Date: October 22nd 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

15 Jahre aktiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie:
Lebenshaus Schwäbische Alb feiert Jubiläum

Am 25. Oktober wird dieses 15-jährige Jubiläum gefeiert.
Aus diesem Anlass findet ein Konzert mit dem schwäbischen
Liedermacher Thomas Felder statt. Bereits nachmittags
sind unsere Mitglieder, Freundinnen und Freunde ins
Lebenshaus eingeladen. Dort wird die Feier des Jubiläums
verbunden mit einer Besichtigung des energetisch neu
sanierten Gebäude.
Informationen, Bilder und Zuschriften zum Jubiläum. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005314.html


Liebe Freundinnen und Freunde,

Vor 25 Jahren war für hunderttausende Menschen ein besonderer Tag. Damals fanden die größten Friedensdemonstrationen in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Besonders herausragend war die Menschenkette über eine Strecke von 108 Kilometer von Stuttgart nach Neu-Ulm, an der sich rund 400.000 Menschen beteiligten. An dieser Stelle wurde bereits daran erinnert. Im heutigen Newsletter gibt es Hinweise zu diesem denkwürdigen Ereignis.

Heute ein bedenkenswerter Satz von Charlie Chaplin, der als komischster Mann der Welt in die Geschichte eingegangen ist.

Wenn wir keine Visionen
und Träume mehr haben,
hört der Kampf
für eine andere Zeit auf.

(Charles Chaplin,
zit. nach: Reich Gottes - jetzt!
Impulse für jeden Tag des Jahres 2008)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Größte Friedensdemos der Bundesrepublik vor 25 Jahren

:: 02. Die größte Schande unserer Zeit

:: 03. Nachhilfe für Umweltminister Gabriel am Welternährungstag: "Agrosprit macht Hunger"

:: 04. Sambische und deutsche Milchbauern fordern faire Handelspolitik der EU

:: 05. Welt-Ernährungstag: Kein Milliarden-Paket gegen den Hunger

:: 06. Wasser für den Frieden - Dom Luiz Cappio bekommt einen internationalen Preis verliehen

:: 07. Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität "Wasser für den Frieden"

:: 08. Raus aus Afghanistan: Chronik einer angekündigten Niederlage

:: 09. Robert Gates und die Drogen

:: 10. IPPNW kritisiert Mandatsverlängerung für Afghanistan: Es gibt glaubwürdige Friedensalternativen für das Land!

:: 10. Schurke oder Unschuldslamm? Der Iran und sein umstrittenes Atomprogramm

:: 11. Die Juden Akkos warnen

:: 12. Brennt Akko?

:: 13. China: Zauberlehrlinge im Weltall

:: 14. Gabriel versteckt brisante Klimastudie

:: 15. Wohlstand nur für die Gebildeten

II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Größte Friedensdemos der Bundesrepublik vor 25 Jahren

Das Netzwerk Friedenskooperative erinnert an die größten Friedensdemonstrationen in der Geschichte der Bundesrepublik vor 25 Jahren und reklamiert auch für heute die Beachtung der Warnungen vor militärischen Sackgassen und der Vorschläge für konstruktive, zivile Bearbeitung von Konflikten. Am 22. Oktober 1983 fanden die größten Friedensdemonstrationen statt, die es jemals in der Bundesrepublik Deutschland gab. In Bonn, Hamburg, Berlin und Süddeutschland gingen weit über eine Million Menschen auf die Straße, um gegen die geplante Stationierung neuer Atomraketen zu demonstrieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005313.html


:: 02. Die größte Schande unserer Zeit

Vor acht Jahren haben die reichen Industriestaaten versprochen, die Zahl der damals 830 Millionen Hungernder bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Doch die brutale Wirklichkeit sieht ganz anders aus: 2006 hungerten 850 Millionen Menschen und jetzt im Jahr 2008 sind es 923 Millionen. Der Hunger von Millionen ist der größte Skandal unserer Zeit. Für die Rettung der Banken sind in den letzten Tagen unvorstellbar hohe Summen locker gemacht worden. Aber die Rettung von Menschenleben vor dem brutalen Hungertod soll unmöglich sein? Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005312.html


:: 03. Nachhilfe für Umweltminister Gabriel am Welternährungstag: "Agrosprit macht Hunger"

Der 16. Oktober ist Welternährungstag. Das klingt nach Essen für alle. Doch immer mehr Teller bleiben leer. Seit Grundnahrungsmittel wie Getreide und Speiseöle als Agrosprit in Autotanks und Blockheizkraftwerken verbrannt werden, explodieren weltweit die Nahrungsmittelpreise, werden die Vorratslager geplündert und machen sich akute Nahrungsmittelknappheit und Hunger breit. Unter dem Motto "Agrosprit macht Hunger" haben am 16. Oktober verschiedene Organisationen mit leeren Kochtöpfen und Großpuppen in Berlin gegen die Verwendung von Nahrungsmitteln als Treibstoff protestiert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005303.html


:: 04. Sambische und deutsche Milchbauern fordern faire Handelspolitik der EU

Zum Welternährungstag fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM), die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch eine Neuausrichtung in der Landwirtschafts- und Handelspolitik. Die EU darf afrikanische Länder nicht zur Marktöffnung zwingen. Bei der anstehenden Reform der Milchmarktordnung muss sich das Bundeslandwirtschaftsministerium dafür einsetzen, dass Bauern in Europa und in Afrika faire Preise erhalten, die ein Leben in Würde ermöglichen. Deshalb muss die Milchproduktion an dem Bedarf ausgerichtet werden und die Exportsubventionen sind dauerhaft abzuschaffen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005304.html


:: 05. Welt-Ernährungstag: Kein Milliarden-Paket gegen den Hunger

Innerhalb von 14 Monaten ist der Preis für Reis in Bangladesch um 66 Prozent gestiegen. Im Senegal schnellte der Weizenpreis um 100 Prozent in die Höhe, in Somalia sogar um 300 Prozent. "Man sollte meinen, dass auch die Millionen Kleinbauern in den armen Ländern vom jüngsten Anstieg der Nahrungsmittelpreise profitieren", sagt Marita Wiggerthale, Handelsexpertin von Oxfam Deutschland. "Doch das trifft nicht zu." Der rasante Anstieg der Lebensmittelpreise nützte vielmehr lediglich wenigen internationalen Lebensmittelkonzernen und Supermarktketten. Dies geht aus der Oxfam-Studie Double Edged Prices hervor. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005305.html


:: 06. Wasser für den Frieden - Dom Luiz Cappio bekommt einen internationalen Preis verliehen

Vom 16. bis 19. Oktober werden in Sobradinho im Norden von Bahia (Brasilien) tausende von Menschen zur fünften Wasser-Wallfahrt (Romaria das Águas) erwartet. Als Höhepunkt der Wallfahrt wird Dom Luiz Cappio und den Organisationen und Sozialen Bewegungen, Völkern und traditionellen Gemeinschaften, die sich für die Wiederbelebung des São Francisco und gegen das Umleitungsprojekt stark machen, der Internationale Friedenspreis von Pax Christi International verliehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005301.html


:: 07. Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität "Wasser für den Frieden"

Während der Welternährungswoche werden die sozialen Bewegungen der Rio São Francisco Region und des Nordostens Brasiliens, die Via Campesina Brasilien und Pax Christi International, am 18. Oktober einen Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität durchführen. Dieser Aktionstag ist eingebunden in die Kampagne der Via Campesina gegen genetisch veränderte Pflanzen und führt die Bewegung des solidarischen Fastens fort, die aus Solidarität mit Bischof Dom Cappio entstanden ist, der Ende 2007 mit 24 Tagen des Fastens und Betens gegen das Projekt der Ableitung von Wassers des Rio São Francisco protestierte. Die teilnehmenden Organisationen rufen dazu auf, sich dem Welttag des Fastens für Frieden und Ernährungssouveränität anzuschließen und damit für die Verteidigung des Zugangs zu Wasser und gesunden Lebensmitteln als Menschenrecht, sowie für die kleinbäuerliche Landwirtschaft einzutreten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005302.html


:: 08. Raus aus Afghanistan: Chronik einer angekündigten Niederlage

Militärisch hat die NATO den Krieg um Afghanistan längst verloren. Immer mehr Soldaten bringen dem Land immer weniger Sicherheit. Mehr als 70.000 Soldaten der Koalitionstruppen haben außerhalb ihrer Militärbasen nur sehr punktuell so etwas wie Bewegungsfreiheit, und die Zahl der "Sicherheitszwischenfälle" nimmt kontinuierlich zu. Das politische Eingeständnis dieser Niederlage wird jedoch durch immer härtere Militärschläge und durch den massiven Ausbau der Truppenpräsenz möglichst lange hinausgeschoben. Die Frage, die sich heute stellt, ist nicht, ob es einen militärischen Sieg geben kann, sondern wie viele Zehntausende zusätzliche Soldaten noch in das Land am Hindukusch geschickt werden, wie viele Milliarden an Steuergeldern für diesen Krieg noch ausgegeben werden und, vor allem, wie viele Zivilisten mit ihrem Leben für die rücksichtslose Machtpolitik der NATO-Staaten zahlen müssen, bis die NATO-Führung ihre Niederlage endlich eingesteht. Von Claudia Haydt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005299.html


:: 09. Robert Gates und die Drogen

Während Kanzlerin Merkel den Eindruck erweckt, man brauche nur mehr Soldaten nach Afghanistan zu schicken und könne dort so weitermachen wie bisher, scheint für das Weiße Haus ein Strategiewechsel nicht ausgeschlossen. Bei einiger Fantasie ließe sich der sogar als Einstieg in eine Exit-Strategie deuten. Mit General Douglas Lute sondiert derzeit einer der Militärberater von George Bush die Lage am Hindukusch, um zu klären, welchen Sinn eine andere Strategie haben könnte. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005316.html


:: 10. IPPNW kritisiert Mandatsverlängerung für Afghanistan: Es gibt glaubwürdige Friedensalternativen für das Land!

Die IPPNW kritisiert die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan durch eine Mehrheit des Bundestages. "Das ist eine verheerende Strategie des weiter so und des immer mehr so. Wann wird verstanden, dass der 'Krieg gegen den Terror' militärisch nicht zu gewinnen ist?", fragt Jens-Peter Steffen, Friedenspolitischer Sprecher der IPPNW: "Dabei gibt es doch Alternativen, an denen ein Dialog mit allen politischen Kräften Afghanistans ansetzen kann. Die Grundlage dafür sind aber konkrete militärische Abzugspläne!" >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005308.html


:: 10. Schurke oder Unschuldslamm? Der Iran und sein umstrittenes Atomprogramm

Im Streit um das iranische Nuklearprogramm wird häufig nur in Schwarzweiß gemalt. Die Schattierung richtet sich dabei nach der politischer Ausrichtung des Betrachters und die Rollen sind klar verteilt: Für die einen gilt der Iran als heimlicher Atomwaffenaspirant, der illegal an der Bombe bastelt. Wenn überhaupt könnten ihn nur Druck und Gewalt daran hindern. Entsprechend dem anderen Szenario gibt Teheran das verfolgte Unschuldslamm, das nichts Schlimmes im Schilde führt und die Nuklearenergie ausschließlich friedlich nutzen will. Trotzdem aber werde es haltlos verdächtigt. Möglicherweise aber ist die Wahrheit komplizierter und erfordert, einige grundlegende Zusammenhänge etwas genauer anzuschauen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005298.html


:: 11. Die Juden Akkos warnen

Eine junge Frau mit Kopftuch und einem Baby im Arm stand gestern hinter einem vergitterten Fenster und schrie: "Holt die Araber hier raus! Wir wollen sie nicht ... sie haben unser Leben hier zur Hölle gemacht ...". Die Rollläden der benachbarten Wohnung sind zerschmettert. Ihre früheren Bewohner, die Familie von Mahmoud Samary, sind weggegangen; sie sind vorrübergehend vor dem Steinhagel auf ihre Wohnung geflohen. Die junge Frau schreit weiter: "Sie sollen weggehen. Die Araber holen sich unsere Mädchen." Es war Samstagnachmittag in der Nr. 18 der Burlastraße in Akko - Teil eines übervölkerten, schändlich vernachlässigten Wohnprojekts, in dem drei arabische und 29 jüdische Familien in einem einzigen Gebäude wohnen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005311.html


:: 12. Brennt Akko?

Nur wenige Städte in der Welt können sich solch einer stürmischen und bewegten Geschichte wie Akko rühmen, dem Haupthafen des Landes. Während einiger seiner historischen Perioden gab es in Akko auch eine kleine jüdische Gemeinde, aber es war nie eine jüdische Stadt. Im 1948er-Krieg wurde Akko vom israelischen Militär besetzt, und seitdem hat es unter israelischer Herrschaft gelebt: 60 Jahre aus einer Geschichte von 5.000 Jahren und länger. Dies ist der Hintergrund der Ereignisse der letzten Woche in Akko, wo in wenigen Minuten 60 Jahre "Koexistenz" ausgelöscht waren. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005310.html


:: 13. China: Zauberlehrlinge im Weltall

Auf Olympia folgen die "Taikonauten" - und China kann sich erneut über sich selbst freuen. Und diesmal müsste doch auch der Westen Lob spenden. Denn die kommende Großmacht bewegt sich auf einem vorgezeichneten, allseits anerkannten, von vielen bewunderten Weg: Nach Russen, Amerikanern und Europäern können nun auch Chinesen außerhalb der Raumkapsel schweben und arbeiten können. In dieser Logik der Nachfolge aber liegt gerade das Problem. Chinas "Taikonauten" ahmen wieder nur den Westen nach - ein eigenes Ziel haben sie nicht zu bieten. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005300.html


:: 14. Gabriel versteckt brisante Klimastudie

Die Bundesregierung kann ihre Klimaschutzziele nur noch erreichen, wenn keine weiteren Kohlekraftwerke gebaut werden. Das sagt nicht nur Greenpeace - zu diesem Ergebnis kommt auch die Leitstudie 2008 des Bundesumweltministeriums. Sie wurde am Donnerstag ganz still auf die BMU-Homepage gestellt. Die übliche Pressekonferenz fiel aus. Nicht weiter verwunderlich ... >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005309.html


:: 15. Wohlstand nur für die Gebildeten

Merkel wirbt für Gerechtigkeit, hat aber für die sozial Schwächeren nicht ein einziges Angebot in der Tasche. Von Christoph Butterwegge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005315.html

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II. Hinweise

:: Heute in der Landesschau Baden-Württemberg: 25. Jahrestag der Menschenkette Stuttgart/Neu-Ulm

Am heutigen 22.10.08 jährt sich zum 25. Mal der Tag, an dem zwischen Stuttgart und Neu-Ulm eine Menschenkette gebildet wurde, um damit gegen die "Nachrüstung" zu protestieren. In der Landesschau Baden-Württemberg (18.45 - 19.45 Uhr) soll es heute hierzu einen ca. 5-minütigen Beitrag geben. Wiederholung am Donnerstag früh um 8.00 Uhr.
Bei www.tagesschau.de gibt es unter dem Titel: "Die nukleare Bedrohung nimmt wieder zu" sehr gut aufbereitete Informationen zur Friedensbewegung und zur atomaren Situation damals und heute >> http://www.tagesschau.de/inland/friedensbewegung100.html
In der Stuttgarter Zeitung ist gestern zu dem Menschenketten-Jubiläum ein interessanter Artikel erschienen >> http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1851623
Eine Erinnerung an die damalige Menschenkette findet sich ebenfalls unter >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005287.html


:: Neu erschienen: Dossier IV der Kooperation für den Frieden: Der Afghanistan-Konflikt

Andreas Buro hat eine weitere Arbeit zur zivilen Transformation und Bearbeitung der leider so zahlreichen militärischen Konflikte unserer Welt vorgelegt. Der derzeitige Afghanistankrieg hat für die deutsche Politik und die Friedensbewegung eine hohe Bedeutung, findet doch in Afghanistan der größte und sich ständig ausweitende Auslandseinsatz der Bundeswehr statt. Die deutsche Kriegsbeteiligung dort ist ein wichtiger Faktor in der Militarisierung der Außen- und Innenpolitik, ja in der Militarisierung der gesamten Gesellschaft. Nicht die einzige, aber eine bedeutsame Möglichkeit, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen, sieht die Kooperation für den Frieden darin, Alternativen zum militärischen Konfliktaustrag zu veröffentlichen und zu diskutieren. Das Dossier IV: Der Afghanistan-Konflikt ist gedruckt als 32-seitige Broschüre im DIN A5-Format erschienen. Es kann online über ein Formular bei der Friedenskooperative bestellt werden >> http://www.friedenskooperative.de bzw. unte
r
http://www.friedenskooperative.de/cgi-bin/bestell.pl?matnr31artnr=d4&bestaetigung=Produktinfo31#rubrik2


:: Neu erschienen: Forum Pazifismus Heft 19

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Forum Pazifismus ist mit einer neuen Ausgabe finden sich u.a. Beiträge von Andreas Buro (Alternativen zur Gewalteskalation - Einschätzungen zum Kaukasus-Krieg), Clemens Ronnefeldt (Internationale jüdische Opposition gegen einen Angriff auf Iran - Druck auf israelische und US-Regierung bleibt nötig), Jochen Vollmer (Die Bibel, ein Buch der Gewalt und der Überwindung von Gewalt - Aufforderung zum Dialog wider jeden totalitären Wahrheitsanspruch), Uth Finck, Jan Gildemeister, Günter Knebel (Kirche, Wehrpflicht, KDV und Gewissensbildung "... es stellen sich Fragen" - Einladung zur Diskussion), Rita Schäfer (Kriegsverbrechen gegen Frauen, Gerechtigkeit für die Gewaltopfer - Die langsame Entwicklung internationaler Rechtsstandards), Stefan Philipp (Was Satire erreichen kann - Zum Streit um das Plakat "Schritt zur Abrüstung"). Mehr >>
http://www.forum-pazifismus.de/aktuellesheft.html

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III. Veranstaltungstermine

:: 25.10.2008 - 15.00 Uhr in Gammertingen: "15 Jahre aktiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie: Lebenshaus Schwäbische Alb feiert Jubiläum"

Vor 15 Jahren ist unser Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. in Gammertingen gegründet worden. Dieses 15jährige Vereinsjubiläum wollen wir gerne gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden feiern. Weil bis zum Herbst die energetische Sanierung fertig ist, soll die Feier verbunden werden mit der Besichtigung des umgestalteten Gebäudes. Abends steht dann ein Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder auf dem Programm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005250.html


:: 25.10.2008 - 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus Gammertingen: Konzert mit Thomas Felder zu 15 Jahre Lebenshaus

Thomas Felder, "Inbegriff eines schwäbischen Dichtersängers" (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt) drückt mit seiner einfühlsamen Musik, gespielt auf sieben Instrumenten, und seiner Poesie über verschiedene Schattierungen des Lebens, zu den Themen Frieden, Gerechtigkeit und bedrohte Natur Vieles in einer Weise aus, die uns im Herzen trifft. Sein Witz und seine Ironie bringen uns zum Lachen, seine Ernsthaftigkeit zum Nachdenken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005251.html


:: 08./09.11.2008 - Schlatterhaus in Tübingen: "Kein Frieden mit der NATO"

Der diesjährige IMI-Kongress wird sich anlässlich des 60jährigen Jubiläums der NATO und der aktuellen Eskalation im Kaukasus aus verschiedenen Perspektiven kritisch mit dem Militärbündnis auseinandersetzen. Der Kongress soll nicht nur ausführlich über die NATO-Kriegspolitik informieren, sondern auch zur Mobilisierung für die Proteste zum 60jährigen NATO-Jubiläum im Frühjahr 2009 beitragen. Ausführliche Infos >>
http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1821


:: 08.11.2008 - 13.00 Uhr: Bundesweite Anti-Atom-Demonstration in Gorleben: Atomkraft? - Nein Danke! Stopp Castor! Gorleben soll leben!


Die Atomlobby will es wissen: Nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr sollen nach dem Willen der Stromkonzerne die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden. Schon jetzt überziehen E.on, RWE, Vattenfall und EnBW das Land mit einer beispiellosen Propaganda-Kampagne: Da mutiert Atomstrom zu "Ökostrom" und "Billigstrom". Jetzt kommt es wieder auf die Anti-Atom-Bewegung an. Auf alle, die bereits dachten, der Streit um die Atomkraft hätte sich erledigt. Infos >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/X08


:: 08.11.2008 - 14.00 bis 18.00 Uhr im Mollerbau in Darmstadt: Kinderkrebs um Atomkraftwerke

Laut der im Dezember 2007 veröffentlichten Studie des Mainzer Kinderkrebsregister im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gibt es schon im Normalbetrieb von Atomkraftwerken in der Umgebung vermehrt Krebs- und Leukämie-Erkrankungen bei Kleinkindern. Nach Veröffentlichung der Studie kursierten viele verwirrende und widersprüchliche Aussagen darüber, ob Radioaktivität dafür als Ursache in Frage kommen kann. BUND und IPPNW informieren deshalb in allgemeinverständlicher Form über Hintergründe und Details zum Thema. Referenten dieser Vortragsveranstaltung sind Reinhold Thiel, Prof. Dr. Eberhard Greiser, Dr. Alfred Körblein, Prof. Dr. Edmund Lengfelder und Dr. Angelika Claußen. Faltblatt zum Download >> http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Kinderkrebs_A4_Faltblatt.pdf


:: 09.-16.11.2008 - bundesweite Ökumenische FriedensDekade: "Frieden riskieren"

Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade wird wieder getragen vom Gesprächsforum "Ökumenische Friedensdekade", in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und viele Friedensgruppen zusammenarbeiten. Als Motto wurde für dieses Jahr gewählt: "Frieden riskieren". Seit Anfang der 80er Jahre greifen Kirchengemeinden und Aktionsgruppen im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade das Friedensthema auf, immer in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag im November. Infos zur bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade finden sich unter >> http://www.friedensdekade.de.
Eine Terminübersicht mit den Veranstaltungen der Ökumenischen FriedensDekade findet sich bei Netzwerk Friedenskooperative unter >> http://www.friedenskooperative.de/termine/dekade08.htm


:: 09.11.2008 - 17.00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: Mahnwache 70 Jahre nach der Reichsprogromnacht

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie.


:: 09.11.2008 - 11.00 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Jude bleiben - Deutscher werden

Dr. Herbert Lappe (Dresden) berichtet über 250 Jahre deutsch-jüdische Geschichte anhand von Dokumenten seiner Familie. Wie kamen die Juden nach Deutschland? Weshalb musste mein Vorfahre Salomon Freyhan vor 250 Jahren Berlin innerhalb von 14 Tagen verlassen? Was war ein Generalprivilegierter? Wie entwickelten sich meine Vorfahren nach der "Judenemanzipation"? Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Wie lebte meine Familie in der DDR? Matinee der AnStifter im Rahmen der Reihe "Für Zivilcourage - gegen Vergessen".


:: 10.11.2008 - 20.00 Uhr Augsburg: "Krieg gegen Iran? - Hintergründe und Perspektiven"

Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt, VA: AFI, Augustanaforum, DFG-VK, Pax Christi [im Rahmen der Augsburger Friedenswochen]. Kontakt: Pax Christi Bistumsstelle Augsburg, E-Mail: pc.augsburg@gmx.de, Internet: http://www.augsburg.paxchristi.de


:: 11.11.2008 - 20.00 Uhr im Saal Heilig Kreuz in Coburg: "Frieden riskieren - zur Rolle der Bundeswehr"

Afghanistan, Kosovo, Bosnien - Auslandseinsätze haben Rolle und Aufgaben der Bundeswehr grundsätzlich verändert. Podiumsdiskussion mit Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund), Velten Wagner (ehem. Leiter Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerer, Nürnberg), Gerhard Zellfelder (Standortpfarrer bei der Bundeswehr, Veitshöchheim), N.N. (Offizier der Bundeswehr), Mod.: Dieter Stößlein und Uli Willmer. VA: Evang.-Luth. Dekanat Coburg in Kooperation mit Altkatholischer Kirche, Stadt Coburg, ebw [im Rahmen der Ökum. Friedensdekade - "Frieden riskieren"]. Kontakt: ebw - Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Coburg, E-Mail: info@ebw-coburg.de, Internet: http://www.ebw-coburg.de


:: 12.11.2008 - 20.00 Uhr im Evang. Gemeindezentrum Nersingen: Die aktuelle Kinderkrebsstudie

Vortrag von Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative - IPPNW. Der Referent, Reinhold Thiel, Facharzt für Allgemeinmedizin, wird die Studie in allgemeinverständlicher Form vorstellen und berichten, welche Konsequenzen in der Zwischenzeit aus den Studienergebnissen
gezogen worden sind. Flyer zum Download >>
http://www.atommuell-lager.de/081112-Kinderkrebs-Nersingen.pdf


:: 13.11.2008 - 20.00 Uhr im Evang. Gemeindehaus in Gammertingen: "Frieden riskieren - auch in Afghanistan?"

Ein Abend mit Jama Maqsudi (Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfe-Verein) Gleichzeitig eine Veranstaltung im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade. VA: Weltladen Gammertingen.


:: 13.11.2008 - 19.30 Uhr Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Erfahrungen als Außenseiter und Querdenker"

Stefan Philipp (Chefredakteur der DFG-VK- Zeitschrift ZivilCourage) im Gespräch mit Dr. Helmut Simon, Bundesverfassungsrichter i. R. Simon war u. a. Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages und der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen. Er ist Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille. Diese Friedensdekade-Veranstaltung ist gleichzeitig der 8. Abend in der Karlsruher Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch". VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : DFG-VK, c/o Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270


:: 15.11.2008 - 9.30 Uhr Treff im Lebenshaus: "Frieden riskieren"

Pfr. Otto Umfried, Urvater der Friedensarbeit, riskierte sehr viel für den Frieden. Riskieren wir etwas für den Frieden und was hilft uns dabei? VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie


:: 16.11.2008 - 17.00 an der Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg: Mahnwache für die Opfer von Gewalt und Euthanasie

Mariaberg e.V. + Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie laden zu dieser Gedenkveranstaltung ein.


:: 19.11. 2008 - 19.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Krieg oder Frieden im Nahen Osten?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Clemens Ronnefeldt, dem Friedensreferenten des Internationalen Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig), der im Oktober 2008 an einer Pax-Christi-Delegationsreise nach Israel und Palästina teilnimmt. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Pax Christi, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : DFG-VK, c/o Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270


:: 21.-23.11.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Wende im Dialog? Ein Jahr nach der islamischen Friedensinitiative der 138

138 führende muslimische Gelehrte aus aller Welt haben 2007 eine internationale Friedensinitiative gestartet unter der Devise "Ein Gemeinsames Wort zwischen Uns und Euch". Im 1. Forum "Kirche- Islam" wird dieses Angebot aufgenommen und nach christlichen Antworten gesucht. Anmeldeschluss: 10.11.2008. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 22.11.2008 - 10:30 - 18:30 in Augsburg, Annahof 4: Atomkraftwerke und die Folgen

Fachtagung für UmweltschützerInnen. Die Kinderkrebsstudie hat bewiesen: Je näher Kleinkinder an Kernkraftwerken wohnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Umstritten ist noch, auf welche Weise die Kernkraftwerke den Krebs verursachen. Referenten sind Dr. Alfred Körblein, Prof. Edmund Lengfelder, Reinhold Thiel, Wolfgang Neumann, Raimund Kamm und Christine Kamm. VA: Verein FORUM, IPPNW, Bund Naturschutz, Petra Kelly Stiftung. Flyer zum Download >>
http://www.atommuell-lager.de/081122-KiKK-Fachtagung-Augsburg.pdf


:: 28./29.11.2008 - im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara in Mannheim: "Ökumene des Lebens, der Gerechtigkeit und des Friedens versus Globalisierung des Hungers, der ökologischen Schulden und der Gewalt"

KAIROS Europa-Jahrestagung zu Themen wie u.a. "'ökologische Schuld(en)' aus der Sicht des Südens", "'ökologische Schuld(en)' aus der Sicht des Nordens", die ökumenischen Prozesse "AGAPE" und "Dekade zur Überwindung von Gewalt" und deren Zusammenwirken im Blick auf die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation 2011 unter Berücksichtigung der Beteiligungsmöglichkeiten für Kirchen und Gruppen. Anmeldungen bis zum 10.11. an: Kairos Europa e.V., z.Hd. Martin Gück, E-mail: gueck@kairoseuropa.de. Das Programm findet sich unter >>
http://www.kairoseuropa.de/events/index.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
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