Folgen: Die Raketenaufrüstung wuchs zu einem lebensbedrohlichen globalen Problem. Raketen können als Trägermittel die tödliche Last praktisch in jeden Winkel der Welt befördern. Zudem sind sie viel riskanter als andere Transporter, denn einmal gestartet, sind sie, im Unterschied zu Flugzeugen oder U-Booten, nicht mehr zu stoppen - Raketen haben keinen Rückwärtsgang. Forschung, Entwicklung und Produktion, aber auch Schmuggel und Schwarzmarktgeschäfte breiten sich wie Krebsgeschwüre über den Erdball aus. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005854.html
:: 18. Justizstalking der Münchner Staatsanwaltschaft I - Die Repression gegen IMI-Vorstand Tobias Pflüger nimmt absurde Züge an!
Vor dem Landgericht München war ein neuer Prozess gegen den ehemaligen Europaabgeordneten Tobias Pflüger anberaumt. Es geht immer noch um die alte Geschichte der angeblichen Beleidigung von Polizisten bei den Gegenaktivitäten gegen die Sicherheitskonferenz 2005. Versuche, diesen Gerichtstermin aufzuheben, weil von Tobias Pflüger ein Antrag auf Schutz seiner Immunität läuft, ignoriert das Landgericht München I. Eigentlich dürfte dieser Prozess überhaupt nicht stattfinden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005846.html
:: 19. Verfahren gegen Tobias Pflüger eingestellt
Vor der für heute geplanten Hauptverhandlung in Sachen angeblicher Beleidigung von Polizisten im Kontext der Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz 2005 kam es zu einer Einigung aller Parteien (Gericht, Staatsanwaltschaft, Anwältin + Angeklagter): Das Verfahren wird eingestellt gegen eine Geldauflage. Das Geld geht an eine Opferschutzorganisation. Damit ist die für heute angesetzte Hauptverhandlung ausgefallen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005848.html
:: 20. In der Krümmel-Falle
Die Union behauptet, Atomkraftwerke seien sicher, warnt aber gleichzeitig vor erhöhter Terrorgefahr. So könnte auch Krümmel zur Falle werden. Von Connie Uschtrin.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005844.html
:: 21. Legende vom billigen Atomstrom widerlegt
Stromtarife für Privathaushalte steigen mit Atomstromanteil - Empirische Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entlarvt die Behauptung Atomstrom dämpfe die Strompreise als Propaganda - DUH-Bundesgeschäftsführer Baake: "Jetzt zu Ökostrom wechseln!" >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005858.html
:: 22. Jetzt geht es richtig los! - Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" sieht wachsende Chance für den Einstieg bei der Thüga
Mit dem bundesweiten Kampagnenstart am 11. Juli kommt die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" eG i.G. jetzt auch überregional richtig in Schwung. Sprunghaft steigen seither die Zusagen und Einzahlungen auf das Treuhandkonto an. Allein innerhalb der letzten Woche sind weitere drei Millionen dazugekommen. Mittlerweile gibt es von 2.000 Menschen Einlagen und Zusagen in Höhe von rund 14 Millionen Euro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005850.html
:: 23. Griechenland: Repression gegen Immigranten- Die gewaltsame Zerstörung des Flüchtlingslagers in Patras
Vor rund anderthalb Jahren versuchte der (griechische) Staat zum ersten Mal, das afghanische Flüchtlingslager in Patras niederzureißen, das von den Flüchtlingen selbst errichtet worden war. Eine große, beeindruckende Solidaritätsbewegung konnte dies damals verhindern. Jetzt schlugen die staatlichen Behörden zurück. In der Morgendämmerung des 12. Juli gelang es ihnen endlich, ihren ursprünglichen Plan auszuführen. Die Aktion am vergangenen Sonntag kann nur als konkreter, umfassender Plan im Sinne von "Null Toleranz" bezeichnet werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005861.html
:: 24. Lizenz zum Töten? Irakischer Flüchtling stirbt nach Misshandlung durch die griechische Hafenpolizei
Am 27. Juli 2009 ist ein 29jähriger irakischer Kurde, der bei einem Einsatz der griechischen Hafenpolizei in Igoumenitsa am 3. April 2009 schwer verletzt worden war, gestorben. Nach massiven Misshandlungen durch die Polizei war er ins Koma gefallen und später operiert worden. Nach Augenzeugenberichten hatten Polizeibeamte in Tarnuniformen Arivan Abdullah Osman, der sich in der gesperrten Hafenzone aufhielt, verhaftet und dabei seinen Kopf mehrfach auf den Betonboden geschlagen. PRO ASYL sieht einen weiteren Höhepunkt der Gewalt gegen Flüchtlinge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005864.html
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II. Hinweise
:: Jetzt unterzeichnen: Aufruf "Wir wählen atomwaffenfrei". 5. Pacemakers-Radmarathon für ein atomwaffenfreies Deutschland bis spätestens 2010
Die Pacemakers sind seit 4 Jahren sportliche Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen im Rahmen der Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei", so auch beim Radmarathon am 1.8.2009. Einzelperson können mit mindestens 20 Euro, Organisationen mit mindestens 50 Euro unseren Aufruf "Wir wählen atomwaffenfrei" unterzeichnen. Der Aufruf wird u.a. in Anzeigen (regionalen und überregionalen Zeitungen) und offenen Briefen an BundestagsakandidatInnen - und -abgeordnete veröffentlicht. Aufruf online unterzeichnen unter>
http://www.pace-makers.de/html/marathon09_aufruf.html
:: Zwei Friedensbücher jetzt kostenlos im Netz
Zwei Friedensbücher aus der Werkstatt des Düsseldorfer Publizisten Peter Bürger sind jetzt vollständig und kostenfrei im Internet abrufbar:
" Hiroshima, der Krieg und die Christen" (2005). Volltext im Internet >>
http://friedensbilder.de/christenkrieg/Hiroshima-Christen-Krieg.pdf
"Napalm am Morgen - Vietnam und der kritische Kriegsfilm aus Hollywood" (2004). Volltext auf >>
http://www.napalm-am-morgen.de
:: Unterstützung für die Olivenernte in Palästina gesucht!
Der International Women's Peace Service - IWPS sucht Freiwillige, die vom 15.-29.10.09 palästinensische Bauernfamilien bei der Olivenernte begleiten wollen. Der Olivenanbau ist für viele palästinensische Familien ein wichtiger Teil ihrer Lebensgrundlage. Durch den Bau der Apartheidsmauer und Angriffe radikaler SiedlerInnen sind jedoch viele Felder nur noch unter großen Schwierigkeiten und Gefahren erreichbar. Die Präsenz von internationalen und israelischen UnterstützerInnen verringert SiedlerInnengewalt gegenüber den PalästinenserInnen, hilft bei Verhandlungen mit SoldatInnen an militärischen Absperrungen, schafft internationale Öffentlichkeit im Falle von Übergriffen und zeigt der palästinensischen Bevölkerung und israelischen FriedensaktivistInnen unsere Solidarität. Bei Interesse bitte melden bei: iwpseurope@gmx.net. Mehr >>
http://www.iwps.info/de
:: Contraviento: Neues Programm "Víctor Jara"
Das chilenisch-deutsche Duo Contraviento (Isabel Lipthay und Martin Firgau) bereitet gerade ein musikalisches Programm zum Thema "Víctor Jara" vor. Víctor Jara war ein bekannter chilenischer Liedermacher, Sänger, Musiker und Theaterregisseur. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der "Nueva Canción" (Neues Lied) in Südamerika und war Teil der "Unidad Popular" Salvador Allendes. Am 15. September 1973, wenige Tage nach dem Putsch General Pinochets, wurde er brutal von Militärs ermordet. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte Contraviento ihn und sein Lebenswerk in Erinnerung rufen. Sie werden dies mit einer Mischung aus Liedern, Texten und kurzen Filmeinspielungen tun. Am 18. September (chilenischer Nationalfeiertag und nah am 36. Todestag Víctor Jaras) wird das Programm in Münster gezeigt. Contraviento würde gerne das Programm auch an anderen Orten vorstellen. Wer Interesse hat, eine Veranstaltung zu organisieren, kann uns Kontakt aufnehmen: info@contraviento.de. Mehr >>
http://www.contraviento.de
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III. Veranstaltungstermine
:: 06.08.2009 - 7.00-9.00 Uhr am Haupttor der Patch Barracks in Stuttgart-Vahihingen : Hiroshima-Tag am EUCOM: Yes we can - abolish nuclear weapons
Am Hiroshima-Tag findet, wie im vergangenen Jahr am Haupttor der Patch Barracks, in denen sich die US-(Atomwaffen-)Kommandozentrale EUCOM befindet, von 7.00-9.00 Uhr eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki sowie alle Kriegsopfer statt. Bei der Mahnwache wird das Transparent: "Yes we can - abolish nuclear weapons" gezeigt und es werden Flugblätter an die Insassen der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge verteilt. Am Haupttor sollen Blumen zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe und anderer Kriege niedergelegt werden. Zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfes auf Hiroshima (8.15 Uhr) gibt es eine Schweigeminute. Die Mahnwache ist nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil wir das Grundrecht auf freie Versammlung am Haupttor des EUCOM erst noch gerichtlich erkämpft werden musste. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005849.html
:: 06.08.2009 - 17.00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: Mahnwache "Atomwaffen abschaffen!" zum 64. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
Mit einer Mahnwache anlässlich der 64. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki soll daran erinnert werden, dass sich die Schrecken vom 6. August 1945 in Hiroshima und vom 9. August 1945 in Nagasaki niemals wiederholen dürfen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005841.html
:: 06./09.08.2009 - Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2009
Zum "Hiroshima- und Nagasaki-Tag" am 6. bzw. 9. August erinnern weltweit Opfer, Hinterbliebene und NGOs an den nunmehr 64. Jahrestag der Atombombenabwürfe von 1945. Nachdem sich auch Präsident Obama in seine Prager Rede zum Ziel der Abschaffung aller Atowaffen bekannt hat, sollten wir mit dem Abzug der verbliebenen 20 US-Atombomben im Fliegerhorst Büchel/Eifel beginnen können. Allein die Bundesregierung scheint sich zu sträuben - man hängt an der "nuklearen Teilhabe" der Bundeswehr. So aber kann man nicht glaubwürdig gegen atomare Proliferation vorgehen.
Reden/Berichte/Kundgebungsbeiträge/Hintergrundinfos etc. finden sich unter >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/hir09-00.htm
Eine Terminübersicht zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2009 hat das Netzwerk Friedenskooperative zusammengestellt unter >>
http://www.friedenskooperative.de/hir09ter.htm
:: 31.08.2009 - 19.30 Uhr im Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: Was wollen wir in Afghanistan?
Vortrags- und Diskussionsabend zum Afghanistaneinsatz mit dem UNO-Korrespondenten Andreas Zumach (Genf). Am Vorabend des 70. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und dem damit begonnenen Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 laden Lebenshaus Schwäbische Alb gemeinsam mit der Kath. und Ev. Kirchengemeinde Riedlingen zu dieser Veranstaltung ein. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005860.html
:: 05.09.2009 - Anti-Atom-Demo in Berlin: "Mal richtig abschalten!"
Am Samstag, 5. September, drei Wochen vor der Bundestagswahl, wird es mit einer zentralen Demo einen vorläufigen Höhepunkt des Protestjahres geben. Die große Demonstration ist zugleich Schlusspunkt eines Traktor-Trecks der bäuerlichen Notgemeinschaft aus dem Wendland. Damit wird an die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung angeknüpft: Vor 30 Jahren, am 25. März 1979, einige Tage nach dem nur knapp verhinderten GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh, starteten in Gedelitz um die 1.500 Menschen mit 150 Treckern, auf Fahrrädern und zu Fuß nach Hannover. Das war der legendäre "Gorleben-Treck", der 31. März in Hannover von 100.000 Demonstranten begrüßt wurde. Wenige Wochen später verkündet der CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar. 2009 lernen die Bundespolitiker vielleicht: Eine längere Laufzeit der AKWs ist politisch nicht durchsetzbar. Mehr >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/berlindemo2009 + http://www.anti-atom-treck.de/
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de
Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
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