Date: December 6th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Bitte unterstützen!
Unterschriftenaktion: Solidarität mit
Bischof Dom Luiz Cappio bei Hungerstreik >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004722.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
ein Schwerpunkt unserer Texte, auf die wir mit dem heutigen Newsletter hinweisen, ist der am 27. November begonnene Hungerstreik des brasilianischen Bischofs Luiz Flávio Cappio. Der Bischof ist entschlossen, notfalls bis zum Tod zu hungern, um ein Flussprojekt der Regierung im Nordosten von Brasilien zu stoppen. Das Projekt dient in erster Linie der Großindustrie und schadet der ländlichen Bevölkerung schwer.
Die vorbildliche gewaltfreie Aktion von Bischof Luiz Flávio Cappio verdient jede Unterstützung. Wir bitten um das Mitmachen bei einer Unterschriftenaktion, in welcher die Solidarität für Dom Luiz Cappio und gegen das Flussumleitungsprojekt des São Francisco ausgedrückt werden kann. Außerdem wäre es hilfreich, andere auf diese Aktion hinzuweisen. Danke!
Lasst uns Datteln pflanzen,
auch wenn jene,
die sie pflanzen,
sie nie essen werden.
Wir müssen leben
aus der Liebe zu dem,
was wir nie sehen werden.
Dies ist die geheime Disziplin.
Sie bedeutet abzulehnen,
dass die schöpferische Kraft
geschwächt wird,
indem sie beschränkt wird
auf das augenblickliche Erleben.
Und sie bedeutet
eine sture Verpflichtung
gegenüber der Zukunft
unserer eigenen Enkel.
Eine in dieser Weise
geschulte Liebe ist es,
die Propheten, Revolutionären
und Heiligen die Kraft gegeben hat,
zu sterben für die Zukunft,
die sie vor sich sahen.
(Ruben Alves, aus:
Frieden stiften - jeden Tag)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Bischof fordert mit erneutem Hungerstreik den Stopp des Projekts Umleitung des Rio São Francisco
:: 02. Die Unterstützung des Bischofs im Hungerstreik wächst
:: 03. Unterschriftenaktion: Solidarität mit Bischof Dom Luiz Cappio bei Hungerstreik
:: 04. Sechster Fastentag von Bischof Dom Luiz Cappio - Solidaritätsfasten begonnen
:: 05. Die erfolgreichste Bürgerinitiative der Welt
:: 06. Keine Ruhe nach dem Sturm
:: 07. Lizenz zum Morden
:: 08. "Der Tumult und das Schreien verebbt..."
:: 09. Noch scheint ja die Sonne
:: 10. Insel der Klima-Götter?
:: 11. Macht des Fossils
:: 12. Kinderkrebs um Atomkraftwerke
:: 13. Abrüstungsverträge, ein Auslaufmodell?
:: 14. Die Abrüstungsarchitektur bricht zusammen!
:: 15. Der dritte Weltkrieg - abgesagt
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Bischof fordert mit erneutem Hungerstreik den Stopp des Projekts Umleitung des Rio São Francisco
Der Bischof der brasilianischen Diözese Barra (Bahia), Dom Luiz Flávio Cappio, hat in einem offenen Brief an den Präsidenten Lula bekannt gegeben, dass er seinen Hungerstreik als Zeichen des Protestes gegen die Zerstörung des Rio São Francisco und das Flussumleitungsprojekt wieder aufnimmt. Er werde sein Fasten und Beten erst mit dem Rückzug des Militärs von der Baustelle der Flussumleitung am Nord- und am Ostkanal und mit der endgültigen Archivierung des Projektes der Umleitung des Rio São Francisco beenden. Es bestehe keine andere Alternative. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004718.html
:: 02. Die Unterstützung des Bischofs im Hungerstreik wächst
Die Unterstützung des Bischofs Dom Luiz Cappio, der in Sobradinho, Bahia, für den Rio São Francisco fastet, nimmt zu. Am Nachmittag des 28.11.2007 hat ihn der Bischof der Diözese Juazeiro, Dom José Geraldo besucht und sich solidarisch gezeigt. Weitere vier Geistliche befinden sich in der Franziskus-Kapelle und fasten ebenfalls, in Solidarität mit dem Bischof. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004721.html
:: 03. Unterschriftenaktion: Solidarität mit Bischof Dom Luiz Cappio bei Hungerstreik
Der Bischof der brasilianischen Diözese Barra (Bahia), Dom Luiz Flávio Cappio, hat in einem offenen Brief an den Präsidenten Lula bekannt gegeben, dass er seinen Hungerstreik als Zeichen des Protestes gegen die Zerstörung des Rio São Francisco und das Flussumleitungsprojekt wieder aufnimmt. Es gibt eine Unterschriftenaktion, in welcher die Solidarität für Dom Luiz Cappio und gegen das Flussumleitungsprojekt des São Francisco ausgedrückt werden kann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004722.html
:: 04. Sechster Fastentag von Bischof Dom Luiz Cappio - Solidaritätsfasten begonnen
"Das Volk verdient mehr Respekt. Diejenigen, welche die Produktion der brasilianischen Grundnahrungsmittel garantieren, verdienen mehr Wertschätzung", sagte Dom Luiz heute Vormittag beim Besuch von fast 200 Fischern. Am sechsten Tag seines Fastens, versichert Dom Luiz, dass es ihm gut geht. Er empfängt geduldig die vielen Menschen, die zu ihm pilgern. Inzwischen wurde eine Fastenbewegung in Solidarität mit dem Hungerstreik von Dom Cappio begonnen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004728.html
:: 05. Die erfolgreichste Bürgerinitiative der Welt
Heute vor zehn Jahren, am 3.12.1997, feierte die Internationale Kampagne gegen Landminen ihren bisher größten Erfolg: Die Konvention zum Verbot von Anti-Personenminen wurde nach gut einem Jahr Verhandlungen in Kanadas Hauptstadt unterzeichnet und trat am 1. März 1999 in Kraft. Für ihr Engagement erhielten die Sprecherin Jody Williams und die gegenwärtig 1400 Organisationen in über 90 Ländern vereinende "International Campaign to Ban Landmines" (ICBL) den Friedensnobelpreis. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004727.html
:: 06. Keine Ruhe nach dem Sturm
Mexiko: Über ein Jahr ist es her, dass die malerischen Kopfsteingassen im südlichen Oaxaca zum ersten Mal mit Tränengas zugeweht wurden. Der Ausnahmezustand, die Bilder von Polizisten, die aus der Luft Gasgranaten in die Menge schießen, haben sich so tief eingegraben wie die Berichte von Massenverhaftungen, Folter und Misshandlungen. 18 offiziell registrierte Tote nennt amnesty international in einem Oaxaca-Bericht von Ende Juli, inoffiziell sollen es 27 sein. Oaxaca im Jahr zwei der Revolte. Von Anne Huffschmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004717.html
:: 07. Lizenz zum Morden
Killermaschinen: In seinem Bericht "Ich bin ein Deserteur" beschreibt der GI Joshua Key die Brutalisierung der US-Soldaten im Irak. Von Jürgen Rose. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004729.html
:: 08. "Der Tumult und das Schreien verebbt..."
Die Abschlussverlautbarung von Annapolis verkündete, dass die USA die Verhandlungen beaufsichtigen, dass sie als Schiedsrichter die Implementierung der Vereinbarungen beäugen und allgemein als Richter während des Gesamtprozesses fungieren werden. Alles hängt also von den Staaten ab. Wenn sie es wollen - wird viel geschehen. Wenn sie es nicht wollen, wird sich gar nichts tun. Das lässt nichts Gutes ahnen. Es gibt keine Anzeichen, dass George Buch sich hier wirklich engagiert, um etwas zu erreichen - abgesehen von netten Fotos. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004726.html
:: 09. Noch scheint ja die Sonne
Für amerikanische Klimaschützer kann das kommende Jahr, das letzte der Ära des gescheiterten Ölunternehmers Bush, gar nicht schnell genug zu Ende gehen. Außer der offiziellen US-Delegation reist denn auch eine demokratisch-republikanisch gemischte Senatoren-Gruppe nach Bali, um zu signalisieren, dass die Zeit des "Quertreibens" bei der Klimapolitik bald vorbei sein werde. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004720.html
:: 10. Insel der Klima-Götter?
Im indonesischen Bali beginnt am 3. Dezember ein Welt-Klimagipfel der Imperative - die Delegationen aus mehr als 180 Ländern müssen sich auf Bausteine eines neuen Klimaschutzabkommens verständigen, sie müssen den Kyoto-Prozess fortführen, und sie müssen verhindern, dass wie beim Kyoto-Protokoll von 1997 große Industrienationen wie die USA mit einem gewaltigen Ausstoß an Treibhausgasen ausscheren. "Wenn das nicht erreicht wird, ist Bali ein Fehlschlag", gibt sich Ivo de Boer, der Chef des UN-Klimasekretariats überzeugt. Von Udo E. Simonis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004724.html
:: 11. Macht des Fossils
Ohne die fossilen Brennstoffe müssen wir frieren und es fährt kein Auto. Die Lichter gehen aus, wenn der Strom abgeschaltet wird. Wohlstand und Wohlbefinden hängen davon ab, dass die Energieversorgung reibungslos funktioniert, lesen wir in Verlautbarungen der großen Stromversorger E.on, RWE, EnBW und Vattenfall. Sie haben eine starke Stellung, die ihnen Milliardengewinne beschert, sozusagen als Lohn für die Annehmlichkeiten, die sie als fossile Energieversorger den Konsumenten bringen. Mit ihrer Vormachtstellung pfeifen die Energiemonopole auf den Klimaschutz. Von Elmar Altvater. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004725.html
:: 12. Kinderkrebs um Atomkraftwerke
Bei einer kleinen Fachtagung in Ulm gedachten Mitglieder der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW und der Ulmer Ärzteinitiative, Regionalgruppe der IPPNW der Tatsache, dass ihr Engagement, erhöhte Kinderkrebsraten in der Umgebung von Atomkraftwerken ursächlich aufzuklären, jetzt schon 10 Jahre anhält. "Wir hoffen, dass bald die Früchte unseres Engagements sichtbar werden!" - so Reinhold Thiel, Sprecher der Ulmer Ärzteinitiative. Die Ärzteorgansiation thematisiert das Problem "Kinderkrebs um Atomkraftwerke" schon seit 1997, nachdem sie viele Hinweise auf Einzelschicksale von Krebserkrankungen und Missbildungen bei Kindern aus der Region des Atomkraftwerkes Gundremmingen erhalten hatte. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004732.html
:: 13. Abrüstungsverträge, ein Auslaufmodell?
Der 8. Dezember 1987 ist ein historisches Datum. An diesem Tag unterzeichneten Michail Gorbatschow, damals Generalsekretär der sowjetischen KPdSU, und Ronald Reagan, der Präsident der USA, den INF-Vertrag. Es war der erste Vertrag, der die Supermächte des Kalten Krieges zu einem echten Abrüstungsschritt verpflichtete. Beide verzichteten auf alle landgestützten Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper mit Reichweiten von 500 bis 5.500 Kilometern. Mit dem INF-Abkommen begann eine Phase, in der Rüstungskontrolle und Abrüstung wesentliche Mittel zur Ausgestaltung internationaler Beziehungen wurden. Heute stehen die Chancen für die Rüstungskontrolle schlecht. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004730.html
:: 14. Die Abrüstungsarchitektur bricht zusammen!
Das Bauwerk internationale Abrüstung stürzt ein. In mühsamer Verhandlungstätigkeit waren in den vergangenen Jahrzehnten Abrüstungsverträge ausgehandelt und Baustein für Baustein zu einem komplexen Gebäude völkerrechtlicher Beschränkungen und Verbote für Waffen und Rüstungen zusammengefügt worden. Doch offenbar war es auf Sand gebaut. Wichtige Säulen sind bereits weggebrochen und die Abrüstung liegt zum großen Teil in Trümmern. Den Einsturz haben nicht höhere Mächte verursacht, sondern Politiker durch verantwortungslose und kurzsichtige Entscheidungen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004723.html
:: 15. Der dritte Weltkrieg - abgesagt
Mit zwei Sätzen haben die vereinigten Spionagedienste der USA die Washingtoner Iran-Politik ausgehebelt. Erstens: 2003, also seit vier Jahren, hat das Teheraner Regime die Entwicklung von Kernwaffen gestoppt. Zweitens: Die iranische Führung entscheidet auf Grund von Kosten-Nutzen-Analysen. Der Bericht hat seit mindestens einem Jahr in irgendwelchen geheimen Schubladen in Washington herumgelegen. Den Diensten war die ganze Zeit klar, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm längst auf Eis gelegt hat. Soll man sich im Ernst vorstellen, dass die regierenden Herren George W. Bush und Richard Cheney keinen blassen Dunst davon hatten? Wussten sie Bescheid, dann war Bushs Oktober-Gerede von der Gefahr eines dritten Weltkriegs mindestens leichtfertig. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004731.html
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II. Hinweise
"Licht an - aber richtig!"
Die BILD-Zeitung ist angetreten, das Klima zu retten. Und wer hätte gedacht, dass es so einfach ist: Für 5 Minuten soll in der Bundesrepublik am Abend des 8. Dezember das Licht ausgehen, als "eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft". Mehr zu dieser Aktion "Licht aus", die in Kooperation von BILD mit dem WWF, Greenpeace, BUND, google und Pro Sieben stattfindet unter: http://www.lichtaus.info. Toll, wer alles mitmacht: BMW, Mercedes-Benz und Porsche beispielsweise, das sind die mit den besonders klimaschonenden Autos, oder Evonik, die Ex-Steag, die gerade in Duisburg, Lünen und Herne drei neue Steinkohlekraftwerke bauen will. Alle machen sie 5 Minuten das Licht aus. Am 8.12. ist internationaler Klimaaktionstag. Die Umweltbewegung ruft weltweit zu Protesten auf, um Regierungen und Wirtschaftsunternehmen zum Umdenken zu bringen, aber auch, um den Menschen auf der Erde klarzumachen, dass es politischen Druck und eigenes konsequentes Handel
n braucht, damit sich wirklich was bewegt. Die Aktion "Licht an - aber richtig!" - eine Kooperation von taz, jetzt.de, Naturschutzbund NABU, attac, campact, Robin Wood, Grüne Liga und der Autoren des Buches "Wir Klimaretter" - will Menschen motivieren, deutlich mehr zu tun, als 5 Minuten Licht aus fürs Weltklima. Sie will den Protest stärken, die persönliche Energiewende im Haushalt und den Abschied von den vier großen Stromkonzernen. Deshalb gibt es jetzt eine der BILD-Aktion nur auf den ersten Blick ähnliche Webseite. Sie heißt http://www.licht-an.info
:: Appell von www.war-is-illegal.org - Eine neue Webseite sucht Unterzeichner
"Krieg ist illegal" ist eine kurze Erklärung die in mehreren Sprachen veröffentlicht wird. Gefordert wird darin 1) ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bush und US-Vizepräsident Cheney vor den US Wahlen im November 2008; 2) eine Internationale Untersuchung der Terroranschläge des 11. September 2001; 3) der Truppenabzug aus Afghanistan und Irak und kein Krieg gegen den Iran; 4) eine Konversion der Rüstungsindustrie für zivile Zwecke und die Entwicklung von Technologien ökologischer und nachhaltiger Energieerzeugung. Mehr zu der sowie die Möglichkeit zum Unterschreiben unter >>
http://www.war-is-illegal.org
:: "Damit sich was bewegt - Wie soziale Bewegungen und Protest Gesellschaft verändern"
Soziale Bewegungen sind zu einem festen Bestandteil der politischen Kultur in Deutschland geworden. In Reportagen, Interviews und Analysen wird am Beispiel einiger Organisationen - darunter Urgewald, FoeBud und LobbyControl - und BewegungsarbeiterInnen beschrieben, "wie soziale Bewegungen arbeiten und wirken". So erläutert z.B. Dieter Rucht "soziale Bewegungen als demokratische Produktivkraft". StifterInnen geben Aufschluss über ihre Motive, Proteste zu finanzieren. Eine Einführung in progressive Philanthropie und eine Kurzvorstellung der Bewegungsstiftung runden den Band ab. Felix Kolb/Bewegungsstiftung (Hrsg.): Damit sich was bewegt - Wie soziale Bewegungen und Protest Gesellschaft verändern, VSA Verlag, 128 Seiten, 9,80. Buch portofrei bestellen >>
https://www.bewegungsstiftung.de/damitsichwasbewegt.html
:: Europäischer Jugend-Wettbewerb von Pax Christi: "Werde aktiv für den Frieden - verbinde dich mit der Natur!"
Die Pax Christi-Sektionen in Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien, Deutschland und Portugal laden zum 4. Mal ein zu einem Europa-Wettbewerb. Für 2008 heißt die Aufgabe für 15-18jähige Gymnasiasten und RealschülerInnen, in einem vierköpfigen "Friedensteam" bis zum 10. März 2008 einen 3-minütigen Beitrag als Powerpoint oder Digitales Video (per CD) einzureichen zum Thema "Frieden und Natur". Die GewinnerInnen reisen nach Florenz und zur "Casa per la Pace" von Pax Christi Italien. Mehr unter >>
http://www.paxchristi.de/
:: DVD: Friedensarbeit vor 1933
Ein eindrucksvolles Filmdokument liegt jetzt als DVD vor: Das Gespräch mit Ludwig Wolf (1903 - 1993) über die Arbeit der Deutschen Friedensgesellschaft in der Weimarer Republik, das anlässlich der 100-Jahr-Feier der DFG-VK Baden-Württemberg 1992 stattfand. Ludwig Wolf war in jener Zeit Vorsitzender des DFG-Landesverbandes Baden und der Gruppe Ettlingen. Der Film wurde kürzlich im Rahmen der Karlsruher Reihe "Zeitzeugen der Friedensbewegung im Gespräch" bei einer öffentlichen Veranstaltung gezeigt, die von der DFG-VK und anderen Friedensgruppen durchgeführt wurde. Er hinterließ bei den Besucher/innen aufgrund der sehr lebendigen und eindringlichen Erzählweise Ludwig Wolfs einen nachhaltigen Eindruck. Die 100-minütige DVD (Preis: 10 ) kann bestellt werden beim: PAZIFIX-Materialvertrieb der DFG-VK, Alberichstr.9, 76185 Karlsruhe
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III. Veranstaltungstermine
:: 07.12.2007 - 19.00 Uhr im Prediger in Schwäbisch Gmünd: Atomwaffeneinsatz trotz INF-Vertrag?
Vortrag von Andreas Zumach. Die Präsidenten Reagan und Gorbatschov besiegelten im Dezember vor 20 Jahren mit dem INF-Vertrag die Verschrottung der atomaren Mittelstreckenraketen. Die Pershing II wurden aus Mutlangen abgezogen und der Ostalbkreis ist seitdem atomwaffenfrei. Noch immer lagern Atomwaffen in Deutschland und weltweit steigt die Atomkriegsgefahr. Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde Dr. El Baradei warnt und fordert immer wieder weitere Abrüstungsschritte. Andreas Zumach analysiert die Geschichte und die aktuelle Bedeutung. VA: Friedenswerkstatt Mutlangen. Infos >>
http://www.pressehuette.de/
:: 08.12.2007 - 9.30 Uhr Gemeindehalle Mutlangen: "unsere Zukunft atomwaffenfrei"
Gemeinsam mit den "Mayors for Peace", den Bürgermeistern für den Frieden, werden in einer Zukunftswerkstatt Schritte entwickelt, dass die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden - als Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt. Die Friedenswerkstatt Mutlangen e.V sowie Landrat Klaus Pavel, der Gmünder Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und der Mutlanger Bürgermeister Peter Seyfried laden Bürger, Friedensbewegte und Politiker zum Dialog ein. Infos >>
http://www.pressehuette.de/
:: 21.12.2007 - 19:30 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: Friedensgala 2007, Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter
Mit der Brenz-Band Ludwigsburg und dem "Jazzprofessor" Bernd Konrad als Gast, Claus Tscherning - Das Lied vom Deserteur, dem Figurentheater Stuttgart, Ludwig Baumann und dem Träger des Stuttgarter Friedenspreises 2007, Agustin Aguayo (USA/Mexiko). Laudatio: Andreas Zumach. Moderation: Petra Bewer. Ein Video zum Thema: Jochen Faber. Der Vorverkauf hat begonnen. Mehr >>
http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,3,6626
:: 28.01.-30.01.2008 - Jugendherberge Bremen: 28. Friedenskonsultation christlicher Friedensdienste und kirchlicher Friedensausschüsse: Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit
Das Thema "Sicherheit" steht ganz oben auf der öffentlichen Tagesordnung. Die "innere Sicherheit" soll im Kampf gegen den Terror durch den weiteren Abbau demokratischer Freiheitsrechte gestärkt werden. Für mehr "äußere Sicherheit" soll bald ein "Raketenabwehrschild" in Osteuropa sorgen. Und die Verteidigung "unserer Sicherheitsinteressen" beginnt für politisch Verantwortliche längst "am Hindukusch". Wer von uns wollte nicht "in Sicherheit" leben? Sicherheit ist ein hohes Gut: Menschliches Leben blüht auf in Räumen, die Ruhe und Sicherheit gewähren. Menschen in Unsicherheit müssen sich jeden Tag um ihr Leben ängstigen. Ein Leben in Ruhe und Sicherheit ist daher auch eine zentrale biblische Hoffnungsvision. Aber ist Sicherheit einfach herstellbar? Die Möglichkeiten militärischer und polizeilicher Macht erweisen sich immer wieder als begrenzt. Und wenn Sicherheit wie ein Gott angebetet und ihr alles untergeordnet wird, erstarrt menschliches Zusammenleben in Angst und Unfreiheit.
Wo ist dann die Grenze zwischen beschützenden und erstarrenden Sicherheitsvorstellungen? Sind wir bereit, um der Freiheit willen auf Sicherheit(en) zu verzichten? Was sind die theologischen und politischen Grundlagen und Perspektiven einer gelingenden Sicherheit? Und in welchem Verhältnis sind Frieden und Sicherheit zu sehen, wenn Dietrich Bonhoeffer schon 1934 zuspitzte: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muss gewagt werden, ist das eine große Wagnis, und lässt sich nie und nimmer sichern. Friede ist das Gegenteil von Sicherung"? VA: Bremische Evangelische Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Iserlohn. Mehr >>
http://vera.evlka.de/meinesuche_detail.php3?id=145106&meineSucheID=391
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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