Date: August 6th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

6. August - an diesem Tag im Jahr 1945 wurde die erste Atombombe auf eine Stadt abgeworfen: Hiroshima. Drei Tage später dann eine zweite auf Nagasaki. An den Jahrestagen dieser beiden verbrecherischen Atombombenabwürfe gedenken wir den hunderttausenden von Opfern. Gleichzeitig gilt es immer neu zu fordern: Atomare und andere Massenvernichtungswaffen gehören abgeschafft!

Leider erleben wir die gegenteilige Entwicklung. Zutreffend stellt der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen in seiner Erklärung zum Hiroshimatag fest: "Mittlerweile ist in der internationalen Politik eher das Gegenteil festzustellen: Atomwaffen werden ‚modernisiert', mit ihrer Entwicklung und ihrem Einsatz wird gedroht, ihr Besitz wird zur Prestige- und angeblichen Sicherheitsfrage für immer mehr Staaten, während keinerlei Abrüstungswillen bei den Atomwaffenstaaten festzustellen ist."

Es gibt weitere besorgniserregende Entwicklungen wie z.B. die globale "Nationale Raketenabwehr" der USA, ein Schritt in Richtung atomarer Erstschlagoption gegen konkurrierende Staaten, sowie die massive Aufrüstung der Golfregion durch die USA.

Wir dürfen keine Ruhe geben!

Zwei Sichtweisen auf Hirsohima, 6. August 1945:

"Hiroshima wurde bei guter Sicht bombardiert
mit nur schwacher Bewölkung. Weder
Jägerabwehr noch Flak traten in Aktion.
Fünfzehn Minuten nach dem Abwurf
meldet Parsons wie folgt: ‚Ergebnis in
jeder Hinsicht ausgesprochen gut.
Sichtbare Wirkung größer als bei allen
Experimenten. Im Flugzeug nach dem
Abwurf normale Verhältnisse.'"

(Bericht des Kriegsminister Stimson
an den US-Präsidenten Truman)


"Die Leute sagen, dass man nach seinem
Tod entweder in den Himmel oder in
die Hölle kommt, aber ich glaube das nicht.
Dieser Tag war die Hölle."

(Hioko Harris, Atombombenopfer
aus Hiroshima)


Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte mit Hintergründen und Berichten von Überlebenden zu den furchtbaren Verbrechen, die den Menschen von Hiroshima und Nagasaki vor 62 Jahren angetan wurden. Mehr dazu >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004576.html.


Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. 25 Jahre: "Schwerter zu Pflugscharen" - Einwöchige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager in Großengstingen im Sommer 1982

:: 02. Hiroshimatag-Aktionen für atomwaffenfreie Zukunft

:: 03. "Hoffnung, dass solches Leiden nie von unseren Kindern und Enkeln erlitten werden muss"

:: 04. Zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki auf Lebenshaus-Website

:: 05. Acht Jugendliche bei Protestaktion festgenommen

:: 06. Der unheimliche Held

:: 07. Augen zu und durch

:: 08. Afghanistan: Eingebunkert für 40 Jahre

:: 09. Weiße Elefanten

:: 10. Gesetz und Ordnung und Heuchelei

:: 11. Eine Warnung an Tony Blair

:: 12. Am 14. Tag der Reise für Menschlichkeit und Verantwortung

:: 13. Am 16. Tag der Reise für Menschlichkeit und Verantwortung

:: 14. Ausländerabwehr geht vor Kinderschutz und Kinderrechten

:: 15. Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto: Bio-Treibstoff ist Todes-Sprit

:: 16. Lebensmittel aus den Armenhäusern

:: 17. Schadenszauber


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. 25 Jahre: "Schwerter zu Pflugscharen" - Einwöchige Sitzblockade vor dem Atomwaffenlager in Großengstingen im Sommer 1982

Für großes Aufsehen hatte sie damals gesorgt, die gewaltfreie Aktion, die vor 25 Jahren bei Großengstingen auf der Schwäbischen Alb stattfand. Vom 1. bis 8. August 1982 wurde unter dem Motto "Schwerter zu Pflugschafen" eine Woche lang das dortige Atomwaffenlager blockiert, in dem sich damals sechs Atomsprengköpfe für Lance-Kurzstreckenraketen befanden, jeder mit der doppelten Sprengkraft der Hiroshima-Bombe ausgestattet. Rund 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltlosen Aktion, mehrere hundert von ihnen bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Anlässlich der runden Jahreszahl dieser Blockade soll ausführlich mit Texten, Bildern, Dokumenten, etc. an diese gewaltfreie Aktion erinnert werden. Von Michael Schmid.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004561.html


:: 02. Hiroshimatag-Aktionen für atomwaffenfreie Zukunft

Mit 60 Mahnwachen, Kundgebungen und Diskussionsveranstaltungen fordern Friedensgruppen zum 62. Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima die Ächtung der Atomwaffen und das Ende der sog. "nuklearen Teilhabe" der Bundeswehr. Das Bonner Netzwerk Friedenskooperative äußert sich besorgt über die geplante massive Aufrüstung der Golfregion durch die USA. Damit würden alle Bemühungen um eine umfassende Friedenslösung und die Beilegung des Atomstreits mit Iran torpediert, die dortige Mullah- Regierung geradezu in die Rückversicherung durch die Beschaffung "der Bombe" getrieben. Von Manfred Stenner.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004577.html


:: 03. "Hoffnung, dass solches Leiden nie von unseren Kindern und Enkeln erlitten werden muss"

Es soll niemand sagen können, nicht gewusst zu haben, was den Menschen in Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist. Deshalb hat das "Hiroshima Peace Cultural Center" Berichte von 100 Hibakusha (Überlebende) aufgezeichnet. Zum Hiroshima-Gedenktag 2007 veröffentlicht die Lebenshaus-Website ein weiteres ins Deutsche übersetzte Zeugnis eines Überlebenden des Hiroshima-Verbrechens vom 6. August 1945: den Zeugenbericht von Yoshito Matsushige.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004578.html


:: 04. Zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki auf Lebenshaus-Website

Am 6. August 1945 wurde eine Atombombe auf Hiroshima geworfen, am 9. August 1945 eine weitere auf Nagasaki. Diesen furchtbaren Verbrechen vor 62 Jahren sind hunderttausende von Menschen zum Opfer gefallen. Heute bedrohen uns rund 28.000 Atomwaffen im Besitz neun Atomwaffenstaaten. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu diesem Thema mit Hintergründen, Berichten von Überlebenden, Aktuelles, etc.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004576.html


:: 05. Acht Jugendliche bei Protestaktion festgenommen

Faslane - Acht Jugendliche aus Deutschland, Wales und Belgien wurden gestern morgen während der Blockade des Haupttors der Atomwaffenbasis Faslane festgenommen. Sie protestierten gegen die geplante Erneuerung des britischen Atomwaffensystems "Trident". Aus vielen Ländern, von Wales bis Deutschland, von den USA bis Japan waren junge Leute angereist und begleiteten die Blockade mit einem lebendigen und abwechslungsreichen Programm. Diese ist ein Teil der ein Jahr andauernden Blockadeaktion von "Faslane 365", die Anzahl der Festnahmen der Aktion steigt damit auf 900 an. Von Julia Kramer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004559.html


:: 06. Der unheimliche Held

Selbstentlastung: In der Adenauer-Zeit wurden die Widerstandskämpfer vom 20. Juli heroisiert. Mit Demokratie und Europa hatten sie aber nichts zu tun. Die späteren Widerstandskämpfer lehnten die Weimarer Demokratie als "Massendemokratie", "Herrschaft der Minderwertigen" und "Parteiendemokratie" ebenso strikt ab wie die Nazis. Und die verfassungsrechtliche Ordnung der Bundesrepublik zehrt vom Widerstand nur insofern, als auch sie auf der Würde des Menschen und dem Schutz des Einzelnen vor staatlicher Bevormundung beruht. Carl Goerdeler jedoch träumte für die Zeit nach Hitler von der "wahren Volksgemeinschaft" zwischen "russischem Bolschewismus und angelsächsischem Kapitalismus". Man denunziert diese Männer nicht, und man setzt ihr Handeln nicht herab, wenn man feststellt, dass viele ihrer politischen Vorstellungen nicht zukunftsfähig, sondern nur reaktionär waren. Von Rudolf Walther.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004555.html


:: 07. Augen zu und durch

Afghanistan: Immer schneller dreht sich die Gewaltspirale auf dem fernen Kriegsschauplatz, ohne Rücksicht auf Verluste führen ausländische Besatzungstruppen und einheimische Widersacher einen menschenverachtenden Guerillakrieg. Immer nachdrücklicher bewahrheitet sich dabei die Erkenntnis des Erzzynikers Henry Kissinger, der zum Vietnam-Desaster konstatiert hatte: "Die Armee verliert, solange sie nicht gewinnt, die Guerilla aber gewinnt, solange sie nicht verliert." Höchst eindrucksvoll erweist sich in diesen Tagen die ungeheure Einfältigkeit der regierungsamtlich proklamierten Parole, Deutschland werde am Hindukusch verteidigt. Aber Berlin setzt weiter auf Sieg. Von Jürgen Rose.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004558.html


:: 08. Afghanistan: Eingebunkert für 40 Jahre

Im Gespräch: Der CDU-Sicherheitspolitiker Willy Wimmer (MdB) über den Unwillen der Amerikaner, den Afghanistankrieg zu beenden, und den Unwillen der Bundesregierung, über einen Ausstieg nachzudenken.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004575.html


:: 09. Weiße Elefanten

Der König von Siam wusste, wie er sich gegenüber einem internen Feind zu verhalten hat, er würde ihm einen weißen Elefanten schenken. Der Nahe Osten wird nun von einer Herde weißer Elefanten überrannt. In dieser Woche wurde bekannt, dass Präsident Bush dabei ist, Saudi-Arabien mit großen Mengen neuester Waffen zu versorgen. Der Preis liegt bei 20 Milliarden (20.000.000.000) Dollar. Offenbar werden die Waffen zur Stärkung gegen den Großen Satan, den Iran, benötigt. In den Augen der Saudis ist dies jetzt die große Gefahr. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004579.html


:: 10. Gesetz und Ordnung und Heuchelei

Auch in einer Gegend wie der unseren, wo auch diplomatische Plattitüden sich nicht mehr die Mühe machen, die Vorzugsbehandlung Israels (obwohl es der Besatzer ist) zu verhehlen, hört sich das Mandat für den neuen Gesandten des Nah-Ost-Quartetts, Tony Blair, recht hohl an. Seine Aufgabe, so wird berichtet, ist es, "beim Errichten lebensfähiger Regierungsinstitutionen behilflich zu sein, die alle Palästinenser vertreten.... und (beim Schaffen) eines Klimas von Gesetz und Ordnung für das palästinensische Volk." Von Amira Hass.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004560.html


:: 11. Eine Warnung an Tony Blair

In der vergangenen Woche gab James Wolfensohn Haaretz ein langes Interview. Er schüttete sein Herz aus und fasste mit erstaunlicher Offenheit seine Monate als Sonderbeauftragter der USA, Russlands, der EU und der UN (also des "Quartetts") in diesem Lande zusammen. Es war derselbe Job, den man jetzt Tony Blair anvertraut hat. Dem Interview könnte man auch die Überschrift geben: "Eine Warnung an Tony". Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004569.html


:: 12. Am 14. Tag der Reise für Menschlichkeit und Verantwortung

Nach dem Marsch trafen wir uns mit dem Kongressabgeordneten John Conyers. Wir beschworen ihn, ein Amtsenthebungsverfahren gegen die Pseudos im Weißen Haus einzuleiten, die unsere Demokratie zerstören und unser Gesetz zu einem Witz machen. Diese Leute sind schuld am Tod hunderttausender unschuldiger Menschen. Ich bewundere ihn für seinen jahrzehntelangen Dienst an unserem Land. Aber warum, um Himmelswillen, bringt er das Amtsenthebungsverfahren jetzt nicht in die Gänge, das begreife ich nicht. Von Cindy Sheehan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004570.html


:: 13. Am 16. Tag der Reise für Menschlichkeit und Verantwortung

Unglaublich. Man wirft mir vor, ich sei Rassistin, weil ich von dem Kongressabgeordneten John Conyers verlange, dass er seinen Job macht - wie es Ray McGovern tut. Wenn ich an den Vorsitzenden des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses - Conyers - denke, sehe ich jedoch keinen schwarzen Mann vor mir, sondern einen Parlamentarier, der oder die seinen/ihren Job machen soll, unabhängig von der Farbe der Haut. Von Cindy Sheehan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004572.html


:: 14. Ausländerabwehr geht vor Kinderschutz und Kinderrechten

Die Bundesregierung bekennt sich offensiv zu den kinderfeindlichen Aspekten deutscher Migrationspolitik. Sie behauptet: Eine Rücknahme der vor 15 Jahren abgegebenen Erklärung zur UN-Kinderrechtskonvention wäre migrationspolitisch bedenklich. Deutschland hat 1992 eine Erklärung zur Kinderrechtskonvention hinterlegt, die im Grunde bedeutet, dass auf dem Vorrang deutscher Ausländergesetze vor Geist und Inhalt der Konvention beharrt wird.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004554.html


:: 15. Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto: Bio-Treibstoff ist Todes-Sprit

Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich verurteilt. In einem von der katholischen Nachrichtenagentur ADITAL veröffentlichten Beitrag mit dem Titel "Treibstoffe des Todes" schrieb Frei Betto am Dienstagabend (Ortszeit) in Sao Paulo, der Boom bei fälschlicherweise als Biosprit bezeichneten Produkten provoziere bereits weltweit einen deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004556.html


:: 16. Lebensmittel aus den Armenhäusern

Vor dem G-8-Gipfel in Heiligendamm war oft zu hören, durch geringere Subventionen für die europäische Landwirtschaft und gesenkte Einfuhrzölle für Produkte aus Afrika solle diesem Kontinent zu einem Entwicklungsschub verholfen werden. Viele Globalisierungskritiker befürworteten das vehement, während Bewegungen wie Via Campesina, zu der weltweit mehr als 100 Kleinbauern- und Indigenenorganisationen gehören, mit Ablehnung reagierten. Wem nützen verstärkte Agrarausfuhren aus Afrika und Lateinamerika? Wem nicht? Von Sabine Kebir.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004557.html


:: 17. Schadenszauber

Der Energiebedarf wächst überall, auch in Deutschland: Hier werden 45 Prozent der Elektrizität durch das Verbrennen von Stein- und Braunkohle gewonnen. Bis 2012 sollen neue Werke mit einer Gesamtleistung von 30.000 Megawatt errichtet werden. Konkrete Baubeschlüsse liegen für 10.000 Megawatt vor, schon im Bau sind 7000 Megawatt. Alles ganz unabhängig von der Frage, ob es gelingt, die Folgen der Kohleverbrennung zu vermeiden, eben den CO2-Ausstoß, der zur Klimakatastrophe führt. Nun gibt es aber neuerdings dieses Versprechen: Man könne Kohlewerke betreiben, deren Emission nicht in die Atmosphäre gelange. Ein falsches Versprechen soll populär werden. Von Michael Jäger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004574.html


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II. Hinweise

:: Die Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" am 4. August gestartet. Abzug der letzten Atomwaffen gefordert

Am 4. August ist eine neue Abrüstungskampagne der Friedensbewegung gestartet. Mit der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" fordert der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!" - ein Zusammenschluss von über 40 unabhängigen Organisationen in Deutschland - einen wegweisenden Beitrag Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt. "Die Mitarbeit an der Einsatzplanung von Atomwaffen muss eingestellt und der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland veranlasst werden. Es dürfen keine Kampfbomber und Soldaten für den Einsatz von Atomwaffen bereitgestellt werden", so die Ziele. Spätestens bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 soll Deutschland vor den Vereinten Nationen verkünden: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als einen Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt." Infos zum Hintergrund und Aktiv werden:
>> http://www.atomwaffenfrei.de


:: Wie der Daimler-Kritiker Grässlin finanziell ruiniert und mundtot gemacht werden soll

Mit einer Lawine von Unterlassungserklärungen, einstweiligen Verfügungen und Klageschriften setzen der frühere und der amtierende Vorsitzende Jürgen Schrempp und Dieter Zetsche sowie DaimlerChrysler als Gesamtkonzern den Sprecher der Kritischen AktionärInnen (KADC), Buchautor und DFG-VK Bundessprecher Jürgen Grässlin massiv unter Druck. Die KADC haben einen Unterstützerkreis gegründet und einen Finanzfonds für diese und weitere Klageverfahren des Konzerns eingerichtet. Unterstützungsmöglichkeiten: Alexander Dauensteiner, KADC-Sprecher, unterstuetzerkreis@dauensteiner.de, Fax: 0212/2216335. Spenden bitte an das Sonderkonto "Meinungsfreiheit versus DaimlerChrysler" bei der ING-DiBa, Konto-Nummer 5521469320, BLZ 50010517 (Kontoinhaber Alexander Dauensteiner, treuhänderische Verwaltung) überweisen. Hintergründe:
>> http://www.juergengraesslin.com


:: Europa für Frieden - Europe for Peace. Internationale Kampagne für ein atomwaffenfreies Europa

Eine der größten Gefahren für unsere Gegenwart und Zukunft liegt in dem neuen internationalen Wettrüsten, insbesondere der unglaublichen atomaren Bewaffnung. Eine Situation, die die Bedrohungen des Kalten Krieges mittlerweile um ein Vielfaches übertrifft und es zu der Frage der Zeit macht, wann und wo sich irreparable Katastrophen ereignen. Die Chancen, die sich am Ende des Kalten Krieges ergeben haben, sind mittlerweile vertan und von einem ungebremsten Wettrüsten ersetzt worden. Die militärischen Strategien einer wachsenden Zahl von Staaten werden auch bezüglich dem möglichen Einsatz von Atomwaffen immer offensiver und aggressiver. Europa hat die historische Chance ein positives und inspirierendes Beispiel für alle Länder und Regionen zu sein. Europa hat die Chance eine neue Entspannungs- und Friedenspolitik zu beginnen, die in dieser kritischen Situation wegweisend sein könnte. Wir fordern, dass sich Europa JETZT für eine klare und gewaltfreie Friedenspolitik entscheidet,
mit folgenden ersten Schritten: Atomwaffenfreies Europa: Abzug aller Atomwaffen aus US-amerikanischen oder Nato-Stützpunkten Europas. Vernichtung der französischen und britischen Atomwaffenarsenale. Offizielle Ächtung aller Atomwaffen durch die EU und ihre Mitgliedsländer - in Übereinstimmung mit dem Urteil des Internationalen Gerichtshof von1996. Schluss mit der militärischen Interventionspolitik. Abzug aller europäischen Truppen aus besetzten Gebieten. Infos
>> http://www.europeforpeace.eu/


:: Stoppt die Auslandseinsätze der Bundeswehr! Keine deutsche Kriegsunterstützung!

Mit dieser Unterschriftenkampagne der DFG-VK Baden-Württemberg, der IMI und der AGF Trier wird u.a. das Ende ALLER Bundeswehreinsätze im Ausland gefordert. Über 2.000 Menschen unterstützen bislang die Kampagne. Eine erste Übergabe der bisher gesammelten Unterschriften ist für Herbst 2007 geplant. Also bitte: Sammelt weiter Unterschriften:
>> http://www.imi-online.de/seite.php3?id=11

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III. Veranstaltungstermine

:: 06.08.2007ff. - bundesweit und international: Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2007

Zum "Hiroshima- und Nagasaki-Tag" am 6. bzw. 9. August erinnern weltweit Opfer, Hinterbliebene und NGOs an den nunmehr 62. Jahrestag der Atombombenabwürfe von 1945. Atomare Abrüstung der Großmächte wäre der Weg, um glaubhaft gegen atomare Proliferation vorgehen zu können. Die Gefahr eines Atomkrieges ist weitgehend verdrängt, aber mit den Einsatzplänen der USA für mini-nukes ist der Einsatz atomarer Waffen in einem Krieg wahrscheinlicher denn je. Das Netzwerk Friedenskooperative hat wieder eine Veranstaltungsliste zusammengestellt. Die Übersicht findet sich unter
>> http://www.friedenskooperative.de/hir07ter.htm


:: 30.08.2007 - 18 bis 19 Uhr am Theaterhaus Stuttgart: Einweihung des Deserteur-Denkmals. Noch 120 Paten gesucht

Am 30. August findet nach langjähriger Vorarbeit die Einweihung des Stuttgarter Deserteur-Denkmals am Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11 statt, mit fojgl (Trio mit Musik osteuropäischer Juden), Barbara Simons (Initiative Deserteur-Denkmal), Werner Schretzmeier (Theaterhaus), Prof. Manfred Messerschmidt (Militärhistoriker), Ludwig Baumann (Vorsitzender Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz) und Prof. Dr. Renate Gebeßler. Übernehmen auch Sie eine oder mehrere von 120 noch fehlenden Patenschaften für einen Baustein im Wert von 50 Euro! Überweisen Sie Ihre Patenschaft/en auf unser Spendenkonto PAX AN e.V., Kto.-Nr 361 349 705, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Stichwort: Patenschaft Denkmal. Mehr unter
>> http://www.deserteurdenkmal-stuttgart.de/


:: 31.08.-02.09.2007 - Familiencamp und Umrundung des NATO-Flugplatzes Büchel

Die 6. Umrundung des NATO-Flugplatzes Büchel findet statt am Sonntag, den 2.9. 2007 und beginnt um 10 Uhr mit einer Friedenstafel (Frühstück) vor dem Haupttor. Um diese Umrundung und auch die 7. Umrundung des Fliegerhorstes in 2008, bei der größere Aktionen geplant sind, vorzubereiten, wird ein Friedens-Workshop mit Familiencamp im Kloster Martental von Freitag, den 31.8.07 ab 18 Uhr bis Sonntag, den 2.9.07 angeboten. Eine Kinderbetreuung ist in landschaftlich wunderschöner Umgebung gewährleistet.Anmeldung: Elke Koller, Grubenstr. 86, 56759 Leienkaul, Tel: 02653-3220, dr.elke.koller@t-online.de oder inigatomwaffen@web.de


:: 03.-07.09.2007 - Europäische Sommer-Universität Ravensbrück: Zwangsprostitution und Krieg im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert

Die Gedenkstätte Ravensbrück führt seit 2005 eine Sommer-Universität mit jährlich wechselnden Schwerpunktthemen durch. Die diesjährige Europäische Sommer-Universität ist dem Thema "Zwangsprostitution und Krieg im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert" gewidmet. Sie greift das Thema der Werkstattausstellung "Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern" auf, die noch bis zum 30. September 2007 in der Gedenkstätte Ravensbrück zu sehen ist. Die Konferenz fragt nach dem Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt und Krieg. Diskutiert werden Zwangsprostitution in den NS-Konzentrationslagern und den japanisch besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkrieges. Dabei stehen die Erzählungen der Opfer im Vordergrund. Weitere Schwerpunkte sind die Formen der Darstellung und Repräsentation von Zwangsprostitution sowie Fragen des juristischen Umgangs im internationalen Kontext. VA: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Top
ographie des Terrors. Anmeldefrist: bis 20. August 2007. Anmeldekontakt Tagungsbüro: Robert Sommer (10.00 - 14.00 Uhr); Tel: 0162-2081329 oder 033093-608-13; eMail: sommer-uni@ravensbrueck.de. Ausführliche Infos
>> http://www.ravensbrueck.de/mgr/deutsch/gedenkstaette/veranstaltungen/sommeruni07.htm


:: 15.09.2007 Berlin: (geplant) Demonstration "Frieden für Afghanistan - Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!"

Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an dem NATO-Krieg "Operation Enduring Freedom" und dem UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass bekräftigt ein breites Bündnis der Friedensbewegung sein entschiedenes NEIN zum Krieg. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden aufgefordert, einer Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen! Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben. Mehr unter
>> http://www.bundeswehr-raus-aus-afghanistan.de


16.-19.10.07 - Niederkaufungen: Ausbildung zur TrainerIn in ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung

Deutschsprachiger Aufbaukurs, Erstes Seminar. Die Ausbildung wurde für Menschen konzipiert, die eine neue Orientierung und Qualifikation suchen. Die bisherigen Teilnehmer kommen aus Nichtregierungsorganisationen (NGO), der Jugendarbeit, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Schule, kirchliche Gemeindearbeit, sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, professioneller Trainingsarbeit. Was die Veranstalter sich wünschen: Menschen, die sich mit dem Thema: Konflikt und interkulturelle Arbeit auseinander gesetzt und Erfahrungen gesammelt haben. VA: Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation sowie Friedenskreis Halle, Fränkische Bildungswerk für Friedensarbeit e.V. (FBF). Infos bei Karl-Heinz Bittl, E-Mail bittl@eiccc.org. Ausführliches Programm
>> http://fit-for-conflict.de/train07.htm


:: 21.9.-30.9.2007 - Studienreise auf den Balkan: "Friedensarbeit aus 1. Hand"

Der Balkan ist bekannt für ethnische, religiöse und kulturelle Konflikte. 2001 endete der letzte Krieg. Was hat sich seither im "westlichen Balkan" getan? Wie gestaltet sich das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen? Was wird aus dem Kosovo? Sind die Voraussetzungen für einen dauernden Frieden gegeben? Um sich diesen und weiteren Fragen zu nähern und die Region kennen zu lernen, bietet das Forum Ziviler Friedensdienst im September 2007 eine neuntägige Studienreise von Belgrad bis Skopje unter der Überschrift "Frieden aus erster Hand" an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Projekten des ZFD. Auf dem Programm stehen unter anderem der Besuch eines Traumazentrums für Exkombattanten und Gespräche mit Friedensfachkräften. Kosten: 1.100 Euro, Anmeldeschluss: 17. August 2007, Infos unter
>> http://www.forumzfd.de/


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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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