Date: April 17th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Liebe Freundinnen und Freunde,
im vergangenen Jahr hat Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. gemeinsam mit dem Internat. Versöhnungsbund - Landesgruppe Baden-Württemberg zum 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe mit der Erklärung "Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik" eine Anzeigen-Aktion initiiert, die auf großes Echo gestoßen ist. Diese Erklärung wurde insgesamt von über 1.000 Einzelpersonen und Organisationen unterstützt. Und mit der Unterstützung von über 700 Organisationen, Initiativen und einzelnen Menschen wurde die Erklärung als großformatige Anzeigen am 22. April 2006 in der taz und am 26. April 2006 in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht.
Zum Zeitpunkt des 21. Jahrestags am 26. April 2007 wird diese Erklärung inhaltlich nichts an ihrer Aktualität verloren haben. Im Gegenteil, alle darin erhobenen Forderungen sind auch ein Jahr später weiter sehr aktuell. Weil uns alle der Atomtod bedroht: Atomkraftwerke abschalten! Atomwaffen abschaffen! Die fossil-atomare Energiewirtschaft vollständig ablösen durch konsequente Energie-Einsparung, durch Erhöhung der Energie-Effizienz und vor allem durch die Nutzung eines umfassenden Energiemix aus Erneuerbaren Energien. Eine solche Energiepolitik trägt nicht zur Klimakatastrophe und Gesundheitsgefährdung durch die Vergiftung der Umwelt bei. Wer von dezentral erzeugten Erneuerbaren Energien lebt, muss nicht rund um die Welt Kriege führen um knappe Rohstoffe wie Öl, Kohle, Gas und Uran; er liefert kein Futter für den Bau von Atombomben.
Die vollständige Erklärung "Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik" findet sich hier
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/003539.html Auf dieser Seite lassen sich die Zeitungsanzeigen auch als PDF-Dateien herunterladen.
Wie gesagt, diese Erklärung ist nach wie vor sehr aktuell. Wir wenden uns anlässlich des 21. Tschernobyl-Jahrestages erneut damit an die Bundeskanzlerin und an die Öffentlichkeit. Wer diese Erklärung noch unterzeichnen möchte, kann diese gerne machen.
Die Ärzteorganisation IPPNW plant für den 26. April 2007 die Veröffentlichung einer Anzeige in einer überregionalen Zeitung. Dafür wird Unterstützung gesucht. Mehr dazu bei den Hinweisen weiter unten.
In einem eindrucksvollen Text hat Andrea Keferböck den Schrecken von Tschernobyl und die daraus erwachsenden Konsequenzen verarbeitet:
Am Anfang war das Erschrecken
Am Anfang war das Erschrecken.
Und die Angst.
Vor den Folgen von Tschernobyl.
Und vor dem, was noch kommen kann.
Temelín.
Was ist, wenn Temelín...
Wir müssen etwas tun.
Nicht resignieren.
Nicht klein beigeben.
Es gibt Möglichkeiten.
Alternativen zum Atomstrom.
Wir müssen aufstehen.
Gegen den Wahnsinn.
Gegen profitgierige Konzerne, denen das Leben egal ist.
Viele müssen es sein, die aufstehen.
Der Weg zu den Vielen ist das Wort.
Gesprochen, geschrieben.
Bücher.
Themen:
Atomgefahren.
Alternativenergien.
Umweltschutz.
Bücher zur Umkehr.
Zur Besinnung.
Zur Rettung der Erde, die uns alle trägt.
Ihr habt sie in den Händen.
Lest!
Laßt euch erschrecken.
Aufrütteln.
Erschüttern.
Auswege zeigen.
Ermutigen, Schritte zu setzen.
Schritte in die richtige Richtung.
Gemeinsam.
Wir alle.
Andrea Keferböck (Mütter gegen Atomgefahr
- Freistadt, Österreich)
Shalom Salaam Pace
Euer / Ihr
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Ostermärsche: Positive Bilanz
:: 02. Kommando Spezialkräfte (KSK) sofort auflösen!
:: 03. Das Imperium auslachen
:: 04. Grünen-Spitze kritisiert Friedensbewegung und erhält Kontra aus den eigenen Reihen
:: 05. "Wir sind es leid, uns über eine Brücke von Lügen in immer die nächste Katastrophe hineinreiten zu lassen"
:: 06. Massenflucht aus dem soldatischen Gehorsam?
:: 07. Gewaltfreie Aufstände gegen autoritäre Regime
:: 08. Frau Merkel, zögern Sie nicht länger!
:: 09. Israel wünscht keinen Frieden
:: 10. Shalom, Shin-Bet
:: 11. Blut an unseren Händen
:: 12. Mehr Rebell als Vasall
:: 13. Sieg nach Punkten
:: 14. Afrika im Visier? USA gründen Militärkommando AFRICOM
:: 15. Vorsicht, Staatsgewalt
:: 16. Nummer 3291
:: 17. Flüchtlingsexodus aus dem Irak - Europa schaut weg
:: 18. Wenn wir die Erde retten wollen, brauchen wir ein fünfjähriges Moratorium für Biokraftstoffe
:: 19. Nichtssagende Klimarhetorik der G8-Staaten
:: 20. Ende der Kraftmeierei
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Ostermärsche: Positive Bilanz
Am Ostermontag wurden die Ostermärsche der Friedensbewegung mit größeren Kundgebungen abgeschlossen. Die meisten der regionalen Veranstalter äußerten sich über ihre Aktionen höchst zufrieden. Friedens- und globalisierungskritische Initiativen sowie Gewerkschaften und christliche Gruppen waren beteiligt und auch die grüne Basis war trotz oder vielleicht sogar gerade wegen der Distanzierung der Grünen-Spitze vertreten. Unterdessen geht der Streit mit der Grünen-Spitze weiter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004341.html
:: 02. Kommando Spezialkräfte (KSK) sofort auflösen!
Der Europaabgeordnete Tobias Pflüger hat in einer Rede beim Ostermarsch in Calw am 7.4.2007 gefordert, dass das Kommando Spezialkräfte (KSK) sofort aufgelöst werden soll. Bereits beim Ostermarsch vor zehn Jahren ebenfalls in Calw sei diese Forderung bereits erhoben worden. Heute sei es dringender denn je, dass diese Elitekampftruppe der Bundeswehr endlich aufgelöst werde.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004338.html
:: 03. Das Imperium auslachen
Der Theologe Ulrich Duchrow ging in seiner Rede beim Ostermarsch in Calw am 7.4.2007 darauf ein, dass es außer der direkten militärischen und der strukturellen wirtschaftlichen Gewalt gegen Menschen und Erde immer und besonders heute auch die kulturelle und religiöse Gewalt gebe. Sie sei vielleicht weniger sichtbar als die direkten und strukturellen Formen der Gewalt, aber nichtsdestoweniger wirksam. Denn sie konditioniere die Menschen, die ökonomische und militärische Interessenpolitik als scheinbar notwendig und "humanitär" zu akzeptieren.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004342.html
:: 04. Grünen-Spitze kritisiert Friedensbewegung und erhält Kontra aus den eigenen Reihen
Rechtzeitig vor Beginn der Ostermärsche 2007 hatte sich die Führungsspitze von Bündnis 90/Die Grünen mit Kritik an der Friedensbewegung zu Wort gemeldet. Die Aufrufe zu den Ostermärschen seien "friedenspolitisch ein Armutszeugnis" und der Blick sei zu oft "auf die pauschale Ablehnung des Militärischen" verengt, hatten die Parteivorsitzende Claudia Roth und der verteidigungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Winfried Nachtwei erklärt und fehlende konstruktive Vorschläge zur Krisenbewältigung moniert. Wir veröffentlichen nachfolgend zunächst die Presseerklärung von Roth und Nachtwei und dann einen Offenen Brief von bündnisgrünen Mitgliedern und FunktionsträgerInnen an ihre Parteispitze.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004346.html
:: 05. "Wir sind es leid, uns über eine Brücke von Lügen in immer die nächste Katastrophe hineinreiten zu lassen"
Der Theologe Eugen Drewermann aus Paderborn hat bei der 15. Osterwanderung (Ostermarsch) zur zivilen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide eine geistliche Besinnung gehalten, in der er sich auf eindrucksvolle Weise ganz grundsätzlich gegen Kriegsvorbereitungen und Kriege - auch unter dem Deckmantel von humanitären friedensstiftenden Maßnahmen - aussprach.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004348.html
:: 06. Massenflucht aus dem soldatischen Gehorsam?
Mitte März erklärte Oberstleutnant Jürgen Rose gegenüber seinen Vorgesetzten bei der Bundeswehr, er verweigere sich aus Gewissensgründen allen militärischen Aufträgen, die mit dem Tornado-Einsatz in Afghanistan zusammenhängen. Dieser Schritt löste eine teils heftige Debatte darüber aus, inwieweit künftig die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr beeinträchtigt sei, sollte Roses Beispiel Schule machen. Er selber meint: Es gibt keinen Anlass für Hysterie bei der Bundeswehrführung. Befehlsverweigerung bleibt ein riskantes Unterfangen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004349.html
:: 07. Gewaltfreie Aufstände gegen autoritäre Regime
Bei einem Vortrag zum 20jährigen Jubiläum des Braunschweiger Friedenszentrums berichtete Theodor Ebert von neuen Erfahrungen mit gewaltfreien Aufständen gegen autoritäre Regime und von einer Fachkonferenz zum Thema "Ziviler Widerstand in einer Welt der Machtpolitik" in Oxford.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004353.html
:: 08. Frau Merkel, zögern Sie nicht länger!
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - EJJP Deutschland fordert mit Offenem Brief die Anerkennung der Regierung der nationalen Einheit von Palästina.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004343.html
:: 09. Israel wünscht keinen Frieden
Die Stunde der Wahrheit ist gekommen, und es muss gesagt werden: Israel wünscht keinen Frieden. Das Arsenal der Ausreden ist leer und der Chor israelischer Zurückweisung klingt hohl. Bis vor kurzem konnte man noch den israelischen Refrain akzeptieren: "Es gibt keinen Partner" für Frieden, und es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um mit unsern Feinden zu verhandeln. Die neue Realität von heute lässt vor unseren Augen keine Zweifel aufkommen und der längst überdrüssig gewordene Refrain "Israel unterstütze den Frieden" ist zerplatzt. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004344.html
:: 10. Shalom, Shin-Bet
Vor Kurzem erklärte der Chef des Shin-Bet, die "israelischen Araber" - ein Fünftel der Bevölkerung Israels - stellten für den Staat eine Gefahr dar. Er erbat sich die Genehmigung für den Allgemeinen Sicherheitsdienst gegen jeden vorgehen zu dürfen, der die offizielle Bezeichnung Israels als "jüdischer und demokratischer Staat" verändern will - auch dann, wenn er nur legale Mittel dabei anwendet. Daraus folgt, dass nach Ansicht des Chefs des Sicherheitsdienstes, einer zentralen Figur innerhalb der israelischen Führung, die Aufgabe des Shin Bet nicht die ist, den Staat vor Spionen und Terroristen zu schützen, sondern auch vor jedweder Veränderung seiner ideologischen Bestimmung. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004339.html
:: 11. Blut an unseren Händen
Im Augenblick sind Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und Palästina in vollem Gange. Wobei der Ausdruck "Verhandlungen" nicht wirklich passt. "Feilschen" würde besser passen. Man könnte sogar einen noch hässlicheren Ausdruck verwenden: "Menschenhandel". Bei dem geplanten Deal geht es um lebendige Menschen. Sie werden wie Waren behandelt, mit denen die Verantwortlichen auf beiden Seiten feilschen, als ob es sich um ein Stück Land oder eine Ladung Früchte handeln würde. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004355.html
:: 12. Mehr Rebell als Vasall
Abdallah Ibn Abdelaziz wartet mit einer Überraschung auf, als er am 28. März in Riad den 19. Gipfel der Arabischen Liga eröffnet. Erstmals kritisiert der saudische König öffentlich die westliche Irak-Politik: "Im Schatten einer illegitimen ausländischen Besatzung fließt im geliebten Irak das Blut von Brüdern und die religiösen Konflikte drohen, in einen Bürgerkrieg zu münden." Von unrechtmäßiger Okkupation zu sprechen, ist ein gegen die USA gerichteter Affront wie ihn saudische Regierungen bisher vermieden haben. Zudem macht Außenminister Prinz Al Faisal den Israelis ein Angebot. Von Sabine Kebir.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004340.html
:: 13. Sieg nach Punkten
Der PR-erfahrene Blair hat eine Schlacht gegen die Islamische Republik Iran klar verloren, die im Westen so gern als Inbegriff von Zensur und medialer Inszenierung verdammt wird. Zugleich hat sich die Führung in Teheran nicht erfolglos darum bemüht, politisch an Boden zu gewinnen, was ihr allerdings nur auf einem Nebenkriegsschauplatz gelungen ist. Im Atomstreit befindet sie sich nach wie vor in der Defensive. Von Mohssen Massarrat.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004351.html
:: 14. Afrika im Visier? USA gründen Militärkommando AFRICOM
Um ihren globalen Machtanspruch durchsetzen zu können, wollen die USA notfalls jederzeit überall in der Welt auch militärisch intervenieren können. Jede Region der Welt ist einer bestimmten Kommandobehörde zugeteilt. Bisher ist der US-Befehlshaber für Europa auch für große Teile Afrikas zuständig. Das wird nun anders. Präsident Bush hat die Errichtung eines eigenen Afrika-Kommandos angekündigt - AFRICOM. Im September 2008 soll es einsatzbereit sein. Energie- und Ressourcenpolitik und Bekämpfung des Terrorismus sind die Hauptmotive für das neu erwachte Interesse an Afrika. Von Otfried Nassauer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004352.html
:: 15. Vorsicht, Staatsgewalt
Noam Chomsky gilt weltweit als der führende Kritiker, wenn es um die Macht der USA geht. Laut Umfragen ist er der wichtigste Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Werken zählen über 30 bedeutende politische Bücher, darunter viele Bestseller. In seinem ersten Interview für die 'Bangkok Post' diskutierte Prof. Chomsky mit George McLeod über globale und regionale Themen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004345.html
:: 16. Nummer 3291
Heute traf ich die Tante von Nummer 3291. Ich saß im Flugzeug - Sitz 11E. Eine Stewardess reichte mir einen Zettel von Sitz 33C. Die Notiz stammte von einer Frau: "Mein Neffe wurde gestern im Irak getötet. Ich möchte Sie gerne treffen". Sitzgurtzeichen hin oder her, ich hechtete zurück in den hinteren Teil des Fliegers. Wir umarmten uns, sie fragte: "Was kann ich tun? Mein Bruder war auch in der Armee, er hat das Engagement ursprünglich unterstützt. Gestern hielt er ein Bild seines Sohnes hoch und gab zu verstehen: "Ermordet durch Bush"". Von Cindy Sheehan.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004357.html
:: 17. Flüchtlingsexodus aus dem Irak - Europa schaut weg
Der Europäische Flüchtlingsrat ECRE und PRO ASYL fordern eine gemeinsame, solidarische und humanitäre Antwort der Europäischen Union: "Europaweiter Abschiebestopp, großzügiges Flüchtlingsaufnahmeprogramm, Sicherheit und Schutz für Asylsuchende in der EU". Von Karl Kopp.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004356.html
:: 18. Wenn wir die Erde retten wollen, brauchen wir ein fünfjähriges Moratorium für Biokraftstoffe
Aus Pflanzen produziertes Öl erzeugt einen Wettbewerb um Nahrung zwischen Autos und Menschen. Die Menschen - und die Umwelt - werden verlieren. Von George Monbiot.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004347.html
:: 19. Nichtssagende Klimarhetorik der G8-Staaten
Der Entwurf der Abschluss-Erklärung für das G8-Gipfel-Treffen in Heiligendamm im Juni ist am Freitag vorab bekannt geworden. Eine Bereitschaft, das Problem der Klimaerwärmung anzupacken, lässt sich daraus nicht erkennen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004350.html
:: 20. Ende der Kraftmeierei
Rausch der Schnelligkeit: Die deutsche Autolobby hat Forderungen nach einem intelligenten System von Tempolimits immer ausbremsen können. Dabei verschläft sie eine wichtige Entwicklung. Von Heiner Monheim.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004354.html
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II. Hinweise
:: Anzeigenaktion von IPPNW zum Tschernobyltag
Die Angst vor einer Klimakatastrophe scheint die Angst vor einem Super-GAU in den Hintergrund treten zu lassen. Die Atomindustrie und ihr geneigte Politiker und Medien werben mit der angeblich CO2-freien Atomenergie für die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Die Propaganda zeigt Wirkung. Bei einer aktuellen Meinungsumfrage votierten immerhin 43 Prozent der Befragten angesichts des Klimawandels für die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Nur noch 53 Prozent waren dagegen. Mit der Anzeige zum Tschernobyltag will die IPPNW darlegen, dass die Atomenergie das Klima nicht retten kann und eine wirkliche Energiewende notwendig ist. Wir laden Sie sehr herzlich ein, mit Ihrer Unterschrift diese Anzeige zu ermöglichen und mit Ihrer großzügigen Spende zur Finanzierung beizutragen.
Machen Sie mit
>> http://www.ippnw.de/Anzeige
:: Stand-by Abschaltung aller Kleingeräte
Hifi-Anlage, PC, Sat-Receiver... - es gibt zahlreiche Geräte, die auch im ausgeschalteten Zustand noch Strom verbrauchen. Im normalen Haushalt kommen schnell 5 Geräte zusammen, von deren heimlichem Verbrauch Sie nichts ahnen. Gehen Sie mit einem Energiekosten-Messgerät mal systematisch alle Ihre Geräte durch. Stecker raus - Messgerät rein - Stecker wieder rein. Solche Geräte kosten im Baumarkt 20 Euro oder können oft von Energieversorgern geliehen werden. Dieser Tipp spart 60 Euro pro Jahr! Mehr >>
http://www.energieverbraucher.de/index.php?itid=1992&search_artikel_id=1992
:: Zeitungsanzeige zum 8.5. 2007 - Bitte um Unterstützung
Zum 8. Mai 2007 soll in der Frankfurter Rundschau und evtl. in weiteren Tageszeitungen eine Anzeige "8.Mai 1945 - 8. Mai 2007: Verhandeln statt schießen. Afghanistan-Einsatz beenden!" veröffentlicht werden. Am 8.Mai gedenken wir der Befreiung von nationalsozialistischer Gewaltherrschaft und dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Die politische und rechtliche Konsequenz aus den Aggressionskriegen des nationalsozialistischen Regimes ist das Friedensgebot, das Verbot eines Angriffskrieges sowie die Beschränkung des Einsatzes der Bundeswehr auf die Landesverteidigung im Grundgesetz der BRD. Diese Einschränkungen der Militärmacht im Grundgesetz wurden in den letzten Jahren schrittweise unterlaufen, die Bundeswehr wird als Instrument der weltweiten Durchsetzung deutscher Interessen eingesetzt. Es wird um Unterstützung für die Anzeigenaktion gebeten. Mehr Infos, der Text der Anzeige und die Möglichkeit zum Unterzeichnen unter
>> http://www.schritte-zur-abruestung.de
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III. Veranstaltungstermine
:: 18.04.2007 - 20.00 Uhr Ratskeller in Ludwigsburg: "Noch nie war die Gefahr größer als heute". Die neue nukleare Aufrüstung und der weltweite Kampf um Öl mit aktuellem Bezug zur Entwicklung im Iran
Vortrag, Diskussion und Gespräche mit Andreas Zumach Journalist und UNO-Korrespondent, Genf Autor des Buches "Die kommenden Kriege" (KIWI-Verlag). Unter dem Vorwand, das Land von Massenvernichtungswaffen zu befreien, griff die USA im März 2003 den Irak an. Seitdem ist die UNO empfindlich geschwächt. Immer mehr Staaten werden versuchen, sich in den Besitz von Atomwaffen zu bringen, aus Furcht, selbst angegriffen zu werden. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin mit der Option eines Einsatzes von Atomwaffen fest. Ein Atomkrieg ist demnach heute wahrscheinlicher denn je. Europa träumt von politischer Emanzipation gegenüber den USA durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme und eine Zukunft ohne die zivile wie militärische
Nutzung von Atomenergie? Es lädt ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ludwigsburg (Deutscher Zweig der War Resisters International) Kontakt: DFG-VK Ludwigsburg, ludwigsburg@dfg-vk.de
:: 02.05.2007 - 20.00 Uhr im Gemeindehaus Lamm in Tübingen: Iran - die drohende Katastrophe ?
Informationsveranstaltung mit Bahman Nirumand zum aktuellen Atomstreit mit dem Iran und ein Bericht von Mitgliedern der Gesellschaft Kultur des Friedens über ihre Delegationsreise Anfang 2007 nach Teheran. Bahman Nirumand Schriftsteller, Journalist und Übersetzer, Autor zahlreicher Bücher über den Iran. Er war Dozent für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Teheran, floh 1965 vor dem Schah-Regime nach Deutschland. 1979 musste er erneut emigrieren und lebt seither in Berlin. Sein aktuelles Buch heißt: "Iran - die drohende Katastrophe". VA: Gesellschaft Kultur des Friedens, Ev. Stiftskirchengemeinde, Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen. Mehr >> http://www.kulturdesfriedens.de + http://www.friedensplenum-tuebingen.de
:: 03.05.2007 - 19.00 Uhr DGB-Haus in Stuttgart: Iran - die drohende Katastrophe ?
Informationsveranstaltung mit Bahman Nirumand zum aktuellen Atomstreit mit dem Iran und ein Bericht von Mitgliedern der Gesellschaft Kultur des Friedens über ihre Delegationsreise Anfang 2007 nach Teheran (siehe Hinweis 02.05.2007).
:: 04.-06.05.2007 in der Evang. Akademie im Rheinland: Konfliktlösung in interkulturellen Kommunen
Die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft nimmt zu - mit allen Chancen und Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben. Dabei wird das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft in Deutschland und Europa zunehmend auch als Problem und möglicher Auslöser von Konflikten wahrgenommen. Schule, Jugend- und Sozialeinrichtungen, Polizei und Politik vor Ort sehen sich häufig überfordert, gerade beim Vermitteln in und Lösen von interkulturellen Konflikten. Vielerorts spielen interkulturelle Aspekte inzwischen eine so entscheidende Rolle, dass "Integrationsprozesse" immer wichtiger werden. VA: Evang. Akademie im Rheinland in Kooperation mit dem Bund für soziale Verteidigung. Mehr
>> http://www.ev-akademie-rheinland.de/
:: 10.05.2007 - 20.00 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Welt-Macht EUropa - auf dem Weg in weltweite Kriege"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europa-Woche der Stadt Karlsruhe. Referent: Jürgen Wagner, Buchautor und Vorstand der Informationsstelle Militarisierung, Tübingen. VA: Friedensbündnis Karlsruhe und DGB Mittelbaden / Nordschwarzwald. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de
:: 17.-20.05.2007 - Haus Venusberg in Bonn: "Kampf um Energieressourcen? Verteilungsgerechtigkeit statt Militärkonzepte"
Was ist im öffentlichen Bewusstsein die größte Bedrohung des 21. Jahrhunderts? Laut Umfrage ist es der Kampf gegen den Terrorismus, Studien nennen dagegen den Kampf um knappe Ressourcen und den Klimawandel. Die Industriestaaten erleben den Energiehunger und den steigenden Wohlstandskonsum in den Schwellenländern als Bedrohung. Gleichzeitig spitzt sich die materielle Benachteiligung von immer mehr Menschen zu. Auf diese ökologischen und sozioökonomischen Herausforderungen antwortet die "westliche Welt" mit Sicherheitskonzepten, die die Wirtschaftsinteressen zur Zielvorgabe militärischer Planungen machen - so auch das neue "Weißbuch ... der Bundeswehr". Hingegen werden friedens- und umweltpolitische Maßnahmen wie etwa die Überwindung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und der Kernenergie, ein Wandel hin zum nachhaltigen Lebensstil sowie die Gestaltung einer verteilungsgerechten und friedensfähigen Weltwirtschaft vernachlässigt. Bei der Jahrestagung des Versöhnungsbund
wird den Zusammenhängen zwischen Versorgungssicherheit und den militärischen oder auch friedenspolitischen Strategien nachgegangen und die Konsequenzen angesichts des Klimawandels auch für die weltwirtschaftlichen Strukturen aufgezeigt. Die Familientagung bietet auch pädagogische Hilfestellungen sowie kreative und Aktionsorientierte Angebote zum Thema. Mehr unter
>> http://www.versoehnungsbund.de/
:: 20.05.2007 - 17.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Rottenburg/Nekcar: Michael-Sattler-Friedenspreis 2007 für palästinensische Initiative "Zelt der Völker"
Der Michael-Sattler-Friedenspreis geht 2007 an das Projekt "Zelt der Völker - Menschen bauen Brücken" in Palästina. Mit dem Preis würdigt das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) den kreativen und gewaltfreien Einsatz der christlich palästinensischen Familie Nassar gegen illegale Landnahme. Mit dem Preis erinnert das DMFK zusammen mit ökumenischen Partnern an den Täufer Michael Sattler, der am 20.5.1527 in Rottenburg wegen seiner gewaltfreien Friedenshaltung und seines christlichen Zeugnisses verbrannt wurde. Neben Sattler wurden damals noch drei weitere Täufer hingerichtet. Seine Frau Margarethe wurde einige Tage danach im Neckar ertränkt. Weitere Infos
>> http://www.tentofnations.org
:: 06.06.-08.06.2007 - G8-Gipfel Heiligendamm
Im Jahr 2007 wird der G8-Gipfel mit Kanzlerin Merkel als Gastgeberin in Heiligendamm / Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Zahlreiche NGOs und Initiativen bereiten Gegenveranstaltungen und Protestaktionen vor. Mehr Infos und den Aufruf zur Demonstration online unterschreiben unter:
http://www.heiligendamm2007.de
Zahlreiche Veranstaltungen finden auch im Vorfeld des G8-Gipfels statt. Eine Übersicht findet sich beim Netzwerk Friedenskooperative
>> http://www.friedenskooperative.de/themen/g8_2007.htm
16.06.2007, 10.00-17.30 Uhr Medizinische Hochschule Hannover: "Gesundheit im Kontext struktureller und militärischer Gewalt - allgemeine und geschlechtsspezifische Aspekte"
Symposium mit folgenden Themen und ReferentInnen: Ökonomisch-militärischer Komplex, C. von Werlhof; Ökologische Kriegführung, K. Krusewitz; Gesellschaftliche und familiäre Gewalt, C. Hagemann-White; Arzt und soziale Verantwortung, M. Jochheim; UN-Sanktionen und ihre Auswirkungen - am Beispiel Irak, H.C. von Sponeck; Auswirkungen militärischer Interventionen - am Beispiel Afghanistan, M. Baraki; Sanitätsdienstliche Einsatzoptionen - am Beispiel Afghanistan, N. Hanhart; Wenn ein Staat zerschlagen wird - am Beispiel Jugoslawien, Lj. Verner; Refugee Camp Project - Studentische Friedensarbeit, D. Calvano; Armut und Gesundheit in Deutschland, C. Goesmann. Anmeldung bitte an Prof. Dr. Hans-Anton Adams, E-Mail adams.ha@mh-hannover.de
:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg
Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
Diese E-Mail wurde klimafreundlich und
atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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