Date: October 12th 2008
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Krieg in Afghanistan wird nun schon im siebenten Jahr geführt - mit verheerenden Folgen. Ein Aufbau des Landes und Zukunftsperspektiven für die Menschen sind nicht zu erkennen, durch immer neue Angriffe auf Zivilisten wird der Kampfgeist der Afghanen gegen die Besatzungstruppen weiter gefördert. Terrorismus ist so nicht zu bekämpfen. In wenigen Tagen, am 16.10., steht die Debatte um eine Verlängerung der Afghanistan-Mandate im Bundestag an. Machen wir der Regierung diese Debatte so schwer wie möglich, stärken wir den Abgeordneten den Rücken, die mit Nein stimmen und sagen wir denen unsere Meinung, die diesen Kriegseinsatz gutheißen! Beteiligen Sie sich an der E-Mail Aktion, die verschiedene Friedensorganisationen initiiert haben, rufen Sie Ihren Abgeordneten an oder schreiben Sie ihm. Und dies möglichst vor dem 16. Oktober. Mehr dazu findet sich unten unter den Hinweisen.
Übrigens wurden jetzt am 7. Oktober 22.750 Unterschriften mit dem Motto "Dem Frieden eine Chance. Truppen raus aus Afghanistan" an den Petitionsausschuss des Bundestags übergeben.
Bertolt Brecht erzählt in dem nachfolgenden Gedicht von 1949 vom Krieg bzw. von der Zeit nach dem Krieg. Hat es etwas an seiner Aktualität eingebüßt?
AN MEINE LANDSLEUTE
Ihr, die ihr überlebtet in gestorbenen Städten
Habt doch nun endlich mit euch selbst Erbarmen!
Zieht nun in neue Kriege nicht, ihr Armen
Als ob die alten nicht gelanget hätten:
Ich bitt euch, habet mit euch selbst Erbarmen!
Ihr Männer, greift zur Kelle, nicht zum Messer!
Ihr säßet unter Dächern schließlich jetzt
Hättet ihr auf das Messer nicht gesetzt
Und unter Dächern sitzt es sich doch besser.
Ich bitt euch, greift zur Kelle, nicht zum Messer!
Ihr Kinder, dass sie euch mit Krieg verschonen
Müsst ihr um Einsicht eure Eltern bitten.
Sagt laut, ihr wollt nicht in Ruinen wohnen
Und nicht das leiden, was sie selber litten:
Ihr Kinder, dass sie euch mit Krieg verschonen!
Ihr Mütter, da es euch anheimgegeben
Den Krieg zu dulden oder nicht zu dulden
Ich bitt euch, lasset eure Kinder leben!
Dass sie euch die Geburt und nicht den Tod dann schulden:
Ihr Mütter, lasset eure Kinder leben!
(Bertolt Brecht - 1898-1956)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Migrationspolitik in Europa: Der Krieg um die Köpfe
:: 02. Neuer Befehlsstand: AFRICOM
:: 03. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Was wollen Bundesumweltministerium und die Strahlenschutzkommission verheimlichen?
:: 04. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Auch Bundesamt für Strahlenschutz weist SSK-Aussage zurück
:: 05. RWE will Atomkraftwerk in Erdbebengebiet bauen
:: 06. Klimawandel weit dramatischer als erwartet
:: 07. Gewaltfreier Widerstand gegen den Barrierebau
:: 08. Schlussbilanz
:: 09. Ein Märchen
:: 10. Mit verbundenen Augen
:: 11. Fastenbrechen mit den Taliban
:: 12. Die Zwecklüge: Stur werden neue Afghanistan-Mandate durchgewunken
:: 13. Dem Frieden in Afghanistan eine Chance geben. Strategiewechsel nötig
:. 14. Schacher und Scherben
:: 15. Einsame Tage im Weißen Haus
:: 16. Geopolitik und Finanzkrise: Der amerikanische Patient
:: 17. Finanzplatz London: Absturz ins Bodenlose
:: 18. Gratulation - den Kämpfern gegen die kriminellen Konzerne!
:: 19. Ende der Individualisierung: Dabeisein war alles
:: 20. Theologe der Befreiung
:: 21. Wenn Indiens Wirtschaft wächst ... wächst auch der Hunger
:: 22. Otto Umfrid - Urvater der Friedensarbeit
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Migrationspolitik in Europa: Der Krieg um die Köpfe
Nach und nach perfektioniert die EU ihr System, ungewollte Migranten auszusperren und erwünschte anzuwerben. Von Connie Uschtrin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005277.html
:: 02. Neuer Befehlsstand: AFRICOM
Stuttgart: US-Regionalkommando für Afrika als sechste Kriegszentrale der USA weltweit voll operationsfähig. Von Knut Mellenthin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005283.html
:: 03. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Was wollen Bundesumweltministerium und die Strahlenschutzkommission verheimlichen?
Seit Wochen liegt dem Bundesumweltministerium (BMU) die Bewertung der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Studie "Kinderkrebs um Kernkraftwerke (KiKK-Studie)" vor, ohne dass damit die Öffentlichkeit informiert wird. "Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Ergebnisse der SSK-Stellungnahme entweder zu brisant sind oder dass die Ergebnisse nicht in das Konzept des Auftraggebers passen", so der Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative, Reinhold Thiel. "Was wollen Bundesumweltministerium und die Strahlenschutzkommission verheimlichen?" Die im Dezember 2007 veröffentlichte KiKK-Studie zeigt, dass Kleinkinder, die in AKW-Nähe wohnen, schon im Normalbetrieb von Atomkraftwerken vermehrt an Krebs und Leukämie erkranken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005274.html
:: 04. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Auch Bundesamt für Strahlenschutz weist SSK-Aussage zurück
Die IPPNW fordert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dazu auf, die bestehenden Strahlenschutzgrenzwerte an den tatsächlichen Stand des Wissens über Niedrigstrahlung anzupassen und hierbei das Vorsorgeprinzip anzuwenden, wonach im Zweifelsfall Grenzwerte drastisch abzusenken sind. Laut IPPNW weisen die Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) die Auffassung der Strahlenschutzkommission (SSK) zurück, die aus Atomkraftwerken freigesetzten Radionuklide könnten nicht die Ursache für die vermehrte Krebshäufigkeit sein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005292.html
:: 05. RWE will Atomkraftwerk in Erdbebengebiet bauen
Am 3. Oktober hat RWE den Zuschlag als strategischer Investor für den Bau des umstrittenen Atomkraftwerkes Belene in Bulgarien erhalten. Damit soll der deutsche Atomkonzern etwa 1,3 Milliarden Euro als Eigenkapital und weitere 280 Millionen als Kredit bereitstellen. Die Gesamtkosten für das AKW, das in einem Erdbebengebiet gebaut werden soll, werden auf sieben Milliarden Euro geschätzt. Umweltorganisationen rufen RWE-Kunden zum Stromwechsel auf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005285.html
:: 06. Klimawandel weit dramatischer als erwartet
Der Klimawandel kommt schneller und schlimmer, als bisher angenommen. So soll der Meeresspiegel noch in diesem Jahrhundert um einen Meter ansteigen. Das verkündeten am Donnerstag Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimaforschung, Hans Joachim Schellnhuber auf einer Pressekonferenz in Berlin. Die Berechnungen stützen sich auf neue Erkenntnisse in der Klimaforschung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005290.html
:: 07. Gewaltfreier Widerstand gegen den Barrierebau
Um Salamuna, Al-Khader, Sarra, Qussin, Wadi Qana, Al-Ma'sara, Bil'in. Das sind einige der Namen von Gemeinden im Westjordanland, die gewaltfreien Widerstand gegen die israelische Annexionsbarriere (Mauer) und die Besatzung leisten. Das Dorf Ni'lin, im Ramallah-Distrikt, ist seit mehreren Monaten eines der neuen Zentren des gewaltfreien Widerstands in Palästina. Von Sebastian U. Kalicha. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005278.html
:: 08. Schlussbilanz
Im umgangssprachlichen israelischen Hebräisch sagen wir, wenn jemand etwas entdeckt, was schon alle kennen: "Guten Morgen, Elijahu!" Warum Elijahu? Das weiß ich nicht. Jetzt könnte man sagen: "Guten Morgen, Ehud!" Das sagte ich mir, als ich das sensationelle Interview las, das Ehud Olmert in dieser Woche, am Vorabend zum jüdischen Neujahrsfest, der Tageszeitung "Yediot Aharanot" gab. Am Ende seiner politischen Karriere sagte er erstaunliche Dinge, erstaunlich, weil sie aus seinem Munde kamen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005280.html
:: 09. Ein Märchen
10. September 2015. Es ist geschehen. Bei einer feierlichen Zeremonie war auf einer mit israelischen und palästinensischen Flaggen geschmückte Bühne ein Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina unterzeichnet worden. Die Verhandlungen haben nicht lange gedauert. Die wesentlichen Elemente des Vertrags waren schon lange bekannt gewesen. Das Dokument enthielt keine wirklichen Überraschungen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005288.html
:: 10. Mit verbundenen Augen
Sieh dir mal kurz das Foto vor dir an. Wir nahmen es zufällig im letzten Herbst auf. Während einer nicht enden wollenden Wartezeit am Havara-Kontrollpunkt, um nach Nablus zu gelangen. Wir sahen, wie dieser Mann verhaftet wurde. Bingo - es ist das Spiel der Soldaten am Checkpoint. Wir kannten seinen Namen nicht, auch nicht, warum er verhaftet wurde und wann er entlassen wurde - wie üblich. Aber wir bemerkten seine stolze Haltung - allein und aufrecht. Seine Augen waren schon mit einem IDF-Flanelltuch verbunden, ein Tuch, womit man sonst die Gewehrläufe reinigt. Man war dabei, ihm Plastikhandschellen umzulegen. Wir schienen uns, über seine plötzliche Verhaftung mehr aufzuregen als er. Nach 41 Jahren waren die Palästinenser daran gewöhnt, dass an einem gewöhnlichen Tag, auf dem Weg zur oder von der Arbeit, alles plötzlich auf den Kopf gestellt werden kann. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005293.html
:: 11. Fastenbrechen mit den Taliban
Afghanische Regierung geht auf militante Islamisten zu / Saudi-Arabien vermittelt / USA aufgeschlossen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005289.html
:: 12. Die Zwecklüge: Stur werden neue Afghanistan-Mandate durchgewunken
Hinter der publikumswirksam verkündeten Suggestion von "zivil-militärischer Zusammenarbeit" in Afghanistan, von den Brunnenbohrern und Brückenbauern unter der Obhut internationaler Schutztruppen - ein bisschen bewaffneter Entwicklungshilfe sozusagen - verbirgt sich realiter eine ganz andere Agenda, die der amerikanischen Imperialmacht nämlich. Der ausgewiesene Afghanistan-Kenner Willy Wimmer, vormals Staatssekretär auf der Bonner Hardthöhe, hat nach einem Besuch bei Präsident Hamid Karzai berichtet, dass die USA den Krieg am Hindukusch schon vor Jahren hätten beenden können, dies freilich nicht wollten. Über die Gründe hierfür bedarf es keiner Spekulation. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005296.html
:: 13. Dem Frieden in Afghanistan eine Chance geben. Strategiewechsel nötig
Inzwischen hat es auch der Verteidigungsminister verstanden: Militärisch sei der Prozess in Afghanistan nicht zu gewinnen, so Franz Josef Jung gegenüber Journalisten. Die Antwort auf die Frage aber, wie man aus Afghanistan wieder herauskommen könne, blieb er schuldig. Außer einem "Weiter so!" - mit mehr Soldaten und mehr Kriegsgerät - ist ihm nichts eingefallen. Der Bundestag wird im Herbst also nicht nur über die Verlängerung des Bundeswehr-Mandats am Hindukusch entscheiden, sondern auch über eine Truppenaufstockung und die Bereitstellung von AWACS-Flugzeugen. Mit Zustimmung ist zu rechnen, zumal Barack Obama, der Hoffnungsträger vieler Deutscher, bereits den weiteren Einsatz deutscher Soldaten angemahnt hat. Die Chance zu einer Korrektur der Afghanistan-Politik wird ein weiteres Mal verstreichen. Von Thomas Gebauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005297.html
:. 14. Schacher und Scherben
Auslaufmodell: Die Anti-Iran-Front ist so marode wie die Bush-Administration. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005284.html
:: 15. Einsame Tage im Weißen Haus
Die Ära Bush geht zu Ende. Der Politiker, der noch vor drei oder vier Jahren keine Grenzen kannte und die Welt zur "Demokratie" bekehren wollte, steht am Abgrund. Selbst republikanische Politiker, die von einer dauerhaften republikanischen Mehrheit geträumt hatten, distanzieren sich, so weit es nur geht. Historiker diskutieren, ob George W. Bush der schlechteste Präsident ist in der amerikanischen Geschichte. Oder nur der zweit- oder drittschlechteste. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005294.html
:: 16. Geopolitik und Finanzkrise: Der amerikanische Patient
Die USA sind viel zu verschuldet, um allein die Märkte zu retten. Das Rezept: Die Verluste werden globalisier. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005279.html
:: 17. Finanzplatz London: Absturz ins Bodenlose
Der wichtigste Immobilienmarkt der EU schlingert heftig. Die Filetstücke abfischen und das Risiko dem Staat überlassen, heißt die Parole.Von Michael R. Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005281.html
:: 18. Gratulation - den Kämpfern gegen die kriminellen Konzerne!
Alle hatten gesagt, die Bill werde durchgehen. Die Herren des Universums hatten schon mal in den feinsten Restaurants Manhattans für die Jubelfeiern am Abend gebucht. In Dallas und Atlanta wurden persönliche Einkaufsassistenten losgeschickt, um die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. In Chicago und Miami ließen Verrückte die Korken knallen und prosteten sich zu - lange vor den ersten Morgenkursen. Womit diese Leute nicht gerechnet hatten: Hunderttausende Amerikaner wachten gestern Morgen auf und beschlossen, es sei Zeit für eine Revolte. Auch die Politiker hatten nicht damit gerechnet. Millionen Telefonate und Mails hämmerten auf den Kongress ein. Von Michael Moore. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005275.html
:: 19. Ende der Individualisierung: Dabeisein war alles
Allenthalben wird gerätselt über die Folgen des finanzkapitalistischen Flächenbrands, der selbst von Berufsoptimisten als "historisch" eingestuft wird. Dabei sind sie absehbar. Man kann nicht von einer "historischen" Krise sprechen und gleichzeitig so tun, als würde sich das Drama hauptsächlich im undurchsichtig verhangenen Finanzhimmel abspielen, ohne einschneidende Rückwirkungen auf die ganze Gesellschaft. Der globale Finanzkrach zerstört die "private Daseinsvorsorge". Von Robert Kurz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005291.html
:: 20. Theologe der Befreiung
Ein Pater im Podium: Der einstige sandinistische Außenminister d´Escoto Brockmann leitete die diesjährige UN-Vollversammlung. Die Welt des 21. Jahrhunderts sei in einem "beklagenswerten, unentschuldbaren und schändlichen Zustand", urteilte der 75-jährige Geistliche, als er erstmals vor der Generalversammlung sprach. Während "Billionen Dollar für Aggressionskriege ausgegeben" würden, lebe "mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Hunger und Armut". Zwar verzichtete d´Escoto darauf, die Namen der dafür Verantwortlichen zu nennen, aber jeder im Saal wusste, wer gemeint war, wenn er die "traurige, aber nicht zu leugnende Tatsache" kritisierte, dass Mitglieder des UN-Sicherheitsrates ihre "Sucht nach Krieg" nicht zügeln können. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005286.html
:: 21. Wenn Indiens Wirtschaft wächst ... wächst auch der Hunger
Weltweit geben Politik und Medien einer Reihe von Umständen die Schuld für steigende Lebensmittelpreise. Neben dem Klimawandel wird besonders eine explosive Nachfrage in China und Indien genannt. Da in beiden Staaten ein Drittel der Weltbevölkerung lebt, mag das einleuchten. Das Argument, die Versorgung von 1,8 Milliarden Menschen könne eine Weltkrise auslösen, sollte jedoch hinterfragt werden. Es kann nicht sein, nach Gutdünken zwei Schwellenländer willkürlich für mögliche Horrorszenarien haftbar zu machen. Von Anuradha Mittal. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005295.html
:: 22. Otto Umfrid - Urvater der Friedensarbeit
Otto Umfrid war zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein im In- und Ausland renommierter Pazifist und im Jahr 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Der 1857 im württembergischen Nürtingen geborene evangelische Pfarrer widersetzte sich dem damaligen geistigen Klima der Aufrüstung vor dem 1. Weltkrieg. Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005276.html
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II. Hinweise
:: Keine Mandatsverlängerung der Bundeswehr für Afghanistan! Jetzt Druck machen: E-Mail Aktion an die Bundestagsabgeordneten
Am 16.10. wird der Bundestag voraussichtlich über die Mandate zur Unterstützung des Wiederaufbaus (ISAF) sowie zum Einsatz der Tornados und am 13.11. zur "Operation Enduring Freedom" entscheiden. Außerdem sollen die Mandate wegen der Bundestagswahl 2009 auf mindestens 14 Monate verlängert werden. Deutschland spielt im internationalen Kontext eine wichtige Rolle. Wenn die Mandate nicht verlängert werden und die Bundeswehr sich zurückziehen muss kann der Friedensprozess mit Verhandlungen und verstärkter Entwicklungshilfe und ohne Militär Fahrt aufnehmen. Jedes Nein eines Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung und Aufstockung der Afghanistan-Mandate ist ein Schritt hin zur Beendigung dieses Einsatzes. Deshalb ganz dringend: Suchen Sie in den nächsten Tagen den Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten. Beteiligen Sie sich an der E-Mail Aktion der Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Bundesverband, dem Friedensnetz Baden-Württemberg, der Interna
tionale Ärzten zur Verhütung eines Atomkriegs, Ohne Rüstung Leben, Pax Christi Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart und der Kooperation für Frieden, rufen Sie Ihren Abgeordneten an oder schreiben Sie ihm. Alle Informationen und Aktionen finden Sie unter >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan.htm
:: 60 Jahre NATO sind genug! Dem Kriegsbündnis mit breiten Massenprotesten entgegentreten!
Allen Kassandra-Rufen von ihrer bevorstehenden Auflösung zum Trotz entwickelt die NATO in den letzten Jahren eine beängstigend Kriegsdynamik. Das Bündnis rüstet sich auf breiter Front für künftige Kriege. Von einer atomarer Erstschlagstrategie über die Eskalation der Aufstandsbekämpfung in Afghanistan und der Intensivierung der NATO-EU-Zusammenarbeit bis hin zur institutionellen Runderneuerung: Gründe gibt es genug, dem 60jährigen Jubiläum des Kriegsbündnisses, das am 3./4. April in Kehl und Straßburg begangen wird, Massenprotesten entgegenzutreten. Weiter: http://tobiaspflueger.twoday.net/stories/5219716/
:: Neu erschienen: Broschüre "Kriegsdienstverweigerung in der Türkei"
Mit dem Titel dokumentiert das Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. Beiträge der letzten Jahre, Berichte zur Verfolgung einzelner Verweigerer, Aktivitäten in der Türkei und im Ausland, Interviews, Analysen und Stellungnahmen. Damit gibt die Broschüre einen plastischen Überblick zur Motivation, Bedeutung und den Perspektiven eines mutigen Kampfes für die Entmilitarisierung der türkischen Gesellschaft. Auszüge der Broschüre finden Sie unter http://www.Connection-eV.de/Inhaltsverz/tuerkei08_frm.html . Die Broschüre kann für 12,00 Euro + Versandkosten bei Connection e.V. bezogen werden über http://www.Connection-eV.de/Materialien.html
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III. Veranstaltungstermine
:: 17./18./19.10.2008 - Vortrag in Ulm, Radtour Ulm-Stuttgart, Gala und Filmmatinee in Stuttgart: 25 Jahre Menschenkette Neu-Ulm - Stuttgart
Zum 25. Mal jährt sich am 22. Oktober 2008 die Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland, einer auch organisatorischen Meisterleistung, getragen durch die DFG-VK Baden-Württemberg und die Friedensbewegung Süddeutschlands. Fünf Jahre zuvor, am 12. Juni 1978, wurde das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" ebenfalls durch die DFG-VK Baden-Württemberg initiiert. Dazu finden nun verschiedene Veranstaltungen statt. Programm: Freitag, 17. Oktober, ca. 20 Uhr: Vortrag in der Volkhochschule Ulm mit dem UNO-Korrespondenten Andreas Zumach (Genf). Samstag, 18. Oktober, ca. 9 - 18 Uhr: Fahrradtour auf der Wegstrecke der Menschenkette von Ulm nach Stuttgart mit Zwischenstops u.a. in Göppingen und Esslingen. Samstag, 18. Oktober, 20 Uhr: Festveranstaltung im Stuttgarter Theaterhaus u.a. mit dem Kabarettisten und AnStifter Peter Grohmann, Märchenerzähler Hansjörg Ostermayer und Sänger Roman Wreden. Sonntag, 19. Oktober, 11
Uhr: Filmmatinee "Camilo - der lange Weg zum Ungehorsam" u.a. mit Regisseur Peter Lilienthal. Kontakt: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Baden-Württemberg, Tel. 0711-2155112, Fax 0711-2155214, Mail ba-wue@dfg-vk.de.
Anmeldung für Radtour und Theaterhaus, Materialien und weitere Infos >>
http://bawue.dfg-vk.de/aktionen/
Infos und Interview mit dem "Erfinder" Ulli Thiel im aktuellen DFG-VK Magazin Zivilcourage >>
https://www.dfg-vk.de/dateien/Zivilcourage-0308.pdf oder
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005082.html
:: 25.10.2008 - 15.00 Uhr in Gammertingen: "15 Jahre aktiv für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie: Lebenshaus Schwäbische Alb feiert Jubiläum"
Vor 15 Jahren ist unser Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. in Gammertingen gegründet worden. Dieses 15jährige Vereinsjubiläum wollen wir gerne gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freundinnen und Freunden feiern. Weil bis zum Herbst die energetische Sanierung fertig ist, soll die Feier verbunden werden mit der Besichtigung des umgestalteten Gebäudes. Abends steht dann ein Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder auf dem Programm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005250.html
:: 25.10.2008 - 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus Gammertingen: Konzert mit Thomas Felder zu 15 Jahre Lebenshaus
Thomas Felder, "Inbegriff eines schwäbischen Dichtersängers" (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt) drückt mit seiner einfühlsamen Musik, gespielt auf sieben Instrumenten, und seiner Poesie über verschiedene Schattierungen des Lebens, zu den Themen Frieden, Gerechtigkeit und bedrohte Natur Vieles in einer Weise aus, die uns im Herzen trifft. Sein Witz und seine Ironie bringen uns zum Lachen, seine Ernsthaftigkeit zum Nachdenken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005251.html
:: 25. - 26.10.2008 - Konfliktregion Nahost - Frauen engagieren sich'
Workshop Frauennetzwerk für Frieden für Frauen, die aktiv in der Friedensarbeit zu Israel/Palästina tätig sind. Wichtig ist der Austausch über Erfahrungen und Kontakte. Informationen und Berichte über die jeweiligen Aktivitäten sollen ausgetauscht werden. Vielleicht ergibt sich durch die Begegnung die Möglichkeit zur Vernetzung oder evtl. gemeinsam eine Aktion oder ein Projekt auf den Weg bringen. Anmeldungen bis spätestens 17.10.08. Kontakt: Frauennetzwerk für Frieden, Internet: http://www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de/
:: 25.- 26.10.2008 - Jugendherberge Kassel: Workshop zur Kampagne "Schritte zur Abrüstung"
Die Kampagne "Schritte zur Abrüstung" hat eine Reihe verschiedener Aktivitäten zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen hinter sich. Zeit also, diese Aktionen Revue passieren zu lassen, Erfolge und Misserfolge zu benennen und darüber zu sprechen, wie in Zukunft noch effektiver gemeinsam weitergearbeitet werden kann. Dafür soll der Workshop dienen. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung: Diskussion der Perspektiven der Kampagne. Fortentwicklung und Verbesserung der Konzeption, der Gestaltung und der einzelnen Elemente der Kampagne; Entwicklung von Aktionsideen, Erarbeitung von konkreten Vorschlägen für die weitere (zentrale und dezentrale) Arbeit an und mit der Kampagne. Der Workshop richtet sich an alle Personen innerhalb und außerhalb der DFG-VK, die an der Ausgestaltung der Arbeit der Kampagne "Schritte zur Abrüstung" interessiert sind. Mehr Infos >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de
:: 31.10.-02.11.2008 - Mannheim: Attac Lateinamerika-KongressContinente Rebelde - Alternativen zum Neoliberalismus
In Lateinamerika ist in den vergangenen Jahren viel in Bewegung geraten. Ansätze partizipativer Demokratie wie die neuen Verfassungen und partizipative Haushalte, Projekte Solidarischer Ökonomie wie selbstverwaltete Betriebe, Alternative Medien wie Basisradios und der Fernsehsender TeleSur, die Rücknahme von Privatisierungen, Landreformen, Bildungs- und Gesundheitsreformen zum Wohle der Bevölkerung, neue Wege ökologischer Nachhaltigkeit, internationale, emanzipatorische Projekte wie ALBA und die Bank des Südens, die Alternativen zu Freihandel und globalen Institutionen wie IWF und Weltbank darstellen, sind auch das Ergebnis der vielfältigen Aktivitäten sozialer Bewegungen und haben diesen gleichzeitig neuen Auftrieb gegeben. Entsprechend hat sich auch die Solidaritätsarbeit in Deutschland in Richtung einer Solidarität als "Zweibahnstraße" verändert, in der es nicht mehr nur darum geht, die Bewegungen in Lateinamerika zu unterstützen, sondern auch darum, von den neuen Wegen, d
ie dort gegangen werden, zu lernen für unsere Auseinandersetzungen und Kämpfe hier. Der Kongress wird sich mit diesen Entwicklungen und Erfahrungen beschäftigen. Mehr >>
http://www.attac-netzwerk.de/ag-lateinamerika/kongress-2008/
:: 03.-04.11.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Gesicherte Entwicklung? Zunehmende Verschränkung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik
In jüngster Zeit verschwimmen bei außenpolitisch motivierten Engagements in Konfliktregionen die Abgrenzungen zwischen Entwicklungs- und Sicherheitspolitik - ein Problem für nichtmilitärische Akteure. Wir bringen Verantwortliche aus Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik mit Praktikern der Entwicklungszusammenarbeit ins Gespräch und überprüfen den Sinn militärisch-ziviler Kooperationen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 04.11.2008 - 19.00 Uhr in der Universität Freiburg: "Reisebericht aus Israel-Palästina"
Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt. VA: Friedensforum Freiburg [im Rahmen der Freiburger Friedenswochen 2008]. Kontakt: Freiburger Friedensforum c/o RIB, ribfr@breisnet-online.de, Internet: http://www.rib-ev.de/?page_id=212
:: 05.11.2008 - 19.30 Uhr Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Mannheim-Neckarstadt-West: Krieg und Frieden im Nahen Osten
Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt. VA: Gaby Weiland, (FI Mannheim) E-mail:.Gabriele.Weiland@t-online.de
:: 08.11.2008 - 9.30 Uhr im Gemeindehaus der Friedensgemeinde, Stuttgart: 20 Jahre Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Seit 20 Jahren gibt es jetzt den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg (früher Arbeitskreis Asyl Baden-Württemberg). 20 Jahre Flüchtlingsrat sind Grund zur Freude - aber auch Anlass, Rückschau zu halten und den Menschen zu danken, die seit vielen Jahren für den Flüchtlingsschutz und die Einhaltung der Menschenrechte in unserem Land eintreten. 20 Jahre Flüchtlingsrat - Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg lädt ein, mit ihm zu feiern und im Gespräch und Austausch weiter an dem gemeinsamenZiel zu arbeiten. Programm >>
http://www.fluechtlingsrat-bw.de/Download/Plenum/2008-11-08%20Einladung%20Jubilaeum.pdf
:: 08.11.2008 - 13.00 Uhr: Bundesweite Anti-Atom-Demonstration in Gorleben
Noch stärker als in der Vergangenheit werden die diesjährigen Proteste gegen die Castor-Atommülltransporte nach Gorleben als Gradmesser für die gesellschaftliche Akzeptanz oder Ablehnung der Atomkraft insgesamt herangezogen werden. Dies gilt besonders für die Großdemonstration am 8.
November um 13 Uhr in Gorleben. Sie wird DIE bundesweite Anti-Atom-Demonstration des Jahres! Eine Bitte: merkt Euch den Termin schon einmal vor. Der Fahrplan des hochgiftigen Atommülls aus der sogenannten "Wiederaufarbeitungs"anlage im französischen La Hague ist zwar noch nicht hundertprozentig bestätigt, er wird jedoch für die Zeit vom 9. bis 10. November in Gorleben erwartet. Wenn irgendwie möglich, haltet Euch diese Tage schon einmal frei. Es wird rechtzeitig über die verschiedenen Protestmöglichkeiten informiert. Wichtig ist, dass sich jetzt schon möglichst viele von Euch daran beteiligen, für den Protest in Gorleben zu werben. Ein erstes Flugblatt zur Demo und weiteren Aktionen könnt ihr (auch in größeren Stückzahlen) bei X-tausendmal quer bestellen: info@X-tausendmalquer.de
:: 08./09.11.2008 - Schlatterhaus in Tübingen: "Kein Frieden mit der NATO"
Der diesjährige IMI-Kongress wird sich anlässlich des 60jährigen Jubiläums der NATO und der aktuellen Eskalation im Kaukasus aus verschiedenen Perspektiven kritisch mit dem Militärbündnis auseinandersetzen. Ausführliches Infos >>
http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1821
:: 09.11.2008 - 11.00 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Jude bleiben - Deutscher werden
Dr. Herbert Lappe (Dresden) berichtet über 250 Jahre deutsch-jüdische Geschichte anhand von Dokumenten seiner Familie. Wie kamen die Juden nach Deutschland? Weshalb musste mein Vorfahre Salomon Freyhan vor 250 Jahren Berlin innerhalb von 14 Tagen verlassen? Was war ein Generalprivilegierter? Wie entwickelten sich meine Vorfahren nach der "Judenemanzipation"? Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Wie lebte meine Familie in der DDR? Matinee der AnStifter im Rahmen der Reihe "Für Zivilcourage - gegen Vergessen".
:: 10.11.2008 - 20.00 Uhr Augsburg: "Krieg gegen Iran? - Hintergründe und Perspektiven"
Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt, VA: AFI, Augustanaforum, DFG-VK, Pax Christi [im Rahmen der Augsburger Friedenswochen]. Kontakt: Pax Christi Bistumsstelle Augsburg, E-Mail: pc.augsburg@gmx.de, Internet: http://www.augsburg.paxchristi.de
:: 11.11.2008 - 20.00 Uhr im Saal Heilig Kreuz in Coburg: "Frieden riskieren - zur Rolle der Bundeswehr"
Afghanistan, Kosovo, Bosnien - Auslandseinsätze haben Rolle und Aufgaben der Bundeswehr grundsätzlich verändert. Podiumsdiskussion mit Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund), Velten Wagner (ehem. Leiter Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerer, Nürnberg), Gerhard Zellfelder (Standortpfarrer bei der Bundeswehr, Veitshöchheim), N.N. (Offizier der Bundeswehr), Mod.: Dieter Stößlein und Uli Willmer. VA: Evang.-Luth. Dekanat Coburg in Kooperation mit Altkatholischer Kirche, Stadt Coburg, ebw [im Rahmen der Ökum. Friedensdekade - "Frieden riskieren"]. Kontakt: ebw - Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Coburg, E-Mail: info@ebw-coburg.de, Internet: http://www.ebw-coburg.de
:: 13.11.2008 - 19.30 Uhr Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Erfahrungen als Außenseiter und Querdenker"
Stefan Philipp (Chefredakteur der DFG-VK- Zeitschrift ZivilCourage) im Gespräch mit Dr. Helmut Simon, Bundesverfassungsrichter i. R. Simon war u. a. Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages und der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen. Er ist Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille. Diese Friedensdekade-Veranstaltung ist gleichzeitig der 8. Abend in der Karlsruher Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch". VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : DFG-VK, c/o Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270
:: 15.11.2008 - 9:45 bis 17:00 Uhr in der Jugendherberge in Stuttgart: Sind wir noch zu retten? Konferenz zur Zukunftsfähigkeit unseres Lebensstils
Die Kosten unserer energie- und materialintensiven Wirtschaftsweise sind hoch: sie verbraucht die Ressourcen und Lebenschancen armer Bevölkerungsgruppen im Süden und zukünftiger Generationen und verschärft zugleich die ökologische Krise. Gerade angesichts des Klimawandels fragen sich viele Menschen, was sie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen können. Viele Hoffnungen und Appelle richten sich an den Verbraucher und fordern ein verändertes Konsumverhalten. Kann individueller nachhaltiger Konsum die drängenden Probleme lösen? Welche Rolle spielen gesetzgeberische Maßnahmen, um zu einem zukunftsfähigen Lebensstil zu kommen? Diesem Spannungsfeld von individueller und politischer Verantwortung geht die Konferenz mit Vorträgen und Workshops nach. VA: DEAB e.V. und BUND Landesverband Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Mehr Infos >>
http://www.deab.de
:: 16.11.2008 13.30 bis 18.00 Uhr im Bürgerhaus Kalk in Köln: Fachtagung "Afghanistan und Zivile Konfliktbearbeitung"
Zunächst wird Herbert Sahlmann, ehemaliger Referatsleiter im Bundesministerium für Entwicklung und Vorstandsmitglied der Nord-Süd-Brücken, zum Thema "Entwicklungshilfe, Friedensförderung und zivil-militärische Zusammenarbeit" referieren. Danach wird Dr. Andreas Buro, emeritierter Professor für Politologie an der Universität Frankfurt und Arbeitsausschussmitglied des Komitees für Grundrechte und Demokratie, Thesen zur "Zivile Konfliktbearbeitung für Afghanistan" präsentieren. Schließlich diskutieren Sahlmann und Buro mit Kai-Uwe Dosch von der DFG-VK NRW und dem Publikum "Wege von der zivil-militärischen Zusammenarbeit zur Zivile Konfliktbearbeitung und einer friedlichen Lösung für Afghanistan". VA: DFG-VK NRW. Information und Anmeldung: DFG-VK NRW, dfg-vk.nrw@t-online.de, http://www.dfg-vk-nrw.de
:: 19.11. 2008 - 19.30 Uhr - Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Krieg oder Frieden im Nahen Osten?"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Clemens Ronnefeldt, dem Friedensreferenten des Internationalen Versöhnungsbundes (Deutscher Zweig), der im Oktober 2008 an einer Pax-Christi-Delegationsreise nach Israel und Palästina teilnimmt. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde Karlsruhe, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Pax Christi, Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : DFG-VK, c/o Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270
:: 21.-23.11.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Integration heißt Partizipation und Teilhabe
Eine stärkere Teilhabe und Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in der Gesellschaft und an zivilgesellschaftlichen Prozessen steht im Fokus dieser Tagung. Vorgestellt werden Modelle aus der Praxis und realisierbare innovative Ideen. Weitere Themen: Selbstorganisation und Engagement für Partizipation, besonders für das kommunale Wahlrecht von Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 21.-23.11.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Wende im Dialog? Ein Jahr nach der islamischen Friedensinitiative der 138
138 führende muslimische Gelehrte aus aller Welt haben 2007 eine internationale Friedensinitiative gestartet unter der Devise "Ein Gemeinsames Wort zwischen Uns und Euch". Im 1. Forum "Kirche- Islam" wird dieses Angebot aufgenommen und nach christlichen Antworten gesucht. >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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