Date: December 16th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Solidaritätsaktionen für Dom Luiz Cappio: Bitte unterstützen!
1. Solidaritätserklärung von Leonardo Boff mit der Bitte zum Mitunterzeichnen:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004751.html
2. Online-Petiton: Solidarität mit Bischof Dom Luiz Cappio bei Hungerstreik:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004722.html
3. Briefvorlage für Fax und E-Mail für Solidaritätsbekundungen mit Dom Luiz Cappio an Verantwortliche in Brasilien:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004740.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
inzwischen fastet der brasilianische Bischof Bischof Luiz Flávio Cappio seit fast drei Wochen. Dom Cappio steht auf der Seite der Armen und teilt mit diesen seit mehr als 30 Jahren die Nöte im São Francisco Tal. Mit seiner Aktion setzt er sein eigenes Leben ein, um dem Volk und dem Fluss neues Leben zu ermöglichen. Er ist entschlossen, notfalls bis zum Tod zu hungern, um das ebenso größenwahnsinnige wie undemokratische Projekt der Flussumleitung des São Francisco im Nordosten von Brasilien zu stoppen.
Bisher kam von der brasilianischen Regierung kein einziges Signal einzulenken und die Flussumleitung des São Francisco zu überdenken. Die Situation ist dramatisch, es geht um Leben oder Tod von Dom Cappio! Die nationale und internationale Unterstützung der Bevölkerung ist in diesem Moment äußerst wichtig. Deshalb bitten wir darum, die vorbildliche gewaltfreie Aktion von Dom Cappio zu unterstützen. Dieser Newsletter enthält wieder eine Vielzahl von aktuellen Informationen sowie verschiedene Möglichkeiten zur Solidarisierung mit Dom Luiz Cappio. Wir berichten in der Lebenshaus-Website weiter über das aktuelle Geschehen.
Mahatma Gandhi, dessen Tod sich im Januar 2008 zum 60. Mal jährt, hat das Fasten als gewaltfreie Aktion "par excellence" bezeichnet. Er sah in ihm die reinste Waffe des gewaltfreien Kampfes, da es unmissverständlich gewaltfrei und absolut ungeeignet sei, "dem Gegner den geringsten körperlichen oder materiellen Schaden zuzufügen" (zit. nach Thodor Ebert: Gewaltfreier Aufstand). Gandhi hat mehrmals zu einem "Fasten bis zum Tod" gegriffen. Nachfolgend ein paar Gedanken von ihm zum Fasten.
Für einen Anhänger der Gewaltfreiheit
ist das Fasten die
wirklich allerletzte Waffe,
wenn menschliche Vorstellungen
nicht mehr weiter wissen. (...)
Die Wirkung solch einer Aktion
eines öffentlich bekannten Menschen
besteht vor allem darin,
dass sie das Gewissen aufrüttelt.
Allerdings besteht auch die Gefahr,
dass ihr Sympathien die Leute dazu verleiten,
gegen ihren eigentlichen Willen zu handeln,
bloß um das Leben
des geliebten Menschen zu retten.
Mit dieser Gefahr muss man rechnen,
nur sollte man sich nicht
von Aktionen abhalten lassen,
von deren Richtigkeit
man zutiefst überzeugt ist.
Doch ist prüfende Vorsicht
immer wieder geboten;
aber weil eine Fasten-Aktion
dem Gebot der inneren Stimme folgt,
sind überhastete Handlungen
ja eigentlich ausgeschlossen.
(Mahatma Gandhi)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
PS: Zur Unterstützung und Fortsetzung unserer Arbeit wären Spenden sehr hilfreich (Kontoangaben siehe am Ende dieser Mail). Herzlichen Dank!
-----------------------------------------------
Inhaltsübersicht
----------------
I. Artikel
:: 01. Erklärung: Für das Leben Dom Luiz Cappio's, für das Leben des São Francisco Stroms
:: 02. Solidaritätsbekundungen mit Dom Luiz Cappio an Verantwortliche in Brasilien
:: 03. Achter und neunter Fastentag von Bischof Frei Luiz Cappio
:: 04. Hintergründe zum Protest gegen die Umleitung des Rio São Francisco
:: 05. Dom Cappio nach elf Fastentagen: "Ich weiß, dass die Regierung meine Kräfte testen will."
:: 06. Zwölfter Fastentag von Dom Luiz Cappio: Internationale Solidarität ist wichtig!
:: 07. Menschenrechte versus Großprojekte in Brasilien - gestern und heute. Nachrichten vom 13. Fastentag von Dom Luiz
:: 08. Richterlicher Beschluss verfügt die vorläufige Einstellung des Projektes der Flussumleitung des Rio São Francisco
:: 09. Lula versichert dem Präsidenten der brasilianischen Bischofskonferenz, auf keinen Fall die Flussumleitung zu stoppen
:: 10. Trotz richterlicher Anordnung des Baustopps gehen die Bauarbeiten am São Francisco weiter
:: 11. In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate
:: 12. So sicher wie das Amen in der Kirche
:: 13. Der Mai ist nicht gekommen
:: 14. Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
:: 15. Für die Israel-Lobby war Dick Cheney ein Weichei
:: 16. Mit den Philistern sterben
:: 17. Die Leichtigkeit des Seins zwischen Gas-Deal und Gazprom
:: 18. Zu wenig, um leben zu können
:: 19. Biowaffen-Verbot: Licht am Ende des Tunnels?
:: 20. Die Bundesregierung auch im Advent auf Ausgrenzungskurs
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
========================
I. Artikel
:: 01. Erklärung: Für das Leben Dom Luiz Cappio's, für das Leben des São Francisco Stroms
Dom Cappio befindet sich seit dem 27.11. im Hungerstreik. Bisher kam von der brasilianischen Regierung kein einziges Signal einzulenken und die Flussumleitung des São Francisco zu überdenken. Die Situation ist dramatisch, es geht um Leben oder Tod! Die nationale und internationale Unterstützung der Bevölkerung ist in diesem Moment äußerst wichtig. Eine Unterstützungserklärung des Theologen Leonardo Boff haben bereits viele weltweit bekannte Persönlichkeiten, Geistliche, Schauspieler und Intellektuelle sowie verschiedene Organisationen unterschrieben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004751.html
:: 02. Solidaritätsbekundungen mit Dom Luiz Cappio an Verantwortliche in Brasilien
Seit 27.11.2007 fastet Dom Luiz Cappio, Bischof der Diözese Barra (Bahia) aus Protest gegen die Umleitung des São Francisco. Wirksame Formen des Protestes, an denen wir uns alle beteiligen können, sind Solidaritätsbekundungen durch Unterschriften, per Fax und E-Mail. Hier eine Vorlage für eine Solidaritätsbekundung an die Verantwortlichen in Brasilien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004740.html
:: 03. Achter und neunter Fastentag von Bischof Frei Luiz Cappio
Am 04.12.07 bekam Dom Cappio Besuch von Dom Geraldo Majella und Dom Ceslau Stanula. Im Gespräch betonten sie, dass sie seine Ziele gutheißen, versuchten ihn allerdings von anderen Protest-Methoden zu überzeugen. Dom Luiz hielt aber an seinem Fasten fest und feierte am frühen Abend, gemeinsam mit über 4.000 Wahlfahrern aus der Umgebung eine Messe am Flussufer. Dom Luiz wird in seiner mutigen Entscheidung, durch die zunehmenden Protestaktionen und Solidaritätskundgebungen im ganzen Land gestärkt. In der Stadt Ibotirama, Diözese Barra (West-Bahia), haben am Morgen des 05.12.07 über 2.000 Personen die Brücke der Hauptverkehrsverbindung Brasília - Fortaleza, die über den São Francisco Fluss führt, besetzt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004733.html
:: 04. Hintergründe zum Protest gegen die Umleitung des Rio São Francisco
Der Hungerstreik von Bischof Cappio ist eine "Geste der Verzweiflung", wie er selbst sagt, angesichts der autoritären Vorgehensweise, mit der die Regierung Lula das Mega-Projekte der Flussumleitung durchsetzt. Seit nun zehn Tagen setzt er unerschütterlich dieses Zeichen des friedlichen Widerstands gegen die Zerstörung des Rio São Francisco in der Franziskus Kapelle der Gemeinde Sobradinho (Bahia), am Ufer des Sobradinho Stausees. Es vergingen zwei Jahre vergeblicher Versuche von Organisationen der Zivilgesellschaft, einen demokratischen, transparenten und partizipativen Dialog über das Projekt zu erreichen. Soziale Bewegungen haben sich in einem einzigartigen Bündnis mit den Fischergemeinden und der indigenen Bevölkerung der Region zusammengeschlossen, um den Bau des Mammutvorhabens zu stoppen. Doch die Regierung blieb taub gegenüber den Anliegen und Argumenten der Protestbewegung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004735.html
:: 05. Dom Cappio nach elf Fastentagen: "Ich weiß, dass die Regierung meine Kräfte testen will."
Inzwischen hat Dom Luiz die magische Hürde des 11. Fastentages erreicht. Damals unterbrach er sein Fasten am elften Tag, nach dem Versprechen der Regierung, einen umfassenden Dialogprozess zwischen der Regierung und der brasilianischen Zivilgesellschaft über das Flussumleitungsprojekt zu beginnen. Dom Cappio ist sich bewusst, dass eine Reaktion der Regierung dieses Mal noch dauern kann. Er meint gelassen: "Ich weiß, dass die Regierung meine Kräfte testen will." Denn die Regierungsposition scheint dieses Mal weitaus härter. Die "Geste der Verzweiflung" sowie die Proteste der Bevölkerung werden ignoriert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004738.html
:: 06. Zwölfter Fastentag von Dom Luiz Cappio: Internationale Solidarität ist wichtig!
Seit 27.11.2007 fastet Dom Luiz Cappio, Bischof der Diözese Barra (Bahia) aus Protest gegen die Umleitung des São Francisco. Organisationen und Personen aus dem In- und Ausland unterstützen den Bischof mit Briefen, Demonstrationen und solidarischem Fasten. Am Samstag bekam Bischof Cappio Besuch von der bekannten brasilianischen Schauspielerin Letícia Sabatella, die sich zusammen mit zahlreichen weiteren brasilianischen Künstlern in der Menschenrechtsorganisation Humanos Direitos (MhuD) engagiert. Wirksame Formen des Protestes, an denen wir uns alle beteiligen können, sind Solidaritätsbekundungen durch Unterschriften, per Fax und E-Mail. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004739.html
:: 07. Menschenrechte versus Großprojekte in Brasilien - gestern und heute. Nachrichten vom 13. Fastentag von Dom Luiz
Am Sonntag (09.12.2007) nahmen mehr als 5.000 Menschen an einer großen Wahlfahrt, die von den kirchlichen Sozialpastoralen organisiert worden war, teil. Vertreter von sozialen Bewegungen, Landlosenorganisationen (MST), indigenen Gruppen und politischen Parteien reisten zum Teil in tagelangen Busreisen an, um sich am Stausee Sobradinho mit der Protestbewegung gegen die Umleitung des Rio São Francisco zu solidarisieren. Dom Luiz wandte sich auch direkt an die anwesenden sozialen Bewegungen: "Wir müssen uns die Hände geben, vereint werden wir siegen. Den größten und stärksten Gegnern muss man mit Fasten und Beten begegnen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004744.html
:: 08. Richterlicher Beschluss verfügt die vorläufige Einstellung des Projektes der Flussumleitung des Rio São Francisco
Am vierzehnten Fastentag von Dom Luiz kam es zu einer entscheidenden Wende im Tauziehen um das Flussumleitungsprojekt des Rio São Francisco. Richter Souza Prudente vom Oberverwaltungsgericht der Region (Nordosten) hat das Projekt der Umleitung des Rio São Fancisco durch einen Erlass suspendiert. Allerdings muss nun damit gerechnet werden, dass die Regierung gegen die vorliegende Entscheidung bei der übergeordneten Gerichtsinstanz Einspruch erheben wird. Also gilt es, den endgültigen Spruch des Obersten Gerichtshof Brasiliens abzuwarten. Dementsprechend vorsichtig ist die Reaktion von Dom Frei Luiz Cappio. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004745.html
:: 09. Lula versichert dem Präsidenten der brasilianischen Bischofskonferenz, auf keinen Fall die Flussumleitung zu stoppen
Treffen von Lula mit dem Präsidenten der brasilianischen Bischofskonferenz. Interview mit Dom Luiz. Unterstützende Worte eines Karmeliterpaters und Freundes von Dom Luiz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004747.html
:: 10. Trotz richterlicher Anordnung des Baustopps gehen die Bauarbeiten am São Francisco weiter
Trotz der richterlichen Suspendierung der Baugenehmigung für die Umleitung des São Francisco und und der Anordnung des Baustopps vom 10.12.07 werden die Bauarbeiten drei Tage danach unbeirrt fortgesetzt. In einem Interview nach dem Treffen mit dem Präsidenten und Generalsekretär der brasilianischen Bischofskonferenz am 12.12.07 betonte Lula, "ein Einlenken der Regierung würde andere Personen zu ähnlichen extremen Aktionen animieren, um ihre Anliegen durchzusetzen." Dom Luiz fastet nun seit siebzehn Tagen und bekräftigt, sein Fasten erst dann abzubrechen, wenn das Militär von den Baustellen der Kanalbauten abgezogen wird und das Projekt endgültig archiviert wird. Aktuelle Nachrichten und eine Erklärung der brasilianischen Bischofskonferenz, sich fastend und betend mit Dom Luiz Cappio zu verbinden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004749.html
:: 11. In AKW-Umgebung 60% erhöhte Krebsrate
Eine von der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, vor Jahren auf den Weg gebrachte offizielle Studie bestätigt nun, dass die Krebsrate und das Leukämierisiko von Kindern in der Nahumgebung deutscher Atomkraftwerke deutlich erhöht ist. Jetzt müssen nicht die aktuellen Studienergebnisse überprüft werden, wie von interessierter Seite gefordert wird, sondern die derzeit gültigen Strahlenschutz-Grenzwerte. Das Vorsorgeprinzip gebietet es zudem, die deutschen Atomkraftwerke umgehend stillzulegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004743.html
:: 12. So sicher wie das Amen in der Kirche
Was sollte Kyoto II qualitativ Neues leisten im Vergleich zu Kyoto I? Der Weltklima-Gipfel in Bali ist dazu eindeutige Aussagen schuldig geblieben. Bindende Reduktionsziele und der Emissionshandel werden nicht ausreichen, um bis 2050 den Ausstoß von Kohlendioxid um 50 Prozent zu senken. Diese Instrumente haben schon bei Kyoto I nicht gehalten, was sie versprachen. Kyoto II wird scheitern, wenn es keine revolutionär veränderte Praxis beim Handel mit Kohlendioxid-Emissionen gibt. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004752.html
:: 13. Der Mai ist nicht gekommen
Klimaschutzpaket: Weil man alles auf die Verbraucher wälzt, muss denen eingeredet werden, ihr Opfer qualifiziere sie zum weltweiten Vorreiter. Die Produzenten aber werden nicht nur geschont, sondern zum Umweltraubbau ermutigt. Bei der Vorstellung des Klimaschutzprogramms war von den Kohlekraftwerken, die eben jetzt gebaut werden, keine Rede. Gerade erst haben die Grünen auf ihrem Parteitag vorgerechnet, dass jährlich 17 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß von den neuen Meilern zu erwarten sind, bei einer Laufzeit von 40 Jahren. Die Partei will kampagnenförmig dagegen vorgehen. Hat man davon in der Presse gelesen? Mitnichten. Es passt nicht ins Bild von Deutschland, dem Öko-Vorreiter. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004748.html
:: 14. Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
Es war, als ob eine Atombombe auf Israel gefallen wäre. Die Erde bebte. Unsere politischen und militärischen Führungskräfte standen unter Schock. Die Schlagzeilen schrien vor Wut auf. Was ist geschehen? Etwas Katastrophales: der amerikanische Geheimdienst, der aus 16 verschiedenen Agenturen besteht, hat ein einstimmiges Urteil gefällt: schon 2003 beendeten die Iraner ihre Bemühungen, eine Atombombe zu bauen, und sie haben diese Bemühungen seitdem nicht wieder aufgenommen. Selbst wenn sie in Zukunft ihre Meinung ändern würden, dann bräuchten sie noch fünf Jahre, um ihr Ziel zu erreichen. Sollten wir darüber nicht überglücklich sein? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004741.html
:: 15. Für die Israel-Lobby war Dick Cheney ein Weichei
"Keine politikwissenschaftliche These hat seit dem Zweiten Weltkrieg so hohe Wellen geschlagen, mit Ausnahme von George Kennans Überlegungen zur Eindämmung der Sowjetunion 1947 und Samuel Huntingtons Diktum vom Zusammenprall der Kulturen 1991", schrieb der Politologe Christian Hacke über das Buch "Die Israel-Lobby" der renommierten US-Wissenschaftler John Mearsheimer und Stephen Walt. Die beiden Politologen zeigen, aus welchen Think Tanks sich diese Lobby in den USA rekrutiert. In Fallstudien - Irak, Libanon, Iran - wird nachgezeichnet, wie sie den Kurs der US-Außenpolitik beeinflussen konnte. Im Gespräch mit Jürgen Elsässer: John J. Mearsheimer, Direktor für Sicherheitspolitik an der University of Chicago, und Stephen M. Walt, Dekan der Kennedy School, über Neocons und andere Pressure-Groups im US-Machtzentrum. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004746.html
:: 16. Mit den Philistern sterben
Das berühmteste Wort, das jemals im Gazastreifen gesprochen wurde, waren die letzten Worte von Samson (Richter 16,30): "Ich will mit den Philistern sterben!" Nach der biblischen Geschichte "umfasste Samson die beiden Mittelsäulen, auf denen der Philistertempel ruhte, "stemmte sich gegen sie" und ließ das Gebäude zusammenbrechen. "Es fiel auf die Fürsten der Philister, auf alles Volk und ihn selbst". Es ist eine Geschichte des Leidens, der Zerstörung und des Todes. Sie könnte sich jetzt wiederholen - nur mit umgekehrten Vorzeichen: der Tempel könnte von den Palästinensern selbst eingerissen werden, und unter den Toten könnten die Fürsten Israels sein. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004753.html
:: 17. Die Leichtigkeit des Seins zwischen Gas-Deal und Gazprom
Öffentliche Güter und Dienste werden seit Jahrzehnten in aller Welt privatisiert. Ob die sichere Versorgung mit Wasser und Energie, die Qualität von Gesundheits- und Bildungseinrichtungen darunter leiden, erscheint dabei weniger wichtig als die Schaffung von Anlagemöglichkeiten für liquides Kapital, das auf die Renditen scharf ist. Es findet also eine Verschiebung aus der öffentlichen Sphäre des Politischen in die private Sphäre des Kommerzes statt. Es ist eine Überlebensfrage für die Demokratie: Die weitere Privatisierung des Politischen aufhalten - notfalls durch den politischen Streik. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004734.html
:: 18. Zu wenig, um leben zu können
Es ist vielfach ein Aufschwung in die Erbärmlichkeit. Das zweifelhafte Glück der "Beschäftigung" hat viele bislang Arbeitslose mittels forderndem Nachdruck der Arbeitsagentur in Geringverdiener verschiedener Kategorien verwandelt. Was noch vor wenigen Jahren als "atypisches Arbeitsverhältnis" galt, ist inzwischen für fast die Hälfte aller Lohnarbeiter Normalität: Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, Leiharbeit, befristete Verträge unter Tarif, Scheinselbstständigkeit auf Honorarbasis. Das Gros dieser geschätzten Mitarbeiter zweiter Klasse verdient zwischen weniger als neun und weniger als 4,50 Euro pro Stunde. Zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben. Von Robert Kurz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004736.html
:: 19. Biowaffen-Verbot: Licht am Ende des Tunnels?
Im Konferenzsaal XVIII des Genfer Palastes der Nationen treffen sich ab heute (10.12.2007) die 159 Mitgliedstaaten der Konvention über das Verbot Biologischer Waffen. Zur Konferenzvorbereitung hatten bereits im Sommer Experten ein ganzes Paket von Ideen und Vorschlägen entwickelt. Viele Anregungen fordern eine Stärkung der nationalen Kontrollinstitutionen zu Massenerkrankungen und Seuchen. Andere Initiativen zielen darauf ab, bei der Epidemienüberwachung und Katastrophenhilfe auch international und regional stärker zusammenzuarbeiten. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004742.html
:: 20. Die Bundesregierung auch im Advent auf Ausgrenzungskurs
Obwohl die Sozialleistungen für Asylsuchende und andere Flüchtlinge nach dem Asylbewerberleistungsgesetz seit Inkrafttreten des Gesetzes im November 1993 nicht erhöht wurden und inzwischen um 35 % unter dem Niveau der Sozialhilfe liegen, will die Bundesregierung die Beträge auch künftig nicht erhöhen. Die Regierung bekennt sich damit zur Fortsetzung einer Politik, mit der die Betroffenen um ihr Existenzminimum geprellt werden. Betroffen von der dreisten Entrechtung sind auch fast 50.000 Kinder, die in die Minderversorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz einbezogen sind. Sie erfahren eine massive Diskriminierung, die ihr Leben prägt. Von Bernd Mesovic. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004750.html
========================
II. Hinweise
:: Monitoring-Dossier III (Israel-Palaestina-Konflikt) erschienen
In der Reihe des "Monitoring-Projekts Zivile Konfliktbearbeitung" ist jetzt - zunächst in deutscher Sprache - das Dossier III "Der Israel-Palästina-Konflikt" erschienen. Es enthält ausführliche Vorschläge für konstruktive Konfliktlösungen, Anforderungen an die Akteure im Konflikt und entwickelt Handlungsoptionen für Friedensbewegung und NGOs. Die Broschüre greift die Ergebnisse der jüngsten Nahost-Konferenz in Annapolis/USA skeptisch auf und argumentiert mit Sicht auf die Bedürfnisse und Friedenssehnsüchte der Menschen in der Region. In die Analyse einbezogen werden die handlungsleitenden Interessen der konfliktbeteiligten Staaten der Region wie Europas und der USA. Das Dossier enthält außerdem einen historischen Abriss des Konflikts und viele Hinweise zu an Friedenslösungen arbeitenden Gruppen vor Ort und hierzulande. Der Gesamtumfang ist 40 Seiten in DIN A5. Autoren sind: Andreas Buro (friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie) und Clemens Ron
nefeldt (Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund - dt. Zweig). Das Dossier wird ein wichtiges argumentatives Hilfsmittel für friedenspolitisch interessierte Menschen sein und eignet sich hervorragend zur Verbreitung bei Veranstaltungen, Infotischen und zum Versand an interessierte Menschen. Das Einzelexemplar kostet 1,20 EUR, ab 5 Ex. 1,00 EUR, mit Mengenrabatt ab 50 Ex. 0,70 EUR. Das Dossier kann über eine Mail an info@koop-frieden.de bestellt werden bzw. online über >>
http://www.friedenskooperative.de/cgi-bin/bestell.pl?matnr31artnr=d3&bestaetigung=Produktinfo31#rubrik2
:: Die Rute für Auto-Kommissar Verheugen!
Obwohl die klimaschonende Technik längst da ist, bauen deutsche Auto-Konzerne weiter ihre Spritschlucker. Jetzt will die EU-Kommission die Konzerne mit CO2-Grenzwerten für Neuwagen zum Klimaschutz zwingen. Doch einer legt sich quer: Industrie-Kommissar Günter Verheugen. Schon seit Jahren verhätschelt er die deutsche Autoindustrie. Am 19. Dezember entscheidet die Kommission. Bis dahin soll Verheugen mit der Rute gedroht werden: "Springen Sie nicht wieder für die Auto-Lobby in die Bresche! Machen Sie sich stark für den Klimaschutz!" Täglich bekommt er eine Rute mit tausenden Unterschriften von Campact-Aktiven per Post nach Brüssel geschickt. Der Appell zum Unterzeichnen findet sich unter >>
http://www.campact.de/sprit/sn2/signer
:: Das ZUGABe-Netzwerk lädt ein zum Vernetzungstreffen Gewaltfreier Aktionsgruppen, Kampagnen und AktivistInnen
Alle Menschen, die sich der Idee des Zivilen Ungehorsams verbunden fühlen und als Teil ihrer Arbeit direkte Aktionen durchführen, sollen zu einem Treffen eingeladen werden, um den Austausch unter den verschiedenen Aktiven zu stärken und uns alle zukünftig noch handlungsfähiger zu machen. Hintergrund ist die Erfahrung, dass bereits informell Überschneidungen vorhanden sind zwischen den Aufgaben, Ideen und Themen und auch den Strukturen und Menschen der verschiedenen Gruppen. Diesen soll Substanz verliehen werden, indem mit ZUGABe (=Ziviler Ungehorsam, Gewaltfreie Aktion, Bewegung) ein Netzwerk aus Kampagnen, Gruppen, Arbeitsbereichen und einzelnen AktivistInnen gebildet wird. Ein solches Netzwerk bündelt die vorhandenen Kompetenzen an Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen und stärkt die sozialen Bewegungen insgesamt. Und diese Stärke wird gebraucht. Für 2008 sind eine Menge große Aktionen Zivilen Ungehorsams geplant: Nato-Aktion in Brüssel im März, Krümmel-Blockade im Frühjahr,
Feldbefreiung, Büchel-Aktion, Bombodrom-Aktion und KlimaAktionsCamp im Sommer, Castor-Blockade im Herbst, irgendwann evtl eine Bauplatzbesetzung bei einem Kohlekraftwerk und noch diverse andere. Um einschätzen und planen zu können ist es wichtig, die Interessen der Einzelnen zu kennen: Deswegen sollen bereits bei der Terminfindung so viele wie möglich einbezogen werden. Dafür wurde eine doodle-Umfrage eingerichtet >>
http://www.doodle.de/fr3kbmwm37zugedq
:: Aktionscamp am Atomwaffenlager Büchel, 23.8.-1.9.2008
Im Rahmen der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" mit dem Ziel eines atomwaffenfreien Deutschland bis spätestens 2010 findet vom 23. August - 1. September 2008 ein Aktionscamp am Atomwaffenlager Büchel statt. Höhepunkt wird die 7. Umrundung des Atomwaffenlagers am 30. August sein. Im Anschluss daran sind Aktionen des Zivilen Ungehorsams vorgesehen. In der Woche zuvor werden Umrundungen einzelner Gruppen und Intiativen angestrebt, so z.B. von Pax Christi und den Ordensleuten für den Frieden am 28. August. Die Zeit für ein Ende der Atomwaffen in Deutschland ist reif! Darum sollte die gesamte deutsche Friedensbewegung und ihre internationalen Partner auf diese Aktionstage mobilisieren. Kontakt: Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei", Koordination, Roland Blach, Tel. 0711-2155112, ba-wue@dfg-vk.de, http://www.atomwaffenfrei.de
========================
III. Veranstaltungstermine
:: 21.12.2007 - 19:30 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: Friedensgala 2007, Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter
Mit der Brenz-Band Ludwigsburg und dem "Jazzprofessor" Bernd Konrad als Gast, Claus Tscherning - Das Lied vom Deserteur, dem Figurentheater Stuttgart, Ludwig Baumann und dem Träger des Stuttgarter Friedenspreises 2007, Agustin Aguayo (USA/Mexiko). Laudatio: Andreas Zumach. Moderation: Petra Bewer. Ein Video zum Thema: Jochen Faber. Der Vorverkauf hat begonnen. Mehr >>
http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,3,6626
:: 07.01.2008 - 20.00 Uhr im Pauke-Life-Kultur-Bistro in Bonn: "Checkpoint Watch". Zeugnisse israelischer Frauen aus dem besetzten Palästina
Lesung und Diskussion von Yehudit Kirstein Keshet, Nautilus Verlag. Wer sie gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass aus der Feder dieser fragil wirkenden Frau eine so unter die Haut gehende Anklage gegen das entwürdigende israelische Besatzungsregime in Palästina stammt. Die 1943 in England geborene Tochter aus Berlin geflüchteter Juden trägt in ihrem 250 Seiten starken Buch "Checkpoint Watch" nicht nur erschütternde Tagebuchaufzeichnungen über die an den Kontrollposten der israelischen Armee beobachteten Demütigungen zusammen. Zugleich hält sie der israelischen Gesellschaft und dem mitwissenden Ausland einen Spiegel vor, der jeden vor Scham erstarren lassen müsste. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der Israel auch noch nach Beginn eines unter der Ägide des amtierenden amerikanischen Präsidenten inszenierten "neuen Friedensdialogs" Palästinenser auf Palästinenser hetzt und beim Morden selbst mit Hand anlegt, ist kaum zu überbieten. VA: Bonner Friedensbündnis, Internet >>
http://www.frieden-bonn.de
:: 19./20.01.2008 in Aachen: AFGHANISTAN - kein Ausweg aus der militärischen Sackgasse? Frieden und Sicherheit für Afghanistan - Handlungsoptionen der Friedensbewegung
5. Strategiekonfrenz der Kooperation für den Frieden. In Afghanistan herrscht Krieg und Deutschland ist über die Beteiligung der Bundeswehr mit dabei. Die Sicherheit der Afghanen und Afghaninnen hat sich im Lauf der Intervention durch den von den USA geführten martialischen OEF-Einsatz und die UN-mandatierte ISAF-Mission weiter verschlechtert. Immer mehr Zivilisten kommen bei Bombardements, Militäreinsätzen und Selbstmordanschlägen ums Leben. Mit dem Konzept der "zivil-militärischen Zusammenarbeit" werden die Nicht-Regierungsorganisationen tendenziell zum Bestandteil militärischer Operationsführung. Von demokratischen Verhältnissen ist Afghanistan weit entfernt. Viele sprechen bereits von einer Irakisierung Afghanistans. Die deutsche Friedensbewegung und die Friedensbewegungen aus vielen Ländern suchen Auswege aus der katastrophalen Situation. Ihr Ziel ist Frieden und Sicherheit für Afghanistan und die Beendigung der Militärintervention. Wie könnte ein tragfähiges Konzept für
eine friedliche eigenständige Entwicklung und einen Wiederaufbau in Afghanistan aussehen? Auf der Konferenz werden wir mit Fachleuten analysieren und politische Umstiegsszenarien zur Beendigung des Krieges und für einen zivilen Neuanfang diskutieren. Ziel der 5. Strategiekonferenz ist, darüber Vorstellungen und Strategien zu entwickeln, gemeinsame Handlungsoptionen stehen am Samstagnachmittag auf dem Programm. Neu ist eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Fachleuten als Start in die Konferenz am Freitagabend. Die Kooperation für den Frieden freut sich auf einen lebhaften und ideenreichen Austausch! Kontakt und Anmeldung (bitte bis 11.1.08): Kooperation für den Frieden c/o Büro Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel. 0228-692904, friekoop@bonn.comlink.org, http://www.koop-frieden.de
:: 28.01.-30.01.2008 - Jugendherberge Bremen: 28. Friedenskonsultation christlicher Friedensdienste und kirchlicher Friedensausschüsse: Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit
Das Thema "Sicherheit" steht ganz oben auf der öffentlichen Tagesordnung. Die "innere Sicherheit" soll im Kampf gegen den Terror durch den weiteren Abbau demokratischer Freiheitsrechte gestärkt werden. Für mehr "äußere Sicherheit" soll bald ein "Raketenabwehrschild" in Osteuropa sorgen. Und die Verteidigung "unserer Sicherheitsinteressen" beginnt für politisch Verantwortliche längst "am Hindukusch". Wer von uns wollte nicht "in Sicherheit" leben? Sicherheit ist ein hohes Gut: Menschliches Leben blüht auf in Räumen, die Ruhe und Sicherheit gewähren. Menschen in Unsicherheit müssen sich jeden Tag um ihr Leben ängstigen. Ein Leben in Ruhe und Sicherheit ist daher auch eine zentrale biblische Hoffnungsvision. Aber ist Sicherheit einfach herstellbar? Die Möglichkeiten militärischer und polizeilicher Macht erweisen sich immer wieder als begrenzt. Und wenn Sicherheit wie ein Gott angebetet und ihr alles untergeordnet wird, erstarrt menschliches Zusammenleben in Angst und Unfreiheit.
Wo ist dann die Grenze zwischen beschützenden und erstarrenden Sicherheitsvorstellungen? Sind wir bereit, um der Freiheit willen auf Sicherheit(en) zu verzichten? Was sind die theologischen und politischen Grundlagen und Perspektiven einer gelingenden Sicherheit? Und in welchem Verhältnis sind Frieden und Sicherheit zu sehen, wenn Dietrich Bonhoeffer schon 1934 zuspitzte: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muss gewagt werden, ist das eine große Wagnis, und lässt sich nie und nimmer sichern. Friede ist das Gegenteil von Sicherung"? VA: Bremische Evangelische Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Iserlohn. Mehr >>
http://vera.evlka.de/meinesuche_detail.php3?id=145106&meineSucheID=391
:: 07.-09.02.2008 in der Evang. Akademie Bad Boll: Flüchtlinge und Spätaussiedler. Anfragen an die Politik und Anregungen für die Praxis
Wie kommen Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler im Nationalen Integrationsplan und im Integrationsplan von Baden-Württemberg vor? Wie geschieht Integration vor Ort? Es werden Beispiele vorgestellt, u. a. wird über die Lebenslage von Roma-Flüchtlingen und den gesellschaftlichen Umgang mit ihnen informiert. Zudem wird die Methode der Streitschlichtung vorgestellt. VA und Kooperationspartner: Evang. Akademie Bad Boll, Diakonisches Werk Württemberg, Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/
:: 08.-10.02.2008 in München: "Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"
Internationale Münchner Friedenskonferenz. Der Trägerkreis der Friedenskonferenz bittet um Ihre/ Eure Unterstützung der Konferenz, politisch und finanziell. Infos und Online-Unterstützung unter >>
http://www.friedenskonferenz.info
:: 11.02.2008 - 19.30 Uhr Evang. Dekanatszentrum Karlsruhe: "Das Erbe Gandhis : Kolonialismus und Antikolonialismus am Beispiel der indischen Unabhängigkeitsbewegung"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 60. Todestag von Mahatma Gandhi. Referent : Lou Marin, Marseille (Frankreich). VA: Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Forum für gesellschaftlichen Frieden, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion
:: 14.02.2008 - 19.30 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Der Reichstagsbrand - Vorwand für den Terror"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 75. Jahrestag der Errichtung der Nazi-Diktatur. Referent : Dr. Alexander Bahar, Historiker. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Gegen Vergessen Für Demokratie e.V.
-----------
Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de
Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Konto-Nummer 802 333 4800, GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67 (Internationalae Bankverbindung: IBAN: DE36430609678023334800, BIC: GENODEM1GLS). Spendenbestätigung wird ab 25 automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung - ErstspenderInnen bitte unbedingt Anschrift angeben!. Danke!!!
Wir sind sehr daran interessiert, dass unsere Newsletter weiterverbreitet werden. Allerdings bitte daran denken: vor einer Weiterleitung möglichst den nachfolgenden Link zum Abmelden löschen, sonst kann es zu unliebsamen Komplikationen kommen!
Wenn sie zukünftig keinen Newsletter von uns erhalten möchten, dann klicken sie bitte auf den folgenden Link: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/u/newsletter/
Mailing List Powered by Dada Mail
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/what_is_dada_mail/
|
<< Previous: Lebenshaus-Newsletter vom 06.12.2007 |
| Archive Index | |
Next: Lebenshaus-Newsletter vom 27.12.2007 >> |
Der Newsletter des Vereins Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.
Subscribe to Lebenshaus-Newsletter:
Powered by Dada Mail 2.10.13
Copyright © 1999-2007, Simoni Creative.