Date: April 29th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

an diesem herrlichen Sonntagmorgen ein paar Gedanken gegen die Resignation:

Lasst uns Datteln pflanzen,
auch wenn jene,
die sie pflanzen,
sie nie essen werden.
Wir müssen leben
aus der Liebe zu dem,
was wir nie sehen werden.
Dies ist die geheime Disziplin.
Sie bedeutet abzulehnen,
dass die schöpferische Kraft
geschwächt wird,
indem sie beschränkt wird
auf das augenblickliche Erleben.
Und sie bedeutet
eine sture Verpflichtung
gegenüber der Zukunft
unserer eigenen Enkel.
Eine in dieser Weise
geschulte Liebe ist es,
die Propheten, Revolutionären
und Heiligen die Kraft gegeben hat,
zu sterben für die Zukunft,
die sie vor sich sahen.

Ruben Alves
(aus: Frieden stiften - jeden Tag)


Shalom Salaam Pace
Euer / Ihr
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. 21. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl

:: 02. Die neuen Wächter von Tschernobyl

:: 03. Atomstromers Wunschträume durchkreuzen!

:: 04. Armer Konrad

:: 05. Die Strom-Männer

:: 06. Das Richtige im Falschen

:: 07. "Klima-Allianz" gegründet

:: 08. Hurra, die Klima-Katastrophe wächst

:: 09. Filbingers Ehre in höchster Gefahr

:: 10. Der Fall Filbinger

:: 11. Baruchs großer Bluff

:: 12. Russland lässt die Muskeln spielen

:: 13. Kampf gegen den lautlosen Tod

:: 14. AMISOM in Somalia: Nächste Militärmission mit EU-Entwicklungshilfegeldern

:: 15. Algerien: Die dritte Front von al-Qaida

:: 16. Dorf der Märtyrer

:: 17. Gefangene oder Kriminelle?

:: 18. Das Bett von Sodom


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. 21. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl

Am 26. April 1986 passierte im ukrainischen Tschernobyl die größte und folgenreichste Industriekatastrophe der Menschheitsgeschichte, als einer der Reaktoren explodierte. Wir veröffentlichen nachfolgend die Presseerklärungen des Umweltinstituts München, von IPPNW und Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. zum 21. Jahrestag dieser Katastrophe. Darin wird u.a. auf die andauernden Folgen des GAUs hingewiesen und darauf, dass die Sicherheitsprobleme und Endlagerfragen der Atomkraft nach wie vor ungelöst seien; zudem blockiere die Atomtechnik klimafreundliche Energien. Es wird auch gegen die Planung neuer Atomkraftwerke durch die deutsche Atomindustrie protestiert.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004371.html


:: 02. Die neuen Wächter von Tschernobyl

Przewalski-Pferde und Wildschweine: Über zwei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe ist in der Sonderzone ein Biotop eigener Art entstanden. Von Tobias Münchmeyer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004374.html


:: 03. Atomstromers Wunschträume durchkreuzen!

RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW wollen den von ihnen mit der Bundesregierung ausgehandelten Atomkonsens kippen und europaweit neue Atomkraftwerke bauen - Aus Anlass des 21. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 2007 ruft Aktionsbündnis "Atomausstieg-selber-machen" zum Wechsel zu Ökostromanbietern auf.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004372.html


:: 04. Armer Konrad

Die Atomkraft ist längst ein Auslaufmodell. Ausbaupläne in Finnland, Frankreich oder der Schweiz ändern nichts an diesem Trend, das Abfallvolumen lässt sich überschauen. Doch wohin mit dem Atommüll? Sicher ist, dass nichts sicher ist. Von Wolfgang Ehmke.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004364.html


:: 05. Die Strom-Männer

Energiekonzerne blockieren effektiven Klimaschutz und notwendige Reformen in der Energiepolitik mit der Hilfe von ehemaligen und aktuellen Amtsträgern in der Politik. In seinem Schwarzbuch Klimaschutzverhinderer zeigt Greenpeace die Verflechtungen von Energiewirtschaft und Politik.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004368.html


:: 06. Das Richtige im Falschen

Naturwissenschaftler und Techniker sind am heutigen Wettlauf der Machbarkeiten führend beteiligt und verdienen gut daran. Allerdings: Nicht mehr alle. In einigen relativ stillen Ecken arbeiten Ingenieurinnen und Ingenieure an Techniken, die sich vom Größenwahn des Ingenieur-Mainstreams bewusst entfernen. Da geht es um Lebensdauerverlängerung von PCs oder Waschmaschinen, um energetische Sanierung von alten Gebäuden, um lokale Vernetzungen zur Mehrfachnutzung technischer Geräte, also um unspektakuläre Projekte, die auch ökonomische Alternativen erfordern. Ihre Maxime: Praktisch etwas gegen die herrschenden Verhältnisse und die Umweltzerstörung tun, ohne lange zu räsonieren, ob das "Richtige im Falschen" möglich ist. Und: Angepasste Technik mit entsprechend angepasster Ökonomie verbinden, um auch ökonomische Zukunftsoptionen auszuprobieren und zu verbreiten. Von Wolfgang Neef.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004366.html


:: 07. "Klima-Allianz" gegründet

In einer "Klima-Allianz" haben sich Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Entwicklungsorganisationen wie der Evangelische Entwicklungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe und Misereor, Umweltverbände wie der BUND, DUH, Greenpeace, NABU und den WWF sowie weitere Organisationen wie der Deutsche Alpenverein und attac vereint. Insgesamt über 40 Organisationen veröffentlichten am 24. April 2007 einen gemeinsamen Aufruf für eine entschlossenere Klimapolitik.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004369.html


:: 08. Hurra, die Klima-Katastrophe wächst

Das ist ein Fortschritt: Die Klima-Katastrophe wächst um 1,8 Prozent, wenn alles gut geht sogar um 2,5 Prozent in diesem und im nächsten Jahr. Zwei Tatbestände, die aneinander gekettet sind, werden heute in der politischen Debatte so strikt und weit auseinander gehalten wie selten zuvor: die Freude über das neue Wirtschafts-Wachstum und die Sorge über den Klima-Wandel; eine Verdrängungsleistung erster Güte: Vormittags reden alle über die Konjunktur - nachmittags über die Erderwärmung. Von Wolfgang Storz.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004377.html


:: 09. Filbingers Ehre in höchster Gefahr

Wie Günther Oettinger einen erfolgreichen Marinerichter zum Gegner des NS-Staates machen wollte. Kommentar von Otto Köhler.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004362.html


:: 10. Der Fall Filbinger

Mit seinem Versuch, den verstorbenen früheren NS-Richter Filbinger zum Regimegegner zu stilisieren, hat der baden-württembergische Ministerpräsident Günter Oettinger einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. 2003 wollte die Stadt Freiburg im Breisgau Filbinger zu dessen 90. Geburtstag einen Empfang bereiten, der wegen anhaltender Proteste abgesagt wurde. Der Historiker Prof. Dr. Wolfram Wette hielt damals einen Vortrag bei der Veranstaltung "Was Unrecht war, kann nicht Recht sein!" im Saal des Historischen Kaufhauses in Freiburg, in dem er einen guten Einblick in den "Fall Filbinger" gibt. Wir dokumentieren nachfolgend diesen Vortrag.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004363.html


:: 11. Baruchs großer Bluff

Hunter College Gymnasium in New York: Wie die US-Diplomatie einst das eigene Atomwaffenmonopol anno 1946 verewigen wollte. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004360.html


:: 12. Russland lässt die Muskeln spielen

Wladimir Putin hat weder den USA, der Europäischen Union (EU) noch den Nato-Staaten einen neuen Kalten Krieg erklärt, als er ankündigte, Russland werde den KSK-Rüstungskontrollvertrag aussetzen. Er fordert aber auf der Grundlage aktueller ökonomischer Stärke und des zweitgrößten Atomwaffenarsenals die Achtung der Interessen des Staates, den er als Präsident führt. Seine Perspektive ist die der Machtelite, die von "Silowiki" geprägt wird, Repräsentanten des militär-industriell-geheimdienstlichen Komplexes.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004375.html


:: 13. Kampf gegen den lautlosen Tod

Vor zehn Jahren trat die Konvention zum Verbot von Chemiewaffen in Kraft / Entsorgung der Massenvernichtungsmittel kann nicht termingemäß abgeschlossen werden. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004376.html


:: 14. AMISOM in Somalia: Nächste Militärmission mit EU-Entwicklungshilfegeldern

Mit einer militärische Offensive Ende Dezember 2006 stürzte Äthiopien, mit tatkräftiger Unterstützung durch die USA, die bis dahin in Somalia dominierende Union Islamischer Gerichtshöfe (UIC) und ersetzte sie durch eine Übergangsregierung. Obwohl die Europäische Union die äthiopische Offensive offiziell verurteilte, stützt sie nun finanziell den Einsatz der Afrikanischen Union, auch oder wohl gerade weil dieser lediglich den militärisch erzwungenen Machtwechsel zementieren soll. Von Jürgen Wagner.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004361.html


:: 15. Algerien: Die dritte Front von al-Qaida

Wenn der algerische Außenminister Bedjaoui angesichts des für September 2007 angekündigten Aufbaus einer US-Militärbasis in der Sahara am 4. März öffentlich betonte, dieser Stützpunkt werde nicht auf algerischem Territorium liegen, war dies nichts anderes als eine Botschaft an die Terroristen. Wenn al-Qaida - nach dem Irak und Afghanistan - auch im Maghreb operiert, kann es nach den Gesetzen der Logik eigentlich nur um eine dritte Front gegen die USA und deren Verbündete in Nordafrika gehen. Al-Qaida zählt dazu neben dem marokkanischen auch das algerische Regime und begründet das nicht zuletzt damit, dass die algerischen Behörden junge Männer an der Ausreise hinderten, die sich dem irakischen Widerstand anschließen wollten. Von Sabine Kebir.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004373.html


:: 16. Dorf der Märtyrer

Am Hang oberhalb des Friedhofes - südlich von Jenin - wurde 1948 Al Shuhada, das "Dorf der Märtyrer" von beduinischen Flüchtlingen gegründet. Etwa 2000 ihrer Nachkommen leben heute hier. Ende letzter Woche wurde dort ein neues Grab gegraben. Ahmed Asasa wurde in die Erde des Dorfes gelegt. Er war von einem israelischen Scharfschützen von weitem ins Genick geschossen worden. Zwei seiner Freunde, die versuchten, ihm zur Hilfe zu kommen, wurden auch vom Scharfschützen angeschossen und verletzt. Asasa war 15 und war in der 10. Klasse. Er verblutete zu Tode. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004365.html


:: 17. Gefangene oder Kriminelle?

Die Kundgebung für die entführten Soldaten und ihre Familien als Druckmittel gegenüber den Politikern deutet auf eine vernünftige Entwicklung hin: die israelische Öffentlichkeit zweifelt an den Motiven und der Fähigkeit der Regierung des Ministerpräsidenten Ehud Olmerts hinsichtlich der drei Gefangenen. Der Glaube an die Politiker in Bezug auf Kriegsgefangene pflegte einem Tabu gleich zu kommen. Nun nicht mehr. Von Amira Hass.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004359.html


:: 18. Das Bett von Sodom

Alle die mit ganzem Herzen dem besetzten palästinensischen Volk helfen wollen, wären gut beraten, einen weiten Bogen um die Idee eines allgemeinen Boykotts gegen Israel zu schlagen. Es würde alle Israelis in die Arme der extremen Rechten werfen, da es den Glaubenssatz des rechten Flügels, dass "die ganze Welt gegen uns ist", verstärken würde - ein Glaube, der in den Jahren des Holocaust Gestalt annahm, als "die ganze Welt zusah und schwieg". Jedes israelische Kind lernt dies in der Schule. Ein enger fokussierter Boykott solcher Organisationen und Firmen, die aktiv zur Besatzung beitragen, könnte tatsächlich dazu beitragen, die israelische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass sich die Besatzung nicht lohnt. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004367.html

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II. Hinweise

:: Klima-Appell unterzeichnen!

Die Bundesregierung hat den Klimaschutz in den Mittelpunkt ihrer EU-Ratspräsidentschaft gestellt. Doch wenn es um konkrete Schritte geht, steht sie immer wieder auf der Bremse. Bei dem EU-Gipfel in Brüssel hat es jetzt endlich einige Fortschritte gegeben. Ob die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in Sachen Klimaschutz wenigstens zu einem Teilerfolg wird, entscheidet sich vor allem beim Treffen der europäischen Umweltminister am 1. Juni in Essen. Dann wird sich zeigen, ob es Europa ernst damit ist, die Monopolmacht der Stromkonzerne zu beenden, die Autoindustrie zum Spritsparen zu zwingen und den Flugverkehr in den Emissionshandel einzubeziehen. Unterzeichnen Sie den Klima-Appell und verlangen Sie von der Bundesregierung, dass sie sechs konkrete Schritte für den Klimaschutz durchsetzt. Aus den 18.000 Unterschriften sollen mindestens 25.000 Unterzeichner/innen werden!
>> http://www.campact.de/klima/home

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III. Veranstaltungstermine


:: 02.05.2007 - 19.30 Uhr kath. Gemeinde Christkönig in Eschborn: "Friedensperspektiven zwischen Palästina und Israel"

Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund). Im April 2006 besuchte Clemens Ronnefeldt im Rahmen einer ökumenischen Friedenspilgerfahrt israelische und palästinensische Friedensorganisationen. VA: Pax Christi Gruppe Eschborn. Kontakt: Pax Christi Eschborn, Ilse Liebetanz, E-Mail: iloliebetanz@t-online.de


:: 02.05.2007 - 20.00 Uhr im Gemeindehaus Lamm in Tübingen: Iran - die drohende Katastrophe ?

Informationsveranstaltung mit Bahman Nirumand zum aktuellen Atomstreit mit dem Iran und ein Bericht von Mitgliedern der Gesellschaft Kultur des Friedens über ihre Delegationsreise Anfang 2007 nach Teheran. Bahman Nirumand Schriftsteller, Journalist und Übersetzer, Autor zahlreicher Bücher über den Iran. Er war Dozent für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Teheran, floh 1965 vor dem Schah-Regime nach Deutschland. 1979 musste er erneut emigrieren und lebt seither in Berlin. Sein aktuelles Buch heißt: "Iran - die drohende Katastrophe". VA: Gesellschaft Kultur des Friedens, Ev. Stiftskirchengemeinde, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen. Mehr >> http://www.kulturdesfriedens.de + http://www.friedensplenum-tuebingen.de


:: 03.05.2007 - 19.00 Uhr DGB-Haus in Stuttgart: Iran - die drohende Katastrophe ?

Informationsveranstaltung mit Bahman Nirumand zum aktuellen Atomstreit mit dem Iran und ein Bericht von Mitgliedern der Gesellschaft Kultur des Friedens über ihre Delegationsreise Anfang 2007 nach Teheran (siehe Hinweis 02.05.2007).


:: 04.-06.05.2007 in der TU Berlin: Kongress McPlanet.com 2007 "Klima der Gerechtigkeit"

Während die Politiker der Industriestaaten plötzlich darum wetteifern, sich als Klimaschützer zu präsentieren, leiden die Armen des Planeten bereits heute unter den Folgen des Klimawandels. Wie ernst sind die Beteuerungen der Politiker zu nehmen? Und was bedeutet globale Gerechtigkeit unter den Bedingungen des Klimachaos? Einen Monat vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm wird es spannend beim McPlanet.com 2007-Kongress, zu dem mehr als 1000 Aktive aus globalisierungskritischer und Umweltbewegung, Politik und Kirche erwartet werden. Auf fünf großen Panels, in neun Foren und bei über 75 Workshops diskutieren die Teilnehmer über den Zusammenhang von Klimaschutz und globalen sozialen Rechten. McPlanet.com wird organisiert von Attac Deutschland, dem BUND, Greenpeace, der Heinrich-Böll-Stiftung und - erstmals dabei - dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) sowie in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Infos und Anmeldungen unter >> http://www.mcplanet.c
om/


:: 08.05.2007 - 17.00 Uhr in Trier: Stadtrundgang "Trier in der NS-Zeit"

Wehret den Anfängen! Zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus veranstaltet die AG Frieden diesen alternativen Stadtrundgang zu den Stätten des Naziterrors und des Widerstandes in Trier. "Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren" (Richard von Weizsäcker). Treffpunkt: 17h Gedenktafel Sichelstr. 36 (KHG). VA: Arbeitsgemeinschaft Frieden. Kontakt >> http://www.agf-trier.de/


:: 09.05.2007 - 20.00 Uhr im Friedens- und Umweltzentrum in Trier: "A look from inside"

Ein Vortrag von Felix Koltermann über den Israelisch-Palästinensischen
Konflikt aus friedenspolitischer Perspektive. Der Nahostkonflikt ist ein Thema, welches aus den täglichen Nachrichtenmeldungen in Deutschland kaum wegzudenken ist. Wenn es nicht um Israel oder Palästina direkt geht, so tauchen Querverweise auf, wenn es um den Libanon, Irak oder Iran geht. Ein Schlüsselkonflikt schwelt dort seit über 50 Jahren und dem Betrachter in Deutschland geht immer mehr das Verständnis für die Hintergründe und die Dimension der Auseinandersetzungen verloren. Felix Koltermann wird in seinem Vortrag versuchen, den Konflikt in einen neuen Kontext zu stellen, Fragen aufzuwerfen und nach neuen Antworten zu suchen, um aus der Dichotomie von Gewalt und Gegengewalt und Reaktion und Gegenreaktion herauszukommen und am Ende ein Verständnis und Ansätze für eine Lösung entwickeln. Für sechs Monate hat Felix Koltermann im Rahmen seiner Diplomarbeit von September 2006 bis März 2007 in Israel und Palästina gelebt. VA: Arbeitsgemeinschaft Frieden, Pax Christi Trier, Kat
holische Studierende Jugend Trier und DFG-VK Trier. Infos >> http://www.agf-trier.de/


:: 10.05.2007 - 20.00 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Welt-Macht EUropa - auf dem Weg in weltweite Kriege"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europa-Woche der Stadt Karlsruhe. Referent: Jürgen Wagner, Buchautor und Vorstand der Informationsstelle Militarisierung, Tübingen. VA: Friedensbündnis Karlsruhe und DGB Mittelbaden / Nordschwarzwald. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 20.05.2007 - 17.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Rottenburg/Nekcar: Michael-Sattler-Friedenspreis 2007 für palästinensische Initiative "Zelt der Völker"

Der Michael-Sattler-Friedenspreis geht 2007 an das Projekt "Zelt der Völker - Menschen bauen Brücken" in Palästina. Mit dem Preis würdigt das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) den kreativen und gewaltfreien Einsatz der christlich palästinensischen Familie Nassar gegen illegale Landnahme. Mit dem Preis erinnert das DMFK zusammen mit ökumenischen Partnern an den Täufer Michael Sattler, der am 20.5.1527 in Rottenburg wegen seiner gewaltfreien Friedenshaltung und seines christlichen Zeugnisses verbrannt wurde. Neben Sattler wurden damals noch drei weitere Täufer hingerichtet. Seine Frau Margarethe wurde einige Tage danach im Neckar ertränkt. Weitere Infos
>> http://www.tentofnations.org


:: 20.05.-23.05.2007 im Christlichen Jugenddorf Bonn/Tagungshaus: "Der Gewalt widerstehen - Zeichen setzen für Frieden und Gerechtigkeit"

Der internationale christliche Friedens- und Entwicklungsdienst EIRENE feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. EIRENE lädt gemeinsam mit der Ev. Akademie Iserlohn anlässlich des Jubiläumsjahres zu einer Fachtagung ein. VertreterInnen von Partnerorganisationen aus Burundi, Niger, Tschad, Marokko, Nicaragua, Rumänien, Frankreich, Nordirland und den USA werden mit inhaltlichen Beiträgen zu Diskussion und Austausch anregen. Themen der Vorträge und Arbeitsgruppen sind u.a.: "Engagement für Frieden und Gerechtigkeit in einer sich verändernden Welt", "Personelle Friedensarbeit im Spannungsfeld zwischen zivilgesellschaftlicher Parteilichkeit und staatlicher Vereinnahmung" und "Ohne Gerechtigkeit kein Frieden". Anmeldung: Ev. Akademie Iserlohn, Berliner Platz 12, 58638 Iserlohn, E-Mail: i.rost@kircheundgesellschaft.de. Weitere Infos unter >> http://www.eirene.org/jubilaeum/


:: 06.06.-08.06.2007 - G8-Gipfel Heiligendamm

Im Jahr 2007 wird der G8-Gipfel mit Kanzlerin Merkel als Gastgeberin in Heiligendamm / Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Zahlreiche NGOs und Initiativen bereiten Gegenveranstaltungen und Protestaktionen vor. Mehr Infos und den Aufruf zur Demonstration online unterschreiben unter:
http://www.heiligendamm2007.de
Zahlreiche Veranstaltungen finden auch im Vorfeld des G8-Gipfels statt. Eine Übersicht findet sich beim Netzwerk Friedenskooperative
>> http://www.friedenskooperative.de/themen/g8_2007.htm


16.06.2007, 10.00-17.30 Uhr Medizinische Hochschule Hannover: "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt - allgemeine und geschlechtsspezifische Aspekte"

Symposium mit folgenden Themen und ReferentInnen: Ökonomisch-militärischer Komplex, C. von Werlhof; Ökologische Kriegführung, K. Krusewitz; Gesellschaftliche und familiäre Gewalt, C. Hagemann-White; Arzt und soziale Verantwortung, M. Jochheim; UN-Sanktionen und ihre Auswirkungen - am Beispiel Irak, H.C. von Sponeck; Auswirkungen militärischer Interventionen - am Beispiel Afghanistan, M. Baraki; Sanitätsdienstliche Einsatzoptionen - am Beispiel Afghanistan, N. Hanhart; Wenn ein Staat zerschlagen wird - am Beispiel Jugoslawien, Lj. Verner; Refugee Camp Project - Studentische Friedensarbeit, D. Calvano; Armut und Gesundheit in Deutschland, C. Goesmann. Anmeldung bitte an Prof. Dr. Hans-Anton Adams, E-Mail adams.ha@mh-hannover.de


08.-13.07.2007 in Stadtschlaining (A): "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?"

24. Internationale Sommerakademie "Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?" - Schachspiel der Weltmächte zwischen Präventivkrieg und zukunftsfähiger Rohstoffpolitik im Zeitalter des globalen Treibhauses, Burg Schlaining (Burgenland, Österreich), VA: Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Infos unter >> http://www.aspr.ac.at/sak2006.htm


:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg

Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de


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