Date: February 11th 2009
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Liebe Freundinnen und Freunde,
erwartungsgemäß haben die Wahlen in Israel nichts Gutes für einen Friedensprozess gebracht. Nach dem Rechtsruck wird wahrscheinlich Benjamin Netanyahu Israels nächster Ministerpräsident werden. Der engagierte israelische Journalist Gideon Levy konnte daran auch etwas finden, das Mut macht. Netanyahus Wahl werde Israel von der Last der Täuschungen befreien: Falls er eine Regierung des rechten Flügels aufstellen könne, würde endlich der Schleier gelüftet und ihren BürgerInnen und dem Rest der Welt das wahre Gesicht der Nation enthüllt. Zusammen mit der Welt würde Israel sehen, welcher Führung es gegenüber stehe und wer es wirklich sei. Die Maskerade, die einige Jahre lang geführt worden sei, werde endlich zu einem Ende kommen.
Nachfolgend nochmals ein Gedicht von Erich Fried zu Israel.
Höre, Israel!
Als wir verfolgt wurden,
war ich einer von euch.
Wie kann ich das bleiben,
wenn ihr Verfolger werdet?
Eure Sehnsucht war,
wie die anderen Völker zu werden
die euch mordeten.
Nun seid ihr geworden wie sie.
Ihr habt überlebt
die zu euch grausam waren.
Lebt ihre Grausamkeit
in euch jetzt weiter?
Den Geschlagenen habt ihr befohlen:
"Zieht eure Schuhe aus".
Wie den Sündenbock habt ihr sie
in die Wüste getrieben
in die große Moschee des Todes
deren Sandalen Sand sind
doch sie nahmen die Sünde nicht an
die ihr ihnen auflegen wolltet.
Der Eindruck der nackten Füße
im Wüstensand
überdauert die Spuren
eurer Bomben und Panzer.
(Erich Fried)
Shalom Salam Pace
Euer / Ihr Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Martin Luther King, Barack Obama und der Krieg
:: 02. Sicherheitskonferenz in München: Obama ist an seiner Afghanistan-Politik zu messen
:: 03. Noam Chomsky: "Löscht alle Wilden aus!" - Gaza 2009 (Teil 3)
:: 04. Die schwarze Fahne
:: 05. Gazastreifen: "Weit und breit ist alles kaputt"
:: 06. Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza
:: 07. Lasst Netanyahu gewinnen
:: 08. Amnesty International zum Gaza-Konflikt: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten
:: 09. Einsatz von Phosphorbomben ächten
:: 10. Gideon Levy: Das Schweigen der Juristen
:: 11. Uri Avnery: Schmutzige Socken
:: 12. Israelische Universität heißt "Kriegsverbrecherin" willkommen
:: 13. Persien: Triumph des Gottesstaates
:: 14. Omid: Iran schießt ersten eigenen Satelliten ins All
:: 15. Arte-Thementag Iran: Permanenter Kampf ums Öl
:: 16. Iranische Revolution: Die Logik der Realität
:: 17. Kreuz des Südens
:: 18. Bolivien: Kein Rückfall ins Inka-Reich
:: 19. Brasilien: Bauer aus Areia Grande im Hinterland von Bahia ermordet
:: 20. USA-Russland: Nun reden sie wieder
:: 21. 60 Jahre und (k)ein bisschen weise? Über die Zukunft der NATO
:: 22. Gemeinsam über die Kriege entscheiden
:: 23. USA und Ostasien sind wie Sträflinge aneinander gekettet
:: 24. 1.500 umzingeln das Atomforum - Größte Anti-Atom-Demonstration in Berlin seit vielen Jahren
:: 25. IPPNW: 100% Erneuerbare Energie ist CO2-neutral
:: 26. "Paradoxe Intervention des Heiligen Geistes"
:: 27. Helmut Gollwitzer: Eine Begegnung mit Martin Buber
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Martin Luther King, Barack Obama und der Krieg
Auf der ganzen Welt hat der Wahlsieg Barack Obamas große Hoffnungen geweckt. Geradezu messianische Erwartungen werden an ihn herangetragen. Das ist verständlich nach der Ära Bush, die die Welt mit zwei Kriegen überzogen hat und das Ansehen der Vereinigten Staaten weltweit schrumpfen ließ. Als Kritiker der Politik von George Bush hat Barack Obama die Präsidentenwahl gewonnen. Das hat gerade in Europa große Hoffnungen auf eine Änderung in der amerikanischen Außenpolitik geweckt. Oft wird Barack Obama in einem Atemzug mit Martin Luther King genannt. Beide beziehen sich in ihren Reden auf den american dream. Barack Obama selbst sieht sich als Nachfolger Kings in Sachen Bürgererrechte für die Schwarzen. Von Dietrich Becker-Hinrichs. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005530.html
:: 02. Sicherheitskonferenz in München: Obama ist an seiner Afghanistan-Politik zu messen
Die sogenannte Sicherheitskonferenz in München wird sich schwergewichtig mit dem Krieg in Afghanistan befassen. An dem Verhalten der USA in Afghanistan wird erkennbar werden, ob die bisherige Imperialpolitik mit Stoßrichtung auf Zentralasien beibehalten wird, oder ob die Interventionsmächte eine friedliche Lösung des Konflikts mit baldigem Abzug ihrer Truppen anstreben. Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005537.html
:: 03. Noam Chomsky: "Löscht alle Wilden aus!" - Gaza 2009 (Teil 3)
Der Zeitpunkt der Invasion war wahrscheinlich mit Rücksicht auf die bevorstehenden israelischen Wahlen gewählt. Wie der israelische Kommentator Ran HaCohen vorrechnete, gewann Ehud Barak, der in den Meinungsumfragen weit zurückgelegen hatte, in den ersten Tagen des Mordens pro 40 getöteter Araber einen Parlamentssitz hinzu. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005541.html
:: 04. Die schwarze Fahne
Ein spanischer Richter hat eine gerichtliche Untersuchung gegen sieben israelische Politiker und Militärs wegen des Verdachtes auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeordnet. Der Fall: die im Jahre 2002 abgeworfene Ein-Tonnen-Bombe auf das Wohnhaus des Hamas-Führers Salah Shehadeh. Außer dem vorgesehenen Opfer wurden 14 Personen getötet, die meisten von ihnen waren Kinder. Für diejenigen, die diesen Vorfall vergessen haben: der damalige Kommandeur der israelischen Luftwaffe Dan Halutz wurde damals danach gefragt, was er wohl empfinde, wenn er solch eine Bombe auf ein Wohngebäude fallen lässt. Seine unvergessliche Antwort lautete: "Einen leichten Ruck am Flügel". Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005522.html
:: 05. Gazastreifen: "Weit und breit ist alles kaputt"
Die israelischen und palästinensischen medico-Partnerorganisationen führen ihr Nothilfeprogramm im Gazastreifen fort. Die "Palestinian Medical Relief Society" versorgt Verletzte in ihren Kliniken und verteilt Decken, Matratzen und Wasser. Die "Ärzte für Menschenrechte - Israel" schicken notwendige Medikamente. medico international fordert zusammen mit seinen Partnerorganisationen PMRS und PHR-IL die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens, die zum Zusammenbruch des wirtschaftlichen und sozialen Lebens im Gazastreifen beigetragen und den Konflikt angeheizt hat. Eine weitere Eskalation der Gewalt ist nur mit einer politischen Lösung aufzuhalten, die für die Bewohner des Gazastreifens auch in einer schnellen Verbesserung des Alltagslebens sichtbar wird. Von Tsafrir Cohen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005531.html
:: 06. Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza
Schwere Missachtungen des internationalen humanitären Gesetzes und schwere Verletzungen des internationalen Menschenrechtsgesetzes. Stellungnahme von Centre on Housing Rights and Evictions (COHRE). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005527.html
:: 07. Lasst Netanyahu gewinnen
Benjamin Netanyahu wird wahrscheinlich Israels nächster Ministerpräsident werden. An dieser Tatsache gibt es auch etwas, das Mut macht. Netanyahus Wahl wird Israel von der Last der Täuschungen befreien: Falls er eine Regierung des rechten Flügels aufstellen kann, würde (endlich) der Schleier gelüftet und ihren Bürgern und dem Rest der Welt - einschließlich der arabischen Welt - das wahre Gesicht der Nation enthüllt. Zusammen mit der Welt werden wir sehen, welcher Führung wir gegenüber stehen und wer wir wirklich sind. Die Maskerade, die einige Jahre lang geführt wurde, wird endlich zu einem Ende kommen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005534.html
:: 08. Amnesty International zum Gaza-Konflikt: Kriegsverbrechen auf beiden Seiten
In einem Hintergrundbericht listet Amnesty International Hinweise auf Verstöße gegen internationales Recht während des Konflikts im Gazastreifen auf. Die Organisation fordert eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe. Die Vorfälle betreffen die israelische Armee ebenso wie die Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005535.html
:: 09. Einsatz von Phosphorbomben ächten
Die Waffenruhe in Gaza ist brüchig. Der Internationale Strafgerichtshof prüft seit Dienstag, ob Israel während des Gaza-Einsatzes Kriegsverbrechen begangen hat, u.a. weil bei Angriffen in dicht besiedelten Gebieten Munition mit Weißem Phosphor eingesetzt worden sei. Ärzte und Ärztinnen berichten von ihnen bisher völlig unbekannten Verletzungen. So erklärte der Chirurg Dr. Muneer Deeb, Oberarzt am Kasseler Klinikum, der mit einem französischen Ärzteteam eine Woche in Gaza operiert hat: "Die Verletzungen, die wir behandelt haben, waren keine Verletzungen durch herkömmliche Splitterbomben. Es gab Verbrennungen bis auf die Knochen". Die IPPNW fordert aufgrund der besonders inhumanen Verletzungen ein generelles Verbot dieser Waffen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005536.html
:: 10. Gideon Levy: Das Schweigen der Juristen
Ein Stillschweigen, unter allem andren schändlichen Stillschweigen, war so besonders laut zu vernehmen - das Stillschweigen der Juristen. Die 41.000 Anwälte im Staat Israel haben die Aufgabe übernommen, sein Image als das eines Rechtsstaates zu schützen. Und diese ausgedehnte und große Armee hat wieder einmal ihre Aufgabe verfehlt. Es gibt in aller Welt schwerwiegenden Verdacht, dass Israel eine Reihe von Kriegsverbrechen begangen hat - und die Juristen unseres Landes schließen darüber ihren Frieden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005540.html
:: 11. Uri Avnery: Schmutzige Socken
Wir stehen einer armseligen Gruppe von Politikern gegenüber, die zum Teil verbrieft Mist gebaut haben, zum Teil noch überhaupt nichts erreicht haben. Wenn sie uns vor den Wahlen so gegenüber stehen, gibt es unter ihnen nicht wirklich Meinungsverschiedenheiten über irgendeine Sache von Belang. Keiner von den Haupt-Kandidaten bietet wirklich Lösungen für die grundlegenden Probleme an. Um da Unterschiede zu entdecken, müsste man schon mit einer starken Lupe hinsehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005546.html
:: 12. Israelische Universität heißt "Kriegsverbrecherin" willkommen
Rasch erstickte die israelische Regierung Proteste gegen die Ernennung der Seniorberaterin der Israelischen Armee (Bereich: 'Internationales Recht') Pnina Sharvit-Baruch zur Juradozentin an der Universität von Tel Aviv. Während der jüngsten Gaza-Offensive hatte Frau Oberst juristische Deckung für Kriegsverbrechen geliefert. Sharvit-Baruchs Vorgänger - Daniel Reisner - sagt, der Stab von Frau Oberst habe die akzeptierte Interpretation des Internationalen Rechtes gedehnt. Die Armee arbeite nach dem Prinzip, "wenn man etwas lange genug tut, wird es die Welt akzeptieren", so Reisner. Von Jonathan Cook. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005548.html
:: 13. Persien: Triumph des Gottesstaates
Vor 30 Jahren stürzte Ajatollah Khomeini den persischen Schah. Die islamische Revolution wurde von Linken in Europa begrüßt. Unterdrückung und Terror herrschen seither im Iran. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005523.html
:: 14. Omid: Iran schießt ersten eigenen Satelliten ins All
Der Iran ist dem Satelliten-Club beigetreten. Am Montag schoss das Land erstmals einen Satelliten aus eigener Produktion in die Umlaufbahn - mittels einer gleichfalls selbstgebauten Trägerrakete. Damit hat Iran "die offizielle Anwesenheit der Islamischen Republik im All angemeldet", sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag in Teheran. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005529.html
:: 15. Arte-Thementag Iran: Permanenter Kampf ums Öl
Iran ist als regionale Großmacht etabliert, es ist nicht mehr fremdbestimmt, ob das den näheren und ferneren Nachbarn gefällt oder nicht. Den Weg des Landes in den hundert Jahren seit der Verfassungsrevolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart stellt Jean Michel Vecchiet dar; hundert Jahre Geschichte in neunzig Minuten: ein ehrgeiziges Unternehmen. Es ist gelungen. Die filmische Geschichtsstunde am 11.02.2009 um 21:00 Uhr zu verpassen wäre beinahe sträflich. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005549.html
:: 16. Iranische Revolution: Die Logik der Realität
Während der iranischen Revolution träumten die Linksintellektuellen von einer besseren Zukunft. Diese Hoffnungen wurden nach der Ankunft Chomeinis schnell enttäuscht. Von Fahimeh Farsaie. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005550.html
:: 17. Kreuz des Südens
Lateinamerikas Kirchen verurteilen den "Geldimperialismus". Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005525.html
:: 18. Bolivien: Kein Rückfall ins Inka-Reich
"Vielleicht zum ersten Mal haben wir uns in einem einzigartigen Spiegel betrachtet und erkannt, dass wir in anderen Zeiten und Strukturen leben und dennoch ein einziges Gemeinwesen bilden". So fasst Ramón Rocha Monroy, Ex-Kulturminister und einer der meistgelesenen bolivianischen Schriftsteller, den Geist der neuen Verfassung zusammen und wirft die Frage auf nach dem Ist-Zustand des im "Herzen Südamerikas" gelegenen Landes. Seit dort Evo Morales und seine Bewegung zum Sozialismus (MAS) regieren, wird - nicht zu Unrecht - viel von einer gespaltenen Gesellschaft geredet. Doch mit der neuen Verfassung bleibt die Neugründung des Landes nicht länger Utopie. Von Benjamin Beutler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005526.html
:: 19. Brasilien: Bauer aus Areia Grande im Hinterland von Bahia ermordet
Der Kleinbauer José Campos Braga wurde am Mittwoch den 4. Februar im Weidegebiet von Areia Grande in der Gemeinde Casa Nova, im Hinterland von Bahia erschossen aufgefunden. José Campos, Vater von 10 Kindern, war eine Symbolfigur des Widerstandes im Kampf um die Landrechte der traditionellen Kleinbauern-Gemeinschaften. Er leistete Widerstand gegen die Versuche, die Gemeinschaft der Ziegenbauern zu vertreiben, um dort Anbau für Ölpflanzen zur Produktion von Biodiesel Platz zu machen. Investoren versuchen, sich durch illegalen Landhandel der Weideflächen anzueignen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005542.html
:: 20. USA-Russland: Nun reden sie wieder
Für April haben sich Präsident Obama und Außenministerin Clinton in Moskau angesagt. Das ist bitter nötig, sonst ist die nukleare Abrüstung endgültig passé. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005532.html
:: 21. 60 Jahre und (k)ein bisschen weise? Über die Zukunft der NATO
Die NATO wird 60 und natürlich will sie sich gebührend feiern. Auf einem Doppelgipfel im französischen Strasbourg und im deutschen Kehl soll die Allianz ungebrochene Vitalität demonstrieren. Mit Barak Obama, dem neuen Präsidenten der USA - so die Hoffnung - wird vieles besser. Alte Streitlinien können begraben und neue Visionen entwickelt werden: Zum Beispiel in Form einer neuen NATO-Strategie, deren Erarbeitung der Gipfel in Auftrag geben soll. Die Zukunft der alten Dame NATO ist - natürlich - rosa. Gipfeltreffen werden veranstaltet, um Erfolge zu verkünden. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005543.html
:: 22. Gemeinsam über die Kriege entscheiden
Ergebnisse der Münchner "Sicherheitskonferenz": Neuer NATO-Kriegskonsens: Mitkämpfen und mitreden! - Militarisierung der EU noch stärker forcieren. Von Tobias Pflüger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005544.html
:: 23. USA und Ostasien sind wie Sträflinge aneinander gekettet
Nicht nur China und die USA sind aneinander gefesselt sind - auch Japan steckt erneut in einer tiefen Rezession. Und Südkorea sieht zu wie seine Währung kollabiert. Von Walden Bello. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005545.html
:: 24. 1.500 umzingeln das Atomforum - Größte Anti-Atom-Demonstration in Berlin seit vielen Jahren
Mit einer eindrucksvollen Protestaktion hat sich die Anti-Atom-Bewegung nun auch in Berlin zurückgemeldet. Mehr als 1.500 Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner beteiligten sich an einer Menschenkette rund um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte. Die Aktion stand unter dem Motto "Atomforum umzingeln", da sich in dem Hotel die Lobbyvereinigung "Deutsches Atomforum" zu ihrer Wintertagung trifft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005533.html
:: 25. IPPNW: 100% Erneuerbare Energie ist CO2-neutral
"Spiegel-Online" veröffentlichte am 10.02.2009 einen Beitrag mit dem Titel "Windräder bringen nichts für CO2-Ziel". Darin wird die These aufgestellt, durch Solar- und Windenergie werde kein Gramm CO2 eingespart, weil für jedes neue Windrad in Deutschland in Osteuropa mehr Kohle verfeuert werden dürfe.Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW legt dar, dass der Emissionshandel das Problem ist, nicht die Windenergie.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005551.html
:: 26. "Paradoxe Intervention des Heiligen Geistes"
Der Vatikan hat sich im Januar 2009 offen der traditionalistischen "Priesterbruderschaft Pius X." angenähert und ohne Vorbedingungen die Exkommunikation von vier Lefebvre-Bischöfen aufgehoben. Deren Bewegung bekämpft seit Jahrzehnten das von Papst Johannes XXIII. einberufene Reformkonzil (1962-1965) und ist besonders auch für ihre Hetze gegen "die Juden" bekannt. Inzwischen ist eine weltweite Bewegung zur Verteidigung dieses letzten Konzils entstanden. Die Revolution kommt in der katholischen Kirche an. Ein Deutungsangebot dieser Tage. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005538.html
:: 27. Helmut Gollwitzer: Eine Begegnung mit Martin Buber
Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber ist am 8. Februar 1878 geboren. Wir dokumentieren eine Würdigung, die Helmut Gollwitzer anlässlich Bubers 100. Geburtstag im Februar 1978 verfasst hat. Gollwitzer erinnert u.a. daran, Buber habe sich schon immer für eine Zusammenarbeit mit den Arabern eingesetzt habe. Seiner Meinung nach sollte der gemeinsame Aufbau Palästinas aus gemeinsamer Liebe zum Land zu einem bi-nationalen Staat führen. Die Gründung des Staates Israel habe er scharf verurteilt: "Anstatt eines organisch wachsenden, auf die Kooperation mit den Völkern Vorderasiens gegründeten Gemeinwesens entstand im erfolgreichen Kampf gegen alle Nachbarn ein Staat, der ... als Raubstaat gelten mag." Neben diesen harten Worten habe Buber aber immer wieder den dialogischen Weg beschworen: "Es kann heute keinen Frieden zwischen Juden und Arabern geben, der nur ein Aufhören des Krieges wäre. Es kann nur noch einen Frieden der echten Zusammenarbeit geben." Eine Forderung, die heu
te aktuell ist wie eh und je. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005539.html
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II. Hinweise
:: Broschüre: "Kein Frieden mit der NATO - Die NATO als Waffe des Westens"
Anlässlich des NATO-Jubiläumsgipfels im April 2009 in Baden-Baden, Kehl und Straßburg hat die Informationsstelle Militarisierung in Zusammenarbeit mit der DFG-VK eine ausführliche Broschüre erstellt, die im Rahmen der Mobilisierung gegen den NATO-Geburtstag und darüber hinaus ein hilfreiches Werkzeug für diejenigen darstellen soll, die Kritik an dem Bündnis üben wollen. Denn die NATO bedeutet Krieg und deshalb gehört sie aufgelöst! Die Broschüre umfasst 72 Seiten (A4) und kostet 2,- Euro (zzgl. Porto). Sie kann (gerne auch in großer Stückzahl) bei der Informationsstelle Militarisierung bestellt werden: imi@imi-online.de. Sie steht auch kostenlos für den Download zur Verfügung >>
http://imi-online.de/download/webversion-imi-nato.pdf
:: NATO-ZU: Mobilisierung zu einer gewaltfreien Aktion gegen den NATO-Gipfel im April 2009 in Strasbourg!
Die NATO "feiert" ihr 60jähriges Bestehen Anfang April in Kehl (Deutschland) und Strasbourg (Frankreich). Die Vorbereitungen für die ebenso selbstverständlichen wie wichtigen Proteste laufen auf Hochtouren. Das Bündnis NATO-ZU besteht aus mehreren Friedensorganisationen und Einzelpersonen, die entschlossen für Gewaltfreiheit eintreten und die Bereitschaft mitbringen in begrenztem Rahmen Grenzen und Gesetze zu übertreten, um für ihre Rechte einzustehen. Das Bündnis NATO-ZU steht für gewaltfreien zivilen Ungehorsam gegen die zweifelhaften Feierlichkeiten der menschenverachtenden Kriegsmaschinerie der NATO. Mehr >>
http://www.natozu.de
:: Broschüre: Machtproben im Kaukasus
Im August 2008 gab es erneut Krieg in Europa. Diesmal fuhren georgische und russische Truppen Panzer auf. Nationalistisch aufgeheizte Machtpolitik auf allen Seiten, Interessen beim Zugang zu Rohstoffen und Transportwegen, globale Interessen Russlands und des Westens, aber auch ungelöste Konflikte aus den Zeiten der Sowjetunion ließen die Spannungen um Südossetien und Abchasien eskalieren. Leidtragende sind die Menschen in der Region. Mit der Broschüre "Machtproben im Kaukasus" veröffentlicht Connection e.V. verschiedene Beiträge, die die Hintergründe des Krieges ausleuchten. Darüber hinaus enthält die Broschüre Artikel, die sich mit der Situation in den jeweiligen Militärs, mit Rekrutierung und Kriegsdienstverweigerung befassen. Die Broschüre umfasst 24 Seiten A4 und kostet 4,00 . Sie kann hier bezogen werden >>
http://www.connection-ev.de/shop.php?r=B%FCcher%20und%20Brosch%FCren
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III. Veranstaltungstermine
:: 18.02.2009 - 20.00 Uhr Gemeindesaal der Evang. Thomasgemeinde Hofheim: ISRAEL - PALÄSTINA. Ist Frieden noch möglich?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist, Genf) und Gerd Krell (em. Prof der Uni Frankfurt). Kontakt: Gerhard Kern, E-Mail kerngehaeusekern@web.de
:: 20./21.02.2009 - Konsul-Hackfeld-Haus in Bremen: "Sechzig Jahre NATO - Frieden ist etwas anderes"
6. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden gemeinsam mit dem Bremer Friedensforum. Die Konferenz dient der Vorbereitung der Protestaktionen zum NATO-Gipfel Anfang April, bei dem ein neues strategisches Konzept des Militärbündnisses verabschiedet werden soll. Kontakt und Anmeldung: Kooperation für den Frieden, E-Mail info@koop-frieden.de. Der Flyer mit dem vollständigen Programm kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.koop-frieden.de/konferenzen/Flyer_Strategiekonf.pdf
:: 02.03.2009 - 19.30 Uhr Volkshochschule Heidelberg: "Kein Frieden mit der NATO - von Verteidigungsbündnis zur Kriegsführung"
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner (IMI), VA: Werkstatt für GA, Heidelberger Friedensratschlag, VHS HD, DFG-VK. Kontakt: Heidelberger Friedensrat, Heidi Flassak, heidi.flassak@surfeu.de, http://www.heidelberger-friedensratschlag.eu
:: 06./07.03.2009 - 20.00 Uhr Kutschenhaus in Rottweil Thema "60 Jahre Heckler & Koch: Kein Grund zum Feiern!"
Am 6.3. Vortrag mit Diskussion mit Jürgen Grässlin (Buchautor, Sprecher RIB e.V., DFG-VK, DAKS). Am 7.3. findet ab 12.00 Uhr am Bahnhof Rottweil eine Demonstration "Maskerade des Todes", eine Kundgebung und ein Kulturprogramm anlässlich "60 Jahre Heckler & Koch: Kein Grund zum Feiern!" statt. Bitte in schwarzer Kleidung kommen! Kontakt: Jürgen Grässlin, E-Mail: j.graesslin@gmx.de
:: 06./07.03.2009 - Evang. Akademie im Rheinland, Bonn-Bad Godesberg: Forum zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge in Deutschland. "Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind"
Mehr als zwei Millionen Iraker halten sich als Flüchtlinge in Syrien und Jordanien auf. Im Rahmen eines "Resettlement-Programms" hat sich die Europäische Union (EU) bereit erklärt, 10.000 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen die Neuansiedlung in Ländern der EU zu ermöglichen. 2.500 dieser Flüchtlinge werden nach Deutschland kommen. Die Tagung will ein Forum bieten, um die näheren Umstände der Aufnahme, die augenblickliche Situation der Flüchtlinge und mögliche Projekte für deren Integration vorzustellen und zu diskutieren. Gleichzeitig sollen erste konkrete Verabredungen getroffen werden, die ein gemeinsames Vorgehen vor Ort ermöglichen. Mehr >>
http://www.ekir.de/akademie/Tagungskalender_Irakische-Fluechtlinge.php
:: 06.-08.03.2009 - TU Berlin: Kapitalismus am Ende? Analysen und Alternativen
Bei diesem Kongress will Attac die systemischen Ursachen der Krise analysieren und Alternativen diskutieren - ergebnisoffen. Ziel des Kongresses ist es, alle Menschen in die Diskussion einzubeziehen, die von verschiedenen Auswirkungen der Krise betroffen sind, einzelne Aspekte des Kapitalismus kritisieren oder eine ganz andere Gesellschaft wollen: Menschen aus den Gewerkschaften, aus sozialen Bewegungen, aus Nichtregierungsorganisationen, Verbänden, Kirchen oder einfach nur Interessierte, die nirgendwo organisiert sind. Weitere Informationen und Anmeldung unter >>
http://www.attac.de/aktuell/kapitalismuskongress/startseite/
:: 06.-08.03.2009 - Evang. Akademie Bad Boll: 50 Jahre Tibeter im Exil. Erfolge - Herausforderungen - Perspektiven
170.000 Tibeter leben im Exil. Im sozialen Bereich leisten sie viel, müssen aber machtlos zusehen, wie ihre Heimat in eine chinesische Provinz verwandelt wird. Trotz weltweiter Sympathie haben sie kaum politischen Einfluss. Darum wächst nicht nur ihre Frustration, sondern auch ihr Protest. Referent: Klemens Ludwig - Autor, Tübingen. Anmeldeschluss 19.02.2009. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 07.03.2009 - 9.30 bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus der Friedensgemeinde Stuttgart: Tagung/Plenum des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg
Vormittags finden vier Arbeitsgruppen zum Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz, zum deutsch-syrischen Rückführungsabkommen, zur Aufnahme von irakischen Flüchtlingen und zur Integration von Bleibeberechtigten und Geduldeten in den Arbeitsmarkt statt. Das Hauptreferat am Nachmittag zur Lage im Nahen Osten und den Perspektiven der dort lebenden Flüchtlinge hält Jörg Armbruster, SWR. Programm >>
http://www.fluechtlingsrat-bw.de/Download/Plenum/2009-03-07%20Plenum.pdf
:: 12.03.2009 - 20.00 Uhr Kulturladen Rhizom in Ravensburg: "Kein Frieden mit der NATO: Ein Militärbündnis formiert sich für neue Kriege"
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner (Politikwissenschaftler und geschäftsführender Vorstand der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI), VA: Kulturladen Rhizom. >>
http://www.pumuck.de
:: 12.03.2009 - 20.00 Uhr Manufaktur in Schorndorf: "60 Jahre NATO - Aggressive Atompolitik und Raketenabwehr der NATO"
Vortrag mit Arno Neuber (Informationsstelle Militarisierung). VA: Attac Regionalgruppe Schorndorf und Schwäbisch Gmünd. Kontakt: Michael Pflugrath, E-Mail: pflugrath@freenet.de
14.03.2009 - 9.00-17.00 Uhr in der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart: "Theorie und Praxis der Gewaltfreiheit - Aktuelle Diskussion und Entwicklungen"
:: 20.-22.03.2009 - Minden: Gewaltfrei unter Besatzung. Wie arbeiten gewaltfreie Gruppen in Irak, Afghanistan und Palästina?
Jahrestagung des Bunds für Soziale Verteidigung 2009. Bei der Gründung des Bundes für Soziale Verteidigung vor 20 Jahren stand die gewaltfreie Verteidigung gegen eine ausländische Besatzung im Vordergrund. Die damaligen Szenarien orientierten sich vor allem an den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung der Tschechoslowakei 1968. Soziale Verteidigung sollte eine Antwort darauf geben, wie "wir" uns verteidigen könnten, wenn unser demokratisches Gemeinwesen angegriffen wird. Wie ist die Situation heute, wenn wir in Deutschland keinen Einmarsch fremder Truppen mehr befürchten, sondern stattdessen deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert sind und unsere US-amerikanischen Verbündeten den Irak besetzt halten? Mehr >>
http://www.soziale-verteidigung.de/index.php/Nachrichten-Home/090203-2News.html
:: 25.03.2009 - 19.30 Uhr Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: 10 Jahre nach dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien : Frieden auf dem Balkan ?
Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Wilhelm Wille, Freiburg (Forum Friedensethik in der Evang. Landeskirche Baden)anlässlich des 10. Jahrestages des Beginns des NATO-Krieges gegen Jugoslawien und im Hinblick auf den 60. Geburtstag der NATO. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evang. Studierendengemeinde Karlsruhe, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, E-Mail suthiel@t-online.de
:: 28.03.2009 - 12.00 Uhr in Frankfurt/M. und Berlin: Demonstrationen für eine solidarische Gesellschaft
Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Bündnispartnern ruft Attac zu Demonstrationen am 28. März auf. Wenige Tage später wird in London das G20-Treffen stattfinden, bei dem sich die 20 größten Wirtschaftsmächte darüber verständigen wollen, wie sie dieses krisenstrotzende Weltmarktsystem bewahren können. Unsere Demos bilden den Auftakt zu einem Protestjahr für den schon lange fälligen sozialen, ökologischen und demokratischen Umbau.
Vollständiger Aufruf >> http://www.28maerz.de/aufruf/
Mehr >> http://www.28maerz.de/
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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