Date: November 2nd 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute ein paar Gedanken von Dorothee Sölle zur Einleitung dieses Newsletters:

Ohne soziale Gerechtigkeit,
ohne Recht kein Frieden.
Der Maßstab ist nach Aussage
der Prophetinnen und Propheten
das Recht der Rechtlosen,
etwa der Witwen und Waisen,
die keinen männlichen Fürsprecher haben.
Die unterste Klasse wird zum Maßstab
des Wohlergehens aller gemacht.
Die am meisten entrechtet sind,
am wenigsten zu sagen haben,
die nicht nur kein Geld haben,
sondern auch keine FürsprecherInnen,
keine Beziehungen,
die nicht einmal mit den Behörden umgehen können,
weil sie nicht wissen,
worauf sie Anspruch haben -
sie sind der Maßstab,
an dem gemessen wird,
was eigentlich Gerechtigkeit ist.
Die Ausgegrenzten, die RandsiedlerInnen,
die an der untersten Sprosse
der Leiter einer Gesellschaft stehen,
werden "erhöht", die Hohen "erniedrigt",
damit eine "ebene Bahn für Gott" entsteht (Jesaja 40,3).
Außenpolitik und Innenpolitik
werden hier nicht getrennt,
als ob man sich außenpolitisch
unterwerfend, imperialistisch,
aufrüstend verhalten und
zugleich innenpolitisch
Ruhe und Ordnung erhalten könne!

(Dorothee Sölle, aus: Frieden stiften jeden Tag)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Armut in der Welt: Wie solidarisch ist unser Lebensstil?

:: 02. Gandhi und der Kampf gegen den Imperialismus

:: 03. Franz Jägerstätter - Gewissensfreiheit und Widerstand

:: 04. An alle Christinnen und Christen: Den Krieg nicht mehr lernen

:: 05. Steiler Abstieg der Ölförderung erwartet

:: 06. Der "liberale Imperialismus" der Europäischen Union

:: 07. Mein letztes Gespräch mit Aung San Suu Kyi

:: 08. Protest gegen beabsichtigte Drosselung israelischer Energielieferungen in Gazastreifen

:: 09. Mohammed al Dura lebt weiter

:: 10. Zwölf Jahre später

:: 11. Handverlesene Gästeschar in Annapolis

:: 12. Sag es mit Blumen

:: 13. Der gefühlte Staat ist nicht mehr sozial

:: 14. Brände in Kalifornien: Heizt den Politikern ein

:: 15. Mit wohligem Lächeln


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Armut in der Welt: Wie solidarisch ist unser Lebensstil?

Ist es angesichts der mörderischen Armut in unserer Welt zu verantworten, ein Gebäude für teures Geld wärmezudämmen? Ist es also gerechtfertigt, Geld für Dinge auszugeben, die aus Sicht der Armen als purer Luxus erscheinen müssen? Wie solidarisch ist unser Lebensstil? In einem Referat bei einem "Treff im Lebenshaus" hat sich Michael Schmid mit diesen Fragen beschäftigt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004676.html


:: 02. Gandhi und der Kampf gegen den Imperialismus

Die UNO hat in ihrer 61. Generalversammlung vom 31.05.2007 den 2. Oktober, Gandhis Geburtstag, zum "Internationalen Tag der Gewaltlosigkeit" erklärt. Erstmals zum 2. Oktober 2007 wurden alle Staaten dazu aufgerufen, jedes Jahr an diesem Tag "die Botschaft der Gewaltlosigkeit" zu verbreiten, die untrennbar mit "Toleranz, voller Anerkennung aller Menschenrechte, Demokratie, Entwicklung, gegenseitigem Verständnis und Respektierung der Vielfalt verbunden ist". Am 2. Oktober 2007 fand bei der UN-Vollversammlung in New York eine Gedenkveranstaltung statt. Dort hielt der norwegische Friedens- und Konfliktforscher Johan Galtung eine bemerkenswerte Rede, in der er fünf Herangehensweisen Gandhis zur konstruktiven Konfliktbewältigung darstellte, die alle auf den heutigen anti-imperalistischen Kampf anzuwenden seien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004677.html


:: 03. Franz Jägerstätter - Gewissensfreiheit und Widerstand

Am 26. Oktober 2007 wird Franz Jägerstätter im Linzer Dom selig gesprochen. Damit ehrt die katholische Kirche posthum einen Menschen, dem sie im Zweiten Weltkrieg jede Unterstützung für seine Gewissensentscheidung zur Kriegsdienstverweigerung versagte. Die Seligsprechung ist nur möglich geworden, weil das Zeugnis des Franz Jägerstätter viele Zeugen gefunden hat, die seit dem Tag seiner Hinrichtung bis heute gegen das Vergessen und gegen alle Anfeindungen dafür eingetreten sind, dass seine Entscheidung kirchliche und gesellschaftliche Anerkennung finden konnte. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004671.html


:: 04. An alle Christinnen und Christen: Den Krieg nicht mehr lernen

"Stimmen aus Schorndorf" fordern einen politischen Richtungswechsel von unserer Regierung. Sie erwarten, dass auch sie das Ziel ins Auge fasst, den Krieg zu überwinden und energische Schritte einleitet, diesem Ziel näher zu kommen. "Alle Christinnen und Christen" werden gebeten, sich diesen "Stimmen aus Schorndorf" anzuschließen, entsprechend auf ihre Regierungen einzuwirken und das Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen zur Mobilisierung des Friedens zu unterstützen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004669.html


:: 05. Steiler Abstieg der Ölförderung erwartet

Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt (Peak) überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozentpunkten pro Jahr zurück. Das ist die Kernbotschaft einer globalen Ressourcen-Studie, die von der Energy Watch Group am 22.10.2007 im Londoner Auslandspresseclub vorgestellt wurde. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004667.html


:: 06. Der "liberale Imperialismus" der Europäischen Union

Weltmächtig: Wenn die Geoökonomie an Grenzen stößt, schlägt die Stunde der geopolitischen Expansion. Die USA sind dabei Europas Hauptrivale. Von Elmar Altvater/Birgit Mahnkopf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004674.html


:: 07. Mein letztes Gespräch mit Aung San Suu Kyi

Das Volk von Burma steht erneut auf. So konnten wir einen seltenen Blick auf Aung San Suu Kyi erhaschen. Da stand sie - am Hintereingang ihres Hauses, am Ufer des Sees von Rangoon, wo sie unter Hausarrest steht. Sie wirkte sehr dünn. Seit Jahren gibt es Mutige, die den Straßenblockaden trotzen, nur um kurz an ihrem Haus vorbeizugehen. Wenn sie aus dem Innern ihr Klavierspiel hören, sind sie beruhigt. Von John Pilger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004666.html


:: 08. Protest gegen beabsichtigte Drosselung israelischer Energielieferungen in Gazastreifen

Die "Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost" protestiert nachdrücklich gegen die beabsichtigte Drosselung der israelischen Energielieferungen in den Gazastreifen, die Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz vorläufig gestoppt hat. Die Entscheidung soll Sanktionen über 1,5 Millionen Palästinensern verfügen und die Versorgung öffentlicher Einrichtungen - Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Elektrizitätswerke, Wasser- und Abwasserbetriebe - und der privaten Haushalte lahmlegen. Damit würde die seit Monaten anhaltende Lähmung im Zuge der periodischen Schließung der Grenzübergänge für den Waren- und Personenverkehr verschärft und die Denunzierung aller Palästinenser im Gazastreifen als "Terroristen" in "Feindesland" fortgesetzt werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004679.html


:: 09. Mohammed al Dura lebt weiter

Das Interesse, das Israel für das Schicksal eines palästinensischen Jungen zeigt, ist bewegend. Welches Theater wird doch um den Mord von Mohammed Al-Dura gemacht. Für das Schicksal der anderen getöteten Kinder interessiert man sich nicht. Nur gerade der kleine Mohammed verfolgt Israel weiter. Aber die Frage, wer Al-Dura erschossen hat, ist unwichtig. Einige Exzentriker meinen sogar, dass er lebt. Vielleicht hat er Selbstmord begangen, wie die seltsamen Untersuchungen leicht vermuten lassen. Von Gideon Levy. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004668.html


:: 10. Zwölf Jahre später

Der Präsident der Knesset lud mich ein, an einer besonderen Knessetsitzung teilzunehmen, die dem Gedenken des 12. Jahrestages der Ermordung Yitzhak Rabins gewidmet sein sollte. Ich kämpfte mit mir selbst, ob ich diese Einladung annehmen sollte. Einerseits wollte ich den Menschen und das, was er in seinen letzten Jahren erreicht hatte, ehren. Ich mochte ihn. Andrerseits hatte ich nicht den Wunsch, die Lobreden von Shimon Peres anzuhören, von dem Mann also, der vorgab, auf Rabins Weg weiterzugehen - der dann aber das Oslo-Abkommen aus reiner Feigheit begrub. Noch weniger wollte ich mir die Lobhudelei von Ehud Olmert anhören, einem der Leute, der die Hetzkampagne gegen das Oslo-Abkommen und ihre Initiatoren anführte. Und am wenigsten wollte ich die "Lobrede" eines Binyamin Netanyahu anhören, der auf dem Balkon stand, während unter ihm loyale Demonstranten Plakate zur Schau trugen, die Rabin in SS-Uniform zeigten. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004673.html


:: 11. Handverlesene Gästeschar in Annapolis

Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gilt es, sich an die kleinsten Strohhalme der Hoffnung zu klammern, auch wenn die erhebliche Giftspuren enthalten. Gegenwärtig ist so ein Strohhalm die von den USA für Ende November nach Annapolis (Maryland) einberufene internationale Nahostkonferenz. Hier soll die Regierung Olmert mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas ein Konzept aushandeln, das definitiv zu einer Zweistaatenlösung führt. Für das geplante Treffen stehen bisher vor allem die Ausgeladenen fest. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004675.html


:: 12. Sag es mit Blumen

Als Vorbereitung für das Treffen in Annapolis hat der israelische Ministerpräsident die Außenministerin mit den Verhandlungen mit der palästinensischen Behörde beauftragt. Man könnte fragen: ist es nicht die selbstverständlichste Sache der Welt, dass sich das Außenministerium mit Außenpolitik befasst? Nun, dies mag für andere Länder selbstverständlich sein. In Israel ist es überhaupt nicht selbstverständlich. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004678.html


:: 13. Der gefühlte Staat ist nicht mehr sozial

Zweites deutsches Sozialforum in Cottbus: Zwischen gewerkschaftlicher Offensive und mangelndem demokratischem Eigensinn. Von Daniela Dahn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004670.html


:: 14. Brände in Kalifornien: Heizt den Politikern ein

In Südkalifornien wüten die Feuer, Starkregen durchtränkt New Orleans, der Südosten der USA - von Tennessee bis Carolina und bis nach Georgia hinein -, erlebt eine Dürre, die alle Rekorde brechen könnte, und in Atlanta droht Wassermangel. Die Presse bemüht sich unglaublich, Live-Bilder dieser extremen Wetterphänomene zu liefern - die Ursachen der Ereignisse erklärt sie uns nicht. Welche Verbindung besteht zwischen den Krisen? Es ist die 'globale Erwärmung'. Diese beiden Worte fehlen viel zu häufig auf den Webseiten der Regierung und in ihren Forschungsstudien. Von Amy Goodman. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004672.html


:: 15. Mit wohligem Lächeln

USA: Weniger Erfrorene durch Klimaerwärmung - mehr Frieden durch Krieg. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004680.html


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II. Hinweise

:: "Wir kaufen keinen Mercedes. Boykottiert Streumunition"

Die Kampagne "Wir kaufen keinen Mercedes. Boykottiert Streumunition" erlebte einen vorläufigen Höhepunkt mit 10 bundesweiten Aktionen Anfang Oktober. Das Ziel ist, den Daimler-Konzern als größten Anteilseigner des europäischen Rüstungskonzerns EADS zur Aufgabe der Produktion, Erforschung und Entwicklung von Streumunition zu bewegen. Dazu ist massiver Druck nötig. Es gibt folgenden Beteiligungsmöglichkeiten: a) Unterstützung der öffentlichen Protestaktionen, b) Verteilung der Protestpostkarten an Freunde und Bekannte (bestellbar beim DFG-VK Materialversand in Stuttgart, material@dfg-vk.de), c) Unterstützungsmöglichkeit auf der Homepage, d) Podiumsdiskussionen mit Wahlkreisabgeordneten oder Mitgliedern des Verteidigungsausschuss, e) Bürgermeister oder Kirchenvertreter einbinden. Mehr >>
http://www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de


:: Kampagne für eine Zivilsteuer

Das Netzwerk Friedenssteuer arbeitet seit 25 Jahren daran, eine Wahlmöglichkeit zur Verwendung der Steuern zu schaffen, da in Deutschland ja bekanntlich eine Steuerpflicht besteht. Das Ziel: eine gesetzliche Regelung, wonach niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Steuer gezwungen werden darf, sozusagen die moderne Form der Kriegsdienstverweigerung. Dazu gab es bereits viele Anläufe im Bundestag. Aktuell besteht das Ziel darin, einen interfraktionellen Gesetzesentwurf einer Gruppe von 35 Abgeordneten zu erreichen. >>
http://www.netzwerk-friedenssteuer.de

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III. Veranstaltungstermine


:: 02.11.2007 - 19.00 Uhr, Hörsaal 1098, Kolleggebäude I Erdgeschoss, Freiburg: "Deutschland atomwaffenfrei"

Podiumsdiskussion mit Jürgen Rose (München, Oberstleutnant der Bundeswehr), Roland Blach (Stuttgart, Landessprecher Baden-Württemberg der DFG-VK), Moderator: Heinz Siebold (Journalist, Freiburg), VA: Gruppe Freiburg der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Allgemeiner Studentenausschuss der Universität Freiburg


:: 03.11.2007 - 14.00 Uhr, US-Airbase in Spangdahlem: Protestkundgebung: Gegen jede Kriegspolitik - Zivile Arbeitsplätze statt Kriegsflughäfen - Kriegsdienste verweigern

"Ein erschreckendes Bild bietet der frisch ausgebaute Kriegsflughafen Spangdahlem. Er ist jetzt noch besser gerüstet für die Kriegseinsätze in Irak und Afghanistan. Zusammen mit Ramstein ist die US-Airbase in Spangdahlem die Startbahn der aktuellen Kriege der USA - von Deutschland unterstützt", so Markus Pflüger von der Arbeitsgemeinschaft Frieden. "Wir wollen dem frisch ausgebauten Kriegsflughafen einen Protestbesuch abstatten und gegen jede Kriegspolitik - ob im Irak, Afghanistan oder gegen den Iran protestieren." Hauptrednerin der Protestkundgebung ist die US-Kriegsdienstverweigerin Aimee Allison. Sie verweigerte 1991 den Kriegsdienst und ist in der Antirekrutierungskampagne in den USA aktiv. Die Kundgebung wird von der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier veranstaltet, unterstützt wird sie von der Gruppe Trier und dem Landesverband Rheinland-Pfalz der DFG-VK, dem Friedensnetz Saar, der Katholischen Studierenden Jugend Trier, Pax Christi Trier, den Friedensgruppen Daun, Bitbu
rg und Cochem-Zell, dem Initiativkreis gegen Atomwaffen und Connection e.V. Mehr >>
http://www.agf-trier.de/html/body_termine.html#antikrieg


:: 05.11.2007 - 20.00 Uhr, Café Velo in Freiburg: Diskussionsveranstaltung "USA: Stimmen gegen den Krieg"

mit Aimee Allison (Friedensaktivistin; sie verweigerte während des II. Golfkrieges 1991 den Kriegsdienst), VA: Freiburger Friedenswoche e.V. und Freiburger Friedensforum [im Rahmen der Rundreise "Stimmen gegen den Krieg"] - [im Rahmen der Freiburger Friedenswoche 2007]. Mehr zur Rundreise >>
http://www.connection-ev.de/usa/


:: 05.11.2007 - 20.00 Uhr, kath. Gemeindehaus St. Ulrich in Kirchheim/Teck: Diskussionsveranstaltung "USA: Stimmen gegen den Krieg"

mit Lori Hurlebaus (US- Friedensaktivistin. Sie koordiniert bei Courage to Resist die Unterstützungskampagne für US-Verweigerer), VA: Amnesty International Kirchheim/Teck, Arbeitskreis Asyl Kirchheim/Teck, Attac Kirchheim/Teck, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Neckar-Fils, Friedensinitiative Kirchheim/Teck (FINK), GEW Kreisverband Esslingen-Nürtingen, Offene Kirche Kirchheim-Nürtingen, Pax-Christi Kirchheim/Teck [im Rahmen der Rundreise "Stimmen gegen den Krieg"]. Kontakt: DFG/VK Neckar-Fils, Klaus Pfisterer, pfisterer@webstueck.de, Mehr zur Rundreise >>
http://www.connection-ev.de/usa/


:: 07.11.2007 - 20.00 Uhr, Theaterhaus Stuttgart: Diskussionsveranstaltung "USA: Stimmen gegen den Krieg"

mit Aimee Allison (Friedensaktivistin; verweigerte während des II. Golfkrieges 1991 den Kriegsdienst). VA: Trägerkreis der Initiative Deserteur-Denkmal für Stuttgart: DFG-VK Stuttgart (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen); DGB Region Stuttgart (Deutscher Gewerkschaftsbund); Deutscher Freidenkerverband, OV Stuttgart; IPPNW Stuttgart (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges); Naturfreunde, Bezirk Stuttgart; ORL-Regionalgruppe Stuttgart (Ohne Rüstung leben); PAX AN - Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V., Stuttgart; Pax Christi Stuttgart; Stadtjugendring Stuttgart; VVN-BdA Kreis Stuttgart (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes - Bund der Antifaschisten). Kontakt: Roland Blach, E-Mail ba-wue@dfg-vk.de. Mehr >>
http://www.deserteurdenkmal-stuttgart.de


:: 09.-11.11. Universität Köln: "Erneuerbare Ressourcen - Chance oder Risiko für Lateinamerika?"

Im Zuge der aktuellen Diskussion um den Klimawandel gewinnt der Aspekt der erneuerbaren Energien zunehmend an Bedeutung. Hierin sehen besonders die Schwellen- und Entwicklungsländer eine Chance zum wirtschaftlichen "Sprung nach vorne". Auf der anderen Seite treten in letzter Zeit vermehrt die unerwünschten Auswirkungen dieser Entwicklung zu Tage, zum Beispiel in Gestalt der mexikanischen "Tortilla-Krise" Anfang diesen Jahres. Während der drei Veranstaltungstage sollen die Möglichkeiten und Risiken diskutiert werden, welche die erneuerbaren Ressourcen für die lateinamerikanischen Länder bergen. Die Diskussion gliedert sich dabei in die drei Themenbereiche "wirtschaftliche Entwicklung", "Umweltfolgen" und "soziale Folgen". Des Weiteren soll insbesondere die Frage Beachtung finden, in wie weit die nachwachsenden Rohstoffe ein Entwicklungspotential für die lateinamerikanischen Länder bieten. Infos, Programm und Anmeldung unter >>
http://www.lateinamerika-im-fokus.de/


:: 10.-11.11.2007, Schlatterhaus in Tübingen: 10. IMI-Kongress: Innen, außen, mittendrin: Die Transformation der Bundeswehr und Perspektiven des Widerstands

Im Jahr 2002 hat sich die Informationsstelle Militarisierung das letzte Mal auf ihrem Kongress intensiv mit der Bundeswehr beschäftigt. Seit dem ist deren Transformation zur "Armee im Einsatz" in Windeseile vorangeschritten. Ihr Aktionsradius hat sich vergrößert, immer neue Einsätze kommen hinzu und diese werden zunehmend als das bezeichnet, was sie sind: "Kampfeinsätze". Deshalb versuchen Politiker, die Bevölkerung auf steigende Opferzahlen einzustimmen und die Heeresleitung verkündet: "Wir brauchen den archaischen Kämpfer". Gleichzeitig rumort es in der Truppe selbst. Ihr Leben für deutsche Wirtschaftsinteressen oder einen Sitz im Weltsicherheitsrat zu opfern, sind immer weniger junge Menschen bereit und deshalb wird zunehmend in benachteiligten Schichten mit Schlagworten wie "Arbeitsplatzsicherheit" um Rekruten geworben. Im wachsenden Widerstand gegen die neuen Kriege aber auch gegen die wachsende soziale Ungleichheit ist neben einer global stattfindenden Entdemokratisieru
ng auch ein Grund zu sehen, weshalb die Bundeswehr unter Schlagwörtern wie "vernetzter Sicherheit" auch zunehmend für Anti-Terrormaßnahmen, Katastrophenhilfe und Aufstandsbekämpfung im In- und Ausland mobilisiert wird. Die Allgegenwart des deutschen Militärs soll beim diesjährigen IMI-Kongress intensiv aufgearbeitet werden. Die Präsenz deutscher Soldaten am Hindukusch, in Heiligendamm und den Arbeitsagenturen bringt jedoch auch neue Protestformen gegen den deutschen Militarismus in der Bevölkerung hervor. Auch diese sollen dargestellt und erörtert werden. Mehr
>> http://www.imi-online.de/2007.php3?id=1623


10.11.2007 - 10.00-16.00 Uhr, Las Casas Haus Braunschweig: "Eskalation am Persischen Golf?

Länderseminar: Iran mit Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund - Deutscher Zweig. Das Seminar will sich - mit einem Referenten, der als ausgezeichneter Kenner der Situation der Region gilt - mit aktuellen politischen Themen zum Iran beschäftigen: Was steht hinter der politischen Radikalisierung der letzten Monate? Repräsentiert der iranische Präsident mit seinen antiisraelischen Äußerungen wirklich die iranische Bevölkerung? Gibt es Perspektiven für eine diplomatische Lösung der bereits eskalierten Lage? Die Beantwortung dieser Fragen erfordert einen genauen Blick auf den gegenwärtigen Iran und seine Geschichte und auf die Interessen der Großmächte an dessen Ölund Gasreichtum. VA: Dominikaner-Kloster Braunschweig. Mehr >>
http://www.dominikaner-braunschweig.de/Kloster/Layout/Kloster.html


:: 11.-21.11.2007 bundesweite Ökumenische FriedensDekade mit dem Motto "andere achten"

Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade wird wieder getragen von dem Gesprächsforum "Ökumenische Friedensdekade", in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und viele Friedensgruppen zusammenarbeiten. In enger Kooperation mit der Website http://www.friedensdekade.de stellt das Netzwerk Friedenskooperative die online-Informationen zu den vielen Veranstaltungen während der Friedensdekade für Veranstalter, Presse und Interessierte zur Verfügung. Die Terminliste, in der sich inzwischen über 700 Veranstaltungen befinden, ist abzurufen unter >>
www.friedenskooperative.de/termine/dekade07.htm
Einige weitere Infos zur Dekade 2007 finden sich unter >>
http://www.friedensdekade.de


:: 12.11.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ-Café in Karlsruhe: Das letzte Tabu: NS-Militärjustiz und Kriegsverrat

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Wolfram Wette, Professor für neueste Geschichte (Universität Freiburg), Autor zahlreicher Bücher über den Nationalsozialismus. Die meisten der wegen Kriegsverrat verurteilten Wehrmachtssoldaten waren kleine Leute in Uniform, die, ähnlich wie die Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und Wehrkraftzersetzer, Widerstand gegen Hitler und den Vernichtungskrieg zu leisten versuchten. Einige von ihnen gingen in bewaffnete Widerstandsgruppen, andere fielen durch oppositionelle Gesinnung auf. Eine Kollaboration mit den Kriegsgegner Deutschlands war den wenigsten möglich. Nicht selten entstand das Delikt "Kriegsverrat" erst in den Köpfen der Kriegsrichter: Sie konstruierten aus widerständigen Handlungen eine Begünstigung des Feindes. Vielfach reichte zu einem Todesurteil, wenn einer Kommunist, Sozialist oder Pazifist war und Kriegsgefangenen oder Juden geholfen hatte. Warum wurden sie bis heute nicht rehabilitiert? Es laden ein: JUBEZ / St
adtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: E-Mail: suthiel@t-online.de


:: 12.11.2007 - 20.00 Uhr, DGB-Haus Freiburg: "Eingebunden in glopbale Strategien - wenn oder was verteidigen deutsche Soldaten am Hindukusch?"

Vortrag und Diskussion mit Andras Zumach (taz, Genf). VA: Freiburger Friedensforum [im Rahmen der Freiburger Friedenswoche 2007]. Kontakt: Freiburger Friedensforum c/o RIB, ribfr@breisnet-online.de


:: 13.11.2007 - 20.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus Müllheim: "Der Nahe Osten - Auf ewig ein Pulverfass?"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (diplomatischer Korrespondent der taz bei der UNO in Genf), VA: Arbeitskreis Frieden Ev.Bezirkssynode [im Rahmen der 31. Markgräfler Friedenswochen "Andere achten"]. Kontakt: Friedensrat Markgräflerland, Ulrich Rodewald, E-Mail: ulrich.rodewald@debitel.net


:: 14.11.2007 - 20.00 Uhr, Friedensgemeinde Lörrach: "Drohende Kriege um Rohstoffe - und wie sie verhindert werden können"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Freier Journalist in Genf, u.a. für taz), Kontakt: Robert Kölblin, E-Mail blum.koelblin@t-online.de


:: 14.11.2007 - 20.00 Uhr, Evang. Gemeindehaus Gammertingen: "Von der Straße an die Werkbank - Ein Straßenkinderprojekt in Eldoret/Kenia stellt sich vor"

Bei dieser Veranstaltung berichten Lisa Funfack und Martin Rose aus dem Arbeitskreis Eldoret von den Fortschritten im Straßenkinderprojekt in Kenia. Lisa Funfack ist vor einigen Tagen aus Kenia zurück gekommen und berichtet über die derzeitigen Lebensumstände der 130 Jungen im Heim in Sugoi bei Eldoret und über die Fortschritte bei der Einrichtung einer Berufsausbildung in den Bereichen Holz / Metall und Bau. Aus dem Vorstand des Arbeitskreises möchte Martin Rose über die Planungen und den aktuellen Stand in Sugoi erzählen. Wenn aus Straßenkindern Gymnasiasten und Berufsschüler werden ist das auch eine Herausforderung für den Umgang zwischen Betreuern und Betreuten. Fragen der Wertschätzung und Achtung innerhalb der kenianischen Gesellschaft berührt das ebenso wie den Austausch zwischen den Partnern in Kenia und Deutschland. Das Projekt wird inzwischen auch von Brot für die Welt unterstützt und befindet sich in einem interessanten und nicht immer einfachen Entwicklungsstadium
. Aktuelle Bilder möchten zum Gespräch und regen Austausch einladen. VA: Weltladen Gammertingen + Evang. Kirchengemeinde Gammertingen.


:: 15.11.2007 - 20.00 Uhr Spital-Café Ravensburg: "Irak, Afghanistan, Iran ... - wie weiter im `Krieg gegen den Terrorismus`"?

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (UNO-Korrespondent, Genf), VA: Pax Christi-Gruppe Ravensburg [im Rahmen der Oberschwäbischen Friedenswoche 2007 "andere achten"]. Kontakt: Pax Christi Ravensburg, Hiltrud Schüle, E-Mail hmschuele@t-online.de


:: 15.11.2007 - 19.00 Uhr, Paul Schneider Haus Simmern: "Krisenregion Naher und Mittlerer Osten"

mit Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund - Deutscher Zweig. VA: Verein für Friedenspolitische und Demokratische Bildung


:: 16.11.2007 - 19.00 Uhr Altes Rathaus Bretten: "Noch nie war die Gefahr so groß wie heute - zur Gegenwart nuklearer Aufrüstung mit aktuellem Bezug zur Entwicklung im Iran"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist, Genf), (im Rahmen des Programm "Bretten aktiv für Frieden" vom 12.11.-23.11.2007). Kontakt: Stadtverwaltung Bretten, E-Mail stadt@bretten.de. Mehr >>
http://www.bretten.de/aktuell/PDF/programm_frieden.pdf


:: 16.11.2007 - 19.30 Uhr, Kath. Gemeindehaus, Nürtingen: "Aktuelles zum Nahostkonflikt"

Clemens Ronnefeldt vom Versöhnungsbund informiert: Welche Rolle spielen die Siedlungen, die Besatzungspolitik, die Flüchtlingsfrage, der Status von Jerusalem bei der Suche nach einem gerechten Frieden? Welche Rolle können palästinensische und israelitische Friedensgruppen für die Konfliktlösung spielen? Wie könnte diese Arbeit von Deutschland aus unterstützt werden? Veranstalter: AK Frieden in der einen Welt. Mehr >>
http://www.nils-schmid.de/uploads/media/friedenswochen_2007.pdf


:: 16.11.2007 - 20.00 Uhr Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen: 60 Jahre missachtetes Völkerrecht

Vortrag von Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler und Außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Die aktuellen und die historischen Entwicklungen des palästinensisch-israelischen Konflikts sind nur mit Kenntnis seiner völkerrechtlichen Grundlagen zu ver-stehen. Basis aller späteren Entwicklungen in Nahost war die UNO-Teilungsresolution 181 vom November 1947. Wie bei unzähligen späteren Resolutionen war schon damals der Widerspruch zwischen Anspruch und Umsetzung der Resolution gravierend. Die fehlende Bereitschaft, das Völkerrecht umzusetzen, stürzte insbesondere das palästinensische Volk in die nationale Katastrophe und schuf einen den Weltfrieden bis heute gefährdenden Konfliktherd. VA: Flüchtlingskinder im Libanon e.V., AK Palästina, Verein Arabischer Studenten u. Akademiker


:: 17.11.2007 - 15.00-22.00 Uhr im Schlatterhaus in Tübingen: Hartmut Gründler‚ M.A. (1930 - 1977). Gedenkveranstaltung zu seinem dreißigsten Todestag

mit Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Heidelberg, (16.00 Uhr): "Mahatma Gandhi - Die Überwindung westlicher Gewalt"; Wilfried Hüfler: Auszüge aus der neuen Gründler-Biographie (17.30 Uhr) und Lesung aus Gründlers Schriften (20.00 Uhr). Hartmut Gründler war ein im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer, der sich - aus Protest gegen die von ihm dokumentierten, aber offiziell nicht zurückgenommenen "Falschinformationen" in der Atompolitik der damaligen Bundesregierung und die Verweigerung des diesbezüglichen Dialogs mit Bundeskanzler Helmut Schmidt - während des SPD-Parteitags in Hamburg selbst verbrannte.Kontakt für den AKL: Wilfried Hüfler, E-Mail: wilfried.huefler@whfm.de. Infos über Hartmut Gründler >>
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Gründler


:: 18.11.2007 - 17.00 Uhr, Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg: Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer der Gewalt und Euthanasie"

Im Rahmen der bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade vom 11.-21. November 2007 mit dem Motto "andere achten" findet am 18. November 2007 an der Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg "Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer der Gewalt und Euthanasie" statt. Dort gedenken wir jedes Jahr während der FriedensDekade u.a. jenen 61 Menschen, die während der Herrschaft der Nazis, im Jahre 1940, aus den Mariaberger Heimen abgeholt und in Grafeneck ermordet wurden. Im Anschluss an das Schweigen findet in der Kirche in Gammertingen-Mariaberg eine "Musikalische Feierstunde" mit dem Posaunenchor sowie weiteren Musizierenden statt. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie + evang. Pfarrstelle Mariaberg + "Posaunenchor Mariaberg". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004659.html


:: 22.11.2007 - 20.00 Uhr Haus der Volkshochschule Reutlingen: "Die Nahostpolitik der USA"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (diplomatischer Korrespondent der taz bei der UNO in Genf). Neben der Existenzgarantie für Israel vorrangig ein Ziel: die Sicherung der Versorgung mit preiswertem Öl. Zu diesem Zweck wurden diktatorische, menschenrechtsfeindliche Regime in der Region gestützt und aufgerüstet – vom Schah im Iran über Saddam Hussein im Irak bis zum Königshaus in Saudiarabien. (West)europa hat diese Politik immer kritiklos mitgetragen und ist daher mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen, bis hin zum eskalierenden Terrorismus. Welche Auswege aus der verfahrenen Situation gibt es? Welche Konsequenzen müssten gezogen werden. VA: VHS Reutlingen. Kontakt: Volkshochschule Reutlingen, E-Mail info@vhsrt.de. Mehr >>
http://www.vhsrt.de


:: 22.11.2007 - 20.00 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: Friedensarbeit vor 1933

Am 8. Abend in der Karlsruher Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen in der Friedensbewegung" wird eine Film-Aufzeichnung gezeigt mit Ludwig Wolf (1903 - 1993), Vorsitzender des Landesverbandes Baden und der Gruppe Ettlingen der Deutschen Friedensgesellschaft während der Weimarer Republik. Es laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Archiv Aktiv, Evangelisches Jugendwerk Karlsruhe, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: E-Mail: suthiel@t-online.de


:: 23.11.2007 - 10.00-17.00 Uhr Französische Friedrichstadtkirche, Berlin-Mitte: "Vorrang für Gewaltfreiheit". Kirche als Akteur für Krisenprävention und Konfliktbearbeitung

Die evangelische Kirche setzt sich für den Vorrang gewaltfreier Mittel zur Prävention und akuten Konfliktbearbeitung in Krisengebieten ein. Im öffentlichen Bewusstsein und in der politischen Praxis wird jedoch zunehmend auf militärische "Lösungen" gesetzt. Kirchliche Akteure sind zum Austausch darüber eingeladen, was im Bereich der Kirche an konkreter Arbeit in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung bereits geschieht, wie diese weiterentwickelt werden und stärker zur Geltung kommen kann und welche Erwartungen an die Politik bestehen. Im Rahmen eines Projektes der "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" wird ein Grundlagenpapier sowie ein Policypapier erarbeitet. Die Entwürfe dieser Papiere werden bei der Konsultation zur Diskussion gestellt. Die fertigen Texte sollen Grundlage weiterer Gespräche mit der Politik sowie mit ökumenischen Partnern sein. VA: Evangelische Akademie zu Berlin und Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Das ausführliche Programm und
Anmeldedetails findet sich unter >>
http://friedensdienst.de/uploads/media/Programm_TG46.pdf


:: 23.-25.11.2007 - Moseltal-Jugendherberge Cochem: "unsere zukunft - atomwaffenfrei"

Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben. Mit der im August 2007 gestarteten Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" fordert die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) als Teil eines bundesweiten Zusammenschluss von über 40 unabhängigen Organisationen in Deutschland dass Deutschland bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vor den Vereinten Nationen verkündet: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt." Auf der 12. Jahrestagung soll über den letzten verbliebenen Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel beraten und die Planungen für eine große internationale Aktion Ende August 2008 dort intensiviert werden. Infos unter >>
http://www.gaaa.org/termine.htm


:: 29.11.2007 - 20.00 Uhr Spital-Café Ravensburg: "Wie staatstreu sind die Kirchen in der Friedensfrage?" - Christlicher Pazifismus und Amtskirche

Vortrag und Diskussion mit Peter Bürger (Theologe und freier Publizist), VA: Pax Christi-Gruppe Ravensburg [im Rahmen der Oberschwäbischen Friedenswoche 2007 "andere achten"]. Kontakt: Pax Christi Ravensburg, Hiltrud Schüle, E-Mail hmschuele@t-online.de


:: 29.11.2007 - 20.15 Uhr Sandkorn Fabrik-Theater in Karlsruhe: Petra Kelly: "Um Hoffnung kämpfen"

Petra Kelly (1947-1992) war eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Grünen und zugleich Symbolfigur und Sprachrohr der weltweiten ökologischen und gewaltfreien Bewegung. Sie stand für eine radikale Erneuerung der Gesellschaft. Am 29.11.2007 wäre die Mitbegründerin der GRÜNEN Petra K. Kelly 60 Jahre alt geworden. Am 1.Oktober 1992 setzte ihr Lebensgefährte Gert Bastian ihrem und seinem Leben ein vorzeitiges Ende. Seit Anfang der 70er Jahre war Petra K. Kelly in der europäischen und amerikanischen Frauen-, Friedens- und Anti-Atombewegung mit großem Engagement vertreten. Seit 1982 unterstützte sie vehement die Oppositionsbewegung in der DDR und schloss Freundschaft mit der Künstlerin und Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley. Mit weiteren Freunden berichtet diese am Geburtstag von persönlichen Erfahrungen mit Petra K. Kelly und versucht, die Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau und ihr facettenreiches Leben lebendig werden zu lassen. Den musikalischen Rahmen gestalten Chri
stiane Gollwitzer und Jens Bergmann.


:: 07.12.2007 - 19.00 Uhr im Prediger in Schwäbisch Gmünd: Atomwaffeneinsatz trotz INF-Vertrag?

Vortrag von Andreas Zumach. Die Präsidenten Reagan und Gorbatschov besiegelten im Dezember vor 20 Jahren mit dem INF-Vertrag die Verschrottung der atomaren Mittelstreckenraketen. Die Pershing II wurden aus Mutlangen abgezogen und der Ostalbkreis ist seitdem atomwaffenfrei. Noch immer lagern Atomwaffen in Deutschland und weltweit steigt die Atomkriegsgefahr. Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde Dr. El Baradei warnt und fordert immer wieder weitere Abrüstungsschritte. Andreas Zumach analysiert die Geschichte und die aktuelle Bedeutung. VA: Friedenswerkstatt Mutlangen. Infos >>
http://www.pressehuette.de/


:: 08.12.2007 - 9.30 Uhr Gemeindehalle Mutlangen: "unsere Zukunft atomwaffenfrei"

Gemeinsam mit den "Mayors for Peace", den Bürgermeistern für den Frieden, werden in einer Zukunftswerkstatt Schritte entwickelt, dass die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden - als Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt. Die Friedenswerkstatt Mutlangen e.V sowie Landrat Klaus Pavel, der Gmünder Oberbürgermeister Wolfgang Leidig und der Mutlanger Bürgermeister Peter Seyfried laden Bürger, Friedensbewegte und Politiker zum Dialog ein. Infos >>
http://www.pressehuette.de/


:: 07.-09.12.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Die kurdische Frage. Kirkuk und das Staudammprojekt Ilisu

Erwartungen an das Referendum, mit dem über den Status der nordirakischen Provinz Kirkuk entschieden werden soll. Mit welchen Folgen auf die Entwicklung in der Region, auf die Beziehung zur Türkei ist zu rechnen? Auswirkungen des Staudammprojekts in der Türkei auf die Bevölkerung. Zivilgesellschaftliche Aktivitäten in beiden Regionen. Mehr >>
http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=430807


:: 07.-09.12.2007 - Mannheim: Gewalt als Folge wirtschaftlicher Macht und politischer (Vor-)Herrschaft in Zeiten neoliberaler Globalisierung und ökologischer Krise - ihre Überwindung als neuer Kairos für die ökumenische Bewegung

Tagung von KAIROS Europa. Sowohl die Konsultation der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) zur Halbzeit der Dekade zur Überwindung von Gewalt vom April 2005 in Freising als auch die 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Februar 2006 in Porto Alegre haben sich im Blick auf die Weiterarbeit zu den Themen des konziliaren Prozesses für eine stärker aufeinander bezogene Auseinandersetzung mit der direkten und strukturellen Gewalt ausgesprochen. Um das vielfältige und bisweilen aneinander vorbei laufende ökumenische Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung künftig stärker zu bündeln, wurde einvernehmlich für eine Zusammenführung des Prozesses "Wirtschaft im Dienst des Lebens" mit der "Dekade zur Überwindung von Gewalt" plädiert. Im Rahmen der Tagung soll unter Einbeziehung von Gästen aus Ländern des Südens am Beispiel drei verschiedener Spannungsbögen von Gewaltzusammenhängen der Frage nachgegangen werden, w
ie sich diese Zusammenführung inhaltlich wie strategisch am besten auf den Weg bringen lässt und welche konkreten Umsetzungsschritte und Kooperationsbeziehungen sich hierzu anbieten. Anmeldung bei:
Martin Gück, E-Mail: gueck@kairoseuropa.de. Infos unter >>
http://www.kairoseuropa.de/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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