Date: July 28th 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

Atomwaffen und Atomenergie sind die Themen, die sich durch viele Artikel und Hinweise dieses Newsletters ziehen. Viele Politikerinnen und Politiker von SPD und Oppositionsparteien fordern derzeit den Abzug aller US-Atomwaffen aus Deutschland. Die Chance ist groß und wir wären ganz schön blöd, wenn wir sie nicht nutzten: Wenn wir jetzt richtig Druck machen, dann verzichtet Deutschland auf die nukleare Teilhabe - ein wichtiger Anstoß für weltweite Abrüstungsbemühungen! Also auf zur größten Friedensdemo dieses Sommers in Büchel.

Was den Ausstieg aus der "zivilen" Atomkraftnutzung anbelangt, so müssen wir jetzt den Atomausstieg verteidigen, den eigentlich viele von uns für viel zu schlecht gehalten haben. Dennoch ist es wichtig, uns in dieser Sache aktiv einzubringen.

Noch ein kleines Anliegen in eigener Sache: Wie bereits berichtet, ist vor genau 15 Jahren unser Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." in Gammertingen gegründet worden. Für unsere kommende Rundbrief-Ausgabe (Druckausgabe, nicht identisch mit dem eNewsletter) haben wir angesichts unseres 15. Geburtstags vorgesehen, Grußworte bzw. kurze Statements zu veröffentlichen. Falls jemand etwas dazu beisteuern möchte, dann gerne. Beispielsweise was Dir zum "Lebenshaus Schwäbische Alb" - Eindrücke, Erfahrungen, Begegnungen, Erfreuliches, Betrübliches, ... Bitte kurz und knapp. Wegen des Redaktionsschlusses sollten Beiträge bis spätestens am 19. August bei uns sein, am besten per Mail.

Für den heutigen Newsletter habe ich als gedanklichen Anstoß ein Zitat von Martin Luther King gefunden, das sich bei "Frieden stiften - jeden Tag" (http://www.frieden-stiften.org/index.html) für den 28. Juli findet.


Wir werden eurer Fähigkeit,
anderen Leiden zuzufügen,
begegnen mit unserer Fähigkeit,
Leiden auszuhalten.
Wir werden eurer physischen Kraft
unsere spirituelle Kraft entgegenhalten.
Wir werden euch nicht hassen,
aber wir können nicht mit gutem Gewissen
eure ungerechten Gesetze achten.
Aber wir werden euch bald klein kriegen
mit unserer Fähigkeit zu leiden.
Und in unserem Kampf für unsere Freiheit
werden wir so sehr an eure Herzen
und euer Gewissen appellieren,
dass wir euch für uns einnehmen werden.

(Martin Luther King)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Kampf um globale Ressourcen - Verteilungsgerechtigkeit statt Militarisierung!

:: 02. 4. Pacemakers-Radmarathon für eine Welt ohne Atomwaffen am 2. August

:: 03. US-Atomwaffen in Deutschland und Europa

:: 04. Forderung nach Weiterbetrieb angeblich sicherer AKWs absurd

:: 05. Atomkraftwerke: abschalten, Laufzeiten nicht verlängern!

:: 06. 40-mal mehr Wind- als Atomkraft

:: 07. Tanger in Europa

:: 08. Auch Geister müssen dran glauben

:: 09. Eine Kriegsnull

:: 10. Kolumbien: Feiern wir die Freilassungen, nicht das Regime

:: 11. Die FARC im freien Fall

:: 12. Immer mit Bombardements leben

:: 13. Uri Avnery: Verschiedene Planeten

:: 14. Der General der Zwiebeln und des Knoblauchs

:: 15. "Vergesse ich dich, UmmTuba..."

:: 16. Atomstreit mit Blickkontakt

:: 17. Die sieben energiebedingten Weltkrisen

:: 18. Schon viel zu lange auf viel zu großem Fuß

:: 19. Abheben und Aufsteigen

:: 20. Agrartreibstoff Ethanol bedroht Kenias größtes Flußdelta

:: 21. Noam Chomsky - ein Interview von Vincent Navarro


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Kampf um globale Ressourcen - Verteilungsgerechtigkeit statt Militarisierung!

Zur Neige gehende Reserven einerseits und wachsender Bedarf andererseits führen zwangsläufig zu steigenden Energiekosten, die einschneidende Gefahren für die Weltwirtschaft bergen und das soziale Gefüge von Gesellschaften zu zerreißen drohen. Konflikte um die Verfügbarkeit bis hin zu Kriegen um "billige" Restressourcen sind in dieser Entwicklung angelegt. Auch ein Land wie Deutschland, das unter derzeitigen Vorzeichen stark von Energieeinfuhren abhängig ist, sorgt dafür, dass ihm der Energiehahn nicht zugedreht werden kann. Nicht nur, aber auch mit militärischen Mitteln. Eine grundlegende Energiewende ist notwendig. Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005167.html


:: 02. 4. Pacemakers-Radmarathon für eine Welt ohne Atomwaffen am 2. August

Am 2. August 2008 findet der bereits 4. Pacemakers Radmarathon statt, eine der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen Deutschlands. 339 km sind an diesem Tag zwischen Bretten, Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt und Bretten zu bewältigen."Der besondere Reiz des Marathons liegt sowohl an der sportlich anspruchsvollen Leistung als auch an der politischen Zielsetzung für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen", betont Roland Blach, Koordinator der Pacemakers und Landesgeschäftsführer der DFG-VK Baden-Württemberg. "Der Titel Pacemakers steht für die doppelte Schrittmacherrolle, die alle Radsportler und alle Unterstützer an diesem Tag wahrnehmen", so Blach weiter. Der Marathon findet anlässlich der 63. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki statt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005159.html


:: 03. US-Atomwaffen in Deutschland und Europa

Die USA lagern einen Teil ihrer aktiven Atomwaffen in Europa. Nach Schätzungen von Experten handelt es sich derzeit um maximal 240 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4. Diese Waffen sind für NATO-Aufgaben und den Einsatz durch Jagdbomber der USA sowie einiger europäischer Nationen vorgesehen, die sich an der nuklearen Teilhabe der NATO beteiligen. Das sind Belgien, Deutschland, die Niederlande und derzeit noch Italien. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005158.html


:: 04. Forderung nach Weiterbetrieb angeblich sicherer AKWs absurd

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht der Aussage von Unionspolitikern, Deutschland habe die sichersten Atomkraftwerke der Welt, weswegen ein Weiterbetrieb sinnvoll sei. "Diese Behauptung ist absurd", meint IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Manche Politiker sollten sich mal wirklich ein wenig mit dem Sicherheitsstandard der deutschen Atomkraftwerke auseinandersetzen." Ein internationaler OECD-Vergleich - gewissermaßen eine "Pisa-Studie für Kernkraftwerke" - habe gezeigt, dass die Kernschmelzfestigkeit von Biblis B und vergleichbarer deutscher Atomkraftwerke katastrophal schlecht sei. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005146.html


:: 05. Atomkraftwerke: abschalten, Laufzeiten nicht verlängern!

Die Diskussion über die Laufzeitverlängerung steht bei vielen Politikern wieder ganz weit oben auf der Agenda. Doch auch sieben Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg hat sich an der Bewertung der Atomenergie nichts verändert. Sie bleibt die riskanteste Form der Energieerzeugung und wird auch für den Klimaschutz nicht gebraucht. Zudem ist sie weder billig noch führt sie zu sinkenden Strompreisen. Von Beate Steffens. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005162.html


:: 06. 40-mal mehr Wind- als Atomkraft

Eine brandneue Untersuchung zeigt, dass in den letzten 2 1/2 Jahren global 40-mal so viel Windkraftkapazität wie Atomkraftkapazität in Betrieb genommen wurde. Gefordert ist jetzt, dass wir mit einem Aus-ist-Aus-Gesetz, mit der Baunorm Passivhaus, mit Tempolimit, mit Kraft-Wärme-Kopplung und auch mit der Nutzung der Windenergie eine gesundheitsverträgliche und umweltschonende Energiewende machen! Von Raimund Kamm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005157.html


:: 07. Tanger in Europa

In diesen Tagen findet ein regelrechter Exodus statt: Aus ganz Westeuropa setzen sich voll bepackte Autos in Gang und rollen entlang der spanischen Mittelmeerküste nach Algeciras, wo die Fähren nach Tanger ablegen. Seltsame Touristen sind hier unterwegs, denn sie reisen gewissermaßen von der einen Heimat in die nächste. Die Grenzen zwischen Tourismus und Migration verwischen sich. Von Mark Terkessidis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005149.html


:: 08. Auch Geister müssen dran glauben

George W. Bush ist regelmäßig für einen Heiterkeitsausbruch auf seine Kosten gut. Er möchte aber auch freiwilligen Humor beweisen. Als er sich am Donnerstag vom G-8-Gipfel verabschiedete, lautete sein letzter Satz, in freundlicher Rohübersetzung: "Auf Wiedersehen sagt der weltgrößte Luftverschmutzer". Darüber konnten die anderen Regierungschefs gar nicht lachen, die die sieben - verglichen mit den USA - Zwerge vertraten. Man macht keine Witze über das Klima, Mr. President. Kolumne von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005147.html


:: 09. Eine Kriegsnull

Jede Präsidentschaftskandidatur braucht einen Mythos. Doch nie waren die Konstrukte, mit denen Kandidaten vermarktet werden, derart fiktional und durchsichtig wie das, was wir in diesem Jahr zu schlucken bekommen. Noch lächerlicher als die Vorstellung, Obama sei der zweite JFK, klingen die Basismythen der McCain-Kampagne: Erstens, McCain sei ein Kriegsheld, zweitens, sein (angeblicher) Heroismus mache ihn glaubwürdiger, wenn es um Themen der nationalen Sicherheit geht. McCain sei "ein Vietnam-Held und ein Plus für die nationale Sicherheit", schreibt die New York Times in einem typischen Medienhype. John McCain kämpfte in Vietnam, doch es ist nicht edel oder gar heroisch, in diesem Krieg mitgekämpft zu haben. Von Ted Rall. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005160.html


:: 10. Kolumbien: Feiern wir die Freilassungen, nicht das Regime

Es ist fantastisch, Ingrid Betancourt frei zu sehen. 2002 war sie Präsidentschaftskandidatin der kolumbianischen Grünen und trat gegen Alvaro Uribe an. Dann wurde sie von der FARC (Revolutionäre Bewaffnete Kräfte Kolumbiens) entführt. Wenige Tage zuvor hatte sie an die FARC appelliert, mit den Entführungen aufzuhören. Seit 2002 war Betancourt Geisel - über 6 Jahre lang. Letzte Woche kam sie mit 14 anderen Personen frei. Die Aufsehen erregende Rettungsaktion durch die Kolumbianische Armee wurde über die Bildschirme und die Presse in alle Welt gespült. Die Feier ihrer Freilassung sollte nicht dazu führen, die Kolumbianische Regierung hochleben zu lassen, beides gehört getrennt. Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005150.html


:: 11. Die FARC im freien Fall

Kolumbien: Die Befreiung von Ingrid Betancourt hilft Präsident Álvaro Uribe, allerlei Skandale zu vertuschen. Von Raul Zelik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005155.html


:: 12. Immer mit Bombardements leben

Wie die Dinge jetzt aussehen, ist dies der Weg, den Israel für seine Zukunft wählt: jedes Mal, wenn ein nahöstliches Land versucht, eine Nuklearwaffe zu bekommen, wird Israel bombardieren. Bombe - bombardieren. Abgesehen von der problematischen Annahme, dass es uns erlaubt sei, was anderen nicht erlaubt ist und was in unseren Händen sicher sei, aber gefährlich in den Händen der anderen - diese Art der Einstellung wird in die Katastrophe führen. Wir haben schon zwei Mal versucht - im Irak und in Syrien - und es funktionierte. Es ist allerdings fraglich, ob es erforderlich war. Nun sieht es so aus, als ob wir es ein drittes Mal versuchen, diesmal gegen den Iran. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005152.html


:: 13. Uri Avnery: Verschiedene Planeten

Den ganzen Tag verbrachte ich damit, ständig zwischen israelischen Fernsehkanälen und Al-Jazeera zu schalten. Es war eine unheimliche Erfahrung: im Bruchteil einer Sekunde konnte ich zwischen zwei Welten wechseln, aber alle Kanäle berichteten genau über dasselbe Ereignis. In einem Abschnitt der bewegenden Nachrichten ereignete sich das Geschehen im Abstand von ein paar dutzend Metern voneinander - doch hätte dies genau so gut auf zwei verschiedenen Planeten sein können. Niemals erlebte ich den tragischen Konflikt in solch atemberaubender Unmittelbarkeit wie am vergangenen Mittwoch, am Tag des Gefangenenaustauschs zwischen dem Staat Israel und der Hisbollah-Organisation. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005154.html


:: 14. Der General der Zwiebeln und des Knoblauchs

Hier ist also das "nächste Ding" im Krieg gegen den Terror: der Krieg gegen die Friseure. Nachdem die Hamas die Hälfte des palästinensischen Volkes übernahm - vor allem auf Grund von Israels Maßnahmen (mit Waffen, Belagerung, Zerstörung und Töten, Massenarresten und Deportationen) haben die IDF und der Shin Bet-Sicherheitsdienst etwas Neues erfunden: einen Krieg gegen Einkaufszentren, Bäckereien, Schulen und Waisenhäuser. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005161.html


:: 15. "Vergesse ich dich, UmmTuba..."

Das ist eine Tatsache, an die bei jeder Diskussion über Jerusalem gedacht werden sollte: es gibt keine Ähnlichkeit zwischen dem Jerusalem der Bibel und dem "Jerusalem" der augenblicklichen israelischen Landkarte. Das Sehnsuchtsziel der Vertriebenen, "die an den Wassern Babylons weinten", war das wirkliche Jerusalem - mehr oder weniger das innerhalb der Mauern der Altstadt, deren Zentrum der Tempelberg ist. Nach der Annektierung 1967 umfasst das Stadtgebiet Jerusalems ein riesiges Gebiet, von Bethlehem im Süden bis Ramallah im Norden. Dieses ganze Gebiet erhielt den Namen "Jerusalem", um diesem Akt von Landraub einen religiös-national-historischen Nimbus zu verleihen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005165.html


:: 16. Atomstreit mit Blickkontakt

Ein Iraner und ein Amerikaner haben sich in Genf gesehen. Kein Durchbruch im Atomstreit. Aber die Mauer zeigt Risse und man erkennt sogar die Konturen von Türen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005156.html


:: 17. Die sieben energiebedingten Weltkrisen

Die Anhänger des fossil-atomaren Weltbildes machen ihre Rechnung ohne die weltweiten Krisen, die direkt und indirekt von atomaren und fossilen Energien generiert werden. Sieben schwerwiegende Krisen lassen sich ausmachen. Und sie sind in der Zusammenschau zu sehen. Ein Kommentar von Hermann Scheer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005153.html


:: 18. Schon viel zu lange auf viel zu großem Fuß

Trotz Inflation, trotz Benzinpreisexplosion und steigender Ausgaben für Lebensmittel: Vorerst zeigen die Deutschen - wie viele andere Europäer auch - kaum Neigung, am Urlaub zu sparen. Nach wie vor sind sie Urlaubsweltmeister und haben 2007 mehr als 68 Milliarden Euro für Urlaubsreisen ausgegeben. Fast 75 Prozent der Deutschen leisten sich mindestens einen Urlaubstrip pro Jahr, ein Spitzenwert weltweit. Natürlich wachsen mit dem Massentourismus auch die davon verursachten Treibhausgas-Emissionen. Könnte da eine unbeirrbar heraufziehende Energie- und Ölkrise die vom Reisefieber erzeugten Klimaschäden eindämmen? Von Michael R. Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005148.html


:: 19. Abheben und Aufsteigen

Ölpreisexplosion? Klimawandel? Während anderswo die Krise ausgerufen wird, boomt weltweit die Business-Fliegerei. Von Patrick Kunkel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005151.html


:: 20. Agrartreibstoff Ethanol bedroht Kenias größtes Flußdelta

20.000 Hektar der ökologisch einmaligen Landschaft am Tana-Fluss in Kenia sollen abgeholzt und mit Zuckerrohr für Agrartreibstoff bepflanzt werden. Weil diese Monokultur große Mengen an Wasser und Pestizide benötigt ist auch der Rest des artenreichen Tana-Deltas betroffen. Der Landschaft droht Austrocknung, den Bewohnern Vertreibung. Bitte unterstützen Sie die einheimischen Umweltschützer in Kenia und die betroffene Bevölkerung und protestieren Sie bei den Verantwortlichen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005166.html


:: 21. Noam Chomsky - ein Interview von Vincent Navarro

Das Interview mit Noam Chomsky fand am 13. Mai 2008 am MIT in Cambridge/Massacusetts statt. Vincent Navarro ist Professor für Öffentliche Politik an der Pompeu Fabra University und an der John Hopkins University. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005168.html

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II. Hinweise

:: Atomkraft abschalten: Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg

Endlich soll der Atomausstieg greifen: Vier Reaktoren sollen vom Netz gehen. Doch die Atomlobby wähnt sich im Aufwind. Geschickt versucht sie, die Sorgen um hohe Energiepreise und den Klimawandel zu nutzen, um ihre Risikotechnologie wieder hoffähig zu machen. Nach dem Atomkonsens müssten in den nächsten Monaten vier Reaktoren vom Netz gehen. Doch die Energiekonzerne wollen die Laufzeiten der Reaktoren neu verhandeln - und den Ausstieg aus der Atomkraft auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Die Konzerne mögen viel Geld und Lobbymacht haben - die besseren Argumente haben wir! Mit einer von vielen Menschen getragenen Erklärung soll gezeigt werden, dass wir Bürger/innen keine Comeback der Atomkraft wollen. Wir sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Unterzeichnen Sie die Erklärung von compact.de unter >>
http://www.campact.de/atom2/sn3/signer


:: "Schorndorfer Erklärung" mit der Forderung: "Den Krieg nicht mehr lernen"

Vor einem Jahr, am 23. Juli 2007, wurde die "Schorndorfer Erklärung": "Den Krieg nicht mehr lernen" verabschiedet. Sie ist ein Beitrag zu der "Dekade zur Überwindung von Gewalt 2001-2010" des Ökumenischen Rates der Kirchen und zu der geplanten Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation im Jahr 2011 in Kingston/Jamaika. "Alle Christinnen und Christen" werden gebeten, sich diesen "Stimmen aus Schorndorf" anzuschließen, entsprechend auf ihre Regierungen einzuwirken und das Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen zur Mobilisierung des Friedens zu unterstützen. Bei der "Schorndorfer Erklärung" handelt es sich um keine Unterschriftsaktion. Statt dessen soll die Erklärung vor allem über die Kirchengemeinden im Bezirk und Land weiter verbreitet werden. Sie ist auch mit ihren Übersetzungen und weiteren erläuternden Texten zu finden unter >>
http://www.dov-schorndorf.org


:: Klimawandel und Sicherheitspolitik - Herausforderungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Die jüngsten Auswertungen klimawissenschaftlicher Erkenntnisse durch das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zeichnen ein teilweise dramatisches Bild der regionalen Auswirkungen des Klimawandels. Am stärksten betroffen sind Gesellschaften mit geringen Anpassungskapazitäten. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen andere Analysen. Adelphi Consult wurde daher von der GTZ beauftragt, die Auswirkungen des Klimawandels auf Konflikte und Sicherheit aus entwicklungspolitischer Sicht zu bewerten und Vorschläge für die weitere Behandlung dieses Themas in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu formulieren. Zentrale Ergebnisse des Gutachtens lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die Möglichkeit der Begrenzung globaler Erwärmung auf das 'sichere Maß' von 2°C erscheint inzwischen fragwürdig. Einerseits ist durch die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ein gewisses Maß an unvermeidbarem Klimawandel in Gang gesetzt. Andererseits besteht die Gefahr unvorhergesehener
Rückkopplungseffekte, welche den Klimawandel zusätzlich beschleunigen können. Entsprechend ist neben der Vermeidung des Klimawandels auch Anpassung an unvermeidbaren Klimawandel notwendig und wird zukünftig an Bedeutung gewinnen. Langfristig wird der Klimawandel zu Ressourcenverknappung und Umweltdegradation führen. Hierdurch können bestehende soziale und politische Spannungen verschärft oder neue ausgelöst werden. Ohnehin überforderte Handlungskapazitäten staatlicher Institutionen werden zusätzlich belastet und die Erbringung elementarer Staatsaufgaben erschwert. Dies sowie der zunehmende Umweltstress werden sich negativ auf die Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften und damit auch auf deren Fähigkeit zur friedlichen Konfliktbearbeitung auswirken. Damit ist bereits heute ein zunehmender Einsatz von Gewalt bei der Austragung von Konflikten sowie die Zunahme von Sicherheitsrisiken in den betroffenen Gesellschaften wie auch in benachbarten Regionen abzusehen. Verschärft wird dies noch durch eine Reihe weiterer globaler Trends, v.a. steigender Ressourcenverbrauch durch wirtschaftliche Entwicklung, Bevölkerungswachstum und Urbanisierung, wodurch negative Konsequenzen des Klimawandels umso stärker zu Tage treten. Die Studie untersucht sektorale Trends, potentielle regionale Krisenherde, skizziert eine Reihe von Handlungsansätzen und spricht Empfehlungen für die deutsche Entwicklungspolitik aus.
Die Studie "Herausforderungen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit", kann von der Website der GTZ heruntergeladen werden >>
http://www.gtz.de/de/dokumente/de-crisis-klimawandel-und-sicherheit-2008.pdf

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III. Veranstaltungstermine

:: 01.-06.08.2008 in Saarbrücken: Ein anderes Europa für eine andere Welt - Act together now for Alternatives!

In Saarbrücken findet die erste Europäische Sommeruniversität (ESU) von Attac statt! Die ESU ist die erste Gelegenheit für alle aktiven europäischen Attacies, sich zu treffen, voneinander zu lernen und zusammen Alternativen für ein anderes Europa zu entwickeln. Wir werden gemeinsam zu vielen brisanten Themen arbeiten und diskutieren: der Verbindung von ökologischen und sozialen Fragen, der Demokratisierung der Wirtschaft, gemeinsamen Aktionen und Kampagnen, Vernetzung und Zusammenarbeit. Wer dabei sein will, wenn Attac - wieder einmal - Geschichte schreibt, sollte sich schleunigst anmelden, denn die Plätze sind national begrenzt. Mehr Infos unter >>
http://www.attac.de/esu


:: 02.08.2008 - Bretten/Bretten: 4. Pacemakers-Radmarathon - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Route: (339 km) Bretten, Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt nach Bretten, Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Peter Kurz (Mannheim), Oberbürgermeister Paul Metzger (Bretten) und Extremradsportler Armin Köhli, VA: DFG-VK BaWü, Pax An, GAAA, FI Westpfalz, FI Bretten, Friedensbewegung Heilbronn, FI Neustadt/Weinstrasse. Kontakt: Pacemakers, Roland Blach, info@pace-makers.de, http://www.pace-makers.de


:: 02.-09.08.2008 - Auf Achse für Frieden. Aktionsradtour von Ulm nach Brdy/Tschechien

Auch in diesem Jahr wird es wieder die Aktionsradtour "Auf Achse für Frieden, Abrüstung und ein ziviles Europa" geben. Start ist am 2.8. in Ulm. Aktionen sind geplant in Donauwörth (Eurocopter), Manching (Eurofighter), Regensburg (6.8. Hiroshima-Tag). Ziel ist das Geländer der geplanten Radarstation in Brdy. Um ein neues Wettrüsten zu verhindern, unterstützen wir den Widerstand gegen das US-Raketenabwehrsystem mit der dortigen Radarstation. Alle Infos >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/index.htm


:: 06./09.08.2008 - Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2008

Zum "Hiroshima- und Nagasaki-Tag" am 6. bzw. 9. August erinnern weltweit Opfer, Hinterbliebene und NGOs an den nunmehr 63. Jahrestag der Atombombenabwürfe von 1945. Dringend gefordert ist der Abzug der verbliebenen 20 US-Atombomben im Fliegerhorst Büchel/Eifel und damit das Ende der "nuklearen Teilhabe" der Bundeswehr. Dies ist durch die jüngste US-Studie über Sicherheitsmängel der Lagerung nochmal sehr aktuell geworden. Atomare Abrüstung der Großmächte wäre auch der Weg, um glaubhaft gegen atomare Proliferation vorgehen zu können.
Reden/Berichte/Kundgebungsbeiträge/Hintergrundinfos etc. finden sich unter >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/hir08-00.htm
Eine Terminübersicht zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2008 hat das Netzwerk Friedenskooperative zusammengestellt unter >>
http://www.friedenskooperative.de/hir08ter.htm
Das Ziel der Kampagne http://www.atomwaffenfrei.de und der "Mayors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden): Eine Welt ohne Atomwaffen bis 2020! Ein "online-Lexikon" zu allem rund um Atomwaffen und deren Gefahren ist eingerichtet unter >> http://www.AtomwaffenA-Z.info


:: 06.08.2008 - Hiroshima-Tag am EUCOM in Stuttgart: Unsere Zukunft - atomwaffenfrei

Ein Aktionsbündnis, das aus Ohne Rüstung Leben, DFG-VK, Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen, EUCOMmunity, IALANA, Lebenshaus Schwäbische Alb u.a. besteht, will am Hiroshima-Tag mit Flugblättern, Plakaten und Transparenten gegen die verfassungswidrigen, völkerrechtswidrigen und menschenrechtsverletzenden Aktivitäten des EUCOM protestieren. EUCOM, das ist die US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Europa, Russland und Teilen des Nahen Ostens, das ebenso wie das AFRICOM, der US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Afrika, in einem Außenbezirk Stuttgarts liegt. Mit Flugblättern sollen die Soldaten der US-Armee aufgefordert werden, völkerrechtswidrigen oder menschenrechtsverletzenden Befehlen den Gehorsam zu verweigern (z.B. die Kriege gegen Serbien 1999 und Irak 2003, Krieg gegen den Terror, Verschleppung von Gefangenen nach Guantanomo und nicht zuletzt die Planung und Vorbereitung von Atomwaffeneinsätzen). Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen sind dazu aufgeru
fen, sich möglichst zahlreich an der Protestdemonstration und der Aktion zur Verteidigung unserer Grundrechte zu beteiligen, denn Grundrechte, die nicht wahrgenommen - und wenn nötig auch eingeklagt - werden, gehen verloren! Insbesondere werden im Moment Friedens- und Bürgerrechtsorganisationen eingeladen, sich dem Aktionsbündnis anzuschließen. Informationen und Kontakt: Wolfgang Sternstein, Email: sternstein@uwi-ev.de >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005133.html


:: 15.-24.08.2008 - Hamburg: Für ein ganz anderes Klima - Klimacamp 08!

Die Grundlagen für ein gutes Leben, für soziale Rechte weltweit schmelzen dahin. Denn das Klima wandelt sich: es ist zu heiß! Klimawandel ist mehr als schmelzende Polkappen und ertrinkende Eisbären. Er ist eine soziale Katastrophe. Reiche verursachen ihn, die Ärmsten trifft es zuerst. Wetterextreme und Missernten sind die Folge. Bis zu 200 Millionen Flüchtlinge werden bis 2040 prognostiziert. Doch der Wachstumswahn des globalisierten Kapitalismus läuft weiter. Im Exportweltmeisterland Deutschland sollen über 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Deshalb: Hin zum Klimacamp08! In Hamburg-Moorburg ist ein Kohlekraftwerk im Bau. Es gibt dort einen der größten Kohlehäfen und eine der größten Agrodieselfabriken Europas. Ein guter Ort also, um sich gegen die klimafeindliche Wachstumsökonomie aufzulehnen! Auf dem spektrenübergreifenden Camp wird auch ein Attac-Barrio aufgebaut. Die Attac-Stromkonzernkampagne beteiligt sich an den Camp-Vorbereitungen und bietet Workshops, Diskussione
n und eine klimapolitische Attac-Aktion an. Darüber hinaus sind eine Reihe gemeinsamer Aktivitäten in Arbeit. Also: Auf nach Hamburg! Kommt ins Camp! Werdet Klima-aktiv! Stromkonzernkampagne - Aufruf zum Klimacamp >>
http://www.attac.de/klimacamp


:: 30.08.2008 - Großdemonstration vor Atomwaffenlager Büchel

Deutschland soll atomwaffenfrei werden! Deswegen rufen wir auf, dass alle am 30.8. nach Büchel kommen und mit uns die Atomwaffen in die symbolische Tonne kehren - bringt Besen mit! Auf dem Fliegerhorst Büchel sind 20 US-Atombomben gelagert, die insgesamt einer Sprengkraft von 150 Hiroshima-Bomben entsprechen dürften. Deutschland stellt mit den Tornado-Kampfflugzeugen des Jagdbombengeschwaders 33 das Trägersystem für die Atomsprengköpfe B 61 bereit. Die Großdemonstration findet am 30. August direkt vor dem Atomwaffenlager Büchel statt. Die Prominenten Barbara Rütting, Horst-Eberhard Richter und Nina Hagen haben ihre Teilnahme angekündigt. Nina Hagen wird am Abend ein Benefizkonzert geben. Mehrere Einzelpersonen haben außerdem Aktionen zivilen Ungehorsams für diesen Tag angekündigt. Mehr Informationen unter >> http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/index.html


:: 30.08.2008 - Pacemakers Rundkurs in der Eifel - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

203 km, Büchel-Gevenich-Lutzerath-Auderath-Alfen-Büchel, VA: DFG-VK BaWü, Pax An, GAAA. Kontakt: Pacemakers, Roland Blach, info@pace-makers.de, http://www.pace-makers.de


:: 01.09.2008 - Antikriegstag 2008

Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 69 Jahren durch den deutschen Überfall auf Polen (1.09.1939). Zahlreiche Veranstaltungen wenden sich gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt und die für Herbst geplante erneute Verlängerung und Ausweitung des Afghanistan-Mandats der Bundeswehr. Eine Terminübersicht zum Antikriegstag 2008 hat das Netzwerk Friedenskooperative zusammengestellt unter >>
http://www.friedenskooperative.de/akt08ter.htm


:: 01.09.2008 - 17.00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: Mahnwache zum Antikriegstag.

Am 1. September 1939 überfielen deutsche Truppen Polen. Vor 69 Jahren begann damit der 2. Weltkrieg, der über 55 Millionen Menschen den Tod brachte, davon über 20 Millionen Sowjetbürgern, über 5 Millionen Deutschen und fast 5 Millionen Polen. Der 1. September wird von Friedensorganisationen und Gewerkschaften im Gedenken an den verbrecherischen 2. Weltkrieg als Antikriegstag begangen. Aus diesem Grund findet in Gammertingen eine Mahnwache gegen Krieg, für Gerechtigkeit und Frieden in Gammertingen statt.


:: 12.-14.09.2008 - Urania in Berlin: Kultur des Friedens. Für eine solidarische Zukunft

Beim dritten Kongress Kultur des Friedens von IPPNW werden über 50 ExpertInnen, u. a. Johan Galtung, Oskar Negt, Rita Süßmuth und Daniela Dahn, werden zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutieren, wie eine andere Globalisierung aussehen und wie ein neues Denken als Voraussetzung für eine Kultur des Friedens entstehen kann. Ausgangspunkte sind vier globale Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der "Weltmehrheit". Wieder nimmt sich der Kongress die Initiativen zum Vorbild, die versuchen, scheinbar hoffnungslose Spaltungen und Verfeindungen durch Verständigungsprozesse schrittweise abzubauen: Z.B. wird Johan Galtung über Konflikttransformation sprechen und Dan BarOn über Wege zur interkulturellen Verständigung. Mit dem ehemaligen Leiter des UN-Weltklimaforschungsprogramm Prof. Hartmut Graßl wird zum ersten Mal des Thema Klimawandel einen prominenten Rang innerhalb der Kongressreihe einnehmen. Hier e
rfahren Sie mehr über Programm und ReferenInnen >>
http://www.kultur-des-friedens.de/
http://www.kultur-des-friedens.de/programm/index.html


:: 20.09.2008 - 12.00 Uhr Stuttgart und Berlin: Demonstrationen "Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan! Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan"

Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück. Gegen die Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan finden zeitgleich zwei Großdemonstrationen in Stuttgart und Berlin statt. Auftaktkundgebung in Stuttgart: 12.00 Uhr, Lautenschlägerstr. (gegenüber Hbf), anschließend Demo durch die Innenstadt, Abschlusskundgebung: 13.30 Uhr, Schlossplatz. Kontakt: Friedensnetz Baden-Württemberg, E-Mail: buero@friedensnetz.
de, Internet >>
http://www.friedensnetz.de +
http://www.afghanistandemo.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

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