Date: December 3rd 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

am 22. November war der 20. Todestag von Erich Fried. Die Frankfurter Rundschau erinnerte mit nachfolgendem Gedicht an diesen Dichter, den auch wir hier im Lebenshaus-Newsletter öfter gerne zitieren.


Die Maßnahmen

Die Faulen werden geschlachtet
die Welt wird fleißig

Die Häßlichen werden geschlachtet
die Welt wird schön

Die Narren werden geschlachtet
die Welt wird weise

Die Kranken werden geschlachtet
die Welt wird gesund

Die Traurigen werden geschlachtet
die Welt wird lustig

Die Alten werden geschlachtet
die Welt wird jung

Die Feinde werden geschlachtet
die Welt wird freundlich

Die Bösen werden geschlachtet
die Welt wird gut

(Erich Fried)


Hier noch ein paar ausgewählte Links zu Erich Fried:
- Der Verlag Klaus Wagenbach betreibt eine offizielle Erich Fried Website >>
http://www.erich-fried.de/start.htm

- Internationale Erich Fried Gesellschaft für Literatur und Sprache >>
http://www.literaturhaus.at/autoren/F/fried/gesellschaft/

- Ingas Erich Fried Homepage >>
http://www.erichfried.de/


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

-----------------------------------------------

Inhaltsübersicht
----------------

I. Artikel

:: 01. Verbot der verborgenen Killer auf dem Prüfstand

:: 02. Kettenreaktion statt Koma

:: 03. Erster Asylantrag eines US-Deserteurs in Deutschland

:: 04. Finanzkrise: Biegen und Brechen

:: 05. G20-Gipfel: Alles und nichts gesagt

:: 06. Blickwinkel Südamerika

:: 07. Bewaffnete israelische Schiffe entführen Friedensaktivisten und Fischer aus Gaza

:: 08. "Mit weit geschlossenen Augen"

:: 09. Barak Ovadya, Kandidat

:: 10. Operation Atlanta: D-Day am Horn von Afrika

:: 11. Treibhaus des Todes

:: 12. Ins Mark getroffen

:: 13. Angriff auf Mumbai

:: 14. Pakistans Rolle beim Massaker von Mumbai

:: 15. Terrorgefahr Altmeiler

:: 16. Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie

:: 17. Ausfahrt verpasst

:: 18. Globaler Klimaschutz: Die Kopernikanische Wende

:: 19. Ergebnis der IMK: Aufnahme irakischer Flüchtlinge nur im EU-Verbund

:: 20. Ministerkonferenz EU-Afrika zu Migration und Entwicklung

:: 21. PRO ASYL zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge in der EU: Kleinmut mit Verspätung

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

========================

I. Artikel

:: 01. Verbot der verborgenen Killer auf dem Prüfstand

Im Genfer UNO-Sitz eröffnet die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey heute die Jahreskonferenz der Konvention über das Verbot von Anti-Personenminen. Unter Vorsitz ihres Landsmannes Jürg Streuli werden die 156 Vertragsstaaten im Salle des Assemblées eine Woche lang die bisherige Erfüllung einschätzen und weitere Maßnahmen beraten. Der seit 1999 geltende Vertrag untersagt den Einsatz, die Entwicklung, Herstellung, Lagerung und Weitergabe von Anti-Personenminen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005377.html


:: 02. Kettenreaktion statt Koma

Im Bundesstaat New Mexico zündeten die USA am 16. Juli 1945 ihren ersten nuklearen Sprengsatz "Trinity". Damit begann das Atomwaffenzeitalter und es folgten noch 2.176 weitere Erprobungen immer neuer Atomwaffen mit noch größerer Zerstörungskraft. Der künftige US-Präsident Barack Obama sagt nicht a priori nein zu einem Teststopp für alle. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005387.html


:: 03. Erster Asylantrag eines US-Deserteurs in Deutschland

Auf einer Pressekonferenz am 27.11.2008 in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur André Shepherd der deutschen Öffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt für Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ansässigen Beratungsstelle für US-SoldatInnen, Military Counseling Network, und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. André Shepherd war als Mechaniker für den Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005 in der Nähe von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausführlich über den Kriegseinsatz informiert hatte. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005385.html


:: 04. Finanzkrise: Biegen und Brechen

Noch gefallen sich die Regierungen in der Pose des erfolgreichen Krisenmanagements. Die Kernschmelze des globalen Finanzsystems gilt als aufgefangen durch "unorthodoxe" staatliche Garantien. Vermeintlich fehlt nur noch ein "zielgenaues" Programm, um durch nahezu kostenneutrale Maßnahmen einen tiefen Absturz der Konjunktur zu vermeiden. Doch der Staat geht den falschen Weg, um die Depression zu stoppen. Von Robert Kurz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005372.html


:: 05. G20-Gipfel: Alles und nichts gesagt

Selten ist ein Gipfel mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht worden. Der G20-Gipfel in Washington sollte die Welt vor dem Desaster einer Großen Depression retten. Keine kleine Aufgabe. Neben den G8-Staaten waren diesmal auch Schwellenländer wie China, Brasilien, Indonesien, Mexiko und die Türkei vertreten. Ein neues Bretton Woods gab es freilich nicht, stattdessen die konventionellen Weisheiten der versammelten Elitenhäupter. Von Michael R. Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005374.html


:: 06. Blickwinkel Südamerika

Morales ist der erste indigene Präsident Boliviens. Bolivien ist das ärmste Land in Südamerika. Morales ist seit Januar 2006 im Amt. Gegen enorme innenpolitische Widerstände verstaatlichte er die bolivianischen Erdgas-Felder und brachte dem Land wirtschaftliche Stabilität. Interessanterweise profitierte auch jene Elite, die sein Handeln ursprünglich kritisierte und wurde noch reicher. Im September 2007 erreichte der Backlash (gegen Morales) einen Höhepunkt. In einem Interview sagte er diese Woche: "Die Opposition, die rechten Parteien... entschlossen sich zu einem gewalttätigen Staatsstreich... Sie haben es nicht geschafft". Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005375.html


:: 07. Bewaffnete israelische Schiffe entführen Friedensaktivisten und Fischer aus Gaza

Palästinensischen Fischern ist es erlaubt, bis zu 20 nautische Meilen vor der Küste Gazas zu fischen. So sieht es das Interimsabkommen von 1994 vor, das von Israel unterzeichnet wurde. Doch seit 1996 hat Israel die erlaubte Entfernung Schritt für Schritt verringert. Inzwischen wurde die Fischereizone vor Gazas Küste auf 6 Meilen verringert. Im September 2008 kamen zwei Boote (Free Gaza) mit Menschenrechtsberichterstattern der Internationalen Solidaritätsbewegung (ISM) nach Gaza. Seither fahren sie mit den Fischern von Gaza hinaus aufs Meer - auch über die willkürlich festgelegte 6-Meilen-Zone hinaus. Diese Beobachter haben bereits zahllose Angriffe durch die Israelische Armee dokumentiert. Von Eva Bartlett. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005394.html


:: 08. "Mit weit geschlossenen Augen"

Vorgestern erschienen in Haaretz zwei Dokumente neben einander: ein sehr großes Inserat der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und die Ergebnisse einer Meinungsumfrage. Die Nähe war rein zufällig, besaß aber durchaus eine Pointe. Das PLO-Inserat ging im Einzelnen auf das Saudi-Friedensangebot von 2002 ein, dekoriert mit den bunten Flaggen der 22 arabischen und der 35 muslimischen Länder, die das Angebot unterstützt haben. Die allgemeine Meinungsumfrage sagte einen überwältigenden Sieg des Likud voraus, der jedes einzelne Wort des Saudi-Vorschlages ablehnt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005376.html


:: 09. Barak Ovadya, Kandidat

Wie wird der israelische Obama aussehen, das Gegenstück zu Barack Obama? Welche Eigenschaften wird er haben? Das ist eine verführerische Frage. Es braucht wohl nicht weiter betont zu werden, dass man sich Menschen nicht - quasi nach Rezept - zusammenbrauen kann, wie man einen Kuchen nach einem Kochbuch herstellt. Doch kann man wenigstens auf ein paar wünschenswerte Züge hinweisen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005390.html


:: 10. Operation Atlanta: D-Day am Horn von Afrika

Das Europa der 27 hat sich am 9. November als Seemacht zu erkennen gegeben. Ab Mitte Dezember wird mit der Operation Atlanta die militärische Selbstermächtigung um ein weiteres Kapitel angereichert. Der maritime Ausfallschritt führt in den Golf von Aden wie in den Indischen Ozean - vor der Küste Somalias soll dann ein Verband aus mindestens fünf, höchstens sieben EU-Schiffen auf Patrouille sein und Piraten jagen. Die Einheiten verfügen über ein robustes Mandat und ein eigenes Kommando, sie dürfen Kaperschiffe aufbringen, sprich: die gefürchteten Speed-Boote der somalischen und jemenitischen See-Guerilla verfolgen, entern und ihrer Besatzungen berauben. Die EU gibt sich als globale Ordnungsmacht zu erkennen. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005380.html


:: 11. Treibhaus des Todes

Der Konflikt zwischen Kongo und Ruanda: Alles begann im Sommer 1994. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005395.html


:: 12. Ins Mark getroffen

Eben erst hat Indien seine Flagge auf dem Mond platziert. Die Terrorangriffe stoßen das Land brutal in eine andere Realität zurück. In Bombay ballt sich das Dynamit dafür zusammen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005384.html


:: 13. Angriff auf Mumbai

Die Terrorangriffe auf Mumbais Fünf-Sterne-Hotels waren gut geplant. Allerdings war keine große logistische Intelligenz nötig, denn alle Ziele waren 'weiche Ziele'. Man wollte eine Katastrophe erzeugen, um die Scheinwerfer auf Indien und dessen Probleme zu lenken. Das ist den Terroristen gelungen. Die Identität der Gruppe mit den schwarzen Kapuzen bleibt weiter mysteriös. Indiens Premier Manmohan Singh, besteht darauf, die Basis der Terroristen läge im Ausland. Doch die indische Führung muss den Blick mehr auf das eigene Land richten. Von Tariq Ali. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005388.html


:: 14. Pakistans Rolle beim Massaker von Mumbai

Am Wochenende drehten sich die Medienberichte um das Verhör des offensichtlich einzigen Überlebenden der Terroristen von Mumbai. Sein Name ist Azam Amir Kasab. Offensichtlich bestätigen seine Aussagen, was viele Analysten - und die meisten Inder - von Anfang an vermutet hatten, nämlich, dass Pakistan eindeutig und direkt in die schrecklichen Angriffe, die Indiens größte Metropole am Mittwoch in eine Hölle verwandelten, verwickelt ist. Was Kasab angeblich ausgespuckt hat, klingt sehr plausibel - beispielsweise die Information, dass er und drei andere junge Männer in einem Camp der (dschihadistischen, pakistanischen Terrorgruppe) Lashkar-i-Tayyaba in Muzaffarabad ausgebildet wurden. Danach seien sie mit sechs anderen programmierten Mördern zusammengebracht worden. Von Mahir Ali. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005391.html


:: 15. Terrorgefahr Altmeiler

Im Gespräch: Rainer Baake, einstiger Chefunterhändler der rot-grünen Koalition beim Atomausstieg, über die Terrorgefahr für AKW und die Zukunft des Atomstroms. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005373.html


:: 16. Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie

Mit einem vorgestern veröffentlichten Beschluss vom 12. November 2008 hat das Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen mehrere Atommüll-Zwischenlager nicht angenommen. Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die an einem der Verfahren indirekt beteiligt war, ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005386.html


:: 17. Ausfahrt verpasst

Opel zeigt: Die Chance zum ökologischen Umbau wird nicht genutzt. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005382.html


:: 18. Globaler Klimaschutz: Die Kopernikanische Wende

Nur eine neue Allianz zwischen den Industrieländern des Nordens und den Entwicklungs- und Schwellenländern des Südens wird die galoppierende Erderwärmung aufhalten. Hermann E. Ott. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005393.html


:: 19. Ergebnis der IMK: Aufnahme irakischer Flüchtlinge nur im EU-Verbund

Das Ergebnis der Innenministerkonferenz ist so zwiespältig wie im Frühsommer: Eine Aufnahme irakischer Flüchtlinge wird von einer EU-Entscheidung in der nächsten Woche abhängig gemacht. Immerhin: Im Rahmen einer europäischen Lösung wird Deutschland sich beteiligen. Und: Die Hilfe soll nicht von der Haltung der irakischen Regierung abhängig gemacht werden, so der IMK-Vorsitzende Schönbohm. PRO ASYL fordert zügige Aufnahme noch im Dezember. Von Bernd Mesovic. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005378.html


:: 20. Ministerkonferenz EU-Afrika zu Migration und Entwicklung

Am 25. November beraten mehr als 80 Delegationen aus Europa und Afrika über ein mehrjähriges Kooperationsprogramm in den Bereichen Migration und Entwicklung. Die EU hofft, den afrikanischen Teilnehmern mit einer Mischung aus Druck und Anreizen nahe bringen zu können, was sie als Gesamtansatz zur Lösung der Migrationsfrage vertritt: die legale Einwanderung einiger weniger Erwünschter und die Mitwirkung afrikanischer Staaten am Ausbau der Wälle der Festung Europa. medico und PRO ASYL fordern: Keine Koppelung von Entwicklungshilfemitteln an Rückübernahmeabkommen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005379.html


:: 21. PRO ASYL zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge in der EU: Kleinmut mit Verspätung

Als unzureichend betrachtet die bundesweite Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL die von Deutschland angekündigte Aufnahme von 2.500 irakischen Flüchtlingen. Hunderttausende kämpfen im Irak und in den Nachbarstaaten ums Überleben, vegetieren in erbärmlichen Lagern. Die im Frühjahr andiskutierte Aufnahme von Irakern - aus den Kirchen wurde eine Aufnahme von 30.000 gefordert - ist nun auf eine beschämend geringe Zahl reduziert worden und selbst dies ist bislang nur ein Versprechen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005389.html

========================

II. Hinweise

:: Alarm beim Klimaschutz: Merkel muss das Ruder herumreißen. Reden Sie Kanzlerin Merkel mit Ihrer Mail ins Gewissen!

Die Zeit, die Klimakatastrophe noch abzuwenden, läuft uns davon. Dennoch will Kanzlerin Merkel mit ihren EU-Kollegen in Brüssel am 11./12. Dezember ein Klimaschutz-Paket verabschieden, das völlig wirkungslos wäre. Klimaschutz-Instrumente wie der Emissionshandel sollen so sehr aufgeweicht werden, dass die Industrie weiterhin viel zu viel CO2 in die Atmosphäre pusten dürfte. Geht Europa jetzt nicht voran, drohen die internationalen Klimaschutz-Verhandlungen im polnischen Poznan zu scheitern. Das dürfen wir nicht zulassen! Reden Sie Kanzlerin Merkel mit Ihrer Mail ins Gewissen! >>
http://www.campact.de/klima/ml1/mailer


:: Ilisu: Baubeginn trotz Ultimatum

Zehn Tage vor Ablauf des Ultimatums zur Verbesserung des Ilisu-Projekts wurde bekannt, dass die türkische Regierung die Bauarbeiten nicht gestoppt, sondern intensiviert hat. Der europäischen Ilisu-Kampagne liegen aktuelle Fotos vor, die umfangreiche Arbeiten am und im Tigris belegen. Diese Aktivitäten widersprechen den Vorgaben Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, dass die Bauarbeiten im Fluss erst beginnen dürfen, wenn Auflagen im Umwelt-, Kultur- und Umsiedlungsbereich erfüllt sind. Andernfalls drohe die umgehende Kündigung der europäischen Bürgschaftsverträge, so die drei Regierungen. Weiter unter >>
http://www.ippnw.de/presse/presse_2008/index.html?expand=2413&cHash=983d22bb12
Lesen Sie auch die Stellungnahme an Bundeskanzlerin Angela Merkel >>
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Stellungnahme_Ilisuprojekt.pdf
Hier kommen Sie zur Kampagnen-Homepage >>
http://www.stopilisu.com


:: Den Krieg in Afghanistan beenden!

Die Gewalt in Afghanistan nimmt dramatisch zu und fordert immer mehr Opfer. Mit dem Krieg sollten Terroristen bekämpft und Sicherheit geschaffen werden. Diese Ziele wurden verfehlt. Ein Ende der Eskalation der Gewalt ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Ein "Weiter so" mit immer mehr Soldaten darf es daher nicht geben. Verhandlungen und Vereinbarungen können ein Weg sein, den Abzug verantwortbar zu gestalten und das Erreichte zu sichern. Es werden Unterschriften gesucht unter einen Aufruf "Den Krieg in Afghanistan beenden! Die Gewaltspirale durchbrechen, den militärischen Rückzug einleiten". Zur Vollversion des Aufrufes >>
http://www.afghanistankrieg-beenden.de/aufruf.pdf
Zur Aktion >>
http://www.afghanistankrieg-beenden.de/index.html

========================

III. Veranstaltungstermine

:: 06./07.12.2008 - Uni Kassel: "Die Welt nach Bush: Friedlicher? Gerechter? Ökologischer?"

15. Friedenspolitische Ratschlag. VA: Bundesausschuß Friedensratschlag Kassel, Uni Kassel. Kontakt: peter.strutynski@gmx.de. Das vollständige und aktualisierte Programm findet sich hier >>
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/rat/2008/programm.html


:: 11.12.2008 - 19.30 Uhr im DGB-Haus Karlsruhe: "Vernetzte Sicherheit": Aufstandsbekämpfung im Ausland und der Einsatz der Armee im Inneren

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Christoph Marischka. Ob bei den Besatzungsmissionen in Afghanistan oder Irak oder bei sogenannten Friedenseinsätzen wie im Kongo besteht die Aufgabe westlicher Militärs nicht mehr primär darin, eine feindliche Armee niederzuringen, sondern in der umfassenden Kontrolle der Bevölkerung und der Niederschlagung von Aufständen. Im Idealfall soll durch eine Reform der jeweiligen "Sicherheitssektoren", also den Aufbau neuer Geheimdienste, Polizei- und Militäreinheiten eine neue Gesellschaftsordnung entstehen, die sich selbst kontrolliert, aber dauerhaft vom Westen abhängig bleibt. Diesen Zielen, die überwiegend durch das Militär verfolgt werden, sollen sich auch alle zivilen Behörden und Organisationen unterordnen: Humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Polizeibehörden und die Wirtschaftsförderung werden in den militärischen Einsatz integriert, um neoliberale Protektorate aufzubauen. Doch dieser Ansatz der Zivil-Militärischen Zusamme
narbeit bzw. der "vernetzten Sicherheit" bleibt nicht auf Auslandseinsätze beschränkt. Die Soldaten, die im Ausland zunehmend eine Polizeifunktion erfüllen, sollen dies zunehmend auch im Inland tun. Gleichzeitig wird die Polizei im Zuge ihrer Auslandsmissionen militarisiert. Auch der Katastrophenschutz droht, zu einem Anhängsel des Militärs zu werden - ohne eigene Kapazitäten im Bereich der Logistik und ABC-Abwehr. VA: Friedensbündnis Karlsruhe, Rosa-Luxemburg-Forum Baden-Württemberg und Informationsstelle Militarisierung (IMI), Tübingen. Mehr >>
http://www.friedensbuendnis-ka.de/


:: 19.12.2008 - 19.30 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Friedensgala 2008 - Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an POEMA

Am 19.12.2008 findet im Theaterhaus in Stuttgart die FriedensGala 2008 der AnStifter und ihrer Partner mit Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an POEMA – Armut und Umwelt in Amazonien statt. Eine große Gala mit Christoph Haas & Banda Maracatú, Afro-Brazil, Percussion & Gesang. Lebenshaus Schwäbische Alb ist neben vielen anderen wieder Partner des Projekts der AnStifter und der Friedensgala. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005366.html


:: 22. - 24.01.2009 - Evang. Akademie Bad Boll: Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. Aktuelle Themen und Angebote

Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler stehen seit langem im Mittelpunkt der Integrationsbemühungen. Oft sind es ganz spezifische Fragen und Probleme, die ihre Situation bestimmen. Damit und mit den besonderen Angeboten für diese Personengruppe wird sich diese Tagung befassen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html

-----------
Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de



--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Konto-Nummer 802 333 4800, GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67 (Internationalae Bankverbindung: IBAN: DE36430609678023334800, BIC: GENODEM1GLS). Spendenbestätigung wird ab 25 € automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung - ErstspenderInnen bitte unbedingt Anschrift angeben!. Danke!!!

Wir sind sehr daran interessiert, dass unsere Newsletter weiterverbreitet werden. Allerdings bitte daran denken: vor einer Weiterleitung möglichst den nachfolgenden Link zum Abmelden löschen, sonst kann es zu unliebsamen Komplikationen kommen!

Wenn sie zukünftig keinen Newsletter von uns erhalten möchten, dann klicken sie bitte auf den folgenden Link: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/u/newsletter/

Mailing List Powered by Dada Mail
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/what_is_dada_mail/



<< Previous: Lebenshaus-Newsletter - Bitte um Unterstützung

| Archive Index |

Next: Lebenshaus-Newsletter vom 15.12.2008 >>

(archive rss , atom )

this list's archives:


Der Newsletter des Vereins Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Subscribe to Lebenshaus-Newsletter:

|

Powered by Dada Mail 2.10.13
Copyright © 1999-2007, Simoni Creative.