Date: September 25th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

dem heutigen Newsletter möchte ich ein paar bedenkenswerte Sätz von Theodor W. Adorno voranstellen:


Als lebten wir in einer befreiten Welt

Man sollte, soweit es nur irgend möglich ist,
so leben, wie man in einer
befreiten Welt glaubt leben zu sollen,
gleichsam durch die Form der eigenen Existenz,
mit all den unvermeidbaren Widersprüchen
und Konflikten, die das nach sich zieht ( …)
Dieses Bestreben ist notwendig zum Scheitern
und zum Widerspruch verurteilt,
aber es bleibt nichts anderes übrig,
als diesen Widerspruch bis zum
bitteren Ende durchzumachen.
Die wichtigste Form, die das heute hat,
ist der Widerstand.

(Theodor W. Adorno)


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Stoppt den Wahnsinn!

:: 02. Sieben Gründe gegen die Verlängerung des Bundeswehr-Afghanistan-Einsatzes

:: 03. USA und Nuklearer Teststoppvertrag: Eine Dekade der Verweigerung

:: 04. Schattenboxen

:: 05. Schräge Bilder vom Irak

:: 06. Bil'in! Bil'in!

:: 07. Schaum auf dem Wasser

:: 08. Menschenrechte in Argentinien

:: 09. Der Neue bei den UN-einigen Nationen

:: 10. Die verlorene Revolution

:: 11. Der hohe Ölpreis - gut für die Erneuerbaren

:: 12. Minderjährige Asylbewerber aus Ghana und Sierra Leone im Frankfurter Flughafen inhaftiert


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Stoppt den Wahnsinn!

Zu Wochenbeginn hat der französische Außenminister Bernard Kouchner den Atomstreit mit Teheran als die größte internationale Krise der Gegenwart bezeichnet. Man müsse auf "das Schlimmste vorbereitet sein". Kouchner ließ keinen Zweifel, dass er darunter einen Krieg gegen den Iran versteht. Ein Truppenabzug aus Afghanistan wäre ein wichtiger Schritt, um einen Krieg gegen den Iran zu verhindern. Von Mohssen Massarrat.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004617.html


:: 02. Sieben Gründe gegen die Verlängerung des Bundeswehr-Afghanistan-Einsatzes

Die Einbindung in die US-Strategie ist konfliktverschärfend. Auch deutsche Soldaten sind an der Tötung von immer mehr Zivilisten beteiligt. Das Geld für Militärausgaben fehlt für zivile Maßnahmen. Bundeswehrsoldaten sind für zivile Organisationen eher Gefahr als Schutz. Solche und weitere Gründe sprechen gegen die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. Von Clemens Ronnefeldt.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004621.html


:: 03. USA und Nuklearer Teststoppvertrag: Eine Dekade der Verweigerung

In der Wiener Hofburg beraten am 17./18.9.2007 die Vertreter von rund hundert Staaten, wie der nukleare Teststoppvertrag rechtswirksam werden kann. Das Abkommen verbietet die Erprobung aller Atomwaffen ob zu Lande, unter Wasser, in der Atmosphäre oder im Weltraum. Für den Präsidenten der USA würde dessen Scheitern "der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie den Beziehungen mit unseren Alliierten schaden und unsere seit vierzig Jahren führende Rolle beim Kampf gegen die nukleare Bedrohung untergraben". Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004614.html


:: 04. Schattenboxen

Endlich hat er gesprochen, der Oberkommandierende der US-Armee im Irak. Live-Übertragung, dazwischen rufende Friedensaktivisten, Sondersendungen. Unter dem Strich hat General Petraeus wenig Unerwartetes aufgetischt am 10. September, einem Tag, an dem im Irak neun US-Soldaten starben. Der General kann nun beruhigt auf das Schlachtfeld zurückkehren. Demokraten und ein paar Republikaner kritisieren Bushs Inkompetenz, beweinen die Toten, beklagen die Kosten, räumen aber ganz realpolitisch ein, dass ein "überstürzter" Abzug nicht möglich sei. Und überparteilich ist man sich einig, dass die USA den Irak langfristig "sichern" müssten. Von Konrad Ege.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004611.html


:: 05. Schräge Bilder vom Irak

Alles, was wir von westlichen Regierungspolitikern und aus den tonangebenden Medien über den Irak erfahren, verdreht die dortige Wirklichkeit. Das zeigt der neue Report "War and Occupation in Iraq", den das Global Policy Forum (eine internationale Organisation mit Konsultativstatus bei der UNO) mit Unterstützung von dreißig weiteren Friedens- und Menschenrechtsgruppen zusammengestellt hat. Der Report beklagt vor allem, dass die Eskalation der Gewalt auf ethnische Konflikte, traditionellen religiösen Hass, islamischen Extremismus oder die Einmischung von Nachbarstaaten zurückgeführt werde - auf alles Erdenkliche, nur nicht auf das Besatzungsregime. Von Joachim Guilliard.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004615.html


:: 06. Bil'in! Bil'in!

In dem palästinensischen Dorf Bil'in findet jeden Freitag - ohne Ausnahme - seit 135 Wochen eine Demonstration gegen den Zaun statt. Was ist so besonders an Bil'in, einem kleinen und weit entfernt liegenden Ort, dessen Name bis vor kurzem nur wenigen Außenseitern bekannt war - wenn überhaupt? Es sind verschiedene, ungewöhnliche Eigenschaften, die Bil'in zu einem leuchtenden Beispiel im Kampf gegen die Besatzung machte: Standhaftigkeit, Partnerschaft und Gewaltlosigkeit. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004610.html


:: 07. Schaum auf dem Wasser

Heute ist Yom Kippur, und fast automatisch gehen meine Gedanken und die derjenigen, die diese Zeit miterlebt haben, 34 Jahre zurück, zum damaligen Yom Kippur. Ich saß zu Hause mit einem Freund ins Gespräch vertieft, als plötzlich die Sirenen zu heulen anfingen. Das Heulen der Sirenen ist immer erschreckend, aber Sirenen am Yom Kippur kommen wie aus einer anderen Welt. Schließlich ist dies ein Tag vollkommener Ruhe, der Tag. Draußen begann ein aufgeregtes Hin und Her. Wir versammelten uns um das Radio, das normalerweise am Yom Kippur schweigt. Es meldete uns, ein Krieg sei ausgebrochen. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004620.html


:: 08. Menschenrechte in Argentinien

Am 18. September versammelten sich in Argentinien Menschenrechtsgruppen zum Gedenken an den ersten Jahrestag des Verschwindens von Julio Lopez. Er war 2006 Kronzeuge in einem Prozess, in dem er dazu beitrug, dass ein führender Offizier zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Rechtsanwälte äußern sich dringlich besorgt über das Verschwinden des Zeugen Lopez. Julio Lopez - ein weiterer Name auf der Liste des Schmerzes, in der die argentinischen Verschwundenen vermerkt sind. Von Marie Trigona.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004618.html


:: 09. Der Neue bei den UN-einigen Nationen

Seit Januar ist Ban Ki Moon Generalsekretär der UNO. Zu Hause in Seoul trage er den Spitznamen "schlüpfriger Aal", ließ der ehemalige Außenminister Südkoreas stolz auf einer seiner ersten Pressekonferenzen wissen. Tatsächlich erscheint der von Journalisten auch gern als Teflon-Diplomat geschmähte Chef der Weltorganisation allzu glatt und schwer zu fassen. Wofür steht er, welches sind seine Ziele und Ideale, besitzt er eine Vision für die zukünftige internationale Gemeinschaft? Das alles lässt sich bisher nur undeutlich erkennen und das Profil bleibt auch nach gut einem halben Jahr unscharf. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004623.html


:: 10. Die verlorene Revolution

Indien: Die einst zahllosen sozial engagierten Nichtregierungsorganisationen sind zu angepassten Netzwerken degeneriert. Von Joseph Keve.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004619.html


:: 11. Der hohe Ölpreis - gut für die Erneuerbaren

Das war absehbar: Der Ölpreis ist erstmals über 80 Dollar pro Barrel gestiegen. Und das ist erst der harmlose Anfang, denn Experten im US-Energieministerium gehen davon aus, dass der Ölpreis in den nächsten 10 Jahren auf 250 Dollar klettern könnte. Die 100-Dollar-Marke dürfte schon in einem Jahr erreicht sein. Von Franz Alt.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004613.html


:: 12. Minderjährige Asylbewerber aus Ghana und Sierra Leone im Frankfurter Flughafen inhaftiert

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September zeigt sich PRO ASYL darüber besorgt, dass die besondere Schutzbedürftigkeit von Flüchtlingskindern von der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen immer weniger beachtet wird. Auch Flüchtlingskinder haben Rechte! Von Marei Pelzer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004616.html


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II. Hinweise

:: Petition: "Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan". Jetzt bis 4. Oktober Unterschriften sammeln

Nach einer aktuellen Umfrage der ARD sprechen sich weiterhin über 60 % der Bundesbürger für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus. Dies gibt weiteren Rückenwind für die Sammlung von Unterschriften unter die Petition "Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan", die von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen initiiert wurde und von der "Kooperation für den Frieden" unterstützt wird. Helfen Sie mit, die bislang 10.000 Unterschriften zu verdoppeln oder zu verdreifachen! Nach den jüngsten Äußerungen aus dem Bundestag und in den Medien, werden die ersten Bundestagsentscheidungen zur Verlängerung der Afghanistan-Mandate doch erst im Oktober stattfinden. Daher die Bitte: Unterschreiben Sie selbst, sammeln Sie in den noch verbleibenden Wochen Unterschriften, sprechen Sie ihre Freunde und Bekannten an, legen Sie die Listen aus, geben Sie sie an interessierte Gruppen und Einzelpersonen weiter. Senden Sie die Listen möglichst bis zum 4. Oktober
an uns zurück. Die Listen werden dann gemeinsam mit den ähnlich lautenden Unterschriftenlisten des Bundesausschuss Friedensratschlag im Oktober an den Petitionsausschuss übergeben.
Unterschriftenlisten zum Ausdruck:
>> http://www.koop-frieden.de/aktuell/dfg-vk-petition.pdf
Unterschriften online:
>> http://www.schritte-zur-abruestung.de/petition.htm


:: 1 Million Unterschriften für das Verbot aller Landminen

Bis heute haben 919.275 Bürgerinnen und Bürger die Unterschriftenaktion "1 Million Unterschriften für das Verbot aller Landminen" unterstützt. Unser Ziel: Am 3. Dezember 2007, am 10. Jahrestag des Verbotes von Anti-Personenminen (Ottawa Konvention), sollen 1 Million Unterschriften an die Bundesregierung übergeben werden. Das Aktionsbündnis Landmine.de und seine Trägerorganisationen danken ganz herzlich für die Unterstützung.
Hier können Sie online protestieren
>> http://www.landmine.de/de.titel/de.ihrprotest/index.html


:: Kalender 2008 mit Fotos von palästinensischen Flüchtlingskindern, "Heimatlos"

Flüchtlingskinder im Libanon e.V. hat einen wunderschönen Kalender mit Fotos von Kindern aus den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon erstellt. Zu jedem Foto erzählt das jeweilige Kind auf der Rückseite des Kalenderblattes in 5 Sprachen (deutsch, englisch, französisch, finnisch, arabisch) seine Geschichte: wo seine Großeltern in Palästina herkommen, wo und wie es jetzt im Libanon lebt und welche Träume und Hoffnungen es für seine Zukunft hat. Dazu eine kurze Beschreibung des ursprünglichen Heimatsortes. Der Titel des Kalenders ist "heimatlos". Als 13. Blatt finden Sie/ findet Ihr zum Schluss noch eine Seite mit einer Landkarte von Palästina/Israel und dem Libanon, um den Herkunfts- und den heutigen Wohnort anschaulich zu machen. Das geplante Titelbild ist im Anhang, wobei der Titel noch fehlt. Der Kalender hat DIN-à-3-Format, quer, und ein Kalendarium, aber ohne Wochentage, damit er auch im nächsten oder übernächsten Jahr noch verwendet werden kann. Er kann zum Eint
ragen von Geburtstagen verwendet werden. Das richtige Weihnachtsgeschenk auch für Freunde, Verwandte und Bekannte, die noch nicht viel über den Nahostkonflkt wissen! Der Kalender wird ab Anfang November erhältlich sein. Er ist dann auch auf der Website www.lib-hilfe.de als PDF-Datei anschaubar. Er kostet 15,- Euro pro Stück. Wiederverkäufer (Palästina-Gruppen, Eine-Welt-Läden u.a.) erhalten ihn zu einem reduzierten Preis. Er kann bestellt werden bei: Hans Bulling, EMail: hbulling@lib-hilfe.de

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III. Veranstaltungstermine


:: 25.09.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ in Karlsruhe: Deutschland - Am Hindukusch verteidigen!? Militärischer Einsatz am Beispiel Afghanistan

Vortrag und Diskussion mit Dr. phil. Matin Baraki, Afghanistan-Experte, Politologe an der Universität Marburg. Seit 2002 beteiligt sich Deutschland an militärischen Einsätzen und am Wiederaufbau in Afghanistan. In der bundesdeutschen Bevölkerung sind diese Auslandseinsätze sehr umstritten - eine deutliche Mehrheit lehnt sie ab. Nach fast 6 Jahren militärischer Intervention in diesem Land hat sich die Lage der Bevölkerung kaum gebessert. Dagegen ist der Widerstand im Land stärker geworden und die Zahl der Selbstmordanschläge ist geradezu explodiert. Die Bevölkerung leidet nicht nur unter den Anschlägen der Taliban, sondern immer mehr auch unter den Luftangriffen und deren "Kollateralschäden". Militärische Gewalt erweist sich mehr und mehr als kontraproduktiv, und ein Ausweg ist kaum mehr erkennbar. Wo steht Afghanistan heute? Kann das Land durch militärischen Einsatz wirklich befriedet werden? Wenn nicht - wie sonst kann der leidgeprüften Bevölkerung geholfen werden? Dr. Matin
Baraki berichtet über den Konflikt und versucht, nichtmilitärische Lösungen aufzuzeigen, um die Spirale der Gewalt und die Logik des Krieges zu durchbrechen. VA: JUBEZ / Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Friedensbündnis Karlsruhe, Forum für Gesellschaftlichen Frieden, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild u. Ulli Thiel, EMail: suthiel@t-online.de


:: 27.09.2007 - 20.00 Uhr im Cafe in Reutlingen: "Tatort Europa - Flüchtlingsschutz statt Frontex!"

Elias Bierdel (Cap Anamur / Borderline Europe, Köln) wird bei der Veranstaltung aus eigener Anschauung über die Realität der "Festung Europa" berichten. Er wird Auszüge aus seinem Buch "Ende einer Rettungsfahrt - Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur" vortragen - und wir werden einen Film sehen, der während der Hilfsaktion auf der Cap Anamur gedreht wurde. Und es werden Initiativen vorgestellt, die über die Schattenseiten der EU-Migrationspolitik aufklären und die Alternativen gegen Abschottung und Repression aufzeigen. Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Forum Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Nepomuk Kulturverein e.V., dem AK Flüchtlinge Reutlingen und der Evangelischen Kontaktstelle für Asylarbeit Reutlingen.


:: 29.09.2007 - 14.00 Uhr im Lebenshaus in Gammertingen: "Was können Einzelne in unserer Gesellschaft bewirken?"

Wolfgang Sternstein wird als Referent auf die Frage eingehen, was wir Einzelnen in unserer Gesellschaft bewirken können. Wolfgang Sternstein ist Friedens- und Konfliktforscher. Seit über 30 Jahren arbeitet er in der Bürgerinitiativen-, Ökologie- und Friedensbewegung. Er hat an zahlreichen gewaltlosen Aktionen teilgenommen. Deswegen stand er ein Dutzend Mal vor Gericht und war neunmal für sein gewaltfreies Engagement im Gefängnis.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004622.html


:: 05.10.2007 - 20.00 Uhr im Forum 3 in Stuttgart: Eurasien - geopolitischer Angelpunkt im 21. Jahrhundert? Globales Finanzsystem - Militärpotentiale - Energieressourcen - Welternährung

Vortrag und Gespräch mit dem US-amerikanischen Publizist William Engdahl, Wiesbaden (Englisch mit Übersetzung). "Nur wer Russland beherrscht, kann die Welt beherrschen!" Dieser Grundsatz gilt bis heute als die einflussreichste geopolitische Machtkonzeption. Vieles scheint zu belegen, dass sich die Politik der USA seit langem an ihr orientiert. Aber vieles deutet heute auch auf die Möglichkeit eines multipolaren Gleichgewichts zwischen den USA, Russland, China, EU und anderen hin. Was wollen die einzelnen Akteure und wie gehen sie vor? Welche Rolle spielen militärische Potenziale, Energiefrage, Welternährung und besonders aktuell: das Finanzsystem? Spielen wir, die einfachen Menschen, auch eine Rolle bei den Fragen, was aus unserer Erde wird und wie wir auf ihr leben werden? - Diese Fragen wird der US-amerikanische Publizist William Engdahl im Vortrag behandeln und in einem an diesem Wochenende stattfindenden Seminar vertiefen. VA: Forum 3 und GlobalChange. Infos unter
>> http://www.forum3.de


:: 16.-19.10.07 - Niederkaufungen: Ausbildung zur TrainerIn in ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung

Deutschsprachiger Aufbaukurs, Erstes Seminar. Die Ausbildung wurde für Menschen konzipiert, die eine neue Orientierung und Qualifikation suchen. Die bisherigen Teilnehmer kommen aus Nichtregierungsorganisationen (NGO), der Jugendarbeit, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Schule, kirchliche Gemeindearbeit, sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, professioneller Trainingsarbeit. Was die Veranstalter sich wünschen: Menschen, die sich mit dem Thema: Konflikt und interkulturelle Arbeit auseinander gesetzt und Erfahrungen gesammelt haben. VA: Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation sowie Friedenskreis Halle, Fränkische Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. (FBF). Infos bei Karl-Heinz Bittl, E-Mail bittl@eiccc.org. Ausführliches Programm
>> http://fit-for-conflict.de/train07.htm


18.10.2007 - 18.30 Uhr im Theaterhaus Stuttgart: Die Rechte des Mannes im Islam

Die "Rechte" des muslimischen Mannes führen zu einer übersteigerten männlichen Identität, die man auch Männlichkeitswahn nennen könnte. Dieser führt zu vielerlei Formen der Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen und ist nicht nur unter Traditionen zu verbuchen, denn Traditionen wurzeln letztlich in religiösen Überzeugungen. Mit mit: Kamaran Al-Chrostani - Islamexperte, irakischer Kurde, deutscher Staatsbürger, Stuttgart; Fermesk Mustafa - Schauspielerin, irakische Kurdin, Stuttgart; Dr. Herbert Landolin Müller - Islamexperte, Regierungsdirektor im Landesamt für Verfassungsschutz Baden Württemberg, Stuttgart; Collin Schubert - Islamismusexpertin, Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes e.V., Tübingen; Dorothea Walter - Performance-Künstlerin. Mehr unter
>> http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,3,7596&page='detail.htm'


:: 27.10.2007 - 10.00-18.30 Uhr in Darmstadt: "Biblis jetzt abschalten".

Das Programm dieses Kongresses umfasst Vorträge rund um das Atomkraftwerk Biblis von
renommierten Experten wie Prof. Dr. Klaus Traube oder Prof. Dr. Olav Hohmeyer sowie eine abschließende Podiumsdiskussion u.a. mit dem Kraftwerksbetreiber RWE. Der Kongress bietet die wesentlichen Argumente für den Atomausstieg in Biblis in gebündelter Form. Nicht zuletzt wird es auch darum gehen, dass Strom aus Atomkraft (und auch Kohle) zu 100% durch erneuerbare Energien und effiziente Stromnutzung ersetzt werden kann. VA: BUND Hessen, BUND Baden-Württemberg, BUND Rheinland-Pfalz, Bund Naturschutz Bayern, IPPNW. E-Mail-Kontakt: guido.carl@bund-hessen.de, Internet:
>> http://www.bund-hessen.de/aktuell/idx_bibliskongress.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
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