Date: June 8th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Newsletter beschäftigt sich in zahlreichen Artikeln mit dem G8-Gipfel bzw. seinen unterschiedlichen Aspekten: Mit Inhalten des "Gipfels", mit Protesten, Demokratiefragen und Gewalt. In unserem letzten Newsletter haben wir, Peter Grohmann von den AnStiftern zitierend, darauf hingewiesen, dass in den Massenmedien bereits im Vorfeld die Debatte über den G8-Gipfel auf die "Gewaltfrage" zugespitzt wird. Das hat sich nun bei den Protesten kurz vor und während des "Gipfels" weiter bestätigt. Dabei ging es in den meisten Medien aber nicht um die regierenden Gewalttäter, gegen dee sich der Protest richtet. Sondern um gewaltsame Auseinandersetzungen während der Proteste. Natürlich ist Gewalt, soweit sie von Demonstranten ausgeübt wird, zu verurteilen. Aber Peter Grohmann scheint auch in dem Punkt recht zu haben, in dem er auf Gewalttaten hinwies, die in der jüngeren Geschichte von Angehörigen der Sichterheitskräfte oder diverser Dienste begangen wurden. Inzwischen hat die Polize
i bestätigt, dass sie vermummte Zivil-Beamte in die Reihen der "Autonomen" eingeschleust hat. Natürlich nicht, so ihr Dementi, um zu Gewalt aufzustacheln oder Gewalt auszuüben. Doch es gibt Details und Zeugenaussagen, die anderes nahelegen. Einige Artikel und dazugefügte Links beschäftigen sich mit der Polizeigewalt.

Ich habe einen Text von Erich Fried aus den siebziger Jahren gefunden, der "gewisse Methoden der Polizei" anspricht und die damit verbundene Angst.


Angst

Einige
wollen nicht protestieren
gegen gewisse Methoden
der Polizei
weil sie nicht glauben
daß das Gerücht davon wahr ist
und weil sie Angst haben
vor denen die das behaupten

Andere wieder
wollen nicht protestieren
gegen gewisse Methoden
der Polizei
weil sie glauben
daß das Gerücht davon wahr ist
und weil sie Angst haben
vor diesen Methoden

Man muß Angst haben
daß die Angst
der einen
schon heut dazu beiträgt
daß die anderen
noch mehr Gründe haben
zur Angst

(Erich Fried)


Heiligendamm und Rostock legen - zurückhaltend ausgedrückt - die Vermutung nahe, dass es wohl auch gegenwärtig beängstigende "gewisse Methoden der Polizei" gibt. Andererseits - und das macht Hoffnung - haben sich offensichtlich zigtausende von Menschen nicht so ängstigen lassen, dass sie auf ihren Protest verzichtet hätten (trotz des geograpisch eher ungeschickt gelegenen Demonstrationsortes und einem Evang. Kirchentag als Konkurrenz). Im Gegenteil, das Verhalten der Sicherheitskräfte im Vorfeld des "Gipfels" hat wohl eher mobilisierende Wirkung gehabt. Und sicher steht das globalisierungskritische Netzwerk Attac mit seiner Einschätzung in einer Pressemitteilung von heute nicht alleine, wenn es die Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm als vollen Erfolg betrachtet. "Diese Woche in Rostock und Heiligendamm hat vieles in der politischen Landschaft verändert. Wir haben die größte globalisierungskritische Massenmobilisierung erlebt, die es in Deutschland je gegeben hat", s
agte Werner Rätz vom Attac-Koordinierungskreis. "Mit dieser breiten Bewegung wird künftig zu rechnen sein."

Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Klima-Kompromiss der G8 zynisch gegenüber Opfern des Klimawandels

:: 02. Gipfelproteste voller Erfolg für globalisierungskritische Bewegung

:: 03. Attac-Erklärung zu Ablauf der internationalen G8-Großdemonstration in Rostock

:: 04. Deeskalationsbemühungen in Rostock

:: 05. Demonstrationsfreiheit: Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel

:: 06. Sie sollen alle verschwinden

:: 07. Gewalt mit Samthandschuhen?

:: 08. Ist Gewalt radikal?

:: 09. Distanz

:: 10. Unheiliger Damm

:: 11. Tödliche Globalisierung: Waffen ohne Grenzen!

:: 12. Irakische Tragödie

:: 13. Wir sind die Nummer 1: Die Nation der Elitären bewaffnet die Welt

:: 14. Warum ich die Demokratische Partei verlasse

:: 15. Danke, Cindy

:: 16. 16 Jahre Planung für entscheidende 80 Minuten

:: 17. Über Generäle und Admirale

:: 18. Ehre ist ein ganz besonderer Saft

:: 19. Schrei geliebtes Land

:: 20. Die Täter waschen die Füße ihrer Opfer

:: 21. 27 Schiffbrüchige kämpften am Wochenende vor Libyen um ihr Leben

:: 22. Vollendung ohne Ende


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Klima-Kompromiss der G8 zynisch gegenüber Opfern des Klimawandels

Mit scharfer Kritik und Unverständnis hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf den Kompromiss des G8-Gipfels zum Klimaschutz reagiert. Der Klima-Kompromiss der G8 wird als zynisch gegenüber den Opfern des Klimawandels bezeichnet und die Rolle der Bundesregierung als heuchlerisch gesehen. Nach Ansicht von Greenpeace haben die G8 versagt, weil sie nicht bereit seien, Verantwortung und Vorreiterschaft für Klimaschutz zu übernehmen. Der BUND bezeichnet das Ergebnis von Heiligendamm gemessen am Klimaproblem als mager.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004460.html


:: 02. Gipfelproteste voller Erfolg für globalisierungskritische Bewegung

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac betrachtet die Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm als vollen Erfolg. "Diese Woche in Rostock und Heiligendamm hat vieles in der politischen Landschaft verändert. Wir haben die größte globalisierungskritische Massenmobilisierung erlebt, die es in Deutschland je gegeben hat", sagte Werner Rätz vom Attac-Koordinierungskreis. "Mit dieser breiten Bewegung wird künftig zu rechnen sein." Der Gipfel in Heiligendamm habe erneut gezeigt, dass die G8 keinerlei Lösungen für die Probleme der Welt anzubieten haben. Die Legitimationskrise der G8 sei offenkundig geworden.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004462.html


:: 03. Attac-Erklärung zu Ablauf der internationalen G8-Großdemonstration in Rostock

Trotz einer friedlichen und erfolgreichen Demonstration ist es am Rande der Proteste zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Anlass für die Eskalation nach Ende der Demonstration war nach derzeitigem Kenntnisstand der Angriff einer kleinen Gruppe Demonstranten auf einen am Kundgebungsplatz geparkten Polizeiwagen. Dabei sind offenbar zwei Polizisten verletzt worden. Danach eskalierte die Situation. An der Eskalation waren beide Seiten beteiligt. Dabei hat insbesondere die Polizei mit gezielten Übergriffen auch auf friedliche Teilnehmer der Kundgebung unverhältnismäßig reagiert. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac verurteilt scharf den tätlichen Angriff auf die beiden Polizeibeamten.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004451.html


:: 04. Deeskalationsbemühungen in Rostock

Das Netzwerk Friedenskooperative, Mitveranstalter der Rostocker Großdemonstration, hofft darauf, dass in den nächsten Tagen bunter Protest, Ziviler Ungehorsam ohne Eskalation und inhaltliche Argumente gegen die Politik der G8 wieder zu ihrem Recht kommen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004456.html


:: 05. Demonstrationsfreiheit: Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Namhafte Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac haben einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst. Die Unterzeichner appellieren an Merkel, sich dafür einzusetzen, die weiträumigen Demonstrationsverbote in der Umgebung von Heiligendamm aufzuheben und darauf zu drängen, dass rechtswidrige Behinderungen des G8-Protestes wie etwa die Durchsuchung und das Festhalten von Fahrzeugen vor der Anreise unterbleiben.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004448.html


:: 06. Sie sollen alle verschwinden

Dampfwalze: Von dem optimistischen Motto "Make Capitalism History" sind die Globalisierungskritiker noch weit entfernt. Gerade deswegen sollte man kräftig am Zaun von Heiligendamm wackeln. Von Raul Zelik.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004445.html


:: 07. Gewalt mit Samthandschuhen?

Die Polizei rechnet mit mehr als Hunderttausend Protestierenden gegen das G8-Gipfeltreffen vom 6. bis 8. Juni im Ostseebad Heiligendamm. Die Globalisierungskritiker ihrerseits befürchten, dass die Sicherheitskräfte bei Aktionen gegen die Politik der acht führenden Industriestaaten auch sogenannte nicht-tödliche Waffen einsetzen werden. Es wäre nicht das erste Mal. Offiziere, Wissenschaftler und Waffenproduzenten interessieren sich bereits seit längerem für geradezu exotisch anmutende Waffen. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004444.html


:: 08. Ist Gewalt radikal?

Kein vernünftiger Mensch billigt die Randale der Autonomen in Rostock. Wer sich dennoch nicht mit den Mächtigen des G 8-Gipfels gemein machen will, wird wie Oskar Lafontaine darauf hinweisen, dass deren Gewalt uns unverhältnismäßig viel mehr schadet. Und doch: Ein Rest von Ehrfurcht vor Menschen, die, wie es scheint, mit voller Konsequenz kämpfen, während der friedliche Protest anderer die Mächtigen nicht kratze, dürfte bei vielen zurückgeblieben sein. Es besteht aber gar kein Grund, dieser Art "Radikalität", die in Wahrheit keine ist, den Verstand zu opfern. Von Michael Jäger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004459.html


:: 09. Distanz

Es steht außer Frage, dass die ersten Zusammenstöße von Demonstrationsteilnehmern ausgingen und auch hier brutal vorgegangen wurde. Das war - von ethischen Fragen einmal abgesehen - schon deswegen eine Sauerei, weil sich andere auf einen ruhigen Verlauf der Demonstration verlassen hatten. Trotzdem: Das, was der Begriff "Gewalt" eigentlich beschreibt - den Angriff auf ungeschützte Körper -, wurde auch an diesem 2. Juni in großer Zahl von Polizisten verübt. Man soll die Fälle nicht gegeneinander aufrechnen, aber es ist bemerkenswert, dass sich über diese Gewalttaten kaum jemand öffentlich empört. Von Raul Zelik.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004461.html


:: 10. Unheiliger Damm

Eingezäunte Staatenlenker: Zu viel Angst vorm Volk. Sollten die G 8-Staatschefs, die sich ohne ein internationales Mandat versammeln und über wesentliche Zukunftsfragen beraten, nicht froh sein, dass es eine wache demokratische Öffentlichkeit gibt, die auf eigene Kosten aus aller Welt anreist, um gewissermaßen in "Hörweite" auf dringend zu lösende Probleme aufmerksam zu machen? Sollten sie nicht froh sein, dass es Zeitgenossen gibt, denen das Schicksal nicht nur ihrer eigenen Länder, sondern unserer Welt am Herzen liegt, ohne dass sie davon etwas "haben"? Von Friedrich Schorlemmer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004457.html


:: 11. Tödliche Globalisierung: Waffen ohne Grenzen!

Die Globalisierung hat längst auch das Waffengeschäft erreicht. Für die Experten aus 25 Ländern, die heute für eine Woche (4.-8.6.) im New Yorker UNO-Hauptsitz zusammenkommen, macht das die Aufgabe nicht leichter. Sie sollen wirksame Maßnahmen gegen illegale Waffenhändler und Makler erarbeiten, um die ausufernde Schwemme an sogenannten Kleinwaffen und leichten Rüstungen einzudämmen. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004453.html


:: 12. Irakische Tragödie

Kidnapper in Polizeiuniform haben mitten in Bagdad wohl europäische Techniker entführt. Wahrscheinlich keine deutschen Europäer. Aber das erleichtert uns nicht. Die Tragödie dauert an, ob Deutsche betroffen sind oder nicht. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004443.html


:: 13. Wir sind die Nummer 1: Die Nation der Elitären bewaffnet die Welt

Nicht umsonst nennt man uns den einzigen Superstaat auf Erden. Paul Wolfowitz scheint sich um einen neuen Job kümmern zu müssen. Als er noch stellvertretender Verteidigungsminister war, pflegte er die Allmacht der USA mit dem Wort 'Hyperpower' zu beschreiben. Das Wort stimmt bis heute. Kapieren Sie's, die USA sind die stolze Nation der Ersten. Wir sind beispielsweise Nummer 1 beim Ölverbrauch. Von Frida Berrigan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004447.html


:: 14. Warum ich die Demokratische Partei verlasse

Cindy Sheehan schreibt einen Offenen Brief an die Demokratische Mehrheit im US-Kongress: mein Sohn Casey Sheehan wurde am 4. April 2004 in Sadr City (Bagdad/Irak) getötet. Als er starb, hatten noch die Republikaner die Kontrolle im Kongress. Naiv startete ich eine unermüdliche Kampagne, in der ich den Kongress dazu aufrief, George die Autorität zu entziehen, seinen Terrorkrieg zu führen. Der Kongress solle Bush fragen, für welchen "edlen Zweck" Casey und Tausende andere sterben mussten. Inzwischen hat die Demokratische Partei die Kongressmehrheit, und ich habe meine optimistische Naivität verloren. Es stimmt mich zynisch und pessimistisch, wenn ich sehe, wie Sie gegenüber "Mister 28 Prozent" einknicken.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004441.html


:: 15. Danke, Cindy

Mit großer Überraschung lasen wir die Entscheidung von Cindy Sheehan, sich von den Aktionen der Antikriegsbewegung zurückzuziehen. Für uns kam es überraschend, weil wir wissen, wie tief Cindys Engagement geht und wieviel sie von sich und ihrer Persönlichkeit in ihre Arbeit gesteckt hat. Andererseits war es keine Überraschung, dass Cindy eine Pause braucht. Wie Viele von uns hat sie sich seit Jahren für ein Ende des Irakkriegs eingesetzt, aber im Unterschied zu den Meisten kam ihr restliches Privatleben fast vollständig zu kurz. Von Von Leslie Cagan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004452.html


:: 16. 16 Jahre Planung für entscheidende 80 Minuten

Vor 40 Jahren, am 5. Juni 1967, begann der Sechs-Tage-Krieg im Nahen Osten. In einem Präventivschlag brachte Israel seinen Nachbarn Ägypten, Jordanien und Syrien eine vernichtende Niederlage bei, von der die arabische Welt bis heute traumatisiert ist. Die israelische Armee besetzte damals die ägyptische Sinai-Halbinsel, den Gaza-Streifen, die Westbank und Ost-Jerusalem sowie die syrischen Golan-Höhen. Tatsächlich haben die Sieger den Sechs-Tage-Krieg bis heute nicht beenden können. Von Ludwig Watzal.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004454.html


:: 17. Über Generäle und Admirale

"Nichts ist so sehr erfolgreich wie ein Erfolg", sagt ein typisch amerikanisches Sprichwort. Die israelische - auch typische - Version heißt: "Nichts ist so erfolgreich wie ein Desaster." Es scheint, niemand habe irgendwelche Chancen, hier eine Wahl zu gewinnen, bis er nicht zweifellos bewiesen hat, ein totaler Versager zu sein. Deshalb ist es glatt möglich, dass es bei den nächsten allgemeinen Wahlen nur zwei Kandidaten für den Job des Ministerpräsidenten gibt: Benjamin Netanyahu und Ehud Barak. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004450.html


:: 18. Ehre ist ein ganz besonderer Saft

Zündstoff: Im Verteidigungsausschuss steht die eiserne Front der Großkoalitionäre schon: CDU wie SPD wollen ein "Ehrenmal" für deutsche Soldaten, die bei Auslandseinsätzen getötet wurden. Man könnte dort die Namen der Gefallenen einmeißeln wie beim Vietnam-Memorial in Washington oder bei den obligatorischen Kriegerdenkmälern französischer Städte und Dörfer. Aber die vorgesehene Gedenkstätte soll nicht nur den 69 seit 1994 in Auslandseinsätzen umgekommenen Soldaten, sondern auch künftigen Opfern gewidmet sein. Wie viel Platz soll man da reservieren? Von Rudolf Walther.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004455.html


:: 19. Schrei geliebtes Land

Pretoria, Südafrika - Es war wie in einem Film. Nur dass da auf einmal ein stummes Bild plötzlich lebendig wurde. Wir standen im Gedenkmuseum in Soweto neben einem Foto eines toten Jungen und anderen Kindern um ihn herum. Das Foto ist am Eingang des Museums, das zum Gedächtnis des Kampfes der Schwarzen gegen die Apartheid hier gebaut wurde, wo der Kampf begonnen hatte. Das Bild kam uns so bekannt vor. Wir hatten alle dieselben Assoziationen: Hector ist Mohammed al-Dura; die weißen Soldaten, die auf Kinder schießen, sind wir. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004442.html


:: 20. Die Täter waschen die Füße ihrer Opfer

Südafrika: Die meisten Schwarzen behaupten, die Apartheid herrsche immer noch. Sie können und wollen nicht vergeben, solange sie nicht die gleichen Chancen wie Weiße haben. Wie soll man auch verzeihen, wenn ein ehemaliger Apartheid-Minister wie Adrian Vlok, dem die politische Verantwortung für schwere Verbrechen zu Last gelegt wird, immer noch seine Rente von der Regierung bezieht und nicht verfolgt wird, nur weil er vor der Truth and Reconciliation Commission ein bisschen Reue gezeigt hat. Für die Opfer steht aber außer Zweifel, dass er lügt wie gedruckt, und dafür verantwortlich ist, dass ganze Townships verbrannt und lästige Personen zu Tode gefoltert wurden. Von Lena Donat.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004458.html


:: 21. 27 Schiffbrüchige kämpften am Wochenende vor Libyen um ihr Leben

Unglaubliche Szenen haben sich von Freitag bis Sonntag ungefähr 60 Seemeilen vor der libyschen Küste abgespielt. 27 Flüchtlinge erlitten am Nachmittag des 25. Mai 2007 Schiffbruch auf hoher See. Mit Hilfe eines maltesischen Schiffes konnten sie sich auf den Laufgang am Rande eines Thunfischfangbeckens flüchten. Dort jedoch mussten sie bis Sonntag auf ihre Rettung warten, ohne von den Maltesern an Bord genommen oder versorgt zu werden. Nach der Notfallmeldung des maltesischen Fischerboots begann statt der sofortigen Rettung ein Zuständigkeitsstreit. PRO ASYL kritisiert: Politisch organisierte unterlassene Hilfeleistung.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004446.html


:: 22. Vollendung ohne Ende

Bei Attac wird ein neues Projekt diskutiert: der Kampf um "Globale Soziale Rechte". Das klingt sehr allgemein und wenig radikal, man kann es sich kaum als "zündende" Losung vorstellen. Aber der Schein trügt. Die Debatte reagiert auf ein strategisches Dilemma, dessen sich die Bewegung schon vor Jahren bewusst wurde. Sie ist globalisierungskritisch, das soll aber nicht den Rückzug in eine nationalstaatliche Trutzburg bedeuten; man kämpft vielmehr für eine andere Globalisierung. Was hat man dann denen zu sagen, die gegen den Abbau des Sozialstaats kämpfen? Von Michael Jäger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004449.html


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II. Hinweise

:: Stuttgarter Friedenspreis an Agustín Aguayo, Sanitäter und Deserteur

Agustín Aguayo, Sanitäter und Deserteur, erhält den mit 5000 Euro dotierten Stuttgarter Friedenspreis 2007. Der Deserteur und Sanitäter war im Frühjahr vom Stuttgarter Bürgerprojekt AnStifter nominiert worden, ohne dass er dies wusste. Der Vorschlag Aguayo hatte sich in zwei Wahlgängen gegen 31 Mitbewerber und Initiativen durchgesetzt. Am Wahlverfahren konnten alle teilnehmen, die einen finanziellen Beitrag zum Friedenspreis leisten.
Der 35-jährige US-Soldat Agustín Aguayo hatte seit 2004 vergeblich versucht, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden. Nach einem 1. Einsatz im Irak verweigerte Aguayo einen erneuten Einsatz im Irak, floh aus der Armee, stellte sich aber. 2007 wurde er von einem US-Militärgericht zu acht Monaten Haft verurteilt; von Oktober 2006 bis April 2007 war er im US-Militärgefängnis in Mannheim inhaftiert; im Mai 2007 konnte er zu seiner Familie in die USA zurück. Unterstützt wurde Agustin Aguayo v.a. von Connection e.V., die Asyl für Kriegsdienstverweigerer aus Kriegsgebieten fordert und Deserteure unterstützt. Allein in den USA gibt es seit Beginn des Irakkrieges mehr als 4000 Deserteure im Jahr.
Mit dem Stuttgarter Friedenspreis werden jedes Jahr Projekte oder Personen ausgezeichnet, die sich mit Zivilcourage und Mut für "Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität" einsetzen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird vom Bürgerprojekt der AnStifter ausgeschrieben, der Preisträger am 21. Dezember im Rahmen einer Friedensgala in Stuttgart geehrt. In diesem Jahr standen 32 Vorschläge zur Abstimmung. Stimmberechtigt mit 3 Stimmen waren rund 700 Förderer der AnStifter-Projekte. Abgegeben wurden 1233 Stimmen. Agustín Aguayo erhielt mit Abstand die meisten Stimmen (273), gefolgt vom Arbeitskreis Asyl Stuttgart mit 168 und Terre des Femmes mit 159. Gleichauf mit den Frauen lag das tibetische Kinderdorfprojekt Tadra. 123 Stimmen erhielt der Vorschlag "Sinti + Roma", 120 Stimmen für Aladins Wunderlampe für kranke Kinder in Basra und 114 für das Lebenshaus Schwäbische Alb (worüber wir uns sehr freuen!); die restlichen Stimmen bekamen Heribert Prantl von der Süddeutschen und das Projekt
zum KZ-Außenlager Hailfingen/Tailfingen.
Mehr >> http://www.die-anstifter.de/anstifter/index.php


:: Bremer Friedenspreis: Friedenspreisträger kommen aus Palästina, Kolumbien und Deutschland

Die Gewinner des diesjährigen Internationalen Bremer Friedenspreises stehen fest. Die Stiftung "Die Schwelle" ehrt den Palästinenser Bassam Aramin in der Kategorie "Unbekannter Friedensarbeiter" für seine Versöhnungsarbeit im Nahen Osten. Aramin ist ein ehemaliger Fatah-Kämpfer, der mit 16 Jahren in israelische Gefangenschaft geriet. Doch die mehr als siebenjährige Haft in Hebron verstärkte seinen Hass auf Israel keineswegs. Im Gegenteil. Heute gehört der 39-Jährige zu den treibenden Kräften der israelisch-palästinensischen Friedensinitiative "Combatants for Peace". Auch der Tod seiner zehnjährigen Tochter Abir, die von israelischen Grenzsoldaten erschossen wurde, hat seine Friedenappelle nicht verstummen lassen.
Die kolumbianische Organisation "Conciudadanía" ("Bürgerrecht für alle") wird als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Sie wurde vor 16 Jahren von engagierten Privatleuten gegründet, die sich mit der Gewalt des Bürgerkriegs nicht abfinden wollten. Dessen Brutalität geht in Kolumbien längst nicht nur von bewaffneten Einheiten aus, sondern prägt auch den privaten Umgang der Menschen miteinander. Dort setzt "Conciudadanía" an. Die Organisation erarbeitet mit Bewohnern von 40 Gemeinden erfolgreich Wege der friedlichen Konfliktlösung. Ebenso engagiert kümmert sie sich um traumatisierte Bürgerkriegsopfer und um die gesellschaftliche Wiedereingliederung einstiger Paramilitärs.
Den promovierten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Wolfgang Kessler ehrt die Stiftung für seinen öffentlichen Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Kessler, geboren 1953, arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Publizist und ist Chefredakteur der christlichen Zeitschrift "Publik Forum". In seinen Vorträgen und Büchern wie "Weltbeben - Auswege aus der Globalisierungsfalle" treibt ihn vor allem die Frage nach einer Wirtschaft um, die für die Menschen da ist - und nicht umgekehrt.
Mehr >> http://www.dieschwelle.de

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III. Veranstaltungstermine


17.06.2007 - 13.00-17.00 Uhr Franz-Mehring Platz 1 in Berlin: 2. Aktionskonferenz der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen

Es soll dabei um Information und Diskussion über die neuesten Entwicklungen in Afghanistan und über die öffentliche Debatte darüber sowie über eine Kampagne gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan gehen. Für die Einladung: Susanne Grabenhorst (Kooperation für den Frieden) Peter Strutynski (Bundesausschuss Friedensratschlag)


:: 21.06.2007 - 19.30 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Armut und Umwelt in Amazonien

Veranstaltung mit Amazonas-Bischof Erwin Kräutler und Grupo Sal. DomErwin spricht über die Situation in Amazonien, seine Arbeit in der Region Xingu und das Leben mit Morddrohungen... "In Brasilien haben wir eine besondere und prophetische Zuneigung für die Verlierer der Globalisierung, wie die Landlosen, die indigenen Völker,die Obdachlosen, die Migranten, die Arbeitslosen und die Ausgebeuteten. In der globalen Welt werden neue Mauern zwischen Gewinnern und Verlierern, zwischen Reichen und Armen aufgebaut. Brasilien ist ein sehr reiches Land, aber mit Millionen Armen, die von diesem Reichtum ausgeschlossen sind und in Hoffnungslosigkeit versinken." Berichte über die Aktivitäten und Projekte von POEMA in Amazonien; Grupo Sal, Tübingen - Musik aus Lateinamerika. VA: POEMA e.V. Stuttgart
>> http://www.poema-deutschland.de


:: 26.06.2007 - 20 Uhr JUBEZ in Karlsruhe: "USA - Hüter der Menschenrechte?"

Mit Sumit Bhattacharyya, USA-Experte der deutschen ai-Sektion. Der Referent berichtet über die aktuelle Situation in Guantanamo und die Situation der Menschenrechte in den USA. Vor dem Hintergrund des sog. "Kriegs gegen den Terror" werden seit den Terroranschlägen vom 11.9.2001 elementare Menschen- und Grundrechte ständig ausgehöhlt und in Frage gestellt. Guantanamo ist nur einer von vielen Orten weltweit, an denen geheime Haftzentren aufgedeckt wurden. Nach der Freilassung von Murnat Kurnaz erhebt sich die Frage, wie die Situation der Menschenrechte aktuell aussieht und welche Einflussmöglichkeiten für Einzelpersonen und Organisationen wie ai bestehen. VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe; amnesty international, Bezirk Karlsruhe; Friedensbündnis Karlsruhe; attac Karlsruhe, AK Globalisierung und Krieg. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 29.06.-01.07.2007 - 12. Schönauer Strom-Seminar: "Kraftvoll Handeln"

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) feiert das zehnjährige Jubiliäum der Stromnetzübernahme mit einem großen Fest und Seminar. Vor dem Hintergrund der düsteren Prognosen der aktuellen Klimaberichte ist konkretes kraftvolles Handeln angesagt, um das kleine verbliebene Zeitfenster für die Begrenzung der Klimaerwärmung zu nutzen. EWS will gemeinsam mit fachkundigen Referenten mögliche Lösungswege aufzeigen sowie Lösungen und Umsetzungsstrategien diskutieren. Dabei sollen auch die macht- und wirtschaftspolitischen Hintergründe der wieder aufgeflammten Atomenergie-Debatte beleuchtet und Argumente auf den Prüfstand gestellt werden. Mitwirkende sind u.a. Prof. Helmut Graßl, Hermann Scheer und der Kabarettist Matthias Deutschmann. Mehr
>> http://www.ews-schoenau.de/


:: 05.07.2007 - 20.00 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe: "Gewaltfrei gegen Hitler ? - Gewaltloser Widerstand gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für heute"

Mit Christoph Besemer, Werkstatt für Gewaltlose Aktion. "Nie wieder Faschismus ! Nie wieder Krieg !" hieß des nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Heutzutage beteiligt sich die deutsche Regierung jedoch wieder an Kriegen - und zwar mit dem Verweis auf eben jene Zeit. Sie habe gezeigt, dass faschistische Diktaturen nicht durch Pazifismus, sondern nur durch militärisches Eingreifen überwunden werden könnten. Dieses Dogma vom Scheitern des Pazifismus gegenüber faschistischer Gewaltherrschaft wird vom Referenten an Hand von vielen Beispielen in Frage gestellt. Dazu werden zahlreiche Beispiele erfolgreichen gewaltlosen Widerstands und ziviler Politik gegen den Nationalsozialismus vorgestellt und analysiert. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen; Werkstatt für Gewaltfreie Aktion; Versöhnungsbund; Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 09.07.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ in Karlsruhe: "Checkpoints unter Beobachtung"

Mit Roni Hammermann, israelische Menschenrechtsaktivistin. Die 2001 gegründete israelische Menschenrechtsorganisation "Machsomwatch - Women for human rights" hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geschehen an den israelischen Checkpoints in der Westbank zu dokumentieren, für die Menschenrechte der dort passierenden Palästinenser einzutreten und die dokumentierten Geschehnisse einer weiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Roni Hammermann ist eine von 400 israelischen Frauen, die regelmäßig 19 und damit etwa ein Drittel der derzeitigen permanenten Checkpoints innerhalb der Westbank beobachten. Roni Hammermann, die ausgezeichnet deutsch spricht, wird über politische, rechtliche und menschliche Aspekte der Situation an den Checkpoints, über die Arbeit ihrer Organisation und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsch-Palästinensischer Freundschaftskreis, Friedensbündnis Karlsruhe, Bürger für den Frieden. Kontakt: Sonnhild und Ul
li Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


08.-13.07.2007 in Stadtschlaining (A): "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?"

24. Internationale Sommerakademie "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?" - Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses, Burg Schlaining (Burgenland, Österreich), VA: Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Infos unter
>> http://www.aspr.ac.at/sak2006.htm


:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg

Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de


:: 29.09.-03.10.2007 Studienfahrt nach Breslau, Krakau, Auschwitz

Die AnStifter bieten eine Offene Studienfahrt von Stuttgart nach Breslau, Krakau, Auschwitz an. In Breslau/Wroclaw gehen die Reisenden mit Janusz Witt auf deutsch-polnische Spurensuche, bevor sie nach Auschwitz und Birkenau (30.9. + 1.10.) fahren. Verabredet sind sie dort u.a. mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen. Am 2.10. das wunderschöne Krakau - nach den Eindrücken von der KZ-Gedenkstätte bildet die Stadt an der Weichsel eine notwendige Abwechslung. Reisekosten 420 Euro (Fahrt, Hotel, Ü+F, 5 warme Mahlzeiten sowie alle Eintritte etc. Reise-Infos schickt gerne: Peter-Grohmann@Die-AnStifter.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de


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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

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