Date: July 12th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Widerstand gegen Laufzeitverlängerung:
Bitte unterstützen: "Neckarwestheimer Erklärung"
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004528.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
einleitend möchte ich mich beim heutigen Newsletter auf ein paar Gedanken von Eknath Easwran beschränken. Ansonsten enthält dieser Newsletter hoffentlich wieder viel interessanten Lesestoff.
Angesichts eines falschen Zustands
"gut angepasst" zu sein,
ist absolut nicht wünschenswert.
Angesichts von Ungerechtigkeit und
Grausamkeit nicht zornig zu werden,
ist absolut gefühllos.
Doch dieser Zorn muss genutzt werden,
sonst vergrößert er nur
die Gewalt und das Leiden.
(Eknath Easwaran, aus:
Frieden stiften - jeden Tag
>> http://www.frieden-stiften.org/)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen
:: 02. Keine Atomwaffen mehr in Ramstein
:: 03. Im Namen der US-Regierung: Terrorismusbekämpfung oder Bankraub von Spendengeldern?
:: 04. Was hat die Bundeswehr am Hindukusch verloren?
:: 05. Eine Reise für die Menschlichkeit
:: 06. Japan: Das Atom-Tabu
:: 07. 50 Jahre Pugwash: Erinnert euch eures Menschseins
:: 08. Guantanamo und die Pseudotribulale gegen 'feindliche Kombatanten': Macht sofort Schluss damit
:: 09. Die "Progressiven" kommen - oder auch nicht
:: 10. Das schmutzige Wort
:: 11. Palästina: Blut liegt in der Luft
:: 12. Gaza: Aus wirtschaftlichem Desaster wird eine humanitäre Katastrophe
:: 13. Eine israelische Liebesgeschichte
:: 14. Die Krise in Gaza - Made in Israel
:: 15. Bei lebendigem Leibe eingemauert
:: 16. Musharrafs letzte Trümpfe
:: 17. Weltmächte schauen interessiert weg
:: 18. Protest gegen Ableitung des Rio São Francisco
:: 19. Gefährliche Fehlkonstruktion in deutschen Atomkraftwerken
:: 20. Zehn Jahre Atomstromlos, klimafreundlich und bürgereigen
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen
Am 4. August findet erneut eine der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland statt: der 3. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten. Zielort am Abend ist nach 346 km Ludwigsburg. Der Pacemakers-Radmarathon ist überdies zentral in den Start der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" eingebunden. In allen Verpflegungsstationen können sich dabei Radfahrer, Begleiter, Passanten an der Fotoaktion "Hands up" beteiligen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004512.html
:: 02. Keine Atomwaffen mehr in Ramstein
Das größte Atomwaffenlager der USA in Europa auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz ist wohl leer. In Deutschland gibt es damit nur noch einen Atomwaffenstandort - den Fliegerhorst Büchel - mit dem deutschen Jagdbombergeschwader 33. Das belegt eine neue Dienstvorschrift der US-Luftwaffe in Europa aus dem Januar 2007, auf die Hans Kristensen von der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS) in Washington jetzt aufmerksam machte. Von Otfried Nassauer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004526.html
:: 03. Im Namen der US-Regierung: Terrorismusbekämpfung oder Bankraub von Spendengeldern?
Seit fünf Jahren ist die humanitäre Organisation Future Generation Hands Association in Palästina eine der Partnerorganisationen des Projekts "Ferien vom Krieg", von der bisher ca. 200 Jugendliche nach Deutschland gekommen sind, um in einem schwierigen Prozess die Perspektive von Gleichaltrigen aus Israel kennenzulernen. Nun wurden 8.000 USD beschlagnahmt, welche vom Projekt "Ferien vom Krieg" zur Finanzierung von Ferienspielen von Future Generation Hands Association überwiesen wurden. Es kann sein, dass diese Ferienspiele für die geschundenen Kinder von Nablus wegen der Macht und Willkür der US-Politik nicht stattfinden können.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004515.html
:: 04. Was hat die Bundeswehr am Hindukusch verloren?
"Ungewaschene und ungereimte" Zeilen anlässlich des jüngsten Karlsruher Spruchs in Sachen "Verteidigung Deutschlands am Hindukusch". Von Albert Fuchs.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004529.html
:: 05. Eine Reise für die Menschlichkeit
Ich bin aus meinem kurzen Frühruhestand zurück. Der Grund ist ein neuer krasser Fall von Machtmissbrauch durch Mr. Bush. Wir haben einen Marsch von Atlanta nach Washington D.C. beschlossen. Was wir wollen, ist eine Volksbewegung für Menschlichkeit, denn je länger BushCo im Amt bleibt, desto geringer sind unsere Chancen, das Herz und die Seele unserer Nation zu retten, desto geringer die Chancen, unsere Soldaten und die Völker im Irak und in Afghanistan zu retten und unseren Planeten vor Umweltverschmutzung und Vermüllung zu retten. Amtsenthebungsverfahren - Amtsenthebungen - sind die Schritte, die jetzt dringend notwendig sind. Von Cindy Sheehan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004527.html
:: 06. Japan: Das Atom-Tabu
Der japanische Verteidigungsminister Fumio Kyuma ist am Dienstag nach heftig kritisierten Äußerungen zu den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki zurückgetreten. Kyuma, zu dessen Wahlkreis Nagasaki gehört, hatte am Wochenende in einer Tokioter Universität Verständnis für die US-Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 geäußert. Vom US-Standpunkt aus seien sie "unvermeidbar" gewesen. Es gebe Situationen, in denen der Einsatz von Nuklearwaffen "eine Option" sei. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004513.html
:: 07. 50 Jahre Pugwash: Erinnert euch eures Menschseins
Es ist ein halbes Jahrhundert her, dass sich 22 Wissenschaftler aus zehn Ländern in der Residenz des amerikanischen Industriellen Cyrus Eatons in einem 800-Seelen-Fischerdorf an der kanadischen Atlantikküste trafen, um ihre Sorgen über die Zukunft der Welt auszutauschen. Der Ortsname Pugwash ging alsbald in die Geschichtsbücher ein und steht bis heute für das Engagement der Forscher gegen Aufrüstung, Krieg und Gewaltkonflikte. Vom 7. bis 11. Juli 1957 tagte hier die erste Pugwash Conference on Science and World Affairs. Seither treffen sich renommierte und einflussreiche Wissenschaftler regelmäßig und beraten, was gegen die atomare Bedrohung zu unternehmen ist, wie bewaffnete Kämpfe friedlich beendet und die globale Sicherheit stabilisiert werden können. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004518.html
:: 08. Guantanamo und die Pseudotribulale gegen 'feindliche Kombatanten': Macht sofort Schluss damit
2002 nannte Donald Rumsfeld die Gefangenen von Guantanamo (Gitmo) "die Schlimmsten der Schlimmsten" - berühmte Worte. Mit Behauptungen dieser Art sollte die jahrelange Inhaftierung Hunderter Männer und Jungen, in kleinen Käfigen - wie Tiere - gerechtfertigt werden. George W. Bush verlor keine Zeit und richtete Militärkommissionen ein, die die "Schlimmsten der Schlimmsten" als Kriegsverbrecher aburteilen sollten. Viereinhalb Jahre später entschied der Oberste Gerichtshof der USA im 'Fall Hamdan gegen Rumsfeld', solche Kommissionen stellten einen Verstoß gegen das amerikanische Militärrecht und gegen die Genfer Konvention dar. Von Marjorie Cohn.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004510.html
:: 09. Die "Progressiven" kommen - oder auch nicht
USA: Die traditionellen linken Parteien sind fast vom Erdboden verschwunden. Wer politisch übrig blieb, sucht sein Heil bei den Demokraten. Von Konrad Ege.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004520.html
:: 10. Das schmutzige Wort
KEIN Nahost-Gipfeltreffen war je so düster wie dieses. Die vier Führer in Sharm El-Sheik saßen nicht in vertrauter Runde an einem Tisch zusammen. Jeder saß allein hinter seinem eigenen großen Tisch. Dies sicherte einen auffallenden Abstand zwischen ihnen. Die vier langen Tische berührten einander kaum. Jeder der Führer - mit seinen Beratern hinter sich versammelt - saß wie eine einsame Insel im weiten Meer. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004509.html
:: 11. Palästina: Blut liegt in der Luft
Fünf Jahre nachdem seine Hohheit G.W. Bush - Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Zar von Afghanistan, Kaiser vom Irak, Demokratieverbreiter des Nahen Ostens, etc. etc. - seine "Road Map für den Nahen Osten" herausgebracht und für 2005 einen palästinensischen Staat angekündigt hat, hat die israelische Öffentlichkeit einen neuen Zeitvertreib. Die öffentliche Diskussion in Israel dreht sich jetzt um "Drei Staaten für zwei Völker?" Von Ran HaCohen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004514.html
:: 12. Gaza: Aus wirtschaftlichem Desaster wird eine humanitäre Katastrophe
Die humanitäre Krise in Gaza hatte lange vorher begonnen - bevor die Welt beschloss, die Palästinenser zu bestrafen, weil sie die Hamas in die Regierung gewählt hatten. Seit die Israelis 1967 das bisschen Land, das den Palästinensern noch geblieben war, besetzten, lief es in Gaza miserabel. In den 25 Jahren vor Oslo (1993) tat Israel alles, um jede Chance auf wirtschaftliches Wachstum zu unterbinden. Von Sonja Karkar.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004517.html
:: 13. Eine israelische Liebesgeschichte
Seit der Auferstehung Jesu Christi hat es solch ein Wunder nicht mehr gegeben: ein Toter, begraben in einer Höhle, ist wieder auferstanden. Die "Jordanische Option" hatte ihren Geist vor fast zwanzig Jahren aufgegeben. 1988 wurde sie offiziell von niemandem anders als von seiner Majestät König Hussein selbst beerdigt. Es war ein jämmerlicher Tod. Und jetzt plötzlich scheint sie ins Leben zurück gekehrt zu sein. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004521.html
:: 14. Die Krise in Gaza - Made in Israel
Der alte Traum Ariel Sharons ist wahr geworden: Palästinenser töten Palästinenser und Israel zählt mit großer Befriedigung die Zahl der Opfer. Die Tränen der israelischen Führer sind Krokodilstränen und ihre Behauptungen, dass ihnen die tragische Entwicklung leid tue, ist pure Heuchelei. Die blutigen Konfrontationen waren vorhersehbar und die israelisch-us-amerikanische Verantwortung und die aktive Verwicklung darin sind kristallklar. Von Michael Warschawski.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004523.html
:: 15. Bei lebendigem Leibe eingemauert
Ein Massengrab mit hunderten Leichen ist in unmittelbarer Nähe der afghanischen Hauptstadt Kabul entdeckt worden. Nach Angaben des Polizeigenerals Ali Shah Paktiwal, den die britische Rundfunkgesellschaft BBC zitiert, liegt die Fundstelle auf dem Gelände eines früheren sowjetischen Militärstützpunktes. Die Opfer seien wahrscheinlich lebendig eingemauert worden. Viele der Leichen waren gefesselt, anderen waren die Augen verbunden. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004519.html
:: 16. Musharrafs letzte Trümpfe
Der blutige Konflikt um die Rote Moschee und ihre Koranhochschulen in der pakistanischen Hauptstadt wird gravierende Folgen haben. Unabhängig von seinem Ausgang. Generals-Präsident Musharraf hat möglicherweise an Statur gewonnen, als er sich - nach unentschuldbar langem Zögern - zu einer harten Stellungnahme durchrang. Das hebt freilich nicht den Gesichtsverlust auf, den eben dieses Zögern bewirkt hat. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004522.html
:: 17. Weltmächte schauen interessiert weg
Radikale Gruppen, die offenbar die Kontrolle über die Rote Moschee in Islamabad übernommen haben, bedrängen das Regime Pervez Musharraf stärker als alle islamistischen Kräfte Pakistans bisher. Die USA kämpfen mit Pakistan gegen den Terror. China setzt auf einen Zugang zum Golf. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004524.html
:: 18. Protest gegen Ableitung des Rio São Francisco
Der São Francisco Fluss gilt als die Lebensader Nordostbrasiliens. Um die bisher nur extensiv genutzten, aber weit weg vom Fluss liegenden Böden für die Exportlandwirtschaft nutzen zu können, sollen, durch Ableiten eines Teiles des Wassers vom São Francisco, Bewässerungsprojekte ermöglicht werden. Die ökologischen Schäden werden groß sein und die in dieser Region lebende Bevölkerung, die es gelernt hat mit der Trockenheit zu leben, muss um ihr Land fürchten. Deshalb gibt es einen Kampf gegen dieses Mega-Projekt. Ende Juni war ein weiteres Protest-Camp an der Baustelle der Ableitung des Rio São Francisco errichtet worden.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004530.html
:: 19. Gefährliche Fehlkonstruktion in deutschen Atomkraftwerken
Nach Angaben der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW besteht in 12 deutschen Atomkraftwerken ein erhöhtes Risiko für gefährliche Brände im Reaktorgebäude innerhalb des Containments (Sicherheitsbehälter), weil sich dort ungünstigerweise große Ölbehälter befinden. Das Öl ist erforderlich, um die Hauptkühlmittelpumpen zu schmieren, die den Primärkreislauf der Atomkraftwerke umwälzen. Die Anordnung dieser Ölinventare innerhalb des Containments ist nach Auffassung der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) aus brandschutztechnischer Sicht nachteilig.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004525.html
:: 20. Zehn Jahre Atomstromlos, klimafreundlich und bürgereigen
Die frisch gekürten Träger des "Deutschen Gründerpreis" - die Elektrizitätswerke Schönau begehen das 10jährige Jubiläum des Netzbetriebs in Schönau. Am 1. Juli 1997 haben die EWS, hervorgegangen aus einer Bürgerinitiative, als erster bürgereigener Stromversorger das Ortsnetz in Schönau nach zwei Bürgerentscheiden und der spektakulären bundesweiten Spendenkampagne "Ich bin ein Störfall" übernommen. Seither betreiben die EWS das Schönauer Ortsnetz ökologisch vorbildlich und ökonomisch erfolgreich.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004511.html
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II. Hinweise
:: Widerstand gegen Laufzeitverlängerung: Kampagnenstart "Neckarwestheimer Erklärung"
Am 21.12.06 stellte der Stromkonzern EnBW den Antrag auf längere Laufzeit des AKW Neckarwestheim I beim Bundesumweltministerium, obwohl auch die EnBW im "Atomkonsens" unterschrieben hat, die Anlage bis 2009 stillzulegen. Für alle Menschen im Umfeld des Uraltreaktors bedeutet diese Frist schon ein zu großes Risiko. Doch jetzt will EnBW sich nicht an diese Vereinbarung halten. Mit Unterstützung der baden-württembergischen Landesregierung soll die Laufzeit - also die Zeit der radioaktiven, tödlichen Gefahr - weiter verlängert werden.
Am 5. Juli ist der Startschuss für eine große Unterschriftenaktion "Neckarwestheimer Erklärung" gefallen. Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Parteien wollen im Zuge der Kampagne tausende Unterschriften sammeln und so die angestrebte Strommengenübertragung von Neckarwestheim II auf den alten Block I verhindern. Die an der "Neckarwestheimer Erklärung" beteiligten Umweltverbände lehnen die Laufzeitverlängerung strikt ab, unter anderem wegen der instabilen geologischen Situation im Kraftwerksuntergrund. "Außerdem bedeutet jedes Jahr Weiterbetrieb 18 Tonnen neuer Atommüll und eine Vermehrung des strahlenden Abraums in den Uranabbaugebieten", so die Sprecher. Mit Unterschriftenlisten und Faltblättern sowie über eine neue Internetseite sollen alle ihren Widerstand gegen die Laufzeitverlängerung von Neckarwestheim kundtun", fordert Wolfram Scheffbuch vom Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN).
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004528.html
:: Originalgetreuer Nachdruck von 1911: Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Synagoge zu Stuttgart
Das archiv:gedächtnis der AnStifter legt mit dem Nachdruck der Festschrift von 1911 ein vergriffenes und vergessenes Dokument vor, das aus der Sicht jener Jahre die Geschichte der Israelitischen Gemeinde "so weit als möglich zurückverfolgt und auch den kleinsten Spuren ihres Daseins" und ihrer Entwicklung nachgeht. Auszug aus dem Inhalt: Vorwort des Israelischen Kirchenvorsteheramtes Stuttgart 1911 // Die Gemeinde: A) Vorgeschichte; B) Die Israelitische Kirchengemeinde Statistische Notizen, Stadtrabbinat // Die Synagoge: a) Die alten Beträume (Judenschul und altes Waldhorn, Haus Stockmayer) b) Der Neubau // c) Beschreibung der Synagoge (2 ganzseitige Fotos, innen und außen) d) Die weitere Geschichte der Synagoge; etc. Festschrift Synagoge, Paperback; 124 Seiten 148 x 210 mm, kartoniert, 8 Fotos. 10,- Euro mit Porto (ggf. gleich mitbestellen: Auf den Spuren verschwundener Nachbarn - Stolpersteinbuch). Bestellung an Peter Grohmann, Koordination der AnStifter, Olgastraße 1 A, D
-70182 Stuttgart, Tel. 0711-2485677, E-Mail peter-grohmann@die-anstifter.de
:: Aktuelle politische Dokumentation als DVD erschienen: "Die Welt zu Gast bei Freunden" - Impressionen vom G8-Gipfel in Heiligendamm 2007
Im Juni 2007 dokumentierten Kamerateams eine Woche lang den vielfältigen Protest gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Der Film präsentiert den visuellen Kontrast zwischen der ruhigen mecklenburgischen Landschaft und "dem Zaun" als Symbol der elitären Entfernung der Regierenden vom Volk und dem Globalisierungskampf. Gezeigt werden die verschiedenen Formen des erfolgreichen Protestes und Widerstandes: Demonstrationen, Blockaden, Camps, Gegengipfel, aber auch Polizeiprovokationen und Polizeigewalt. Und natürlich die Clownsarmee, immer in der ersten Linie, mal deeskalierend durch Späße mit der Polizei, mal selbst durch Wasserwerfer weggespült. Der Film begleitet GipfelgegnerInnen bei ihren Aktionen und wechselt in Parallelmontagen immer wieder den Standort des Geschehens. Neben Statements von GipfelgegnerInnen zum Geschehen kritisieren auch AnwohnerInnen in Interviews das G8-Gipfeltreffen und zeigen auch zum Teil Verständnis für den friedlichen Protest der jungen DemonstrantInnen
. In Interviews beschreiben Werner Rätz von attac und Barbara Kamradt von Greenpeace die Folgen der Globalisierung und die Notwenigkeit von globalen sozialen Rechten. Der Film dokumentiert den Protest international, jung und friedlich mit viel Kreativität und guter Laune als Mut machendes Zeichen für internationales, solidarisches Bewusstsein, politische Courage und zivilen Ungehorsam. Der Film kostet als DVD 10,- EUR zzgl. 3,- EUR Versandkosten. Lauflänge 30 Min. Kontakt und Bestellung: Medienprojekt Wuppertal: info@medienprojekt-wuppertal.de,
>> http://www.medienprojekt-wuppertal.de
:: Grund- und Aufbaukurse Konfliktbearbeitung
Im kommenden Herbst beginnen drei berufsbegleitende Fortbildungen des Oekumenischen Dienstes Schalomdiakonat (OeD) in gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung: zwei Grundkurse und ein Aufbaukurs. Der Grundkurs "Einführung in gewaltfreies Handeln" umfasst zwei Mal eine Woche im Oktober 2007 und Januar 2008 sowie ein Follow-up-Wochenende im April 2008. Er findet in Warburg/Westfalen statt und gibt Einblick in Formen und Möglichkeiten konstruktiver Kommunikation, Wurzeln und Wirkungsweise aktiver Gewaltfreiheit, Methoden des "Theaters der Unterdrückten" zur Deeskalation von Konflikten u.a. Ähnliche Inhalte hat auch der zweite Grundkurs, den OeD von November 2007 bis April 2008 unter dem Titel "Konstruktive Konfliktbearbeitung als Begegnung" zusammen mit dem INKOTA-Netzwerk in der Nähe von Naumburg/Saale veranstaltet: An vier Wochenenden und in einer Abschlusswoche werden auch hier durch praktische Trainingselemente, theoretische Wissensvermittlung und die persönliche Auseinande
rsetzung mit dem eigenen Konfliktverhalten erste Schritte in eine Haltung der Gewaltfreiheit und den konstruktiven Umgang mit Konflikten vermittelt.
Ein berufsbegleitender Aufbaukurs beginnt Ende Oktober in Bebra-Imshausen und mit durchschnittlich einem (oft "verlängerten") Kurs-Wochenende pro Monat bis Mai 2009 dauert. Er entspricht inhaltlich weitgehend der Ausbildung zur "Friedensfachkraft" anderer Träger und den Standards des Qualifizierungsverbundes für zivile gewaltfreie Konfliktbearbeitung der AGDF (Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden). Anmeldeschluss für den ersten Grundkursurs ist am 31. Juli, für den zweiten am 30. September und für den Aufbaukurs am 31. August 2007. Info und Kontakt: Michael Steiner, OeD Schalomdiakonat, Tel. 05694 8033, michael.steiner@schalomdiakonat.de,
>> http://www.schalomdiakonat.de/aktuelles/kurse.html
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III. Veranstaltungstermine
:: 19.-22.07.2007 in Oberhof (Thüringen): Gegen den Terror des Krieges - Friede den Hütten
Sommerakademie des Friedensratschlags. Die globalisierte Welt wird immer unfriedlicher, Hunger, Armut, Kriege und Bürgerkriege, Terrorismus, Flucht und Vertreibung nehmen zu. Gleichzeitig wird bei auftretenden Konflikten immer schneller nach dem Militär gerufen, folglich nehmen die Auslandseinsätze der Bundeswehr deutlich zu. Gleichzeitig tut die Europäische Union (EU) alles, um beim Kriegführen ganz vorne mit dabei zu sein. Der EU-Verfassungsentwurf setzt auf militärische Gewalt als Mittel der Politik. Die NATO ist zu einem Durchsetzungsinstrument für die Interessen ihrer Mitgliedsstaaten, allen voran die USA, geworden. Mit dieser Sommerakademie will der Friedensratschlag gemeinsam mit anderen interessierten Menschen aus dem In- und Ausland Alternativen zur vorherrschenden Gewaltpolitik aufzeigen; mit WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, Aktiven der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen neue Kompetenzen erwerben und Konzepte für die Praxis entwickeln; in Exkursio
nen zum ehemaligen KZ-Buchenwald und zum Biosphärenreservat Rhön Gemeinsamkeiten mit der antifaschistischen und Ökologie-Bewegung erarbeiten und n einer schönen Umgebung mit ausreichend Freizeit in einer entspannten Atmosphäre einander kennen lernen und ins Gespräch kommen, miteinander diskutieren und natürlich auch feiern. Weitere Hinweise (Programm, Anmeldung, Kosten usw.):
>> http://www.sommerakademie-frieden.de/programm.htm
:: 20.- 21.07.07 in Stuttgart: "Welche Ökonomie wollen wir?"
Dass eine andere Ökonomie als die derzeit vorherrschende möglich ist, liegt auf der Hand und wurde unter anderem bei der ZEB-Zieletagung 2006 an interessanten Beispielen belegt (Dokumentation im ZEB erhältlich). Dass sie auch nötig ist, wird in den Kreisen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzen, nicht bestritten. Aber wie könnte sie konkret in unserem Kontext aussehen? Natürlich gibt es Alternativen vom Fairen Handel über ethische Geldanlagen und Mietshäusersyndikat bis zu Konsum- und Produzentengenossenschaften und manch' anderes. Aber noch führen diese Alternativen ganz überwiegend ein Nischendasein (selbst das Paradeprodukt des Fairen Handels, der Kaffee, dümpelt in Deutschland seit Jahren bei knapp 1 % Marktanteil). Welche ökonomischen Strukturen brauchen und wollen wir hier und heute? Wie können wir Alternativen auf- und ausbauen, die Bestand und Erfolg haben? VA: Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB). Anmeldungen bis zum 6. J
uli 2007 an das ZEB. Kontakt: ZEB, Jutta Meyer, Kniebisstr. 29, 70188 Stuttgart, Tel. 0711/2851-686, E-Mail zeb.wuerttemberg@elk-wue.de
:: 28.07.-05.08.2007 - Friedensfahrradtour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung und ein ziviles Europa"
Die Friedensfahrradtour 2007 der DFG-VK Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg beginnt am 28.7. in Weiden in der Oberpfalz, führt über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr zur Fa. Diehl bei Nürnberg, über Ansbach (US Stützpunkt Katterbach), Heidelberg und Mannheim nach Kaiserlslautern und endet am 4.8. in Ramstein (US-Stützpunkt und Atomwaffenlager). Unterwegs finden friedenspolitische Aktionen statt (z.B. Infostände, Mahnwachen, Fahrraddemos, Treffen mit anderen Friedensaktivisten, Bürgern und Bürgermeistern, u.v.m). Zur besseren Planung der Gesamtstrecke und Übernachtungen bitten wir um baldmögliche Anmeldungen. Tagesfahrer sind ebenfalls herzlich willkommen. Alle Infos unter
>> www.schritte-zur-abruestung.de/2007/index.htm
:: 01.-05.08.2007 in Fulda: Attac - Sommerakademie und Ratschlag "Das wird Folgen haben!"
Das besondere Konzept: Sommerakademie plus Ratschlag, damit das Wissen Folgen hat. Wir wollen nicht nur von- und miteinander lernen, sondern analysieren, schlussfolgern und neue Orientierungen hervorbringen. G8 wird Folgen haben: Aber welche und was gab es sonst noch? Der Gipfel liegt hinter uns, wenn die Sommerakademie beginnt. Zeit für Erfahrungsaustausch und Positionsbestimmungen. Basiswissen und Fachdebatte: Wer noch viel wissen möchte, darf gern viel zuhören und fragen. Wer schon viel weiß, muss mehr reden und antworten. Die Machtfrage ist eindeutig: Jede und Jeder kann mitmachen. Nur was wir selbst machen passiert, also machen wir es zusammen. Infos
>> http://www.attac.de/sommerakademie2007/
:: 04.08.2007 - Start der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" mit der Aktion "Hands up"
Die erste Aktionsphase wird am 4. August starten und bis Mitte September 2007 unter dem Motto "Hands up" Angebote zur Teilnahme an zentralen Medienaktionen und dezentralen regionalen Aktionen unterbreiten. Diese Aktionen sollen auf einer eigenen Webseite dokumentiert werden. Gerade nach den Meldungen zum Abzug der Atomwaffen aus Ramstein benötigen wir Eure Unterstützung. Wir brauchen viele Gruppen, die Aktionen durchführen. Mehr dazu unter:
>> http://www.atomwaffenfrei.de/handsup/index.html
:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg
Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de
:: 29.09.-03.10.2007 Studienfahrt nach Breslau, Krakau, Auschwitz
Die AnStifter bieten eine Offene Studienfahrt von Stuttgart nach Breslau, Krakau, Auschwitz an. In Breslau/Wroclaw gehen die Reisenden mit Janusz Witt auf deutsch-polnische Spurensuche, bevor sie nach Auschwitz und Birkenau (30.9. + 1.10.) fahren. Verabredet sind sie dort u.a. mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen. Am 2.10. das wunderschöne Krakau - nach den Eindrücken von der KZ-Gedenkstätte bildet die Stadt an der Weichsel eine notwendige Abwechslung. Reisekosten 420 Euro (Fahrt, Hotel, Ü+F, 5 warme Mahlzeiten sowie alle Eintritte etc. Reise-Infos schickt gerne: Peter-Grohmann@Die-AnStifter.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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