Date: November 13th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

am kommenden Donnerstag, 15. November, werden die Abgeordneten des Bundestages über die Verlängerung des Mandats für Bundeswehrtruppen zur Teilnahme an der "Operation Enduring Freedom" abstimmen. Es ist dringend erforderlich, noch Einfluss auf die Abgeordneten zu nehmen und diese aufzufordern, gegen die Mandatsverlängerung zu stimmen. Bei den Hinweisen unten wird auf eine Möglichkeit hingewiesen, von der in der kurzen verbleibenden Zeit hoffentlich noch viele Menschen Gebrauch machen: "OEF-Einsatz beenden: Machen Sie mit bei der mail- und Telefonaktion! Es eilt!"


An meine Landsleute

Ihr, die ihr überlebt in gestorbenen Städten
Habt doch nun endlich mit euch selbst Erbarmen!
Zieht nun in neue Kriege nicht, ihr Armen
Als ob die alten nicht gelangt hätten:
Ich bitt euch, habet mit euch selbst Erbarmen!

Ihr Männer, greift zur Kelle, nicht zum Messer!
Ihr säßet unter Dächern schließlich jetzt
Hättet ihr auf das Messer nicht gesetzt
Und unter Dächern sitzt es sich doch besser.
Ich bitt euch, greift zur Kelle, nicht zum Messer!

Ihr Kinder, dass sie euch mit Krieg verschonen
Müßt ihr um Einsicht eure Eltern bitten.
Sagt laut, ihr wollt nicht in Ruinen wohnen
Und nicht das leiden, was sie selber litten:
Ihr Kinder, dass sie euch mit Krieg verschonen!

Ihr Mütter, da es euch anheimgegeben
Den Krieg zu dulden oder nicht zu dulden
Ich bitt euch, lasset eure Kinder leben!
Daß sie euch die Geburt und nicht den Tod dann schulden:
Ihr Mütter, lasset eure Kinder leben!

(Bertolt Brecht)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. "Versagen Sie wenigstens der Verlängerung des OEF-Mandats Ihre Zustimmung!"

:: 02. "Zug der Erinnerung" startet in Frankfurt a.M. - Für die deportierten Kinder zur Gedenkstätte Auschwitz

:: 03. Freiwillige Armut: Dorothy Day

:: 04. Ein politischer Tsunami

:: 05. Ideen sterben nicht

:: 06. Die Demokratie demokratisieren

:: 07. Appell an die Bundesregierung wegen drohendem Krieg gegen den Iran

:: 08. Das Imperium wird zurückschlagen - nur wann?

:: 09. Machtkampf tobt im Iran

:: 10. Die Bedeutung eines verfehlten Gipfels

:: 11. Die letzte Zuflucht

:: 12. Streubomben-Verbot im Visier

:: 13. Putins Rasiermesser

:: 14. Arbeit im "Ewigen Glück"


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. "Versagen Sie wenigstens der Verlängerung des OEF-Mandats Ihre Zustimmung!"

Am 15. November 2007 stimmt der Bundestag über das umstrittene Mandat "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können und deutsche Kriegsschiffe am Horn von Afrika kreuzen. Seit sechs Jahren unterstützt die Bundesrepublik Deutschland den in der Öffentlichkeit immer umstritteneren völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan. Zahlreiche Friedensgruppierungen protestierten gegen die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan und fordern aktuell, dass der Bundestag das OEF-Mandat nicht mehr verlängert. Wir dokumentieren beispielhaft einen Offenen Brief, den das Bonner Friedensbündnis an Bundestagsabgeordnete gerichtet hat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004697.html


:: 02. "Zug der Erinnerung" startet in Frankfurt a.M. - Für die deportierten Kinder zur Gedenkstätte Auschwitz

Am 8. November wird der "Zug der Erinnerung" in Frankfurt a.M. zur Fahrt durch die Bundesrepublik starten. Der Zug, der von einer Dampflok gezogen wird und aus mehreren Ausstellungswagen besteht, verkehrt auf der Strecke der früheren Deportationen der Reichsbahn. Dort steuert er die Heimatstädte der über 12.000 Kinder an, die zwischen 1940 und 1944 in die Vernichtungslager verschleppt wurden. Haltestationen nach Frankfurt a.M. sind Bahnhöfe in Darmstadt, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen. Insgesamt wird der "Zug der Erinnerung" über 3000 Kilometer zurücklegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004689.html


:: 03. Freiwillige Armut: Dorothy Day

Vor 110 Jahren, am 8. November 1897, wurde Dorothy Day in New York geboren. Dorothee Day war die "große alte Frau eines kompromisslosen Katholizismus, Pazifistin und Anarchistin, Gründerin des Catholic Worker." (Dorothee Sölle) Dorothy Day lebte in Besitzlosigkeit und im Dienst für die, die von der Gesellschaft aufgegeben sind und in den allermeisten Fällen auch sich selber aufgegeben hatten. Der andere Schwerpunkt von Dorothy Days Leben war eine durch die Bergpredigt inspirierte kompromisslose Gewaltfreiheit. Anlässlich ihres 110. Geburtstags am 8. November 2007 erinnern wir an Dorothy Day mit einem Artikel von Dorothee Sölle, die Dorothy Day persönlich begegnet war und tief beeindruckt war von deren Persönlichkeit. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004688.html


:: 04. Ein politischer Tsunami

Seit ihrem Bestseller No logo ist die Publizistin Naomi Klein ein prominentes Gesicht der globalisierungskritischen Bewegung. Derzeit bereist sie Europa mit einem neuen Buch im Gepäck: Die Schock-Strategie. Dort beschreibt Klein, wie neoliberale Denkfabriken und Politiker im Windschatten von Katastrophen, Krisen oder Kriegen radikale Wirtschaftsreformen durchsetzen konnten. In einem Gespräch geht Naomi Klein auf den Kapitalismus ein, der Katastrophen braucht, sowie auf das vom Hurrikan zerstörte New Orleans als Experimentierfeld der Privatisierung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004682.html


:: 05. Ideen sterben nicht

Spricht oder schreibt man über den 1995 vom nigerianischen Militärregime unter Diktator Sani Abacha hingerichteten Ken Saro-Wiwa, so kommt man nicht umhin, eine ganze Reihe Begriffe zu verwenden, um eine hinreichende Beschreibung seiner Person formulieren zu können. Er war Menschenrechtler, gewaltfreier Aktivist, Umweltschützer, Universitätsdozent, Journalist, Schriftsteller, Filmemacher und vieles mehr. Am 10. Oktober hätte er Geburtstag gefeiert, am 10. November 2007 hat sich sein Todestag zum zwölften Mal gejährt - Zeit, um an ihn zu erinnern. Von Sebastian U. Kalicha. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004695.html


:: 06. Die Demokratie demokratisieren

Deglobalisierung: In seinem neuen Buch plädiert der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat für den Übergang von der Konkurrenzdemokratie zur dialogisch-kooperativen Demokratie. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004687.html


:: 07. Appell an die Bundesregierung wegen drohendem Krieg gegen den Iran

In einem aktuellen Appell an die Bundesregierung rufen bekannte Persönlichkeiten aus der Friedens- und Konfliktforschung, der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen die Bundesregierung auf, nicht länger zu der weiterhin wachsenden Gefahr eines US-Krieges gegen den Iran zu schweigen. "Wir sind sehr besorgt, dass die täglichen Kriegsdrohungen aus dem unmittelbaren Umfeld des US-Präsidenten in einen Krieg münden könnten. Die Indizien für unsere Befürchtungen sind erdrückend. Präsident Bush spricht offen davon, einen Dritten Weltkrieg verhindern zu wollen", heißt es in dem Appell, der u.a. getragen wird von Uri Avnery, Andreas Buro, Hans-Peter Dürr, Peter Grottian, Peter Hennicke, Heiko Kaufmann, Katja Kipping, Mohssen Massrrat, Otto Meyer, Werner Ruf, Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004693.html


:: 08. Das Imperium wird zurückschlagen - nur wann?

Ketten- und Kurzschlussreaktionen denkbar: Der Iran verstößt den Dollar und muss sich auf noch härtere Sanktionen einstellen. Von Michael R. Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004684.html


:: 09. Machtkampf tobt im Iran

Präsident Ahmadinedschad spricht von Feinden im Ausland, "Hindernissen im Innern" und Verrätern. Unter dem Druck aus dem Ausland wegen des Atomprogramms wächst der Widerstand gegen die Radikalen in der Regierung. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004696.html


:: 10. Die Bedeutung eines verfehlten Gipfels

Man sollte das Gipfeltreffen in Annapolis nicht klein reden. Trotz all der Prophezeiungen eines Scheiterns - ob sie gerechtfertigt sind oder nicht - dieses Gipfeltreffen könnte noch einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der israelisch-palästinensischen Verhandlungen bringen. Es ist das erste Mal, dass kristallklar wird, wer wirklich auf Frieden hofft und noch wichtiger, wer den Frieden wie Feuer meidet. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004683.html


:: 11. Die letzte Zuflucht

Israel ist wie eine Insel im globalen Meer. Wir leben in einer Seifenblase. In der vergangenen Woche ist mir dies wieder sehr klar geworden. Ich kam aus Deutschland zurück. Am Vorabend des Rückfluges berichteten alle Fernsehnetzwerke von CNN und BBC bis zu den deutschen Kanälen über das Geschehen in Pakistan. Im Flugzeug öffnete ich Israels größte Boulevardzeitung, Yedioth Aharonot, um etwas über den pakistanischen Putsch zu lesen. Auf Seite 1 fand ich nicht die geringste Erwähnung. Auch nicht auf Seite 2. Auf Seite 27 fand ich einen kleinen Artikel. Aber der Putsch von Pervez Musharaf muss ernst genommen werden. Er könnte weitreichende Folgen für die Welt im Allgemeinen haben - und besonders für Israel. Von Uri Averny. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004694.html


:: 12. Streubomben-Verbot im Visier

Am Europäischen Sitz der Vereinten Nationen begann am 7. November 2007 die Jahrestagung der Konvention über inhumane Waffen. Die 103 Vertragsmitglieder bewerten die Erfüllung des aus fünf Protokollen bestehenden Rahmenabkommens, schätzen die Wirksamkeit der Bestimmungen ein und prüfen, ob diese ergänzt oder ausgeweitet werden müssen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004692.html


:: 13. Putins Rasiermesser

Für den russischen Präsidenten ist die Annahme, Iran bastele klammheimlich doch an der Atomwaffe, eine unnötige Annahme. Die These, ein Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien müsse wegen dieser Annahme eingerichtet werden, ist somit Nonsens. Die einfachste Erklärung ist: Die USA bedrohen Russland wieder fast wie im Kalten Krieg, und ihr Präsident will Krieg gegen Iran. Putin und Bush stecken im Wahlkampf und geben die Machos. Hüten wir uns, auf ihre simplen Feindbilder reinzufallen. Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004685.html


:: 14. Arbeit im "Ewigen Glück"

China: In der Zulieferfirma von Mattel in Shenzhens Stadtteil Fuyong, übersetzt Ewiges Glück, herrscht schlechte Stimmung. Es können keine Überstunden gemacht werden, weil die Aufträge nach dem Skandal um bleivergiftetes Spielzeug ausbleiben. Von den 600 Yuan Grundlohn (umgerechnet 60 Euro) können die etwa 2.000 Arbeiterinnen jedoch kaum leben, vor allem nichts sparen, um es nach Hause zu schicken. Wenn sie nichts nach Hause schicken, glauben die Eltern, sie seien faul. Das Nach-Hause-Schicken ist der Hauptgrund, warum sieben Millionen Frauen und Männer aus Dörfern im Landesinnern nach Shenzhen kommen. Von Christa Wichterich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004691.html

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II. Hinweise

:: OEF-Einsatz beenden: Machen Sie mit bei der mail- und Telefonaktion! Es eilt!

Der Bundestag stimmt am 15. November über das umstrittene Mandat "Operation Enduring Freedom" (OEF) ab, bei dem auch erneut deutsche Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte in Afghanistan eingesetzt werden können und deutsche Kriegsschiffe am Horn von Afrika kreuzen. Seit sechs Jahren unterstützt die Bundesrepublik Deutschland den in der Öffentlichkeit immer umstritteneren völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan. Spätestens seit Mitte 2006 eskalieren die militärischen Auseinandersetzungen in Afghanistan, auch zunehmend mit deutscher Beteiligung. Die Zeit eilt! In den letzten Tagen ist ein anwachsender Druck auf die Abgeordneten nötig, um sie davon zu überzeugen, das OEF-Mandat auslaufen zu lassen und im Sinne der Bevölkerung zu entscheiden, die sich mit großer Mehrheit für eine Beendigung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr ausspricht. Rufen Sie jetzt Ihren Abgeordneten in Berlin an und/oder schicken Sie ihm eine Protestmail. Hier geht es zu den Aktionen:
- call in days: http://www.schritte-zur-abruestung.de/aktion-02.htm
- mailaktion an alle Abgeordneten: http://www.schritte-zur-abruestung.de/aktion.php
Diese Aktionen werden getragen von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, vom Bundesausschuss Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden. Geben Sie diese Information bitte unbedingt an Ihre Verteiler weiter!


:: Unterschriftensammlung Friedensdekade "unsere zukunft atomwaffenfrei"

Die zentrale Unterschriftenaktion der diesjährigen Friedensdekade fordert ein atomwaffenfreies Deutschland, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt. Die letzten Atomwaffen in Deutschland sollen abgezogen werden. Die Unterschriften werden gesammelt am 8.12. zum Veranstaltungswochenende "20 Jahre INF-Vertrag" an die Pressehütte Mutlangen übergeben. Die Friedenswerkstatt Mutlangen soll im Rahmen der Kampagne "unsere Zukunft atomwaffenfrei" einen Übergabetermin an die Bundeskanzlerin Merkel mitorganisieren. Auf der Homepage der Pressehütte kann die Unterschriftenliste als PDF-Datei heruntergeladen werden. Sie kann dort auch online unterschrieben werden. Bitte unterzeichen und an Interessierte Weiterleiten. Mehr >>
http://www.pressehuette.de


:: Neues vom "Forum Pazifismus"

Das "Forum Pazifismus" hat seine Homepage überarbeitet. Die Zeitschrift für Theorie und Praxis der Gewaltfreiheit wird von der DFG-VK, dem Internationalen Versöhnungsbund und dem Bund für Soziale Verteidigung zusammen herausgegeben und erscheint seit Mai 2004 vierteljährlich mit einem Umfang von 40 Seiten. Sie kann seit Neuestem erstens nicht mehr nur als Print-Exemplar, sondern auch im digitalen Abonnement (12,50 Euro/Jahr) bezogen werden. Zweitens gibt es jetzt eine CD-ROM (20 Euro) oder ein PDF Online-Dokument (15 Euro) mit allen bislang erschienenen Heften. Die nächste Ausgabe erscheint schon bald. Weitere Infos >>
http://www.forum-pazifismus.de


Neue Kairos Europa-Broschüre zur Inspiration im Engagement

In der Kairos Europa-Reihe "Wirtschaft(en) im Dienst des Lebens" ist eine neue Broschüre erschienen. Diese trägt den Titel "Liturgische Inspirationen im Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung". Auszug aus dem Inhalt: 0. Einführung; I. Liturgie im biblischen Kontext von Gottes Gerechtigkeit in einer gewalttätigen Welt; I.1 Markusevangelium; I.2 Offenbarung Johannes; I.3 Die Bibel als Grundlage der Liturgie und des Predigens; II.1 Die Umsetzung einer Liturgie von VertreterInnen von Südkirchen des RWB im deutschen Kontext; II.2 Ökumenische Bekenntnisliturgie wider den Götzenkult von Mammon, Macht und Krieg; III. Anregungen zu einzelnen Teilen der Liturgie; IV. Literatur- und Materialhinweise. Die Broschüre umfasst 50 Seiten und ist ab sofort zum Preis von EUR 3,50 zzgl. Versandkostenpauschale erhältlich bei: Kairos Europa - Internationales Koordinationsbüro, E-Mail info@kairoseuropa.de. Eine online-Bestellung über den "Website-Shop" von Kairos Eu
ropa ist auch möglich. Mehr >>
http://www.kairoseuropa.de/berichte/berichte.61/

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III. Veranstaltungstermine


:: Seit 11.11. noch bis 21.11.2007 bundesweite Ökumenische FriedensDekade mit dem Motto "andere achten"

Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade wird wieder getragen von dem Gesprächsforum "Ökumenische Friedensdekade", in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und viele Friedensgruppen zusammenarbeiten. In enger Kooperation mit der Website http://www.friedensdekade.de stellt das Netzwerk Friedenskooperative die online-Informationen zu den vielen Veranstaltungen während der Friedensdekade für Veranstalter, Presse und Interessierte zur Verfügung. Die Terminliste, in der sich inzwischen über 700 Veranstaltungen befinden, ist abzurufen unter >>
www.friedenskooperative.de/termine/dekade07.htm
Einige weitere Infos zur Dekade 2007 finden sich unter >>
http://www.friedensdekade.de


:: 13.11.2007 - 20.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus Müllheim: "Der Nahe Osten - Auf ewig ein Pulverfass?"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (diplomatischer Korrespondent der taz bei der UNO in Genf), VA: Arbeitskreis Frieden Ev.Bezirkssynode [im Rahmen der 31. Markgräfler Friedenswochen "Andere achten"]. Kontakt: Friedensrat Markgräflerland, Ulrich Rodewald, E-Mail: ulrich.rodewald@debitel.net


:: 14.11.2007 - bundesweit: "Frieden für Afghanistan - Bundeswehr raus aus Afghanistan!"

Am Donnerstag (15. November) debattiert der Bundestag in dritter Lesung über die Fortsetzung des sog. Anti-Terror-Kriegseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan. Dieser Kriegseinsatz läuft seit Oktober 2001 unter dem Namen "Operation Enduring Freedom" unter Führung der USA. Nachdem sich die Bundesregierung letzte Woche auf einen Antrag festgelegt hat, den Kampfeinsatz zu verlängern, dürfte eine Mehrheit dafür kaum noch zu verhindern sein. Am Vorabend der Bundestagsentscheidung will die Friedensbewegung mit zahlreichen Aktionen im ganzen Land den Abgeordneten, die von ihrer Einsicht und ihrem Gewissen lieber gegen den weiteren Kampfeinsatz stimmen würden, den Rücken stärken. Dies sollte außerdem begleitet werden mit E-Mails an die jeweiligen Wahlkreisabgeordneten. Der Bundesausschuss Friedensratschlag ruft daher für den Mittwoch, 14. November, zu Mahnwachen oder anderen Aktionen gegen den Krieg in Afghanistan und für den Abzug der Bundeswehr und der anderen Besatzungstruppen au
s diesem Land auf. Einige Veranstaltungen finden sich unter >>
http://www.friedenskooperative.de/termdat.htm


:: 14.11.2007 - 20.00 Uhr, Friedensgemeinde Lörrach: "Drohende Kriege um Rohstoffe - und wie sie verhindert werden können"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Freier Journalist in Genf, u.a. für taz), Kontakt: Robert Kölblin, E-Mail blum.koelblin@t-online.de


:: 14.11.2007 - 20.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus Gammertingen: "Von der Straße an die Werkbank - Ein Straßenkinderprojekt in Eldoret/Kenia stellt sich vor"

Bei dieser Veranstaltung berichten Lisa Funfack und Martin Rose aus dem Arbeitskreis Eldoret von den Fortschritten im Straßenkinderprojekt in Kenia. Lisa Funfack ist vor einigen Tagen aus Kenia zurück gekommen und berichtet über die derzeitigen Lebensumstände der 130 Jungen im Heim in Sugoi bei Eldoret und über die Fortschritte bei der Einrichtung einer Berufsausbildung in den Bereichen Holz / Metall und Bau. Aus dem Vorstand des Arbeitskreises möchte Martin Rose über die Planungen und den aktuellen Stand in Sugoi erzählen. Wenn aus Straßenkindern Gymnasiasten und Berufsschüler werden ist das auch eine Herausforderung für den Umgang zwischen Betreuern und Betreuten. Fragen der Wertschätzung und Achtung innerhalb der kenianischen Gesellschaft berührt das ebenso wie den Austausch zwischen den Partnern in Kenia und Deutschland. Das Projekt wird inzwischen auch von Brot für die Welt unterstützt und befindet sich in einem interessanten und nicht immer einfachen Entwicklungsstadium
. Aktuelle Bilder möchten zum Gespräch und regen Austausch einladen. VA: Weltladen Gammertingen + Evang. Kirchengemeinde Gammertingen.


:: 15.11.2007 - 20.00 Uhr Spital-Café Ravensburg: "Irak, Afghanistan, Iran ... - wie weiter im `Krieg gegen den Terrorismus`"?

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (UNO-Korrespondent, Genf), VA: Pax Christi-Gruppe Ravensburg [im Rahmen der Oberschwäbischen Friedenswoche 2007 "andere achten"]. Kontakt: Pax Christi Ravensburg, Hiltrud Schüle, E-Mail hmschuele@t-online.de


:: 15.11.2007 - 19.00 Uhr, Paul Schneider Haus Simmern: "Krisenregion Naher und Mittlerer Osten"

mit Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund - Deutscher Zweig. VA: Verein für Friedenspolitische und Demokratische Bildung


:: 16.11.2007 - 19.00 Uhr Altes Rathaus Bretten: "Noch nie war die Gefahr so groß wie heute - zur Gegenwart nuklearer Aufrüstung mit aktuellem Bezug zur Entwicklung im Iran"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist, Genf), (im Rahmen des Programm "Bretten aktiv für Frieden" vom 12.11.-23.11.2007). Kontakt: Stadtverwaltung Bretten, E-Mail stadt@bretten.de. Mehr >>
http://www.bretten.de/aktuell/PDF/programm_frieden.pdf


:: 16.11.2007 - 19.30 Uhr, Kath. Gemeindehaus, Nürtingen: "Aktuelles zum Nahostkonflikt"

Clemens Ronnefeldt vom Versöhnungsbund informiert: Welche Rolle spielen die Siedlungen, die Besatzungspolitik, die Flüchtlingsfrage, der Status von Jerusalem bei der Suche nach einem gerechten Frieden? Welche Rolle können palästinensische und israelitische Friedensgruppen für die Konfliktlösung spielen? Wie könnte diese Arbeit von Deutschland aus unterstützt werden? Veranstalter: AK Frieden in der einen Welt. Mehr >>
http://www.nils-schmid.de/uploads/media/friedenswochen_2007.pdf


:: 16.11.2007 - 20.00 Uhr Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen: 60 Jahre missachtetes Völkerrecht

Vortrag von Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler und Außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Die aktuellen und die historischen Entwicklungen des palästinensisch-israelischen Konflikts sind nur mit Kenntnis seiner völkerrechtlichen Grundlagen zu ver-stehen. Basis aller späteren Entwicklungen in Nahost war die UNO-Teilungsresolution 181 vom November 1947. Wie bei unzähligen späteren Resolutionen war schon damals der Widerspruch zwischen Anspruch und Umsetzung der Resolution gravierend. Die fehlende Bereitschaft, das Völkerrecht umzusetzen, stürzte insbesondere das palästinensische Volk in die nationale Katastrophe und schuf einen den Weltfrieden bis heute gefährdenden Konfliktherd. VA: Flüchtlingskinder im Libanon e.V., AK Palästina, Verein Arabischer Studenten u. Akademiker


:: 17.11.2007 - 15.00-22.00 Uhr im Schlatterhaus in Tübingen: Hartmut Gründler‚ M.A. (1930 - 1977). Gedenkveranstaltung zu seinem dreißigsten Todestag

mit Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Heidelberg, (16.00 Uhr): "Mahatma Gandhi - Die Überwindung westlicher Gewalt"; Wilfried Hüfler: Auszüge aus der neuen Gründler-Biographie (17.30 Uhr) und Lesung aus Gründlers Schriften (20.00 Uhr). Hartmut Gründler war ein im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer, der sich - aus Protest gegen die von ihm dokumentierten, aber offiziell nicht zurückgenommenen "Falschinformationen" in der Atompolitik der damaligen Bundesregierung und die Verweigerung des diesbezüglichen Dialogs mit Bundeskanzler Helmut Schmidt - während des SPD-Parteitags in Hamburg selbst verbrannte.Kontakt für den AKL: Wilfried Hüfler, E-Mail: wilfried.huefler@whfm.de. Infos über Hartmut Gründler >>
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Gründler


:: 18.11.2007 - 17.00 Uhr, Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg: Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer der Gewalt und Euthanasie" / Musikalische Feier

Im Rahmen der bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade vom 11.-21. November 2007 mit dem Motto "andere achten" findet am 18. November 2007 an der Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg "Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer der Gewalt und Euthanasie" statt. Dort gedenken wir jedes Jahr während der FriedensDekade u.a. jenen 61 Menschen, die während der Herrschaft der Nazis, im Jahre 1940, aus den Mariaberger Heimen abgeholt und in Grafeneck ermordet wurden. Im Anschluss an das Schweigen findet in der Kirche in Gammertingen-Mariaberg eine "Musikalische Feierstunde" mit dem Posaunenchor sowie weiteren Musizierenden statt. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie + evang. Pfarrstelle Mariaberg + Posaunenchor Mariaberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004659.html


:: 18.11.2007 - 20.00 Uhr im Landestheater Tübingen: "Stimmen für eine Kultur des Friedens"

Im Rahmen der Friedensdekade 2007 findet eine international besetzte Konzertveranstaltung mit Redner/Innen und Künstler/Inen aus Afrika, Asien, Amerika, Europa statt. FriedensaktivistInnen aus Krisen-und Kriegsgebieten erheben ihre Stimmen für eine Kultur des Friedens. Mit: China Keitetsi, ehemalige Kindersoldatin aus Uganda, die in ihrem jüngst erschienen Buch "Tränen zwischen Himmel und Erde"- mein Weg zurück ins Leben" ihre Lebensgeschichte festgehalten hat; Reuven Moskovitz, Gründer des Friedensdorfes Neve Shalom in Israel und Träger des Aachener Friedenspreises; Puran Golam, Künstlerin aus dem Iran, Frau des verstorbenen regimekritischen Sängers Farhad, die ein Kulturzentrum in Teheran aufbaut; Assabah Khan, Friedensjournalistin und Frauenaktivistin aus der hochmilitarisierten Grenzregion Kaschmir zwischen Indien und Pakistan; Vorstellung von Friedensgemeinden in Kolumbien von Heike Hänsel. Mit Musik von: Chris Paulson, Liedermacher aus USA, bekannt durch die Irakdemons
trationen in Washington und New York; Shahram Moghaddam mit iranischer Musikgruppe; Cida, Sängerin aus Belo Horizonte, Brasilien; das Theodorakis-Ensemble Tübingen/Stuttgart mit Henning Zierock (Kultur des Friedens) unterstützt mit Liedern des griechischen Komponisten Theodorakis die Tübinger Initiative für die Opfer der Brandkatastrophe in Griechenland. Ein Abend der internationalen Solidarität durch das Zusammenwirken der Stimmen für eine Kultur des Friedens. Karten gibt es im LTT, Tel. 07071-9313149. VA: Gesellschaft Kultur des Friedens, E-Mail info@kulturdesfriedens.de. >>
http://www.kulturdesfriedens.de


:: 22.11.2007 - 20.00 Uhr Haus der Volkshochschule Reutlingen: "Die Nahostpolitik der USA"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (diplomatischer Korrespondent der taz bei der UNO in Genf). Neben der Existenzgarantie für Israel vorrangig ein Ziel: die Sicherung der Versorgung mit preiswertem Öl. Zu diesem Zweck wurden diktatorische, menschenrechtsfeindliche Regime in der Region gestützt und aufgerüstet – vom Schah im Iran über Saddam Hussein im Irak bis zum Königshaus in Saudiarabien. (West)europa hat diese Politik immer kritiklos mitgetragen und ist daher mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen, bis hin zum eskalierenden Terrorismus. Welche Auswege aus der verfahrenen Situation gibt es? Welche Konsequenzen müssten gezogen werden. VA: VHS Reutlingen. Kontakt: Volkshochschule Reutlingen, E-Mail info@vhsrt.de. Mehr >>
http://www.vhsrt.de


:: 22.11.2007 - 20.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: Friedensarbeit vor 1933

Am 8. Abend in der Karlsruher Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen in der Friedensbewegung" wird eine Film-Aufzeichnung gezeigt mit Ludwig Wolf (1903 - 1993), Vorsitzender des Landesverbandes Baden und der Gruppe Ettlingen der Deutschen Friedensgesellschaft während der Weimarer Republik. Es laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: E-Mail: suthiel@t-online.de


24.11.2007 - 19:30 Uhr in der Johanneskirche in Stuttgart: Esperanza - Lieder wider den Luxus der Hoffnungslosigkeit

Mit Fulbert Steffensky und Grupo Sal. Die Hoffnung ist in unseren Tagen ein knappes Gut geworden. Wir hatten einige Jahre große Träume und haben geglaubt, die Zeit der Kriege ginge zu Ende. Wir haben geglaubt, die gerechte Verteilung der Güter käme zustande und der Hunger könne gebändigt werden. Wir haben uns getäuscht. Fulbert Steffensky liest eigene Texte, Grupo Sal spielt eine Auswahl von Liedern aus Lateinamerika, die gleichermaßen die Spannung zwischen Hoffnung und Erlösung thematisieren. Selbst dort, wo die Liedtexte auf die Misere der Besitzlosen und Ausgegrenzten Bezug nehmen, ist die Musik Ausdruck von Energie und Lebensfreude. In den Liedern äußert sich die ungebrochene Würde von Menschen, die ihre Musik als ein Medium betrachten, Ohnmacht und Verzweiflung zu überwinden. Die Musik spricht die Sprache der Hoffnung. VA: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und Evang. Johannesgemeinde Stuttgart. Kartenreservierung: ack.stuttgart@t-online.de. Mehr >>
http://www.grupo-sal.de


:: 23.11.2007 - 10.00-17.00 Uhr Französische Friedrichstadtkirche, Berlin-Mitte: "Vorrang für Gewaltfreiheit". Kirche als Akteur für Krisenprävention und Konfliktbearbeitung

Die evangelische Kirche setzt sich für den Vorrang gewaltfreier Mittel zur Prävention und akuten Konfliktbearbeitung in Krisengebieten ein. Im öffentlichen Bewusstsein und in der politischen Praxis wird jedoch zunehmend auf militärische "Lösungen" gesetzt. Kirchliche Akteure sind zum Austausch darüber eingeladen, was im Bereich der Kirche an konkreter Arbeit in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung bereits geschieht, wie diese weiterentwickelt werden und stärker zur Geltung kommen kann und welche Erwartungen an die Politik bestehen. Im Rahmen eines Projektes der "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" wird ein Grundlagenpapier sowie ein Policypapier erarbeitet. Die Entwürfe dieser Papiere werden bei der Konsultation zur Diskussion gestellt. Die fertigen Texte sollen Grundlage weiterer Gespräche mit der Politik sowie mit ökumenischen Partnern sein. VA: Evangelische Akademie zu Berlin und Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Das ausführliche Programm und
Anmeldedetails findet sich unter >>
http://friedensdienst.de/uploads/media/Programm_TG46.pdf


:: 23.-25.11.2007 - Moseltal-Jugendherberge Cochem: "unsere zukunft - atomwaffenfrei"

Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben. Mit der im August 2007 gestarteten Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" fordert die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) als Teil eines bundesweiten Zusammenschluss von über 40 unabhängigen Organisationen in Deutschland dass Deutschland bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vor den Vereinten Nationen verkündet: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt." Auf der 12. Jahrestagung soll über den letzten verbliebenen Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel beraten und die Planungen für eine große internationale Aktion Ende August 2008 dort intensiviert werden. Infos unter >>
http://www.gaaa.org/termine.htm


:: 29.11.2007 - 20.00 Uhr Spital-Café Ravensburg: "Wie staatstreu sind die Kirchen in der Friedensfrage?" - Christlicher Pazifismus und Amtskirche

Vortrag und Diskussion mit Peter Bürger (Theologe und freier Publizist), VA: Pax Christi-Gruppe Ravensburg [im Rahmen der Oberschwäbischen Friedenswoche 2007 "andere achten"]. Kontakt: Pax Christi Ravensburg, Hiltrud Schüle, E-Mail hmschuele@t-online.de


:: 29.11.2007 - 20.15 Uhr Sandkorn Fabrik-Theater in Karlsruhe: Petra Kelly: "Um Hoffnung kämpfen"

Petra Kelly (1947-1992) war eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Grünen und zugleich Symbolfigur und Sprachrohr der weltweiten ökologischen und gewaltfreien Bewegung. Sie stand für eine radikale Erneuerung der Gesellschaft. Am 29.11.2007 wäre die Mitbegründerin der GRÜNEN Petra K. Kelly 60 Jahre alt geworden. Am 1.Oktober 1992 setzte ihr Lebensgefährte Gert Bastian ihrem und seinem Leben ein vorzeitiges Ende. Seit Anfang der 70er Jahre war Petra K. Kelly in der europäischen und amerikanischen Frauen-, Friedens- und Anti-Atombewegung mit großem Engagement vertreten. Seit 1982 unterstützte sie vehement die Oppositionsbewegung in der DDR und schloss Freundschaft mit der Künstlerin und Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Mit weiteren Freunden berichtet diese am Geburtstag von persönlichen Erfahrungen mit Petra K. Kelly und versucht, die Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau und ihr facettenreiches Leben lebendig werden zu lassen. Den musikalischen Rahmen gestalten Chri
stiane Gollwitzer und Jens Bergmann.


:: 01./02.12.2007 - in Kassel: 14. Friedenspolitischer Ratschlag "Die Neuvermessung der Welt"

Gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit hat der Bundestag die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan beschlossen. Der Krieg wird weiter eskalieren. Viele fürchten bereits die "Irakisierung" Afghanistans, während in Bezug auf den Irak von dessen "Vietnamisierung" gesprochen wird. Der Nahe Osten, Zentralasien und Afrika sind zum Spielball der USA und der westlichen Großmächte (Japan, "altes Europa") geworden; Russland, China und Indien sind selbst (wieder) zu wichtigen Akteuren der internationalen Politik geworden. Der lateinamerikanische Halbkontinent wehrt sich mit zunehmender Kraft gegen neoliberale Bevormundung. Die Welt soll neu vermessen werden. Aufrüstung, Kriege, Militärinterventionen, Stützpunkte und die Weltraummilitarisierung sind die bedrohliche Begleitmusik dieser Entwicklung. Ein Prozess, dem sich Friedenswissenschaft, Friedensbewegung und Politik mit kräftiger Stimme entgegenstemmen müssen, bevor es zu spät ist. VA: Bundesausschuß Friedensratschlag
Kassel. Kontakt: Peter Strutynski, E-Mail: peter.strutynski@gmx.de. Das Programm kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/rat/2007/programm2007.html


:: 07.12.2007 - 19.00 Uhr im Prediger in Schwäbisch Gmünd: Atomwaffeneinsatz trotz INF-Vertrag?

Vortrag von Andreas Zumach. Die Präsidenten Reagan und Gorbatschov besiegelten im Dezember vor 20 Jahren mit dem INF-Vertrag die Verschrottung der atomaren Mittelstreckenraketen. Die Pershing II wurden aus Mutlangen abgezogen und der Ostalbkreis ist seitdem atomwaffenfrei. Noch immer lagern Atomwaffen in Deutschland und weltweit steigt die Atomkriegsgefahr. Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde Dr. El Baradei warnt und fordert immer wieder weitere Abrüstungsschritte. Andreas Zumach analysiert die Geschichte und die aktuelle Bedeutung. VA: Friedenswerkstatt Mutlangen. Infos >>
http://www.pressehuette.de/


:: 08.12.2007 - 9.30 Uhr Gemeindehalle Mutlangen: "unsere Zukunft atomwaffenfrei"

Gemeinsam mit den "Mayors for Peace", den Bürgermeistern für den Frieden, werden in einer Zukunftswerkstatt Schritte entwickelt, dass die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden - als Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt. Die Friedenswerkstatt Mutlangen e.V sowie Landrat Klaus Pavel, der Gmünder Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und der Mutlanger Bürgermeister Peter Seyfried laden Bürger, Friedensbewegte und Politiker zum Dialog ein. Infos >>
http://www.pressehuette.de/


:: 07.-09.12.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Die kurdische Frage. Kirkuk und das Staudammprojekt Ilisu

Erwartungen an das Referendum, mit dem über den Status der nordirakischen Provinz Kirkuk entschieden werden soll. Mit welchen Folgen auf die Entwicklung in der Region, auf die Beziehung zur Türkei ist zu rechnen? Auswirkungen des Staudammprojekts in der Türkei auf die Bevölkerung. Zivilgesellschaftliche Aktivitäten in beiden Regionen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430807


:: 07.-09.12.2007 - Mannheim: Gewalt als Folge wirtschaftlicher Macht und politischer (Vor-)Herrschaft in Zeiten neoliberaler Globalisierung und ökologischer Krise - ihre Überwindung als neuer Kairos für die ökumenische Bewegung

Tagung von KAIROS Europa. Sowohl die Konsultation der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zur Halbzeit der Dekade zur Überwindung von Gewalt vom April 2005 in Freising als auch die 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Februar 2006 in Porto Alegre haben sich im Blick auf die Weiterarbeit zu den Themen des konziliaren Prozesses für eine stärker aufeinander bezogene Auseinandersetzung mit der direkten und strukturellen Gewalt ausgesprochen. Um das vielfältige und bisweilen aneinander vorbei laufende ökumenische Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung künftig stärker zu bündeln, wurde einvernehmlich für eine Zusammenführung des Prozesses "Wirtschaft im Dienst des Lebens" mit der "Dekade zur Überwindung von Gewalt" plädiert. Im Rahmen der Tagung soll unter Einbeziehung von Gästen aus Ländern des Südens am Beispiel drei verschiedener Spannungsbögen von Gewaltzusammenhängen der Frage nachgegangen werden, w
ie sich diese Zusammenführung inhaltlich wie strategisch am besten auf den Weg bringen lässt und welche konkreten Umsetzungsschritte und Kooperationsbeziehungen sich hierzu anbieten. Anmeldung bei:
Martin Gück, E-Mail: gueck@kairoseuropa.de. Infos unter >>
http://www.kairoseuropa.de/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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