Date: November 19th 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute möchte ich einen Text von Helmut Gollwitzer an den Anfang des Newsletters stellen, auf den ich vor ein paar Tagen wieder gestoßen bin.


Leben heißt Hoffen.
Jeder Atemzug ist ein Hoffnungsakt.
Denn in jedem Augenblick
geht es um den nächsten Augenblick,
um die nächste Zukunft.
Wenn die Resignation das Hoffen
sofort als Illusion denunziert,
wenn das Hoffen matt wird
unter der Last der Resignation,
dann wird auch das Leben matt,
entschlusslos,
ohne Zukunftsperspektive,
eingeengt nur auf die nächsten Notwendigkeiten
und aufs kleine private Wohl
für die paar Lebensjahre.
Mehr zu hoffen ist uns nicht erlaubt.
Die starken Argumente der Resignation
verbieten jedes Mehr.

(Helmut Gollwitzer)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Wie im Schlaraffenland

:: 02. Friedensorganisationen zur Bundestags-Abstimmung: Mandat für "Operation Enduring Freedom" ablehnen!

:: 03. 70. Jahrestag der Pogromnacht: Mahnung zum entschiedenen Eintreten gegen alle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt

:: 04. "Die Rassisten sind nicht mehr in der Mehrheit"

:: 05. Ja, Du kannst es!

:: 06. Regierungsbildung: Hier reformiert das Establishment

:: 07. Obama siegt! Weiter Druck machen - auch "nach den Wahlen"

:: 08. Paradigmenwechsel: Ein neues, großes Ja

:: 09. Im Sog des Augenblicks

:: 10. USA-Raketenabwehr: Moskau hat allen Grund, beunruhigt zu sein

:: 11. Ein unvergesslicher Augenblick

:: 12. Die israelische Blockade - ihr wahres Ziel

:: 13. Mut zur Zukunft: Perestroika des Kapitals

:: 14. G 20-Gipfel: Alchemistentreffen

:: 15. Krise und Katharsis: Das Blut der schwarzen Schafe fließt in Strömen

:: 16. Kolumbien: Zuckerrohr und Peitsche

:: 17. Strahlen bis in alle Ewigkeit: Planen für eine Million Jahre

:: 18. "Eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung" - Proteste gegen Castor-Transport stärker als erwartet

:: 19. AtomkraftgegnerInnen haben 48 Stunden Zufahrt zum Zwischenlager blockiert

:: 20. "Gorleben ist politisch nicht durchsetzbar"

:: 21. Brasilien will Regenwald zur Zerstörung freigeben

:: 22. Was hat Armut und Umwelt mit Frieden zu tun?

:: 23. Nachruf: Miriam Makeba (1932-2008)

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Wie im Schlaraffenland

Irreführende Hoffnung: Mit staatlichen Konjunkturhilfen allein ist es nicht getan. Wir sollten dreierlei auf einmal abschaffen: alle Formen der modernen Lohnsklaverei, die "Option" zum Kriegführen und den Zinswucher. Von Eugen Drewermann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005358.html


:: 02. Friedensorganisationen zur Bundestags-Abstimmung: Mandat für "Operation Enduring Freedom" ablehnen!

Vor der Abstimmung des Bundestages am Donnerstag über die Verlängerung des "Operation Enduring Freedom" (OEF)-Mandats der Bundeswehr fordern das Komitee für Grundrechte und Demokratie und das Netzwerk Friedenskooperative die Abgeordneten auf, dem Antrag der Bundesregierung die Zustimmung zu verweigern. Eine weitere Zustimmung des Bundestags zum OEF-Mandat bedeute die Beteiligung am weltweit geführten völkerrechtswidrigen Krieg der USA und ihrer Verbündeten, auch wenn die Bundeswehr unter direktem OEF-Mandat "nur" noch am Horn von Afrika und im Mittelmeer vertreten ist. Einen solchen fortgesetzten Verstoß gegen das Völkerrecht dürfe der Bundestag nicht mehr mittragen. Von Martin Singe und Manfred Stenner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005359.html


:: 03. 70. Jahrestag der Pogromnacht: Mahnung zum entschiedenen Eintreten gegen alle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt

Bei einer Mahnwache zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2008 in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) hielt Michael Schmid eine Ansprache, in der auf die Ereignisse am 9. November 1938 einging und darauf, warum es wichtig ist, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Diktatur mahnend wach zu halten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005352.html


:: 04. "Die Rassisten sind nicht mehr in der Mehrheit"

Michael Moore kommentiert in einem persönlichen Brief den Wahlsieg von Barack Obama. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005348.html


:: 05. Ja, Du kannst es!

Im Juli 2004 stand der Parteitag der Demokratischen Partei an, auf dem John Kerry zum nächsten Präsidentschaftskandidaten gekürt werden sollte. Das Organisationskomitee musste entscheiden, wer die Schlüsselrede halten sollte. Nach der amerikanischen Tradition gibt diese Rede den Grundton für den gesamten Parteitag an. "Vielleicht sollten wir dieses Mal einen schwarzen Redner haben?", fragte jemand. "Eine gute Idee", antwortete der Vorsitzende. "Aber wen?" Mit zögerlicher Stimme sagte jemand, er habe neulich in Chicago einen jungen Burschen mit einem komischen Namen getroffen: "Er ist schwarz und ein ausgezeichneter Redner. Vielleicht sollten wir es mit ihm versuchen?" Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005350.html


:: 06. Regierungsbildung: Hier reformiert das Establishment

Bei Obamas "Übergangsteam" ist schwer auszumachen, worin das "Wagnis der Hoffnung" bestehen soll. Und was vor ein paar Monaten nur schwer vorstellbar war: Bei der Diskussion über Obama und seine Regierung kommen Außen- und Militärpolitik kaum vor. Die in Aussicht stehenden Mitglieder des neuen außen- und militärpolitischen Stabes werden die schlimmsten Auswüchse der Bush-Politik rückgängig machen. Aber sonst wird sich wohl nicht so viel verändern. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005360.html


:: 07. Obama siegt! Weiter Druck machen - auch "nach den Wahlen"

Seit der Geburt der USA kämpften die Bürger für mehr Demokratie für alle. Es ging langsam voran. Zuerst setzten sie sich für das Wahlrecht ein, dann kam die Zeit der Bürgerrechtsbewegung und die Bürgerrechtsgesetzgebung. Die Kämpfe um ein Wahlrecht für alle, darum, dass jede abgegebene Stimme zählt, dauern selbst heute noch an. Doch jetzt öffnet sich ein neues Fenster der Möglichkeiten. Was viele vor einigen Jahren noch für unmöglich gehalten hätten, ist heute Realität. Ein afrikanischer Amerikaner wird die Vereinigten Staaten lenken. Doch diese Tatsache allein gewährleistet noch nicht die Gleichheit. Es muss weiter mobilisiert werden - nicht nur, weil Obama oder die Abgeordneten vom Kurs abweichen könnten, sondern auch, um Tag für Tag mehr an der Demokratie beteiligt zu werden. Von Michael Fox. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005353.html


:: 08. Paradigmenwechsel: Ein neues, großes Ja

Wenn die Linke so antiamerikanisch wäre, wie immer behauptet wird, hätte sie sich dann so für Obama begeistern können? Von Marina Achenbach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005368.html


:: 09. Im Sog des Augenblicks

Kaum stand Barack Obamas Wahlsieg vor gut einer Woche fest, schien nur noch zu zählen: Was wird er nun machen, um das versprochene andere Amerika zu schaffen? Welchen Wandel wird es geben? Aber hat Obama nicht schon mit der landesweit und über die Grenzen hinaus erweckten Begeisterung einen wichtigen Schritt getan? Oder muss er erst in der Tatwelt glaubhaft machen, was ihn beseelt? Es ist die typische Skepsis der Moderne: Wirklich ist erst, was gemacht wird. Schöne Träume gehören ins Feuilleton.Von Horst-Eberhard Richter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005369.html


:: 10. USA-Raketenabwehr: Moskau hat allen Grund, beunruhigt zu sein

Das Raketenabwehrprogramm der USA sorgte in den vergangenen Jahren für allerlei politische Divergenzen insbesondere mit Russland. Auch nachdem die Stationierungsabkommen mit Polen und Tschechien klar sind, bleibt der Unmut gegen diese neue Spirale des Wettrüstens groß. Zumal inzwischen neue technische Entwicklungen bekannt wurden. Das Pentagon lässt Abfangsysteme mit Streumunition entwickeln und verschiebt so das Kräftegewicht. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005370.html


:: 11. Ein unvergesslicher Augenblick

Als ich Anwar Sadat dies erzählte, lachte er. "In dem Augenblick, als die Tür Ihres Flugzeuges sich öffnete, hielten alle Israelis den Atem an. Ich lebte damals in einer der Hauptstraßen Tel Avivs, und in jenem Augenblick sah ich auf die Straße unter mir. Sie war völlig leer. Nichts bewegte sich, außer einer Katze, die wahrscheinlich schnell nach Hause eilte, um fernzusehen." Seit jenem Augenblick sind in ein paar Tagen 31 Jahre vergangen - es war einer der größten Augenblicke unseres Lebens. Aus aktuellem Anlass erinnerte ich mich neulich an dieses Ereignis. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005363.html


:: 12. Die israelische Blockade - ihr wahres Ziel

Israel hat seinen Würgegriff um Gaza verstärkt - seit einer Woche gibt es keine Lieferungen in den Gazastreifen mehr. Für Gazas 1,5 Millionen Einwohner hat dies unmittelbare und dramatische Folgen. Weil Treibstoff nicht mehr in den Gazastreifen gelassen wird, musste Gazas einziges Kraftwerk abgeschaltet werden. Die Folge - ein Blackout. Letzte Woche gingen Palästinenser mit Kerzen in den Händen auf die Straße und protestierten. Auch eine Krise in der Wasserversorgung und ein großes Hygieneproblem stehen bevor. Von Jonathan Cook. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005371.html


:: 13. Mut zur Zukunft: Perestroika des Kapitals

Die nächste Krise kommt bestimmt - dann sollte die Gesellschaft besser vorbereitet sein als heute. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005347.html


:: 14. G 20-Gipfel: Alchemistentreffen

Beim Treffen der G 20 in Washington ist der Handlungsdruck enorm, schon weil die Billionen an "gierige" Banker gerechtfertigt werden müssen. Die Finanzmarkt-Regeln zu verändern, das könnte von heute auf morgen geschehen, würde das nicht schwere Interessenkonflikte heraufbeschwören und das Geschäftsmodell großer Banken tangieren. Ebenso wenig erscheint es vorstellbar, dass einer diskreditierten Institution wie dem Internationalen Währungsfonds jetzt eine Reformer-Rolle zuerkannt wird. Wie viele Brot- und Schulden-Unruhen in wie viel Ländern hat der IWF zu verantworten? Ohne Reform dieser Institution wird es keine Reform der internationalen Finanzarchitektur geben. Doch die Systemfrage wird auf dem G 20-Gipfel sicher nicht gestellt. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005362.html


:: 15. Krise und Katharsis: Das Blut der schwarzen Schafe fließt in Strömen

Das Desaster ist längst nicht überstanden, das Schlimmste kommt noch. Wir erleben immerhin die erste wirkliche Weltfinanzkrise, die so gut wie alle Länder und Finanzmärkte der Welt zugleich erfasst, in der die Börsen- und Bankenkräche in einer Region fast sofort Börsen- und Bankenkräche in anderen Regionen nach sich ziehen. Doch der Kapitalismus tritt zur großen Selbstreinigung an, um zu bleiben, was er ist. Von Michael R. Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005364.html


:: 16. Kolumbien: Zuckerrohr und Peitsche

Gewalt, Desinformation, Hinterlist - das Land wird immer mehr zu einer Militärdiktatur, und die FARC-Guerilla hat ihren Anteil daran. Präsident Alvaro Uríbe hält seine Politik für Notwehr. Von Raul Zelik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005349.html


:: 17. Strahlen bis in alle Ewigkeit: Planen für eine Million Jahre

Mittlerweile hat die Politik gelernt, dass ein nationales Endlager für hochradioaktiven Müll eine breite Zustimmung erfordert. Doch wie erhält man sie? Von Connie Uschtrin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005356.html


:: 18. "Eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung" - Proteste gegen Castor-Transport stärker als erwartet

Zu den laufenden Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer: "Die Kette der Atommüll-Skandale und das Gerede von Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke hat viele Menschen wachgerüttelt. Statt des Comebacks der Atomenergie erleben wir in diesen Tagen die Renaissance der Anti-Atom-Bewegung. Wir sind wieder da." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005351.html


:: 19. AtomkraftgegnerInnen haben 48 Stunden Zufahrt zum Zwischenlager blockiert

X-tausendmal quer bewertet die 48stündige Blockade des Zwischenlagers und die Proteste der vergangenen Tage als wichtigen politischen Erfolg. Jochen Stay, Sprecher der Initiative, sagte: "Die Anti-Atom-Sonne scheint so kräftig, wie seit langem nicht mehr. Die Anti-Atom-Bewegung hat gezeigt, dass man mit ihr rechnen muss." 48 Stunden lang hat die Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer mit einer gewaltfreien Sitzblockade die Zufahrt zum Zwischenlager in Gorleben blockiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Blockade verbrachten zwei Nächte auf der Straße, geschützt von Strohsäcken, Plastikplanen und Decken. Am Montag um 13.15 Uhr begann die Polizei mit der Räumung der Sitzblockade. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005355.html


:: 20. "Gorleben ist politisch nicht durchsetzbar"

Nach tage- und nächtelangen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben fordern die Atomkraftgegner politische Konsequenzen. "Jetzt sollte die Bundeskanzlerin eingestehen, dass auch ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben politisch nicht durchsetzbar ist", so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ebenfalls Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ihren Pro-Atom-Kurs endlich aufzugeben. Das enorme Widerstandspotential rund um den Castortransport habe gezeigt, dass das Setzen der Atomkraftbefürworter auf ein Erlahmen der Anti-AKW-Stimmung keine Grundlage habe. Ein Sofortausstieg aus der Atomenergie sei Voraussetzung für eine neue Endlagersuche. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005357.html


:: 21. Brasilien will Regenwald zur Zerstörung freigeben

Brasiliens Kongressabgeordnete entscheiden am 19. November über die Zukunft des Amazonasregenwaldes. Stimmen sie einer Änderung des bestehenden Waldnutzungsgesetzes zu, besiegeln sie die großflächige Zerstörung eines der letzten großen Regenwaldgebiete. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005365.html


:: 22. Was hat Armut und Umwelt mit Frieden zu tun?

Wer mit dem Auto die Transamazonika entlang fährt, der sieht und spürt es am eigenen Leib, dass es gewaltvoll zugeht in dieser Weltregion. Tausende von Hektar verbrannte Erde, angekohlte Baumreste und flüchtende Tiere. Stattdessen Tausende Rinder, um die Welt mit Fleisch zu versorgen. Gewalt gegen die Natur ... die das Gesicht Amazoniens verändert. Von Gerd Rathgeb. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005367.html


:: 23. Nachruf: Miriam Makeba (1932-2008)

Miriam Makeba, die am Montag im Alter von 76 Jahren gestorben ist, wurde zu Recht seit einem halben Jahrhundert als die Stimme Afrikas wahrgenommen - und "Stimme" ist hier im doppelten Sinn zu verstehen: als jene, die das Verbrechen der Apartheid in der Welt verkündet hat, und als jene, die uns eine bis dahin kaum bekannte Musik vorsang, lange ehe Paul Simon und andere Weltreisende ihre Rhythmik und ihre Harmonien für sich nutzbar machten. Von Thomas Rothschild. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005361.html

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II. Hinweise

:: Jetzt Online-Petition unterzeichnen: Atomwaffen aus Deutschland abziehen und nukleare Teilhabe beenden

In einer gemeinsamen Petition fordern eine Reihe von Friedensorganisationen ein atomwaffenfreies Deutschland als Schritt zur Abschaffung aller Atomwaffen. Die Übergabe der Petition an den Bundestag ist für Ende November vorgesehen.
Ihre/Deine Hilfe ist wichtig! Bitte die Petition gleich hier online unterschreiben >>
http://www.atomwaffen-abschaffen.de


:: Kunst für eine Welt ohne die Geisel atomarer Bedrohung.

Als Unterstützung für die Kampagne: unsere zukunft - atomwaffenfrei, entwickelten 10 Künstlerinnen und Künstler, Arbeiten zu dem Thema "Vor der eigenen Türe kehren", denn noch immer lagern 20 Atomwaffen in Deutschland. Seit 16. November werden die Originale bei e-bay versteigert. Dort werden sie Schritt für Schritt eingestellt. Die Arbeiten können in einer virtuellen Ausstellung betrachtet werden unter >>
http://www.atomwaffenfrei.de


:: Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes: Petition des Grundrechtekomitees

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat am 13. November 2008 die Petition für die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes dem Bundestag übergeben, die bislang von über 3.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützt wird. Die Petition hat jetzt ein Aktenzeichen: Pet 3-16-11-2174-044585. Solange die Petition bearbeitet wird, kann man sich unter dem Aktenzeichen noch der Petition anschließen. Für die Petition kann also weiterhin geworben werden. UnterstützerInnen senden den unterzeichneten Petitionstext bitte an das Komitee für Grundrechte und Demokratie, Aquinostr. 7-11, 50670 Köln. Die Petition findet sich unter >>
http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/petition-asylblg.pdf

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III. Veranstaltungstermine


:: 19.11. 2008 - 19.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Krieg oder Frieden im Nahen Osten?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Clemens Ronnefeldt, dem Friedensreferenten des Internationalen Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig), der im Oktober 2008 an einer Pax-Christi-Delegationsreise nach Israel und Palästina teilnimmt. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Pax Christi, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : DFG-VK, c/o Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270


:: 22.11.2008 - 10:30 - 18:30 in Augsburg, Annahof 4: Atomkraftwerke und die Folgen

Fachtagung für UmweltschützerInnen. Die Kinderkrebsstudie hat bewiesen: Je näher Kleinkinder an Kernkraftwerken wohnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Umstritten ist noch, auf welche Weise die Kernkraftwerke den Krebs verursachen. Referenten sind Dr. Alfred Körblein, Prof. Edmund Lengfelder, Reinhold Thiel, Wolfgang Neumann, Raimund Kamm und Christine Kamm. VA: Verein FORUM, IPPNW, Bund Naturschutz, Petra Kelly Stiftung. Flyer zum Download >>
http://www.atommuell-lager.de/081122-KiKK-Fachtagung-Augsburg.pdf


:: 05.-07.12.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Politik braucht Poesie. Zur Aktualität Erich Frieds

Zwanzig Jahre nach Erich Frieds Tod ist die ihm eigene Kombination von Politik und Poesie mehr denn je aktuell. Mit Freunden und Verwandten Erich Frieds werden wir seine zeit- und raumübergreifende Dichtung auf einer internationalen Tagung lebendig werden lassen. Mehr >> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 12.-14.12.2008 - Evang. Akademie 2008 Bad Boll: Frauen in der kurdischen Gesellschaft. Ihre Rechte, ihre Beteiligung im Bundesland Kurdistan/Irak und in der Türkei

Wie steht es um die Frauenrechte im Nordirak und in der Türkei? Welche Chancen haben Frauen in Schule, Ausbildung und Beruf? Wie können sie sich an der Zukunft ihres Landes politisch beteiligen? Welche Rolle spielen dabei die politischen Parteien? Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 19.12.2008 - 19.30 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Friedensgala 2008 - Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an POEMA

Am 19.12.2008 findet im Theaterhaus in Stuttgart die FriedensGala 2008 der AnStifter und ihrer Partner mit Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an POEMA – Armut und Umwelt in Amazonien statt. Eine große Gala mit Christoph Haas & Banda Maracatú, Afro-Brazil, Percussion & Gesang. Lebenshaus Schwäbische Alb ist neben vielen anderen wieder Partner des Projekts der AnStifter und der Friedensgala. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005366.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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