Date: March 19th 2008

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

in diesem Newsletter geht es u.a. um den seit genau fünf Jahren geführten Irak-Krieg, um die Situation in Israel/Palästina, um den 40. Jahrestag des Massakers von My Lai bzw. überhaupt um den Vietnamkrieg, um die Situation von Afghaninnen nach über sechs Kriegsjahren. Es geht aber auch um Menschen und ihre Bewegungen, die sich gegen Krieg, Militarismus und für die Überwindung von Gewalt einsetzen. Die Ostermärsche und Osteraktivitäten 2008 stehen unmittelbar bevor. Mit unseren Aktionen können wir auf eine lange Geschichte zurückblicken. Vor 50 Jahren fand der erste Ostermarsch in Großbritannien statt, in der Bundesrepublik Deutschland wurde ab 1960 damit begonnen und es entstand das, was wir als Ostermarsch-Bewegung bezeichnen können.

Wen die Geschichte interessiert, den kann ich jetzt darauf hinweisen, dass inzwischen die Broschüre von Uli Jäger/Michael Schmid: "'Wir werden nicht Ruhe geben ...'. Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 - 1982" zu großen Teilen in der Lebenshaus-Website zugänglich gemacht worden ist.

"Unser Marsch ist eine gute Sache" - so heißt das wohl bekannteste Lied der Ostermarsch-Bewegung. Entstanden zu Hochzeiten des Kalten Krieges, drückt es aus, was die Menschen der früheren Friedensbewegung wollten: weder gegen den Osten noch gegen den Westen marschieren. Sie wollten, dass abgerüstet wird. Sie wollten Frieden ohne Waffen. Dieses Lied ist heute noch sehr aktuell! Auch wenn wir - zumindest gedanklich - "den Süden" aufnehmen müssen, gegen den ebenfalls keine Soldaten marschieren dürfen.


Unser Marsch ist eine gute Sache

Unser Marsch ist eine gute Sache,
weil er für eine gute Sache geht.
Wir marschieren nicht aus Haß und Rache,
wir erobern kein fremdes Gebiet.
Uns're Hände sind leer,
die Vernunft ist das Gewehr,
und die Leute versteh'n uns're Sprache:

Marschieren wir gegen den Osten? Nein!
Marschieren wir gegen den Westen? Nein!
Wir marschieren für die Welt,
die von Waffen nichts mehr hält,
denn das ist für uns am besten!

Wir brauchen keine Generale,
kein Bunker, kein Führerhauptquartier,
der Lehrer wird zum Feldmarschalle,
die Mütter, die werden Offizier.
Der Monteur und der Friseur,
der Student, der nicht mehr pennt,
und der Maler, sie rufen Euch alle:

Marschieren wir gegen den Osten? Nein!
Marschieren wir gegen den Westen? Nein!
Wir marschieren für die Welt,
die von Waffen nichts mehr hält,
denn das ist für uns am besten!

Du deutsches Volk, du bist fast immer
für falsche Ziele marschiert,
am Ende waren nur Trümmer.
Weißt du heute, wohin man dich führt?
Nimm Dein Schicksal in die Hand,
steck den Kopf nicht in den Sand,
und laßt euch nicht mehr verführen!

Marschieren wir gegen den Osten? Nein!
Marschieren wir gegen den Westen? Nein!
Wir marschieren für die Welt,
die von Waffen nichts mehr hält,
denn das ist für uns am besten!

(Text und Musik: Hannes Stütz. Lied der Ostermarsch-
Bewegung, entstanden Anfang der 1960er Jahre)



Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Ostermärsche starten am fünften Jahrestag des Irakkrieges

:: 02. Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982

:: 03. Opposition gegen die Wiederbewaffnung (Teil I der Serie)

:: 04. Die Kampagne "Kampf dem Atomtod" (Teil II der Serie)

:: 05. Die Ostermarsch-Bewegung (Teil III der Serie)

:: 06. Fünf Jahre "Operation Iraqi Freedom" - vorläufige Bilanz eines Angriffskriegs

:: 07. Der erbitterte Beobachter, dem das Herz blutet

:: 08. In My Lai ging der Vietnamkrieg verloren

:: 09. My Lai 1968: Ausflug nach Pinkville

:: 10. Lehren aus Vietnam

:: 11. "Töte hundert Türken und dann ruh dich aus!....."

:: 12. In Erinnerung an Rachel Corrie - zum 5. Todestag einer Friedensaktivistin

:: 13. Das Mega-Gefängnis Palästina

:: 14. "Ich kam, ich sah, ich zerstörte"

:: 15. Die nichtssagenden Proteste der Palästinensischen Autonomiebehörde

:: 16. Atomstreit mit Iran - Revision des entlastenden Geheimdienst-Reports durch die USA?

:: 17. Die Situation der Afghaninnen heute

:: 18. Die Rückkehr der Militärdiktatur in Riacho Grande, Minizip Casanova

:: 19. Provokateure, Paramilitärs, Putschisten

:: 20. Versorgungslücke? Nicht, wenn man's richtig macht

:: 21. Fünf Jahre Agenda 2010: Erfolgreicher Klassenkampf von oben


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Ostermärsche starten am fünften Jahrestag des Irakkrieges

Die Ostermärsche der Friedensbewegung wenden sich gegen den Militäreinsatz in Afghanistan sowie den inzwischen fünfjährigen Krieg im Irak und fordern eine Wende in der Nahost-Politik für eine Friedenslösung zwischen Palästinensern und Israelis. Und 50 Jahre nach dem ersten Ostermarsch in Großbritannien ist das ursprüngliche Thema "Atomwaffen" auch in Deutschland immer noch wichtiges Thema. Die Ostermärsche starten am Gründonnerstag mit Mahnwachen und Kundgebungen zum fünften Jahrestag des Irakkriegs. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004916.html


:: 02. Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982

Wer sich heute in der Friedensbewegung engagiert, kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Oder könnte es zumindest. Denn relativ selten werden die Verbindungslinien zur historischen Friedensbewegung genügend mitbedacht. In Deutschland wurden nach 1945 die Traditionen der historischen Friedensbewegung wieder aufgegriffen, zunächst durch die Opposition gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik, die Anti-Atomtod-Bewegung und die Ostermarschbewegung. Nachzulesen ist das in der Broschüre "'Wir werden nicht Ruhe geben ...'. Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 - 1982. Geschichte, Dokumente, Perspektiven" von Uli Jäger und Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004900.html


:: 03. Opposition gegen die Wiederbewaffnung (Teil I der Serie)

Als spontane Reaktion großer Bevölkerungsteile auf die Pläne der Bundesregierung zur Wiederbewaffnung entstand zu Beginn der fünfziger Jahre die unorganisierte "Ohne-mich"-Bewegung, in der sich viele, auch gegensätzliche Positionen als Unmutsäußerungen wiederfanden. Volksbefragungsbewegung, Widerstand der Arbeiter, Paulskirchenbewegung sind weitere Stichworte für die Opposition gegen die Wiederbewaffnung. Teil I der Dokumentation "Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004901.html


:: 04. Die Kampagne "Kampf dem Atomtod" (Teil II der Serie)

Die Äußerung von Adenauer am 5. April 1957 auf einer Pressekonferenz: "Unterscheiden Sie doch die taktischen und die großen atomaren Waffen. Die taktischen Waffen sind nichts weiter als die Weiterentwicklung der Artillerie. Selbstverständlich können wir nicht darauf verzichten, dass unsere Truppen auch in der normalen Bewaffnung die neueste Entwicklung mitmachen". Daraufhin begann sich gegen die geplante atomare Bewaffnung der Bundeswehr eine Opposition herauszubilden. Erst Ende Februar 1958 begann die Kampagne "Kampf dem Atomtod" "zu der sich die SPD jetzt durchgerungen hatte. Teil II der Dokumentation "Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004906.html


:: 05. Die Ostermarsch-Bewegung (Teil III der Serie)

Viele Atomwaffengegner waren entschlossen, trotz des Endes der Kampagne "Kampf dem Atomtod" weiterzuarbeiten und die Lehren aus den gemachten Erfahrungen zu ziehen. Sie folgten ihrer Erkenntnis, ihren Protest unabhängig von Großorganisationen selber "von unten" zu organisieren. 1960 fand der erste Ostermarsch in Deutschland mit einigen hundert Menschen statt. Daraus wurde dann eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Teil III der Dokumentation "Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 - 1982. Von Uli Jäger und Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004912.html


:: 06. Fünf Jahre "Operation Iraqi Freedom" - vorläufige Bilanz eines Angriffskriegs

Etwa 300 Aktive aus Friedens- und Solidaritätsbewegung trafen sich vom 7.-9. März 2008 in Berlin bei der Konferenz "Alternativen zu Krieg und Besatzung" zum fünften Jahrestag des Krieges. Referentinnen und Referenten stammten vor allem aus dem Irak selber und aus den USA, und berichteten in eindrucksvollen Vorträgen über die grauenhafte Situation der Menschen im Zweistromland: Schätzungen auf Basis wissenschaftlicher Studien lassen bis heute eine Zahl von rund eine Million irakischer Todesopfer durch Gewalteinwirkung und indirekte Kriegsfolgen erwarten; laut UN-Flüchtlingsorganisationen wurden 4 Millionen Iraker zu Flüchtlingen, davon etwa die Hälfte im eigenen Land, weitere 2 Millionen unter elenden Bedingungen vor allem in Syrien und Jordanien. Von Matthias Jochheim. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004907.html


:: 07. Der erbitterte Beobachter, dem das Herz blutet

In den Jahren seiner Reisen hatte der Iraker Nabil Preuss das Land für sich neu entdeckt. Seine Fotos zeigen Obstgärten, weite kultivierte Täler, auch Wüsten, die Ufer von Euphrat und Tigris, Moscheen, Cafés, freundliche Menschen. Er schaut die Bilder verzückt an, spricht gedehnt den Namen Mesopotamien aus. In solchen Augenblicken scheint er zu hoffen, dass er auch in anderen den Wunsch wecken kann, dieses Paradies zu schützen. Seit dem Krieg aber reist er nicht mehr hin. "Ich fahre erst wieder, wenn die amerikanische Armee das Land verlassen hat", sagt er wie ein Gelübde. Von Marina Achenbach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004911.html


:: 08. In My Lai ging der Vietnamkrieg verloren

Es dauerte weniger als drei Stunden. Dann war aus dem unbekannten Dorf My Lai das Symbol für den schmutzigen Vietnamkrieg geworden. Am 16. März 1968 setzten US-Hubschrauber um acht Uhr morgens einige Kompanien der Task Force Barker in My Lai ab. Als sie die Soldaten vor Mittag wieder abholten, gab es das Dorf nicht mehr, lebte keiner seiner Bewohner mehr. Das Massaker der US-Armee jährt sich zum 40. Mal. Der Mörder Calley ist für viele ein Held geblieben. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004909.html


:: 09. My Lai 1968: Ausflug nach Pinkville

Am Morgen des 16. März 1968 werden mehrere Kompanien der US-Sondereinheit Task Force Barker auf dem Gebiet des Gemeindeverbandes My Lai abgesetzt, um dieses Terrain in der mittelvietnamesischen Küstenprovinz Quang Ngai nach Vietcongs zu durchkämmen. Knapp drei drei Stunden später ist Son My ausradiert. Etwa 500 Tote liegen in Wassergräben und Reisfeldern, auf Feldwegen oder im Dorf selbst. Die C-Kompanie unter dem Kommando des Leutnants William Calley hat keinen Vietcong aufgespürt, keine Waffen gefunden, keine Verluste erlitten, keine Gefangenen gemacht, aber einige tausend Schuss abgefeuert. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004910.html


:: 10. Lehren aus Vietnam

Tom Hayden ist wieder in Vietnam gewesen, zum ersten Mal im Frieden. Viermal hatte der Bürgerrechtler, Kriegsgegner und Mitgründer der US-Studentenbewegung das Land besucht, einmal gemeinsam mit Jane Fonda. Damals führten die USA Krieg gegen Nordvietnam. General Curtis LeMay, erinnert sich Hayden, hatte das Land "in die Steinzeit bombardieren" wollen. In der jüngsten Ausgabe der traditionsreichen linken Wochenzeitschrift The Nation schreibt Hayden, dass es damals danach aussah, als sei dieser Plan schon aufgegangen. Haydens und Fondas unerlaubte Reisen ins Feindesland waren für die USA der Präsidenten Lyndon Johnson und Richard Nixon Skandale. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004899.html


:: 11. "Töte hundert Türken und dann ruh dich aus!....."

In dieser Woche wurde ich an eine alte Geschichte über eine jüdische Mutter erinnert, die sich von ihrem Sohn verabschiedet, der zum Militärdienst in die Zarenarmee gegen die Türken einberufen wurde. "Streng dich nicht zu sehr an", ermahnte sie ihn, "töte einen Türken und ruh dich aus. Töte noch einen Türken und ruh dich wieder aus....". "Aber Mutter", fragte er, "und wenn der Türke mich tötet?" "Dich töten?", rief sie aus "Warum? Was hast du ihm denn getan?" Dies ist kein Witz. Ich wurde daran erinnert, als ich Ehud Olmerts Bemerkung las, dass nichts ihn so in Rage gebracht habe, wie der Freudenausbruch in Gaza nach dem Angriff in Jerusalem, bei dem acht Studenten einer religiösen Schule getötet worden waren. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004895.html


:: 12. In Erinnerung an Rachel Corrie - zum 5. Todestag einer Friedensaktivistin

Vor genau fünf Jahren bin ich mit einer Gruppe Freiwilliger des International Solidarity Movement (ISM), einer Bewegung die den gewaltfreien Widerstand gegen die Besatzung unterstützt, in einem kleinen Dorf in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes gewesen. Wir waren in das Dorf gereist, weil israelische Panzer eingefallen waren, und wollten zumindest als Zeugen des Geschehens fungieren. Als wir ankamen, waren sie jedoch bereits abgezogen. Als wir gerade auf dem Rückweg nach Nablus waren, erfuhren wir, dass unten in Rafah im Gazastreifen eine junge ISM-Aktivistin namens Rachel Corrie von einem israelischen Militärbulldozer zu Tode gequetscht worden war, als sie den Versuch unternahm, die Zerstörung des Hauses einer palästinensischen Familie zu verhindern. Von Mona. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004922.html


:: 13. Das Mega-Gefängnis Palästina

In verschiedenen Artikeln behauptete ich, dass Israel gegenüber den Palästinensern im Gazastreifen eine genozidale Politik durchführt, während auf der Westbank die ethnische Säuberung weiter geht. Ich behauptete, dass die genozidale Politik eine Folge des Fehlens von Strategie sei. Das Endergebnis ist bis jetzt die Eskalation von willkürlichem Töten von Palästinensern - mehr als hundert in den ersten Tagen des März 2008, was leider das Adjektiv "genozidal" bestätigt, das ich und andere dieser Politik zuschreiben. Aber es war noch keine Strategie. Von Illan Pappe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004904.html


:: 14. "Ich kam, ich sah, ich zerstörte"

Was in dieser Woche geschah, ist so über alle Maßen empörend und unverschämt, dass es sogar für eine so unverantwortliche Regierung wie die israelische außergewöhnlich war. Am Horizont nahm eine de facto Einstellung der Feindseligkeiten schon Gestalt an. Die Ägypter bemühten sich sehr, dies in eine offizielle Waffenruhe umzuwandeln. Die Flammen waren schon sichtbar kleiner geworden. Der Abschuss von Qassam- und Gradraketen aus dem Gazastreifen nach Israel war von Dutzenden pro Tag auf zwei oder drei gesunken. Und dann geschah etwas, das die Flammen wieder höher schlagen ließ. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004913.html


:: 15. Die nichtssagenden Proteste der Palästinensischen Autonomiebehörde

Die ranghohen Beamten der palästinensischen Behörden können berechtigterweise sagen, dass der Siedlungsbau trotz vieler Proteste und Verurteilungen von ihrer und anderer Seite weitergeht. Die Siedlungen dehnen sich weiter aus, zusammen mit dem für Palästinenser verbotenen Straßensystem. Die Beamten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) werden sagen, dass die entgegengesetzten Taktiken zu Verhandlungen und Protesten - Qassamraketen, Guerilla-Operationen und Selbstmordangriffe - der Sache nicht gedient haben. Doch Verhandlungen und bewaffneter Kampf sind nicht die einzigen Methoden, um gegen die Besatzung zu kämpfen. Von Amira Hass. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004917.html


:: 16. Atomstreit mit Iran - Revision des entlastenden Geheimdienst-Reports durch die USA?

Im November letzten Jahres warteten die amerikanischen Geheimdienste mit einer handfesten Überraschung auf. In einer gemeinsamen Bewertung hielten sie öffentlich fest: Der Iran hat kein aktives militärisches Nuklearprogramm. Das schien deutlich. Eine heftige Ohrfeige für Präsident Bush und seine konfrontative Iran-Politik. Der ständig wiederholten Behauptung, der Iran baue mit Hochdruck an der Bombe, schien der Boden entzogen zu sein. Und damit auch militärischen Drohungen sowie den US-Forderungen nach verschärften Sanktionen gegen Teheran. Doch dieser Eindruck täuschte gewaltig. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004908.html


:: 17. Die Situation der Afghaninnen heute

"An vorderster Stelle den Frauen ihre Rechte und ihre Würde zurückzugeben" - so klang im November 2001 die Begründung des damaligen Bundesaußenministers Joseph Fischer für den Beschluss der rot-grünen Regierung, sich an der Invasion der NATO-Truppen in Afghanistan zu beteiligen. Auch heute wird der neokoloniale Krieg der NATO gegen die Bevölkerung in Afghanistan noch immer propagandistisch als "Befreiungskampf für die Frauen in Afghanistan" verklärt. Doch die Situation der Frauen hat sich seit dem Sturz der Taliban kaum verbessert. Von Bernd Drücke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004923.html


:: 18. Die Rückkehr der Militärdiktatur in Riacho Grande, Minizip Casanova

Seit einiger Zeit erlebt die Region des Flussbeckens des São Francisco (Brasilien) Ereignisse, die an die Zeit der Militärdiktatur erinnern, nicht nur wegen der Großprojekte (wie z.B. Ableitung des Flusses und Staudämme, etc), sondern wegen der Methoden die angewendet werden. Am 6.3.2008 erschien eine Gruppe von ca. 100 Polizeibeamten der Militärpolizei, Zivilpolizei, Bundespolizei und einer Spezialgruppe, die ausgebildet ist für die Zerstörung des Haschischanbaus in der Caatinga, im Dorf Riacho Grande im Landkreis Casa Nova-Bahia und zerstörten die Häuser der kleinbäuerlichen Familien, die Stallungen der Tiere, Zäune, usw. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004898.html


:: 19. Provokateure, Paramilitärs, Putschisten

Geheimkrieg an der Grenze: Die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe feiert den Tod des Guerilla-Kommandanten Raúl Reyes, der vor wenigen Tagen in einem schwer zugänglichen Waldgebiet Ecuadors ermordet wurde, als großen Sieg. Der Leichnam des Kommandanten Nr. 2 der FARC-Guerilla wurde in Bogotá regelrecht als Trophäe präsentiert. Kolumbien und die USA verfolgen eigenartige Destabilisierungspläne gegen die Linksregierungen in Ecuador und Venezuela. Von Raul Zelik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004902.html


:: 20. Versorgungslücke? Nicht, wenn man's richtig macht

Was für eine Vision: Saubere, unendlich vorhandene Energien liefern unseren Strom; weniger Kraftwerke mit besserer Leistung versorgen uns mit Wärme und Strom zugleich; moderne Geräte helfen uns beim Energiesparen. Atomkraft und Kohle sind Vergangenheit. Kein Traum: Die nachhaltige, klimafreundliche Energieversorgung ist möglich. Doch die deutschen Energiemonopolisten mauern. Von Sigrid Totz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004905.html


:: 21. Fünf Jahre Agenda 2010: Erfolgreicher Klassenkampf von oben

Die Agenda 2010 ist nach Ansicht des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac in der Tat ein Erfolgsmodell - für eine Politik der Umverteilung von unten nach oben. "Die Minderheit der Vermögens-, Aktien- und Kapitalbesitzer profitiert, breite Bevölkerungsschichten verarmen zunehmend", sagte Karin Diehl von der bundesweiten Attac-AG Soziale Sicherungssysteme. Statt die Folgen der neoliberalen Globalisierung für die Mehrheit der Menschen abzumildern, seien sie mit der Agenda noch bewusst verstärkt worden. Attac fordert ein solidarisches Sozial- und Steuersystem. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004915.html

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II. Hinweise

:: EILT: E-Mail-Petition für ein Ende der Gewalt in Tibet

avaaz.org schreibt: Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel. Die chinesische Regierung hat angekündigt, die Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich nicht ergeben haben, "zu bestrafen". Ihre Führer treffen gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann. Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen - China sorgt sich um seine internationale Reputation. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen, dass der Erfolg von "Made in China" und der Olympischen Spiele von seiner Wahl abhängen. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und wir brauchen diese in den nächsten 48 Stunden. Tibets
geistiger Führer und Friedensnobelpreisträger, der Dalai Lama, hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung. Das Netzwerk Avaaz.org bittet um Unterschriften unter die Petition: "Tibet - Unterstützen Sie den Dalai Lama". Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004919.html


:: Start mit den Ostermärschen - Petition: Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!

Mit den Ostermärschen starten viele Gruppen der Friedensbewegung eine gemeinsame Petition gegen den Bundeswehreinsatz, mit der die öffentliche Diskussion gefördert und die Abgeordneten zu einer Ablehnung der im Herbst erwarteten neue Abstimmung über eine Verlängerung der deutschen Kriegsbeteiligung bewegt werden sollen. Die Petition soll den Abgeordneten im September, vor der Abstimmung über den weiteren Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan, übergeben werden. Die Petition kann online unterzeichnet oder als Datei heruntergeladen werden >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004920.html


:: Der iranische Schlüsselsatz. Ein Übersetzungsfehler macht gefährliche Weltpolitik

Die in Köln lebende renommierte Islamwissenschaftlerin und Iranistin Dr. Katajun Amirpur, Autorin mehrerer Bücher, die sich kritisch mit der Menschenrechtslage im Iran auseinandersetzen, hat in einem am Wochenende veröffentlichen Artikel in der Süddeutschen Zeitung die entscheidende Passage der Rede des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad übersetzt und analysiert, die dieser am Jerusalemtag 2005 gehalten hatte. Zahlreicher Nachrichtenagenturen zufolge soll der iranische Präsident angeblich damals gesagt haben, "Israel von der Landkarte radieren" (AFP), "Israel von von der Landkarte tilgen" (AP, Reuters), "Israel ausrotten" (DPA). Frau Amirpur weist in dem Artikel nach, dass die korrekte Übersetzung der Aussage Ahmadinedschads, der den verstorbenen Ajatollah Chomeini zitierte, tatsächlich lautet: "Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden". Weitere Infos >>
http://www.arbeiterfotografie.com/iran/index-iran-0034.html

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III. Veranstaltungstermine

:: 18.03.2008 - 19.00 Uhr Café Velo in Freiburg: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"

Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >>
http://www.Connection-eV.de


:: 20.03.2008 - 17.00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: "Den Krieg im Irak beenden. Bundeswehr raus aus Afghanistan. Auslandseinsätze stoppen".

Mahnwache anlässlich des 5. Jahrestages des Beginns des Irak-Krieges und Auftakt zum Ostermarsch 2008. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004885.html


:: 20.03.2008ff. - Bundesweit Ostermärsche und -aktionen

Die Ostermärsche und -aktionen der Friedensbewegung wenden sich gegen den Militäreinsatz in Afghanistan sowie den inzwischen fünfjährigen Krieg im Irak und fordern eine Wende in der Nahost-Politik für eine Friedenslösung zwischen Palästinensern und Israelis. Ostermärsche 2008, Aufrufe der Veranstalter etc. >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2008.htm
Aktionstermine Ostermärsche >>
http://www.friedenskooperative.de/om2008.htm
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag >>
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/Ostermarsch2008/baf.html


:: 22.03.2008 - 12.00 Uhr in 2008 Stuttgart: Landesweiter Ostermarsch BaWü 2008 "Vernunft muß her statt Militär - Ausreiseverbot für die Bundeswehr!"

Auftaktkundgebung: 12 Uhr am Deserteurdenkmal Stuttgart, vor dem Theaterhaus, Siemensstr. 11, Rednerin: Elisabeth Hartnagel (Zeitzeugin, geborene Scholl, Schwester von Hans+Sophie Scholl), anschl. (12.30-14 Uhr) Demo zur Innenstadt, Abschlusskundgebung: 14.15 Uhr, Schlossplatz, RednerInnen: Leni Breymaier (Landesbezirksleiterin ver.di BaWü), Heike Hänsel (MdB Die Linke), Odilo Metzler (Vorsitzender Pax Christi Rotttenburg-Stuttgart). Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004890.html


:: 26.03.2008 - 19.30 Uhr Georg Zundel Haus in Tübingen: Friedenserziehung in Israel. Ansätze und Erfahrungen am Beispiel Neve Shalom/Wahat al Salam

Vortrag (Sprache: Deutsch), Diskussion und Musik mit Reuven Moskovitz. Eines der erfolgreichsten Modelle für Frieden in Israel/Palästina ist das Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al Salam, an dessen Gründung im Jahr 1972 Reuven Moskovitz beteiligt war. Unter den knapp hundert Friedensinitiativen in Israel/Palästina ist dies das einzige Modell mit völliger Gleichberechtigung für Juden und Palästinenser. Welche Ansätze und Modelle von Friedenspädagogik sind in Israel zu finden? Was ist das "Erfolgsgeheimnis" von Neve Shalom/Wahat al Salam? Und: Welche Perspektiven zur Lösung des Konfliktes sind erkennbar? Reuven Moskovitz ist 1928 in dem Schtetl Frumsiaca im Norden Rumäniens geboren und überlebte trotz Verfolgung und Vertreibung den Holocaust. 1947 wanderte er in Palästina ein und wurde Mitbegründer des Kibbuz Misgav-Am an der libanesischen Grenze und später 1972 Mitbegründer von Neve Schalom/Wahat al Salam. 2001 erhielt Reuven Moskovitz den Mount Zion Award und 2003 wurde er mit
dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. VA: Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Martinsgemeinde Tübingen. >>
http://www.friedenspaedagogik.de


:: 27.03.2008 - 14.00 Uhr Universität Hamburg: " Kampf dem Atomtod!" Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive

Vor fünfzig Jahren, am 17. April 1958, fand vor dem Rathaus die größte Kundgebung statt, die Hamburg in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Etwa 150.000 Menschen protestierten gegen Pläne zur atomaren Bewaffnung der Bundeswehr. Die Hamburger Aktivitäten waren Teil einer breiteren Bewegung in der Bundesrepublik, die sich unter dem Motto "Kampf dem Atomtod!" gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr wandte und mit der sogenannten Göttinger Erklärung einer Gruppe prominenter deutscher Kernphysiker ("Göttinger Achtzehn") ein Jahr zuvor ihren Ausgang genommen hatte. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse thematisiert die Tagung zeitgeschichtliche Gründe und Folgen des atomaren Wettrüstens im Kalten Krieg sowie die Kernwaffenproblematik der Gegenwart mit den noch bestehenden Arsenalen, deren Modernisierung und der weiteren nuklearen Verbreitung. VA: Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Verbindung mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (fzh), dem In
stitut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg (ifsh) und dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung. Anmeldung: E-Mail veranstaltungen@awhamburg.de; Infos >>
http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/znf/KampfAtomtod.pdf


:: 31.03.2008 - 19.30 Uhr, DAI in Heidelberg: "Martin Luther Kings Erbe - eine Herausforderung für die sozialen Bewegungen heute?"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), VA: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Heidelberger Friedensratschlag, Dt.-Amerik. Institut [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King]. Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de


:: 01.04.2008 - 20.00 Uhr, Ev. Gemeindesaal, Poststr. 16, Offenburg: "Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), VA: DFG-VK [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King]. Kontakt: Ernst Rattinger, Uhlandstr. 5, 77654 Offenburg, Tel. 0781-32219, eMail: mittelbaden@dfg-vk.de


:: 01.04.2008 - 20:00 Uhr Begegnungsstätte "Hirsch" in Tübingen: 60 Jahre Israel. 60 Jahre Nakba. Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948

Uri Davis wurde 1943 in Israel geboren. Er ist Autor und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Durham und Exeter, England. Seit den 60er Jahren kämpft er gegen die Diskriminierung der palästinensischen Bevölkerung und für jüdisch-arabische Freundschaft. Er ist einer der ganz wenigen jüdischen Israelis, die in einer arabischen Ortschaft in Israel leben. In zahlreichen Veröffentlichungen hat er sich mit der institutionalisierten Benachteiligung der PalästinenserInnen befasst, die er als Apartheid bezeichnet. Die von ihm mitbegründete Organisation Al-Beit "Association fort he Defence of Human Rights in Israel" streitet für den gleichberechtigten Zugang der palästinensischen Israelis zu Grund und Boden in Israel. Uri Davis wird davon berichten, was mit dem Land und Besitz der 1948 geflohenen und vertriebenen PalästinenserInnen geschehen ist, welche Bedeutung Grund und Boden für die israelische Politik hat und was er mit seiner Arbeit erreichen will. VA:
Flüchtlingskinder im Libanon e.V., AK Palästina, Verein Arabischer Studenten u. Akademiker TÜ


:: 02.04.2008 - 19.00 Uhr, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1 der Universität Freiburg: "Martin Luther Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), VA: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche, DFG-VK Freiburg [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King] Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de


:: 03.04.2008 - 20 Uhr, Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt). VA: DFG-VK, Arbeitsstelle Frieden (Ev. Landeskirche Baden), ESG Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King]. Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de


:: 03.-06.04.2008 - Kevelaer und Berlin: 60. Geburtstag der deutschen Sektion von pax christi

Gedenkfeier und Kongress. Im Jahr 2008 wird die deutsche Sektion von pax christi 60 Jahre alt. Dies ist ein Grund für Dankbarkeit und Freude. Das Jubiläum wird am 3. April mit einem Gottesdienst in Kevelaer und am 4.-6. April mit einem Kongress in Berlin gefeiert. Der Kongress steht unter dem Motto "Dialog statt Krieg gegen den Terror". Darüber hinaus gibt es über das Jahr 2008 verteilt zahlreiche Aktivitäten auf regionaler Ebene. ReferentInnen: Heinz Josef Algermissen, Heiner Bielefeld, Gernot Erler, Joachim Garstecki, Veronika Hüning, Mohssen Massarrat, Otfried Nassauer, Dave Robinson, Ulrich Schneckener, Renato Sacco, Johannes Schnettler, Barbara Unmüßig, Kathrin Vogler, Reinhard Voß u.a.m. VA: Pax Christi - Deutsche Sektion. Mehr >>
http://www.paxchristi.de/60jahre/news/termine/termin.20071120/index.html


:: 04.-06.04.2008 - Ev. Akademie Thüringen in Neudietendorf: "I have a dream ...!" Martin Luther King, Jr.: Leben, Werk und Vermächtnis. Eine Tagung anlässlich seines 40. Todestages

Dr. Martin Luther King Jr. war Theologe und Bürgerrechtler. Nach dem Montgomery-Busboykott wurde er in den 1950er Jahren zur zentralen Führungsfigur des afroamerikanischen Freiheitskampfes und trug maßgeblich zur Überwindung der gesetzlichen Rassentrennung in den USA bei. Für sein Engagement erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis; seine Reden sind weltberühmt geworden. Seit Mitte der 60er Jahre setzte er sich nicht nur gegen die Diskriminierung von Minderheiten, sondern auch gegen die soziale Ungerechtigkeit in Amerika und gegen den Vietnam-Krieg ein. Am 4. April 1968 wurde er ermordet. Welche Facetten von King verbergen sich hinter der öffentlichen Persona? Was ist die Frucht seines Wirkens? Inwieweit sind sein Leben und Werk auch heute noch für uns von Bedeutung - insbesondere im Hinblick auf die Situation in einem zunehmend von globaler Migration geprägten Deutschland? Mehr >>
http://www.ev-akademie-thueringen.de/


:: 10.04.2008 - 20.00 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: "Zwischen Kriegsdrohungen und Sanktionen: die westliche Politik gegenüber Iran"

Vortrag und Diskussion mit Ali Fathollah-Nejad (Politologe und Iran-Spezialist, Gelsenkirchen). VA: Forum für gesellschaftlichen Frieden (FgF), Friedensbündnis Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Kontakt: Friedensbündnis Karlsruhe, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de, http://www.friedensbuendnis-ka.de


:: 30.05.- 01.06.2008 - Evang. Akadamie Bad Boll: Olympia der Unterdrückung. China und die Menschenrechte

Das offizielle China lässt sich zur Olympiade feiern. Doch stellt es Rekorde auf, wenn es um Verletzungen der Menschenrechte geht: Todesstrafen, Besetzung Tibets, Ausschaltung jeglicher Opposition. In der Tagung kommen jene zur Sprache, die nicht auf dem Siegertreppchen stehen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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