Date: April 24th 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

die heutigen Hinweise beinhalten Einladungen zu vier Mitmachaktionen. Dabei geht es um den Afghanistan-Krieg, um den EU-Reformvertrag und um das Entstehen von Krebs durch den Betrieb von Atomkraftwerken. Letzteres ist eine Online-Aktion von IPPNW, mit welcher Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dazu aufgefordert wird, die notwendigen Konsequenzen aus dem Zusammenhang zwischen Atomenergie, Strahlung und Krebsentstehung zu ziehen. Denn die durch Atomkraftwerke verursachte Katastrophe beginnt nicht erst bei einem großen Knall, sondern bereits der "Normalbetrieb" von Atomkraftwerken kann verheerende gesundheitliche Folgen haben.

Die Tschernobyl-Katastrophe vom 26. April 1986 jährt sich dieser Tage wieder. Mag uns dies ebenfalls wieder Warnung und Ermutigung sein, uns für den Ausstieg aus der atomaren Nutzung - der "zivilen" wie der militärischen - einzusetzen. Dazu ein Text von Andrea Keferböck, der vor über zwei Jahren schon einmal an dieser Stelle veröffentlicht wurde.


Am Anfang war das Erschrecken

Am Anfang war das Erschrecken.
Und die Angst.
Vor den Folgen von Tschernobyl.
Und vor dem, was noch kommen kann.
Temelín.
Was ist, wenn Temelín...
Wir müssen etwas tun.
Nicht resignieren.
Nicht klein beigeben.
Es gibt Möglichkeiten.
Alternativen zum Atomstrom.
Wir müssen aufstehen.
Gegen den Wahnsinn.
Gegen profitgierige Konzerne,
denen das Leben egal ist.
Viele müssen es sein, die aufstehen.
Der Weg zu den Vielen ist das Wort.
Gesprochen, geschrieben.
Bücher.
Themen:
Atomgefahren.
Alternativenergien.
Umweltschutz.
Bücher zur Umkehr.
Zur Besinnung.
Zur Rettung der Erde, die uns alle trägt.
Ihr habt sie in den Händen.
Lest!
Laßt euch erschrecken.
Aufrütteln.
Erschüttern.
Auswege zeigen.
Ermutigen, Schritte zu setzen.
Schritte in die richtige Richtung.
Gemeinsam.
Wir alle.


Andrea Keferböck (Mütter gegen Atomgefahr - Freistadt, Österreich
>> http://www.muettergegenatomgefahr.at/7archiv/texte/main.html )


Auf der Lebenshaus-Website finden sich verschiedene Artikelsammlungen zum Thema:
- Tschernobyl:
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-search.cgi?tag=Tschernobyl&blog_id=1

- Atomenergie:
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/61/

- Erneuerbare Energien:
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/59/


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Zum 70. Todestag von Carl von Ossietzky

:: 02. AFRICOM: Amerikas Afrika-Zentrale liegt in Stuttgart

:: 03. Friedensbewegung und Attac starten Kampagne gegen den EU-Reformvertrag

:: 04. Armut und Hunger: Die achte Plage

:: 05. Unabhängigkeit Zimbabwes am 18. April 1980: Inzwischen hat Mugabe-Regime totalitäre Züge angenommen

:: 06. Die tibetische Falle: Chinas weicher Unterleib

:: 07. Tibet: Das große Spiel

:: 08. Leyla Zana wieder zu zwei Jahren Haft verurteilt

:: 09. 60 Jahre nach Deir Yassin

:: 10. Der Löwe und die Gazelle

:: 11. Irans Fuß in der Tür

:: 12. Aufnahmeprogramm für Irakflüchtlinge dringend erforderlich

:: 13. "Stromlücken-Debatte" soll Bevölkerung ängstigen

:: 14. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Kinderärzte fordern schnelles Handeln

:: 15. Kinderkrebs um Atomkraftwerke - Start der Mitmachaktion: Briefe an Umweltminister Gabriel

:: 16. Monopole: Kafka im Netz

:: 17. Das verknüpfte Quartett

:: 18. Der Verräter wohnt idyllisch

:: 19. Die UNO ist unverzichtbar


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Zum 70. Todestag von Carl von Ossietzky

Am 4. Mai 1938 starb in Berlin der demokratisch-pazifistische Journalist und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, dessen Namen die Universität Oldenburg trägt. Mit seiner Kritik am Militarismus geriet er im wilhelminischen Kaiserreich ebenso mit der Justiz in Konflikt wie später in der Weimarer Republik, wo er zu 18 Monaten Haft verurteilt wurde, weil er die geheime Aufrüstung der Reichswehr aufdeckte. Bereits kurz nach Beginn der Naziherrschaft wurde er erneut inhaftiert, gequält, gefoltert, bevor er im Alter von nur 49 Jahren starb. Von Werner Onken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004994.html


:: 02. AFRICOM: Amerikas Afrika-Zentrale liegt in Stuttgart

Allein aus dem Golf von Guinea bezogen die USA 2007 15 Prozent ihrer Ölimporte. Soviel wie aus Saudi-Arabien. Zu einem verstärkten Engagement in Afrika wird die US-Regierung jedoch nicht allein durch strategische Rohstoffe motiviert. Es sollen ein Markt gesichert und ein vordringender Islam aufgehalten werden. Ab Herbst wird es für all das einen operativen Koordinator geben - und der sitzt nicht in Washington. Die Vereinigten Staaten wollen von Deutschland aus den schwarzen Kontinent mit Ordnung und Sicherheit versorgen. Von Heimo Claasen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004972.html


:: 03. Friedensbewegung und Attac starten Kampagne gegen den EU-Reformvertrag

Wie schon sein Vorgänger, die EU-Verfassung, sei auch der Reformvertrag undemokratisch, neoliberal und militaristisch, heißt es in dem Aufruf, der seit letzen Montag innerhalb friedensbewegter und globalisierungskritischer Gruppen kursiert. Er fordert dazu auf, über die Inhalte des Reformvertrages zu informieren und Druck auf die jeweiligen Abgeordneten auszuüben, am 25. April im Bundestag und am 23. Mai im Bundesrat gegen dessen Ratifikation zu stimmen. Die Deutsche Friedensgesellschaft hat hierfür eine Internetseite eingerichtet, mit der eine ausführliche Argumentation gegen die Neuorganisation politischer Herrschaft in Europa an die Vertreter aus den jeweiligen Wahlkreisen geschickt werden kann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004987.html


:: 04. Armut und Hunger: Die achte Plage

Die für Landwirtschaft und Ernährung zuständige FAO zählt heute mehr als 800 Millionen Unterernährte in den Entwicklungsländern und selbst in den USA, dem reichsten Staat der Erde, zehn Millionen Betroffene. Auch ins Hartz IV-Deutschland sind Armut und Hunger zurückgekehrt. Das ist auch eine Energiekrise, denn mit Lebensmitteln tanken wir überlebenswichtige Energie, die für viele unerschwinglich wird: von 2004 bis 2007 stiegen die Preise für Nahrungsmittel um durchschnittlich 83 Prozent. Wie die Finanzkrise die Nahrungsmittelmärkte infiziert. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004995.html


:: 05. Unabhängigkeit Zimbabwes am 18. April 1980: Inzwischen hat Mugabe-Regime totalitäre Züge angenommen

Zimbabwe feierte vor 28 Jahren, am 18.4.1980, seine Unabhängigkeit. Robert Mugabe und die ZANU regieren das Land seit dieser Zeit ununterbrochen. Heute steht Zimbabwe vor dem wirtschaftlichen Kollaps, und das Mugabe-Regime hat totalitäre Züge angenommen. Die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in Zimbabwe vor fast drei Wochen werden weiterhin zurückgehalten. Das Volk in Zimbabwe hat sich offensichtlich gegen Mugabe und für die Opposition ausgesprochen. Nun verkommen die demokratischen Wahlen zur Farce. Eine Erklärung des Zimbabwe Netzwerk e.V. anlässlich des 28. Unabhängigkeitstages des Landes. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004980.html


:: 06. Die tibetische Falle: Chinas weicher Unterleib

Die USA sind lange geübt in der Tradition, ethnische Gemeinschaften oder religiöse Gruppen für machtpolitische Zwecken zu instrumentalisieren. Im Falle der ökonomischen Großmacht China sind verschärfte interne Konflikte in einem Vielvölkerstaat eine durchaus erfolgversprechende Option. Es markierte eine schlechterdings kopernikanische Wende der Weltpolitik, sollten die Amerikaner ausgerechnet diesmal nicht ihre Finger im Spiel haben, wo sie doch bislang noch jedes Mal, wenn es gegen kommunistische Diktatoren ging, die Fäden zogen. Und bekanntlich bestimmt ja noch immer die KP Chinas die Geschicke im Reich der Mitte. Zbigniew Brzezinski, der Krieg am Hindukusch und der Aufstand in Lhasa. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004973.html


:: 07. Tibet: Das große Spiel

Der Dalai Lama hat immer wieder betont, dass es nicht um die "Unabhängigkeit Tibets" geht, sondern um die kulturelle Autonomie der Tibeter und um die Freiheit der Religionsausübung für die Anhänger seiner Strömung des Buddhismus, und er betont auch immer wieder seine strikte Forderung nach Gewaltlosigkeit aller tibetischen Aktionen. Die chinesische Regierung beruft sich auf Beweise dafür, dass seine Exilregierung hinter den gegenwärtigen Aktionen stecke, um das Gespräch mit ihm zu verweigern. Es gibt aber keinen anderen Weg als den, mit dem Dalai Lama zu reden - auch um ihn dazu herauszufordern, mehr dafür zu tun, dass die Gewalttätigkeiten eingestellt werden und dass kulturelle Autonomie und Religionsfreiheit in Tibet wirklich für alle gelten. Ein Olympia-Boykott wäre kein Schritt nach vorn. Von Frieder Otto Wolf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004978.html


:: 08. Leyla Zana wieder zu zwei Jahren Haft verurteilt

Leyla Zana, eine bekannte kurdische Politikerin, wurde am 10. April 2008 von einem türkischen Gericht in Diyarbakir zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr angebliches Vergehen ist es, im vergangenen Jahr in ihrer Rede Abdullah Öcalan, neben dem irakischen Staatspräsidenten Celal Talabani und dem Regierungschef der kurdischen Autonomiebehörde im Nordirak Mesut Barzani, als eine der drei Führungspersönlichkeiten des kurdischen Volkes bezeichnet und somit Propaganda für eine verbotene Organisation gemacht zu haben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004975.html


:: 09. 60 Jahre nach Deir Yassin

Als 10-Jähriger, der in Johannesburg aufwuchs, feierte ich vor 60 Jahre die Geburt Israels. Ich akzeptierte zweifellos die dramatischen Berichte der sogenannten selbstverteidigenden Aktionen gegen die arabische Gewalt, um den jüdischen Staat zu sichern. Als ich später vom Schicksal der Palästinenser erfuhr, war ich davon bis ins Innerste berührt und ganz besonders, als ich Augenzeugenberichte vom Massaker an palästinensischen Dorfbewohnern las, das nur einen Monat vor Israels einseitiger Unabhängigkeitserklärung statt gefunden hatte. Es war in Deir Yassin, einem ruhigen Dorf direkt vor Jerusalem, das aber unglücklicherweise an der Straße nach Tel Aviv lag. Von Ronnie Kasrils. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004981.html


:: 10. Der Löwe und die Gazelle

Heute Nacht werden die Juden weltweit den Sederabend feiern, die einzigartige Zeremonie, die Juden überall mit dem jüdischen Mythos - mit dem Auszug aus Ägypten - verbindet. Jedes Jahr staune ich von Neuem über den Genius dieser Zeremonie. Er vereinigt die ganze Familie, und jeder - vom hoch geachteten Großvater bis zum kleinsten Kind - hat dabei eine Rolle. Alle Sinne sind beteiligt: die Augen, die Ohren, der Geruchs- und Geschmacksinn und der Tastsinn. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004985.html


:: 11. Irans Fuß in der Tür

Der irakische Prediger und Volkstribun Muktada al-Sadr hat Verständnis für Deserteure. Er setzt sich auch für sie ein. Die Tausendschaft Soldaten und Polizisten, die Ende März den Waffendienst gegen die Milizen in Basra und anderen südirakischen Städten verweigert haben, sollen umgehend wieder in den Dienst aufgenommen werden, verlangt er jetzt. Die Forderung ist ein Affront gegen Ministerpräsident Nuri al-Maliki, die gesamte Regierung, die übrigen schiitischen Parteien und die beiden anglo-amerikanischen Besatzungsmächte. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004984.html


:: 12. Aufnahmeprogramm für Irakflüchtlinge dringend erforderlich

PRO ASYL fordert die Innenminister des Bundes und der Länder auf, ein Programm zur dauerhaften Aufnahme von irakischen Flüchtlingen in einer Größenordnung zu beschließen, die dem Ausmaß der Flüchtlingskatastrophe in der Region gerecht wird. Mehr als 2 Millionen Flüchtlinge leben in den Nachbarstaaten des Iraks, viele von ihnen ohne eine realistische Hoffnung auf Rückkehr. Eine der größten Flüchtlingskatastrophen der letzten Jahrzehnte erfordert eine adäquate Antwort. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004977.html


:: 13. "Stromlücken-Debatte" soll Bevölkerung ängstigen

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert von Politik, Wirtschaft und Medien, bei der energiepolitischen Debatte die tatsächlichen Fakten und Motive offen zu legen, statt die Ängste der Bevölkerung je nach Interessenlage zu instrumentalisieren. "Die ganze Diskussion um Versorgungslücken, Szenarien, CO2-Emissionen, Sicherheit und Techniken ist verlogen und vorgeschoben. Es geht interessierten Kreisen allein um die Frage, wer vom lukrativen Milliardengeschäft mit der Ware Energie profitiert", so IPPNW-Energieexperte Henrik Paulitz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004976.html


:: 14. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Kinderärzte fordern schnelles Handeln

Wenige Tage vor dem 22. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Ärzteorganisation IPPNW und eine Initiative von mehr als 100 Kinderärzten in einem dringenden Appell an die Bundesregierung Sofortmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Kinderkrebserkrankungen im Umfeld deutscher Atomkraftwerke verlangt. Die Ende letzten Jahres veröffentlichte Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz habe belegt, dass es im Umfeld deutscher Atomkraftwerke eine deutlich erhöhte Zahl von Kinderkrebserkrankungen gebe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004990.html


:: 15. Kinderkrebs um Atomkraftwerke - Start der Mitmachaktion: Briefe an Umweltminister Gabriel

Die Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW, hat mit Hilfe der aktuellen IPPNW-Informationsschrift IPPNWaktuell die Mitmachaktion: "Briefe an Umweltminister Gabriel" gestartet. Das Infoblatt ist in enger Zusammenarbeit von IPPNW und Ulmer Ärzteinitiative entstanden und informiert auf drei Seiten differenziert, aber mit kritischen Standpunkten über das Problem der gehäuften Krebs- und Leukämie-Erkrankungen in der Umgebung von Atomkraftwerken und ruft auf der vierten Seite zu der Mitmachaktion auf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004983.html


:: 16. Monopole: Kafka im Netz

Nahezu täglich meldet die Finanzbranche neue Milliardenverluste. Je größer die Löcher in der Bilanz, desto mehr verwandeln sich Banker in Sozialisten der besonderen Art. Was der Markt nicht richten kann, soll der Staat leisten. Aber bitte nur als Geldgeber, als Rückversicherung der letzten Instanz. Ob sich Regierungen und Zentralbanken auf die Funktion der Melkkuh beschränken lassen, ist im Moment eine offene Frage. Ob wir die überfällige Renaissance einer selbstbewussten, die Märkte an die Kandare nehmenden Politik erleben, ist ungewiss. Die Erkenntnis allerdings, dass eine von allen Schranken befreite Privatwirtschaft wohl kaum der Pfad der Tugend ist, dürfte nicht mehr aus der Welt zu schaffen sein. Wenn Märkte versagen, muss die Stunde des Gemeineigentums schlagen - vor allem im Energiesektor. Von Florian Moritz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004991.html


:: 17. Das verknüpfte Quartett

Ohne Vorstellung - und sei sie noch so ungewiss -, wie eine andere Gesellschaft aussehen könnte, lässt sich schwer Politik machen, die viele engagiert. Erwerbsarbeit, Reproduktionsarbeit, politische Arbeit und individuelle Entwicklung - die vier Dimensionen menschlichen Lebens sind in einem alternativen Modell zu verknüpfen: Das ist der Umriss eines umfassenderen Begriffs von Gerechtigkeit, der heute von Frauen formulierbar ist. Er nimmt seinen Ausgang bei der Arbeitsteilung und der damit verbundenen Zeitverausgabung - er will also das Zeitregime in unseren Gesellschaften grundlegend anders gestalten. - Utopie für Frauen, Utopie für alle. Von Frigga Haug. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004974.html


:: 18. Der Verräter wohnt idyllisch

Jean Ziegler, im 73. Jahr seines rastlosen Lebens, ist seit September 2000 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Generalsekretär Kofi Annan rief ihn an damals, fragte, ob er das neu geschaffene Amt übernehmen wolle. Er, Ziegler, sei ihm dafür empfohlen worden. Der Professor der Soziologie, promovierter Jurist, viersprachig, sehr belesen, stupendes Gedächtnis, persönlich bekannt mit Sartre, Simone de Beauvoir, Che Guevara, sagte zu. Und fand darin seine endgültige Bestimmung. - Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler und die Pest unserer Zeit. Von Marco Lauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004986.html


:: 19. Die UNO ist unverzichtbar

Die UNO wird von der breiten Öffentlichkeit zumeist kritisch wahrgenommen und eher im Lichte ihrer Fehlschläge als an ihren Erfolgen gemessen. Um aber die Situation der Vereinten Nationen verstehen und ihre Handlungsfähigkeit realistisch einschätzen zu können, so meint der Politikwissenschaftlers und UNO-Kenner Helmut Volger in seinem Buch "Geschichte der Vereinten Nationen", ist es hilfreich, einen Blick in ihre Geschichte zu werfen. Eine Rezension von Wolfgang Kötter.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004989.html

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II. Hinweise

:: Mailaktion an Sigmar Gabriel zu "Kinderkrebs um Atomkraftwerke"

Bereits seit Jahren liegen wissenschaftliche Hinweise für Kinderkrebserkrankungen durch den "Normalbetrieb" von Atomkraftwerken vor und die schwerwiegenden, neuen Indizien legen einen Zusammenhang zwischen Atomenergie, Strahlung und Krebsentstehung nahe. Das Ergebnis der sogenannten KiKK-Studie vom Dezember 2007: Je näher ein Kind an einem AKW wohnt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, an Krebs oder Leukämie zu erkranken. Die Bundesregierung sieht bisher keinen Handlungsbedarf. Beteiligen Sie sich an der Online-Aktion von IPPNW und fordern Sie Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dazu auf, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004982.html


:: Verweigerungs-Aufruf an Soldaten, die für die Quick Reaction Force für Afghanistan vorgesehen sind

Der bundesdeutsche Militäreinsatz in Afghanistan wird im Juli 2008 erneut ausgeweitet. Eine Quick Reaction Force soll im Norden auch für Kampfeinsätze bereit gestellt werden. Ein Panzerbataillon aus Augustdorf soll diese Funktion übernehmen. Damit will man u.a. auch weitergehendere Forderungen der USA nach direkten Kampf-Einsätzen im Süden abwehren. Soldatinnen und Soldaten, die als QRF eingesetzt werden sollen, sollen mit einem Verweigerungsaufruf konfrontiert werden, in dem sie auf ihr Gewissen angesprochen werden. Der Text soll möglichst bald in der Lippischen Landeszeitung als halb- oder ganzseitige Anzeige erscheinen. Gesucht werden Menschen, die den Aufruftext mit unterzeichnen und finanziell etwas zur Kostendeckung der Anzeige beitragen. Infos bei: Martin Singe, Komitee für Grundrechte und Demokratie, E-Mail: martinsinge@grundrechtekomitee.de oder Armin Lauven, Pax Christi Bonn, E-Mail: arminlauven@gmx.de


:: Unterstützung Zeitungsanzeige und Aktionen: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) will zum 8. Mai 2008 in der Frankfurter Rundschau und evtl. in weiteren Tageszeitungen eine Anzeige schalten und bittet um Deine / Ihre Unterstützung. In der Anzeige wird an die Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai und an die Lehren des II. Weltkrieges erinnert. Im Grundgesetz wurden das Friedensgebot und das Verbot des Angriffskrieges verankert. "Heute werden diese Begriffe umgedeutet und der Krieg in Afghanistan als Verteidigung ausgegeben. Doch Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern durch eine Politik des Interessenausgleichs, der Entmilitarisierung und Abrüstung. Daher appellieren wir an die Abgeordneten des Bundestages: Sagen Sie nein zur Verlängerung der Mandate der Bundeswehr! Unterstützen Sie einen Prozeß der Verhandlungen zwischen allen Kriegsparteien! Respektieren Sie das Friedensgebot und das Verbot eines Angriffskrieges im Grundgesetz!" Der vollständige Text s
owie die Möglichkeit zum Unterzeichnen findet sich hier >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-anzeige.htm
Weiter organisiert die DFG-VK ebenfalls unter dem Motto "Verhandeln statt Schießen - Afghanistankrieg beenden" eine Veranstaltungsreihe mit Christoph Hörstel und Monty Schädel im Rahmen einer Aktionswoche vom 1.-9. Mai 2008. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004969.html
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan.htm
Siehe ebenfalls Petition: "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!" Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004920.html


:: Mailkampagne gegen den EU-Reformvertrag

Die Zeit drängt! Am 25. April soll der "neue" EU-Vertrag, der "Lissabonner Vertrag", der auch "EU-Reformvertrag" genannt wird, im Bundestag und am 23. Mai im Bundesrat ratifiziert werden. Der Lissabonner Vertrag stimmt in allen wesentlichen Punkten mit dem EU-Verfassungsvertrag überein, der in Frankreich und den Niederlanden in Referenden abgelehnt wurde. Die globalisierungskritische Bewegung und die Friedensbewegung kritisierten den EU-Verfassungsvertrag und damit auch den Lissabonner Vertrag als neoliberal, militaristisch und undemokratisch. Unter anderem bestimmt der Vertrag, dass Truppen von EU-Mitgliedstaaten für weltweite Militär- und Kampfeinsätze zur Verfügung stehen müssen. Der Vertrag schreibt den Mitgliedsstaaten vor, ihre Militärausgaben zu erhöhen und räumt dem Europäischen Parlament keine Mitentscheidungsrechte in außen- und militärpolitischen Fragen ein. Bislang fand in Deutschland aber auch EU-weit kaum eine öffentliche Diskussion über die Inhalte des Vertrage
s statt. Deshalb wollen Friedensorganisationen die Tage vor der Abstimmung dazu nutzen, kritischen Positionen Gehör zu verschaffen. Noch ist es nicht zu spät. Werden Sie jetzt aktiv. Fordern Sie bitte ihre/n örtliche/n Bundestagsabgeordnete/n dazu auf, gegen den Vertrag zu stimmen oder sich wenigstens dafür einzusetzen, dass die Öffentlichkeit an diesem Prozess beteiligt wird. Nutzen Sie hierfür folgenden Link >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/eu-email.php

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III. Veranstaltungstermine

:: 30.04./01.-04.05.2008 - Leipzig: Attac-Sommerakademie 2008 + Frühjahrsratschlag = Maitage in Leipzig

Attac veranstaltet eine Akademie, die Kompetenz und Spannung in die aktuellen Debatten bringen soll. Über 50 Seminare, Vorträge, Diskussionen und ebenso viele ReferentInnen aus der kritischen Wissenschaft, aus der Attac-Praxis, Expertinnen und Journalisten, Moderatorinnen und Gesprächspartner sind im Angebot. Gekrönt wird das Programm vom R atschlagsplenum am Sonntag, für das Attac herzlich zum Mitreden und -entscheiden einlädt. Drumherum und mittendrin gibt es Filme, Lieder, Party und die schöne Atmosphäre, die durch viele kreative und engagierte Menschen in und um Attac entsteht. Am Samstagabend auch Theater: "Das Blaue Wunder" - ein Stück über die aufhaltsame Privatisierung des Wassers - mit der Berliner Compagnie. Mehr unter >>
http://www.attac.de/sommerakademie2008/


:: 04.05.2008 - 20.00 Uhr im Ev. Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph R. Hörstel und Monty Schädel. Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) beschäftigt sich als integraler Bestandteil der deutschen und internationalen Friedensbewegung intensiv mit Auswegen aus der katastrophalen Situation in Afghanistan. Ihr Ziel ist Frieden und Sicherheit für Afghanistan und die Beendigung der Militärintervention. Christoph R. Hörstel, ehemaliger ARD-Korrespondent, Buchautor und Politikberater, ist einer der besten Kenner des Landes. Er macht die Hintergründe des militärischen Engagements der USA und ihrer willigen Helfer deutlich und sagt im Detail, was geschehen muss, um dem seit Jahrzehnten von Krieg und Gewalt heimgesuchten Land endlich Frieden zu bringen. Dazu hat er eigens einen konkreten Plan entwickelt. Monty Schädel ist Bundesgeschäftsführer der DFG-VK und damit einer der zentralen Anlaufstellen der deutschen Friedensbewegung. Diese Veranstaltung ist der Auftakt zu einer Veransta
ltungsreihe, mit der die Bevölkerung über die zunehmend schlechtere Lage am Hindukusch informiert werden soll. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Ökumenischer Erwachsenenbildungsausschuss Riedlingen. Mehr unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004969.html und >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 05.05.2008 - 19.30 Uhr im DGB-Haus Mannheim: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel Mannheim. VA: DFG-VK Mannheim, DGB Mannheim, Friedensplenum Mannheim. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 05.05.2008 - 20.00 Uhr, DGB-Haus Karlsruhe: "Europa 2008: Noch mehr Rüstung, noch mehr Kriege?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europawoche der Stadt Karlsruhe mit Arno Neuber, Informationsstelle Militarisierung. VA: Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt: Friedensbündnis Karlsruhe, c/o Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.0721-552270, E-Mail suthiel@T-Online.de.


:: 06.05.2008 - 19.00 Uhr im IG-Metall-Saal Erlangen: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Einleitungs-Referat von Christoph Hörstel. Moderation: Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung). Vertreter der Erlanger Parteien sind angefragt. VA: DFG-VK Erlangen und Erlanger Bündnis für den Frieden; gefördert vom Kultur- und Freizeitamt Erlangen und dem Helmut Michael Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 07.05.2008 - 19.30 Uhr im Kleihues-Bau in Kornwestheim: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel. VA: DFG-VK Ludwigsburg, Kornwestheimer Initiative für Frieden und Gerechtigkeit. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 07./08.05.2008 in Tübingen: 20 Jahre Kultur des Friedens

Vor 20 Jahren kamen am 8. Mai 1988, Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, in Tübingen viele interessante Menschen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, FriedensaktivistInnen zusammen u.a. Mikis Theodorakis, Tschingis Aitmatow, Christa Wolf, Walter Jens, Karola Bloch, Jakob von Uexküll, Robert Jungk, um die Idee einer "Kultur des Friedens" aus der Taufe zu heben. Daraus entstand die Gesellschaft Kultur des Friedens, die im Laufe der Jahre in vielen Krisen- und Kriegsregionen und hier vor Ort aktiv war und weiterhin ist. Überall konnten mutige Menschen und HoffnungsträgerInnen inmitten von Krieg und Gewalt getroffen und versucht werden, diese weltweiten Beispiele einer Kultur des Friedens sichtbar zu machen und weiterzutragen - mit brennender Geduld. unterstützt. Für den 7. und 8. Mai 2008 sind Veranstaltungen geplant u.a. mit Hans-Peter Dürr, Konstantin Wecker, Felicia Langer, Eugen Drewermann u.v.a. Mehr unter >>
http://www.kulturdesfriedens.de/ter.htm


:: 08.05.2008 - 20.00 Uhr im Kath. Gemeindehaus St.Ulrich in Kirchheim/Teck: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Podiumsdiskussion mit Christoph Hörstel und Monty Schädel Kirchheim/Teck, Lindachallee. VA: Amnesty International, Arbeitskreis Asyl, IG-Metall Esslingen, Pax Christi (jeweils Gruppe Kirchheim/Teck), Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK) Neckar-Fils, Friedensinitiative Kirchheim/Teck, GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 09.05.2008 - 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus Freiburg: "Verhandeln statt schießen - Afghanistan-Krieg beenden"

Referat Christoph Hörstel mit anschl. Diskussion. VA: DFG-VK Freiburg, Friedensplenum Freiburg. Mehr >>
http://www.schritte-zur-abruestung.de/2008/afghanistan-01.htm


:: 15.05.2008 im Theologischen Zentrum in Braunschweig: Dem Glauben Öffentlichkeit geben. Dietrich Bonhoeffer als Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln

Begegnungsabend aus Anlass des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv). Der Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) wurde am 15. Mai 1983 in Stadtlauringen auf einer Tagung der Evangelischen Hochschulgemeinde bei der Hochschule der Bundeswehr München gegründet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrnehmung christlicher Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu fördern. Die Mitglieder, Freundinnen und Freunde des Vereins sehen in dem Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers eine unverändert gültige, in die Zukunft weisende Herausforderung zu verantwortlichem Glauben, Denken und Handeln. Der Verein begeht sein 25jähriges Jubiläum mit einem Begegnungsabend am Gründungstag (Donnerstag, 15. Mai) und mit einer anschließenden Tagung (Freitag bis Sonntag, 16.-18. Mai) in den Räumen der Universität Braunschweig. VA: dbv und Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig. Programm >>
http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/


:: 16.-18.05.2008 - Zechlinerhütte, Ferieninsel Tietzowsee: Aktionstraining der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein"

Bundesverteidigungsminister Jung hat deutlich gemacht: Die Bundesregierung will das Bombodrom. Gerichtliche Auseinandersetzungen können die militärische Nutzung weiter verzögern, aber letztlich kann nur eine politische Entscheidung dazu führen, dass dieses Militärprojekt aufgegeben wird. Im Rahmen der Kampagne "Bomben nein - wir gehen rein" haben bereits über 2800 Menschen erklärt, dass sie, sollte es zum Übungsbeginn kommen, das Bombodrom-Gelände betreten werden, um die Bombenabwürfe durch ihre Anwesenheit zu behindern. Dafür wird ein Aktionstraining angeboten. Infos und Anmeldung zum Training: Sichelschmiede, E-Mail: info@sichelschmiede.org, Internet >> http://www.bombennein.de


:: 17.05.2008 - 19.30 Uhr St. Katharinen-Kirche in Braunschweig: "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" in Braunschweig

Im "Liedoratorium Dietrich Bonhoeffer" wird der Lebensweg Bonhoeffers bis zu seiner Hinrichtung einen Monat vor Kriegsende musikalisch nachgezeichnet. Die Musik stammt von Matthias Nagel, den Text gestaltete Dieter Stork in Anlehnung an Texte Bonhoeffers. Neben Kathrin Reinhardt vom Staatstheater Braunschweig als Sprecherin wirken der Auctor Chor e. V. (Leitung: Jacqueline Treichler) und das CJD Orchester Braunschweig mit. Die Leitung hat Josef Ziga. Karten für das Konzert (€ 10,00/erm. € 5,00) sind an der Abendkasse in der Katharinen-Kirche erhältlich. Die Aufführung des Liedoratoriums findet im Rahmen des 25jährigen Jubiläums des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins (dbv) statt, das vom 15.-18.05.2008 in Braunschweig begangen wird. Auskünfte zum Liedoratorium: Kirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker, E-Mail: LKMD@lk-bs.de ; Auskünfte zum dbv-Jubiläum: Dr. Karl Martin, E-Mail: karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de; Internet http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de


:: 30.05.-01.06.2008 - Jugendherberge Kassel: Studientagung "Vorrang - Nachrang - kein Rang? Gewaltverzicht und politische Praxis"

Ullrich Hahn, Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes Deutscher Zweig, hat im Mai 2007 seine zehn Thesen "Vorrangig oder ausschließlich? Thesen zum Gewaltverzicht" veröffentlicht, die vielfach verbreitet und kommentiert wurden. Er bezieht sich in seiner Einleitung u.a. auf den Titel des AGDF Projekts "Vorrangige Option: Gewaltfreiheit!" und die vom BSV initiierte Kampagne "Vorrang für Zivil". In der durch die Thesen ausgelösten Diskussion geht es u.a. um grundsätzliche Fragen wie das Menschenbild und Politikverständnis von Pazifist/innen sowie um politische Handlungsstrategien. Die Thesen von Ullrich Hahn, die einen Konflikt aufzeigen, bieten die Chance, die Differenzen (wieder) aufzugreifen und dadurch wichtige Anregungen für die Praxis zu gewinnen. Ziel der Studientagung ist insbesondere eine gemeinsame Basis schaffen für politisches Handeln in der
Friedensbewegung (und Differenzen bewusst zu machen) und gemeinsam ethische Grundlagen und Kriterien für politisches Handeln zu formulieren. Rückmeldung bis zum 02. Mai an die AGDF-Geschäftsstelle, E-Mail agdf@friedensdienst.de


:: 30.05.- 01.06.2008 - Evang. Akadamie Bad Boll: Olympia der Unterdrückung. China und die Menschenrechte

Das offizielle China lässt sich zur Olympiade feiern. Doch stellt es Rekorde auf, wenn es um Verletzungen der Menschenrechte geht: Todesstrafen, Besetzung Tibets, Ausschaltung jeglicher Opposition. In der Tagung kommen jene zur Sprache, die nicht auf dem Siegertreppchen stehen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 07./08.06.2008 in Hannover: "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!"

Internationaler Afghanistan-Kongress mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland, mit Betroffenen aus Afghanistan, mit Kriegsverweigerern und FriedensaktivistInnen aus Europa und Übersee soll den Unwahrheiten und Verdrehungen der herrschenden Politik von Washington bis Berlin entgegen getreten und dem weltweiten Widerstand gegen den Krieg eine Stimme verliehen werden. Der Kongress wird getragen von: Afghanisches Kultur- und Kommunikationszentrum Berlin, Antimilitaristischer Arbeitskreis Hannover, Attac Deutschland, Bundesausschuss Friedensratschlag, DFG-VK, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Niedersachsen, Kooperation für den Frieden, IALANA, Friedensbüro Hannover, Friedens- und Zukunftswerkstatt, IG Metall Verbindungsbüro Soziale Bewegungen. Kontaktadresse: Afghanistankongress c/o IALANA, E-Mail: kontakt@afghanistan-kongress.de, Mehr >>
http://www.afghanistan-kongress.de/


:: 13.-15.06.2008 in Evang. Akademie Bad Boll: Pilger, Geldgeber und Bündnispartner? Kirchen im Israel/Palästina-Konflikt

Die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr vor Ort über die Situation im Heiligen Land informiert. Wie stellen sie sich zum Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), das auf ein Ende der Besetzung zielt? Welchen Stellenwert hat die "Gemeinsame Initiative humanitäres Völkerrecht Nahost" in den beiden Kirchen? Außerdem eingeladen sind Referentinnen und Referenten aus Israel und Palästina. So stellen wir Ihnen die jüdische Initiative Zochrot vor, die an die vor und nach der israelischen Staatsgründung zerstörten palästinensischen Dörfer und Stadtteile erinnert. Des weiteren wird die befreiungstheologische Initiative Sabeel den Israel/Palästina-Konflikt aus christlich-palästinensischer Sicht beleuchten. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung im Plenum. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 27.-29.06.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: "Das Maß des Friedens ist der Frieden selbst". Konstruktiver Pazifismus im 21. Jahrhundert

Im Pazifismus gab es immer zwei Orientierungen. Die in der Öffentlichkeit prominenteste war der Anti-Militarismus - mit dem Slogan "Die Waffen nieder!". Weniger publikumswirksam, aber langfristig ebenso bedeutungsvoll waren und sind jene Versuche, die jenseits aller berechtigten Kritik zu einer positiven Friedensperspektive gelangen wollen. Es gilt weniger, die den Frieden verhindernden Strukturen und Verhaltensweisen abzubauen. Vielmehr sollte es ein besonderes Anliegen von Pazifismus sein, Bedingungen aufzuzeigen, die friedensförderlich sind und einen dauerhaften, also nachhaltigen Frieden bewirken. Auf der Tagung werden Ansätze und Aspekte dieser Aufbauperspektive resümiert und praktische Beispiele vorgestellt. Mit Horst-Eberhard Richter, Wolfram Wette, Knut Krusewitz, Andreas Zumach und anderen. VA: Evang. Akademie Bad Boll + Ohne Rüstung Leben. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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