Date: July 13th 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

dem heutigen Newsletter möchte ich einen Text des unvergessenen Bertolt Brecht aus dem Jahr 1932 voranstellen:

Lob der Dialektik

Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst.

Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.

Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gesprochen haben
Werden die Beherrschten sprechen.
Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!

Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen
Und aus Niemals wird: Heute noch!

(Bertolt Brecht)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Stromwechsel gegen Volksverdummung!

:: 02. Türkei: Die Geiseln sofort freilassen und das Verbot von Roj-TV aufheben!

:: 03. Es geht auch ohne nukleare Teilhabe

:: 04. Letztes Gefecht oder letztes Geleit? Die deutsche Debatte um die nukleare Teilhabe in der NATO

:: 05. Tornado-Piloten zwischen Befehl und Völkerrecht

:: 06. Deutsche Soldaten in Afghanistan: Noch mehr Kanonenfutter

:: 07. Internationale Gerichtsbarkeit à la carte: Mit gekreuzten Fingern

:: 08. Bombardiert Israel iranische Atomanlagen ...

:: 09. Warum nicht?

:: 10. Wenn ein Totalverweigerer geht

:: 11. Obamas Chicago-Jungs

:: 12. Radar gegen Papiertiger

:: 13. Der Irak und der Westen: 100 Jahre Begehrlichkeit

:: 14. Satans Ratschlag

:: 15. Triumph und Folter

:: 16. Palästina: "Wir haben keine Alternative als den friedlichen Protest

:: 17. G8-Treffen: Nichts Neues im Klimaschutz

:: 18. WTO-Studie: Agrosprit treibt Welthunger an

:: 19. Schutz von Flüchtlingen muss auf die Agenda der internationalen Politik


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Stromwechsel gegen Volksverdummung!

Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" ruft Stromkunden dazu auf, die "Propagandaoffensive der Atomgemeinde für die großen Konzerne so teuer wie möglich zu machen" - Mit Stromwechsel für Energiewende und Atomausstieg demonstrieren - Argumentationsarmut der Propaganda aufdecken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005140.html


:: 02. Türkei: Die Geiseln sofort freilassen und das Verbot von Roj-TV aufheben!

Die Kommandantur des Gebietes Serhad der Volksverteidigungskräfte (HPG) der PKK hat sich zu der Geiselnahme von drei deutschen Bergsteigern am 9. Juli 2008 bekannt. "Solange der deutsche Staat keine Erklärung abgibt, dass er von seiner feindlichen Politik gegenüber dem kurdischen Volk und der PKK absieht, werden die deutschen Staatsbürger nicht freigelassen." Geiselnahme ist grundsätzlich abzulehnen. Frieden wird dadurch nicht geschaffen. Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005142.html


:: 03. Es geht auch ohne nukleare Teilhabe

Thomas Kossendey hatte es nicht leicht. Vergangene Woche musste der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium dem Bundestag erklären, was nur schwer zu erklären ist. Warum halten sein Minister und die CDU an der Lagerung atomarer Waffen in Deutschland fest? Warum müssen deutsche Tornados mit Bundeswehrpiloten bereitgehalten werden, um im Ernstfall amerikanische Atomwaffen abwerfen zu können? Warum muss Deutschland an der nuklearen Teilhabe der Nato festhalten? Komplexe Materie und ein schwerer Stand im Bundestag. Die CDU ist die einzige Partei, die dies vertritt. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005125.html


:: 04. Letztes Gefecht oder letztes Geleit? Die deutsche Debatte um die nukleare Teilhabe in der NATO

Im deutschen Bundestag plädieren Grüne, FDP und Linkspartei für einen Abzug der letzten etwa 20 Nuklearwaffen, die in Deutschland noch gelagert werden. Die politisch und rechtlich umstrittene Nukleare Teilhabe soll aufgegeben werden. In deren Rahmen stellt die Bundeswehr Flugzeuge und Piloten des Jagdbombergeschwaders 33 in Büchel bereit, die im Kriegsfall Nuklearwaffen der USA abwerfen können. Die SPD will die nukleare Aufgabe der Bundeswehr auslaufen lassen, wenn in Büchel nicht-nuklearfähige Eurofighter-Flugzeuge die nuklearfähigen Tornados ablösen. Das wäre im nächsten Jahrzehnt der Fall. Lediglich die CDU und das von ihre geführte Verteidigungsministerium unter Minister Franz Josef Jung sieht alles ganz anders. Sie will die nukleare Rolle der Bundeswehr bis mindestens 2020 aufrecht erhalten. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005135.html


:: 05. Tornado-Piloten zwischen Befehl und Völkerrecht

Tornado-Piloten auf dem Fliegerhorst Büchel lernen, wie man Atombomben abwirft. Deren Einsatz ist der Bundeswehr aber nach Ansicht vieler Völkerrechtler verboten. Das sagt auch das Verteidigungsministerium in einer offiziellen Anweisung. Im Ernstfall hätten die Piloten den Schwarzen Peter. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005143.html


:: 06. Deutsche Soldaten in Afghanistan: Noch mehr Kanonenfutter

Mit der Übernahme der schnellen Eingreiftruppe QRF im Norden ist die Bundeswehr erstmals mit einem reinen Kampfverband in Afghanistan im Einsatz. Zeitgleich zum Beginn des Kommandos wurden deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt. Der Kriegsschauplatz ist für westliche Truppen inzwischen gefährlicher als der im Irak, vor allem aber leidet die afghanische Bevölkerung, ausländische Helfer ziehen sich zurück. Die Koalition in Berlin will das Bundeswehr-Mandat dennoch im Herbst verlängern und 1.000 weitere Soldaten entsenden. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005127.html


:: 07. Internationale Gerichtsbarkeit à la carte: Mit gekreuzten Fingern

Wenn Kinder gegen ihren Willen den Eltern etwas versprechen müssen, kreuzen sie üblicherweise einfach ihre Finger. Dem Kinderglauben zufolge macht solche Magie das Gelübde unwirksam. Wenn ausgewachsene Regierungen ebensolche Winkelzüge auf der internationalen Bühne vollführen, nennt man dies: einen förmlichen Vorbehalt erklären. Letzteres tat die Bundesregierung, als sie beschloss, dass Deutschland sich im Falle zwischenstaatlicher Streitfragen zkünftig der Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofes (IGH) in Den Haag unterwerfen würde. Wieder einmal bricht die Bundesregierung Völkerrecht und Verfassung. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005141.html


:: 08. Bombardiert Israel iranische Atomanlagen ...

Israel hat am Wochenende bestätigt, dass die eigene Luftwaffe jüngst bei Manövern im Mittelmeer Bombenabwürfe auf iranische Atomanlagen geprobt hat. Gleichzeitig meldeten sich israelische Militärs zu Wort, die einen baldigen Militärschlag gegen Teheran nicht ausschließen. Aus diesem Grund dokumentierte die Wochenzeitung FREITAG die aktualisierte Version eines Kapitels aus dem neuen Buch des Osnabrücker Sozial- und Regionalwissenschaftlers Mohssen Massarrat Kapitalismus - Machtungleichheit - Nachhaltigkeit. (VSA-Verlag, Hamburg), das sich mit den Beziehungen zwischen den USA und Israel beschäftigt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005129.html


:: 09. Warum nicht?

Wenn du die Politik eines Landes verstehen willst, schau dir die Landkarte an, empfahl Napoleon. Jeder, der wissen möchte, ob Israel und/oder die USA im Begriff sind, den Iran anzugreifen, sollte sich auf der Karte die Straße von Hormus ansehen, die den Iran von der arabischen Halbinsel trennt. Durch diese enge Wasserstraße - nur 34 Kilometer breit - fahren die Schiffe, die 1/5 bis 1/3 der Menge des Weltöls transportieren, einschließlich des Öls aus dem Iran, dem Irak, aus Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und Bahrein. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005145.html


:: 10. Wenn ein Totalverweigerer geht

Barack Obama und John McCain wollen die Blockade von George Bush bei der Abrüstung beenden. Ein Pazifist wird freilich nicht ins Weiße Haus einziehen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005126.html


:: 11. Obamas Chicago-Jungs

Nach Hillary Clintons Rückzug wartete Barack Obama gerade mal drei Tage, bevor er auf CNBC erklärte: "Schauen Sie, ich bin ein Mann für Wachstum und den freien Markt. Ich liebe den Markt". Um zu demonstrieren, dass er keine Witze machte, ernannte er den 37jährigen Jason Furman zum Kopf seines wirtschaftspolitischen Teams. Furman ist einer der prominentesten Verteidiger von Wal-Mart. Er preist den Konzern als "progressive Erfolgsstory". Im Vorwahlkampf hatte Barack Obama Clinton noch heftig angegriffen, weil sie im Wal-Mart-Vorstand sitzt. Von Naomi Klein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005139.html


:: 12. Radar gegen Papiertiger

Condoleezza Rice, die noch amtierende US-Außenministerin, hat mit harten Worten nicht gespart, ehe sie mit ihrem Prager Kollegen Karel Schwarzenberg den Vertrag über eine US-Raketenabwehranlage unterschrieb. Rice sprach über Abchasien. Russland handle dort als Aggressor. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005138.html


:: 13. Der Irak und der Westen: 100 Jahre Begehrlichkeit

Der Irak ist ein künstliches Staatengebilde, das aus drei ehemaligen Provinzen des osmanischen Reiches besteht: Mosul, Bagdad und Basra ohne dessen damaligen Unterbezirk Kuwait. Die osmanischen Herrscher hatten Ende des 19. Jahrhunderts längst abgewirtschaftet. Die ölreiche Konkursmasse ist unter den Großmächten seitdem heiß begehrt. Ein Rückblick von Hermann G. Abmayr. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005132.html


:: 14. Satans Ratschlag

Es war ein beiläufiges Gespräch; aber es hat sich meinem Gedächtnis eingeprägt. Es war kurz nach dem Sechs-Tage-Krieg. Ich war gerade aus dem Plenarsaal der Knesset herausgekommen, nachdem ich dort in einer Rede zur sofortigen Errichtung eines palästinensischen Staates aufgerufen hatte. Ein anderes Knessetmitglied kam den Gang entlang. Er, ein freundlicher Mensch, gehörte der Laborpartei an und war früher Busfahrer. "Uri", sagte er und nahm mich am Arm, "verdammt noch mal, was tust du? Du könntest große Karriere machen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005130.html


:: 15. Triumph und Folter

Ein junger palästinensischer Journalist gewinnt einen Preis. Wie Israel ihn behandelt, ist Teil eines schrecklichen Musters. Von John Pilger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005136.html


:: 16. Palästina: "Wir haben keine Alternative als den friedlichen Protest

In dem palästinensischen Dorf Nilin gibt es eine gewaltlose Protestbewegung gegen die Barriere/Mauer in der Westbank. "Wir glauben, es gibt für uns keine Alternative außer dem friedlichen Protest", so Salah Khawaja, 40, einer der Organisatoren des Dorfprotestes in Nilin. "Wir glauben an den Volkswiderstand als nationale Strategie. Aber es ist nicht einfach, andere davon zu überzeugen. Es ist viel härter, als man denkt, Menschen davon zu überzeugen, auf eine friedliche Prozession zu kommen. Zivile Aktion - das braucht Zeit und eine Menge Bildung". Von Rory McCarthy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005144.html


:: 17. G8-Treffen: Nichts Neues im Klimaschutz

Die acht wichtigsten Industriestaaten der Erde (G8) haben eine Halbierung des Treibhausgasausstoßes bis 2050 angekündigt. Doch was soll halbiert werden? Und von wem? "Verlogen", so nennt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid die Absichtserklärung der G8-Länder. Der Beschluss sei nichts, aber auch gar nichts wert. Von Sigrid Totz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005137.html


:: 18. WTO-Studie: Agrosprit treibt Welthunger an

Und es ist doch der Agrosprit: 75 Prozent des Preisanstiegs bei Lebensmitteln gehen auf das Konto des pflanzlichen Treibstoffs. So zu lesen in einer vertraulichen Studie der Welthandelsorganisation (WTO). Sie wurde der britischen Zeitung The Guardian zugespielt - kurz vor Beginn des G8-Gipfels in Japan. Von Sigrid Totz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005131.html


:: 19. Schutz von Flüchtlingen muss auf die Agenda der internationalen Politik

Vor 70 Jahren fand in Evian-les-Bains am Genfer See die durch die US-Regierung initiierte Evian-Konferenz statt, auf der Abgesandte von 32 Nationen sowie Vertreter von Hilfsorganisationen über die Aufnahme der vom NS-Regime Verfolgten berieten. Aufgrund des katastrophalen Ergebnisses - weitere Grenzschließungen waren die Folge der halbherzigen Verhandlungen und unzähligen, im Machtbereich Hitlers befindlichen Verfolgten wurden letzte legale Fluchtwege verschlossen - ist die Evian-Konferenz zum Symbol des Versagens der demokratischen Staaten angesichts der Flüchtlingskrise des Jahres 1938 geworden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005128.html

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II. Hinweise

:: Aufruf: Jahr für Jahr Tausende Tote an Europas Grenzen: Stoppt das Sterben!

Auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben sterben Tausende Flüchtlinge und Migranten an Europas Grenzen. Es sind Menschen, die durch Kriege, Verfolgungen, Gewalt und elende Existenzbedingungen aus ihrer Heimat vertrieben werden. Auf der Flucht drängen sie sich in winzigen Booten zusammen, verstecken sich in Lastwagen, kampieren in provisorischen Lagern oder vor hochgerüsteten Grenzanlagen. Häufig ertrinken, verdursten oder ersticken sie. Viele sterben an Erschöpfung. Deutschland und die anderen EU-Staaten reagieren auf die Schutzsuchenden an den Außengrenzen mit massiver Aufrüstung und Abschreckung. Gemeinsam mit PRO ASYL fordern wir: Stoppt das Sterben! Kampagnen-Internetseite >>
http://www.stoppt-das-sterben-eu
Online unterschreiben >>
http://www.stoppt-das-sterben.eu/


:: Broschüre "Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz" neu aufgelegt

.ausgestrahlt hat das Klimaschutz-Argument der Atomkraft-Befürworter auf den Prüfstand gestellt. Denn gestern wie heute wird Atomkraft immer wieder als angeblicher Klimaretter propagiert. Nachdem mehrere Auflagen der Broschüre heiß begehrt und inzwischen vergriffen sind, wurde sie von .ausgestrahlt zusammen mit Robin Wood und der Organisation urgewald, umfassend aktualisiert und neu aufgelegt. Das Ergebnis sind zehn Gegenargumente in übersichtlicher und ansprechender Form. Argumente wie der geringe Anteil der Atomkraft am weltweiten Stromverbrauch oder das Problem des Uranverbrauchs werden hier detailliert aufgelistet. Verteilt die Broschüre "Atomenergie dient nicht dem Klimaschutz" bei Infotischen und Veranstaltungen oder schenkt sie Nachbarn und Bekannten und helft so mit, die PR der Atomlobby durchschaubarer zu machen und zu entkräften. Sie kann per Mail an bestellung@ausgestrahlt.de bestellt werden (Preis inkl. Porto: 10 Stück à 5 Euro; 100 Stück à 30 Euro) oder als pdf-D
okument heruntergeladen werden unter >>
http://www.ausgestrahlt.de/atom/klima


:: Online-Protest gegen das Strom-Kartell: Brief an Merkel

Der deutsche Energiemarkt wird von vier Konzernen beherrscht: E.On, Vattenfall, EnBW und RWE. Seit Jahren drängt die EU-Kommission, die Macht der Konzerne zu begrenzen: Diese Stromerzeuger sollen sich endlich von ihrem Eigentum an den Stromnetzen trennen. Obwohl sie 30 Prozent der Stromkosten für die Durchleitung kassieren, sorgen sie nicht für eine ordnungsgemäße Wartung der Strommasten, Leitungen und Transformatoren. Kostspielige Stromausfälle sind die Folge. Außerdem blockieren sie die Einspeisung erneuerbarer Energien, um ihren Kohle- und Atomstrom weiter vertreiben zu können. ROBIN WOOD fordert, dass die Stromnetze in öffentliche Hand überführt werden, damit Sicherheit und klimaschonende Energien nicht zu kurz kommen. Sie können den Protest unterstützen, indem Sie einen (online-)Brief an Bundeskanzlerin Merkel mitunterschreiben >>
http://www.robinwood.de/stromnetze


:: Unterschriften-Aktion der Kampagne "Weltweite Tischgemeinschaft"

Die aktuelle Nahrungskrise zeigt, dass der weltweite Hunger ein Strukturproblem ist, das eine neue, politische Weichenstellung erforderlich macht: Nicht nur, dass der ländlichen Entwicklung wieder ein größerer Stellenwert beigemessen werden muss, es braucht auch ein Umsteuern für eine nachhaltige Produktionsweise von Nahrungsmitteln und Agrarprodukten und wirksame Schutzmechanismen, damit Entwicklungsländer ihre Nahrungsmittelmärkte und ihre Produzenten vor billiger Konkurrenz schützen können. Brot für die Welt hat im Oktober 2007 die Kampagne "Niemand isst für sich allein" gestartet, in der die Zusammenhänge zwischen Hunger, Welthandel und unserem Konsum thematisiert werden. Am 16. Oktober 2009 sollen Unterschriften an die Bundesregierung übergeben werden und zwar mindestens 50.000 Stück. Dafür wird tatkräftige Mitarbeit benötigt! Näheres siehe >>
http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung

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III. Veranstaltungstermine

:: 18. - 20. Juli 2008 - Stuttgart: "Überwindung von Gewalt gegen Menschen und Erde"

Bei der Tagung im Haus Birkach in Stuttgart mit dem Thema "Überwindung von Gewalt gegen Menschen und Erde" geht es um die Zieletagung des Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) sowie um die Kairos Europa-Regionalkonferenz. Im Rahmen der Tagung findet auch ein Fest zum 20-jährigen Bestehen des Ökumenischen Netzes in Württemberg (ÖNW) statt. Referenten sind Prof. Dr. Konrad Raiser, ehem. Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Jens Junginger, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (kda), Bad Boll, Dr. Johannes Bielefeld, Diözese Rottenburg-Stuttgart und Michael Schmid, Lebenshaus Schwäbische Alb. VA: Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und Kairos Europa in Kooperation mit: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Ba-Wü, Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland, Ökumenisches Netz Württemberg, Referat Mission und Ökumene im EOK Karlsruhe, Referat Mission, Ökumene und Entwicklungszusammenarbeit im EOK Stuttgart, Referat Weltkirche der
Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.kairoseuropa.de/events/one.event/index.html?entry=page.events.20080718


:: 24.-27.07.2008 in Oberhof (Thüringen): Kriege Klima Katastrophen. Umsteuern bevor es zu spät ist!

Sommerakademie 2008 des Bundesausschuss Friedensratschlag u.a. mit Andreas Zumach, Peter Strutynski, Knut Krusewitz, Heike Maul, Karin Leukefeld, Matin Baraki und Christine Buchholz. Mehr >>
http://www.sommerakademie-frieden.de/


:: 01.-06.08.2008 in Saarbrücken: Ein anderes Europa für eine andere Welt - Act together now for Alternatives!

In Saarbrücken findet die erste Europäische Sommeruniversität (ESU) von Attac statt! Die ESU ist die erste Gelegenheit für alle aktiven europäischen Attacies, sich zu treffen, voneinander zu lernen und zusammen Alternativen für ein anderes Europa zu entwickeln. Wir werden gemeinsam zu vielen brisanten Themen arbeiten und diskutieren: der Verbindung von ökologischen und sozialen Fragen, der Demokratisierung der Wirtschaft, gemeinsamen Aktionen und Kampagnen, Vernetzung und Zusammenarbeit. Wer dabei sein will, wenn Attac - wieder einmal - Geschichte schreibt, sollte sich schleunigst anmelden, denn die Plätze sind national begrenzt. Mehr Infos unter >>
http://www.attac.de/esu


:: 02.08.2008 - Bretten/Bretten: 4. Pacemakers-Radmarathon - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Route: (339 km) Bretten, Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt nach Bretten, Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Peter Kurz (Mannheim), Oberbürgermeister Paul Metzger (Bretten) und Extremradsportler Armin Köhli, VA: DFG-VK BaWü, Pax An, GAAA, FI Westpfalz, FI Bretten, Friedensbewegung Heilbronn, FI Neustadt/Weinstrasse. Kontakt: Pacemakers, Roland Blach, info@pace-makers.de, http://www.pace-makers.de


:: 02.-09.08.2008 - Auf Achse für Frieden. Aktionsradtour von Ulm nach Brdy/Tschechien

Auch in diesem Jahr wird es wieder die Aktionsradtour "Auf Achse für Frieden, Abrüstung und ein ziviles Europa" geben. Start ist am 2.8. in Ulm. Aktionen sind geplant in Donauwörth (Eurocopter), Manching (Eurofighter), Regensburg (6.8. Hiroshima-Tag). Ziel ist das Geländer der geplanten Radarstation in Brdy. Um ein neues Wettrüsten zu verhindern, unterstützen wir den Widerstand gegen das US-Raketenabwehrsystem mit der dortigen Radarstation. Alle Infos >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/index.htm


:: 06.08.2008 - Hiroshima-Tag am EUCOM in Stuttgart: Unsere Zukunft - atomwaffenfrei

Ein Aktionsbündnis, das bisher aus Ohne Rüstung Leben, DFG-VK, Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen, EUCOMmunity, IALANA, Lebenshaus Schwäbische Alb u.a. besteht, will am Hiroshima-Tag mit Flugblättern, Plakaten und Transparenten gegen die verfassungswidrigen, völkerrechtswidrigen und menschenrechtsverletzenden Aktivitäten des EUCOM protestieren. EUCOM, das ist die US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Europa, Russland und Teilen des Nahen Ostens, das ebenso wie das AFRICOM, der US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Afrika, in einem Außenbezirk Stuttgarts liegt. Mit Flugblättern sollen die Soldaten der US-Armee aufgefordert werden, völkerrechtswidrigen oder menschenrechtsverletzenden Befehlen den Gehorsam zu verweigern (z.B. die Kriege gegen Serbien 1999 und Irak 2003, Krieg gegen den Terror, Verschleppung von Gefangenen nach Guantanomo und nicht zuletzt die Planung und Vorbereitung von Atomwaffeneinsätzen). Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen sind dazu
aufgerufen, sich möglichst zahlreich an der Protestdemonstration und der Aktion zur Verteidigung unserer Grundrechte zu beteiligen, denn Grundrechte, die nicht wahrgenommen - und wenn nötig auch eingeklagt - werden, gehen verloren! Insbesondere werden im Moment Friedens- und Bürgerrechtsorganisationen eingeladen, sich dem Aktionsbündnis anzuschließen. Informationen und Kontakt: Wolfgang Sternstein, Email: sternstein@uwi-ev.de >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/005133.html


:: 15.-24.08.2008 - Hamburg: Für ein ganz anderes Klima - Klimacamp 08!

Die Grundlagen für ein gutes Leben, für soziale Rechte weltweit schmelzen dahin. Denn das Klima wandelt sich: es ist zu heiß! Klimawandel ist mehr als schmelzende Polkappen und ertrinkende Eisbären. Er ist eine soziale Katastrophe. Reiche verursachen ihn, die Ärmsten trifft es zuerst. Wetterextreme und Missernten sind die Folge. Bis zu 200 Millionen Flüchtlinge werden bis 2040 prognostiziert. Doch der Wachstumswahn des globalisierten Kapitalismus läuft weiter. Im Exportweltmeisterland Deutschland sollen über 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Deshalb: Hin zum Klimacamp08! In Hamburg-Moorburg ist ein Kohlekraftwerk im Bau. Es gibt dort einen der größten Kohlehäfen und eine der größten Agrodieselfabriken Europas. Ein guter Ort also, um sich gegen die klimafeindliche Wachstumsökonomie aufzulehnen! Auf dem spektrenübergreifenden Camp wird auch ein Attac-Barrio aufgebaut. Die Attac-Stromkonzernkampagne beteiligt sich an den Camp-Vorbereitungen und bietet Workshops, Diskussione
n und eine klimapolitische Attac-Aktion an. Darüber hinaus sind eine Reihe gemeinsamer Aktivitäten in Arbeit. Also: Auf nach Hamburg! Kommt ins Camp! Werdet Klima-aktiv! Stromkonzernkampagne - Aufruf zum Klimacamp >>
http://www.attac.de/klimacamp


:: 30.08.2008 - Großdemonstration vor Atomwaffenlager Büchel

Deutschland soll atomwaffenfrei werden! Deswegen rufen wir auf, dass alle am 30.8. nach Büchel kommen und mit uns die Atomwaffen in die symbolische Tonne kehren - bringt Besen mit! Auf dem Fliegerhorst Büchel sind 20 US-Atombomben gelagert, die insgesamt einer Sprengkraft von 150 Hiroshima-Bomben entsprechen dürften. Deutschland stellt mit den Tornado-Kampfflugzeugen des Jagdbombengeschwaders 33 das Trägersystem für die Atomsprengköpfe B 61 bereit. Die Großdemonstration findet am 30. August direkt vor dem Atomwaffenlager Büchel statt. Die Prominenten Barbara Rütting, Horst-Eberhard Richter und Nina Hagen haben ihre Teilnahme angekündigt. Nina Hagen wird am Abend ein Benefizkonzert geben. Mehrere Einzelpersonen haben außerdem Aktionen zivilen Ungehorsams für diesen Tag angekündigt. Mehr Informationen unter >> http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/index.html


:: 30.08.2008 - Pacemakers Rundkurs in der Eifel - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

203 km, Büchel-Gevenich-Lutzerath-Auderath-Alfen-Büchel, VA: DFG-VK BaWü, Pax An, GAAA. Kontakt: Pacemakers, Roland Blach, info@pace-makers.de, http://www.pace-makers.de


:: 12.-14.09.2008 - Urania in Berlin: Kultur des Friedens. Für eine solidarische Zukunft

Beim dritten Kongress Kultur des Friedens von IPPNW werden über 50 ExpertInnen, u. a. Johan Galtung, Oskar Negt, Rita Süßmuth und Daniela Dahn, werden zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutieren, wie eine andere Globalisierung aussehen und wie ein neues Denken als Voraussetzung für eine Kultur des Friedens entstehen kann. Ausgangspunkte sind vier globale Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der "Weltmehrheit". Wieder nimmt sich der Kongress die Initiativen zum Vorbild, die versuchen, scheinbar hoffnungslose Spaltungen und Verfeindungen durch Verständigungsprozesse schrittweise abzubauen: Z.B. wird Johan Galtung über Konflikttransformation sprechen und Dan BarOn über Wege zur interkulturellen Verständigung. Mit dem ehemaligen Leiter des UN-Weltklimaforschungsprogramm Prof. Hartmut Graßl wird zum ersten Mal des Thema Klimawandel einen prominenten Rang innerhalb der Kongressreihe einnehmen. Hier e
rfahren Sie mehr über Programm und ReferenInnen >>
http://www.kultur-des-friedens.de/
http://www.kultur-des-friedens.de/programm/index.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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