Date: July 1st 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

während des G8-Gipfels haben viele Menschen zum ersten Mal Erfahrungen mit gewaltfreien Widerstandsformen gemacht. Dabei kann heute auf Erfahrungen gewaltfreier Aktionen zurückgegriffen werden, die in den letzten Jahren (z.B. X-tausendmal quer) oder gar schon Jahrzehnten stattgefunden haben. Eine aufsehenerregende Aktion, die zu einem Meilenstein in der Geschichte der Friedensbewegung wurde, fand im Sommer 1982 in Großengstingen statt. In der Nähe dieses Ortes auf der Schwäbischen Alb befand sich damals ein Atomwaffenlager, in dem sechs Atomsprengköpfe für Lance-Kurzstreckenraketen bereitgehalten wurden, jeder Atomsprengkopf ausgestattet mit der doppelten Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Vor 25 Jahren wurde das Atomwaffenlager bei Großengstingen eine Woche lang "blockiert" (1.-8. August 1982). 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltfreien Aktion, mehrere hundert bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Wir wollen die runde Jahreszahl der Blockadeaktion
dazu nutzen, um die Geschichte in unserer Lebenshaus-Website aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Wer dazu etwas beitragen möchte, ist gerne dazu eingeladen. Denkbar sind z.B. Artikel, Erfahrungsberichte, Bilder, Dokumente, ... Bitte Kontakt mit uns aufnehmen! (Mehr >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004499.html).


Unsere Welt braucht
einen entschlossenen Kreis
gewandelter Nonkonformisten.
Denn unser Planet taumelt am
Abgrund atomarer Vernichtung dahin.
Die gefährlichen Leidenschaften
Stolz, Hass und Egoismus
regieren unser Leben.
Und die Wahrheit krepiert derweil auf
namenlosen verwilderten Grabhügeln,
während sich die Menschheit
vor den falschen Göttern des
Nationalismus und Materialismus verneigt.
Das verhängnisvolle Schicksal
unserer Welt wird sicher nicht
durch die gleichgültige Anpassung
der konformistischen Mehrheit gerettet,
sondern wohl nur durch die
schöpferische Auflehnung der
unangepassten Minderheit.

(Martin Luther King)



Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Von Deeskalation kann keine Rede sein: Parlamentarische Untersuchung des Polizeiverhaltens während des G8-Gipfels gefordert

:: 02. In der Luft, auf See und zu Land - Militär-Hilfe "auf Teufel komm raus"

:: 03. "Kampf um Energie-Ressourcen? Verteilungsgerechtigkeit statt Militärkonzepte!"

:: 04. Cocktailparty oder Bombenteppich

:: 05. Die Gipfel-Alternative für Russland und die USA: Stabilität oder Wettrüsten

:: 06. Das letzte Tabu - NS-Militärjustiz und Kriegsverrat

:: 07. Hamas stand mit dem Rücken zur Wand

:: 08. Präsidenten Abbas retten

:: 09. Willkommen in 'Palästina'

:: 10. Und das Land schwieg 40 Jahre lang

:: 11. Avraham Burg spricht von Nitroglyzerin

:: 12. 1967 - ein persönliches Zeugnis

:: 13. "Jetzt bist Du gelähmt, wie versprochen"

:: 14. Der Gazastreifen ist nicht nur ein Gefängnis - er ist auch ein Laboratorium

:: 15. Auch die Westbank wird explodieren

:: 16. Flucht aus Gaza - der Letzte möge das Licht ausschalten

:: 17. Klimaflüchtlinge - ignoriert und verleugnet

:: 18. Hart an der Grenze: Die EU versagt

:: 19. Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit schützt Klima

:: 20. Nicht im Mindesten

:: 21. 'SICKO': Der neue Film von Michael Moore


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Von Deeskalation kann keine Rede sein: Parlamentarische Untersuchung des Polizeiverhaltens während des G8-Gipfels gefordert

Nach dem fünfstündigen Hearing "Was geschah in Heiligendamm?" erheben die Veranstalter massive Vorwürfe gegen Polizei und Politik und fordern Konsequenzen zur Bewahrung der Bürger- und Freiheitsrechte. Bei der gestrigen Anhörung in den Räumen der Gewerkschaft ver.di in Berlin kamen über 30 Zeuginnen und Zeugen zum Ablauf der G8-Protestwoche zu Wort.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004503.html


:: 02. In der Luft, auf See und zu Land - Militär-Hilfe "auf Teufel komm raus"

Wüstenfüchse, Tornados und ALADIN beim G8 in Heiligendamm: Zusammengenommen widersprechen die Berichte über die tatsächlich während des G8-Gipfels durchgeführten Einsätze der Bundeswehr zu Land, auf See und in der Luft diametral dem, was die Bundesregierung im Vorfeld hat Glauben machen wollen. Denn fest steht bereits zum jetzigen Erkenntnisstand, dass die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der Polizei wesentlich weiter ging, als dies bei früheren Einsätzen der Fall war. Die grundgesetzliche Trennung von Polizei und Bundeswehr wird in eklatanter Weise aufgeweicht, wenn beispielsweise Bundeswehrsoldaten zur Verkehrsüberwachung eingesetzt werden. Von Johannes Plotzki.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004506.html


:: 03. "Kampf um Energie-Ressourcen? Verteilungsgerechtigkeit statt Militärkonzepte!"

Die notwendige Antwort auf die vielschichtigen Gewaltverhältnisse, die mit Energieerzeugung, -verteilung und -verbrauch verbunden sind, liegt vor allem in einer Verhaltensänderung, dem Gewaltverzicht. Gewaltverzicht bekommt seine Schärfe erst, wenn er unbedingt gilt. Einen bedingten Gewaltverzicht praktizieren auch alle Regierungen und Militärs. Unbedingter Gewaltverzicht meint etwas anderes als nur den "Vorrang" gewaltloser Methoden. Es geht nicht um ein Mehr oder Weniger, nicht um ein zeitliches Vorher oder Nachher, sondern um ein Entweder-oder. Von Ullrich Hahn.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004495.html


:: 04. Cocktailparty oder Bombenteppich

Die weltweiten Rüstungsausgaben stiegen 2006 auf 1,204 Billionen Dollar und erreichten damit eine Dimension wie im Jahr 1988 gegen Ende des Kalten Krieges, diagnostizierte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI gerade in seinem Jahresreport. Allein auf die USA entfielen 45 Prozent aller Aufwendungen, auf den Rest der NATO-Staaten 20 Prozent. Die Bundesrepublik Deutschland ist als Global Player bei Rüstungsausgaben und auf dem internationalen Waffenbasar dabei. Von Hans Wallow.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004500.html


:: 05. Die Gipfel-Alternative für Russland und die USA: Stabilität oder Wettrüsten

Zu einem "strategischen Dialog" hat US-Präsident George W. Bush seinen Moskauer Gegenpart Wladimir Putin ins nordöstliche Maine eingeladen. Hier sollen in entspannter Atmosphäre einige der Probleme erörtert werden, die sich in letzter Zeit zahlreich angesammelt und zugespitzt haben. Aber hinter allen steht letztlich eine zentrale Frage: Was geschieht mit der strategischen Stabilität zwischen den beiden Weltmächten und Atomwaffenstaaten, deren Vernichtungspotential ausreicht, um die gesamte Menschheit auszulöschen? Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004507.html


:: 06. Das letzte Tabu - NS-Militärjustiz und Kriegsverrat

Männer, die während des Zweiten Weltkriegs wegen Kriegsverrats oder Nichtanzeige eines Kriegsverrats verurteilt wurden, gelten noch immer als todeswürdige Verbrecher. Sie sind, zusammen mit anderen, die letzten Opfer der NS-Militärjustiz, die bis zum heutigen Tage nicht rehabilitiert worden sind. Daher steht dieses Thema jetzt, im Jahre 2007, auf der politischen Tagesordnung des Deutschen Bundestages. Von Wolfram Wette.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004490.html


:: 07. Hamas stand mit dem Rücken zur Wand

Im Gespräch: Der Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat über einen verhinderten Bürgerkrieg, ein Komplott der Fatah und die verdorbene Lust auf Demokratie.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004493.html


:: 08. Präsidenten Abbas retten

Ehud Olmert ist der Gegenpart von Midas, dem König von Phrygien. Alles was der König berührte, wurde zu Gold. So erzählt es die griechische Sage. Alles, was Olmert berührt, wird zu Blei. Und dies ist keine Sage. Nun berührt er Mahmoud Abbas. Er lobt ihn in den höchsten Tönen. Er verspricht ihm, ihn zu "stärken". Er will sich bald mit ihm treffen. Wenn ich Abbas einen Rat geben könnte, würde ich ihm zurufen: "Renne, renne um dein Leben! Die Berührung von Olmerts Hand wird dein Schicksal besiegeln! Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004498.html


:: 09. Willkommen in 'Palästina'

Nichts als Ärger machen die Muslime im Nahen Osten. Wir verlangen, dass die Palästinenser sich an demokratische Spielregeln halten und dann wählen sie die falsche Partei - Hamas. Zusätzlich gewinnt die Hamas einen Mini-Bürgerkrieg und beherrscht den Gaza Streifen. Aber wir, der Westen, beharren immer noch darauf, mit dem diskreditierten Präsidenten Mahmoud Abbas zu verhandeln. Heutzutage hat "Palästina" - lasst uns die Anführungsstriche beibehalten - zwei Premierminister. Willkommen im Nahen Osten. Von Robert Fisk.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004487.html


:: 10. Und das Land schwieg 40 Jahre lang

Ich möchte die 40 Jahre Besatzung zusammenfassen. 40 Jahre Sklaverei, Versklavung, Zerstörung, Verlust der Orientierung und des gesunden Menschenverstandes. Aber anstelle von all diesem zu erzählen, will ich eine Geschichte erzählen, die absolut wahr ist. Es ist eine Geschichte, die weitergeht und genau jetzt geschieht. Tomar Sami Ali Cusabah wurde 1988 geboren. Er war ein Sohn von Sami und Fatma Cusabah aus dem Kalandia-Flüchtlingslager. Sie hatten sieben Kinder. Im Dezember 2001 tötete ich Yassir, Tomars jüngeren Bruder. Von B. Michael.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004486.html


:: 11. Avraham Burg spricht von Nitroglyzerin

Die politische Elite Israels sieht sich in diesen Tagen einmal mehr in ihrer Auffassung bestärkt, dass Hamas-Islamisten Israel zerstören wollten. Kommt stattdessen die Bedrohung nicht auch aus den eigenen Reihen? Dass es sich um keine abwegige Frage handelt, legt ein Interview mit Avraham Burg, ehemals Sprecher der Knesset und Vorsitzender der Jewish Agency, nahe. Ari Shavit vom liberalen israelischen Blatt Haaretz sprach Mitte des Monats mit Burg über dessen Buch Defeating Hitler und hörte Aussagen, die man sonst nur von "Antizionisten" erwartet. Von Ludwig Watzal.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004508.html


:: 12. 1967 - ein persönliches Zeugnis

Am 25. Mai 1967, zwölf Tage vor dem Sechs-Tage-Krieg veröffentlichte ich in Haolam Hazeh, in dem von mir damals herausgegebenen Nachrichtenmagazin, einen Artikel mit dem Titel "Nasser ist in eine Falle geraten". Das klang verrückt, weil in jener Zeit ganz Israel vor Angst zitterte. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004496.html


:: 13. "Jetzt bist Du gelähmt, wie versprochen"

"Jetzt wird ein bisschen Sport getrieben", sagte der verhörende Geheimdienst-Mann. So begannen vier Tage ununterbrochenen Verhörs und grausamer körperlicher Folter. Ergebnis: Lo'ai Ashqar kann nicht mehr auf seinen Beinen stehen. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004489.html


:: 14. Der Gazastreifen ist nicht nur ein Gefängnis - er ist auch ein Laboratorium

Gaza ist in den Händen der Hamas, maskierte Militante sitzen auf dem Stuhl des Präsidenten. Die Westbank ist am Rande der Verzweifelung. Israelische Armeecamps versammeln sich hastig auf den Golanhöhen. Ein Satellitenspion schwebt über dem Iran und über Syrien. Ein Krieg mit der Hisbollah ist nur eine Haaresbreite entfernt. Eine skandalgeplagte politische Klasse hat das Vertrauen der Öffentlichkeit verloren. Kurz gesagt: um Israel steht es nicht gut. Von Naomi Klein.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004502.html


:: 15. Auch die Westbank wird explodieren

Hamas-Sieg in Gaza: Wäre Ehud Olmert Realpolitiker, müsste er Mahmud Abbas fallen lassen. Von Lutz Herden.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004504.html


:: 16. Flucht aus Gaza - der Letzte möge das Licht ausschalten

Kurz vor Schabbatbeginn am Freitagabend erreichte der US-Bürger G. die palästinensische Seite des Erez-Überganges. G., Direktor einer Privatschule in Gaza, mag der letzte aus dem Westen gewesen sein, der den Streifen verließ. Der letzte hat dann wirklich das Licht ausgemacht. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004505.html


:: 17. Klimaflüchtlinge - ignoriert und verleugnet

Sie packen ihr weniges Hab und Gut und gehen. Nicht freiwillig, sondern weil ihr Zuhause in den Fluten versinkt, ihre Äcker verdorren, ihre Brunnen versiegen. Einer neuen Greenpeace-Studie zufolge werden 200 Millionen Menschen in den nächsten 30 Jahren aus ihrer Heimat flüchten müssen, wenn der Klimawandel sich fortsetzt wie bisher. Die weitaus meisten gehören zu den Ärmsten der Armen. An der menschengemachten Klimaerwärmung haben sie so gut wie keinen Anteil.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004488.html


:: 18. Hart an der Grenze: Die EU versagt

Die Europäische Union (EU) betrachtet Flüchtlinge als Gefahr - und nicht als Menschen, die Schutz brauchen. "Abschottung, Abweisung, Auslagerung - das ist die Antwort der EU auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer und an den Ostgrenzen. Vorschläge zum Schutz von Flüchtlingen und zur Beseitigung der Fluchtursachen aber gibt es nicht", kritisierten amnesty international (ai) und Pro Asyl anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni). Beide Organisationen forderten einen umfassenden Rettungsplan für Flüchtlinge.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004491.html


:: 19. Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit schützt Klima

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unterstützt den Vorschlag des britischen EU-Abgeordneten Chris Davis, die Höchstgeschwindigkeit von Pkw zu begrenzen. Der Plan sieht vor, dass ab 2013 kein Neufahrzeug zugelassen werden soll, das schneller als 162 km/h fahren kann. Ausnahmen sollen für Fahrzeuge der Polizei und Feuerwehr sowie für Krankenwagen gelten. Der Plan soll in der nächsten Woche im Umweltausschuss des EU-Parlamentes diskutiert werden.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004494.html


:: 20. Nicht im Mindesten

Wenn die defensive Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn notwendig wird, ist das ein buchstäbliches Armutszeugnis für die herrschende Gesellschaftsordnung - Kampf um Mindeststandards kennzeichnete den Frühkapitalismus. Nach 150 Jahren sozialer und politischer Regulation haben die Krisenprozesse von Dritter Industrieller Revolution und Globalisierung Teile der Lohnabhängigen auf das Niveau des 19. Jahrhunderts zurückversetzt. Union und SPD erhalten die "arbeitende Armut". Von Robert Kurz.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004497.html


:: 21. 'SICKO': Der neue Film von Michael Moore

Als bekannt wurde, dass Michael Moore an einem neuen Kinofilm arbeitet - über die amerikanische Gesundheitsindustrie - drehten alle durch. Der neue Film heißt 'SICKO'. Memos schwirrten hin und her, in denen Versicherungen und Pharmakonzerne, Manager und Abgeordnete gewarnt wurden, öfter mal einen Blick über ihre Schulter zu werfen, man müsse auf der Hut sein: Moore und sein Kamerateam lauerten in den Hecken. Diese Leute haben tatsächlich etwas zu befürchten. Sie haben unsägliches, unnötiges Leid und Elend verursacht, für das sie sich rechtfertigen müssen. Von Robert Weissman.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004501.html


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II. Hinweise

:: UNO erklärt Geburtstag von Mahatma Gandhi am 2. Oktober zum "Internationalen Tag der Gewaltfreiheit"

Die 61. Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 2. Oktober, den Geburtstag von Mahatma Gandhi, zum jährlichen "Internationalen Tag der Gewaltfreiheit" erklärt. 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen stimmten der Resolution zu, die nach Angaben des indischen Außenministers, Anand Sharma, auf der Ende Januar in New Delhi stattgefundenen internationalen Satyagraha - Konferenz über Frieden und Gewaltfreiheit ("Peace, Nonviolence and Empowerment - Gandhian Philosophy in the 21st Century") ihren Ausgang nahm. Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Indien geboren. Seine Philosophie und Praxis der Gewaltfreiheit beeinflusst nationale und internationale gewaltfreie Bewegungen bis heute. Die Generalversammlung entschied Mitte Juni 2007, künftig den 2. Oktober als Jahrestag in diesem Sinne zu begehen. Diese Resolution ist ein Beitrag der Vereinten Nationen zur internationalen Kultur des Friedens, der Toleranz, der internationalen Verständigung und der Gewa
ltfreiheit" und zur internationalen Friedenspädagogik.
>> http://www.chinadaily.com.cn/world/2007-06/16/content_895617.htm


:: Aktuelle politische Dokumentation als DVD erschienen: "Die Welt zu Gast bei Freunden" - Impressionen vom G8-Gipfel in Heiligendamm 2007

Im Juni 2007 dokumentierten Kamerateams eine Woche lang den vielfältigen Protest gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Der Film präsentiert den visuellen Kontrast zwischen der ruhigen mecklenburgischen Landschaft und "dem Zaun" als Symbol der elitären Entfernung der Regierenden vom Volk und dem Globalisierungskampf. Gezeigt werden die verschiedenen Formen des erfolgreichen Protestes und Widerstandes: Demonstrationen, Blockaden, Camps, Gegengipfel, aber auch Polizeiprovokationen und Polizeigewalt. Und natürlich die Clownsarmee, immer in der ersten Linie, mal deeskalierend durch Späße mit der Polizei, mal selbst durch Wasserwerfer weggespült. Der Film begleitet GipfelgegnerInnen bei ihren Aktionen und wechselt in Parallelmontagen immer wieder den Standort des Geschehens. Neben Statements von GipfelgegnerInnen zum Geschehen kritisieren auch AnwohnerInnen in Interviews das G8-Gipfeltreffen und zeigen auch zum Teil Verständnis für den friedlichen Protest der jungen DemonstrantInnen
. Der Film dokumentiert den Protest international, jung und friedlich mit viel Kreativität und guter Laune als Mut machendes Zeichen für internationales, solidarisches Bewusstsein, politische Courage und zivilen Ungehorsam. (c) 2007, Lauflänge 30 Min. Der Film kostet als DVD 10,- EUR zzgl. 3,- EUR Versandkosten. Kontakt und Bestellung: Medienprojekt Wuppertal >>
>> http://www.medienprojekt-wuppertal.de


:: taz-Anzeige (7.7.) und Streckenpatenschaft: Pacemakers - für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Am Samstag, den 4. August 2007 findet der nunmehr 3. Pacemakers-Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen statt, einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland, koordiniert von der DFG-VK Baden-Württemberg. Der Kurs über 346 km startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstraße, Bretten nach Ludwigsburg. Die Pacemaker-Veranstaltung ist zentraler Auftakt der Kampagne "unsere zukunft atomwaffenfrei" für ein atomwaffenfreies Deutschland, und darüber hinaus in die Kampagne "Schritte zur Abrüstung" und soll auf die UN-Millenniumsziele hinweisen. Dafür wird Deine Unterstützung gesucht. Übernehme auch Du eine oder mehrere Streckenpatenschaften über 10 Euro für jeden zu fahrenden Pacemakers-Kilometer. Wenn Du Dich bis 4. Juli 2007 mit Deiner Patenschaft zurückmeldest, erscheint Dein Name nicht nur im Internet sondern auch am 7. Juli 2007 in einer großen Anzeige in der taz >> http://www.pace-makers.de/anzeig
e.html. Alle Paten erhalten zusätzlich automatisch eine Pacemakers Anstecknadel. Und so einfach geht's: Überweisungsformular mit dem entsprechenden Betrag ausfüllen, Name und Adresse (wegen Spendenbescheinigung) nicht vergessen. Spendenkonto: PAX AN e.V., Nummer 361349-705 bei der Postbank Stuttgart, BLZ 60010070, Verwendungszweck: Streckenpatenschaft


:: "unsere zukunft - atomwaffenfrei". Eine neue Kampagne startet

Mit der Kampagne "unsere zukunft - atomwaffenfrei" fordert der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen" - ein Zusammenschluss von 47 unabhängigen Organisationen in Deutschland - einen konkreten Beitrag Deutschlands zu einer atomwaffenfreien Welt. Die Kampagne startet im August 2007 mit dem Ziel, dass Deutschland bei der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im Jahr 2010 vor den Vereinten Nationen verkündet: "Deutschland ist atomwaffenfrei: Wir haben die nukleare Teilhabe beendet, als Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt." Die erste Aktionsphase wird am 4. August starten und bis Mitte September 2007 unter dem Motto "Hands up" Angebote zur Teilnahme an zentralen Medienaktionen und dezentralen regionalen Aktionen unterbreiten. Diese Aktionen sollen auf einer eigene Webseite dokumentiert werden. Materialien (Transparente, Luftballons, Faltblätter) können ab sofort vorbestellt werden. Ausführliche Informationen
>> www.atomwaffenfrei.de


:: Veranstaltungsangebot: USA - Stimmen gegen den Krieg, 25.10.-08.11.2007

Um die Antikriegsaktivitäten in den USA auch hier bekannter zu machen und eine Zusammenarbeit zu fördern, organisiert Connection e.V. vom 25. Oktober bis 8. November eine Veranstaltungsreihe mit einer Aktiven der US-Friedensbewegung, der 37-jährigen Aimee Allison. Sie hatte während des II. Golfkrieges Anfang der 90er Jahre den Kriegsdienst verweigert und engagiert sich heute für inhaftierte Verweigerer sowie bei der Kampagne gegen Rekrutierung. Sie steht für verschiedene Formen von Veranstaltungen zur Verfügung: Schulveranstaltungen, Abendveranstaltungen, Pressekonferenzen, Seminarbeiträge. Weitere Informationen
>> http://www.Connection-eV.de/usa/

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III. Veranstaltungstermine


:: 05.07.2007 - 20.00 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe: "Gewaltfrei gegen Hitler? - Gewaltloser Widerstand gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für heute"

Mit Christoph Besemer, Werkstatt für Gewaltlose Aktion. "Nie wieder Faschismus ! Nie wieder Krieg !" hieß des nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Heutzutage beteiligt sich die deutsche Regierung jedoch wieder an Kriegen - und zwar mit dem Verweis auf eben jene Zeit. Sie habe gezeigt, dass faschistische Diktaturen nicht durch Pazifismus, sondern nur durch militärisches Eingreifen überwunden werden könnten. Dieses Dogma vom Scheitern des Pazifismus gegenüber faschistischer Gewaltherrschaft wird vom Referenten an Hand von vielen Beispielen in Frage gestellt. Dazu werden zahlreiche Beispiele erfolgreichen gewaltlosen Widerstands und ziviler Politik gegen den Nationalsozialismus vorgestellt und analysiert. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen; Werkstatt für Gewaltfreie Aktion; Versöhnungsbund; Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 09.07.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ in Karlsruhe: "Checkpoints unter Beobachtung"

Mit Roni Hammermann, israelische Menschenrechtsaktivistin. Die 2001 gegründete israelische Menschenrechtsorganisation "Machsomwatch - Women for human rights" hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geschehen an den israelischen Checkpoints in der Westbank zu dokumentieren, für die Menschenrechte der dort passierenden Palästinenser einzutreten und die dokumentierten Geschehnisse einer weiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Roni Hammermann ist eine von 400 israelischen Frauen, die regelmäßig 19 und damit etwa ein Drittel der derzeitigen permanenten Checkpoints innerhalb der Westbank beobachten. Roni Hammermann, die ausgezeichnet deutsch spricht, wird über politische, rechtliche und menschliche Aspekte der Situation an den Checkpoints, über die Arbeit ihrer Organisation und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsch-Palästinensischer Freundschaftskreis, Friedensbündnis Karlsruhe, Bürger für den Frieden. Kontakt: Sonnhild und Ul
li Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 19.-22.07.2007 in Oberhof (Thüringen): Gegen den Terror des Krieges - Friede den Hütten

Sommerakademie des Friedensratschlags. Die globalisierte Welt wird immer unfriedlicher, Hunger, Armut, Kriege und Bürgerkriege, Terrorismus, Flucht und Vertreibung nehmen zu. Gleichzeitig wird bei auftretenden Konflikten immer schneller nach dem Militär gerufen, folglich nehmen die Auslandseinsätze der Bundeswehr deutlich zu. Gleichzeitig tut die Europäische Union (EU) alles, um beim Kriegführen ganz vorne mit dabei zu sein. Der EU-Verfassungsentwurf setzt auf militärische Gewalt als Mittel der Politik. Die NATO ist zu einem Durchsetzungsinstrument für die Interessen ihrer Mitgliedsstaaten, allen voran die USA, geworden. Mit dieser Sommerakademie will der Friedensratschlag gemeinsam mit anderen interessierten Menschen aus dem In- und Ausland Alternativen zur vorherrschenden Gewaltpolitik aufzeigen; mit WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, Aktiven der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen neue Kompetenzen erwerben und Konzepte für die Praxis entwickeln; in Exkursio
nen zum ehemaligen KZ-Buchenwald und zum Biosphärenreservat Rhön Gemeinsamkeiten mit der antifaschistischen und Ökologie-Bewegung erarbeiten und n einer schönen Umgebung mit ausreichend Freizeit in einer entspannten Atmosphäre einander kennen lernen und ins Gespräch kommen, miteinander diskutieren und natürlich auch feiern. Weitere Hinweise (Programm, Anmeldung, Kosten usw.):
>> http://www.sommerakademie-frieden.de/programm.htm


:: 20.- 21.07.07 in Stuttgart: "Welche Ökonomie wollen wir?"

Dass eine andere Ökonomie als die derzeit vorherrschende möglich ist, liegt auf der Hand und wurde unter anderem bei der ZEB-Zieletagung 2006 an interessanten Beispielen belegt (Dokumentation im ZEB erhältlich). Dass sie auch nötig ist, wird in den Kreisen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einsetzen, nicht bestritten. Aber wie könnte sie konkret in unserem Kontext aussehen? Natürlich gibt es Alternativen vom Fairen Handel über ethische Geldanlagen und Mietshäusersyndikat bis zu Konsum- und Produzentengenossenschaften und manch' anderes. Aber noch führen diese Alternativen ganz überwiegend ein Nischendasein (selbst das Paradeprodukt des Fairen Handels, der Kaffee, dümpelt in Deutschland seit Jahren bei knapp 1 % Marktanteil). Welche ökonomischen Strukturen brauchen und wollen wir hier und heute? Wie können wir Alternativen auf- und ausbauen, die Bestand und Erfolg haben? VA: Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB). Anmeldungen bis zum 6. J
uli 2007 an das ZEB. Kontakt: ZEB, Jutta Meyer, Kniebisstr. 29, 70188 Stuttgart, Tel. 0711/2851-686, E-Mail zeb.wuerttemberg@elk-wue.de


:: 28.07.-05.08.2007 - Friedensfahrradtour "Auf Achse für Frieden und Abrüstung und ein ziviles Europa"

Die Friedensfahrradtour 2007 der DFG-VK Landesverbände Bayern und Baden-Württemberg beginnt am 28.7. in Weiden in der Oberpfalz, führt über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr zur Fa. Diehl bei Nürnberg, über Ansbach (US Stützpunkt Katterbach), Heidelberg und Mannheim nach Kaiserlslautern und endet am 4.8. in Ramstein (US-Stützpunkt und Atomwaffenlager). Unterwegs finden friedenspolitische Aktionen statt (z.B. Infostände, Mahnwachen, Fahrraddemos, Treffen mit anderen Friedensaktivisten, Bürgern und Bürgermeistern, u.v.m). Zur besseren Planung der Gesamtstrecke und Übernachtungen bitten wir um baldmögliche Anmeldungen. Tagesfahrer sind ebenfalls herzlich willkommen. Alle Infos unter
>> www.schritte-zur-abruestung.de/2007/index.htm


:: 01.-05.08.2007 in Fulda: Attac - Sommerakademie und Ratschlag "Das wird Folgen haben!"

Das besondere Konzept: Sommerakademie plus Ratschlag, damit das Wissen Folgen hat. Wir wollen nicht nur von- und miteinander lernen, sondern analysieren, schlussfolgern und neue Orientierungen hervorbringen. G8 wird Folgen haben: Aber welche und was gab es sonst noch? Der Gipfel liegt hinter uns, wenn die Sommerakademie beginnt. Zeit für Erfahrungsaustausch und Positionsbestimmungen. Basiswissen und Fachdebatte: Wer noch viel wissen möchte, darf gern viel zuhören und fragen. Wer schon viel weiß, muss mehr reden und antworten. Die Machtfrage ist eindeutig: Jede und Jeder kann mitmachen. Nur was wir selbst machen passiert, also machen wir es zusammen. Infos
>> http://www.attac.de/sommerakademie2007/


:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg

Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de


:: 29.09.-03.10.2007 Studienfahrt nach Breslau, Krakau, Auschwitz

Die AnStifter bieten eine Offene Studienfahrt von Stuttgart nach Breslau, Krakau, Auschwitz an. In Breslau/Wroclaw gehen die Reisenden mit Janusz Witt auf deutsch-polnische Spurensuche, bevor sie nach Auschwitz und Birkenau (30.9. + 1.10.) fahren. Verabredet sind sie dort u.a. mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen. Am 2.10. das wunderschöne Krakau - nach den Eindrücken von der KZ-Gedenkstätte bildet die Stadt an der Weichsel eine notwendige Abwechslung. Reisekosten 420 Euro (Fahrt, Hotel, Ü+F, 5 warme Mahlzeiten sowie alle Eintritte etc. Reise-Infos schickt gerne: Peter-Grohmann@Die-AnStifter.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de


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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden:
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