Date: April 3rd 2009
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
die ersten Protestaktionen gegen den NATO-Gipfel haben stattgefunden, weitere werden in den kommenden Tagen folgen. Proteste, die phantasievoll und gewaltig, friedlich und kreativ sein werden und an denen hoffentlich sehr viele Menschen gegen die aggressive Militär- und Nuklearpolitik der NATO demonstrieren und für unsere Vision einer gerechten Welt ohne Krieg werben werden. Natürlich ist das auch erschreckend, wie bereits im Vorfeld der demokratische Protest gegen die Militär- und Kriegspolitik als Aktivitäten von Chaoten und Gewalttätern diffamiert wird. Es soll eingeschüchtert und Protest durch entsprechende Verbote und Auflagen unmöglich gemacht werden. Vor diesem Hintergrund ist unser Protest gleichzeitig eine Verteidigung der Meinungsfreiheit und des Demonstrationsrechts gegen obrigkeitsstaatliche Willkür. "Dem übertriebenen Polizeiaufgebot sollten wir mit heiterer Gelassenheit und dem Beharren auf unseren Rechten begegnen", bringt das Netzwerk Friedenskooperative gut a
uf den Punkt, was notwendig ist.
Auf der Lebenshaus-Website finden sich weitere ausführliche Informationen zum Anti-Nato-Protest und zum Ostermarsch 2009:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005643.html
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005633.html
Der 4. April ist im Übrigen auch ein besonders geeigneter Tag für eine Demonstration, weil es der Todestag von Martin Luther King ist (ermordet am 4. April 1968). Zudem hielt King am 4. April 1967, also auf den Tag genau ein Jahr vor seiner Ermordung, in der New Yorker Riverside Church seine berühmt gewordene Rede gegen den Vietnam-Krieg. In dieser Rede, die wir in unserer Website dokumentieren, wand er sich ganz entschieden gegen den US-Krieg in Vietnam und klagte seine Regierung als "die größte Gewaltausüberin in der heutigen Welt" an. Angesichts der Kriegspolitik der USA, weltweiter Kriege und steigender Rüstungsausgaben gilt die Kritik Martin Luther Kings heute mehr denn je. Deshalb machen wir am 4. April 2009 in Anknüpfung an Kings Erkenntnis deutlich: Mit Aufrüstung und Krieg lässt sich weder Armut überwinden noch ein gerechter Frieden schaffen!
Lasst uns durch unser Streben beweisen,
dass Martin Luther King Recht hatte,
als er sagte,
dass die Menschheit nicht länger
an die sternenlose Nacht
voller Rassismus und Krieg gebunden sein darf!
Lasst uns beweisen,
dass er nicht nur ein Fantast war,
als er von der Schönheit
wahrer Bruderschaft sprach und davon,
dass Frieden wertvoller sei
als Diamanten, Silber und Gold!
(Aus Nelson Mandelas Dankesrede für den
Friedensnobelpreis 1993, zitiert nach: Die Wahrheit leben.
Jahresbegleiter 2009. Reich-Gottes-Impulse für jeden Tag)
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. King: "Jenseits von Vietnam"
:: 02. NATO-Gipfel: Polizei und Verwaltung bereiten mit Blockadehaltung Chaos und Gewalt vor!
:: 03. Nato-Gipfel: Jubiläum mit ungeladenen Gästen
:: 04. Nein zum Krieg! Nein zur NATO!
:: 05. Zukunftsszenarien militär- und friedenspolitischer Entwicklungen
:: 06. Arsenal des Schreckens
:: 07. US-Außenpolitik: Wo Holbrooke draufsteht, ist Krieg drin
:: 08. Winnenden: Der ganz normale Anerkennungswahn
:: 09. Ein antiautoritäres Volk
:: 10. Gush Shalom: Eine mit Blut befleckte Regierung weigert sich "Gefangene mit Blut an den Händen" frei zu lassen
:: 11. Gideon Levy: Shalit ist nicht wichtig genug
:: 12. Avigdor Lieberman: Schande Israels
:: 13. Uri Avnery: Biberman & Co
:: 14. Feuerregen - Einsatz von Phosphor im Gaza-Krieg
:: 15. Klimawandel schneller als erwartet - Ausstieg aus Öl und Kohle unabdingbar
:: 16. 28. März 1979 Harrisburg: Kernschmelze der Glaubwürdigkeit
:: 17. Vor 30 Jahren Atomunfall bei Harrisburg: In deutschen Atomkraftwerken würde eine Wasserstoff-Explosion zur Katastrophe führen
:: 18. Demonstration für Frieden und gegen Geld für Banker am 4. April in New York / Wallstreet
:: 19. Absturz: Der Staubsauger des Welthandels fällt aus
:: 20. Krisen-Proteste am 28. März in Berlin und Frankfurt am Main: "Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft!"
:: 21. "Wir zahlen nicht für eure Krise!" - 55.000 demonstrieren in Berlin und Frankfurt
:: 22. G20: 500 Mrd $ für den IWF sind ein großer Schritt vorwärts - in die nächste Schuldenkrise
:: 23. Die größte Flüchtlingskatastrophe in der Geschichte der EU
:: 24. Residenzpflicht: Keine Bewegung!
:: 25. Öko-Revolution: Leider ist die Welt keine Bank
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. King: "Jenseits von Vietnam"
Am 4. April 1967, genau ein Jahr vor seiner Ermordung, hielt Martin Luther King in der New Yorker Riverside Church in einer eindrucksvollen Rede ein glühendes Plädoyer gegen den Vietnamkrieg. In dieser Rede, die später auch unter dem Titel "Beyond Vietnam" - "Jenseits von Vietnam" veröffentlicht wurde, klagte King seine Regierung als "die größte Gewaltausüberin in der heutigen Welt" an. Angesichts der Kriegspolitik der USA, weltweiter Kriege und steigender Rüstungsausgaben gilt die Kritik Martin Luther Kings heute mehr denn je. Wir dokumentieren diese Rede in deutscher Übersetzung und im englischen Original. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001713.html
:: 02. NATO-Gipfel: Polizei und Verwaltung bereiten mit Blockadehaltung Chaos und Gewalt vor!
Im Ergebnis der Entwicklungen der letzten zehn Tage bei der Vorbereitung der Proteste gegen den Gipfel der NATO in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg stellt der Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Monty Schädel eine "augenscheinliche Überforderung mit der Situation" bei der Verwaltung und Polizei in Baden-Württemberg fest. "Die Summe der Vorfälle lassen ein erhebliches Demokratiedefizit erkennen", erklärte Schädel am Dienstag gegenüber den Medien. "Anstelle sich fachkundige Hilfe aus anderen Ländern zu holen, meint man übermütig den Werbespruch des Landes Baden Württemberg 'Wir können alles - außer hochdeutsch!' allein umsetzen zu müssen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005640.html
:: 03. Nato-Gipfel: Jubiläum mit ungeladenen Gästen
Ausnahmezustand: Die Nato feiert sich am Rhein. Und wieder einmal übernimmt die Polizei die Herrschaft über Städte und Dörfer der Umgebung. Von Marina Achenbach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005652.html
:: 04. Nein zum Krieg! Nein zur NATO!
Am 3. und 4. April 2009 will die NATO auf Einladung der deutschen Kanzlerin und des französischen Präsidenten in Kehl, Baden-Baden und Straßburg feierlich den 60. Jahrestag der Gründung des Militärbündnisses begehen. Friedens,- Menschenrechts- und Globalisierungskritische Bewegungen rufen zur Teilnahme an den verschiedenen Aktionen auf, die anlässlich des Gipfeltreffens gegen die aggressive Militär- und Nuklearpolitik der NATO und für unsere Vision einer gerechten Welt ohne Krieg geplant sind. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005643.html
:: 05. Zukunftsszenarien militär- und friedenspolitischer Entwicklungen
Im November 2008 legte der US-National Intelligence Council unter Mitarbeit von 16 US-Geheimdiensten eine Studie über die zukünftige weltpolitische Entwicklung bis 2025 vor. Den USA wird ein relativer Machtverlust vorausgesagt. Sie spielten zwar weiterhin eine prominente, nicht aber mehr eine dominante Rolle. Ihre Handlungsfreiheit werde zunehmend eingeschränkt. Internationale Allianzen, die die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg dominiert haben, wären 2025 kaum wiederzuerkennen. Die unipolare Welt werde von einer multipolaren abgelöst. Daran anknüpfend stellt Andreas Buro drei Varianten möglicher Entwicklungen vor und zieht daraus Schlussfolgerungen für die Friedensbewegung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005656.html
:: 06. Arsenal des Schreckens
Die Ärzte gegen den Atomkrieg fordern die Abrüstung aller Kernwaffen. Gelingt Obama und Medwedjew ein Neuanfang bei den Start-Verhandlungen? Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005650.html
:: 07. US-Außenpolitik: Wo Holbrooke draufsteht, ist Krieg drin
Die ausgreifende Art der amerikanischen Globalpolitik begann unter Präsident Clinton und dem Mann den Obama nun zum Sonderbotschafter für Afghanistan eingesetzt hat. Von Willy Wimmer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005653.html
:: 08. Winnenden: Der ganz normale Anerkennungswahn
Sonntagsreden beherrschen die Debatte um Winnenden. Dieselben, die den Schülern immer mehr Leistung und Konkurrenz abverlangen, fordern jetzt ein besseres "Miteinander". Von Freerk Huisken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005637.html
:: 09. Ein antiautoritäres Volk
Der Iran hat ein sehr schlechtes Image. Das hat viel mit dem Präsidenten zu tun. Es gibt aber weit mehr politische Facetten. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005636.html
:: 10. Gush Shalom: Eine mit Blut befleckte Regierung weigert sich "Gefangene mit Blut an den Händen" frei zu lassen
Wenn die Regierung Israels anfängt, von "großzügigen Angeboten" zu sprechen, dann ist es Zeit, sich in Schutzräume zu begeben und auf harte Zeiten zu warten. Wo bleibt die "Großzügigkeit" wenn jene, die 11.000 gefangene Palästinenser festhalten, sich weigern, wenigstens 450 von ihnen frei zu lassen? Jene, deren Hände vom Blut von 1.300 Gazaern befleckt ist, Hunderte von ihnen Kinder - einem Blutvergießen vor weniger als drei Monaten - hüllen sich in Selbstgerechtigkeit und Heuchelei und weigern sich "Gefangene mit Blut an den Händen" von vor Jahren oder gar Jahrzehnten zu entlassen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005634.html
:: 11. Gideon Levy: Shalit ist nicht wichtig genug
Die Lügenkanone erschien (schon) bei der Eröffnung zum ersten Akt. Eine Woche nachdem Gilad Shalit entführt wurde, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert beim Kabinettstreffen am 2. Juli 2006: "Ich möchte etwas zur Freilassung des Soldaten sagen: Wir sollten nicht mit der Hamas wegen Gefangenenentlassung reden, weder direkt noch indirekt." Olmerts erste Lüge genügte, um seine komplette Einstellung in der Shalit-Affäre anzuzeigen; aber wir tendieren dahin, jede Lüge zu vergeben, selbst eine so eklatante, selbst wenn sie vom Ministerpräsidenten geäußert wurde. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005635.html
:: 12. Avigdor Lieberman: Schande Israels
Benjamin Netanjahus übertriebenem Ehrgeiz ist es zu verdanken, dass Israel die Bürde eines Außenministers der nationalen Schande bevorsteht. Von Neve Gordon. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005644.html
:: 13. Uri Avnery: Biberman & Co
Ist dies die Regierung von Biberman (Bibi Netanyahu und Avigdor Liberman) oder vielleicht von Bibarak (Bibi und Ehud Barak)? Weder noch. Es ist die Regierung von Bibiyahu. Binyamin Netanyahu hat bewiesen, dass er ein unübertrefflicher Politiker ist. Er hat den Traum eines jeden Politikers (und Theaterbesuchers) realisiert: einen guten Platz in der Mitte. In seiner neuen Regierung kann er die Faschisten im rechten Flügel gegen die Sozialisten im linken Flügel ausspielen, Libermans Säkulare gegen die Orthodoxen von Shas. Eine ideale Situation. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005647.html
:: 14. Feuerregen - Einsatz von Phosphor im Gaza-Krieg
Seit dem Ende des Gazakrieges Anfang des Jahres wenden sich Einzelpersonen und Nichtregierungsorganisationen an den Internationale Strafgerichtshof in Den Haag, um Israel wegen Verletzung des humanitären Völkerrechts zur Rechenschaft zu ziehen. Nun prüft IStGH-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo, ob er Offiziere der israelischen Armee wegen Kriegsverbrechen anklagen kann, wenn sie beispielsweise militärische Angriffe in dicht besiedelten Gebieten befohlen haben. Der dreiwöchige Gaza-Krieg hat einen hohen Opfertribut gefordert. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005648.html
:: 15. Klimawandel schneller als erwartet - Ausstieg aus Öl und Kohle unabdingbar
Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen es - der Klimawandel vollzieht sich bedrohlicher als erwartet. Greenpeace fordert die Delegierten der am Sonntag beginnenden UN-Klimakonferenz in Bonn auf, dem Rechnung zu tragen. Die Industrieländer müssen ihren CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent senken. 2050 muss er weltweit fast bei Null liegen. Das bedeutet den völligen Ausstieg aus der Öl- und Kohleverbrennung bis zur Mitte des Jahrhunderts. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005638.html
:: 16. 28. März 1979 Harrisburg: Kernschmelze der Glaubwürdigkeit
Vor 30 Jahren entgingen die USA in Harrisburg nur knapp einer Reaktorkatastrophe: Der Fast-GAU von Three Mile Island zeigte, dass das Unwahrscheinliche passieren kann. Von Niels Boeing. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005645.html
:: 17. Vor 30 Jahren Atomunfall bei Harrisburg: In deutschen Atomkraftwerken würde eine Wasserstoff-Explosion zur Katastrophe führen
Am 28. März vor 30 Jahren kam es in Block 2 des US-Atomkraftwerks Three Mile Island (TMI-2) bei Harrisburg, der Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, zu einem schweren Atomunfall mit Teil-Kernschmelze. Was nach den Prognosen der Atomindustrie und der sonstigen "Experten" eigentlich nur einmal in 100.000 Jahren passieren dürfte, geschah 1979, und dann, nur sieben Jahre später, in katastrophalem Ausmaß 1986 in Tschernobyl. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005649.html
:: 18. Demonstration für Frieden und gegen Geld für Banker am 4. April in New York / Wallstreet
Am Samstag, dem 4. April, organisiert United for Peace and Justice (UFPJ), das größte Friedensbündnis der USA, einen landesweiten Marsch auf die Wallstreet: "Die Kriege im Irak und in Afghanistan beenden und gegen die Wirtschaftskrise durch Kürzung der Militärausgaben". Ein weiteres, separates Bündnis mit einer ähnlichen Botschaft wird am 3. und 4. April einen Marsch auf die Wallstreet organisieren. In Europa wird gegen die Nato-Feiern zum 60. Geburtstag demonstriert. Wenn es in den USA einen geeigneten Tag der Massenproteste für Frieden und Gerechtigkeit gibt, dann der 4. April. Der 4. April ist der Todestag von Martin Luther King Jr. (1968) und seiner Rede im Jahr zuvor in der Riverside Church in New York City. Von David Swanson. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005639.html
:: 19. Absturz: Der Staubsauger des Welthandels fällt aus
Der Kollaps der Exportmärkte wird den deutschen Arbeitsmarkt 2009 schwer in Mitleidenschaft ziehen, befürchtet der Politikwissenschaftler Elmar Altvater im Interview. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005642.html
:: 20. Krisen-Proteste am 28. März in Berlin und Frankfurt am Main: "Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft!"
"Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft!" unter diesem Motto mobilisiert ein breites Bündnis für den 28. März zu Demonstrationen in Berlin und Frankfurt am Main. Zu den Aufrufenden gehören unter anderem Gewerkschaftsgliederungen, Erwerbslosen- und Sozialprotestorganisationen, das globalisierungskritische Netzwerk Attac, die Partei "Die Linke" sowie Umweltverbände, Bündnis90/Die Grünen, entwicklungspolitische, christliche und antikapitalistische Gruppen. Das Bündnis erwartet mehrere Zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet in beiden Städten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005641.html
:: 21. "Wir zahlen nicht für eure Krise!" - 55.000 demonstrieren in Berlin und Frankfurt
Insgesamt 55.000 Menschen sind am Samstag in Berlin und Frankfurt am Main dem Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von gewerkschaftlichen Gliederungen, Sozialprotest-und antikapitalistischen Gruppen, Attac, der Partei "Die Linke", Migranten-Organisationen, Bündnis90/Die Grünen sowie umwelt-, entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen gefolgt. In Berlin nahmen 30.000 Menschen an der Demonstration teil, in Frankfurt am Main waren es 25.000. Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! Für solidarische Gesellschaft" finden im Vorfeld des G20-Gipfels am 2. April in London statt. Es handelt sich um die größte Demonstration in Deutschland seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005646.html
:: 22. G20: 500 Mrd $ für den IWF sind ein großer Schritt vorwärts - in die nächste Schuldenkrise
Die G20 haben in London in großem Stil zusätzliche Mittel für den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Weltbank bereitgestellt, um ärmere, von der Krise betroffene, Länder zu unterstützen. Dazu gehören zusätzliche 500 Mrd. US-$ für den IWF und umfangreiche Mittel für den neu geschaffen "Vulnerability Fund" der Weltbank. erlassjahr.de fordert, dass die Bereitstellung neuer Mittel aus den multilateralen Institutionen von der Schaffung eines fairen und transparenten Insolvenzverfahrens für Staaten begleitet sein muss. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005658.html
:: 23. Die größte Flüchtlingskatastrophe in der Geschichte der EU
"Wer Hunderte von Bootsflüchtlingen bei stürmischer See ohne Rettungsboote aufs Meer schickt, ist ein Verbrecher. Aber auch die, die alle Fluchtwege nach Europa um jeden Preis blockieren wollen, machen sich mitschuldig am Tod der Bootsflüchtlinge", so Karl Kopp, Europareferent von PRO ASYL. "Der hundertfache Tod vor der Küste Libyens ist Resultat einer menschenverachtenden Schlepperindustrie, aber auch einer zynischen, doppelbödigen europäischen Flüchtlingspolitik." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005651.html
:: 24. Residenzpflicht: Keine Bewegung!
Die Freiheitsbeschränkungen für Asylbewerber in Deutschland sind beispiellos in Europa. Die Politik hierzulande wirkt wie eine Umsetzung des Republikaner-Parteiprogramms. Von Beate Selders. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005657.html
:: 25. Öko-Revolution: Leider ist die Welt keine Bank
Die Staaten bringen gigantische zwei Billionen Euro auf, um Banken zu retten, doch es fehlt das eine Prozent des Weltsozialprodukts, um das Klimasystem zu stabilisieren. Von Udo Ernst Simonis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005655.html
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II. Hinweise
:: Atomkraft abwählen! - Zeitungsanzeige zum Tschernobyltag
Atomkraftwerke blockieren die Energiewende. Den zahlreichen Argumenten für den Atomausstieg und für schnelle und massive Investitionen in Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien stehen die wirtschaftlichen Interessen der Atomlobby entgegen, verpackt als Sorge um Klima und Energiesicherheit. Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken wird zu einem Thema im Bundestagswahlkampf. Die IPPNW meldet sich zum Tschernobyl-Jahrestag gemeinsam mit vielen UnterstützerInnen in einer ganzseitigen Anzeige in einer überregionalen Zeitung zu Wort. Im Wahljahr bringen wir es auf den Punkt: "Atomkraft abwählen!" Beteiligen Sie sich bis zum 21. April mit Ihrer Unterschrift und Ihrer Spende an der Anzeige. >>
http://www.ippnw.de/aktiv_werden/kampagnen/tschernobylanzeige/index.html
:: Mumia Abu-Jamal: Online-Petition
Im April wird der amerikanische Rundfunk-Journalist Mumia Abu-Jamal 55 Jahre alt. 27 davon hat er mittlerweile im Todestrakt verbracht. Seit 27 Jahren kämpft er darum, seine Unschuld beweisen zu können. Amnesty International hat seinem Prozess im Jahr 2000 einen eigenen Report gewidmet, in dem ein haarsträubender Verfahrensskandal nach dem anderen aufgelistet wird und der mit der Forderung nach einem neuen Verfahren endet, die Amnesty bis heute bekräftigt. Die unendliche Geschichte nähert sich dem Ende. Als allerletzte seiner juristischen Möglichkeiten liegt der Fall nun vor dem US Supreme Court der Vereinigten Staaten. Aber auch die Staatsanwaltschaft gibt nicht auf und hat vor dem gleichen Gericht beantragt, die Aussetzung des Todesurteils für Abu-Jamal im Jahr 2001 zu beenden und ihn ohne weitere juristische Prüfung hinrichten zu lassen. Um den Antrag auf Anhörung und die letzte Chance auf ein neues Verfahren zu unterstützen, ist eine Online Petition an die Richter des Sup
reme Court eingerichtet worden. Und hier die Petition im deutschen Wortlaut >>
http://zmag.de/nachrichten/mumia-abu-jamal-online-petition
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III. Veranstaltungstermine
:: 02.-05.04.2009 - Strasbourg, Baden-Baden, Kehl: "60 Jahre NATO - Frieden ist etwas anderes!"
Am 3. und 4. April 2009 will die NATO auf Einladung der deutschen Kanzlerin und des französischen Präsidenten in Baden-Baden und Strasburg feierlich den 60. Jahrestag der Gründung des Militärbündnisses begehen. 60 Jahre NATO heißen auch: 60 Jahre Politik des Krieges und der Konfrontation. Auf nationaler und internationaler Ebene haben sich Gruppen und Organisationen aus der Friedens,- Menschenrechts- und Globalisierungskritischen Bewegung zu einem breiten Bündnis zusammengefunden, um zu gemeinsamen, bunten und vielfältigen Aktivitäten gegen diesen Gipfel aufzurufen. Damit soll während des Gipfeltreffens des Kriegsbündnisses ein Zeichen gegen die menschenfeindliche Politik der NATO gesetzt werden. In Planung befinden sich: Demonstration (04.04.), internationale Konferenz (02.-05.04.), internationales Camp (01.-05.04.), Aktionen des zivilen Ungehorsams. Ein paar Links zu den Anti-NATO-Protesten >>
http://www.lebenshaus-alb.de
http://www.kein-frieden-mit-der-nato.de
http://natogipfel2009.blogsport.de/
http://www.attac.de/aktuell/nato
http://www.no-to-nato.org/
http://www.friedenskooperative.de/nato2009.htm
:: 04.04.2009 - 11.00 Uhr Marktplatz in Kehl: "51 Jahre Ostermarsch: Nein zur Nato, Nein zum Krieg"
Ostermarsch Baden-Württemberg von Kehl nach Strasbourg. 11.00 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz in Kehl. Ostermarsch über die Europabrücke nach Strasbourg zur Internationalen Demonstration "Nein zum Krieg, Nein zur Nato". Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005633.html
:: 04.04.2009 ff. - bundesweit: Ostermärsche und -aktionen 2009
Die Ostermärsche nehmen 2009 Bezug auf das 60 Jahre alte NATO-Bündnis und das Motto der Protestaktionen zum NATO-Gipfel "No NATO - No war!" Gefordert wird u.a. der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und der Abzug der letzten verbliebenen Atomwaffen aus der Bundesrepublik. In Baden-Württemberg findet der Ostermarsch als Demonstration zum NATO-Gipfel bereits am 4. April statt. Nach dem Gaza-Krieg fordern die Friedensgruppen umfangreiche Wiederaufbauhilfe und eine tragfähige Friedenslösung im israelisch-palästinensischen Konflikt. Siehe dazu auch die Unterschriftenaktion "Für eine andere Nahostpolitik" (http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005490.html). Die Ostermärsche finden traditionell in regionaler und lokaler Verantwortung statt. Mehr dazu auf der Website von Netzwerk Friedenskooperative.
Infos zum Thema Ostermärsche und -aktionen 2009 >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2009.htm
Terminübersicht >>
http://www.friedenskooperative.de/om2009.htm
:: 07.04.2009 - 20.00 Uhr Schlatterhaus Tübingen: Gaza nach dem Krieg: blockierte Grenzen - blockierte Politik - blockiertes Denken
Referentin: Wiltrud Rösch-Metzler, Journalistin und Sprecherin der Pax-Christi-Nahost-Kommission. Sie arbeitet in bundesweiten Gremien zur Nahostpolitik und hat zahlreiche politische Reisen vor Ort, zuletzt im Juli 2008 nach Gaza unternommen. Die Lage in Gaza ist auch nach Kriegsende dramatisch. Die israelische Regierung weigert sich weiterhin trotz unzähliger internationaler Appelle, einen ungehinderten Personen- und Warenverkehr für ganz Gaza zu ermöglichen. Selbst humanitäre Hilfslieferungen werden behindert. In Deutschland ist das Thema Gaza weitgehend aus den Medien verschwunden. Dem wollen wir entgegen treten und für das Projekt "Ein Schiff für Gaza" um Unterstützung werben (http://www.freegaza.de). Das Schiff soll mit seinen Hilfsgütern nicht nur die Blockade von Gaza überwinden, sondern auch durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit dem Schweigen in den deutschen Medien entgegenwirken und Druck auf die Politik der Bundesregierung entfalten, sich deutlich gegenüber Isr
ael für ein Ende der Blockade einzusetzen. VA: AK Palästina TÜ, Aktionszentrum Arme Welt e.V., Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Tübingen Progressive Americans, Verein Arabischer Studenten und Akademiker TÜ
:: 21.04.2009 - 15.00 bis 21.00 Uhr Katholische Akademie Berlin: Zivile Konfliktbearbeitung: Umsteuern - aber wie? Eine kritische Bilanz und Perspektivdiskussion vor der Bundestagswahl 2009
Aus Anlass der in 2009 stattfindenden Bundestagswahl sollen "10 Jahre Zivile Konfliktbearbeitung" kritisch bilanziert und die Effizienz der Lobbyarbeit dazu reflektiert werden. Es wirken mit: Dr. Martina Fischer (Berghof Forschungszentrum Berlin), Ekkehard Forberg (World Vision International), Dr. Ute Finckh-Krämer (BSV), Dr. Peter Becker (IALANA), Stefan Schlüter (Auswärtiges Amt) und die Bundestagsabgeordneten Holger Haibach (CDU/CSU), Uta Zapf (SPD), Helmut Königshaus (FDP), Winfried Nachtwei (B90/Die Grünen), Paul Schäfer (Die Linke). VA: Evangelische Akademie Villigst und Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Das Programm zum Download >>
http://www.konfliktbearbeitung.net/downloads/file1233.pdf
:: 26.04.2009 - Münster, Krümmel, Neckarwestheim: Drei Demos am Tschernobyltag gegen AKWs
Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 wird bei drei zentralen Kundgebungen am Samstag, 25. April, in Münster und am Sonntag, 26. April, an den AKWs Krümmel (bei Hamburg) und Neckarwestheim (bei Stuttgart) demonstriert, also jeweils eine Aktion im Süden, in der Mitte und im Norden. Mehr >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/demos2009
:: 14.05.2009 - 19.30 Uhr im JUBEZ in Karlsruhe: "Neuer Kalter Krieg in Europa?"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europawoche der Stadt Karlsruhe mit Claudia Haydt, Religionswissenschaftlerin und Soziologin (Informationsstelle Militarisierung, Tübingen). Die NATO hat in den letzten Jahren immer mehr Länder in Osteuropa aufgenommen. An der Grenze zu Russland entstehen NATO-Stützpunkte. Russland fühlt sich von dieser Entwicklung bedroht und verweist auf gebrochene Versprechungen nach der Auflösung des Warschauer Vertrages. Der russische Präsident droht die Stationierung von Kurzstreckenraketen in Kaliningrad an, falls die USA ihre Raketenabwehrpläne weiter verfolgt. EU und NATO sind dabei, ihr militärisches Arsenal auszubauen und ihre Zusammenarbeit bei weltweiten Interventionseinsätzen zu koordinieren. Die Diskussion über ein kollektives Sicherheitssystem in Europa wurde völlig in den Hintergrund gedrängt. Die UNO wird nur noch für die Legitimierung eigener Militäreinsätze gebraucht, notfalls sollen sie aber auch ohne UNO-Mandat durchge
führt werden. Gibt es mit der Präsidentschaft von Barak Obama neue Chancen für Abrüstung und internationale Zusammenarbeit oder wird der Westen weiter auf militärische Stärke und Dominanz setzen? VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe und Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
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