Date: May 29th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
weil ich den Aufruf der AnStifter zu "Gewalt und G 8" bemerkenswert finde und diesen unterstützen möchte, veröffentliche ich diesen hier heute zur Einleitung des Newsletters. Dem folgt ein "Kleines Experiment" von Erich Fried.
Gewalt und G 8
Die gegenwärtige Debatte in den Massenmedien über den G8-Gipfel wird oft an der "Gewaltfrage" festgemacht. Vergessen werden dabei gern die regierenden Gewalttäter (um nur Bush oder Putin zu nennen), gegen die sich der gewaltfreie Protest richtet. Wer aber Gewalt ausübt oder toleriert - ob nun in Tschetschenien, im Irak oder sonst irgendwo auf der Erde - verliert das Recht, im Namen der Demokratie zu sprechen. Politische Moral ist unteilbar. Vergessen wird aber auch, dass es genügend Beispiele bis in die jüngste Geschichte gibt, bei der Brandanschläge oder Gewalttaten gegen Personen von Angehörigen der Sicherheitskräfte oder diverser Dienste u.ä. begangen wurden. Der WDR hat das am Beispiel des Gipfels in Genua anschließend ausführlich und unwiderlegbar dokumentiert.
Im Vorfeld von Heiligendamm 2007 wird in den letzten Tagen vermehrt über solche Anschläge in Deutschland berichtet - Täter unbekannt. Bekannt ist aber, dass es noch nie in der Geschichte der BRD eine derart lückenlose Überwachung jener Gruppen und Personen gab, die angeblich oder tatsächlich hinter solchen Gewaltakten stehen oder dazu aufrufen. Das gibt zu denken.
Die AnStifter - Bürgerprojekte gegen Gewalt und Vergessen - rufen die Teilnehmer an den Demonstrationen und Aktionen gegen den G-8-Gipfel auf, sich nicht von "falschen und gewaltbereiten Freunden" provozieren zu lassen. Anders als etwa Ordnungswidrigkeiten sei Gewalt politisch dumm, gefährlich und eine Straftat. Gewalt nütze ausschließlich Scharfmachern wie Wolfgang Schäuble", meinte Peter Grohmann, Sprecher des Stuttgarter Bürgerprojekts. (Die AnStifter, Aussendung vom 25.05.2007)
Kleines Experiment
Sieh dir
den Staatsmann an
ihn selbst
oder ein Foto
und die Männer
die er nach Europa
geschickt hat
um zu verhandeln
Dann sage dir dreimal laut vor:
"Er schützt nur die Freiheit
Er will die anderen nur abschrecken
Er will den Frieden"
Wenn du dir das glaubst
dann ist alles für dich in Ordnung
Wenn du es nicht glauben kannst
Musst du etwas tun
(Erich Fried)
Shalom Salaam Pace
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Geht doch nach Lüneburg!
:: 02. Hamburg war nicht die Generalprobe für die Großdemonstration am 2. Juni
:: 03. Elisabeth Käsemann: Vor 30 Jahren von argentinischen Militärs ermordet
:: 04. Otto Umfried - als "Friedenshetzer" verspottet, verachtet, verfemt und verkannt
:: 05. 70 Jahre: Theodor Ebert - Artikelsammlung in Lebenshaus-Website
:: 06. Gegenwart und Zukunft von aktivem gewaltfreien Widerstand
:: 07. Alles mitreißen in den Untergang
:: 08. 168 Särge für den Staatsanwalt
:: 09. Diese Minute und dann die nächste...
:: 10. Ein Schweizer Käse
:: 11. Die Logik des Apolitischen
:: 12. Von Tripoli bis Sderot
:: 13. Dudu im Himmel
:: 14. Ein Gespenst im britischen Fernsehen
:: 15. Tragödie Libanon: Ein Platz in der ersten Reihe
:: 16. Was der US-Kongress wirklich beschlossen hat
:: 17. Die Fortführung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr steht neu zur Debatte
:: 18. Tod der Nibelungen
:: 19. Schallgrenze erreicht: Globale Rüstungsausgaben überstiegen eine Billion US-Dollar
:: 20. Von Teletubbies zum Klimawandel
:: 21. Deutsche Dreckschleudern
:: 22. Es wird noch wärmer
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Geht doch nach Lüneburg!
Massenhysterie gibt es leider immer wieder, in verschiedenen Dosierungen - sie ist herstellbar. Zur Zeit sind wir Zeugen, wie es geschieht. Oder schon Opfer. Das dumpfe Gefühl von Bedrohung ist anwesend, ohne dass alle genau ausmachen können, woher die Gefahr stammt. Man erliegt leicht der Versuchung, die G 8-Kritiker zum Sündenbock machen zu wollen, ohne die alles so schön glatt über die Bühne gehen könnte. In diese Lage sind die Bewohner der Region zwischen Rostock und Ostsee-Küste geraten. Auch noch ihre Sorge um "den Vorgarten" oder um den Weg zur Arbeit dient in jüngster Zeit dazu, den Protest mies zu machen. Der Kampf um die Köpfe vor der großen G 8-Demonstration am 2. Juni in Rostock ist in vollem Gange. Von Marina Achenbach.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004433.html
:: 02. Hamburg war nicht die Generalprobe für die Großdemonstration am 2. Juni
Das Netzwerk Friedenskooperative als Mitveranstalter der Großdemonstration zum G8-Gipfel am kommenden Samstag in Rostock ermuntert zur Teilnahme. Kritisiert wird das martialische Auftreten der Hamburger Polizei bei der Demonstration gegen den ASEM-Gipfel am Pfingstmontag. Mit solchen Bildern werde Angst vor der Teilnahme an G8-Protesten geschürt. Dies werde sich aber so in Rostock nicht wiederholen, erklärt Netzwerk-Geschäftsführer und Mitglied der Demonstrationsleitung, Manfred Stenner, der gleichzeitig fordert, die Bundesregierung solle endlich ihr Bekenntnis zur Demonstrationsfreiheit einlösen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004440.html
:: 03. Elisabeth Käsemann: Vor 30 Jahren von argentinischen Militärs ermordet
Am 24. Mai 1977 wurde Elisabeth Käsemann in Argentinien von Militärs ermordet. Am 7. März 1977 war die 30jährige Deutsche verhaftet und in ein Folterzentrum gebracht worden. In der Nacht vom 23. auf den 24 Mai 1977 wurde sie gemeinsam mit anderen Häftlingen "zur Verlegung" gerufen. "Verlegung", das war den Gefangenen bewusst, war das Todesurteil. Kurz darauf wurde Elisabeth Käsemann erschossen. Von Michael Schmid.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004430.html
:: 04. Otto Umfried - als "Friedenshetzer" verspottet, verachtet, verfemt und verkannt
Vorbilder sind wichtig für unser eigenes Engagement. Am 2. Mai jährte sich zum 150. Mal der Geburtstag eines Mannes, der nur wenig bekannt ist: Otto Umfrid. Der 1857 in Nürtingen geborene Otto Umfrid fast vollständig in Vergessenheit geraten, obwohl er viel bewegt hat. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts machte er sich im In- und Ausland einen Namen als "hervorragendster Theoretiker das Pazifismus", der 1914 sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde. Von Michael Schmid.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004439.html
:: 05. 70 Jahre: Theodor Ebert - Artikelsammlung in Lebenshaus-Website
70 Jahre alt geworden ist Theodor Ebert, der bis 2002 Professor für Politische Wissenschaft am Otto Suhr Institut der Freien Universität Berlin war. Angeregt durch Gandhi und King hat er sich zu gewaltfreien, direkten Aktionen und zu Entwürfen gewaltfreier Politik anregen lassen. Um Konzepte einer Sozialen Verteidigung und eines Zivilen Friedensdienstes hat er sich besonders verdient gemacht. In den vergangenen Jahren ist die Lebenshaus-Website zur Veröffentlichungsplattform zahlreicher Reden und Artikel Theodor Eberts im Internet geworden.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004426.html
:: 06. Gegenwart und Zukunft von aktivem gewaltfreien Widerstand
Was wäre heute anders, wäre Indien dem Weg Gandhis und nicht dem Weg Nehrus und anderer Kongresspolitiker gefolgt? Ich bin sicher, wir hätten heute, nach dem Scheitern des Realsozialismus in Osteuropa in Indien eine überzeugende und faszinierende Alternative zum globalisierten Kapitalismus, eine Alternative, die imstande wäre, sich gewaltfrei gegen die ganze Welt zu verteidigen. Wolfgang Sternstein zu "100 Jahre Satyagraha - Geschichte, Gegenwart und Zukunft von aktivem gewaltfreien Widerstand".
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004424.html
:: 07. Alles mitreißen in den Untergang
Jugendgewalt, Vandalismus, Amok: Von den zwischen 1974 und 2002 weltweit dokumentierten 75 Schulschießereien entfallen 62 auf die USA, gefolgt von Deutschland mit vier und Kanada mit ebenfalls vier Fällen. Schlägt die von den Metropolen des globalen Kapitalismus ausgehende neo-imperiale, kriegerische Gewalt in Gestalt einer Verwilderung und Brutalisierung der Verkehrsformen in die Mutterländer zurück? Gibt es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Marktfundamentalismus, der Ausbreitung einer "Kultur des Hasses" (Eric J. Hobsbawm) und einem Anstieg der Gewalt? Gilt nicht allenthalben die Devise: Nach uns die Sintflut!? Von Götz Eisenberg.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004434.html
:: 08. 168 Särge für den Staatsanwalt
Mitten im kolumbianischen Bürgerkrieg entstanden vor zehn Jahren 15 Friedensdörfer, die ihre strikte Neutralität erklärten. Das bekannteste, San José de Apartadó im Nordwesten Kolumbiens, erhält den Aachener Friedenspreis 2007, wurde am 8. Mai entschieden. Seinem Bekenntnis zur Gewaltfreiheit musste der Ort einen hohen Tribut zollen: Seit 1997 wurden 168 seiner Bewohner von Paramilitärs getötet. Von Leila Dregger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004425.html
:: 09. Diese Minute und dann die nächste...
Diese Minute zählt und die nächste. Daran sollten wir denken, wenn wir uns langweilen oder müde sind vom Kampf gegen die Tyrannei und die Ungerechtigkeit. In diesen Augenblicken sollten wir an Haifa denken, die über über die Tyrannei und Ungerechtigkeit schrieb, die so typisch ist für den Alltag im Irak, und ihren Alltagskampf, an ihre Angst um ihre Kinder, an ihre Verzweiflung. Trotz allem hat sie uns den Gruß "Liebe und Frieden" geschickt. Daran sollten wir denken und an June Jordans Worte: "Jetzt ist die einzige Zeit, die uns zur Verfügung steht!" Von Laurie Hasbrook.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004420.html
:: 10. Ein Schweizer Käse
George Bush war daran interessiert, dass dieser Krieg geführt wurde. Er war (und ist) versackt im irakischen Morast. Er versucht die Schuld dafür Syrien zuzuschieben. Daher wollte er einen Schlag gegen Damaskus führen. Außerdem wollte er die libanesische Opposition brechen, um den amerikanischen Gefolgsleuten in Beirut zu helfen. Er war sich sicher, dass es sich um einen Sonntagsspaziergang für die israelische Armee handeln würde. Als der erwartete Sieg so lange auf sich warten ließ, tat die amerikanische Diplomatie (mit Hilfe Deutschlands) alles irgend Mögliche, um eine Waffenruhe zu verhindern, um somit der israelischen Armee "Zeit zu lassen", zu gewinnen. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004419.html
:: 11. Die Logik des Apolitischen
Wie viele es auch immer gewesen sein mögen, die sich am Abend des 3. Mai auf dem Rabin-Platz von Tel Aviv eingefunden haben, um Israels Premier Olmert und Verteidigungsminister Peretz zum Rücktritt aufzurufen - es steht fest, dass es sich um eine nach israelischem Maßstab gewaltige Protestkundgebung handelte. Was sich allerdings als Manifestation eines genuinen politischen Bewusstseins, ja eines "gesunden" demokratischen Ethos ausnehmen mochte, entpuppte sich zumindest dahingehend als wesentlich apolitisch, als sich bei der abendlichen Massendemonstration zusammenfand, was politisch (dem Augenschein nach) nicht zusammengehört. Der Libanon-Krieg hat die politische Landschaft Israels in fataler Weise eingeebnet. Von Moshe Zuckermann.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004421.html
:: 12. Von Tripoli bis Sderot
Die blutigen Schlachten, die rund um das Flüchtlingslager Nahr-al-Bared in der Nähe von Tripoli im Libanon ausgebrochen sind, erinnern uns daran, dass das Flüchtlingsproblem nicht verschwunden ist. Im Gegenteil: 60 Jahre nach der "Nakba", der palästinensischen Katastrophe von 1948, liegt es wieder weltweit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Es ist eine offene Wunde. Jeder, der glaubt, dass eine Lösung des israelisch-arabischen Konfliktes möglich ist, ohne diese Wunde zu heilen, betrügt sich selbst. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004435.html
:: 13. Dudu im Himmel
Als Anfang Juni 1967 mein Bruder schließlich einberufen wurde, arbeitete ich gerade in der Bananenplantage. An einem Abend war er noch da, und am nächsten Morgen war er weg. Ich konnte ihm nicht einmal "Auf Wiedersehen" sagen. Von Debora Reich.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004437.html
:: 14. Ein Gespenst im britischen Fernsehen
Tony Blair tritt widerwillig ab, während im Irak Autobomben detonieren und das Gemetzel weitergeht. Seine Politik lässt Hunderttausende tot oder versehrt zurück und hat London zur Zielscheibe terroristischer Attacken gemacht. Thatchers Anhänger zeigten sich entsetzt, nachdem sie ihre Vorsitzende gestürzt hatten. Blairs größte Schmeichler in den britischen Medien bekannten fast freimütig, sie spürten Erleichterung angesichts seiner angekündigten Demission. Von Tariq Ali.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004422.html
:: 15. Tragödie Libanon: Ein Platz in der ersten Reihe
In gewisser Weise ist es obszön, die Belagerung von Nahr el-Bared zu beobachten. Das alte Palästinenserlager beherbergt 30.000 verlorene Seelen, die nie mehr in die "Heimat" zurückkehren werden. Die Soldaten der Libanesischen Armee haben ihre Stellungen auf der Hauptstraße Richtung Norden wieder eingenommen. Müßig verbringen sie ihre Zeit in ihren alten Truppentransportern. Und wir - die Repräsentanten der Weltpresse - warten nicht weniger passiv auf dem Dach eines halbfertigen Wohnblocks. Plötzlich Gewehrfeuer - krack-krack - Kugelhagel aus dem Camp. Als Reaktion feuert ein libanesischer Armeepanzer eine Granate ab. Wie viele Tote gibt es im Lager? Von Robert Fisk.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004431.html
:: 16. Was der US-Kongress wirklich beschlossen hat
Donnerstag, der 24. Mai, war der Tag, an dem der US-Kongress für die Fortsetzung des Krieges im Irak stimmte. Die Abgeordneten sprachen von "Truppenunterstützung". Ich nenne es Diebstahl von irakischem Öl. Im Irak liegen die zweitgrößten Ölreserven der Welt. Die "Maßgabe", das Ziel, für das sich die Bush-Administration seit der US-Invasion im Irak abrackerte, war die Privatisierung von irakischem Öl. Nun wurde der US-Kongress dazu gebracht, das irakische Parlament und das irakische Volk zu erpressen: Wenn ihr das irakische Öl nicht privatisiert, gibt es keine finanzielle Wiederaufbauhilfe. Von Ann Wright.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004438.html
:: 17. Die Fortführung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr steht neu zur Debatte
Der Anschlag auf deutsche Soldaten und afghanische Zivilisten vom letzten Wochenende zeigt, dass sich die tödliche Spirale der Gewalt immer schneller dreht und ausweitet. Deshalb ist die Frage nach dem Sinn dieses Einsatzes neu aufgeworfen. Genau davor hat pax christi seit Anfang dieses Jahres gewarnt und deshalb auch den Tornadoeinsatz klar abgelehnt. Die Trennung zwischen der Aufbaumission ISAF und dem seit 2001 anhaltenden Krieg im Rahmen der US-geführten "Operation Enduring Freedom" (OEF) kann - so sagen es immer mehr deutsche Politiker offen - nicht länger aufrechterhalten werden. pax christi-Generalsekretär Reinhard Voß zur aktuellen Situation in Afghanistan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004429.html
:: 18. Tod der Nibelungen
"Uneingeschränkte Solidarität" sicherte Gerhard Schröder nach den Terrorattacken vom 11. September 2001 den Vereinigten Staaten zu, assistiert von Peter Struck, der beteuerte: "Heute sind wir alle Amerikaner." Seitdem führt die Berliner Republik bündnistreu und ergeben Krieg am fernen Hindukusch. Dass dabei Völkerrecht und Grundgesetz auf der Strecke bleiben - wen stört es? Ist die NATO auf Gedeih und Verderb zum Weitermachen verdammt? Von Jürgen Rose.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004436.html
:: 19. Schallgrenze erreicht: Globale Rüstungsausgaben überstiegen eine Billion US-Dollar
Anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichtes 2006/2007 veröffentlicht das Internationales Konversionszentrum Bonn (BICC) alarmierende Zahlen zur weltweiten Aufrüstung. Mit 1.030 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 sei die Schallgrenze von einer Billion US-Dollar deutlich überschritten worden. Eine anhaltende Militarisierung spiegele sich aber auch in einer raschen Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wider: Zwischen 2005 und 2006 stieg die Anzahl an Konflikten, bei denen zumindest sporadisch physische Gewalt angewendet wurde, von 91 auf 111. Die BICC-Experten sehen den Trend zur globalen Aufrüstung auch in Zusammenhang mit den Rüstungsausgaben der USA, die 46 Prozent weltweit ausmachten.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004432.html
:: 20. Von Teletubbies zum Klimawandel
Fernsehprediger Jerry Falwell ist tot. Er starb Mitte des Monats an einer Herzkrankheit. Präsident George W. Bush erklärte, er sei "zutiefst traurig". Die Rechtschristen haben einen Gründer ihrer Bewegung verloren, und einen außerordentlich erfolgreichen Strategen. Mit wilden Attacken auf die Schwulen, die Gottlosen, die Falschgläubigen, und selbst die Kindersendung Teletubbies war Falwell in den vergangenen Jahren allerdings zu einer Karikatur seiner selbst geworden. Bei den christlichen Rechten vollzieht sich ohnehin ein Generationswechsel. Von Konrad Ege.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004428.html
:: 21. Deutsche Dreckschleudern
Kohle ist einer der schmutzigsten und klimaschädlichsten Brennstoffe überhaupt. In den kommenden Jahren sind aber mindestens 20 weitere Kohlekraftwerke geplant, der WWF spricht von 40. Die werden zwar mit der neuesten Technik ausgestattet sein und damit klimagünstiger produzieren. Doch die Kraftwerke stehen eben nicht nur 20 Jahre, sondern 50 oder 60 Jahre. Und die Industrieländer sollen bis zum Jahr 2050 85 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen reduzieren. Wenn wir jetzt auf zusätzliche Kohlekraftwerke setzen, werden wir dieses Ziel nicht erreichen können. Deshalb Vor dürfen jetzt nicht die alten Kraftwerke durch neue Kohlekraftwerke ersetzt werden. Im Gespräch: Regine Günther (WWF).
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004423.html
:: 22. Es wird noch wärmer
Der Emissionshandel ermöglicht es transnationalen Konzernen, gemäß Kyoto-Protokoll Verschmutzungsrechte für ihre Dreckschleudern durch die Finanzierung zweifelhafter Projekte der Energieeinsparung oder Wiederaufforstung in der III. Welt zu erwerben - die Afrikaner sprechen vom "neuen Klima-Imperialimus".
Außerdem wird mit dem Markt für Verschmutzungsrechte ein neues Feld der Kapitalanlage eröffnet, auf dem sich Finanzinvestoren tummeln. Die Weltbank ist euphorisch: Das auf diesem Markt präsente Kapital habe sich allein von 2005 bis 2006 von 10 auf 30 Milliarden Dollar verdreifacht. Eine neue Industrie entsteht, die nicht mehr mit Produktion und Verkauf von Gebrauchswerten ihren Profit erzielt, sondern daran interessiert ist, dass Verschmutzungsrechte gehandelt werden - die Kohlendioxidemissionen also bleiben. Von Elmar Altvater.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004427.html
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II. Hinweise
:: Stuttgarter Friedenspreis 2007: Zweiter Wahlgang nötig - Lebenshaus dabei
Seit 2003 zeichnen die AnStifter jedes Jahr Personen, Projekte und Initiativen aus, die sich mit besonderem bürgerschaftlichen Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Für den Stuttgarter Friedenspreis 2007 standen 32 Personen und Projekte zur Wahl. Wir freuen uns, dass Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. im ersten Wahlgang gemeinsam mit einem anderen Bewerber auf den siebten Platz gewählt worden ist. Die meisten Stimmen erhielten der US-Deserteur Agustin Aguayo und Terre des Femmes. Nachdem im ersten Wahlgang aber kein Vorschlag die erforderlichen 50 % erhielt, hat nun für die 10 Erstplazierten ein 2. Wahlgang begonnen. Wahlberechtigt sind alle AnStifterinnen und AnStifter. Wollten Sie eigentlich nicht schon immer AnStifter werden? Dann sollten Sie jetzt die Gelegenheit beim Schopfe packen. Natürlich freuen wir uns als Lebenshaus über die Stimmen, die wir jetzt im 2. Wahlgang erhalten. Dieser läuft allerdings nur noch bis zum 31. Mai. Mehr zur Abstimmung
bei den Anstifter unter "Was läuft"
>> http://www.die-anstifter.de/anstifter/index.php
:: "Schalt ab! .fürs Klima" - vom 6.- 8. Juni 2007 von 19:45 bis 20:00 Uhr
In einem Aufruf zur Aktion "Schalt ab! ...fürs Klima" heißt es: Heute spricht nahezu die ganze Welt von den Gefahren des Klimawandels. Der entscheidende Durchbruch für eine Wende im Klimaschutz ist greifbar nahe. Es fehlt einzig und allein die emotionale Komponente in den Köpfen der Mächtigen dieser Welt - und diese Brücke werden wir nun gemeinsam durch das Engagement von uns allen zu bauen beginnen. Also: Mitmachen - nur gemeinsam sind wir stark!
Während des G-8-Gipfeltreffens, vom 6. bis 8. Juni 2007, unterstreichen wir Bürger unseren Willen für verbindliche Klimaschutzmaßnahmen. An diesen drei Tagen schalten wir jeweils von 19:45 bis 20:00 Uhr den Strom unserer Haushalte ab. Dadurch wird, wie in Sydney, der geringere Strombedarf zur Stimme des Volkes. Der bekannte Fernsehautor und Journalist Dr. Franz Alt ist Schirmherr der Kampagne. Alle Informationen unter
>> http://www.schaltab.net
:: Argumentationshilfen für 100% Erneuerbare Energien und für eine Vorreiterrolle im nationalen Rahmen
Viele Menschen glauben nicht, dass man die Energieversorgung vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen kann. Sie müssen überzeugt werden. Auf einem Faltblatt des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) finden Sie in aller Kürze - aber ohne Hektik hilfreiche Argumente: Wie können wir mit guten Erfolgsaussichten durch eine nationale Markteinführung der Erneuerbaren Energien den internationalen Klimawandel bremsen? Der SFV hat eine große Stückzahl drucken lassen. Fordern Sie eine größere Stückzahl per Mail an. Verteilen Sie das Faltblatt bei jeder Gelegenheit, z.B. auf dem Kirchentag oder in Heiligendamm. Mehr
>> http:/www.sfv.de/artikel/2007/flyer_da.htm
:: Protestieren Sie gegen Landminen und Streumunition!
Der Einsatz von Landminen verursacht nach wie vor eine der größten humanitären Katastrophen dieser Welt. Deshalb engagiert sich das Aktionsbündnis Landmine.de seit 1995 für ein Totalverbot dieser heimtückischen Waffe. 1997 wurde ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung in Form der Ottawa Konvention zum Verbot von Anti-Personen-Minen erreicht. Seit 1995 fordert das Aktionsbündnis Landmine.de auch ein Verbot von minen-ähnlich wirkenden Waffen, wie z.B. Streubomben und Streumunition. Nicht explodierte Streubomben und Streumunition verwandeln ganze Landstriche über lange Zeit in tödliche Minenfelder. Extrem sind aber nicht nur die Langzeitfolgen und Kosten der Räumung dieser Munition, sondern auch die direkten Auswirkungen der Bomben auf Grund des wahllosen, völkerrechtswidrigen Einsatzes in von Zivilisten bewohnten Gebieten. Die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sind aufgefordert, ein eindeutiges und vollständiges Verbot von Landminen und Streu
munition zu beschließen und dieses umzusetzen. In einer Unterschriftenaktion werden sie aufgefordert, die Resolution gegen die Produktion von Streubomben und Streumunition in Deutschland zu verabschieden. Über 900.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich bisher dieser Aktion angeschlossen. Bis zum 3. Dezember 2007, dem 10. Jahrestag des Verbotes von Anti-Personen-Minen, sollen 1 Million Unterschriften an die Bundesregierung übergeben werden. Infos und die Möglichkeit, im Internet online zu protestieren, gibt es unter
>> http://www.landminde.de.
Unterschriftenlisten können angefordert werden bei: Ohne Rüstung Leben, Arndtstr. 31, 70197 Stuttgart, Tel. 0711-608396, E-Mail orl-info@gaia.de.
:: Friedens räume Lindau - mehr als ein Museum
Mit der Saisoneröffnung am 14. April sind die friedens räume - museum in bewegung wieder bis Mitte Oktober 2007 geöffnet. Der Träger pax christi - die internationale Friedensbewegung der Diözese Augsburg - lädt alle Interessierten zu einem Besuch nach Lindau ein. Die friedens räume sind eine interkulturelle und interreligiöse Stätte für Austausch und Begegnung, wo Frieden Raum hat und individuell erlebt, erfahren und erlernt werden kann. Sie sensibilisieren für Frieden und ermutigen zur persönlichen Auseinandersetzung und Handlung. Die friedens räume vermitteln den Wert von Frieden im Großen und Kleinen und den Umgang mit Gewalt und Aggression. Sie zeigen keinen "Frieden in der Vitrine". Die BewucherInnen erwartet vielmehr ein interaktives Forum mit vielfältigen Impulsen, die in Bewegung versetzen. Da die friedens räume direkt am Bodensee liegen, lässt sich ein Besuch gut damit verbinden, z.B. im Bodensee zu baden oder Minigolf zu spielen. Ein attraktives Angebot für Einzelne
, Familien, Jugend- und andere Gruppen. Mehr
>> http://www.friedens-raeume.de
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III. Veranstaltungstermine
:: 01.06.2007 Bombodrom-Gelände in der Kyritz-Ruppiner Heide: Symbolische Besiedlung des Bombodrom Geländes
In einer Aktion Zivilen Ungehorsams soll das Bombodrom-Gelände in der Kyritz-Ruppiner Heide, ca. 80 km nordwestlich von Berlin, am 1. Juni 2007 dem Internationalen Tag des Kindes im Vorfeld des G8 symbolisch mit Hütten, die wie die Zielpyramide der Bundeswehr gebaut sind, besiedelt werden. Infos >> http://www.sichelschmiede.org/Aktion/G8/Aktionstag.htm
:: 06.-08.06.2007 - G8-Gipfel Heiligendamm
Im Jahr 2007 wird der G8-Gipfel mit Kanzlerin Merkel als Gastgeberin in Heiligendamm / Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Zahlreiche NGOs und Initiativen bereiten Gegenveranstaltungen und Protestaktionen vor. Mehr Infos unter
>> http://www.heiligendamm2007.de + https://www.attac.de/heiligendamm07/ + >> http://www.friedenskooperative.de/themen/g8_2007.htm
:: 06.-08.06.2007 von 19:45 bis 20:00 Uhr: Bundesweite Aktion: "Schalt ab! .fürs Klima"
In einem Aufruf zur Aktion "Schalt ab! ...fürs Klima" heißt es: Heute spricht nahezu die ganze Welt von den Gefahren des Klimawandels. Der entscheidende Durchbruch für eine Wende im Klimaschutz ist greifbar nahe. Es fehlt einzig und allein die emotionale Komponente in den Köpfen der Mächtigen dieser Welt - und diese Brücke werden wir nun gemeinsam durch das Engagement von uns allen zu bauen beginnen. Also: Mitmachen - nur gemeinsam sind wir stark!
Während des G-8-Gipfeltreffens, vom 6. bis 8. Juni 2007, unterstreichen wir Bürger unseren Willen für verbindliche Klimaschutzmaßnahmen. An diesen drei Tagen schalten wir jeweils von 19:45 bis 20:00 Uhr den Strom unserer Haushalte ab. Dadurch wird, wie in Sydney, der geringere Strombedarf zur Stimme des Volkes. Der bekannte Fernsehautor und Journalist Dr. Franz Alt ist Schirmherr der Kampagne. Alle Informationen unter
>> http://www.schaltab.net
:: 07.-09.06.2007 - 9:00 Uhr im Kath. Gemeindezentrum St. Marien in Köln: Zentrum Gewaltfrei Leben und Handeln - hier und in Nahost
In einem " Zentrum Gewaltfrei Leben und Handeln - hier und in Nahost " bieten der Bund für Soziale Verteidigung und der Internationale Versöhnungsbund an den Kerntagen des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentags einen breiten Einblick in ihre Aktivitäten im Einsatz für den Frieden. Das Programm reicht von Workshops zu einer Gewaltfreien Erziehung über Informationen zur Kriegsdienstverweigerung bis hin zu Erfahrungsberichten von Gewaltfreien Engagement in Kriegs- und Krisenregionen und der Begegnung mit Menschen aus dem Nahen Osten. Infos unter
>> http://www.versoehnungsbund.de/
:: 21.06.2007 - 19.30 Uhr Theaterhaus Stuttgart: Armut und Umwelt in Amazonien
Veranstaltung mit Amazonas-Bischof Erwin Kräutler und Grupo Sal. DomErwin spricht über die Situation in Amazonien, seine Arbeit in der Region Xingu und das Leben mit Morddrohungen... "In Brasilien haben wir eine besondere und prophetische Zuneigung für die Verlierer der Globalisierung, wie die Landlosen, die indigenen Völker,die Obdachlosen, die Migranten, die Arbeitslosen und die Ausgebeuteten. In der globalen Welt werden neue Mauern zwischen Gewinnern und Verlierern, zwischen Reichen und Armen aufgebaut. Brasilien ist ein sehr reiches Land, aber mit Millionen Armen, die von diesem Reichtum ausgeschlossen sind und in Hoffnungslosigkeit versinken." Berichte über die Aktivitäten und Projekte von POEMA in Amazonien; Grupo Sal, Tübingen - Musik aus Lateinamerika. VA: POEMA e.V. Stuttgart
>> http://www.poema-deutschland.de
:: 26.06.2007 - 20 Uhr JUBEZ in Karlsruhe: "USA - Hüter der Menschenrechte?"
Mit Sumit Bhattacharyya, USA-Experte der deutschen ai-Sektion. Der Referent berichtet über die aktuelle Situation in Guantanamo und die Situation der Menschenrechte in den USA. Vor dem Hintergrund des sog. "Kriegs gegen den Terror" werden seit den Terroranschlägen vom 11.9.2001 elementare Menschen- und Grundrechte ständig ausgehöhlt und in Frage gestellt. Guantanamo ist nur einer von vielen Orten weltweit, an denen geheime Haftzentren aufgedeckt wurden. Nach der Freilassung von Murnat Kurnaz erhebt sich die Frage, wie die Situation der Menschenrechte aktuell aussieht und welche Einflussmöglichkeiten für Einzelpersonen und Organisationen wie ai bestehen. VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe; amnesty international, Bezirk Karlsruhe; Friedensbündnis Karlsruhe; attac Karlsruhe, AK Globalisierung und Krieg. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de
:: 29.06.-01.07.2007 - 12. Schönauer Strom-Seminar: "Kraftvoll Handeln"
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) feiert das zehnjährige Jubiliäum der Stromnetzübernahme mit einem großen Fest und Seminar. Vor dem Hintergrund der düsteren Prognosen der aktuellen Klimaberichte ist konkretes kraftvolles Handeln angesagt, um das kleine verbliebene Zeitfenster für die Begrenzung der Klimaerwärmung zu nutzen. EWS will gemeinsam mit fachkundigen Referenten mögliche Lösungswege aufzeigen sowie Lösungen und Umsetzungsstrategien diskutieren. Dabei sollen auch die macht- und wirtschaftspolitischen Hintergründe der wieder aufgeflammten Atomenergie-Debatte beleuchtet und Argumente auf den Prüfstand gestellt werden. Mitwirkende sind u.a. Prof. Helmut Graßl, Hermann Scheer und der Kabarettist Matthias Deutschmann. Mehr
>> http://www.ews-schoenau.de/
:: 05.07.2007 - 20.00 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe: "Gewaltfrei gegen Hitler ? - Gewaltloser Widerstand gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für heute"
Mit Christoph Besemer, Werkstatt für Gewaltlose Aktion. "Nie wieder Faschismus ! Nie wieder Krieg !" hieß des nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. Heutzutage beteiligt sich die deutsche Regierung jedoch wieder an Kriegen - und zwar mit dem Verweis auf eben jene Zeit. Sie habe gezeigt, dass faschistische Diktaturen nicht durch Pazifismus, sondern nur durch militärisches Eingreifen überwunden werden könnten. Dieses Dogma vom Scheitern des Pazifismus gegenüber faschistischer Gewaltherrschaft wird vom Referenten an Hand von vielen Beispielen in Frage gestellt. Dazu werden zahlreiche Beispiele erfolgreichen gewaltlosen Widerstands und ziviler Politik gegen den Nationalsozialismus vorgestellt und analysiert. VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner/innen; Werkstatt für Gewaltfreie Aktion; Versöhnungsbund; Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de
:: 09.07.2007 - 20.00 Uhr, JUBEZ in Karlsruhe: "Checkpoints unter Beobachtung"
Mit Roni Hammermann, israelische Menschenrechtsaktivistin. Die 2001 gegründete israelische Menschenrechtsorganisation "Machsomwatch - Women for human rights" hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Geschehen an den israelischen Checkpoints in der Westbank zu dokumentieren, für die Menschenrechte der dort passierenden Palästinenser einzutreten und die dokumentierten Geschehnisse einer weiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Roni Hammermann ist eine von 400 israelischen Frauen, die regelmäßig 19 und damit etwa ein Drittel der derzeitigen permanenten Checkpoints innerhalb der Westbank beobachten. Roni Hammermann, die ausgezeichnet deutsch spricht, wird über politische, rechtliche und menschliche Aspekte der Situation an den Checkpoints, über die Arbeit ihrer Organisation und über ihre eigenen Erfahrungen berichten. VA: JUBEZ/Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsch-Palästinensischer Freundschaftskreis, Friedensbündnis Karlsruhe, Bürger für den Frieden. Kontakt: Sonnhild und Ul
li Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de
08.-13.07.2007 in Stadtschlaining (A): "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?"
24. Internationale Sommerakademie "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?" - Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses, Burg Schlaining (Burgenland, Österreich), VA: Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Infos unter
>> http://www.aspr.ac.at/sak2006.htm
:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg
Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de
:: 29.09.-03.10.2007 Studienfahrt nach Breslau, Krakau, Auschwitz
Die AnStifter bieten eine Offene Studienfahrt von Stuttgart nach Breslau, Krakau, Auschwitz an. Reise-Infos schickt gerne: Peter-Grohmann@Die-AnStifter.de
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