Date: June 11th 2008
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
wer kennt es nicht das Motto: "Frieden schaffen ohne Waffen", das am 12. Juni 1978 entstanden ist, also vor genau 30 Jahren, und das inzwischen sogar in Schulbücher Eingang gefunden hat? Und zumindest die Älteren unter uns werden sich auch noch an die denkwürdige Menschenkette im Herbst 1983 erinnern, die aus Protest gegen die geplante Stationierung neuer Atomraketen über 108 Kilometer von Stuttgart bis nach Neu-Ulm gebildet wurde. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, wer der Urheber dieser beiden denkwürdigen Ideen ist. Dabei handelt es sich um unser langjähriges Lebenshaus-Mitglied Ulli Thiel aus Karlsruhe, der als damaliger Geschäftsführer des baden-württembergischen Landesverbandes der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) vor 30 Jahren das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" ins Leben gerufen hat. Und vor 25 Jahren hatte er die Idee zu der Menschenkette. Mehr dazu in einem Interview, das ich mit Ulli Thiel führte (siehe unten Artikel
1).
Die Grunderkenntnis, die hinter "Frieden schaffen ohne Waffen" steht, hatte einige Jahrzehnte zuvor ein anderer gehabt, formuliert und mit Leben erfüllt: Mohandas K. Gandhi. Nachfolgend ein paar Gedanken von ihm.
"Wenn ich das Meer überqueren will,
kann ich das mit einem Schiff tun.
Würde ich aber einen Karren
oder eine Kutsche benutzen,
verschwänden wir auf dem Meeresgrund. (...)
das Mittel ist wie der Same,
und das Ergebnis ist der Baum.
so wie es eine unzerstörbare Verbindung
zwischen dem Mittel und dem Ziel gibt,
so besteht auch die Verbindung
zwischen dem Samen und dem Baum.
Ich möchte Ihnen damit zeigen,
daß gerechte Mittel zu gerechten Resultaten führen.
In den meisten Fällen,
wahrscheinlich nicht in allen,
ist die Macht der Liebe unendlich
größer als die Waffengewalt.
In der Ausübung brutaler Gewalt
ist großer Schmerz verborgen, nie im Mitleid."
(M.K.Gandhi)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. 30 Jahre "Frieden schaffen ohne Waffen", 25 Jahre Menschenkette
:: 02. Schwerer Störfall in einem europäischen Atomkraftwerk
:: 03. Die Militarisierung des Weltraums: Bei den Hungerstreiks in Tschechien geht es um mehr als nur Radar
:: 04. Hungerstreik in Tschechien: Jan Bednar geht es immer schlechter
:: 05. Dem Frieden eine Chance. Truppen raus aus Afghanistan
:: 06. Manches erinnert an die Kuba-Krise von 1962
:: 07. Eritreische Deserteure abgeschoben und Haft und Foltergefahr ausgeliefert
:: 08. "Migration und Flüchtlingsschutz im Zeichen der Globalisierung"
:: 09. Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland gefordert
:: 10. Verbotsvertrag für Streumunition: Neue humanitäre Standards, Raum für neue Waffengenerationen und gemeinsamen Einsatz mit Nichtvertragsstaaten
:: 11. Einsatz von Uranmunition ist Kriegsverbrechen
:: 12. Friedensgutachten 2008: Neue Hochrüstung kann bedrohlicher werden als der Kalte Krieg
:: 13. Europa ist nicht so friedliebend
:: 14. Jimmy Carter drängt das "unterwürfige" Europa
:: 15. Wenn ein Esel einen anderen Esel Langohr schimpft
:: 16. Die wahre Haus-Krise
:: 17. Nein, ich kann nicht!
:: 18. Israel/Syrien: Nicht um jeden Preis
:: 19. Waffe der westlichen Selbsttäuschung
:: 20. Burma: In jovialer Nehmerlaune
:: 21. 1968 - ein anarchistischer Aufbruch?
:: 22. Das Krachen hinter der Bühne
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. 30 Jahre "Frieden schaffen ohne Waffen", 25 Jahre Menschenkette
Vor 30 Jahren ist das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" entstanden und vor 25 Jahren wurde die denkwürdige Menschenkette über 108 Kilometer zwischen Stuttgart und Neu-Ulm gebildet. Weniger bekannt ist wahrscheinlich, wer der Urheber dieser beiden denkwürdigen Ideen ist. In einem Interview fragt Michael Schmid bei Ulli Thiel, dem Urheber dieser beiden denkwürdigen Ideen, nach, wie es dazu kam. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005082.html
:: 02. Schwerer Störfall in einem europäischen Atomkraftwerk
Die EU-Kommission in Brüssel hat am Mittwoch europaweiten Alarm wegen eines Zwischenfalls im AKW Krsko ausgelöst. Gegen 17.38 Uhr ging bei der EU ein Alarm aus Slowenien ein. Kurz zuvor ist im AKW Krsko entdeckt worden, dass Kühlwasser entweicht. Bisher ist noch unklar, ob Menschen oder die Umwelt zu Schaden gekommen oder gefährdet sind. Aktuelle Messungen von GLOBAL 2000 ergeben keine auffälligen Werte - Umweltorganisationen fordern: AKW Krsko dauerhaft abschalten! Stopp für alle Ausbaupläne - Atomkraft ist niemals sicher! >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005072.html
:: 03. Die Militarisierung des Weltraums: Bei den Hungerstreiks in Tschechien geht es um mehr als nur Radar
Die US-Regierung steht mit den Regierungen Polens und der Tschechischen Republik, die mit ihr kollaborieren, kurz vor dem Abschluss eines Vertrages über einen "Raketenschutzschild". Gemäß des von den USA initiierten Planes sollen 10 Abfang-Raketen der GMD-Variante in Polen stationiert werden. In Tschechien soll ein X-Band-Radar installiert werden. Die Sache hat noch einen Haken. Wie eine Umfrage im April ergab, sind Zweidrittel der Tschechen gegen die US-Pläne für einen Raketenabwehrschild. Seit Wochen gibt es Hungerstreiks. Dabei geht es um mehr als nur um Radar. Von Laray Polk. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005075.html
:: 04. Hungerstreik in Tschechien: Jan Bednar geht es immer schlechter
Mit Jan Bednars Gesundheit geht es bergab. Es ist der 13. Tag seines Hungerstreikes gegen die amerikanische Militärbesatzung der Tschechischen Republik. Diese Besatzung ist Teil des Star-Wars-Projekts. Jans medizinisches Behandlungsteam, seine Freunde, Verwandten und Sympathisanten auf der ganzen Welt bitten ihn eindringlich, seinen Hungerstreik zu beenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005071.html
:: 05. Dem Frieden eine Chance. Truppen raus aus Afghanistan
Mit mehr als 400 Teilnehmern hat am 7./8. Juni 2008 in Hannover der Internationale Afghanistan-Kongress stattgefunden. Am Ende wurde zu Aktionen und Demonstrationen im Herbst und im nächsten Frühjahr aufgerufen. Wir dokumentieren die Presseerklärung der Organisatoren zum Abschluss des Internationalen Afghanistan-Kongresses und die Abschlusserklärung des Kongresses. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005081.html
:: 06. Manches erinnert an die Kuba-Krise von 1962
Für den Hamburger Friedensforscher Hans Joachim Gießmann ist die US-Raketenabwehr ein Schritt, um sich erneut in die Geiselhaft der atomaren Hochrüstung zu begeben. Im Gespräch mit Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005080.html
:: 07. Eritreische Deserteure abgeschoben und Haft und Foltergefahr ausgeliefert
Am 14. Mai 2008 wurden die beiden eritreischen Asylbewerber Petros Aforki Mulugeta und Yonas Haile Mehari nach Asmara/Eritrea abgeschoben und dort nach Auskunft der Verwandten umgehend inhaftiert. Seither fehlt jede Nachricht von Herrn Mulugeta und Herrn Mehari. Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge waren sie wegen "mangelnder Glaubwürdigkeit" im Flughafenverfahren abgelehnt worden. Das daraufhin angerufene Verwaltungsgericht Frankfurt hatte eine Verfolgungsgefahr als "offensichtlich" nicht gegeben angesehen. Daraufhin wurde den beiden im Frankfurter Flughafen festgehaltenen Asylbewerbern die Einreise verweigert und ihre Abschiebung eingeleitet. Ein weiterer eritreischer Flüchtling steht vor der Abschiebung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005067.html
:: 08. "Migration und Flüchtlingsschutz im Zeichen der Globalisierung"
medico international und PRO ASYL fordern von der Europäischen Union eine drastisch veränderte Politik im Bereich des Flüchtlingsschutzes und der Entwicklungshilfe. Es werde immer deutlicher sichtbar, so medico international und PRO ASYL, in welchem Umfang politisches Fehlhandeln und Versäumnisse der industrialisierten Staaten Ursache von Flucht und Zwangsmigration seien. Während die Welt im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung näher zusammengerückt sei, hätten sich Strukturen der Ungleichheit in vielen Regionen verfestigt. Eine Politik, die auf immer neue Abwehrmaßnahmen gegen Flüchtlinge und Migranten sinne, sei inhuman und kurzsichtig. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005073.html
:: 09. Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland gefordert
Im Kanzleramt übergaben am 28.05.2008 Friedensgruppen aus ganz Deutschland 10.000 Unterschriften und 1.000 Papierkraniche. Sie fordern den Abzug der 20 US-Atombomben vom Fliegerhorst Büchel und die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands. Anschließend führten die Vertreter der Friedensgruppen ein Hintergrundgespräch mit den Referenten der Bundeskanzlerin für Sicherheits- und Abrüstungspolitik. Die IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall übergab dabei einen aktualisierten Modellentwurf für eine Nuklearwaffenkonvention zur vollständigen weltweiten Abrüstung von Atomwaffen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005066.html
:: 10. Verbotsvertrag für Streumunition: Neue humanitäre Standards, Raum für neue Waffengenerationen und gemeinsamen Einsatz mit Nichtvertragsstaaten
Nach zähen Verhandlungen auf der Dubliner Konferenz zum Verbot von Streumunition (19.-30.5.08) haben sich die 110 Teilnehmerstaaten auf einen Vertragstext geeinigt, der ein umfassendes Verbot derjenigen Streumunitionstypen festschreibt, die bislang zum Einsatz gekommen sind. Der Vertrag wird am 2. Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet und tritt nach der 30. Ratifikation in Kraft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005063.html
:: 11. Einsatz von Uranmunition ist Kriegsverbrechen
Am 7. April 2008 hat die Bundestagsfraktion Die Linke eine Anfrage zur Lagerung und zum Einsatz von Uranmunition und zur Auswirkung dieser Waffen auf die Bevölkerung gestellt. Mit Schreiben vom 23. April hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, namens der Bundesregierung darauf geantwortet. Darin wird ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Verwendung abgereicherten Urans in Munition und zerstörerischen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit bestritten. Letzten Endes spricht die Antwort der Bundesregierung eine völlige Entwarnung gegenüber den Gefahren von Uranwaffen aus. Der Kölner Journalist und Filmemacher Frieder Wagner hat eine Erwiderung zur Stellungnahme der Bundesregierung verfasst. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005076.html
:: 12. Friedensgutachten 2008: Neue Hochrüstung kann bedrohlicher werden als der Kalte Krieg
Die fünf führenden Friedensforschungsinstitute Deutschlands warnen vor neuer Hochrüstung. Die USA, Russland, China und Indien rüsten massiv auf. Rüstungskontrollvereinbarungen liegen auf Eis. Neue Waffensysteme sollen selbst im Weltall installiert werden. "Die neue Hochrüstung kann bedrohlicher werden als der Kalte Krieg", betont das diesjährige Friedensgutachten. Strategien militärischer Stärke sind gescheitert. Sie tragen weder zur Lösung politischer Konflikte bei, noch beheben sie deren Ursachen. Europa verfügt bei der zivilen Konfliktregelung und der Stabilisierung von Krisenregionen über Erfahrungen und Kompetenzen, in denen die Friedensforscher realistische Alternativen zur Hochrüstung sehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005068.html
:: 13. Europa ist nicht so friedliebend
George W. Bush hat das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends geprägt wie kein anderer - etwa bei den Rüstungsausgaben. Allein 2007 gaben die USA 547 Millionen Dollar für Rüstung aus. Das sind 45 Prozent der Weltrüstungsausgaben. Doch so friedliebend, wie es zunächst scheint, sind die Europäer nun auch wieder nicht. Das zeigt der Blick der Stockholmer Friedensforscher des Sipri-Instituts auf die Rüstungsexporte. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005084.html
:: 14. Jimmy Carter drängt das "unterwürfige" Europa
Gestern sagte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter gegenüber The Guardian, die europäischen Regierungen sollten mit den USA bezüglich des internationalen Embargos gegen Gaza den Bruch vollziehen. Die Haltung der Europäischen Union im israelisch-palästinensischen Verhältnis beschrieb Carter als "unterwürfig". Das Scheitern einer Kritik der EU an der israelischen Blockade Gazas sei "enttäuschend". Carter bezeichnete die Blockade als "eines der größten Menschenrechtsverbrechen auf Erden", da es die "Inhaftierung von 1,6 Millionen Menschen" bedeute, "von denen 1 Million Flüchtlinge sind". "Die meisten Familien in Gaza essen nur eine Mahlzeit pro Tag. Zu sehen, dass die Europäer dies hinnehmen, ist enttäuschend", so Carter. Von Jonathan Steele. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005061.html
:: 15. Wenn ein Esel einen anderen Esel Langohr schimpft
Ich kann nicht behaupten, dass mir Ehud Olmert jemals sympathisch war. Aber jetzt tut er mir fast leid. Es ist nicht angenehm, zuzusehen, wie sie sich jetzt auf ihn stürzen und wie Schakale und Hyänen um einen Tierkadaver kämpfen. Das lässt einige Fragen hochkommen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005065.html
:: 16. Die wahre Haus-Krise
Dieses Mal machte ich eine Tour mit dem Israelischen Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) mit einer anderen, offeneren Einstellung und klarem Bewusstsein, im Gegensatz zu meinen früheren Begegnungen mit ihr. Die ganze Fahrt über versuchte ich so objektiv wie möglich zu sehen. Natürlich kann ich mir das spöttische Geschrei vorstellen, das mich als alles andere als nur objektiv denunziert. Aber dagegen kann ich wenig tun. Die pure Wahrheit der Besatzung spricht für sich selbst. Und mich selbst sehe ich als nichts anderes als ein Mittel, das Licht auf die Fakten vor Ort wirft. Die Bandbreite der Verbrechen der israelischen Regierung in der Westbank wird einem bei einer Tour mit ICAHD nur zu deutlich. Von Seth Freedman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005069.html
:: 17. Nein, ich kann nicht!
Nach Monaten eines zähen und bitteren Wettrennens und gnadenlosen Kampfes hat Barak Obama seine beeindruckende Rivalin Hillary Clinton besiegt. Er hat ein unglaubliches Wunder vollbracht: Das erste Mal in der Geschichte wurde ein Schwarzer ein glaubwürdiger Kandidat für die Präsidentschaft des mächtigsten Landes der Welt. Und was tat er als erstes nach diesem erstaunlichen Sieg? Er rannte zur Konferenz der Israel-Lobby, zu AIPAC, und hielt dort eine Rede, die alle Rekorde der Unterwürfigkeit und Liebedienerei brach. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005079.html
:: 18. Israel/Syrien: Nicht um jeden Preis
Wozu sollte es gut sein, das jähe Besinnen auf Verhandlungen in Istanbul, bei denen sich Syrer und Israelis seit Wochenfrist nicht direkt gegenübersitzen, sondern nur über einen türkischen Emissär miteinander reden? Es nützt wenig, wenn die Israelis nicht wirklich entschlossen sind, die Golan-Höhen nach mehr als 40 Jahren Besatzung endlich zurückzugeben, denn keine syrische Regierung kann einen Friedensvertrag unterschreiben, der die israelische Kriegsbeute von 1967 unangetastet lässt. Ebenso gilt, keine israelische Regierung kann derzeit diesen 1.150 Quadratkilometer umfassenden strategischen Höhenzug preisgeben, ohne innenpolitisch einen Taifun auszulösen, der wenig bis nichts von ihr übrig lässt. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005062.html
:: 19. Waffe der westlichen Selbsttäuschung
Wieder einmal schmeicheln die Großen und Guten der US-Demokratie den Israellobbyisten des AIPAC und katzbuckeln vor ihnen. Wiederholt machen sie sich gemein mit der Sache eines Landes, das weiterhin arabisches Land stiehlt. Wird es je enden? Selbst Barack Obama - "Mr. Baracka", wie ihn ein irischer Freund kürzlich so naiv wie treffend nannte -, fand Zeit, seinem jüdischen Publikum zu verkünden, Jerusalem sei die ungeteilte Hauptstadt Israels. Von Robert Fisk. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005083.html
:: 20. Burma: In jovialer Nehmerlaune
Die internationale Geberkonferenz für Burma hat am 25. Mai den Opfern des Zyklons Nargis Hilfe zugesichert. Die Militärregierung akzeptiert das, ohne die Regie dabei aus der Hand zu geben. Muss sie auch nicht, der Tross verlässlicher Freunde bewahrt vor allzu großen Konzessionen. Von Rainer Werning. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005078.html
:: 21. 1968 - ein anarchistischer Aufbruch?
40 Jahre nach 1968 ist dieses Jahr des weltweiten Aufbruchs sozialer Bewegungen in aller Munde. Dass 1968 auch das Jahr war, in dem der Anarchismus eine Renaissance erlebte, wird dabei meist unterschlagen. Von Bernd Drücke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005064.html
:: 22. Das Krachen hinter der Bühne
Magnetische Kraft: Vor 40 Jahren starb Robert F. Kennedy nach einem Attentat. "Barack ist wie Bobby", sagt seine Witwe Ethel. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005074.html
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II. Hinweise
:: Weitere Bündnispartner für Aktion am 6. August gegen EUCOM in Stuttgart gesucht
Ein Aktionsbündnis, das bisher aus Ohne Rüstung Leben, DFG-VK, Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen, EUCOMmunity, IALANA und Lebenshaus Schwäbische Alb besteht, will am Hiroshima-Tag (6. August) mit Flugblättern, Plakaten und Transparenten gegen die verfassungswidrigen, völkerrechtswidrigen und menschenrechtsverletzenden Aktivitäten des EUCOM protestieren. EUCOM, das ist die US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Europa, Russland und Teilen des Nahen Ostens, das ebenso wie das AFRICOM, der US-Kommandozentrale für Militäreinsätze in Afrika, in einem Außenbezirk Stuttgarts liegt. Mit Flugblättern sollen die Soldaten der US-Armee aufgefordert werden, völkerrechtswidrigen oder menschenrechtsverletzenden Befehlen den Gehorsam zu verweigern (z.B. die Kriege gegen Serbien 1999 und Irak 2003, Krieg gegen den Terror, Verschleppung von Gefangenen nach Guantanomo und nicht zuletzt die Planung und Vorbereitung von Atomwaffeneinsätzen). Dafür wird eine Versammlung an der Zufahrtss
traße zum EUCOM in unmittelbarer Nähe des Haupttors der Patch Barracks beim Amt für öffentliche Ordnung angemeldet werden. Allerdings ist mit einer Ablehnung zu rechnen, weil das Amt für öffentliche Ordnung Stuttgart kurz nach dem 11. September 2001 eine Allgemeinverfügung erließ, die den Sicherheitsbereich der Patch Barracks (Sitz des EUCOM) und der Kelley Barracks (später Sitz des AFRICOM) nahezu um das Doppelte erweiterte. Unbefugten ist das Betreten des erweiterten Sicherheitsbereichs untersagt. Versammlungen in diesem Bereich sind verboten. Sollte die Versammlung am 6. August nicht genehmigt werden, wird gerichtlich dagegen vorgegangen. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen sind dazu aufgerufen, sich möglichst zahlreich an der Protestdemonstration und der Aktion zur Verteidigung unserer Grundrechte zu beteiligen, denn Grundrechte, die nicht wahrgenommen - und wenn nötig auch eingeklagt - werden, gehen verloren! Insbesondere werden im Moment Friedens- und Bürgerrechtsorganisationen eingeladen, sich dem Aktionsbündnis anzuschließen. Informationen und Kontakt: Dr. Wolfgang Sternstein, Hauptmannsreute 45, 70192 Stuttgart, Tel.: 0711-29 38 74, Fax: 0711-120 46 57, Email: sternstein@uwi-ev.de
:: Eilaktion: Atomreaktor Mochovce stoppen!
Die ersten Nachrichten über den Störfall im slowenischen Atomreaktor Krsko haben bei vielen von uns Erinnerungen an Tschernobyl wach gerufen. Auch wenn diesmal die große Katastrophe ausblieb: Einmal mehr wurden wir an die Gefahren erinnert, die von Atomreaktoren ausgehen - insbesondere von Anlagen in Osteuropa. Die Mahnung kommt zum rechten Zeitpunkt: In den nächsten Tagen entscheidet die EU-Kommission über ihre Stellungnahme zum Bau zweier Reaktoren im slowakischen Mochovce. Die Anlagen wären auf dem Stand der russischen Kraftwerkstechnik der 1970er Jahre. Selbst eine druckfeste Schutzhülle würde fehlen. Ohne die Zustimmung der Kommission ist das Projekt kaum finanzierbar. Überall in Europa gibt es Mail-Aktionen an die Kommission. Gemeinsam müssen wir den atomkritischen Rückenwind nutzen! Denn die Entscheidung für Mochovce würde auch dem Bau etlicher weiterer, geplanter Schrottreaktoren in Osteuropa Tür und Tor öffnen. Unterzeichnen Sie den dringenden Appell an die Kommissi
on, der von der Umweltorganisation Urgewald, dem Online-Netzwerk Campact und der Kampagne ausgestrahlt organisiert wird >>
http://www.campact.de/atom2/sn2/signer
:: Online-Petition: Nein zum Raketenschild
Das NMD-Projekt der Vereinigten Staaten - ihr Nationales Raketenabwehrsystem - ist ein sehr komplexes Projekt, welches den Bau neuer Waffensysteme sowie die Installation von US-Militärstützpunkten in verschiedenen Punkten des Planeten beinhaltet. In Europa im Besonderen besteht der erste Schritt darin, eine Radarbasis in der Tschechischen Republik sowie einen Stützpunkt mit Abfangraketen in Polen zu stationieren. Mehr als zwei Drittel der tschechischen Bevölkerung sind gegen eine Militärpräsenz der Vereinigten Staaten auf tschechischem Territorium. Trotzdem fahren die Regierungen der USA und Tschechiens mit ihren Verhandlungen fort, die mittlerweile in ihre Abschlussphase getreten sind. In einer Online-Petition wird gefordert:
"Ich bin gegen das Stationieren eines US-Militärstützpunktes auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Dieser Stützpunkt soll Teil des sogenannten NMD-Projekts (National Missile Defense/ Nationales Raketenabwehrsystem) der USA werden. Das Projekt verschärft die internationalen Spannungen, führt zu einem neuen Rüstungswettlauf und ist der erste Schritt zur Militarisierung und Kontrolle des Weltraums. Da mehr als Zweidrittel der tschechischen Bevölkerung dieses Projekt ablehnen, ist es nur fair der tschechischen Bevölkerung das Recht zu zugestehen, über ein dermaßen wichtiges Projekt in einer Volksabstimmung zu entscheiden." Zur Online-Unterzeichnung >>
http://petice.nenasili.cz/index.php?lang=de
:: "Chef, es sind zu viele" - Die Block G8 Broschüre
"Chef, es sind zu viele" heißt der Titel einer Broschüre, die nun ein Jahr nach Heiligendamm erschienen ist. In der Broschüre findet Ihr: die Abschlusserklärung von Block G8, eine ausführliche Chronologie der Aktionen, zahlreiche Erlebnisberichte, Hintergrundartikel zur Kritik an den G8, Beiträge zur politische Auswertung, methodische Auswertung (u.a. Logistik, Presse, Aktionstrainings, Strukturen), Dokumente aus der Kampagne und natürlich viele, viele Fotos ... Hier gibt's das komplette Inhaltverzeichnis als PDF >>
http://www.g8-2007.net/block%203.pdf und auch die Abschlusserklärung http://www.g8-2007.net/Abschluss.pdf
Weitere Infos und Bezugsquellen >>
http://www.g8-2007.net/
:: Pacemakers-Radmarathon: Jetzt Streckenpatenschaft für Anzeigen in der taz übernehmen
Der Pacemakers-Radmarathon findet 2008 bereits im vierten Jahr in Folge statt. Er verbindet sportlich anspruchsvolle Leistung mit dem politischen Ziel einer friedlichen und gerechten Welt ohne Atomwaffen: Pacemakers fahren am 2. August von Bretten über Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt/Weinstrasse nach Bretten (Streckenlänge von 339 km); sie umrunden am 30. August das Atomwaffenlager Büchel (Eifel) sieben mal (Streckenlänge von 203 km).
Du willst die Pacemakers als sportliche Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen unterstützen? Im Mittelpunkt stehen die intensiven aktuellen Bemühungen für ein atomwaffenfreies Deutschland. Dann werde Streckenpate für eine der beiden Touren. Alle Streckenpaten werden in einer taz- Anzeige am 12. bzw. 19.7. sowie im Internet erwähnt: http://www.pace-makers.de/marathon_unterstuetzung.html; http://www.pace-makers.de/rundkurs_unterstuetzung.html; Alle Infos: http://www.pace-makers.de
:: "Vor der eigenen Türe kehren". Bundesweite Aktionen Ende August am Atomwaffenlager Büchel. Vielfältige Unterstützung möglich
Für den 23. August bis 1. September wird ein großes Aktionscamp am Atomwaffenlager in Büchel/Eifel organisiert. Unter dem Motto "vor der eigenen Türe kehren" wird dabei die 7. Umrundung des Atomwaffenlagers am 30. August stattfinden, eingebunden in eine große Demonstration. Hunderte von Aktivisten werden den Besen schwingen und symbolisch die Atomwaffen in die Tonne kehren. Parallel dazu werden die Radsportler um die Pacemakers einen Rundkurs von 29 km um Büchel sieben Mal befahren. Mit der Zusage der Pop-Ikone Nina Hagen, an den Aktionen teilzunehmen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass an diesem Tag die größte Anti-Atomwaffen-Aktion in Deutschland seit Ende des Kalten Kriegs stattfinden wird. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unsere Forderungen alsbald Wirklichkeit werden: Abzug der Atomwaffen aus Büchel und die Beendigung der "nuklearen Teilhabe". Wir haben es in der Hand, eine neue Dynamik zur weltweiten Abrüstung von Atomwaffen in Gang zu setzen. Lasst uns den Druck auf d
ie Politik zunehmend erhöhen und nach Büchel mobilisieren. Schon jetzt werden Busse aus vielen Orten Deutschlands organisiert. Bestellt die Mobilisierungsflyer(http://www.atomwaffenfrei.de/die_kampagne/materialien/index.html) der Kampagne und/oder das Hintergrundfaltblatt "Atomwaffen verschrotten" der DFG-VK (http://www.schritte-zur-abruestung.de/materialien-02.htm). Sprecht in Eurer Region Friedensbewegte an, und organisiert einen Bus für die Großaktion am 30.8: http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/anreisebusse/index.html Alle Infos: http://www.atomwaffenfrei.de/vor_der_eigenen_tuere_kehren/index.html
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III. Veranstaltungstermine
:: 19.06.2008 - 20.00 Uhr im Schlatterhaus Tübingen: Darf der Geburtstag Israels vor dem Hintergrund der Nakba so unkritisch gefeiert werden?
Veranstaltung mit Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Bereits um 18 Uhr ist die Eröffnung der Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948". VA: Flüchtlingskinder im Libanon e.V., AK Palästina Tübingen, Verein Arabischer Studenten und Akademiker Tübingen. Mehr >>
http://www.lib-hilfe.de/
:: 19.06.2008 - 19.00 Uhr DGB-Haus in Stuttgart: Die nackte Wahrheit über den "Krieg gegen den Terror". Zeugenaussagen des ehemaligen US-Marineinfanteristen James Gilligan gegen den Krieg
Um den "Krieg gegen den Terror" fortzusetzen, verlassen sich die USA auf ihre wichtigen Stützpunkte in Europa und auf die Truppen ihrer europäischen Verbündeten. Der ehemaliger US-Feldwebel James Gilligan kommt nach Europa, um seine persönliche Erfahrungen im "Krieg gegen den Terror" mitzuteilen - einem Krieg, in dem jeden Tag ZivilistInnen unter der Besatzung der USA und ihrer Verbündeten sterben, einem Krieg in dem Unschuldige gefoltert werden. James Gilligan ist 28 Jahre alt und war sechs Jahre in der US-Marineinfanterie. 2003 war er an der "Operation Iraqi Freedom" (OIF) beteiligt und später in Guantánamo stationiert. 2004 war er Kampfingenieur, Infanterist, und "Tunnelratte" bei der "Operation Enduring Freedom" (OEF) in Afghanistan. Jetzt hat er sich mit mehr als 1000 US-VeteranInnen und SoldatInnen in der Gruppe Irak-VeteranInnen gegen den Krieg (IVAW) zusammengeschlossen, die sich der Beendung dieses ungerechten, rassistischen Krieg widmet, indem sie öffentlich gegen d
en Krieg auftritt und Widerstand organisiert. Im März hat James Gilligan mit 54 anderen KriegsveteranInnen in der Anhörung "Winter Soldier: Irak und Afghanistan" ausgesagt (www.ivaw.org). Am 15. Mai war er einer von zehn VeteranInnen, die bei einer Anhörung im US-Kongress ausgesagt haben. Am 5. Juni sprach er vor dem Menschenrechtsausschuss im Deutschen Bundestag und am 8. Juni beim Afghanistan-Kongress in Hannover. VA: Gesellschaft Kultur des Friedens in Zusammenarbeit mit der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Stuttgart, Friedensnetz Baden-Württemberg, ver.di Bezirk Stuttgart, Ohne Rüstung Leben (ORL) und Pax Christi Rottenburg-Stuttgart. Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, Tel. 0172-7406310 (Henning Zierock), EMail: info@kulturdesfriedens.de
:: 20.06.2008, 19.00 Uhr, Schlatterhaus Tübingen: Die nackte Wahrheit über den "Krieg gegen den Terror". Zeugenaussagen des ehemaligen US-Marineinfanteristen James Gilligan gegen den Krieg
Näheres siehe Veranstaltung am 19.06.2008 in Stuttgart.
:: 27.-29.06.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: "Das Maß des Friedens ist der Frieden selbst". Konstruktiver Pazifismus im 21. Jahrhundert
Im Pazifismus gab es immer zwei Orientierungen. Die in der Öffentlichkeit prominenteste war der Anti-Militarismus - mit dem Slogan "Die Waffen nieder!". Weniger publikumswirksam, aber langfristig ebenso bedeutungsvoll waren und sind jene Versuche, die jenseits aller berechtigten Kritik zu einer positiven Friedensperspektive gelangen wollen. Es gilt weniger, die den Frieden verhindernden Strukturen und Verhaltensweisen abzubauen. Vielmehr sollte es ein besonderes Anliegen von Pazifismus sein, Bedingungen aufzuzeigen, die friedensförderlich sind und einen dauerhaften, also nachhaltigen Frieden bewirken. Auf der Tagung werden Ansätze und Aspekte dieser Aufbauperspektive resümiert und praktische Beispiele vorgestellt. Mit Horst-Eberhard Richter, Wolfram Wette, Knut Krusewitz, Andreas Zumach und anderen. VA: Evang. Akademie Bad Boll + Ohne Rüstung Leben. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 06.07.2008, 11.00 - 13.00 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden!
Streitgespräch zwischen den Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold (Kirchheim), Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Heike Hänsel (Tübingen), Entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke und DFG-VK-Mitglied. Eine Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen mit Unterstützung von: Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Evangelische Studierendengemeinde, Forum für Gesellschaftlichen Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt : Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270 eMail: suthiel@t-online.de
:: 06.-11.07.2008 - Burg Schlaining (Österreich): Globale Armutsbekämpfung - ein Trojanisches Pferd? Auswege aus der Armutsspirale oder westliche Kriegsstrategien?
25. Internat. Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Themen sind u.a.: Wege aus der Armut. Entwicklungsgeschichtliche und aktuelle Lehren; Parameter von Kriegen im 21. Jahrhundert oder die Unübersichtlichkeit sozialer Ordnungen unter Bedingungen von Schattenglobalisierung; Armut schafft Kriege - nicht immer, aber fast überall; Die Kriege der Armen mit den Waffen der Reichen; Armut, Ressourcen und Konfliktdynamik. ReferentInnen u.a. Dieter Senghaas (Uni Bremen), Franz Nuscheler (Uni Duisburg-Essen, INEF), Elmar Altvater (Freie Universität Berlin), Carola Bielfeldt (Uni Innsbruck), Hildegard Goss-Mayr (Versöhnungsbund), Pete Hämmerle (Versöhnungsbund), Claudia Haydt (IMI Tübingen), Peter Lock (EART Hamburg), Gerald Mader (ÖSFK), Volker Matthies (Uni Hamburg), Mohssen Massarrat (Uni Osnabrück), Thomas Roithner (ÖSFK Wien), Werner Ruf (Uni Kassel), Peter Strutynski (Uni Kassel), Rainer Tetzlaff (Uni Hamburg), Andreas Zumach (Jou
rnalist, Genf). Auskünfte, Anfragen und Anmeldung: Thomas Roithner im ÖSFK Büro Wien, E-Mail: roithner@aspr.ac.at; vollständiges Programm >>
http://www.aspr.ac.at/sak.htm
:: 18. - 20. Juli 2008 - Stuttgart: "Überwindung von Gewalt gegen Menschen und Erde"
Bei der Tagung im Haus Birkach in Stuttgart mit dem Thema "Überwindung von Gewalt gegen Menschen und Erde" geht es um die Zieletagung des Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) sowie um die Kairos Europa-Regionalkonferenz. Im Rahmen der Tagung findet auch ein Fest zum 20-jährigen Bestehen des Ökumenischen Netzes in Württemberg (ÖNW) statt. Referenten sind Prof. Dr. Konrad Raiser, ehem. Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Jens Junginger, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (kda), Bad Boll, Dr. Johannes Bielefeld, Diözese Rottenburg-Stuttgart und Michael Schmid, Lebenshaus Schwäbische Alb. VA: Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und Kairos Europa in Kooperation mit: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Ba-Wü, Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland, Ökumenisches Netz Württemberg, Referat Mission und Ökumene im EOK Karlsruhe, Referat Mission, Ökumene und Entwicklungszusammenarbeit im EOK Stuttgart, Referat Weltkirche der
Diözese Rottenburg-Stuttgart. Anmeldung bis spätestens zum 04. Juli an: Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), Jutta Meyer, EMail: zeb.wuerttemberg@elk-wue.de. Das vollständige Programm kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.kairoseuropa.de/events/one.event/index.html?entry=page.events.20080718
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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