Date: March 9th 2008
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
als "Operation Iraqi Freedom" bezeichnete die US-amerikanische Regierung den Irak-Krieg, den sie am 20. März 2003 mit gezielten Bombardements in Bagdad eröffnete. Nach fünf Jahren Krieg und Besatzung ist die Lage im Irak katastrophal. Diesem und weiteren Kriegen gilt unser Protest bei den diesjährigen Aktivitäten um Ostern herum. Ich hoffe und wünsche, dass viele von uns dabei sein werden, um u.a. deutlich zu machen: Krieg ist kein Mittel, um Frieden zu schaffen!
Vielleicht ist es ab und zu interessant und möglicherweise auch ermutigend, uns als Friedensbewegung mit unserer eigenen Tradition zu beschäftigen. Vor 50 Jahren fand der erste Ostermarsch in Großbritannien statt, wo die "Campaign for Nuclear Disarmament" (CND) ab 1958 jährlich den Aldermaston-Marsch unternahm (dieser Marsch wurde von Karfreitag bis Ostermontag von dem britischen Atombombenzentrum Aldermaston aus in das 80 km entfernte London durchgeführt). Diese Idee wurde bald darauf von Deutschen aufgegriffen, so dass 1960 der erste Ostermarsch in Deutschland stattfand. So war auch hierzulande die Ostermarschbewegung geboren, die sich - abgesehen von einer großen Unterbrechung in den 1970er Jahren - bis heute fortsetzt.
Doch diese Ostermarschbewegung in der Bundesrepublik hatte bereits so etwas wie Vorläufer: die Opposition gegen die Wiederbewaffnung und die Kampagne "Kampf dem Atomtod" vor 50 Jahren. Nachzulesen ist dies und vieles mehr z.B. in der vergriffenen Broschüre: Uli Jäger/Michael Schmid: "Wir werden nicht Ruhe geben ...". Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland 1945 - 1982. Verein für Friedenspädagogik Tübingen, 1982.
Ich werde in der kommenden Woche beginnen, nach und nach Teile dieser Broschüre in unserer Lebenshaus-Website zu veröffentlichen. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal gelegentlich nachschauen.
Zum Abschluss dieser Einleitung noch ein paar Gedanken von Ulrich Schaffer.
Ich staune über deine Hoffnung
Ich staune über deine Hoffnung
die du sogar
in der hoffnungslosen Situation
nicht loslässt.
Du lässt dich nicht
von der Wirklichkeit verführen,
klein zu denken.
Du bleibst frei
zu entscheiden,
wie du auf das Dunkel der Welt
reagieren wirst.
Diese Hoffnung
ist deine ungeheure Kraft.
Durch sie verwandelst du die Welt.
Mein Staunen darüber
ist der Anfang, auch so zu leben.
(Ulrich Schaffer)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Internationaler Frauentag am 8. März: Frauenfeindliche Asylentscheidung - Wie ein "Ehrenmord" posthum bagatellisiert wird
:: 02. Friedenspotentiale der Frauen nutzen
:: 03. 50 Jahre Ostermärsche: Aktionen gegen Kriegseinsätze und Atomwaffen
:: 04. What you buy is what you get - Politischer Konsum ist nötiger und wirksamer denn je!
:: 05. Bei der radioaktiven Niedrigstrahlung tappt die Strahlenschutzkommission im Dunkeln
:: 06. Jeder junge Mann kann zur Zeitbombe werden
:: 07. Skipetarische Sturzgeburt
:: 08. Kosovo-Unabhängigkeit
:: 09. Die Anerkennung Kosovos verpflichtet die EU zur Hilfe beim Staatsaufbau und zur regionalen Friedenspolitik
:: 10. Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
:: 11. Israel sagt "Nein"
:: 12. Guten Morgen, Hamas
:: 13. Pass zum Fortschritt
:: 14. Grand Strategy
:: 15. USA: Krieg ohne Ende
:: 16. US-Sicherheitspolitik: Vieles dürfte über Bord gehen
:: 17. US-Satellitenabschuss eskaliert Wettrüsten im Weltraum
:: 18. Studs Terkel: Ein furchtloser Journalist
:: 19. Wandel durch Aussterben
:: 20. Mobbing: Krieg und Frieden im Büro
:: 21. Zentralbahnhof Berlin
:: 22. Ferndiagnose: Flucht aus der Empirie
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Internationaler Frauentag am 8. März: Frauenfeindliche Asylentscheidung - Wie ein "Ehrenmord" posthum bagatellisiert wird
Wie jetzt bekannt wurde, ist in dem Fall des Münchener "Ehrenmordes" an einer jungen Irakerin eine skandalöse Asylentscheidung getroffen worden. Im Oktober 2006 war die Frau auf offener Straße von ihrem Ex-Ehemann ermordet worden. Aus den Akten des Asylverfahrens geht hervor, dass die Bedrohung der Frau erst vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht ernst genommen worden ist. In der posthumen Entscheidung des Münchener Verwaltungsgerichts wurde der Ehrenmord sodann als selbstverschuldet bewertet. Von Marei Pelzer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004893.html
:: 02. Friedenspotentiale der Frauen nutzen
Die Bundesrepublik Deutschland soll sich stärker für die zivile Krisenprävention einsetzen und die Rolle der Frauen beim Wiederaufbau in ehemaligen Krisengebieten stärken. Dies forderten Aktivistinnen aus der Frauen- und Menschenrechtsbewegung im Nahen und Mittleren Osten sowie Tunesiens am 23./24. Februar 2008 auf einer Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Von Martina Waiblinger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004883.html
:: 03. 50 Jahre Ostermärsche: Aktionen gegen Kriegseinsätze und Atomwaffen
Die Ostermärsche der Friedensbewegung wenden sich gegen den Militäreinsatz in Afghanistan sowie den inzwischen fünfjährigen Krieg im Irak und fordern eine Wende in der Nahost-Politik für eine Friedenslösung zwischen Palästinensern und Israelis. Das Netzwerk Friedenskooperative erinnert an die nunmehr 50jährige Geschichte der Ostermarsch-Aktionen, die im April 1958 mit dem von Bertrand Russell inspirierten Marsch der englischen Atomwaffengegner von London zum Atomwaffenlaboratorium Aldermaston begann und bald von deutschen pazifistischen Gruppen übernommen wurde. Die damals völlig neue ungewöhnliche Aktionsform führte in der Bundesrepublik zur ersten "neuen sozialen Bewegung" und außerparlamentarischen Opposition. Von Manfred Stenner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004892.html
:: 04. What you buy is what you get - Politischer Konsum ist nötiger und wirksamer denn je!
Geiz ist geil! Das haben uns Werbetafeln jahrelang eingebläut. Jetzt kommt nach und nach das heilsame Erwachen: Immer mehr Leute erkennen, dass dieser Geiz mit dazu beiträgt, unsere Welt zu ruinieren und genau die Probleme schafft, gegen die wir politisch so verzweifelt anrennen. Die Menschen erkennen aber auch zunehmend, dass wir dem Wirtschaftsgeschehen nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern wir als KonsumentInnen am längeren Hebel sitzen. Damit eröffnen sich dem politischen Widerstand neue Perspektiven. Von Christoph Besemer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004878.html
:: 05. Bei der radioaktiven Niedrigstrahlung tappt die Strahlenschutzkommission im Dunkeln
Die Grenzwerte der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung basieren auf höchst unsicheren Modellen über die Ausbreitung der Abluft aus den Kaminen der Atomkraftwerke. Diese Tatsache bekommt gerade im Licht der Ergebnisse der im Dezember 2007 veröffentlichten Kinderkrebsstudie eine besondere Bedeutung. In der vom Mainzer Kinderkrebsregister und von Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichten Studie "Kinderkrebs im Umkreis von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) war eine signifikante Erhöhung des Krebs- und Leukämierisikos festgestellt worden, je näher ein Kleinkind in der Nähe der 16 bundesdeutschen Atomreaktoren wohnt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004875.html
:: 06. Jeder junge Mann kann zur Zeitbombe werden
Für den afghanischen Politologen Matin Baraki ist die NATO schlecht beraten, ihre Präsenz am Hindukusch ständig hochzufahren. Dass sich die NATO militärisch noch mehr ins Zeug legen will - Baraki hält es für eine Fehlentscheidung. "Ich setze auf Verhandlungen. Gemäßigte Taliban wie Ex-Außenminister Abdul Wakil oder Abdul Salam Saif, bis 2001 Botschafter in Islamabad, kommen dafür in Frage. Sie residieren unter dem Schutz der Amerikaner in schönen Kabuler Villen und gehören zu den Beratern Karzais." Nach seinem Eindruck seien nicht die Taliban das Problem, sondern die Besatzungsmächte. Solange das Land nicht souverän sei, werde es weder Ruhe noch Frieden geben. "Nur eine gesamtnationale Versöhnungsstrategie kann helfen. Warum wird das Muster Südafrikas so wenig beachtet?" Von Hans Wallow. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004882.html
:: 07. Skipetarische Sturzgeburt
Kosovo: Der 17. Februar 2008 wird als schwarzer Tag in die Geschichte Europas und die Annalen des Völkerrechts eingehen: Zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wurde einem souveränen Staat ohne sein Einverständnis und ohne die Zustimmung der Vereinten Nationen ein Teil seines Territoriums entzogen. Die Abtrennung der Provinz Kosovo von Serbien erinnert in fataler Weise an die Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei vor 60 Jahren. Von Jürgen Elsässer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004872.html
:: 08. Kosovo-Unabhängigkeit
Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo darf nicht zum Startschuss für die erzwungene Rückkehr von Flüchtlingen aus Deutschland und anderen EU-Staaten werden. Etwa 38.000 Personen in Deutschland sind Roma, Ashkali oder sogenannte Ägypter aus dem Kosovo. Die zwangsweise Rückkehr zahlreicher Minderheitenangehöriger könnte lokale Spannungen verstärken und Übergriffe oder Pogrome provozieren. Ob der neue Staat stabil und zum Schutz der Minderheiten willens und in der Lage ist, ist zur Zeit unkalkulierbar. Von Bernd Mesovic. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004870.html
:: 09. Die Anerkennung Kosovos verpflichtet die EU zur Hilfe beim Staatsaufbau und zur regionalen Friedenspolitik
Die Friedensorganisation pax christi stellt angesichts der Unabhängigkeitserklärung Kosovos fest, dass das politische Dilemma bestehen bleibt: Einerseits bewegen sich Unabhängigkeitserklärung und Anerkennung Kosovos in einer völkerrechtlichen Grauzone, andererseits gibt es spätestens seit der Aberkennung der Autonomie der Teilprovinzen Serbiens durch dessen Präsidenten Milosevic (1990) einen legitimen Prozess zur Verwirklichung der Selbstbestimmung der albanischen Mehrheitsbevölkerung im Kosovo. Die Erklärung der Unabhängigkeit birgt die Gefahr eines weiteren Krieges auf dem Balkan in sich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004876.html
:: 10. Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
So sehr die Serben sich auch von den Israelis unterscheiden, so haben wir anscheinend vieles gemeinsam. Beide Völker glauben, "die ganze Welt sei gegen sie". Beide sind vollkommen davon überzeugt, dass sie absolut recht haben, auch wenn andere das Gegenteil behaupten. Wie die Israelis so sind auch die Serben stets mit ihrer Vergangenheit beschäftigt. Für sie wie für uns ist die Geschichte wichtiger als die Gegenwart. Die Zukunft ist eine Geisel der Vergangenheit. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004874.html
:: 11. Israel sagt "Nein"
Ein deutliches Anzeichen dafür, dass sich ein Empire auf dem Abstieg befindet, ist die Tendenz zur Realität "Nein" zu sagen. Die Sowjetunion fügte der englischen Sprache ihr "Njet" hinzu. Vor langer Zeit waren es die Araber, die "nein" sagten - nein zu den Verhandlungen, nein zur Normalisierung, nein zur Anerkennung, nein zum Frieden. Dies hat sich verändert - mindestens mit der arabischen Friedensinitiative von 2002. Nun ist es Israel, das zum Neinsager wurde. Von Ran HaCohen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004879.html
:: 12. Guten Morgen, Hamas
Wir leben in einer Welt von Gespenstern und Dämonen. Wir führen nicht Krieg gegen lebendige Menschen und wirkliche Organisationen, sondern gegen Dämonen und Teufel, die nur unsere Vernichtung im Sinne haben. Es ist der Krieg der Söhne des Lichts gegen die Söhne der Dunkelheit, der absoluten Gerechtigkeit gegen das absolute Böse. So sieht es bei uns aus, so sieht es auch auf der anderen Seite aus. Lasst uns versuchen, diesen Krieg aus den Gefilden der Halluzinationen auf den Boden der Tatsachen zu holen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004886.html
:: 13. Pass zum Fortschritt
Ich habe oft gesagt, dass die Schicksale der Israelis und der Palästinenser unentwirrbar verknotet sind, und dass eine militärische Lösung des Konflikts nicht möglich ist. Meine kürzlich erfolgte Annahme der palästinensischen Staatsbürgerschaft hat mir die Gelegenheit gegeben, dies deutlicher zu machen. Von Daniel Barenboim. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004887.html
:: 14. Grand Strategy
Der deutsche Heeresgeneral Naumann und andere Militärpolitiker der NATO rufen zu Erstschlägen mit Atomwaffen auf, sollte die weltweite Dominanz des Westens und seiner "Lebensart" in Frage gestellt werden. Der atomare Erstschlag müsse im "Köcher" jeder Eskalationsstrategie sein, schreibt der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Naumann. Im Militärausschuss der NATO war Naumann zeitweise deutscher Dezernatsleiter für Nuklearstrategie. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004891.html
:: 15. USA: Krieg ohne Ende
Fünf Jahre halten die Amerikaner den Irak besetzt und führen dort Krieg. Die Mehrheit der US-Amerikaner wünscht sich ein Ende. Bisher ist aber die Strategie der "Kriegspartei" aufgegangen, im Wahljahr möglichst wenige flaggenbedeckte Särge nach Hause transportieren zu müssen. Bei den Republikanern kandidiert ein Politiker, der - wenn es sein muss - noch hundert Jahre im Irak bleiben wird. Die Demokraten versprechen gleichzeitig Truppenabzug und Truppenpräsenz. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004889.html
:: 16. US-Sicherheitspolitik: Vieles dürfte über Bord gehen
Der nächste Präsident wird sich präventive Kriege und Lager wie Guantánamo verkneifen müssen, sagt Hillary Clintons designierter Außenminister Richard Holbrooke. Von Ari Berman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004873.html
:: 17. US-Satellitenabschuss eskaliert Wettrüsten im Weltraum
Die Kriegsschiffe hatten sich schon gestern im nördlichen Pazifik irgendwo bei Hawaii in Position gebracht. Nachdem die Raumfähre "Atlantis" am Nachmittag sicher auf der Erde gelandet war, wurde dann ein neues Kapitel in der "Star-Wars"-Saga der Supermacht aufgeschlagen. Die US-Marine schoss am heutigen Morgen (21.2., 4.36 MEZ) vom Aegis-Kriegsschiff "Lake Erie" aus mit einer erstmals mit Wärmeleittechnik eingesetzten SM-3-Antiballistikrakete den eigenen Himmelskörper US-193 in einer Höhe von etwa 250 km über dem Pazifik ab. Washington will auch im All militärische Hegemonie. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004869.html
:: 18. Studs Terkel: Ein furchtloser Journalist
Studs Terkels lang erwartete Memoiren sind da. Sie beginnen mit dem Satz: "In gewisser Weise werde ich gefeiert, weil ich das Leben derjenigen unter uns feierte, die nie gefeiert wurden und weil ich dem Gesicht in der Menge eine Stimme verlieh". Das Buch trägt den Titel 'Touch and Go'. Ich pilgerte nach Chicago, um Terkel zu sehen. Er ist einer der größten Journalisten, Interviewer und Erzähler des 20. Jahrhunderts. Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004884.html
:: 19. Wandel durch Aussterben
Es gibt immer mehr Reiche und immer noch mehr Arme. Es gibt also Menschen, die sich bei ihrem Konsum eine Gesinnung kaum leisten können; unter denen, die es können, gibt es aber immer mehr, die es auch tun. Sie bilden eine aufsteigende ökonomische Macht, die in der Marketingsprache einen Namen hat. Loha, Lifestyle of Health and Sustainability, zu deutsch: Lebensstil auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Oder etwas zugespitzter: Gesund leben inklusive Wohlfühlen und gutem Gewissen. Der aufgeklärte Verbraucher lässt Produzenten, die viel und billig herstellen, alt aussehen. Von Martin Böttger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004871.html
:: 20. Mobbing: Krieg und Frieden im Büro
Schikanen und Respektlosigkeiten gehören für viele Arbeitnehmer zum täglichen Brot: Zwölf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland sind Mobbing-Opfer, so ein Teilergebnis einer im Januar 2008 vom Institut für Markt- und Sozialforschung (IFAK) veröffentlichten Studie, die die Bindung von Arbeitnehmern an ihre Arbeitgeber untersucht. Von 31,7 Millionen Erwerbstätigen haben oder hatten demnach 3,8 Millionen über Monate hinweg unter regelmäßiger Erniedrigung durch Kollegen oder Vorgesetzte zu leiden. Mobbing ist ein Massenphänomen, das nicht nur den einzelnen Arbeitgeber teuer zu stehen kommt; Wirtschaft und Gesellschaft erleiden Milliardenverluste. Von Regina Bartel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004881.html
:: 21. Zentralbahnhof Berlin
Zu einer zentralen Demonstration gegen die Deutsche Bahn AG rufen bundesweite Bürgerinitiativen auf. Anlass sind Finanzforderungen der Bahn AG, die das Gedenken an die europäischen Opfer der NS-Deportationen mit hohen Gebühren belegt. Für den Zugang zu einer Wanderausstellung auf deutschen Bahnhöfen, von denen Kinder und Jugendliche in die Vernichtungslager verschleppt wurden, verlangt das Nachfolgeunternehmen der Täter stündliche Zahlungen. Die Gesamtforderungen der Bahn AG summieren sich auf bis zu 100.000 Euro, kalkulieren die Veranstalter im "Zug der Erinnerung". Mit den Lebenszeugnissen ermordeter Jugendlicher aus den Niederlanden, Belgien oder Polen soll der Zug am 8. Mai die Gedenkstätte Auschwitz erreichen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004888.html
:: 22. Ferndiagnose: Flucht aus der Empirie
Götz Aly ist ein ausgewiesener Historiker. Sein neues Buch handelt von 1968. Als Historiker weiß Aly, was 1967/68 alles passiert ist. Es waren verrückte und allein durch die Zahl der Großereignisse außergewöhnliche Jahre. Natürlich hatte die weltweit agierende Protestbewegung von Studenten und Schülern ihre nationalen Eigenarten, aber sowohl in den Formen und Inhalten ihres Protests wie auch in den wichtigsten politischen Forderungen glichen sie sich stark. Das weiß auch der Historiker Aly, aber der Buchautor Aly schlägt von der ersten bis zur letzten Seite einen anderen Weg ein. Für ihn ist die deutsche Protestbewegung vor allem deutsch und "in mancher Beziehung auch die Erbmasse der rechtsradikalen Studentenbewegung der Jahr 1926 bis 1933." Die 68er sind - so die These - die Söhne der 33er und das auf ziemlich verquere Weise. In seinem Buch über 1968 ruiniert der Historiker Götz Aly mit einer Mischung aus Küchenpsychologie und Denunziation seinen wissenschaftlichen Ruf. Von
Rudolf Walther. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004894.html
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II. Hinweise
:: Neues Studien- und Begegnungsprogramm zu sozialer Gerechtigkeit und Frieden in Washinton,D.C und New York, N.Y. USA
Auch in diesem Jahr bietet der Internationale Versöhnungsbund - Deutscher Zweig wieder ein vielfältiges Studien- und Begegnungsprogramm zu sozialer Gerechtigkeit und Frieden in Washinton, D.C und New York, N.Y. an. Termin: 30.08. - 28.09.2008. Weitere Informationen finden unter >> http://www.versoehnungsbund.de/archiv/2008/us-usa-out.pdf
:: Anmeldestart für Pacemakers-Radsportveranstaltungen der besonderen Art für eine Welt ohne Atomwaffen: Marathon am 2. August und Rundkurs am 30. August
Seit dieser Woche können sich interessierte Radsportler für gleich zwei Pacemakers-Radsportveranstaltungen der besonderen Art anmelden. Diese verbinden sportlich anspruchsvolle Leistung mit dem politischen Ziel einer friedlichen und gerechten Welt ohne Atomwaffen. Der nunmehr 4. Pacemakers Radmarathon findet am 2. August von Bretten über Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt/Weinstraße nach Bretten statt und hat eine Streckenlänge von 339 km. Erstmalig findet 2008 der sieben Mal zu befahrende Pacemakers-Rundkurs am 30. August um das einzige Atomwaffenlager in Deutschland (Büchel/Eifel) mit einer Streckenlänge von 203 km statt. Der Rundkurs ist eingebunden in ein Aktionscamp der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei". Anmeldungen, Unterstützungsmöglichkeiten und alle Infos >>
http://www.pace-makers.de/
:: Veranstaltungsangebot: Film "Camilo - Der lange weg zum Ungehorsam" von Peter Lilienthal
Die Filmwerkstatt Münster bringt den neuen Dokumentarfilm des renommierten deutschen Regisseurs Peter Lilienthal über einen Kriegsdienstverweigerer aus der US-Armee mit dem Titel 'Camilo - Der lange Weg zum Ungehorsam' im April diesen Jahres in die deutschen Kinos. Hierzu würde die Filmwerkstatt Münster gerne Sonderveranstaltungen zu Themen wie Kriegsdienstverweigerung, Irakkrieg, Ausbeutung von Migranten aus Lateinamerika und Menschenrechte mit den örtlichen Gruppen durchführen. Am 15. Mai ist der 'Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung'. Dies könnte ein Anlass sein, um mit einer Veranstaltung das Thema lokal aufzugreifen. Kontakt und Informationen: Filmwerkstatt Münster, Tel. 0251/2303621, Fax: 0251/2303609, film@muenster.de >>
http://www.filmwerkstatt.muenster.de
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III. Veranstaltungstermine
:: 10.03.2008 - 19.30 Uhr in Alte Amtmannei in Nottuln: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >>
http://www.Connection-eV.de
:: 17.03.2008 - 20.00 Uhr Club Voltaire in München: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >>
http://www.Connection-eV.de
:: 18.03.2008 - 19.00 Uhr Café Velo in Freiburg: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >>
http://www.Connection-eV.de
:: 20.03.2008 - 17.00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: "Den Krieg im Irak beenden. Bundeswehr raus aus Afghanistan. Auslandseinsätze stoppen".
Mahnwache anlässlich des 5. Jahrestages des Beginns des Irak-Krieges. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004885.html
:: 20.03.2008ff. - Bundesweit Ostermärsche und -aktionen
Die Ostermärsche und -aktionen der Friedensbewegung wenden sich gegen den Militäreinsatz in Afghanistan sowie den inzwischen fünfjährigen Krieg im Irak und fordern eine Wende in der Nahost-Politik für eine Friedenslösung zwischen Palästinensern und Israelis. Ostermärsche 2008, Aufrufe der Veranstalter etc. >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2008.htm
Aktionstermine Ostermärsche >>
http://www.friedenskooperative.de/om2008.htm
:: 22.03.2008 - 12.00 Uhr in 2008 Stuttgart: Landesweiter Ostermarsch BaWü 2008 "Vernunft muß her statt Militär - Ausreiseverbot für die Bundeswehr!"
Auftaktkundgebung: 12 Uhr am Deserteurdenkmal Stuttgart, vor dem Theaterhaus, Siemensstr. 11, Rednerin: Elisabeth Hapnagel (Zeitzeugin, geborene Scholl, Schwester von Hans+Sophie Scholl), anschl. (12.30-14 Uhr) Demo zur Innenstadt, Abschlusskundgebung: 14.15 Uhr, Schlossplatz, RednerInnen: Leni Breymaier (Landesbezirksleiterin ver.di BaWü), Heike Hänsel (MdB Die Linke), Odilo Metzler (Vorsitzender Pax Christi Rotttenburg-Stuttgart). Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004890.html
:: 27.03.2008 - 14.00 Uhr Universität Hamburg: " Kampf dem Atomtod!" Die Hamburger Protestbewegung vom Frühjahr 1958 in zeithistorischer und gegenwärtiger Perspektive
Vor fünfzig Jahren, am 17. April 1958, fand vor dem Rathaus die größte Kundgebung statt, die Hamburg in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Etwa 150.000 Menschen protestierten gegen Pläne zur atomaren Bewaffnung der Bundeswehr. Die Hamburger Aktivitäten waren Teil einer breiteren Bewegung in der Bundesrepublik, die sich unter dem Motto "Kampf dem Atomtod!" gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr wandte und mit der sogenannten Göttinger Erklärung einer Gruppe prominenter deutscher Kernphysiker ("Göttinger Achtzehn") ein Jahr zuvor ihren Ausgang genommen hatte. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse thematisiert die Tagung zeitgeschichtliche Gründe und Folgen des atomaren Wettrüstens im Kalten Krieg sowie die Kernwaffenproblematik der Gegenwart mit den noch bestehenden Arsenalen, deren Modernisierung und der weiteren nuklearen Verbreitung. VA: Akademie der Wissenschaften in Hamburg in Verbindung mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (fzh), dem In
stitut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg (ifsh) und dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung. Anmeldung: E-Mail veranstaltungen@awhamburg.de; Infos >>
http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/znf/KampfAtomtod.pdf
:: 31.03.2008 - 19.30 Uhr, DAI in Heidelberg: "Martin Luther Kings Erbe - eine Herausforderung für die sozialen Bewegungen heute?"
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), VA: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Heidelberger Friedensratschlag, Dt.-Amerik. Institut [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King]. Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de
:: 01.04.2008 - Offenburg: "Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), Ort und Termin erfragen bei Ernst Rattinger: 0781-3221). VA: DFG-VK, Arbeitsstelle Frieden (Ev. Landeskirche Baden), ESG Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, PaxChristi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King] Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de
:: 02.04.2008 - 19.00 Uhr, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1 der Universität Freiburg: "Martin Luther Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt), VA: Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche, DFG-VK Freiburg [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King] Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de
:: 03.04.2008 - 20 Uhr, Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: "Kings gewaltfreier Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg"
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. theol. Heinrich Grosse (Hannover, Autor mehrerer Bücher über Martin Luther King, Grosse hat als Mitarbeiter in der US-Bürgerrechtsbewegung in den 1960-er Jahren M. L. King noch persönlich erlebt). VA: DFG-VK, Arbeitsstelle Frieden (Ev. Landeskirche Baden), ESG Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden [aus Anlass des 40. Todestag von Martin Luther King]. Kontakt: DFG/VK, Ulli und Sonnhild Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/552270, Fax: 0721/558622, suthiel@t-online.de
:: 04./05.04.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Sinti und Roma: "Living Equality". Interventionen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
Das Bildungsprojekt "Living Equality" bietet Schulen Argumentationshilfen gegen Antisemitismus und Antiziganismus an. Gemischte Bildungs-Teams zeigen gemeinsame und differente Elemente der Geschichte von Juden und Sinti/Roma sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Diskriminierungserfahrungen. Solidarisches Zusammenleben soll gestärkt und die Bildung einer Menschenrechtsorientierung und Anerkennungskultur gefördert werden. VA: Evang. Akademie Bad Boll in Kooperation mit dem Landesverband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg. Ganz rasche Anmeldung ist erforderlich! E-Mail: reinhard.becker@ev-akademie-boll.de. Infos >>
http://www.ev-akademie-boll.de/
:: 04.-06.04.2008 - Ev. Akademie Thüringen in Neudietendorf: "I have a dream ...!" Martin Luther King, Jr.: Leben, Werk und Vermächtnis. Eine Tagung anlässlich seines 40. Todestages
Dr. Martin Luther King Jr. war Theologe und Bürgerrechtler. Nach dem Montgomery-Busboykott wurde er in den 1950er Jahren zur zentralen Führungsfigur des afroamerikanischen Freiheitskampfes und trug maßgeblich zur Überwindung der gesetzlichen Rassentrennung in den USA bei. Für sein Engagement erhielt er 1964 den Friedensnobelpreis; seine Reden sind weltberühmt geworden. Seit Mitte der 60er Jahre setzte er sich nicht nur gegen die Diskriminierung von Minderheiten, sondern auch gegen die soziale Ungerechtigkeit in Amerika und gegen den Vietnam-Krieg ein. Am 4. April 1968 wurde er ermordet. Welche Facetten von King verbergen sich hinter der öffentlichen Persona? Was ist die Frucht seines Wirkens? Inwieweit sind sein Leben und Werk auch heute noch für uns von Bedeutung - insbesondere im Hinblick auf die Situation in einem zunehmend von globaler Migration geprägten Deutschland? Mehr >>
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