Date: June 24th 2009

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

der große Martin Luther King war von einem Traum inspiriert, der ihm und sehr vielen anderen Menschen Kraft gab, um gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Militarismus zu kämpfen. Ich bin davon überzeugt, dass auch wir das immer wieder brauchen: Innehalten und träumen. Der nachfolgende Text von Benedikt Werner Traut als Anregung.

Innehalten und Träumen

Ohne Träume
gibt es
kein Weitergehen,
kein Weiterwachsen,
kein Weiterleben.

Mit Träumen
den Weg unterbrechen,
innehalten,
Station machen,
Gepäck beiseite legen,
leicht werden,
sich hinsetzen,
zur Ruhe kommen,
sich sammeln,
den Atem hören,
den Herzschlag vernehmen,
loslassen,
zurücklassen,
entspannen,
nachsinnen,
träumen.

Im Träumen
neue Kraft gewinnen,
Erneuerung, Wandlung
in der Stille des Herzens erfahren,
den Traum leben.

(Benedikt Werner Traut - zitiert nach: Reich Gottes -
jetzt! Impulse für jeden Tag des Jahres 2008)

Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Gefährliche Kollisionen: Unfälle und Havarien machen atomare Abrüstung zur Überlebensfrage

:: 02. Unruhen und Zensur in Iran: Die Methode Khomeini - nur moderner

:: 03. Iran: Reform durch Revolution

:: 04. Irans neue Revolution: Fakten und Missverständnisse

:: 05. Offener Brief von Mohssen Massarrat an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel zu Iran

:: 06. Kulturkampf auf Persisch

:: 07. Politik und Religion: Warten auf den zwölften Imam

:: 08. Infografik: Fronten im Machtkampf

:: 09. Eifersüchtig auf die Iraner

:: 10. Obama wird nicht zurückzwinkern

:: 11. Wenn er ja sagt, was meint er dann?

:: 12. Israel: Netanyahu spielt auf Zeit

:: 13. Veränderung liegt in der Luft während Woche für Frieden im Nahen Osten. Tutu: "Keine Situation ist unmöglich zu bewältigen"

:: 14. Noch eine Frau für Abrüstung: Ellen Tauscher wird die höchste Abrüsterin im US State Department

:: 15. Abrüstung: Frühlingserwachen am See

:: 16. Die Angst regiert

:: 17. Amerikas Sozialismus für die Reichen

:: 18. Nicht ohne meine Inseln

:: 19. Greenpeace-Recherchen: Alte AKW könnten sofort abgeschaltet werden

:: 20. Wüstenstrom aus der Sahara: Konzerne wollen 400 Milliarden Euro in den Sand setzen

:: 21. 400 Milliarden für Desertec? -Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) fordert afrikanische Abnahmegarantie für Desertec-Strom

:: 22. Schrempp-Rücktritt wird vor Bundesgerichtshof öffentlich verhandelt

:: 23. Radsportler auf Höhenmeterjagd für Frieden

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Gefährliche Kollisionen: Unfälle und Havarien machen atomare Abrüstung zur Überlebensfrage

In Moskau treffen sich seit 20.06.2009 die Mitglieder der Internationalen Kommission für Nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung. Unter Leitung der Ex-Außenminister Australiens und Japans, Gareth Evans und Yoriko Kawaguchi, werden hochrangige Experten aus aller Welt darüber beraten, wie die Menschheit vor der drohenden Selbstvernichtung durch Atomwaffen bewahrt und eine atomwaffenfreie Welt geschaffen werden kann. Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die Bedrohung durch eien Nuklearkrieg zwar abgenommen, aber die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen ist gestiegen. Immer noch gibt es über 20.000 nukleare Sprengköpfe, die Zahl ihrer Besitzer ist gewachsen und das System der Nichtverbreitung steht vor dem Kollaps. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005787.html


:: 02. Unruhen und Zensur in Iran: Die Methode Khomeini - nur moderner

Vor gut dreißig Jahren hat Ayatollah Ruhollah Khomeini, so rückwärtsbezogen er in mancher Hinsicht war, ein höchst modernes Mittel eingesetzt, um seine islamisch-revolutionäre Botschaft unters Volk zu bringen. Er ließ seine Predigten aufnehmen, auf Kassetten vervielfältigen und in den Moscheen abspielen. Die Worte kamen an, man konnte sich etwas dabei denken und dann auch handeln. Die Methode Khomeini ist nicht wiederholbar. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005779.html


:: 03. Iran: Reform durch Revolution

Der in Gang gekommene Aufruhr ist nicht mehr zu stoppen. Die Gegner der Diktatur haben keine Angst vor den Schlägertrupps der Basidji-Milizen, der paramilitärischen Verteidiger des Systems. Diese werden vielmehr in die Flucht geschlagen. Die um ihre Stimme Betrogenen und Gedemütigten befreien sich von ihrer Lethargie. Sie fühlen sich zu Hunderttausenden auf den Straßen von Teheran als eine geballte Kraft, die stark genug ist, um sich gegen die Beleidigungen eines populistischen Machthabers zu wehren, der sich seiner mit Geldgeschenken gekauften Macht und der Legitimation eines uneinsichtigen geistlichen Staatsoberhaupts sicher wähnte. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005775.html


:: 04. Irans neue Revolution: Fakten und Missverständnisse

Reaktionen in Deutschland auf die Ereignisse im Iran sind vielfach durch Missverständnisse über die neue Volksbewegung geprägt. Sie werden deren Ursachen nicht gerecht. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005790.html


:: 05. Offener Brief von Mohssen Massarrat an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel zu Iran

Mohssen Massarrat schreibt in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel anlässlich ihrer Haltung und Positionierung zum gegenwärtigen Konflikt im Iran, dass die Bundeskanzlerin im Unterschied zu Barack Obama offensichtlich leider eine Politik gegenüber dem Iran verfolge, die der Position der neokonservativen Republikaner näher stehe. Leider müsse man dahinter ein grundsätzliches Verständnisproblem vermuten, das sich immer wieder offenbare, ob seinerzeit bei der Nicht-Anerkennung der ersten demokratischen Wahlen in ganz Palästina oder jetzt im Zusammenhang mit dem inneriranischen Konflikt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005791.html


:: 06. Kulturkampf auf Persisch

Der Zug von Millionen, der Teherans Innenstadt beherrschte, war nicht der im alten Kampflied besungene proletarische Aufstand. Organisierte Träger einer solchen Bewegung sind, wenn überhaupt im Iran von heute vorstellbar, eine winzige Minderheit. Es war auch nicht einfach ein Marsch für einen Kandidaten, dem das Regime einen Wahlsieg gestohlen hat. Die Demonstranten als Mussawi-Anhänger zu klassifizieren, wird ihnen nicht gerecht. Mussawi ist vielmehr Katalysator für eine Bewegung, die aus den Fesseln des Mullah-Systems ausbrechen will. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005776.html


:: 07. Politik und Religion: Warten auf den zwölften Imam

Der Satz des Ajatollah Ali Chamenei klang weise: Es gebe Diktaturen, und es gebe Demokratien, die weit entfernt vom Glauben seien; Iran gehe einen "dritten Weg". Neu war an der Bemerkung nur, dass sie im Freitagsgebet fiel. Staat, Politik, Recht, Kultur und Religion sind nach islamischem Verständnis eine Einheit. Doch schon Mohammed hat gewisse Akzente verschiedene gesetzt. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005784.html


:: 08. Infografik: Fronten im Machtkampf

Wie verlaufen die Frontlinien in den Machtzentren des Iran. Wer hat Einfluss auf die wichtigen politischen Entscheidungen und wer nicht. Karl Grobe erklärt das politische System im Iran. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005785.html


:: 09. Eifersüchtig auf die Iraner

Es macht einen ganz grün vor Neid. Die Szenen aus dem Iran beweisen, dass einige Nationen versuchen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Einige Nationen treiben nicht auf der Oberfläche ekelhafter Gleichgültigkeit, einige schauen sich nicht in endloser Selbstzufriedenheit um. Und einige folgen ihren Führern nicht blind wie eine Herde. Es gibt Augenblicke in der Geschichte bestimmter Nationen, wo die Menschen sagen: es ist genug - so geht es nicht weiter. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005782.html


:: 10. Obama wird nicht zurückzwinkern

Erinnert man sich an Dov Weisglass? An denjenigen, der sagte, dass der Frieden warten müsse, bis die Palästinenser Finnen würden? Und der davon redete, dass der Friedensprozess in Formaldehyd gelegt werden solle? Doch von Weisglass wird man weniger in Erinnerung behalten, was sein Mund aussprach, als wie er mit den Augen zwinkerte. Weisglass ist der König des Zwinkerns. In dieser Woche rief ihn Binyamin Netanyahu zu dringenden Konsultationen zu sich. Er benötigte eine Lektion "wie man mit den Augen arbeitet" (eine wörtlich übersetzte Ausdrucksweise für "Mogeln" im hebräischen Slang). Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005770.html


:: 11. Wenn er ja sagt, was meint er dann?

"Na, sie haben ja sicher was zu feiern", sprach mich der Reporter einer populären Radio-Station nach Netanyahus Rede an. "Er nimmt ja den Plan an, den Sie vor 42 Jahren formuliert haben!" Gideon Levy schrieb auf der Titelseite der "Haaretz", "Der mutige Aufruf Uri Avnerys und seiner Freunde vor vier Jahrzehnten hallt heute wider, obschon schwach, von einem Ende (des politischen Spektrums in Israel) zum anderen." Ich würde lügen, würde ich den Moment der Befriedigung leugnen, aber er war schnell vorbei. Es war keine "historische" Rede. Es war nicht einmal eine "große" Rede. Es war eine schlaue Rede. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005786.html


:: 12. Israel: Netanyahu spielt auf Zeit

Kurz nach Obamas Kairo-Rede hat Israels Premier einen Palästinenser-Staat in Aussicht gestellt. Aber über die Bedingungen kann eigentlich kein Palästinenser verhandeln. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005773.html


:: 13. Veränderung liegt in der Luft während Woche für Frieden im Nahen Osten. Tutu: "Keine Situation ist unmöglich zu bewältigen"

Veränderung lag in der Luft, während einer "weltweiten Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel", die Kirchen unterschiedlicher Erdteile vom 4. bis 10. Juni 2009 abgehalten haben. Neue Stimmen rufen zu Schritten in Richtung Frieden auf, für die die Kirchen seit Jahren eintreten. "Keine Situation ist unmöglich zu bewältigen," sagte Desmond Tutu in einer Rede am Sonntag, 7. Juni, in der er den Nahostkonflikt mit der scheinbar ausweglosen Situation in Südafrika vor dem Ende der Apartheid verglich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005788.html


:: 14. Noch eine Frau für Abrüstung: Ellen Tauscher wird die höchste Abrüsterin im US State Department

In der Regierung von Präsident Obama tragen gleich mehrere Frauen Verantwortung für Frieden, Sicherheit und Abrüstung: Außenministerin Hillary Clinton, UN-Botschafterin Susan Rice, die Chefunterhändlerinnen für strategische Waffen Rose Gottemoeller und für nukleare Nichtverbreitung Susan Burk. Zu ihnen gesellt sich nun auch Ellen Tauscher. Wenn sie in dieser Woche die Anhörungen im US-Senat zur Bestätigung absolviert hat, wird sie als Staatssekretärin für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit im State Department die Abrüstungsvision ihres Präsidenten auf der Weltbühne mit Leben erfüllen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005768.html


:: 15. Abrüstung: Frühlingserwachen am See

Die Genfer Abrüstungskonferenz wacht nach 13 Jahren Dornröschenschlaf auf, beschließt ein Arbeitsprogramm und bildet Arbeitsgruppen zur weltweiten Atomwaffenkontrolle. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005792.html


:: 16. Die Angst regiert

Eine irrationale Angst hat die Vereinigten Staaten fest im Griff. Sie wird von der Israel-Lobby, dem militärisch-sicherheitspolitischen Komplex und den Finanzgangstern geschürt. Die Angst scheint tatsächlich ganz Amerika zu beherrschen. Von Paul Craig Roberts. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005772.html


:: 17. Amerikas Sozialismus für die Reichen

Die US-Großbanken müssen zerschlagen werden, wenn die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise überwunden werden soll, sagt Joseph Stiglitz, der 2001 mit anderen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005778.html


:: 18. Nicht ohne meine Inseln

Tokio und Moskau - oder die Insassen der jeweiligen Regierungsgebäude - haben viele fernöstliche, jedoch naheliegende Gründe, sich zu verständigen. Nordkorea ist einer; Japan und Russland gehören unter den sechs Staaten, die sich als zuständig für die Atomwaffenfreiheit Koreas empfinden, zu den konzilianteren, zugleich zielbewussteren Mächten. Russland würde gern noch mehr Rohstoffe verkaufen, deren Japan dringend bedarf. Und es gibt noch mehr gemeinsame Interessen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005771.html


:: 19. Greenpeace-Recherchen: Alte AKW könnten sofort abgeschaltet werden

Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke könnten sofort abgeschaltet werden, ohne dass dies die Stromversorgung von Industrie und Privathaushalten in Deutschland beeinträchtigt. Greenpeace-Recherchen zeigen, dass der Anteil dieser Anlagen an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland seit dem Jahr 2001 tendenziell gesunken ist. Damit sind die Warnungen der Energiewirtschaft vor einer Stromlücke, also einem Versorgungsengpass durch den Atomausstieg, als reine Propaganda entlarvt. Zurzeit sind in Deutschland sieben Atomkraftwerke - darunter nicht nur Altanlagen - vom Netz, ohne dass es zu Einschränkungen in der Versorgung kommt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005774.html


:: 20. Wüstenstrom aus der Sahara: Konzerne wollen 400 Milliarden Euro in den Sand setzen

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt davor, den erfolgreichen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien "in Bürgerhand" durch eine zentralisierte Wüstenstromerzeugung in der Hand großer Energiekonzerne, Banken und Versicherungen zu torpedieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005781.html


:: 21. 400 Milliarden für Desertec? -Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) fordert afrikanische Abnahmegarantie für Desertec-Strom

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) hat nichts gegen den Plan, auch die Länder im nördlichen Afrika mit Strom aus Sonnen- und Windenergie zu versorgen. Er begrüßt diese Idee, denn jede Tonne CO2, die in Marokko, in Libyen, Ägypten oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten emittiert wird, schädigt das gemeinsame Weltklima genauso schlimm wie eine Tonne CO2 aus den Braunkohlekraftwerken von RWE oder Vattenfall in Nordrhein-Westfalen oder in der Lausitz. Erneuerbare Energien brauchen wir weltweit - 100 Prozent sogar! Der Stromverbrauch in den Städten Tanger, Oran, Tunis, Alexandrien, Kairo oder auch in Dubai mit all den Millionen von stromfressenden Klimaanlagen sollte deshalb möglichst bald mit Solarenergie gedeckt werden, das ist richtig. Und der Strom sollte dort möglichst verbrauchsnah erzeugt werden.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005789.html


:: 22. Schrempp-Rücktritt wird vor Bundesgerichtshof öffentlich verhandelt

Dass der Daimler-Konzern und sein früherer Vorstandsvorsitzender Jürgen Schrempp mit öffentlicher Kritik an deren Geschäftspolitik nicht umgehen können, haben ihre juristischen Schritte gegen Jürgen Grässlin, Schrempp-Biograf und Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), in den letzten knapp vier Jahren belegt. Sowohl das Landgericht Hamburg wie das Oberlandesgericht Hamburg verurteilten Grässlin wegen seiner kritischen Aussagen zum Schrempp-Rücktritt. Nachdem das OLG Hamburg keine Revision im Meinungsfreiheitsprozess zugelassen hatte, hob der Bundesgerichtshof nunmehr diese Entscheidung auf. Der Schrempp-Rücktritt wird entgegen Urteilen des LG HH und des OLG HH vor dem BGH also öffentlich verhandelt. Grässlins Rechtsanwalt Rothbauer dazu: "Ein Teilerfolg für die Meinungsfreiheit in Deutschland!" >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005783.html


:: 23. Radsportler am 20. Juni auf Höhenmeterjagd für Frieden

Unweit des geschichtsträchtigen Hambacher Schlosses findet am 20. Juni 2009 eine vermutlich weltweit einzigartige Radsportveranstaltung statt: die Pacemakers-Höhenmeterjagd von Maikammer auf den mit 673 Meter höchsten Berg des Pfälzerwalds, die Kalmit. Einzelradsportler und Vierer-Teams werden mit ihrem Einsatz zwei Projekte in Sri Lanka und Burundi unterstützen. Die Pacemakers-Radsportveranstaltungen verbinden seit ihrem Debüt im Sommer 2005 sportlich anspruchsvolle Leistung mit dem politischen Ziel einer friedlichen und gerechten Welt ohne Atomwaffen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005777.html

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II. Hinweise

:: Gedruckter Rundbrief Nr. 61 von Lebenshaus Schwäbische Alb erschienen

Es gibt nicht nur den Newsletter per E-Mail von Lebenshaus Schwäbische Alb. Vielmehr erscheint bereits im 16. Jahrgang vierteljährlich ein gedruckter Rundbrief. Inhaltlich unterscheiden sich die digitalen und gedruckten Medien beträchtlich. Im Juni ist jetzt der Rundbrief Nr. 61 erschienen. Dieser kann gerne bei uns kostenlos angefordert werden, wie die Rundbriefe überhaupt kostenlos abonniert werden können (z.B. per E-Mail an info@lebenshaus-alb.de). Außerdem stellen wir die Rundbriefe als PDF-Dateien in unserer Website ein. diese finden sich unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004275.html)


:: Protestaktion wegen Madagaskar: Landraub im Naturparadies

Die Insel Madagaskar ist eine Arche Noah der Artenvielfalt. Der Naturreichtum ist aber auch der einzige Schatz der Insel. Die koreanische Firma Daewoo Logistics will die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche Madagaskars für 99 Jahre pachten, um Mais und Palmöl für den Export anzubauen. Dabei hungert die einheimische Bevölkerung jetzt schon. Proteste der Bevölkerung haben eine Regierungskrise verursacht. Mehr >>
https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=415


:: Grässlins Buch "Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter" mit brisanten Hintergrundinformationen zum Schrempp-Rücktritt, zu Graumarkgeschäften und Rüstungsexporten von Daimler/EADS ist als Volltextversion in Website

Jürgen Grässlin stellt jetzt die Volltextversion seines Taschenbuchs "Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter" auf seiner Homepage zur Verfügung. Im Kapitel "Das Rücktritts-Desaster" finden sich umfassende Hintergrundinformationen zum viel zu spät erfolgten und zudem auch zu spät gemeldeten Rücktritt des größten Kapital- und Arbeitsplatzvernichters der DaimlerChrysler AG. Laut Mitteilung des Amtsgerichts Frankfurt vom Mai 2009 akzeptierte die Daimler AG mittlerweile ein Bußgeld wegen des Vorwurfs, der Konzern habe den Rücktritt Schrempps nicht zeitgerecht gemeldet! Brisant sind die Rechercheergebnisse über die mittlerweile von der Stuttgarter Staatsanwaltschaft BESTÄTIGTEN systematisch betriebenen Graumarktgeschäfte in der Ära des Vertriebsvorstands Dieter Zetsche. Äußerst lesenwert ist auch die Verwicklung von Daimler/EADS in menschenverachtende Waffengeschäfte und deren Streumunitionsbeteiligung. Weitere Informationen unter >>
http://www.juergengraesslin.com >> "Buchautor"

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III. Veranstaltungstermine


24.06.2009 - 20.00 Uhr, Zollernschloss in Balingen: "Was wollen wir in Afghanistan?"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist, Genf), VA: Friedensnetzwerk Balingen. Kontakt: Wolfgang Strasser, E-Mail friedensnetzwerkbalingen@swol.de


:: 25.06.2009 - 19.30 Uhr, Ärztezentrum Kirchheim/Teck: "Verteidigung Deutschlands am Hindukusch" - Was wollen wir in Afghanistan?

Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach (freier Journalist aus Genf), Rainer Arnold (MdB SPD, verteidigungspolitischer Sprecher), VA: Attac Ostfildern, GEW und acht weitere Partnerorganisationen im Rahmen der Reihe "Globalisierungsgespräche auf den Fildern". Kontakt: Manfred Schmitz, E-Mail: mans.schmitz@gmx.de.


:: 25.06.2009 - 20.00 Uhr im Albert Knapp Haus in Ellmendingen (bei Karlsruhe): Nach dem Gazakrieg. Perspektiven für Israel und Palästina

Referent: Clemens Ronnefeldt Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. VA: Ev. Kirchengemeinde Keltern-Dietlingen, Ev. Kirchengemeindeverband Ellmingen-Dietenhausen/Weiler, Kath. Kirchengemeinde Keltern. Mehr >>
http://www.kelterner-forum.de


:: 26.06.2009 - 20.00 Uhr, Friedensräume in der Villa Lindenhof in Lindau/Bad Schachen: "Israels Irrweg. Zionismus und Judentum"

Vortrag und Diskussion mit Rolf Verleger (Lübeck). VA: Villa Lindenhof museum in bewegung, Pax Christi Bistumsstelle Augsburg. Kontakt: E-Mail friedensraeume@freenet.de. Internet: http://www.friedens-raeume.de


:: 26.06.2009 - 18.30-22.00 Uhr, Kalkwerk Neresheim: "Sicherheitsrisiko Klimawandel?" - Was Finanzkrise und Klimawandel mit Konflikten und Piraten zu tun haben

Langer Abend mit Andreas Zumach (Journalist, Genf). VA und Kontakt: Kalkwerk, E-Mail: kalkwerk@t-online.de. Internet >>
http://www.kalkwerk.com


:: 28.06.2009 - 11.00 Uhr, Winterer-Foyer im Stadttheater Freiburg/Breisgau: "Was wollen wir in Afghanistan?"

Podiumsdiskussion über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr - mit Andreas Zumach (UNO-Korrespondent, Genf), Masuod Farhatyar (Deutsch-Afghanische Initiative, Freiburg), Gernot Erler (MdB SPD, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Freiburg), Mod.: Anselm Oelze (DFG-VK Freiburg), VA: Deutsche, Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg; Freiburger Friedensforum. Kontakt: Freiburger Friedensforum, E-Mail: ribfr@breisnet-online.de. Internet >>
http://www.fffr.de


:: 04.07.2009 - 13.30 Uhr in Kirchheim am Neckar/Neckarwestheim Demonstration und Kundgebung: "Atomkraftwerk Neckarwestheim I stilllegen - Laufzeit nicht verlängern - Atomausstieg jetzt und überall".

Zu einer großen Kundgebung in Neckarwestheim gegen Atomenergie ruft ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und Parteien auf. Die Kundgebung beginnt um 13.30 Uhr am Bahnhof Kirchheim/Neckar mit Musik und Liedern von "Des Geyers Schwarzer Haufen" und kurzen Redebeiträgen der Umweltverbände. Nach dem Demonstrationszug zum Atomkraftwerk findet gegen 15.30 Uhr die Hauptkundgebung vor dem Kraftwerk statt, mitgestaltet von Martin Unfried, Liedermacher und Atomstrom-Kritiker aus Berlin. Als Hauptrednerin konnte die Geschäftsführerin und Mitbegründerin der EWS (Elektrizitätswerke Schönau) gewonnen werden. Den Abschluss gestalten die unterstützenden Parteien mit kurzen Beiträgen. Mehr >>
http://www.endlichabschalten.de/


:: 10./11.07.2009 - Evang. Akademie Bad Boll: Serbien: Auf dem Weg in die EU

Mit der Auslieferung von Radovan Karadzic an das UNO-Kriegsverbrechertribunal hat Serbien ein entscheidendes Hindernis auf dem Weg in die EU ausgeräumt. Dennoch wird es ein steiniger Weg. Diese Tagung beleuchtet Veränderungen in der serbischen Gesellschaft, die Rolle der serbisch-orthodoxen Kirche, Ziele der serbischen Parteien, die ökonomische Entwicklung und den Einfluss der Zivilgesellschaft. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430209


:: 19.07.2009 - 19.30 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe: Das Schicksal der Kindersoldaten Afrikas

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Beatrice Amony, Uganda. B. Amony arbeitet seit sechs Jahren mit zurückgekehrten Kindersoldaten. Zu diesem Abend im Rahmen einer Vortrags-Rundreise des Internationalen Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig) laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), terre des hommes – Arbeitsgruppe Karlsruhe, Versöhnungsbund, Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden, Frauen für Frieden. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, E-Mail suthiel@t-online.de


:: 13.07.-09.08.2009 - Aktionscamp in der Nähe des Atomwaffenstandorts Büchel: Sommer-Aktionen gegen Atomwaffen!

Die Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) veranstaltet ein Aktionscamp, von dem aus täglich mit vielfältigen Aktionen (Transparenten, Mahnwachen, Blockaden etc.) auf den völkerrechts- und gesetzeswidrigen Zustand der Atomwaffenstationierung aufmerksam gemacht werden soll. Dieser Druck ist gerade diesen Sommer vor der Bundestagswahl und der im kommenden Frühjahr stattfindenden Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag bei der UN in New York von großer Wichtigkeit. Wenn Ihr kommen wollt, könnt Ihr Euch für ein paar Tage innerhalb dieses Zeitraums anmelden bei mariongaaa@gmx.de oder auch für den Hauptaktionstag, dem 9. August (Nagasaki-Gedenktag) zur Demonstration! Mehr >>
http://bye-bye-nuclear-bombs.gaaa.org/index.htm


:: 04.-09.08.2009 in Karlsruhe: Attac-Sommeruniversität: Aufbruch! Mit Wissen, Witz und Widerstand

In diesem Jahr wird zum achten Mal diese sommerliche Attac-Bildungsveranstaltung stattfinden, und zum zweiten Mal in der Waldorfschule in Karlsruhe. Themen gibt es in der Zeit der "Krise des Kapitalismus" mehr als genug: Alternative Modelle für Wirtschaft und Finanzsystem, öffentliche Daseinsvorsorge versus Privatisierung (Scheitern der Cross-Border-Leasing-Geschäfte z.B.), globalisierte Ernährung, Zukunft der Arbeit, NATO und Krieg, Ökologie und Klima usw. . Mehr >>
http://www.attac.de/index.php?id=5253


:: 05.09.2009 - Anti-Atom-Demo in Berlin: "Mal richtig abschalten!"

Am Samstag, 5. September, drei Wochen vor der Bundestagswahl, wird es mit einer zentralen Demo einen vorläufigen Höhepunkt des Protestjahres geben. Die große Demonstration ist zugleich Schlusspunkt eines Traktor-Trecks der bäuerlichen Notgemeinschaft aus dem Wendland. Damit wird an die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung angeknüpft: Vor 30 Jahren, am 25. März 1979, einige Tage nach dem nur knapp verhinderten GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh, starteten in Gedelitz um die 1.500 Menschen mit 150 Treckern, auf Fahrrädern und zu Fuß nach Hannover. Das war der legendäre "Gorleben-Treck", der 31. März in Hannover von 100.000 Demonstranten begrüßt wurde. Wenige Wochen später verkündet der CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar. 2009 lernen die Bundespolitiker vielleicht: Eine längere Laufzeit der AKWs ist politisch nicht durchsetzbar. Mehr >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/berlindemo2009 + http://www.anti-atom-treck.de/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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