Date: December 27th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
inzwischen hat der brasilianische Bischof Dom Luiz Cappio sein Fasten abgebrochen. Aus Protest gegen die von der Regierung mit zweifelhaften Methoden in Angriff genommene Umleitung des Rio São Francisco hatte er 23 Tage ohne Nahrungsaufnahme zugebracht. Nach der Bekanntgabe einer höchstrichterlichen Entscheidung vom 19.12., der den Bau der Kanalsysteme wieder freigab, war Dom Cappio zusammen gebrochen und musste kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden. Danach erklärte er in einem Brief: "Nach diesen 24 Tagen beende ich mein Fasten, aber nicht meinen Kampf, der auch unserer ist." Der Befreiungstheologe Leonardo Boff sagte, durch seinen Hungerstreik habe Dom Cappio eine breite Debatte über die Lage im brasilianischen Nordosten ausgelöst. "Im Grunde wollte Dom Luiz den Präsidenten daran erinnern, dass er gewählt wurde, weil er versprochen hatte, für die Armen zu regieren". Lula wiederum wiederholte seine Haltung: er will mit allen Mitteln an der Umsetzung des Flussumleitungsp
rojektes festhalten.
Weil wir während Dom Cappios Fasten täglich die neuesten Nachrichten sowie Hintergrundberichte in unserer Website veröffentlichten, finden sich in diesem Newsletter nochmals zahlreiche Links zu dieser gewaltfreien Aktion.
Am vergangenen Freitag ist der US-amerikanische Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo mit dem Stuttgarter Friedenspreis 2007 des Bürgerprojekts AnStifter ausgezeichnet worden. Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis wurde der Mut des ehemaligen Sanitäters der US-Armee gewürdigt. Der in Mexiko geborene 35-jährige US-Soldat Agustín Aguayo verweigerte sich des erneuten Einsatzes im Irak und floh am 2. September 2006 aus der Armee. Er hatte in den letzten drei Jahren vergeblich darum gekämpft, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt und aus der Armee entlassen zu werden. Er stellte sich am 26. September 2006 der Armee und wurde nach Deutschland zurückgebracht. Am 6. März 2007 wurde er wegen "Desertion" und "Verpassen der Verlegung der Einheit" zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt. Wir dokumentieren die Reden von Agustín Aguayo und des Wehrmachtdeserteurs Ludwig Baumann sowie die Laudatio von Andreas Zumach, die anlässlich der Preisverleihung bei der Stuttgarter Friedensg
ala gehalten wurden.
Menschen wie Bischof Cappio und Agustín Aguayo können mit ihrem engagierten, mutigen Verhalten auch uns Mut machen. Diesen werden wir im Jahr 2008 weiter brauchen, um nicht abzulassen von einem Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Auch deshalb ist es wichtig, diese engagierten Menschen mit ihren couragierten wahrzunehmen und weiterzuerzählen.
Mit den Gedanken eines weiteren engagierten gewaltfreien Kämpfers, Daniel Berrigan, möchte ich in Erinnerung rufen, was unter anderem auch im kommenden Jahr wichtig ist:
Wir sind berufen dazu,
gewaltfrei zu leben,
auch wenn die Chance
einer sozialen oder
politischen Veränderung
sehr gering oder nahezu unmöglich ist.
Es mag oder es mag nicht möglich sein,
die USA zu verwandeln
durch eine gewaltfreie Revolution.
Aber eines spricht
für einen solchen Versuch:
die völlige Unmöglichkeit,
mit Gewalt etwas zu verändern,
sei es als gesellschaftliche
oder persönliche Methode.
(Daniel Berrigan, SJ)
Alles Gute für 2008 wünscht
Ihr / Euer
Michael Schmid
PS: Zur Unterstützung und Fortsetzung unserer Arbeit wären Spenden sehr hilfreich (Kontoangaben siehe am Ende dieser Mail). Herzlichen Dank!
-----------------------------------------------
Inhaltsübersicht
----------------
I. Artikel
:: 01. Flüchtlingsfamilien an Weihnachten getrennt
:: 02. Politik aus der Minderheitenposition: Erfolg nicht zur letzten Kategorie machen
:: 03. Agustín Aguayo: "Wir können unserem Gewissen nicht entkommen"
:: 04. Agustin Aguayo: Ein wahrer Held der heutigen Kriege
:: 05. Zahl der Kriege und bewaffneter Konflikte auf niedrigstem Stand seit 1993
:: 06. Kirchen kritisieren erneuten Anstieg von Rüstungsexporten
:: 07. Jahresdiagnose 2007: Abrüstung in der Agonie!
:: 08. Eine Bombe nach der anderen - Eine Kartographie der Gewalt
:: 09. Bush ohne Mullah-Bombe
:: 10. Hilfe, ein Waffenstillstand!
:: 11. Südafrika fand Frieden - warum nicht auch der Nahe Osten?
:: 12. Nuklearer Ritterschlag
:: 13. Wie der Ausbruch eines Vulkans
:: 14. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Es ist jetzt Zeit zu handeln
:: 15. Götter und Götzen
:: 16. Dom Luiz Cappio: Entscheidende Phase des Widerstands
:: 17. Dom Luiz wird jetzt von einem befreundeten Arzt begleitet. Weltweiten Protest sichtbar machen!
:: 18. 22. Fastentag von Dom Luiz Cappio: Fortsetzung des Fastens trotz zunehmender Schwächung
:: 19. Beschwerde gegen Wasserumleitungsprojekt abgelehnt - Dom Luiz Cappio im Krankenhaus
:: 20. Dom Luiz Cappio beendet sein Fasten
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
========================
I. Artikel
:: 01. Flüchtlingsfamilien an Weihnachten getrennt
Während in Deutschland Weihnachten traditionell als "Fest der Familie" gefeiert wird, müssen viele Flüchtlinge und Migranten getrennt von ihrer Familie die Feiertage verbringen. Schuld ist eine Verschärfung des Zuwanderungsrechts vom August 2007, wonach im Ausland lebende ausländische Ehegatten erst nach bestandener Deutschprüfung zu ihren Partnern nach Deutschland nachziehen dürfen. PRO ASYL kritisiert die große Koalition wegen ihrer Politik der großen Kälte gegenüber Flüchtlingen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004771.html
:: 02. Politik aus der Minderheitenposition: Erfolg nicht zur letzten Kategorie machen
Jeder kritischen Minderheit, die zu einem anderen Leben beitragen möchte, früher oder später die Frage nach Erfolg und Erfolglosigkeit stellt. Das Ergebnis der wahrgenommenen oder tatsächlichen Erfolglosigkeit kann dann Frustration und Entmutigung sein. Wie aber wehren wir uns gegen die eigene Apathie und gegen das erdrückende Gefühl der Ohnmacht? Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004772.html
:: 03. Agustín Aguayo: "Wir können unserem Gewissen nicht entkommen"
Der US-amerikanische Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo ist mit dem Stuttgarter Friedenspreis 2007 des Bürgerprojekts AnStifter ausgezeichnet worden. Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Preis wurde der Mut des ehemaligen Sanitäters der US-Armee gewürdigt, der einen weiteren Einsatz im Irak verweigerte und aus der Armee floh. Am 21. Dezember 2007 wurde der Friedenspreis im Theaterhaus in Stuttgart an Agustín Aguayo überreicht. Bei der Preisverleihung bedankte sich Agustín Aguayo in einer Rede für die ihm zugekommene Ehrung. Der Wehrmachtdeserteur Ludwig Baumann gratulierte dem Preisträger in einer kurzen Ansprache. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004777.html
:: 04. Agustin Aguayo: Ein wahrer Held der heutigen Kriege
Der US-amerikanische Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo ist mit dem Stuttgarter Friedenspreis 2007 des Bürgerprojekts AnStifter ausgezeichnet worden. Damit wurde der Mut des ehemaligen Sanitäters der US-Armee gewürdigt, der einen Einsatz im Irak verweigerte und aus der Armee floh. Bei der Friedensgala am 21.12.2007 im Theaterhaus Stuttgart hielt Andreas Zumach die Laudatio auf den Friedenspreisträger Agustin Aguayo. Er verband seine Würdigung des Deserteurs mit einer scharfen Analyse zum Zeitgeschehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004776.html
:: 05. Zahl der Kriege und bewaffneter Konflikte auf niedrigstem Stand seit 1993
Nach Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) an der Universität Hamburg wurden im Jahr 2007 weltweit 42 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Damit befindet sich diese Zahl auf dem niedrigsten Stand seit 1993. Allerdings verlief die Entwicklung 2007 nicht nur positiv. So waren auch sechs neu eskalierte kriegerische Konflikte zu verzeichnen, denen neun beendete gegenüberstanden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004758.html
:: 06. Kirchen kritisieren erneuten Anstieg von Rüstungsexporten
Die beiden großen Kirchen haben die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Der Trend zu einer Steigerung der Waffenexporte dauere ungebrochen an, sagte der katholische Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Prälat Karl Jüsten, bei der Vorstellung des Rüstungsexportbericht 2007 in Berlin. Prälat Karl Jüsten verwies darauf, die Genehmigungen für Einzel- und Sammelausfuhren von Rüstungsgütern seien 2006 gegenüber 2005 um 1,5 Milliarden auf 7,7 Milliarden Euro gestiegen. Der evangelische GKKE-Vorsitzende, Prälat Stefan Reimers, kritisierte zudem die Transparenz bei Rüstungsexporten als mangelhaft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004768.html
:: 07. Jahresdiagnose 2007: Abrüstung in der Agonie!
Das zu Ende gehende Jahr könnte in die Geschichtsbücher als folgenschwerer Scheideweg eingehen, an dem die Welt die Weichen für ein neues, existenzbedrohendes Wettrüsten stellte. "Der Staat, der das Abschreckungsgleichgewicht umstößt und das Drohmonopol an sich bringt, könnte fortan seinen politischen Willen diktieren", warnen deshalb deutsche Friedensforscher in ihrem aktuellen Jahresgutachten. Da das aber niemand zulassen will, wird die wahrscheinliche Folge ein neues Wettrüsten sein. Die Symptome dafür sind bereits unübersehbar. Eine ganze Reihe wichtiger Rüstungskontrollverträge verschwindet von der internationalen Bildfläche. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004779.html
:: 08. Eine Bombe nach der anderen - Eine Kartographie der Gewalt
Ich bin sprachlos, wenn ich daran denke, dass und wie wir die "zivilisierten" Nationen, Städte und Gegenden und Inseln seit 100 Jahren bombardiert haben. Doch hier in den USA, die meistens dafür verantwortlich sind, versteht die Öffentlichkeit - auch ich - nicht, was die Bomben den Menschen antun. Dieser Mangel an Phantasie, so glaube ich, ist wichtig, um zu erklären, warum wir immer noch Kriege haben, warum wir das Bombardieren als ein gewöhnliches Begleitprogramm unserer Außenpolitik haben - ohne Horror und Empörung. Von Howard Zinn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004784.html
:: 09. Bush ohne Mullah-Bombe
"Puh, doch kein Weltkrieg!", heuchelte, nachdem die 16 US-Geheimdienste ihren National Intelligence Estimate (NIE) veröffentlicht hatten, Die Zeit. Deren Frontleute, Josef Joffe und Bernd Ulrich, hatten bis dahin penetrant zum Sammeln gegen den "Irren von Teheran" getrommelt, der dabei zum Vorkämpfer des "Islamo-Faschismus" und Wiedergänger Adolf Hitlers geriet. Zu dumm, dass die US-Dienste Teheran nunmehr bescheinigen, rational und besonnen agiert zu haben, als nicht zuletzt auf internationalen Druck hin das Nuklearwaffenprogramm bereits 2003 eingestellt wurde. Umso deutlicher tritt hervor, wo die eigentlichen Verrückten regieren. Im Weißen Haus nämlich, von wo aus George Bush und Vizepräsident Cheney ihre Fäden im globalen Feldzug des Imperiums gegen den Rest der Welt ziehen. Das Weiße Haus stottert jetzt, schwankt aber nicht. Von Jürgen Rose.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004755.html
:: 10. Hilfe, ein Waffenstillstand!
Vergesst die Qassams! Vergesst die Granaten! Sie sind nichts im Vergleich zu dem, was Hamas in dieser Woche abgefeuert hat. Der Chef der Hamasregierung im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, hat mit einer israelischen Zeitung Kontakt aufgenommen und schlug einen Waffenstillstand vor: keine Qassams mehr, keine Granaten mehr, keine Selbstmordanschläge, keine israelischen Überfälle auf den Gazastreifen mehr, keine "gezielten Tötungen" von Führern. Ein vollständiger Waffenstillstand - nicht nur im Gazastreifen, sondern auch auf der Westbank. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004769.html
:: 11. Südafrika fand Frieden - warum nicht auch der Nahe Osten?
Es war auf dem Höhepunkt des Kampfes, es war, als die Apartheid in Südafrika am schlimmsten wütete und es so aussah, als säßen die Apartheid-Herrscher fest im Sattel ihrer Macht. Damals gedachten wir unserer hebräische Tradition und unserer Vorbilder (in der Bibel). Als ich an einem (israelischen) Sicherheits-Checkpoint sah, wie Palästinenser über fast alle Dinge ihres Lebens verhandeln müssen, war es für mich ein Déjà-vu-Erlebnis. Ich könnte viel Zeit damit verbringen, diese Erfahrung wiederzugeben, sie erinnerte mich so schmerzhaft an die gleichen Checkpoints, die es während der Apartheid in Südafrika gab. Von Desmond Tutu. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004778.html
:: 12. Nuklearer Ritterschlag
Indiens Premier Manmohan Singh spricht gern von einer "strategischen Zusammenarbeit" mit den USA. Er hat nichts dagegen, wenn sein Land als "regionales Gegengewicht" zu China und der Nuklearvertrag mit den USA als Vehikel gilt, einem solchen Part gerecht zu werden. Ein Jahr lag dieses Abkommen auf Eis. Singh hätte mit einer Unterschrift seinen Sturz riskiert. Ende 2007 jedoch ist vieles anders - der Vertrag könnte bald das Unterhaus in Delhi passieren und vom Agreement zwischen einer etablierten und einer aufsteigenden Atommacht künden. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004764.html
:: 13. Wie der Ausbruch eines Vulkans
Schrei Kalkutta! So titelten am 22. November große Blätter wie The Times of India und The Telegraph und druckten Sonderausgaben über Ausnahmezustand, Armeeeinsatz, Ausgangssperre... "It´s a battlefield out here". Notizen aus Kalkutta und Delhi: Und plötzlich war Krieg. Von Luc Jochimsen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004770.html
:: 14. Kinderkrebs um Atomkraftwerke: Es ist jetzt Zeit zu handeln
Die Vorsitzende der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, Dr. med. Angelika Claußen, forderte am 19.12.2007 auf einer Pressekonferenz in Berlin, aus der Kinderkrebs-Studie die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und die gebotene Risikovorsorge zu gewährleisten. "Es ist jetzt Zeit zu handeln, denn wir haben schon viel Zeit verloren", so Claußen. "Wenn Umweltminister Sigmar Gabriel die Kinderkrebs-Studie jetzt auf die Warteschleife eines noch längeren Dienstweges senden will, dann sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel die dringend notwendige Risikovorsorge und damit den Schutz der Bürger zur Chefsache machen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004760.html
:: 15. Götter und Götzen
Die Weltgesellschaft hat mit dem Klimawandel ein gravierendes Problem, dessen Ursachen sie nicht wahrhaben will und dessen Folgen sie nicht voraussieht; sie unternimmt keine hinreichenden Anstrengungen, das Problem zu lösen und Teile der politischen Eliten schotten sich vom eindeutigen Urteil der Wissenschaft ab. Bali wurde seiner wichtigsten Aufgabe nicht gerecht - ein klar bestimmtes Ziel für den Klimaschutz wurde in eine Fußnote verbannt. Von Udo E. Simonis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004763.html
:: 16. Dom Luiz Cappio: Entscheidende Phase des Widerstands
Vier Tage nach dem vorläufigen Gerichtsentscheid, der die Baugenehmigung für die Umleitung des São Francisco im Nordosten Brasiliens aufhebt, reagierte die Regierung mit dem einstweiligen Einstellen der Bauarbeiten. Die Maschinen an den Baugruben stehen nun still. Diese Nachricht wurde von Dom Luiz an seinem bereits 18. Fastentag mit viel Freude aufgenommen. Dennoch sieht er keinen Grund zum Aufatmen. Denn die Regierung ging in Revision, um den Gerichtsentscheid aufzuheben. Die Entscheidung liegt nun in der Hand des Obersten Gerichtshofs. Es wird erwartet, dass die Bundesrichter am kommenden 19.12.07 in der letzten Sitzung in diesem Jahr das entscheidende Urteil fällen werden. Hierfür ist es wichtig, die Richter darauf aufmerksam zu machen, dass die internationale Öffentlichkeit über die Unrechtmäßigkeiten des Projektes der Flussumleitung informiert ist und es in der ganzen Welt kritische Stimmen gibt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004754.html
:: 17. Dom Luiz wird jetzt von einem befreundeten Arzt begleitet. Weltweiten Protest sichtbar machen!
Seit 17.12.07, dem 21. Tag seines Fastens, wird Bischof Cappio ständig von einem befreundeten Arzt begleitet. Der ärztliche Bericht spricht von beginnender Organschwäche, aber Dom Luiz Cappio hält an seiner Entscheidung fest, sein Fasten durchzuhalten. Er beteuert: "Ich fühle mich geistig und spirituell stark." Als Geste der Solidarität finden im ganzen Land Kundgebungen statt. Für die entscheidende Sitzung des Obersten Bundesgerichtes am 19.12.07 ist es wichtig, die Richter darauf aufmerksam zu machen, dass die internationale Öffentlichkeit über die Unrechtmäßigkeiten des Projektes der Flussumleitung informiert ist und es in der ganzen Welt kritische Stimmen gibt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004756.html
:: 18. 22. Fastentag von Dom Luiz Cappio: Fortsetzung des Fastens trotz zunehmender Schwächung
Laut dem medizinischen Bericht vom 18. Dezember 2007 durch den betreuende Arzt weist der Allgemeinzustand von Dom Luiz Cappio weiterhin körperliche Schwäche auf. Trotzdem versicherte Dom Luiz Cappio seine Absicht, sein Fasten fortzusetzen. Wir veröffentlichen eine von CPT (Landarbeiterpastoral), erstellte Bilanz der Fortschritte und Erfolge seit dem Beginn des Fastens, sowie die Alternativvorschläge zum Flussumleitungsprojekt von Dom Luiz und den sozialen Bewegungen, mit denen sie mit der Regierung zu verhandeln bereit sind. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004757.html
:: 19. Beschwerde gegen Wasserumleitungsprojekt abgelehnt - Dom Luiz Cappio im Krankenhaus
Am 23. Fastentag von Dom Luiz Cappio (19.12) hat der Oberste Gerichtshof Brasiliens in der mit hoher Spannung erwarteten Sitzung eine Entscheidung zugunsten der Bautätigkeiten zur Wasserumleitung des São Francisco Stroms getroffen. Die Nachricht über die Fortführung der Bauarbeiten hat Dom Luiz mit entmutigter Stimme zur Kenntnis genommen. Bereits sichtlich geschwächt ist er in weiterer Folge bewusstlos zusammengebrochen. Nach den ersten Behandlungen vor Ort wurde er am frühen Abend in das Krankenhaus der 50 km entfernten Stadt Petrolina eingeliefert und dort gründlich untersucht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004759.html
:: 20. Dom Luiz Cappio beendet sein Fasten
Dom Luiz Cappio, Bischof von Barra, erklärte am Donnerstag (20.12.2007) nach der Abendmesse in Sobradinho sein Fasten offiziell für beendet. Aus Protest gegen die von der Regierung mit zweifelhaften Methoden in Angriff genommene Umleitung des Rio São Francisco hat er bereits 23 Tage ohne Nahrungsaufnahme zugebracht. Nach der Bekanntgabe einer höchstrichterlichen Entscheidung vom 19.12., der den Bau der Kanalsysteme - zwischendurch war ein Baustop verfügt worden - wieder freigab, war Dom Cappio zusammen gebrochen und musste kurzzeitig im Spital Memorial in Petrolina behandelt werden. Vor über 700 Teilnehmern las Dom Cappio im Rollstuhl sitzend und offensichtlich in guter Verfassung einen Brief an die Menschen des Nordostens: "Nach diesen 24 Tagen beende ich mein Fasten, aber nicht meinen Kampf, der auch unserer ist." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004762.html
========================
II. Hinweise
:: Petra Kelly. Eine Erinnerung
Am 29. November 2007 wäre Petra Kelly 60 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat die Heinrich-Böll-Stiftung einen großformatigen Photo- und Essayband über Petra Kelly herausgegeben. Das Buch zeigt anhand von vielen, zum Teil unveröffentlichten Photos die wichtigsten Stationen aus dem Leben Petra Kellys, macht verständlich, was sie geprägt hat, und bietet einen Blick auf die Gründerzeit der Grünen. Daneben werden in Auszügen aus Originaltexten Kellys nicht nur die persönlichen Motive für ihr politisches Engagement, sondern auch die Hoffnungen, Ängste und Kämpfe ihrer Zeit deutlich. Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Nachgeborene äußern sich in kurzen Stellungnahmen zu Petra Kelly. Petra Kelly. Eine Erinnerung. Ein Foto- und Essayband. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. ca. 192 Seiten und 160 Bilder. Preis: 20 Euro. ISBN 978-3-927760-68-4
:: Medienpaket: Displaced - Flüchtlinge an Europas Grenzen
Ein von Pro Asyl herausgegebenes Medienpaket umfasst ein Fotobuch (128 Seiten, vierfarbig, Hardcover), den Dokumentarfilm "Au clair de la lune..." (Burkina Faso, Mali, Elfenbeinküste; 40 min) und den Dokumentarfilm "Le Heim" (Deutschland, 16 min.). Alle Inhalte sind dreisprachig (deutsch/englisch/französisch). Die Reise der Fotografin und Dokumentarfilmerin Leona Goldstein beginnt in Westafrika, wo korrupte Politiker ihre Wahlkampagnen von französischen Unternehmen führen lassen, wo gleichzeitig bittere Armut die Menschen in die Flucht zwingt. Goldstein folgt der Ausbeutung der Rohstoffe und der Menschen, spricht mit Oppositionellen und Flüchtlingsfrauen. Sie sucht die Menschen vor den Mauern der "Festung Europa" in Marokko und in der Ukraine auf. Schließlich geht sie hinein in ein isoliertes Flüchtlingslager in deutschen Wäldern, Exklave im Inneren Europas, in dem Flüchtlinge auf sechs Quadratmetern Niemandsland vegetieren, in der Regel ohne Chance auf Asyl. Ergebnis der Rei
se sind ein Fotoband mit Interviewausschnitten und zwei Dokumentarfilme. PRO ASYL gibt dieses Medienpaket heraus, das sich als Geschenk oder für die politische Bildungsarbeit von Jugendlichen und Erwachsenen eignet. Alle Inhalte sind dreisprachig (deutsch / englisch / französisch). von Loeper Literaturverlag Karlsruhe, Dezember 2007. ISBN: 978-3-86059-021-8. Seite: 128 S. Hrsg.: Pro Asyl. Bezugsadresse: bis 31.12. 2007 zum Subskriptionspreis von 26,90 Euro auf der Pro Asyl Website unter >>
http://www.proasyl.de/de/shop/buecher/index.html
:: Pacemakers-Radmarathons 2008: Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen
Im kommenden Jahr wird es nach den Erfolgen der letzten drei Jahre mindestens 2 Pacemakers-Touren für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen geben: den 4. Radmarathon am 2. August von Bretten über Heilbronn, Mannheim, Ramstein, Neustadt nach Bretten auf einer Distanz von ca. 335 km sowie den siebenmaligen Rundkurs um das Atomwaffenlager Büchel am 30. August mit einer Distanz von ca. 203 km. Die Schirmherrschaft dafür haben bisher die Oberbürgermeister Peter Kurz (Mannheim) und Paul Metzger(Bretten) übernommen. Zudem ist in Vorbereitung der Versuch, am 14./15. Juli den 24-h Höhenmeter Weltrekord (ca. 20.000 Höhenmeter) in der Pfalz zu brechen. Eine etwa 4,3 km lange Strecke zwischen Maikammer und der Kalmit mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,5 - 8 Prozent muss dabei über 60 Mal bewältigt werden. Mehr zu den Pacemakers unter >>
http://www.pace-makers.de
========================
III. Veranstaltungstermine
:: 07.01.2008 - 20.00 Uhr im Pauke-Life-Kultur-Bistro in Bonn: "Checkpoint Watch". Zeugnisse israelischer Frauen aus dem besetzten Palästina
Lesung und Diskussion von Yehudit Kirstein Keshet, Nautilus Verlag. Wer sie gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass aus der Feder dieser fragil wirkenden Frau eine so unter die Haut gehende Anklage gegen das entwürdigende israelische Besatzungsregime in Palästina stammt. Die 1943 in England geborene Tochter aus Berlin geflüchteter Juden trägt in ihrem 250 Seiten starken Buch "Checkpoint Watch" nicht nur erschütternde Tagebuchaufzeichnungen über die an den Kontrollposten der israelischen Armee beobachteten Demütigungen zusammen. Zugleich hält sie der israelischen Gesellschaft und dem mitwissenden Ausland einen Spiegel vor, der jeden vor Scham erstarren lassen müsste. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der Israel auch noch nach Beginn eines unter der Ägide des amtierenden amerikanischen Präsidenten inszenierten "neuen Friedensdialogs" Palästinenser auf Palästinenser hetzt und beim Morden selbst mit Hand anlegt, ist kaum zu überbieten. VA: Bonner Friedensbündnis, Internet >>
http://www.frieden-bonn.de
:: 19./20.01.2008 in Aachen: AFGHANISTAN - kein Ausweg aus der militärischen Sackgasse? Frieden und Sicherheit für Afghanistan - Handlungsoptionen der Friedensbewegung
5. Strategiekonfrenz der Kooperation für den Frieden. In Afghanistan herrscht Krieg und Deutschland ist über die Beteiligung der Bundeswehr mit dabei. Die Sicherheit der Afghanen und Afghaninnen hat sich im Lauf der Intervention durch den von den USA geführten martialischen OEF-Einsatz und die UN-mandatierte ISAF-Mission weiter verschlechtert. Immer mehr Zivilisten kommen bei Bombardements, Militäreinsätzen und Selbstmordanschlägen ums Leben. Mit dem Konzept der "zivil-militärischen Zusammenarbeit" werden die Nicht-Regierungsorganisationen tendenziell zum Bestandteil militärischer Operationsführung. Von demokratischen Verhältnissen ist Afghanistan weit entfernt. Viele sprechen bereits von einer Irakisierung Afghanistans. Die deutsche Friedensbewegung und die Friedensbewegungen aus vielen Ländern suchen Auswege aus der katastrophalen Situation. Ihr Ziel ist Frieden und Sicherheit für Afghanistan und die Beendigung der Militärintervention. Wie könnte ein tragfähiges Konzept für
eine friedliche eigenständige Entwicklung und einen Wiederaufbau in Afghanistan aussehen? Auf der Konferenz werden wir mit Fachleuten analysieren und politische Umstiegsszenarien zur Beendigung des Krieges und für einen zivilen Neuanfang diskutieren. Ziel der 5. Strategiekonferenz ist, darüber Vorstellungen und Strategien zu entwickeln, gemeinsame Handlungsoptionen stehen am Samstagnachmittag auf dem Programm. Neu ist eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Fachleuten als Start in die Konferenz am Freitagabend. Die Kooperation für den Frieden freut sich auf einen lebhaften und ideenreichen Austausch! Kontakt und Anmeldung (bitte bis 11.1.08): Kooperation für den Frieden c/o Büro Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel. 0228-692904, friekoop@bonn.comlink.org, http://www.koop-frieden.de
:: 28.01.-30.01.2008 - Jugendherberge Bremen: 28. Friedenskonsultation christlicher Friedensdienste und kirchlicher Friedensausschüsse: Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit
Das Thema "Sicherheit" steht ganz oben auf der öffentlichen Tagesordnung. Die "innere Sicherheit" soll im Kampf gegen den Terror durch den weiteren Abbau demokratischer Freiheitsrechte gestärkt werden. Für mehr "äußere Sicherheit" soll bald ein "Raketenabwehrschild" in Osteuropa sorgen. Und die Verteidigung "unserer Sicherheitsinteressen" beginnt für politisch Verantwortliche längst "am Hindukusch". Wer von uns wollte nicht "in Sicherheit" leben? Sicherheit ist ein hohes Gut: Menschliches Leben blüht auf in Räumen, die Ruhe und Sicherheit gewähren. Menschen in Unsicherheit müssen sich jeden Tag um ihr Leben ängstigen. Ein Leben in Ruhe und Sicherheit ist daher auch eine zentrale biblische Hoffnungsvision. Aber ist Sicherheit einfach herstellbar? Die Möglichkeiten militärischer und polizeilicher Macht erweisen sich immer wieder als begrenzt. Und wenn Sicherheit wie ein Gott angebetet und ihr alles untergeordnet wird, erstarrt menschliches Zusammenleben in Angst und Unfreiheit.
Wo ist dann die Grenze zwischen beschützenden und erstarrenden Sicherheitsvorstellungen? Sind wir bereit, um der Freiheit willen auf Sicherheit(en) zu verzichten? Was sind die theologischen und politischen Grundlagen und Perspektiven einer gelingenden Sicherheit? Und in welchem Verhältnis sind Frieden und Sicherheit zu sehen, wenn Dietrich Bonhoeffer schon 1934 zuspitzte: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muss gewagt werden, ist das eine große Wagnis, und lässt sich nie und nimmer sichern. Friede ist das Gegenteil von Sicherung"? VA: Bremische Evangelische Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Iserlohn. Mehr >>
http://vera.evlka.de/meinesuche_detail.php3?id=145106&meineSucheID=391
:: 07.-09.02.2008 in der Evang. Akademie Bad Boll: Flüchtlinge und Spätaussiedler. Anfragen an die Politik und Anregungen für die Praxis
Wie kommen Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler im Nationalen Integrationsplan und im Integrationsplan von Baden-Württemberg vor? Wie geschieht Integration vor Ort? Es werden Beispiele vorgestellt, u. a. wird über die Lebenslage von Roma-Flüchtlingen und den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen informiert. Zudem wird die Methode der Streitschlichtung vorgestellt. VA und Kooperationspartner: Evang. Akademie Bad Boll, Diakonisches Werk Württemberg, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/
:: 08.-10.02.2008 in München: "Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"
Internationale Münchner Friedenskonferenz. Der Trägerkreis der Friedenskonferenz bittet um Ihre/ Eure Unterstützung der Konferenz, politisch und finanziell. Infos und Online-Unterstützung unter >>
http://www.friedenskonferenz.info
:: 09.02.2008 - 9.15 bis 16.00 Uhr im Gemeindehaus der Pauluskirche in Kaiserslautern: Studientag: Nukleare Zeitenwende?
Seit dem ersten Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 steht das Thema Kernenergie auf der Tagesordnung der Weltgemeinschaft. Im Januar 1946 verabschiedete die UN-Generalversammlung die erste Resolution dazu. Damals wurde bereits die Notwendigkeit einer unverzüglichen Abrüstung sämtlicher Atomwaffen klar herausgestellt. Ferner wurde gefordert, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern aber gleichzeitig die Vorteile der friedlichen Kernenergienutzung der gesamten Staatengemeinschaft zugänglich zu machen. Den fatalen Irrglauben, die zivile Kernenergie fördern und zugleich die Weitergabe der Mittel zur Herstellung von Atomwaffen an Länder, die selbst keine Atomwaffen entwickelt haben, verhindern zu können, haben die Internationalen Gremien- von der UNO bis zur Internationalen Atomenergiebehörde- bis heute nicht aufgegeben. Bei dem Studientag soll ein Blick zurück in die Geschichte der nuklearen Auf- und Abrüstung geworfen, nach der friedenspolitischen Bede
utung der Atomrüstung, den Profiteuren und dem Verhalten der (deutschen) Politik) gefragt, den Zusammenhang zwischen Atomkraft und Atomwaffen beleuchtet und diskutiert werden, wie Kirchengremien und Basisgruppen mit diesem Thema umgehen und darauf reagieren können. Als Referentin wird die Expertin in Sachen Abrüstung von Atomwaffen Regina Hagen von der TU Darmstadt zur Verfügung stehen. Alle Interessierten, Frauen wie Männer, sind herzlich zu diesem Studientag eingeladen. VA: Frauen wagen Frieden. Projektgruppe der Ev. Frauenarbeit in der Pfalz. Kontakt: Waltraud Bischoff, E-Mail: webischoff@web.de und Bärbel Schäfer, E-Mail: umwelt@friedenumwelt-pfalz.de
:: 11.02.2008 - 19.30 Uhr Evang. Dekanatszentrum Karlsruhe: "Das Erbe Gandhis : Kolonialismus und Antikolonialismus am Beispiel der indischen Unabhängigkeitsbewegung"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 60. Todestag von Mahatma Gandhi. Referent : Lou Marin, Marseille (Frankreich). VA: Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion
:: 14.02.2008 - 19.30 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Der Reichstagsbrand - Vorwand für den Terror"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 75. Jahrestag der Errichtung der Nazi-Diktatur. Referent : Dr. Alexander Bahar, Historiker. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.
:: 23./24.02.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Frauen als Akteurinnen für den Frieden im Nahen Osten und in Nordafrika
In vielen Krisen- und Kriegsgebieten der Welt sind Frauen als Friedensstifterinnen tätig. Ein wichtiger Aspekt künftiger Ziviler Konfliktbearbeitung wäre es, dieses Engagement stärker wahrzunehmen, zu fördern und einzubinden. Bei dieser Tagung soll gemeinsam mit Fachleuten exemplarisch die Situation von Frauen im Nahen Osten und in Nordafrika betrachten und mit Politikerinnen und Politikern diskutiert werden. VA und Kooperationspartner: Evang. Akademie Bad Boll, Forum Menschenrechte, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, medica mondiale. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=188
:: 29.02.-02.03.2008 - Evang. Akademie Bad Boll: Evangelium und Satyagraha. Mit Jesus und Gandhi den Fundamentalismus überwinden
Der Friedensforscher Dr. Wolfgang Sternstein veröffentlicht ein Buch über Jesus und Gandhi, in dem er religiöse Einsichten reflektiert, die zur Überwindung des Fundamentalismus beitragen können. In einer "Interreligiösen Werkstatt" stellt er sein Buch vor und diskutiert über Anregungen und Kritik. Auszug aus dem Tagungsprogramm: "Auf den Spuren Gandhis" (Dr. Wolfgang Sternstein); "Den Fundamentalismus in den abrahamitischen Religionen überwinden" (Dr. Wolfgang Sternstein); "Mahatma Gandhi und die Spiritualität der Bergpredigt" (Roland R. Ropers); "Gruppenarbeit zur Gandhirezeption in Europa"; "Reich Gottes in Bad Boll - Blumhardts Literatursalon" (Wolfgang Wagner); "Intoleranz und Fundamentalismen in den biblischen Überlieferungen. Wahrnehmungen und Kritik" (Dr. Jochen Vollmer); "Reich Gottes - jetzt" (Dr. Claus Petersen); "Gandhi im Film"; "Wer teilt mehrt Leben. Das Beispiel Lebenshaus" (Michael Schmid); "Welche Liturgie wollen wir? Abendmahlsfeier" (Dr. Claus Petersen). Me
hr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004767.html
-----------
Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de
Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Konto-Nummer 802 333 4800, GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67 (Internationalae Bankverbindung: IBAN: DE36430609678023334800, BIC: GENODEM1GLS). Spendenbestätigung wird ab 25 automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung - ErstspenderInnen bitte unbedingt Anschrift angeben!. Danke!!!
Wir sind sehr daran interessiert, dass unsere Newsletter weiterverbreitet werden. Allerdings bitte daran denken: vor einer Weiterleitung möglichst den nachfolgenden Link zum Abmelden löschen, sonst kann es zu unliebsamen Komplikationen kommen!
Wenn sie zukünftig keinen Newsletter von uns erhalten möchten, dann klicken sie bitte auf den folgenden Link: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/u/newsletter/
Mailing List Powered by Dada Mail
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/what_is_dada_mail/
|
<< Previous: Lebenshaus-Newsletter vom 16.12.2007 |
| Archive Index | |
Next: Lebenshaus-Newsletter vom 07.01.2008 >> |
Der Newsletter des Vereins Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.
Subscribe to Lebenshaus-Newsletter:
Powered by Dada Mail 2.10.13
Copyright © 1999-2007, Simoni Creative.