Date: August 19th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

diesen Newsletter möchte ich mit den Worten aus dem Büchlein "Frieden stiften - jeden Tag" für den heutigen 19. August einleiten. Sie stammen von Frère Roger Schutz, der vor zwei Jahren, am 16. August 2005, während des Abendgebets in Taizé mit Messerstichen getötet wurde.

Immer wieder in den dunkelsten
Momenten der Geschichte
hat es eine kleine Gruppe
von Männern und Frauen,
über die ganze Welt verteilt,
geschafft, den Kurs
der geschichtlichen Entwicklung
zu verändern.
Dies war nur möglich,
weil ihre Hoffnung größer
als alle Hoffnung war.

(Frère Roger Schutz)

Mehr zu Roger Schutz in der Lebenshaus-Website: "Leben um zu lieben" >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/003194.html.


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

:: 02. Nach dem Abzug der US-Atomwaffen aus Ramstein: Ende der Nuklearen Teilhabe der Bundeswehr?

:: 03. 25 Jahre: "Schwerter zu Pflugscharen" - Einwöchige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager in Großengstingen im Sommer 1982

:: 04. Muss man nicht Krieg führen gegen solche Ungeheuer?

:: 05. Mohammed und die Brandstifter

:: 06. Routierender Werte-Kompass

:: 07. Ziel Iran

:: 08. Afghanistan - der andere Krieg

:: 09. Gaza unter der Guillotine

:: 10. Jenin bei Nacht

:: 11. Oslo - noch einmal besucht

:: 12. Nicht nur Territorium, sondern auch Lebensfähigkeit

:: 13. Terror und alltäglicher Rassismus

:: 14. Kolumbien: Gewaltfreier Widerstand inmitten eines schmutzigen Krieges

:: 15. Hochwasser von Deutschland bis Vietnam

:: 16. Mogelkampagne der Energie-Großkonzerne

:: 17. Eine Überdosis kann nicht schaden

:: 18. "Ich weiß, dass ich nichts weiß"


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Hiroshima: Der Mahnruf des missachteten Gewissens

vor 62 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe. Ihr Ziel war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Wer in Hiroshima und Nagasaki mit Strahlungsopfern spricht oder die beiden eindrucksvollen Gedenkstätten besucht, dem öffnet sich das Tor zur Hölle auf Erden. Im August 1945 geschah ein Massenmord wie ihn sich die Welt bis dahin nicht vorstellen konnte. 62 Jahre danach liegen Hiroshima und Nagasaki nicht nur hinter uns, sondern noch immer vor uns. Wir wissen um den engen Zusammenhang zwischen der so genannten friedlichen Nutzung der Atomkraft und dem Bau der Atombombe. In AKWs wird der Stoff für die Bombe produziert. Ohne Atomkraftwerke gibt es - auch für den Iran und für Nordkorea - keine Atombombe. Solange auf der Welt 450 AKWs laufen, werden skrupellose Machtpolitiker weiterhin versuchen, Atombomben zu bauen. Von Franz Alt.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004580.html


:: 02. Nach dem Abzug der US-Atomwaffen aus Ramstein: Ende der Nuklearen Teilhabe der Bundeswehr?

52 Jahre nach der Stationierung der ersten Atomwaffen in Deutschland ist die Bundesrepublik fast wieder nuklearwaffenfrei. Nach dem Abzug von etwa 130 atomaren Bomben aus Ramstein gibt es in Deutschland nur noch ein einziges Atomwaffendepot. In Büchel lagern jetzt die letzten von ehemals Tausenden atomaren Sprengsätzen, die während des Kalten Krieges nach Deutschland gebracht worden sind. 140 US-Soldaten einer Spezialeinheit sind für die Sicherheit und Wartung der Waffen zuständig. Eingesetzt werden sollen die Bomben im Ernstfall von den Tornado-Flugzeugen des deutschen Jagdbombergeschwaders 33, das auf dem Fliegerhorst stationiert ist. "Nukleare Teilhabe" nennt sich diese Praxis. Von Otfried Nassauer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004582.html


:: 03. 25 Jahre: "Schwerter zu Pflugscharen" - Einwöchige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager in Großengstingen im Sommer 1982

Für großes Aufsehen hatte sie damals gesorgt, die gewaltfreie Aktion, die vor 25 Jahren bei Großengstingen auf der Schwäbischen Alb stattfand. Vom 1. bis 8. August 1982 wurde unter dem Motto "Schwerter zu Pflugschafen" eine Woche lang das dortige Atomwaffenlager blockiert, in dem sich damals sechs Atomsprengköpfe für Lance-Kurzstreckenraketen befanden, jeder mit der doppelten Sprengkraft der Hiroshima-Bombe ausgestattet. Rund 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltlosen Aktion, mehrere hundert von ihnen bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Anlässlich der runden Jahreszahl dieser Blockade soll ausführlich mit Texten, Bildern, Dokumenten, etc. an diese gewaltfreie Aktion erinnert werden. Von Michael Schmid.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004561.html


:: 04. Muss man nicht Krieg führen gegen solche Ungeheuer?

Für die westlichen Staaten wird der asymmetrische Krieg, wie sie ihn im Irak und Afghanistan und möglicherweise bald im Sudan führen, zur Spirale ohne Ende. Mit dem größten militärischen Übergewicht lassen sich Anschläge und Entführungen nicht verhindern. Die Antwort darauf sind Durchhalteparolen und eine Vergrößerung des militärischen Übergewichts. Der Gegner stellt sich darauf ein. Er tut das mit keinem vom Irrsinn verzerrten Blick, sondern im Bewusstsein der Möglichkeiten, diesen Krieg als seinen Krieg fortzusetzen. Von Eugen Drewermann.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004590.html


:: 05. Mohammed und die Brandstifter

Die US-Regierung tritt im Irak auf der Stelle, und die Zahl der Amerikaner, die der Irak-Politik ihres Präsidenten eine Absage erteilen, wächst von Tag zu Tag. Da überrascht das Weiße Haus mit der Schreckensnachricht, Saudi-Arabien, die Golfstaaten und Ägypten - allesamt sunnitisch-arabische Länder - mit Waffen im Wert von 34 Milliarden Dollar ausstatten zu wollen. Kein Waffenexporteur, sondern die Bush-Regierung höchstselbst verkündet ungeniert den neuen Aufrüstungsplan, als würde es sich bei den Abnehmern um eigene Bundesstaaten handeln. Damit Bedenken gegen die Aufrüstung seiner Widersacher gar nicht erst aufkommen, soll Israel in etwa gleichem Umfang Rüstungsgüter erhalten. Die amerikanischen Rüstungspläne für den Nahen und Mittleren Osten sind so rational wie irrsinnig. Von Mohssen Massarrat.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004585.html


:: 06. Routierender Werte-Kompass

Michael Ignatieff gehört - in den USA - zu den meistgelesenen politischen Theoretikern und Meinungsführern des linksliberalen Amerika. Die New York Times war sein wichtigstes Forum - und als er dort im Januar 2003 in einem langen Essay seine Unterstützung des Irak-Krieges begründete, empfanden das die meisten seiner Leser und Parteigänger als einen Verrat und Dolchstoß. Es war vermutlich die gescheiteste Rechtfertigung der Invasion, die es damals gegeben hat - gescheiter jedenfalls als die der Präsidenten-Partei und ihrer intellektuellen Trabanten. Jetzt, viereinhalb Jahre später, schreibt er wiederum in der New York Times einen als Sensation angekündigten sechsseitigen Essay, mit dem er sich von seiner damaligen Position distanziert: Er habe sich geirrt und sei gutgläubig hereingefallen auf die Regierungsinformationen, aber auch auf seine eigenen irakischen Exil-Gewährsleute. Doch die späte Einsicht des ehemaligen Kriegsbefürworters Michael Ignatieff bleibt halbherzig. Von E
kkehart Krippendorff.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004592.html


:: 07. Ziel Iran

In seinem neuen Buch 'Targeting Iran' interviewt David Barsamian Noam Chomsky, Ervand Abrahamian und Nahid Mozaffari. Er fragt seine Interview-Gäste nach jenem Hegen und Pflegen, das schließlich in die Dämonisierung des Iran durch die USA kulminiert ist - ein wechselseitiger Prozess zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran (seit der Islamischen Revolution im Iran 1979). Von Khatchig Mouradian.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004588.html


:: 08. Afghanistan - der andere Krieg

Warum marschierte Amerika samt einer kriminellen internationalen Koalition in Afghanistan ein? Beim ersten Einmarsch in Afghanistan starben mehr unschuldige Zivilisten als am 11. September. Und laut www.icasualties.org starben bislang 421 amerikanische Soldaten in Afghanistan, 6213 wurden verwundet. Unsere Truppen, die in Afghanistan stationiert sind, sollten wissen, dass die amerikanische Friedensbewegung sie unterstützt, damit sie wieder nach Hause kommen. Von Cindy Sheehan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004586.html


:: 09. Gaza unter der Guillotine

Der Tod einer Nation ist ein ebenso düsteres wie seltenes Ereignis. Die Vision eines unabhängigen, einigen Palästina läuft Gefahr, als weiteres Opfer des Hamas-Bürgerkrieges zu enden - eines Bürgerkrieges geschürt durch Israel und dessen Verbündeten USA. Von Noam Chomsky.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004584.html


:: 10. Jenin bei Nacht

"Heute Abend solltest du kein Journalist sein, heute Nacht solltest du ein Poet sein", sagt unser Gastgeber Jamal Zbeidi, nachdem wir angekommen waren. Es ist früher Abend und ein schwaches Licht hüllt die Häuser im Lager ein, während eine angenehme Briese um die Gesichter der noch draußen spielenden Kinder weht. Das Jeniner Flüchtlingslager bereitet sich für die Nacht vor. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004581.html


:: 11. Oslo - noch einmal besucht

In diesen heißen, stickigen Tages des israelischen Sommers ist es angenehm, die Kühle Oslos zu spüren, auch wenn es nur ein virtueller Besuch - ein Besuch in Gedanken ist. Vierzehn Jahre nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens ist dieses noch einmal das Thema der Debatte: war es ein historischer Fehler? Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004587.html


:: 12. Nicht nur Territorium, sondern auch Lebensfähigkeit

Auf den Zeitungsseiten klingen die Schlagzeilen vielversprechend, ja sogar bewegend. Es wird berichtet, dass Ministerpräsident Olmert dem palästinensischen Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas bei ihrem gemeinsamen Treffen in Jericho gesagt haben soll, er wolle die Errichtung eines palästinensischen Staates "so schnell wie möglich" voranbringen und zwar auf "einem Äquivalent von 100 % der Gebiete, die 1967 erobert wurden." Die Falle in Israels "großzügigem Angebot". Von Jeff Halper.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004595.html


:: 13. Terror und alltäglicher Rassismus

Im Südural üben gerade Spezialisten aus Russland, China und vier zentralasiatischen Republiken den Kampf gegen den Terrorismus. Unter anderem dafür ist die Schanghai-Organisation gegründet worden, der die sechs Staaten angehören. Denn Sicherheit vor Gewaltakten, die politisch motiviert sein könnten, ist für alle ein Top-Thema. Spektakuläre Anschläge erregen zwar weltweit Aufmerksamkeit, doch der Nationalismus bringt größere Gefahr. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004591.html


:: 14. Kolumbien: Gewaltfreier Widerstand inmitten eines schmutzigen Krieges

Am 1. September werden Vertreter der Friedensgemeinde San José de Apartado in Aachen den Friedenspreis empfangen. Wichtiger als die damit verbundene Würdigung ist die internationale Öffentlichkeit. Denn von ihr hängt wortwörtlich das Überleben der Mitglieder ab. Von Sebastian Niesar.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004597.html


:: 15. Hochwasser von Deutschland bis Vietnam

Regen kennzeichnet nicht nur den Sommer in Deutschland. Regen - das kann man den Meldungen aus aller Welt entnehmen - wird immer öfter zum Problem. Denn den Regengüssen folgt häufig das Hochwasser. Diesen Sommer gab es schon große Überschwemmungen in England, Indien, Bangladesh, Vietnam oder aktuell in der Schweiz, Österreich und in Deutschland an Rhein und Ruhr. Von Michael Richter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004589.html


:: 16. Mogelkampagne der Energie-Großkonzerne

Der neu gegründete Lobby-Club mit dem verharmlosenden und irreführenden Namen "Informationszentrum Klima" ist eine millionenschwere Mogelpackung zur Täuschung der Menschen. Mit dieser Einschätzung warnt Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises, davor, auf einen neuen Trick der großen Energiekonzerne hereinzufallen. Das Image von Kohlekraftwerken lässt sich mit Schwarzer Magie nicht künstlich aufpolieren.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004593.html


:: 17. Eine Überdosis kann nicht schaden

Beim UN-Umweltgipfel in Rio vor 15 Jahren wurden zwei Abkommen unterschrieben: Die "Konvention über Biodiversität" und die "Konvention über Klimaveränderungen". Auch wenn diese Dokumente seinerzeit völlig unabhängig voneinander entstanden und behandelt wurden, stehen sie doch in einem sehr innigen Verhältnis. Denn die Zerstörung der Vielfalt unserer Flora und Fauna ist eine wesentliche Ursache für das Klimachaos, dem wir ausgesetzt sind - der Klimawandel wird dadurch vehement beschleunigt. Biovielfalt stoppt den Klimawandel. Von Vandana Shiva.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004594.html


:: 18. "Ich weiß, dass ich nichts weiß"

In der 5., völlig überarbeiteten Auflage des Studienhandbuchs "Gewalt und Medien" vermitteln Michael Kunczik und Astrid Zipfel den Stand der empirischen Forschungen zu möglichen Mediengewalt-Wirkungen auf Individuen, insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Da der Titel bereits in seiner früheren Form vielfach als Standardwerk gilt, sei betont: Andere Fragestellungen unter der Überschrift "Medien und Gewalt" nehmen im Buch nur wenig Raum ein. Eine Rezension von Peter Bürger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004596.html

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II. Hinweise

:: IPCC-Klimareport jetzt auf Deutsch

Endlich kann man den diesjährigen Bericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC) der Vereinten Nationen auch in einer deutschen Übersetzung bekommen. An diesem Report haben rund 2.500 Wissenschaftler weltweit über mehrere Jahre mitgearbeitet. In drei Teilberichten wurde die Erkenntnisse zum Klimawandel, dessen Folgen und mögliche Klimaschutzmaßnahmen bis zum 4. Mai dieses Jahres veröffentlicht. Allerdings damals nur auf Englisch. "Dieser Bericht stellt das Fundament dar, auf dem alle klimapolitischen Diskussionen aufbauen", sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace. "Von ihm ausgehend werden die Ursachen des Klimawandels, seine Folgen sowie die notwendigen Anpassungsmaßnahmen und Vermeidungsstrategien debattiert."
Zum Herunterladen als PDF-Datei, 4,3 MB >>
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/greenpeace_IPCC-bericht_dt.pdf


:: "NEIN zu Krieg und Militär - JA zu Friedensdiensten" - 50 Jahre evangelische Arbeit für Kriegsdienstverweigerer

Seit 50 Jahren berät und begleitet in Deutschland die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer, EAK, junge Menschen, die vor einer großen Frage stehen: Wehrdienst leisten - oder aus Gewissensgründen verweigern? Aus Anlass des runden Geburtstages der evangelischen Zivildienstseelsorge ist nun ein faktenreiches Buch entstanden, das einen umfassenden Überblick über die Bewegungen, Rückschläge und Chancen der kirchlichen Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende ermöglicht. Auf 400 Seiten enthält der Band "NEIN zu Krieg und Militär - JA zu Friedensdiensten" neben rückblickenden Beiträgen auch aktuelle Positionierungen und Entwürfe für zukünftige Aufgaben. Sehr entschieden plädieren die Autoren für eine breite, innerkirchliche und gesellschaftliche Wertschätzung der Kriegsdienstverweigerung. In einem umfangreichen Dokumentationsteil enthält das Buch am Ende die wichtigsten kirchlichen Stellungnahmen, Beschlüsse und Voten zum Them
a Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst seit den 1950er Jahren. Bestelladresse: EAK, http://www.eak-online.de

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III. Veranstaltungstermine

:: 30.08.2007 - 18 bis 19 Uhr am Theaterhaus Stuttgart: Einweihung des Deserteur-Denkmals. Noch 120 Paten gesucht

Am 30. August findet nach langjähriger Vorarbeit die Einweihung des Stuttgarter Deserteur-Denkmals am Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11 statt, mit fojgl (Trio mit Musik osteuropäischer Juden), Barbara Simons (Initiative Deserteur-Denkmal), Werner Schretzmeier (Theaterhaus), Prof. Manfred Messerschmidt (Militärhistoriker), Ludwig Baumann (Vorsitzender Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz) und Prof. Dr. Renate Gebeßler. Übernehmen auch Sie eine oder mehrere von 120 noch fehlenden Patenschaften für einen Baustein im Wert von 50 Euro! Überweisen Sie Ihre Patenschaft/en auf unser Spendenkonto PAX AN e.V., Kto.-Nr 361 349 705, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Stichwort: Patenschaft Denkmal. Mehr unter
>> http://www.deserteurdenkmal-stuttgart.de/


:: 31.08.-02.09.2007 - Familiencamp und Umrundung des NATO-Flugplatzes Büchel

Die 6. Umrundung des NATO-Flugplatzes Büchel findet statt am Sonntag, den 2.9. 2007 und beginnt um 10 Uhr mit einer Friedenstafel (Frühstück) vor dem Haupttor. Um diese Umrundung und auch die 7. Umrundung des Fliegerhorstes in 2008, bei der größere Aktionen geplant sind, vorzubereiten, wird ein Friedens-Workshop mit Familiencamp im Kloster Martental von Freitag, den 31.8.07 ab 18 Uhr bis Sonntag, den 2.9.07 angeboten. Eine Kinderbetreuung ist in landschaftlich wunderschöner Umgebung gewährleistet.Anmeldung: Elke Koller, Grubenstr. 86, 56759 Leienkaul, Tel: 02653-3220, dr.elke.koller@t-online.de oder inigatomwaffen@web.de


:: 01.09.2007 - bundesweit: Zahlreiche Veranstaltungen zum Beginn des 2. Weltkriegs vor 68 Jahren

Zahlreiche Veranstaltungen zum Beginn des 2. Weltkriegs vor 68 Jahren (1.09.1939) wenden sich gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt. Gegen die für Anfang Oktober 2007 im Bundestag vorgesehene Verlängerung der Mandate für "Operation Enduring Freedom" (OEF), die ISAF-Mission unter NATO-Führung und die Tornado-Einsätze der Luftwaffe in Afghanistan wenden sich viele Gruppen der Friedensbewegung u.a. mit der Demonstration in Berlin am 15. September 2007 (siehe http://www.afghanistandemo.de). Statt einer Mandatsverlängerung für die Bundeswehreinsätze werden ein konkreter Abzugsplan (Exit-Strategie), Friedensverhandlungen und ziviler Wiederaufbau gefordert. Viele Veranstaltungen zum 1. September nehmen darauf Bezug. Auf der Website des Netzwerk Friedenskooperative findet sich eine Terminübersicht zum Antikriegstag 2007 unter
>> http://www.friedenskooperative.de/akt07ter.htm und eine kleine Textsammlung zur Geschichte des Antikriegstags, Aktionsaufrufe, Presseberichte sowie die Aktionstermine unter
>> http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/akt07-00.htm


:: 01.09.2007 - 10 bis 16 Uhr im DGB-Haus in Stuttgart: "Der Feind steht im eigenen Lande.
Die Friedensbewegung gegen Militarismus und Krieg

Antimilitaristischer Friedenskongress des Friedensnetzes Baden-Württemberg zum 100. Jahrestag des Sozialistenkongress in Stuttgart. Themen und Erkenntnisse des Sozialistenkongresses vor 100 Jahren sind für die Friedensbewegung heute ungebrochen aktuell. Am 4. August 1914 stimmte die SPD-Fraktion geschlossen für die Kriegskredite, die dem Kaiserreich nach dessen Kriegserklärung an Russland vom 2. August die totale Mobilmachung ermöglichten. 85 Jahre später beteiligte sich die rot-grüne Bundesregierung am Nato-Krieg gegen Jugoslawien. Seit April 2007 werden 6 Tornado Kampfflugzeuge in Afghanistan stationiert - mit den Stimmen von SPD und CDU. Auftaktplenum, Workshops und Abschlusspodium mit: Andreas Nolte (Gewerkschaftssekretär, IG Metall Stuttgart), Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben, ORL), Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag ), Heike Hänsel (MdB, Die Linke.), Tobias Pflüger (MdEP), Joachim Guilliard (Antikriegsforum Heidelberg), Claudia Haydt (Mitarbeiterin der
Fraktion Die Linke. im Bundestag), Jürgen Wagner (geschäftsführender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V./IMI). Kontakt:
>> http://www.friedensnetz.de/


:: 03.-07.09.2007 - Europäische Sommer-Universität Ravensbrück: Zwangsprostitution und Krieg im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert

Die Gedenkstätte Ravensbrück führt seit 2005 eine Sommer-Universität mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen durch. Die diesjährige Europäische Sommer-Universität ist dem Thema "Zwangsprostitution und Krieg im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert" gewidmet. Sie greift das Thema der Werkstattausstellung "Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern" auf, die noch bis zum 30. September 2007 in der Gedenkstätte Ravensbrück zu sehen ist. Die Konferenz fragt nach dem Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt und Krieg. Diskutiert werden Zwangsprostitution in den NS-Konzentrationslagern und den japanisch besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkrieges. Dabei stehen die Erzählungen der Opfer im Vordergrund. Weitere Schwerpunkte sind die Formen der Darstellung und Repräsentation von Zwangsprostitution sowie Fragen des juristischen Umgangs im internationalen Kontext. VA: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Top
ographie des Terrors. Anmeldefrist: bis 20. August 2007. Anmeldekontakt Tagungsbüro: Robert Sommer (10.00 - 14.00 Uhr); Tel: 0162-2081329 oder 033093-608-13; eMail: sommer-uni@ravensbrueck.de. Ausführliche Infos
>> http://www.ravensbrueck.de/mgr/deutsch/gedenkstaette/veranstaltungen/sommeruni07.htm


:: 07.-09.09.2007 im Bildungs- und Begegnungszentrum "Clara Sahlberg", Berlin am Wannsee: Das Recht auf einen Ort - Migration, Bleiberecht und repressive Integration

Jahrestagung des Komitee für Grundrechte und Demokratie. Auf dieser Tagung soll die öffentlich kontrovers geführten Diskussionen über "Integration", "Bleiberecht" und "Migration" in Anlehnung an Hannah Arendts Feststellung, Flüchtlinge und Migranten bedürfen eines Standpunktes in der Welt, unter dem Aspekt "das Recht auf einen Ort" einer menschenrechtlichen Kritik unterzogen und über politisch praktische Initiativen zusammen mit anderen Gruppen nachgedacht werden. "Das Recht auf einen Ort", der menschenrechtlich gebotene Anspruch auf einen Ort, an dem zugewanderte Menschen ankommen und bleiben, politische Subjekte werden und soziale Rechte in Anspruch nehmen können, verbindet diese ansonst unterschiedlich behandelten und diskutierten Facetten von Immigrationspolitik. Ziel der Tagung soll es sein, eine menschenrechtlich politische Ortsbestimmung in den aktuellen Auseinandersetzungen mit der deutschen Ausländer- und der europäischen Migrationspolitik vorzunehmen, die eigene Ur
teilskraft und die Konturen menschenrechtlicher Kritik zu schärfen sowie menschenrechtlich angemessene Initiativen anzustoßen und zu verfolgen. Kontakt: eMail: info@grundrechtekomitee.de, Internet: http://www.grundrechtekomitee.de


:: 15.09.2007 Berlin: (geplant) Demonstration "Frieden für Afghanistan - Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!"

Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an dem NATO-Krieg "Operation Enduring Freedom" und dem UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass bekräftigt ein breites Bündnis der Friedensbewegung sein entschiedenes NEIN zum Krieg. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden aufgefordert, einer Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen! Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben. Mehr unter
>> http://www.bundeswehr-raus-aus-afghanistan.de


:: 21./22.09.2007 in Stuttgart: Rohstoffkriege als Bekenntnisfrage?

Pax Christi-Konsultationstage. Das neue Weißbuch der Bundeswehr vom Herbst 2006 sieht künftige Aufgaben der Bundeswehr in der weltweiten Sicherung des "freien und ungehinderten Welthandel(s) als Grundlage unseres Wohlstands (Weißbuch 1.3)". Strategiepapiere der NATO sehen die militärische Sicherung unserer Energie- und Rohstoffversorgung als künftige Aufgabe des Bündnisses. Wie aktuell sind solche Szenarien? Drohen uns Kriege um Energie, Rohstoffe und freien Welthandel? Wie ist die aktuelle militärpolitische Diskussion vor dem Hintergrund der christlichen Friedensethik zu beurteilen? Stellen solche Militäreinsätze eine Bekenntnisfrage für den christlichen Glauben dar? Das Seminar möchte diesen Fragen nachgehen. Referenten: Andreas Zumach und Peter Bürger. Veranstalter: pax christi Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart / pax christi Deutschen Sektion / Kath. Bildungswerk Stuttgart. Information und formlose Anmeldung bei: Pax Christi Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart, Tel.: 0711
- 9791 216, E-Mail: paxchristi.rs@gaia.de . Ausführliches Programm
>> http://www.paxchristi.de/news/kurzmeldungen/one.news.km/index.html?entry=page.news.km.285


:: 25.09.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ in Karlsruhe: Deutschland - Am Hindukusch verteidigen!? Militärischer Einsatz am Beispiel Afghanistan

Vortrag und Diskussion mit Dr. phil. Matin Baraki, Afghanistan-Experte, Politologe an der Universität Marburg. Seit 2002 beteiligt sich Deutschland an militärischen Einsätzen und am Wiederaufbau in Afghanistan. In der bundesdeutschen Bevölkerung sind diese Auslandseinsätze sehr umstritten - eine deutliche Mehrheit lehnt sie ab. Nach fast 6 Jahren militärischer Intervention in diesem Land hat sich die Lage der Bevölkerung kaum gebessert. Dagegen ist der Widerstand im Land stärker geworden und die Zahl der Selbstmordanschläge ist geradezu explodiert. Die Bevölkerung leidet nicht nur unter den Anschlägen der Taliban, sondern immer mehr auch unter den Luftangriffen und deren "Kollateralschäden". Militärische Gewalt erweist sich mehr und mehr als kontraproduktiv, und ein Ausweg ist kaum mehr erkennbar. Wo steht Afghanistan heute? Kann das Land durch militärischen Einsatz wirklich befriedet werden? Wenn nicht - wie sonst kann der leidgeprüften Bevölkerung geholfen werden? Dr. Matin
Baraki berichtet über den Konflikt und versucht, nichtmilitärische Lösungen aufzuzeigen, um die Spirale der Gewalt und die Logik des Krieges zu durchbrechen. VA: JUBEZ / Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Friedensbündnis Karlsruhe, Forum für Gesellschaftlichen Frieden, Internationaler Versöhnungsbund, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild u. Ulli Thiel, EMail: suthiel@t-online.de


:: 16.-19.10.07 - Niederkaufungen: Ausbildung zur TrainerIn in ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung

Deutschsprachiger Aufbaukurs, Erstes Seminar. Die Ausbildung wurde für Menschen konzipiert, die eine neue Orientierung und Qualifikation suchen. Die bisherigen Teilnehmer kommen aus Nichtregierungsorganisationen (NGO), der Jugendarbeit, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Schule, kirchliche Gemeindearbeit, sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, professioneller Trainingsarbeit. Was die Veranstalter sich wünschen: Menschen, die sich mit dem Thema: Konflikt und interkulturelle Arbeit auseinander gesetzt und Erfahrungen gesammelt haben. VA: Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation sowie Friedenskreis Halle, Fränkische Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. (FBF). Infos bei Karl-Heinz Bittl, E-Mail bittl@eiccc.org. Ausführliches Programm
>> http://fit-for-conflict.de/train07.htm


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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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