Date: February 21st 2008
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
vor 65 Jahren, am 22. Februar 1943, wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie ihr Kommilitone Christoph Probst hingerichtet. Die Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" verfassten, druckten und verteilten unter Lebensgefahr insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen wurde. Das sechste Flugblatt, das sich gegen die Kriegspolitik des "Dritten Reiches" wandte, wurde der Gruppe zum Verhängnis. Am 18. Februar 1943 versuchten die Geschwister Scholl, die Blätter an der Universität München auszulegen, wurden dabei vom Hausmeister entdeckt und von diesem an die Gestapo ausgeliefert. Sie wurden von Roland Freisler am Volksgerichtshof zum Tode durch das Fallbeil verurteilt. Am 22. Februar wurde das Urteil an den Geschwistern Scholl und Christoph Probst vollstreckt. Weitere Mitglieder der Weißen Rose wurden einige Monate später hingerichtet.
Im heutigen Newsletter möchte ich mit einem Ausschnitt eines älteren Liedtextes von Konstantin Wecker an diese aufrechten und mutigen Menschen der Weißen Rose erinnern.
Die Weiße Rose
Jetzt haben sie euch zur Legende gemacht
und in Unwirklichkeiten versponnen,
denn dann ist einem - um den Vergleich gebracht -
das schlechte Gewissen genommen.
Ihr wärt heute genauso unbequem
wie alle, die zwischen den Fahnen stehn,
denn die aufrecht gehn, sind in jedem System
nur historisch hochangesehn.
Ihr wärt hier so wichtig, Sophie und Hans,
Alexander und all die andern,
eure Schlichtheit und euer Mut,
euer Gottvertrauen - ach, tät das gut!
Denn die Menschlichkeit, man kann´s verstehn,
ist hierzuland eher ungern gesehn
und beschloss deshalb auszuwandern.
Ihr habt geschrien,
wo andre schwiegen,
obwohl ein Schrei nichts ändern kann,
ihr habt gewartet, ihr seid geblieben,
ihr habt geschrien,
wo andre schwiegen -
es ging ums Tun und
nicht ums Siegen!
(Auszug aus: Die Weiße Rose
von Konstantin Wecker, 1983 - vollständig:
>> http://www.wecker.de/cgi-bin/cgi_lieder1?id=128&ok)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Erwiderung auf Götz Aly: Keinerlei Ähnlichkeit
:: 02. Das 68er Faszinosum
:: 03. Befreiung im 21. Jahrhundert
:: 04. Auch der Süden kann befohlen werden
:: 05. Krieger oder Brunnenbohrer?
:: 06. Für eine atomwaffenfreie Welt
:: 07. Verbot von Streumunition in Gefahr?
:: 08. Kolumbien: Das Dorf des Friedens San José Apartadó
:: 09. Ein Ende, das vorauszusehen ist
:: 10. Die Lichter sind abgeschaltet worden
:: 11. Blut und Champagner
:: 12. Erinnerungen an Stadtteile in Gaza
:: 13. Obama nicht zu stoppen
:: 14. Der russische Igel
:: 15. Sonne, Wind und Wasser - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch
:: 16. IPPNW: Dosisargument wissenschaftlich unhaltbar
:: 17. Risiken und Nebenwirkungen der Urlaubsplanung bedenken
:: 18. Aus mit billigem Erdöl
:: 19. Brandstellen und Brandbeschleuniger
:: 20. Graue Märkte, generöse Rabatte
:: 21. Die mit dem schwarzen Winkel
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Erwiderung auf Götz Aly: Keinerlei Ähnlichkeit
In einem Artikel am 30. Januar 2008 versuchte der Historiker Götz Aly die Parallelen zwischen den "33ern" und den "68ern" herauszuarbeiten, "die zwischen den politischen Sturm- und Drang-Jahren der unmittelbar aufeinander folgenden Generationskohorten bestehen". "Der Tragödie von 1933" sei die "Farce" der 68er gefolgt; "eine Variante des politisch eindimensionalen Utopismus, auf dessen Trümmern sie groß geworden" seien. Die Parallelisierung von 1933 und 1968 - ein Binsenirrtum, erwidern Peter Grottian, Wolf-Dieter Narr und Roland Roth auf Götz Alys Essay "Die Väter der 68er". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004852.html
:: 02. Das 68er Faszinosum
Wer darauf angewiesen ist, aus der Presse des Jahres 2008 zu erfahren, welche Geschehnisse und Personen vor 40 Jahren zur Epochenbezeichnung "die 68er" geführt haben, wird mit dem Parfüm des heutigen Zeitgeistes in die Irre geleitet. So werden Koordinaten bestimmt, in denen die Aufmüpfigen von 1968 verortet werden: Sie seien dem Terrorismus zugeneigt gewesen und wollten obendrein etwas abschaffen, was gar nicht abzuschaffen ist, den Kapitalismus nämlich. Wäre man nicht gut im Nehmen trainiert, könnte man angesichts der Armseligkeit der Reflexion dessen, was und warum es vor 40 Jahren geschah, und welche Wirkungen bis heute davon ausgehen, in Trübsinn verfallen. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004859.html
:: 03. Befreiung im 21. Jahrhundert
Helmut Thielen legt mit seinem neuen Buch "Befreiung im 21. Jahrhundert" ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Gesellschaft jenseits von Kapital und Staat vor. Mit seinen produktiven Ideen und seiner manches Mal polemisch zugespitzten Kritik, mit seinen Gedanken zu Widerstand und zu konstruktiven Alternativen zeigt der Autor Wege für die dringend notwendigen Veränderungen auf. Eine reichhaltige Fundgrube mit zahlreichen Anregungen für alle, die schon heute etwas Neues und Richtiges beginnen wollen oder schon begonnen haben. Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004855.html
:: 04. Auch der Süden kann befohlen werden
Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler Reinhard Mutz über ein Erkennungszeichen deutscher Afghanistan-Politik - militärisch nachlegen, statt politisch nachdenken. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004850.html
:: 05. Krieger oder Brunnenbohrer?
"Gibt es die NATO noch?", fragte besorgt "Die Zeit" und orakelt voller Pathos: "Der Einberufungsbefehl (sic!), den der amerikanische Verteidigungsminister vergangene Woche an die Bundeswehr schickte, dürfte erst der Anfang eines großen, nunmehr öffentlichen Zerrens um einen gerechten Blutzoll (sic!) in Afghanistan gewesen sein." Solcherart Diktion weckt nicht nur Assoziationen an die vom Todeswahn diktierte Endphase des Totalen Krieges, sondern legt die Frage nahe, wie versessen man eigentlich sein muss, um in jenem immer mehr zur transatlantischen Kampfgazette mutierenden Wochenblatt Gefallen an derartigen Phrasen zu finden. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004856.html
:: 06. Für eine atomwaffenfreie Welt
In der Londoner City Hall treffen sich heute (16.02.2008) Atomwaffengegner aus aller Welt zur Konferenz "Nuclear Weapon-Free World". Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der britischen Organisation "Kampagne für Nukleare Abrüstung" (Campaign for Nuclear Disarmament - CND). Die Veranstalter wollen auch über praktische, technische und politische Voraussetzungen beraten, um die atomare Abrüstung endlich auf den Weg zu bringen und eine breite Öffentlichkeit für dieses Ziel zu mobilisieren. Das ist dringend notwendig, denn die nukleare Rüstungsschraube dreht sich immer schneller und bedrohlicher. Der Einsatz von Kernwaffen findet zunehmend Anhänger unter den militärischen Führungseliten, die ihn auch offen propagieren. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004858.html
:: 07. Verbot von Streumunition in Gefahr?
Auf der "Wellington Conference on Cluster Munitions" (18. bis 22.2.) haben seit Montag gut 100 Staaten im Rahmen des "Oslo- Prozesses" ihre Verhandlungen über ein Verbot von Streumunition fortgesetzt. Am Ende der Konferenz ist jede Delegation aufgefordert, die "Declaration of the Wellington Conference on Cluster Munitions" zu unterzeichnen, um damit auch die Teilnahme an den nächsten, entscheidenden Vertragsverhandlungen in Dublin im Mai diesen Jahres zu ermöglichen. "Die Bundesregierung wäre gut beraten, endlich ein deutliches Signal in Form eines Moratoriums zum Verbot von Streumunition auszusenden und damit auch ihre Bremserrolle im Oslo-Prozess aufzugeben", fordert Thomas Küchenmeister von Aktionsbündnis Landmine.de. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004865.html
:: 08. Kolumbien: Das Dorf des Friedens San José Apartadó
Im Juli letzten Jahres stoppten zwei Männer ein Auto, das unterwegs war nach San José de Apartadó, einer kleinen Gemeinde im Nordwesten Kolumbiens. Sie trugen Uniformen, die sie als Angehörige der paramilitärischen Gruppe 'Schwarze Adler' auswiesen. Sie zwangen Dairo Torres, mit vorgehaltener Waffe, auszusteigen und den Fahrer, weiterzufahren. Einige Minuten später fand ein anderer Autofahrer Torres' leblosen Körper. Er war aus nächster Nähe erschossen worden. Dairo Torres war der Gemeindeführer des 'Friedensdorfes' San José de Apartadó. Von Teo Ballvé. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004851.html
:: 09. Ein Ende, das vorauszusehen ist
Von dem Zeitpunkt an, an dem Yasser Arafat es gelang, die Herzen des palästinensischen Volkes zu gewinnen und sie um den brennenden Wunsch zu vereinen, die Besatzung los zu werden, war der Kampf schon entschieden. Wenn wir Israelis klug gewesen wären, hätten wir damals schon mit ihm ein politisches Abkommen geschlossen. Aber unsere Politiker und Generäle waren nicht klüger als alle anderen. Und so werden wir mit dem Töten, Bombardieren, Zerstören und dem Vertreiben fortfahren - in der törichten Überzeugung, dass, wenn wir nur noch mal zuschlagen, der lang ersehnte Sieg am Ende des Tunnels erscheinen werde - um dann nur zu entdecken, dass der dunkle Tunnel uns in einen noch dunkleren Tunnel führt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004848.html
:: 10. Die Lichter sind abgeschaltet worden
Ein Licht nach dem anderen wird abgeschaltet und eine moralisch düstere Stimmung stellt sich bei uns ein, da wir am Rande eines Abgrundes stehen. Letzte Woche wurden drei weitere Lichter abgeschaltet. Der Winograd-Bericht sprach nicht deutlich genug gegen die Tatsache, dass Israel einen sinnlosen Krieg begonnen hat; der Oberste Gerichtshof genehmigte kollektive Bestrafung und der Generalstaatsanwalt beschloss, dass das Töten von 12 israelischen Bürgern und einem Bewohner aus den besetzten Gebieten (2000) durch die Polizei keine Anklage vor Gericht rechtfertigt. Die letzten Ordnungshüter, die Leuchttürme von Gerechtigkeit und Gesetz, finden sich mit ernsthaften Ungerechtigkeiten der Regierungsinstitutionen ab und keiner äußert ein Wort dagegen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004853.html
:: 11. Blut und Champagner
Jedes Volk rühmt das Gewerbe, in dem es sich besonders auszeichnet. Wenn irgendjemand auf der Straße gefragt werden würde, den Bereich zu nennen, in dem wir, die Israelis, uns besonders auszeichnen, so würde die Antwort höchstwahrscheinlich lauten: Hi-Tech. Und tatsächlich haben wir auf diesem Gebiet Eindrucksvolles geleistet. Es sieht so aus, als ob jeden zweiten Tag eine Gesellschaft, die in einer Garage gegründet wurde, für hundert Millionen verkauft wird. Das kleine Israel ist eine der großen Hi-Tech-Mächte in der Welt. Aber das Gewerbe, in dem Israel nicht nur eine der Großen, sondern die unangefochtene Nummer Eins ist, ist das der Liquidationen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004862.html
:: 12. Erinnerungen an Stadtteile in Gaza
Als ich den israelischen Vorschlag hörte, ganze Stadtteile Gazas zu vernichten, dachte ich an Yafna, eine Fünfzehnjährige in ihrem Stadtteil in Gaza. Ich kannte sie seit ihrem ersten Lebensjahr. Ihre immer sehr neugierigen Augen sind nun hinter einer schmalrandigen Brille. Sie hat eine etwas raue Stimme, sie ist quietsch vergnügt und doch ruhig, beharrlich, in Englisch und Mathe gut, hilft im Haushalt und versucht, ihre beiden jüngeren Geschwister zu beruhigen, die Energiebündel sind. Sie surft gerne im Internet und hat viel Kontakt mit ihren Freunden übers Internet. Im Abstand von ca. hundert Meter von ihrem Haus, im Stadtteil Gazas Tel al-Hawwa sind auch schon einige Häuser von israelischen Bomben zerstört worden. "Einen Stadtteil vernichten". Von Amira Hass.>>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004868.html
:: 13. Obama nicht zu stoppen
Wann haben Sie angefangen, zu glauben, dass Obama nicht zu stoppen ist? Vielleicht, als ihre erwachsene, feministische Tochter untröstlich über dessen Niederlage in New Hampshire weinte? Oder nach seinem Triumph in Virginia - einem Staat, der noch heute zugemüllt ist mit Denkmälern und Erinnerungsstätten der Konföderierten? Bei mir fiel der Groschen am Supertuesday-Abend, als auf C-SPAN-Radio hintereinander zwei Republikaner aus Virginia anriefen und sagten, sie hätten für Ron Paul gestimmt, aber in den Präsidentschaftswahlen würden sie ... für Obama stimmen. Von Barbara Ehrenreich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004863.html
:: 14. Der russische Igel
Europa will Russlands Gazprom-Konzern mit der Nabucco-Pipeline austricksen. Und könnte in die Röhre gucken. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004849.html
:: 15. Sonne, Wind und Wasser - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch
Sieben Bundesländer könnten ihren Strombedarf schon heute komplett aus Erneuerbaren Energien decken - also aus Solar- und Windenergie, Wasserkraft und Biomasse. Mecklenburg-Vorpommern könnte sogar seinen vollständigen Verbrauch an Primärenergie (Strom- und Wärmebedarf) durch erneuerbare Energien abdecken. Das haben Wissenschaftler der Forschungsstelle für Umweltpolitik am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität in einer Studie belegt. Trotz der vorhandenen Ressourcen und der energiepolitischen und rechtlichen Machbarkeit nutzen jedoch alle Bundesländer ihre Kompetenzen und Möglichkeiten zu wenig. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004860.html
:: 16. IPPNW: Dosisargument wissenschaftlich unhaltbar
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW widerspricht der aktuellen Einschätzung der Bundesregierung zur so genannten Kinderkrebsstudie (KiKK-Studie). Laut Bundesregierung existiere kein Kausalzusammenhang zwischen einem Anstieg von Krankheiten in der Nähe von Atomkraftwerken und der Strahlenbelastung durch ein AKW. Die IPPNW fordert deshalb angesichts der zunehmenden Indizien für einen Zusammenhang zwischen Atomkraft, Strahlung und Krebsentstehung endlich eine ergebnisoffene und öffentliche Fachdiskussion unter Einbeziehung aller vorliegender Befunde und mit Beteiligung auch der kritischen Wissenschaftler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004854.html
:: 17. Risiken und Nebenwirkungen der Urlaubsplanung bedenken
Wer jetzt seinen Osterurlaub, einen Kurztrip zwischendurch oder bereits den Sommerurlaub plant, sollte nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) soziale und ökologische Komponenten berücksichtigen. Denn sowohl durch die Wahl des Reiseziels als auch des Verkehrsmittels können Reisende über die Folgen für Menschen und Umwelt mitentscheiden. Besonders problematisch ist das Fliegen, da es die klimaschädlichste Art der Fortbewegung darstellt. Fluglärm gefährdet zudem die Gesundheit, mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland fühlt sich dadurch belästigt. Der VCD empfiehlt: Billigflieger boykottieren und auf klimaschonende Alternativen setzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004857.html
:: 18. Aus mit billigem Erdöl
Die OPEC kann nicht mehr! Offiziell spricht die OPEC davon, dass sie die Förderung zurück fahren muss, da zu viel Erdöl auf dem Markt sei. In Wahrheit ist es umgekehrt. Die OPEC kann ihr Fördervolumen nicht mehr aufrecht erhalten und muss deshalb die Förderung drosseln. Es wird höchste Zeit, dass sich Medien, Politik und Analysten endlich mit der wahren Ursache der Erdölpreissteigerungen beschäftigen: Der weltweite Rückgang der Verfügbarkeit von Erdöl. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004867.html
:: 19. Brandstellen und Brandbeschleuniger
Integration mangelhaft: Wie nicht nur Ausländer die Stimmung im Land einschätzen, erwies sich nach dem Brand in einem Ludwigshafener Wohnhaus, der neun Türkinnen und Türken das Leben kostete: Viele Deutsche und fast alle Türken erinnerten sich an die Brandanschläge rechtsradikaler Deutscher in Mölln (1992) und Solingen (1993). Der Rhein-Neckarraum ist ein Zentrum rechtsradikaler "freier Kameradschaften". Hier agiert Malte Redecker als Chef der Hammerskins Westmark, die rechtsradikalen Rock spielen. Das in Ludwigshafen ansässige "Aktionsbüro" machte sofort nach dem Brand "die antideutschen Pseudo-Gutmenschen" und "linke Medien" für den Anschlag verantwortlich. Ludwigshafen zeigt, wie wenig belastbar das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken ist. Von Rudolf Walther. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004861.html
:: 20. Graue Märkte, generöse Rabatte
Meinungsfreiheit gegen Unternehmensrecht: Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin verliert vor Gericht gegen Jürgen Schrempp und gewinnt gegen dessen Nachfolger Dieter Zetsche. Von Hermannus Pfeiffer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004864.html
:: 21. Die mit dem schwarzen Winkel
Aktion "Arbeitsscheu Reich": 1938 eröffneten die Nationalsozialisten ihren Feldzug gegen soziale Außenseiter, die im Laufe des Jahres zu Tausenden in Konzentrationslager verschleppt wurden. Von Wolfgang Ayaß. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004866.html
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II. Hinweise
:: DVD zur Verleihung des Stuttgarter Friedenspreis 2007 an Agustín Aguayo ab sofort erhältlich
Der 35-jährige US-Soldat Agustín Aguayo erhielt am 21. Dezember 2007 den Stuttgarter Friedenspreis im Rahmen einer großen Friedensgala, die von den AnStiftern alljährlich im Theaterhaus organisiert wird (>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004777.html). Ab sofort ist bei der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Partner der AnStifter und Mitträger der Initiative Deserteur-Denkmal für Stuttgart, eine DVD mit umfangreichen Materialien dieses außergewöhnlichen Abends erhältlich. Inhalt ist der Audio-Mitschnitt der 2-stündigen Live-Übertragung vom Deutschlandfunk, ein Filmportait über Agustin Aguayo, Fotos der Gala sowie die Laudatio von Andreas Zumach als Booklet. Die DVD wird gegen Spende in Höhe von mindestens 10 Euro abgegeben. Um Verwaltungsaufwand zu sparen, wird Vorkasse erbeten: a) Umschlag an: DFG-VK, Haußmannstr. 6, 70188 Stuttgart; b Überweisung: pax an, Kontonummer 361349705, BLZ 60010070, "Spende DVD" (Adresse nicht vergess
en)
:: Petition gegen das Regenwald-Abholz-Gesetz
Die Erzeugung von Agrarenergie führt zu Hunger, Landvertreibung und Vernichtung zahlreicher Naturlandschaften wie Regenwälder, Moore oder Savannen. Deutschland importiert zum Beispiel 800.000 Tonnen Palmöl jährlich, ein erheblicher Teil davon wandert in die Nahrungsmittelindustrie. 380.000 Tonnen aber werden hierzulande schon jetzt gefördert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorwiegend in Blockheizkraftwerken verbrannt Tendenz steigend. Die Förderung von Agrarenergie durch das EEG und die Nawaro-Verordnung muss beendet werden. Agrarenergie bedeutet Naturzerstörung und volle Tanks und leere Teller! Rettet den Regenwald fordert daher zusammen mit mehr als 200 weiteren Nichtregierungsorganisationen ein Moratorium für den Import von Biomasse aus Monokulturen in die EU und die Aussetzung sämtlicher Beimischungsziele für den Einsatz von Biomasse. Der Bundestag berät in den nächsten Wochen mehrfach über die Folgen des weltweiten Agrarsprit-Booms, also über drohende R
egenwaldvernichtung, einen verschärften Angriff auf das Klima und noch mehr globalen Hunger. In einer Petition an die Bundestagsabgeordneten werden diese aufgefordert, die Verwendung von tropischen Pflanzen zur Stromerzeugung in Kraftwerken und als Benzin- und Dieselbeimischung durch eine entsprechende Änderung des EEG zu stoppen. Hier kann die Petition unterschrieben werden >>
http://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=237
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III. Veranstaltungstermine
:: 29.02.-02.03.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Evangelium und Satyagraha. Mit Jesus und Gandhi den Fundamentalismus überwinden
Der Friedensforscher Dr. Wolfgang Sternstein veröffentlicht ein Buch über Jesus und Gandhi, in dem er religiöse Einsichten reflektiert, die zur Überwindung des Fundamentalismus beitragen können. In einer "Interreligiösen Werkstatt" stellt er sein Buch vor und diskutiert über Anregungen und Kritik. Auszug aus dem Tagungsprogramm: "Auf den Spuren Gandhis" (Dr. Wolfgang Sternstein); "Den Fundamentalismus in den abrahamitischen Religionen überwinden" (Dr. Wolfgang Sternstein); "Mahatma Gandhi und die Spiritualität der Bergpredigt" (Roland R. Ropers); "Gruppenarbeit zur Gandhirezeption in Europa"; "Reich Gottes in Bad Boll - Blumhardts Literatursalon" (Wolfgang Wagner); "Intoleranz und Fundamentalismen in den biblischen Überlieferungen. Wahrnehmungen und Kritik" (Dr. Jochen Vollmer); "Reich Gottes - jetzt" (Dr. Claus Petersen); "Gandhi im Film"; "Wer teilt mehrt Leben. Das Beispiel Lebenshaus" (Michael Schmid); "Welche Liturgie wollen wir? Abendmahlsfeier" (Dr. Claus Petersen). Me
hr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004767.html
:: 29.02.-02.03.2008 - Jugendherberge Erfurt: Ohne Waffen stark - Bewegung für Gewaltfreiheit
2008 jährt sich zum zwanzigsten Mal der große Bundeskongress in Minden, auf dem 1988 über 1000 Menschen unter dem Motto "ohne Waffen? aber nicht wehrlos" den Grundstein für den Bund für Soziale Verteidigung (BSV) legten. Bei der Jahrestagung 2008 soll darüber nachgedacht werden, welche Fragestellungen und Diskussionen von "damals" in unserer heutigen Theorie und Praxis noch Bedeutung haben und wie wir auf veränderte politische Rahmenbedingungen reagieren. Infos und Anmeldungen >>
http://www.soziale-verteidigung.de/index.php/Nachrichten-Home/BSV-Jahrestagung-2008.html
:: 29.02.-02.03.2008 in Rotenburg a.d.Fulda: 25 Jahre Netzwerk Friedenssteuer
Jubiläumstagung des Netzwerks Friedenssteuer. Am Freitagabend steht ein Konzert mit dem Liedermacher Gerhard Schöne auf dem Programm, der ein Lied über Militärsteuerverweigerung angekündigt hat. Am Samstagvormittag stellt die Aktionsgruppe "Verfassungsbeschwerde" sich und ihr Vorgehen vor, am Samstagnachmittag hält Otmar Steinbicker, der Vorsitzende des Aachener Friedenspreises, einen Vortrag. Und am Sonntagvormittag werden die Aktivitäten 2008 besprochen. Weitere Informationen und Anmeldung >>
http://www.netzwerk-friedenssteuer.de
:: 03.03.2008 - 20.00 Uhr Club Voltaire in Frankfurt/M.: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter
>> http://www.Connection-eV.de
:: 07.-09.03.2008 - Fritz-Reuter-Saal der Humboldt-Universität Berlin: Internationale Irakkonferenz zum 5. Jahrestag des Krieges "Alternativen zu Krieg und Besatzung"
Die Lage im Irak ist nach 5 Jahren Krieg und Besatzung katastrophal. Dies wird von niemandem mehr bestritten. Ein Schwerpunkt der Konferenz wird die Frage sein, in welchem Maße, die USA und ihre Verbündeten für die generelle Situation und das aktuelle, entsetzliche hohe Niveau der Gewalt verantwortlich sind. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Erörterung möglicher Alternativen zur Besatzung und realistischer Ansätze für den anschließenden Aufbau eines stabilen und demokratischen Iraks. Vorschläge hierzu gibt es - von Seiten unabhängiger westlicher Experten ebenso wie von Seiten der irakischen Opposition gegen die Besatzung. Die Konferenz wird u.a. getragen von: IPPNW, Kooperative für den Frieden, Bundesausschuss Friedensratschlag, Vereinigung Demokratischer JuristInnen (VDJ), Liga für Menschenrechte, RAV, Attac Globalisierung & Krieg, Netwerk Cuba, Iraq Veterans Against The War Germany, American Voices Abroad - Military Project, sowie von Abgeordneten der Linksfraktion im Bund
estag. Programm und Informationen über die Referenten siehe >>
http://www.irakkonferenz2008.de
:: 10.03.2008 - 19.30 Uhr in Alte Amtmannei in Nottuln: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >> http://www.Connection-eV.de
:: 17.03.2008 - 20.00 Uhr Club Voltaire in München: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >> http://www.Connection-eV.de
:: 18.03.2008 - 19.00 Uhr Café Velo in Freiburg: 5 Jahre Irakkrieg: "Ich bin ein Deserteur"
Lesung aus dem Buch des US-Deserteurs Joshua Key. In seinem 2007 erschienenen Buch beschreibt Joshua Key sein Leben als Soldat der US-Armee im Irak: "Die das Pech haben, uns in die Hände zu fallen, sind die ersten Opfer. Die zweiten Opfer sind wir selbst." Joshua Key desertierte und floh nach Kanada, wo er um Asyl nachsucht. In seinem Buch beschreibt er detailliert, welche Erfahrungen im Irakkrieg ihn dazu brachten, Nein zu sagen. Aktive von Connection e.V. lesen aus Keys Buch und geben weitere Hintergründe zum Widerstand gegen die Kriegspolitik der USA. Connection e.V. engagiert sich seit Jahren für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Kriegsgebieten. Für interessierte Gruppen gibt es noch die Möglichkeit, zusätzliche Termine mit Connection e.V. auszumachen. Mehr Infos unter >> http://www.Connection-eV.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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