Date: April 27th 2009

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

gestern vor 23. Jahren gab es im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl diese Super-Katastrophe, die seither nicht nur das Leben von sehr vielen Menschen prägt, sondern auch die Diskussion, ob diese Technologie zu verantworten ist oder nicht. In diesem Newsletter wird auf verschiedene Stellungnahmen und Berichte sowie eine neue Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien hingewiesen.

Heute vor sechs Jahren starb Dorothee Sölle. Ihre Sehnsüchte und ihre Hoffnung, ihr Glauben und ihr Geist leben und wirken aber weiter.

Hunger nach Sinn

Ich werde manchmal gefragt,
warum ich denn "immer noch" für Gerechtigkeit,
Friede und die gute Schöpfung eintrete.
"Immer noch?" frage ich zurück,
wir fangen doch gerade erst an,
aus der Verbundenheit mit dem Leben heraus,
zu kämpfen, zu lachen, zu weinen.
Wir können uns doch nicht auf das geistige Niveau
des Kapitalismus zurückschrauben
und ständig "Sinn" mit "Erfolg" verwechseln.

Das ist eine lebensgefährliche Verwechslung,
wenn wir das Leben zurückrechtstutzen
auf das Machbare und das,
was sich konsumieren lässt.
Meine Tradition hat uns wirklich mehr versprochen!
Ein Leben vor dem Tod, gerechtes Handeln
und die Verbundenheit mit allem, was lebt,
die Wölfe neben den Lämmern und Gott nicht oben
und nicht später, sondern jetzt und hier.
Bei uns, in uns.

(Dorothee Sölle)

Mehr von und zu Dorothee Sölle:
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-search.cgi?tag=Dorothee%20S%C3%B6lle&blog_id=1

http://www.dorothee-soelle.de/


Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

01. Lebenshaus Schwäbische Alb zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe: Sofortiger Ausstieg aus Atomkraft und Umstieg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien

:: 02. Tschernobyl verpflichtet zum Blick nach vorn: Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien

:: 03. Greenpeace-Diaprojektion am Sarkophag von Tschernobyl

:: 04. Rendezvous mit einem Monster

:: 05. Es gibt kein Comeback der Atomkraft

:: 06. Atomenergie macht krank: IPPNW fordert zum 23. Tschernobyltag das endgültige Aus für die Atomenergie

:: 07. Dorothee Sölle: Die Weiße Rose des Widerstands blüht auch heute

:: 08. Wie man ein Desaster anrichtet: Die NATO, Strasbourg und der Schwarze Block

:: 09. Bundestag lehnt Petition gegen deutsche Waffenexporte nach Nahost ab

:: 10. Interview mit Noam Chomsky über die globale Wirtschaftskrise, Krankenversicherung, US-Außenpolitik und Widerstand gegen das US-Imperium (Teil 2)

:: 11. Tschetschenien: Russen ziehen ab

:: 12. Kadyrows zweischneidiger Sieg

:: 13. Uri Avnery: Ein kleines rotes Licht

:: 14. Gideon Levy: Eine Randerscheinung

:: 15. Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (Popular Committee of Bil'in) auf Freitagsdemonstration gegen die Mauer getötet

:: 16. UN-Konferenz: Steinmeiers Pseudodiplomatie

:: 17. Skandal: Was genau sagte Ahmadinedschad in Genf?

:: 18. Können zwei zusammengehen?

:: 19. Der Bürgerkrieg auf Sri Lanka: Traumatisierte Tamilen leben in Furcht vor neuer Offensive

:: 20. Chemiewaffen: Die vergessene Zeitbombe

:: 21. Verleihung des Kant-Weltbürgerpreis an Dom Luiz Cappio

:: 22. Das perfekte Geschenk an Obama überreichte Hugo Chavez

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Lebenshaus Schwäbische Alb zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe: Sofortiger Ausstieg aus Atomkraft und Umstieg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien

In der Nacht zum 26. April 1986 explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor. Millionen von Menschen insbesondere in der Ukraine und in Weißrussland leiden noch heute unter den Folgen der Verstrahlung. Tschernobyl hat auf tragische Weise gezeigt: Atomkraft ist nicht beherrschbar - Atomkraft tötet. Lebenshaus Schwäbische Alb fordert einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft, ruft zur Teilnahme an Demonstrationen zur Abschaltung der AKWs auf, unterstützt die Kampagne "Neue Energie für Deutschland" und empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Verbrauchermacht einzusetzen und sich von den Atomkonzernen zu trennen sowie eigene Investitionen in Wärmedämmung und Erneuerbare Energien vorzunehmen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005700.html


:: 02. Tschernobyl verpflichtet zum Blick nach vorn: Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien

Zum "Tag der Erneuerbaren Energien" am 25. April und dem Tschernobyl-Jahrestag am 26. April starten 33 Verbände aus der Umwelt-, Anti-Atom-, Erneuerbare Energien-, globalisierungskritischen- und Friedensbewegung eine gemeinsame Kampagne für das Super-Wahljahr 2009. In einem 8-Seitigen-Faltblatt "Glaubst Du das wirklich" mit einer Startauflage von einer halben Million wird der zügige Ausstieg aus der Atomenergie, der Verzicht auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und generell der Abschied von Atom, Kohle, Öl und Gas in der Hand weniger großer Energiekonzerne gefordert. Mit einer halben Million Faltblätter gibt es einen fulminanten Start dieser Kampagne im Super-Wahljahr.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005703.html


:: 03. Greenpeace-Diaprojektion am Sarkophag von Tschernobyl

"Tschernobyl: Schon vergessen, Frau Merkel?" Die Frage war in der Nacht zum Freitag an der maroden Schutzhülle des GAU-Reaktors von Tschernobyl zu lesen. Mit der Diaprojektion erinnerte Greenpeace an die Atomkatastrophe vor 23 Jahren. Sie forderte in den Folgejahren Zehntausende Todesopfer. Hunderttausende erkrankten, über 300.000 Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005706.html


:: 04. Rendezvous mit einem Monster

Kiew, die Zone, Tschernobyl, die Reaktorruine ... Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer erzählt von seinem Aufenthalt in Kiew, von der Fahrt in die Sperrzone um Tschernobyl und von der Greenpeace-Diaprojektion in der Nacht zum 24. April 2009. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005705.html


:: 05. Es gibt kein Comeback der Atomkraft

"Die Atomenergie trägt weltweit so gut wie nichts zum Klimaschutz bei. Sie ist und bleibt eine Technologie unbeherrschbarer Risiken, gerade was die Weiterverbreitung nuklearer Materialien und die Entsorgung des Strahlenabfalls betrifft. Sie bremst den Ausbau der erneuerbaren Energien und ihre Bedeutung sinkt in globaler Hinsicht." Dieses Fazit zieht Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin in einer Analyse der aktuellen Entwicklungen in der Atombranche. Kurz vor dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe betonte er gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass ein Comeback der Atomkraft nicht in Sicht und auch nicht wünschenswert sei. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005695.html


:: 06. Atomenergie macht krank: IPPNW fordert zum 23. Tschernobyltag das endgültige Aus für die Atomenergie

Zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW vor einer so genannten "Renaissance der Atomenergie", die jetzt auch die IAEO propagiert. "Die gesundheitlichen Risiken der Atomenergie sind nicht beherrschbar, angefangen vom Uranbergbau über den laufenden Betrieb der Atomkraftwerke bis hin zur Endlagerung", so Dr. med. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW. "Seit der größten industriellen Katastrophe in Tschernobyl gibt es eine erdrückende Anzahl von wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Atomenergienutzung Gesundheit und Leben der betroffenen Menschen gefährdet." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005697.html


:: 07. Dorothee Sölle: Die Weiße Rose des Widerstands blüht auch heute

Am 27. April 2009 jährt sich zum sechsten Mal der Todestag von Dorothee Sölle. Sie war als Theologien und Schriftstellerin nicht nur mit Worten engagiert, sondern auch durch konkretes Handeln. Wir erinnern nachfolgend an Dorothee Sölle mit einer Rede vor dem Amtsgericht in Schwäbisch Gmünd, die sie dort am 24. April 1986 zu ihrer Verteidigung hielt. Angeklagt war sie für ihre Teilnahme an einer an einer Blockadeaktion am 6.8.1985 auf der Zufahrtsstraße zum US-Militärdepot in Mutlangen, in dem damals Pershing-II-Atomraketen stationiert waren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005709.html


:: 08. Wie man ein Desaster anrichtet: Die NATO, Strasbourg und der Schwarze Block

Die NATO schafft bedrohliche Situationen, egal wo sie auftaucht. Das ist ihr Geschäft. Ob in Afghanistan oder in Strasbourg, das Auftreten dieser fremden Militärmacht provoziert gewaltsamen Aufruhr, vor allem bei jungen Männern, die sich herausgefordert fühlen. Ihre gewalttätigen Reaktionen werden ausgenutzt, um die Eskalation der repressiven Gewalt zu rechtfertigen. Und das läuft immer so. Die US-Autorin Diana Johnstone analysiert die Demonstration der Friedensbewegung zum NATO-Gipfel in Strasbourg und die "eingebetteten" Aktionen des "Schwarzen Blocks". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005685.html


:: 09. Bundestag lehnt Petition gegen deutsche Waffenexporte nach Nahost ab

Mit einem Offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten reagiert die Kooperation für den Frieden - ein Zusammenschluss von mehr als 50 Friedensorganisationen - auf die Ablehnung eines bereits Ende 2006 gestellten Antrages gegen deutsche Waffenexporte in den Nahen Osten. Keineswegs überzeugt von den vorgetragenen Argumenten, das Anliegen der Petition aus der Friedensbewegung nicht einmal im Parlament zu diskutieren, wird an die Abgeordneten die Frage gerichtet, ob Sie bereit wären, den Appell von Amnesty International (ai) vom 23. Februar 2009, in dem der Stopp von Waffenlieferungen an die Konfliktparteien und von den VN die Einrichtung eines umfassenden Waffenembargos gefordert wird, durch eine Resolution im Bundestag zu unterstützen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005684.html


:: 10. Interview mit Noam Chomsky über die globale Wirtschaftskrise, Krankenversicherung, US-Außenpolitik und Widerstand gegen das US-Imperium (Teil 2)

Über die globale Weltwirtschaft, zu den Themen Krieg und US-Außenpolitik, US-Krankenversicherung, Volkszorn und Demagogie, Barak Obama und Afghanistan, sowie Widerstand gegen das US-Imperium interviewt Amy Goodman in Democracy Now! den wohl scharfsinnigsten und wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit: Noam Chomsky - Linguist, Philosoph, Gesellschaftskritiker, politischer Kritiker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005686.html


:: 11. Tschetschenien: Russen ziehen ab

Russland hat seine "Anti-Terror-Operation" in Tschetschenien offiziell beendet. Das seit 1999 bestehende "besondere Sicherheitsregime" für die Teilrepublik im Kaukasus wurde am Donnerstagmorgen aufgehoben. Damit sollten Bedingungen zur Normalisierung der Lage in der Region geschaffen werden, meldeten russische Agenturen. Der Schritt diene auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Tschetschenien. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005687.html


:: 12. Kadyrows zweischneidiger Sieg

Tschetschenien gilt als befriedet. Der Erfolg des Moskauer Statthalters kann Russland aber noch teuer zu stehen kommen. Die Machtvertikale wackelt. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005688.html


:: 13. Uri Avnery: Ein kleines rotes Licht

Vielleicht ist Avigdor Lieberman nur eine vorübergehende Episode in der Geschichte des Staates Israel. Vielleicht wird das Feuer, das er anzuzünden versucht, nur kurz flackern und von selbst wieder ausgehen. Oder vielleicht werden auch die schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn und die daraus resultierenden polizeilichen Ermittlungen dazu führen, dass er von der öffentlichen Bühne entfernt wird. Aber auch das Gegenteil ist möglich. Letzte Woche versprach er seinen Gefolgsleuten, dass ihn die nächste Wahl an die Macht bringen werde. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005689.html


:: 14. Gideon Levy: Eine Randerscheinung

Die 18. Knesset ist anders als alle ihr Vorgänger. Es ist die erste, die kein einziges Knessetmitglied hat, dem es das Anliegen ist, gegen die Besatzung zu kämpfen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005692.html


:: 15. Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (Popular Committee of Bil'in) auf Freitagsdemonstration gegen die Mauer getötet

Am Freitag, 17. April 2009, wurde das Mitglied des Popular Committee of Bil'in (Bürgerkomitee von Bil'in), Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (29 Jahre) auf der wöchentlichen gewaltfreien Freitagsdemonstration gegen die Mauer von der israelischen Armee umgebracht. Bassem Ibrahim Abu Rahmeh wurde von einem 40 mm Tränengasgeschoss, das mit Hochgeschwindigkeit aus kurzer Entfernung auf ihn abgefeuert wurde, im Brustkorb getroffen und war sofort tot. Das Dorf Bil'in demonstriert seit Februar 2005 an jedem Freitag gewaltfrei gemeinsam mit Israelis und internationalen Unterstützern gegen die Trennmauer, die 60% seines Ackerlands und seiner Olivenhaine von ihm abtrennt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005693.html


:: 16. UN-Konferenz: Steinmeiers Pseudodiplomatie

Einige EU-Staaten bedenken die Genfer UN-Antirassismus-Konferenz mit einem Boykott, andere mit einem Besuch - so vielstimmig kann gemeinsame EU-Außenpolitik sein. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005690.html


:: 17. Skandal: Was genau sagte Ahmadinedschad in Genf?

Die mediale Erregung nach dem Auftritt des iranischen Präsidenten in Genf war groß. Doch offenkundig hat Ahmadinedschad gar nicht gesagt, was ihm vorgeworfen wird. Von Rudolf Walther. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005698.html


:: 18. Können zwei zusammengehen?

Ich sage nicht, dass Mahmoud Achmadinejad ein Agent des Mossad sei. Absolut nicht. Ich will nicht wegen Verleumdung gerichtlich belangt werden. Ich sage nur, wenn er ein Agent des Mossad wäre, hätte er sich kaum anders verhalten. Und: wenn es ihn nicht geben würde, dann hätte der Mossad ihn erfinden müssen. Auf jeden Fall ist die Unterstützung, die er der Regierung Israels gibt, von unschätzbarem Wert. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005708.html


:: 19. Der Bürgerkrieg auf Sri Lanka: Traumatisierte Tamilen leben in Furcht vor neuer Offensive

Der Norden Sri Lankas ist am schlimmsten von den Kämpfen betroffen. Das UNHCR spricht zudem von einer signifikanten Zunahme von Morden, Entführungen und Verletzungen in Sri Lankas östlichen Provinzen. In einer Erklärung vom Januar ist von einer sich verschlechternden Sicherheitssituation in dieser Region die Rede. Von Annie Kelly. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005694.html


:: 20. Chemiewaffen: Die vergessene Zeitbombe

Vor 94 Jahren wurden erstmals Chemiewaffen eingesetzt. Inzwischen ist deren weltweite Ächtung beschlossene Sache und eine Rechtsnorm der internationalen Politik. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005696.html


:: 21. Verleihung des Kant-Weltbürgerpreis an Dom Luiz Cappio

Nachdem er im Oktober 2008 den Friedenspreis von Pax Christi verliehen bekam, wird der Bischof der Diözese Barra in Brasilien, Dom Luiz Cappio, ein weiteres Mal geehrt. Am 9. Mai erhält Dom Cappio in Freiburg, Deutschland, den Kant-Weltbürgerpreis der Kant-Stiftung. Inspiriert von der Kant'schen Philosophie ehrt er Persönlichkeiten, die sich durch ihr mutiges Eintreten zugunsten der Menschenrechte von politisch und sozial marginalisierten Bevölkerungsgruppen und für die sozialen, natürlichen und kulturellen Grundlagen des Lebens hervorgetan haben. Dom Cappio erhält den Kant-Weltbürgerpreis für seinen gewaltlosen Kampf mit der betroffenen Bevölkerung gegen die Verlegung und Vereinnahmung ihrer wichtigsten Lebensgrundlage, des Rio Sao Francisco. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005704.html


:: 22. Das perfekte Geschenk an Obama überreichte Hugo Chavez

Die angelsächsische Welt zeigte eine gewisse Überraschung über Hugo Chavez' Geschenk an Barack Obama: ein Buch von Eduardo Galeano. Unwissenheit ist die einzige Entschuldigung. Genau diesen Fehler hatte der venezolanische Präsident zuvor seinem amerikanischen Pendant angelastet. Schließlich ist Galeano, neben Gabriel Garcia Marquez, der bekannteste und gefeiertste Autor in Lateinamerika. Sein umfassendes Werk, reich an Fakten und Phantasie und seine journalistischen Arbeiten werden überall auf dem Kontinent veröffentlicht. Bücher von Galeano werden seit den 60er Jahren - ununterbrochen - herausgegeben. Eine Generation nach der andern verschlingt seine Bücher. Von Richard Gott. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005707.html

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II. Hinweise

:: Faltblatt-Aktion "Glaubst du das wirklich?". Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien

Anlässlich des "Tages der Erneuerbaren Energien" am 25. April und des Tschernobyl-Jahrestages am 26. April haben 33 Verbände aus der Umwelt-, Anti-Atom-, Erneuerbare Energien-, globalisierungskritischen- und Friedensbewegung eine gemeinsame Kampagne für das Super-Wahljahr 2009 gestartet. In einem 8-Seiten-Faltblatt mit dem Titel "Glaubst Du das wirklich" mit einer Startauflage von einer halben Million Exemplaren wird der zügige Ausstieg aus der Atomenergie, der Verzicht auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und generell der Abschied von Atom, Kohle, Öl und Gas in der Hand weniger großer Energiekonzerne gefordert. Weil Politik und Wirtschaft die riesigen Probleme viel zu zögerlich angehen, sind die einzelnen Bürger gefordert. Die Zukunft liegt im beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bürgerhand. Neben einer wohlüberlegten Stimmabgabe bei der Bundestagswahl sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, selbst zu 'Energieversorgern' zu werden, indem si
e sich an neuen Windenergie- und Bürgersolaranlagen beteiligen. Mehr >>
http://www.neue-energie-deutschland.de/


:: Jahrbuch 2009 des Komitee für Grundrechte und Demokratie erschienen: Jenseits der Menschenrechte - die europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik

Wer trägt die Verantwortung für die über 200 afrikanischen Migranten, die allein Anfang April diesen Jahres auf dem Weg nach dem "Europa der Menschenrechte" vor der libyschen Küste ertranken? Für die glücklich Geretteten, die nun in europäisch mitfinanzierten libyschen Lagern auf ungewisse Zeit ihrer Deportation harren? Die europäische Migrationspolitik zielt wesentlich darauf ab, die wirtschaftlich erwünschte von der unerwünschten zu scheiden. Das führt im Innern der EU zur menschenrechtswidrigen Ausgrenzung der Flüchtlinge in Lager und an den Außengrenzen zur todbringenden Abschottung. Die Autorinnen und Autoren nehmen u.a. Akteure von Migrationspolitik und -kontrolle in den Blick, zeichnen Linien des Widerständigen und der Solidarisierung mit Migrationsbewegungen nach und reflektieren Aspekte wie Kulturrassismus oder "Ausländerfeindlichkeit". Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2009, 280 S., € 19,90 ISBN 978-3-89691-760-7. Mehr >>
http://www.grundrechtekomitee.de/index.php?typ=Publikationen

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III. Veranstaltungstermine

:: 27.04.2009 - 17:30 Uhr Theaterhaus in Stuttgart: Willi Hoss zum 80. Geburtstag. Ökologie und Gewerkschaften heute

Mit Heide Rohweder, Nina Hoss, Gerd Rathgeb, Lukas Beckmann, Hermann Mühleisen, Peter Kammerer, Ralf Füx, Wolfgang Schorlau, Heike Schiller-Schenten, Reinhard Bütikofer u.v.m. Heinrich-Böll-Stiftung. Mehr >>
http://www.boell-bw.de/veranstaltungen/archiv/2009/willi-hoss.html


:: 05.05.- 24.05.2009 - Arun Gandhi Europa-Tour 2009: This World is Our Business

Dr. Arun Gandhis, der Enkel Mahatma Gandhis, macht eine Veranstaltungstour überwiegend in süddeutschen Städten und in den Niederlanden. Die Tour steht unter dem Motto "This World is our Business" (etwa: "Diese Welt ist unser Auftrag"). Bei den Veranstaltungen wird die Möglichkeit bestehen, diesen außergewöhnlichen Menschen kennen zu lernen. Dr. Gandhi wird über verschiedene Themen sprechen, die auf seine Erfahrungen mit seinem berühmten Großvater aufbauen, unter anderem auch die Relevanz von Gandhis Ansichten für Wirtschaft und Bildung. Ausführlichere Infos einschließlich der Tourplan finden sich unter >>
http://www.arungandhi.de


:: 14.05.2009 - 19.30 Uhr im JUBEZ in Karlsruhe: "Neuer Kalter Krieg in Europa?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europawoche der Stadt Karlsruhe mit Claudia Haydt, Religionswissenschaftlerin und Soziologin (Informationsstelle Militarisierung, Tübingen). Die NATO hat in den letzten Jahren immer mehr Länder in Osteuropa aufgenommen. An der Grenze zu Russland entstehen NATO-Stützpunkte. Russland fühlt sich von dieser Entwicklung bedroht und verweist auf gebrochene Versprechungen nach der Auflösung des Warschauer Vertrages. Der russische Präsident droht die Stationierung von Kurzstreckenraketen in Kaliningrad an, falls die USA ihre Raketenabwehrpläne weiter verfolgt. EU und NATO sind dabei, ihr militärisches Arsenal auszubauen und ihre Zusammenarbeit bei weltweiten Interventionseinsätzen zu koordinieren. Die Diskussion über ein kollektives Sicherheitssystem in Europa wurde völlig in den Hintergrund gedrängt. Die UNO wird nur noch für die Legitimierung eigener Militäreinsätze gebraucht, notfalls sollen sie aber auch ohne UNO-Mandat durchge
führt werden. Gibt es mit der Präsidentschaft von Barak Obama neue Chancen für Abrüstung und internationale Zusammenarbeit oder wird der Westen weiter auf militärische Stärke und Dominanz setzen? VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe und Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270


:: 15.05.09 - 20.00 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: ULTIMO VOLO - Der letzte Flug - DEUTSCHLANDPREMIERE

Von und mit Pippo Pollina & Palermo Acoustic Quartett & Mitglieder des Radiosinfonieorchesters Stuttgart & Schauspieler des Theaterhaus Schauspielensembles (Anne Osterloh, Günter Brombacher und Holger Kraft.)Nach umjubelter Premiere in Bologna, Aufführungen in Rom, Palermo, Zürich demnächst in Stuttgart: In "Ultimo Volo – Der letzte Flug" verarbeitet der in Palermo geborene und aufgewachsene sizilianische Liedermacher Pippo Pollina die Tragödie von Ustica – ein mysteriöser Flugzeugabsturz vor der Küste Siziliens am 27.6.1980. Alle 81 Menschen an Bord werden in den Tod gerissen. Von „Materialermüdung“ ist zunächst die Rede, doch jene die über die Hintergründe des Absturzes wissen, kommen auf rätselhafte Weise ums Leben… eine Kriegsaktion mitten im Frieden. Der "Fall Ustica" entwickelt sich zum Polit-Thriller. Acht Jahre später, am 28.8.1988 – Die Flugkatastrophe von Ramstein. Von einem "Pilotenfehler" und "menschlichem Versagen" ist die Rede, doch bald entstehen auch hier Verm
utungen über eine internationale Militärverschwörung. Mussten die beiden italienischen Piloten der Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" zum Schweigen gebracht werden, weil sie die letzten lebenden Zeugen von Ustica waren und einige Tage nach der Flugschau von Ramstein aussagen wollten…? Mehr >>
http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/


:: 15.05.2009 - 19.00 Uhr Haus der Evangelischen Kirche in Bonn: Ein Israeli im Lande Palästina. Der Menschenrechtsaktivist Jeff Halper bezieht Stellung

Vortrag und Diskussion. VA: Aktionsgruppe Nakba60 (Palästinensische Gemeinde Deutschland-Bonn, Bonner Friedensbündnis, Deutsch-Palästinensischer Frauenverein, Frauennetzwerk für Frieden, Palästinensischer Studentenverein Bonn, Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Regionalgruppe SüdRhein). In Kooperation mit dem Evangelischen Forum, Bonn. Am 16.05. findet um 11.00 Uhr ein Frühstück mit Vertretern von NahostInitiativen und Nichtregierungsorganisationen im Restaurant Opéra, in Bonn statt.


:: 16.05.2009 - 16.00 Uhr Melanchthon-Akademie in Köln: Ein Israeli im Lande Palästina. Der Menschenrechtsaktivist Jeff Halper bezieht Stellung

Vortrag und Diskussion. VA: Nahost-Friedenskreis Köln / Bensberg, Kölner Frauen in Schwarz.


:: 19.-21.06.2009 - Evang . Akademie Bad Boll: Staatsräson und Völkerrecht. Solidarität im Israel/Palästina-Konflikt

Solidaritätsarbeit für Israel und Palästina ist der Schwerpunkt dieser Tagung. Welche Initiativen, Aktionsfelder und Vernetzungsmöglichkeiten gibt es? Weitere Themen sind die neue Nahost-Initiative der Bundesregierung, das deutsche Medien-Bild vom Nahost-Konflikt, die israelische Siedlungspolitik und ihre Auswirkungen sowie deutsche (staatliche) Hilfsprojekte für die Menschen in Palästina. VA: Evang. Akademie Bad Boll, Nahost-Kommission von Pax Christi Deutsche Sektion. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430509


:: 19./20.06.2009 - Haus Birkach in Stuttgart: In Würde arbeiten - fair handeln

Besonders Frauen sind von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen betroffen - in asiatischen Zulieferbetrieben im Textilbereich, aber auch im Einzelhandel und Dienstleistungsbereich in Deutschland. Die Einflussmöglichkeiten von Arbeitnehmerorganisationen schwinden. Brücken sollen gebaut werden zwischen ethisch verantwortlichen Verbraucher/innen, prekär Beschäftigten im Süden und Norden, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen. VA: Evang. Akademie Bad Boll, ZEB, Clean Clothes Campaign, ver.di. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=270209


:: 26.-28.06.2009 - Evang. Akademie Bad Boll: Reich Gottes heute. Die zentrale Botschaft Jesu und die kirchliche Praxis

Jesu Rede vom Reich Gottes beflügelte die berühmten Blumhardts in Bad Boll. Sie waren ihrer Zeit weit voraus als Rebellen eigener Art. Hat aber die Vorstellung vom Reich Gottes in den Volkskirchen noch gestaltende Kraft? Verschiedene Gruppen finden darin Ansätze zu dringend notwendigen Änderungen in Kirche und Gesellschaft. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=640709

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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