Date: April 7th 2007
==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================
Ökumenische Erklärung gegen Wirtschaftskriege:
"Virtueller Ostermarsch" von Christinnen und Christen.
Mehr dazu und online unterzeichnen
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004313.html und
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004080.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
vor zehn Tagen haben wir zu einem "virtuellen Ostermarsch" von Christinnen und Christen eingeladen (siehe die Links oben). Gemeint ist damit, dass die Teilnehmenden die "Ökumenische Erklärung gegen Wirtschaftskriege" unterzeichnen und versuchen, andere Menschen zum Mitmachen zu gewinnen. Wir wollen damit im Raum der Kirche ein kleines Bekenntniszeichen gegen eine Entwicklung setzen, welche die Wirtschaftsinteressen der reichen Länder vor allem auch militärisch absichert. Innerhalb des kurzen Zeitraums von zehn Tagen hat sich die Zahl der Unterzeichnenden der "Ökuemnischen Erklärung" von bisher 450 auf über 650 gesteigert. Das ist wunderbar! Allerdings sind wir von unserem selbst gesteckten Ziel noch ein ganzes Stück weit entfernt: 1.000 Unterschriften bis Ostern. Nun, Ostern kommt erst noch. Deshalb laden wir nochmals herzlich dazu ein, selber zu unterschreiben und für diese Aktion zu werben. Vielen Dank! Natürlich kann auch nach Ostern weiter unterschrieben werden.
Übrigens berichtet epd folgendermaßen über diese Aktion >> http://www.epd.de/suedwest/suedwest_index_48784.html.
Selbstverständlich soll dieser "virtuelle Ostermarsch" keine Konkurrenz und kein Ersatz für die real stattfindenden Ostermärsche sein. Auch die leibhaftige Teilnahme dort ist wichtig! Mehr dazu bei den Artikeln und Terminhinweisen unten.
Nachfolgend ein Text von Dorothee Sölle, der vielleicht ganz gut passt an einem Tag zwischen Karfreitag und Ostern.
Der dritte weg
Wir sehen immer nur zwei wege
sich ducken oder zurückschlagen
sich kleinkriegen lassen oder
ganz groß herauskommen
getreten werden oder treten
Jesus du bist einen anderen weg gegangen
du hast gekämpft aber nicht mit waffen
du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt
du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt
Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten
selber ohne luft sein oder andern die kehle zuhalten
angst haben oder angst machen
geschlagen werden oder schlagen
Du hast eine andere möglichkeit versucht
und deine Freunde haben sie weiterentwickelt
sie haben sich einsperren lassen
sie haben gehungert
sie haben spielräume des handelns vergrößert
Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn
wir übernehmen die methoden dieser welt
verachtet werden und dann verachten
die andern und schließlich uns selber
Laßt uns die neuen wege suchen
wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist
und mehr gerissenheit als ein waffenhändler
und laßt uns die überraschung benutzen
und die scham die in den menschen versteckt ist
(Dorothee Sölle)
Shalom Salaam Pace
Euer / Ihr
Michael Schmid
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Inhaltsübersicht
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I. Artikel
:: 01. Samstag zahlreiche Ostermärsche / Kritik zurückgewiesen
:: 02. Ostermärsche wenden sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr
:: 03. 39. Todestag von Martin Luther King
:: 04. Kein Krieg gegen Iran! Die britischen Soldaten sofort freilassen!
:: 05. Eskalation am Golf
:: 06. Teheraner "Geschenk"
:: 07. Nicht alle rennen hinterher
:: 08. Das Raketenabwehrbündnis
:: 09. Sind wir Bürger oder Politiker?
:: 10. Stehaufmännchen im Dämmerlicht
:: 11. Russland/China: Brisant
:: 12. Ein gefährlicher Maskenball
:: 13. Nach ihr!
:: 14. Das Miezekätzchen
:: 15. Getötet zu werden, ohne zu wissen warum
:: 16. Darfur: Aller Tod kommt aus den Gewehrläufen!
:: 17. 6. April - Karfreitag der Erinnerung an die Opfer des Genozids in Ruanda
:: 18. Koalition der Unwilligen
:: 19. Ins Kröpfchen
:: 20. 5. April: 15 Jahre Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention
:: 21. UNO-Klimabericht zeichnet apokalyptische Zukunft
:: 22. Grüner Energiestrom
II. Hinweise
III. Veranstaltungstermine
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I. Artikel
:: 01. Samstag zahlreiche Ostermärsche / Kritik zurückgewiesen
Am heutigen Karsamstag starten zahlreiche der traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung. Der Ostermarsch Ruhr führt in drei Tagen von Duisburg nach Dortund. In Baden-Württemberg geht es zum Stationierungsort des "Kommando Spezialkräfte (KSK)" in Calw. Gleichzeitig weist das Netzwerk Friedenskooperative die Kritik der Grünen-Chefin Claudia Roth und des verteidigungspolitischen Sprechers der Fraktion Winfried Nachtwei an den Ostermärschen energisch zurück. Die Aufrufe seien "friedenspolitisch ein Armutszeugnis" und der Blick sei zu oft "auf die pauschale Ablehnung des Militärischen" verengt, hatten diese erklärt und fehlende konstruktive Vorschläge zur Krisenbewältigung moniert.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004336.html
:: 02. Ostermärsche wenden sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr
Zu rund 70 Veranstaltungen und Demonstrationen laden Friedensinitiativen nach einer Auflistung des Netzwerks Friedenskooperative zu Ostern ein. Die Ostermärsche wenden sich gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und rufen zu den G8-Protesten nach Heiligendamm. Gefordert wird der Truppen-Abzug aus Afghanistan und Irak, der massive Anstrengungen für politische Lösungen und Verstärkung der zivilen und wirtschaftlichen Unterstützung beinhalten soll. Von Manfred Stenner.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004314.html
:: 03. 39. Todestag von Martin Luther King
Vor genau 39 Jahren, am 4. April 1968, wurde Martin Luther King ermordet. Als er am Abend auf dem Balkon des Lorraine Motel in Memphis, Tennesse, stand, wurde er mit einem gezielten Schuss niedergestreckt. Wenig später starb er in einem Hospital. Er war gerade einmal 39 Jahre alt geworden, als er ermordet wurde. Viele seiner Gedanken sind heute noch sehr aktuell. Und sein Einsatz für die Gewaltfreiheit birgt einen Schatz, den es weiter zu heben gilt. Von Michael Schmid.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004329.html
:: 04. Kein Krieg gegen Iran! Die britischen Soldaten sofort freilassen!
Die Festnahme von 15 britischen Soldaten erhöht die Gefahr eines Angriffskrieges gegen den Iran - gleichgültig, ob die Festnahme in iranischen oder irakischen Gewässern erfolgte. Der Iran ist von US-amerikanischen Militärbasen zu Land und zur See umzingelt. In Israel werden bereits Übungen für einen Angriff auf den Iran betrieben. Die kriegerische Rhetorik beider Nuklearmächte ist außerordentlich bedrohlich und gibt zu größter Sorge Anlass, dass ein weiterer Krieg in Nah- und Mittelost vom Zaun gebrochen werden könnte. Von Andreas Buro.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004325.html
:: 05. Eskalation am Golf
Britanniens Regierung hat Beweise vorgelegt. Die von der iranischen Marine aufgebrachten britischen Boote waren demnach noch anderthalb Seemeilen von der unsichtbaren Grenze entfernt, als sie gekapert wurden. Die 15 gefangenen Briten müssen also sofort freigelassen werden, oder es setzt andere Maßnahmen, droht Premier Tony Blair. Iran bestreitet die Version; die Kaperung habe sich 500 Meter innerhalb der iranischen Gewässer ereignet. Ob alliierte Hochseepatrouillen wirklich die vornehme Aufgabe haben, ganz unschuldig auf indischen Schiffen nach geschmuggelten Autos zu fahnden, ist da eher Nebensache. Die Eskalation ist da. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004317.html
:: 06. Teheraner "Geschenk"
Die Briten sind frei. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die im Golf gefangen genommenen Soldaten am Mittwoch auf ungewöhnliche Art "dem britischen Volk geschenkt", während einer Pressekonferenz, und nicht ohne eine Geste zur Wahrung des eigenen Gesichts damit zu verbinden. Drei Küstenwächter, welche die 15 Briten im umstrittenen Seegrenzgebiet aufgegriffen hatten, bekamen Orden. Für das Publikum musste das so inszeniert werden. Nicht wegen der Gerechtigkeit, sondern zu Ehren des Geburtstags des Propheten und aus Anlass des iranischen Neujahrs; ein Gnadenakt, beileibe keine Kapitulation. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004330.html
:: 07. Nicht alle rennen hinterher
Die Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge, mit denen die europäische Integration begann, ist in mehrfacher Hinsicht ein beachtliches Dokument. Unterzeichnet haben es nicht etwa die Staats- beziehungsweise Regierungschefs aus den 27 Mitgliedsstaaten, sondern nur Angela Merkel, Hans-Gert Pöttering als Präsident des Europäischen Parlaments und José Manuel Barroso als EU-Kommissionspräsident. Die anderen 26 EU-Staaten haben das Papier lediglich abgenickt, manche davon mit dezentem Unbehagen. Der Verfassungszug ist unterwegs ins Nirgendwo. Von Rudolf Walther.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004320.html
:: 08. Das Raketenabwehrbündnis
Wer Raketen abwehren will, braucht Bündnispartner. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich Washington, Warschau, Prag und Berlin derzeit anscheinend einigen können. Sie streiten über das geplante Raketenabwehrsystem der USA in Europa. Washington will es in Polen und Tschechien stationieren. Berlin ist - noch - dagegen. Beide Seiten hoffen, Alliierte in der Nato zu finden. Die einen sammeln Unterstützung für ihre Stationierungspläne. Die anderen suchen Bündnispartner, die eine solche Entscheidung vertagen wollen oder ganz ablehnen. Beim Streit um das US-Antiraketensystem in Polen und Tschechien geht es auch um die Zukunft der Nato: Ist sie mehr als nur ein willfähriges Organ der nationalen US-Politik? Von Otfried Nassauer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004321.html
:: 09. Sind wir Bürger oder Politiker?
Als Antwort auf den Versuch der Bush-Administration, die Truppen im Irak zu "verstärken", legen die Demokraten ihre übliche furchtsame Tour an den Tag. Rückzug ja, aber erst in einem Jahr oder in achtzehn Monaten. Überdies scheinen sie zu glauben, sie erhielten die Unterstützung der Antikriegsbewegung. In einer aktuellen Notiz der Organisation MoveOn, die ihre Mitglieder befragt hat, um zu erfahren, was diese vom Vorschlag der Demokraten halten, heißt es: Die Progressiven im Kongress "denken - wie die meisten von uns - dass der Antrag nicht weit genug geht, sie sehen ihn aber als ersten konkreten Schritt zur Beendigung des Krieges". Was für eine schockierende Ironie. Von Howard Zinn.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004316.html
:: 10. Stehaufmännchen im Dämmerlicht
Bei ehemaligen US-Präsidenten gehört es zum guten Ton: Im Ruhestand baut man Präsidentenbibliotheken. Die nach dem letzten Hubschrauberflug schlagartig entmachteten Männer wollen wenigstens ihren Nachlass kontrollieren. George W. Bush baut im imperialen Stil: Sein politisches Märchenland soll 500 Millionen Dollar kosten und sechsmal größer als die Bibliothek seines Vaters sein. Die Historikerzunft sinniert freilich bereits darüber, ob es jemals einen so schlechten Präsidenten gegeben hat wie George Walker. Von Konrad Ege.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004334.html
:: 11. Russland/China: Brisant
Russland hat Erdöl und Erdgas, China braucht Energierohstoffe. Das ist das beherrschende Thema beim Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Moskau. Und das definiert genauer, was zwei frühere Präsidenten - Jiang Zemin und Boris Jelzin - vor gut 15 Jahren eine strategische Partnerschaft genannt haben. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004315.html
:: 12. Ein gefährlicher Maskenball
Die Regeln des Anstands werden eingehalten: Ein Willkommen an die US-Außenministerin, dem UN-Generalsekretär, die hierher gekommen sind und auch der deutschen Bundeskanzlerin. Aber die Regeln der Logik werden weniger eingehalten. Wir müssen fragen: "Warum kommen sie eigentlich?" Alle drei erklärten, sie kommen, um eine Lösung des Konfliktes zu fördern. Aber diese ganze Schau ist nichts anderes als ein lächerlicher Maskenball: mit ihren zwecklosen und unnötigen Besuchen lassen sie den Konflikt nur weiterbestehen und festigen ihn sogar. Es ist der Konflikt, der den Weltfrieden am meisten bedroht. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004326.html
:: 13. Nach ihr!
Als alles vorüber war, gaben ihr die israelischen Soldaten Keks und etwas Halva. Und um ganz sicher zu sein, fügten sie noch eine Drohung hinzu: "Wage nur nicht, dies deinen Eltern zu erzählen, sonst bringen wir dich um!" Dies sagten sie zu ihr, bevor sie sie gehen ließen; denn sie wussten, dass sie etwas Schreckliches getan hatten. Aber die kleine Jihan erzählte es ihren Eltern. Die IDF benützt kleine Kinder als menschliche Schutzschilde. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004318.html
:: 14. Das Miezekätzchen
Israels größte Tageszeitung setzte eine sensationelle Schlagzeile auf ihre Titelseite: "Olmert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre können wir Frieden erreichen!" Was? In fünf Jahren? 1993 wurde das Oslo-Abkommen unterzeichnet. Darin war vorgesehen, dass es innerhalb von fünf Jahren ein endgültiges Friedensabkommen zwischen Israel und dem palästinensischen Volk geben wird. Seitdem sind 13 Jahre vergangen - und die Verhandlungen darüber haben noch nicht einmal begonnen. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004324.html
:: 15. Getötet zu werden, ohne zu wissen warum
Die Leute, die vor dem Winograd-Komitee erscheinen, haben eine Menge zu verbergen. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder haben sie vor dem Komitee gelogen oder vor der Öffentlichkeit. Die Schlacht, um die Veröffentlichung der Zeugenaussagen mit der skandalösen Ermutigung des Komitees und entgegen den Regeln des Obersten Gerichthofes zu blockieren, ist eine schändliche Schlacht. Sie demonstriert, dass diesen Leuten nicht klar ist, dass die Information in ihren Händen dem ganzen Volk gehört. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004322.html
:: 16. Darfur: Aller Tod kommt aus den Gewehrläufen!
In Darfur/West-Sudan, so heißt es unisono in den bürgerlichen Medien, habe von 2003 bis 2005 der erste "Genozid" im 21. Jahrhundert stattgefunden. Immer wieder wird über eine massive Militärintervention des Westens diskutiert. Zur Geschichte eines Massenmords in Afrika. Von Sal Macis.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004323.html
:: 17. 6. April - Karfreitag der Erinnerung an die Opfer des Genozids in Ruanda
Hoffnung und Mitgefühl der deutschen Sektion von pax christi gelten in dieser Karwoche und besonders am Karfreitag den kleinen Organisationen in Ruanda, die auf Graswurzelniveau versuchen, Schuld und Versagen aufzuarbeiten und die Grundlagen für echte Versöhnung in den Herzen der Menschen aufzubauen. Am 6. April 1994 wurde ein Flugzeug mit den damaligen Präsidenten von Ruanda und Burundi an Bord beim Anflug auf den Flughafen von Kigali (Ruanda) mit einer Rakete beschossen und zum Absturz gebracht. In der damaligen politisch und militärisch extrem aufgeheizten Lage in Ruanda war damit zu rechnen, dass ein solches Verbrechen einen extremen Radikalisierungsschub auslösen würde. Von Reinhard J. Voß und Heinz Werner Wessler.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004328.html
:: 18. Koalition der Unwilligen
Kurz vor Ostern 2007 zeigen sich zum ersten Mal seit 16 Jahren offene Widersprüche in der Balkanpolitik der Westmächte. Auf der EU-Außenministertagung in Bremen haben die Vertreter von mindestens sechs Mitgliedsstaaten den Mut, der mit dem Ahtisaari-Plan anvisierten Abspaltung des Kosovo von Serbien ihr Plazet zu versagen. Dabei sollte das umstrittene Gebiet künftig eine Art Protektorat der EU werden, das erste seiner Art: Der nur formell selbstständige Staat würde von einem Gouverneur geführt, der die einheimische Regierung jederzeit nach Gusto kontrollieren könnte. Von Jürgen Elsässer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004333.html
:: 19. Ins Kröpfchen
Sie dürfen also bleiben. Besser gesagt - vielleicht dürfen sie bleiben. Wenn sie eine Arbeit nachweisen können. Wenn der Stichtag der Einreise passt. Wenn dies, wenn jenes, dann dürfen sie bleiben. Auf Probe. Auf Bewährung. Vielleicht. Das Bleiberechtgesetz behandelt die Frage der Zuwanderung auf ebenso zynische wie kurzsichtige Art. Das ist schade. Von Tina Veihelmann.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004319.html
:: 20. 5. April: 15 Jahre Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention
Auch 15 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) werden die Rechte von Flüchtlingskindern in Deutschland weiterhin verletzt. Aus diesem Anlass fordert die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL Bundeskanzlerin Merkel in einem offenen Brief auf, sich entschieden dafür einzusetzen, dass die deutsche Vorbehaltserklärung zur KRK zurückgenommen wird. Von Heiko Kauffmann/Bernd Mesovic.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004331.html
:: 21. UNO-Klimabericht zeichnet apokalyptische Zukunft
Mit den dramatischen Ergebnissen seines ersten Berichts, der im Februar in Paris vorgestellt wurde, hatte der Weltklimarat international Bestürzung ausgelöst. Im zweiten Teil werden nun die Regionen vorgestellt, die in den kommenden Jahrzehnten besonders unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden werden. Befürchtet werden Dürren, Überschwemmungen und zunehmender Mangel an Trinkwasser in jetzt schon heißen Regionen, die stärkere Verbreitung von Krankheiten und das Aussterben diverser Tier- und Pflanzenarten. Erste Stellungnahmen von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004335.html
:: 22. Grüner Energiestrom
Auch wenn der gerade zu Ende gegangene warme Winter allein keinen Klimawandel macht, dämmert es allmählich immer mehr Menschen: Das Klima verändert sich rasant, und wir sind dafür verantwortlich! Immer mehr Menschen wollen etwas tun und steigen auf Ökostrom um. Die Branche boomt wie nie zuvor. Aber noch immer beziehen weniger als zwei Prozent der Deutschen Strom von einem Ökostromanbieter. Dabei ist der größte Stromabnehmer der private Sektor.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004332.html
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II. Hinweise
:: Neues Buch von Jürgen Grässlin: "Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter"/Kampagne "Wir kaufen keinen Mercedes. Boykottiert Streumunition!" startet
Das neue Buch von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK aus Freiburg, "Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter" (Knaur Verlag München, ISBN 978-3-426-77977, 9,95 ) veröffentlicht der Autor anlässlich der Daimler-Hauptversammlung 2007 Insiderdokumente zur Verwicklung der Daimler-Führungsebene in Graumarktgeschäfte, zudem das neue Kapitel "Das Rüstungs-Desaster" u.v.a.m. TIPP: Sofort kaufen - angesichts der Brisanz der Daimler-Dokumente sind juristische Schritte nicht ausgeschlossen!!! Parallel zur Daimler-Hauptversammlung startet die neue Kampagne "Wir kaufen keinen Mercedes. Boykottiert Streumunition!", in der die DFG-VK aktiv mitarbeitet. Alle Informationen dazu unter
>> http://www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de/
:: G8 AKTUELL: Die ersten 10.000 Unterschriften!
Bereits über 10.000 Menschen unterstützen namentlich die Gipfelproteste mit ihrer Unterschrift unter den Attac-Aufruf. Auf in die nächste Runde! Ein schneller Link zur Tell-a-friend-Seite findet sich ganz oben auf der Seite unter
>> http://www.attac.de/heiligendamm07/pages/aktion.php
:: Peace Studies mit Master-Abschluss an der FernUniversität Hagen
Der Bedarf an Kompetenzen für die Bearbeitung von Konflikten und die Förderung friedlicher Beziehungen zwischen unterschiedlichen Gruppen, Religionen und Staaten nimmt in vielen Berufsfeldern und gesellschaftlichen Bereichen zu. Darauf reagiert das Institut Frieden und Demokratie der FernUniversität in Hagen mit dem interdisziplinären Weiterbildungsstudiengang Master of Peace Studies, der im Wintersemester 2007/08 zum vierten Mal angeboten wird. Das Studium bietet die Möglichkeit, sowohl Wissen zu Ursachen von Kriegen und Konflikten als auch anwendungsbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten zur Bearbeitung von Konflikten und zur Förderung gewaltarmer und nachhaltig friedlicher Verhältnisse zu erwerben. Mehr unter
>> http://www.fernuni-hagen.de/FRIEDEN/502603969f110c601/index.html
:: Bombspotting is looking for German volunteers
Die belgische "Bombspotting"-Kampagne sucht eine/n EVS-Freiwillige/n für eine aktuelle Kampagne. In einem Schreiben heißt es: "Auf der Suche nach interessanten Aktivistenprojekten im Ausland? Verbring 6 Monate in Belgien als Freiwilliger in unserer Kampagne gegen militärische Globalisierung. Am Osterwochenende 2008 planen wir eine internationale Massenaktion von bürgerlichem Ungehorsam gegen die NATO. Im Herbst 2007 machen wir eine Aufwärmung mit einer Kampagne über die amerikanischen Militärtransporte nach Irak und Afghanistan, die über Deutschland und Belgien gehen. Dein Job könnte uns helfen, deutsche und andere internationale Aktivisten in dieser Aktion zu beteiligen. Es ist keine bezahlte Arbeit, aber deine Unkosten werden durch das EVS-Programm vergütet. Wir suchen einen Freiwilligen: zwischen 18 und 30 Jahren alt, mit etwas Erfahrung in der Organisation von Aktionen oder Kampagnen, mit etwas Kenntnis des Aktivistennetzes in Deutschland, fähig auf Englisch zu arbeiten.
Das Projekt fängt im September 2007 an. Vredesactie ist eine Friedensorganisation im niederländischsprachigen Gebiet Belgiens. In der Vergangenheit haben wir die Bomspotting-Kampagne gegen Nuklearwaffen organisiert, u.a. mit Aktionen, wo massenhaft in dem NATO-Hauptquartier und in Militärstützpunkten eingedrungen wurde. Mehr Information kannst du finden auf http://www.bombspotting.be oder http://www.vredesactie.be ." Kontakt: international@bombspotting.be
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III. Veranstaltungstermine
:: 06.04.2007 und folgende Tage - bundesweit: Ostermärsche und -aktionen 2007
Die Ostermärsche werden in diesem Jahr die EU-Präsidentschaft der Bundesregierung kritisch begleiten, die zunehmende Militarisierung der EU kritisieren und auch auf die Themen zum G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm aufmerksam machen. Die nach den Plänen Präsident Bushs zu befürchtenden weiteren Eskalationen im Irak und im Irankonflikt sowie der Schlüsselkonflikt Israel/Palästina werden eine wichtige Rolle spielen. Die Ostermärsche finden traditionell in regionaler und lokaler Verantwortung statt. Auf der Seite von Netzwerk Friedenskooperative finden sich >>
- Infos zum Thema Ostermärsche und -aktionen 2007:
>> http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2007.htm
- Terminübersicht:
>> http://www.friedenskooperative.de/om2007.htm
:: 07.04.2007 - 12.00 Uhr in Calw: Ostermarsch Baden-Württemberg: "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!"
Unter dem Motto "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!" steht der diesjährige Ostermarsch 2007 des Friedensnetzes Baden-Württemberg. Auftaktkundgebung: 12 Uhr, Einfahrt zur Graf-Zeppelin-Kaserne, RednerInnen: Tobias Pflüger (MdEP, IMI [http://www.imi-online.de]), Heike Hänsel (MdB, Die Linke), anschl. Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: 14.15 Uhr, unteres Ledereck, Martin Spreng (DGB-Regionsvors. Mittelbaden), Ulrich Duchrow (Theologe), Bernd Riexinger (ver.di). Die diesjährigen Forderungen sind Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan, die Einstellung jeglicher Unterstützung des US-geführten Krieges im Irak, keine Kriegsdrohungen und Sanktionen gegen den Iran, weltweite Abschaffung der Atomwaffen, den sofortigen Stopp des Umbaus der Bundeswehr in eine Interventionsarmee, Auflösung des KSK als aggressivste Einheit der Bundeswehr, keine Militarisierung der EU, kein Aufbau einer europäischen Interventionsarmee. Mehr
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004272.html
:: 12.04.2007, 19.00 Uhr im Bohnencafé in Stuttgart: Vom Verschwinden der Viehjuden in Esslingen + Cannstatt
Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde der Viehhandel in Cannstatt und Esslingen v.a. von jüdischen Viehhändlern beherrscht, die von diesen Städten aus die weiter östlich gelegenen Dörfer mit Großvieh versorgten. Nach der Machtübergabe an die Nazis starteten diese massiven Kampagnen, um das über Generationen geschaffene Geschäftsverhältnis zwischen Bauern und ihren Viehhändlern zu zerstören. Im Laufe von 5 Jahren verschwanden die Viehjuden spurlos, vertrieben, deportiert, ermordet. In kriminalistischer Kleinarbeit versucht der Autor, ihr Schicksal für die Nachwelt zu dokumentieren und ihnen Namen und Persönlichkeit zurückzugeben. Kunst + Kultur im Bohnencafe - Die neue AnStifter-Reihe (Hauptstätter Str. 31, Stgt., beim G.-Siegle-Haus).
:: 13.-15.04.2007 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain: Verantwortung für den Frieden im Nahen Osten - Lernen von Innovatoren
Gemeinsamen Tagung von Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv), Martin-Niemöller-Stiftung (MNS) und Arbeitskreis "Kirche und Israel" in der EKHN. Nähere Auskünfte: Dr. Karl Martin, eMail karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de, Programm
>> http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/
:: 16.04.2007 - 20.00 Uhr Museum unter der Y-Burg in Stetten/Remstal: Provinzielle Lebenswege. Ursula + Michael Sladek (EWS Schönau)
Sladeks wurden als Stromrebellen aus dem Schwarzwald bekannt, weil sie wesentlich dazu beitrugen, daß die BürgerInnen Schönaus 1997 erstmals in der BRD die Stromversorgung ihrer Gemeinde (EWS) übernahmen - atomstromfrei! Ebbe Kögel unterhält sich mit dem Ehepaar Sladek über ihren Lebensweg in der Provinz und erzählt von Aktionen nach Tschernobyl. Eintritt 5,- . VA: Allmende Stetten. Kontakt: ebbe.kogel@talk21.com.
:: 16.04.2007 - 19.30 Uhr im JUBEZ in Karlsruhe: Die kommenden Kriege - und wie sie noch zu vermeiden wären
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach. Die UNO ist seit dem Irak-Krieg empfindlich geschwächt. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin fest. Europa träumt von politischer Emanzipation durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme? VA: JUBEZ / Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Attac Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, eMail: suthiel@t-online.de
:: 18.04.2007 - 20.00 Uhr Ratskeller in Ludwigsburg: "Noch nie war die Gefahr größer als heute". Die neue nukleare Aufrüstung und der weltweite Kampf um Öl mit aktuellem Bezug zur Entwicklung im Iran
Vortrag, Diskussion und Gespräche mit Andreas Zumach Journalist und UNO-Korrespondent, Genf Autor des Buches "Die kommenden Kriege" (KIWI-Verlag). Unter dem Vorwand, das Land von Massenvernichtungswaffen zu befreien, griff die USA im März 2003 den Irak an. Seitdem ist die UNO empfindlich geschwächt. Immer mehr Staaten werden versuchen, sich in den Besitz von Atomwaffen zu bringen, aus Furcht, selbst angegriffen zu werden. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin mit der Option eines Einsatzes von Atomwaffen fest. Ein Atomkrieg ist demnach heute wahrscheinlicher denn je. Europa träumt von politischer Emanzipation gegenüber den USA durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme und eine Zukunft ohne die zivile wie militärische
Nutzung von Atomenergie? Es lädt ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ludwigsburg (Deutscher Zweig der War Resisters International) Kontakt: DFG-VK Ludwigsburg, ludwigsburg@dfg-vk.de
:: 20.-22.04.2007 in der Katholischen Akademie in Mülheim/Ruhr: "Zwischen Konfliktverschärfung und Friedensförderung - die Ambivalenz religiöser Texte in politischen Konflikten am Beispiel des Nahost-Konflikts"
Die Pax Christi Nahost-Kommission lädt herzlich ein zur Tagung mit Mitri Raheb und vielen anderen. Mehr
>> http://www.kirchevorort.de/bet3/einrichtg/wolfsburg/
:: 27.-29.04.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Mexiko: Bleibt nur der Aufstand? Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen in Oaxaca und Guerrero
Für internationales Aufsehen sorgte Mexiko in der letzten Zeit nicht nur wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juli 2006, an die sich monatelange Proteste anschlossen. Auch der indigen geprägte Süden des Landes ist stark krisengeschüttelt: Im Bundesstaat Oaxaca ging die Bevölkerung "auf die Barrikaden" und forderte über Monate hinweg die Absetzung des Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz. Seit dessen Amtsantritt Ende 2004 waren kritische Stimmen massiv unterdrückt worden. Im Laufe der mehrmonatigen Besetzung von Oaxaca-Stadt durch streikende LehrerInnen und Mitglieder sozialer Bewegungen wurden mehrere Demonstrierende umgebracht. Im Nachbarstaat Guerrero führte der geplante Bau des riesigen Wasserkraftwerks "La Parota" zu gewalttätigen Konflikten und sorgt weiterhin für Spannungen. Ziel der Tagung ist es, über die aktuelle Menschenrechtslage in den südmexikanischen Bundesstaaten Oaxaca und Guerrero zu informieren und zukünftige Perspektiven für die internationale Zusammenar
beit zum Schutz der Menschenrechtsarbeit zu entwickeln. MenschenrechtsverteidigerInnen aus Basisorganisationen und Nichtregierungsorganisationen in Oaxaca und Guerrero berichten aus ihrer Arbeit vor Ort. Mehr
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 04.-06.05.2007 in der Evang. Akademie im Rheinland: Konfliktlösung in interkulturellen Kommunen
Die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft nimmt zu - mit allen Chancen und Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben. Dabei wird das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft in Deutschland und Europa zunehmend auch als Problem und möglicher Auslöser von Konflikten wahrgenommen. Schule, Jugend- und Sozialeinrichtungen, Polizei und Politik vor Ort sehen sich häufig überfordert, gerade beim Vermitteln in und Lösen von interkulturellen Konflikten. Vielerorts spielen interkulturelle Aspekte inzwischen eine so entscheidende Rolle, dass "Integrationsprozesse" immer wichtiger werden. VA: Evang. Akademie im Rheinland in Kooperation mit dem Bund für soziale Verteidigung. Mehr
>> http://www.ev-akademie-rheinland.de/
:: 10.05.2007 - 20.00 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Welt-Macht EUropa - auf dem Weg in weltweite Kriege"
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europa-Woche der Stadt Karlsruhe. Referent: Jürgen Wagner, Buchautor und Vorstand der Informationsstelle Militarisierung, Tübingen. VA: Friedensbündnis Karlsruhe und DGB Mittelbaden / Nordschwarzwald. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de
:: 11.-13.05.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Jenseits von Frieden. Deutsches Engagement im Israel-Palästina-Konflikt
Die Tagung soll die aktuelle Situation sowie die Voraussetzungen und Bedingungen für einen neuen Friedensprozess in Nahost thematisieren. Außerdem geht es um die Frage, wie in Deutschland eine angemessene Haltung und Sprache zu/in dem Konflikt gefunden werden kann. Geplant mit pax christi - deutsche Sektion.
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html
:: 17.-20.05.2007 - Haus Venusberg in Bonn: "Kampf um Energieressourcen? Verteilungsgerechtigkeit statt Militärkonzepte"
Was ist im öffentlichen Bewusstsein die größte Bedrohung des 21. Jahrhunderts? Laut Umfrage ist es der Kampf gegen den Terrorismus, Studien nennen dagegen den Kampf um knappe Ressourcen und den Klimawandel. Die Industriestaaten erleben den Energiehunger und den steigenden Wohlstandskonsum in den Schwellenländern als Bedrohung. Gleichzeitig spitzt sich die materielle Benachteiligung von immer mehr Menschen zu. Auf diese ökologischen und sozioökonomischen Herausforderungen antwortet die "westliche Welt" mit Sicherheitskonzepten, die die Wirtschaftsinteressen zur Zielvorgabe militärischer Planungen machen - so auch das neue "Weißbuch ... der Bundeswehr". Hingegen werden friedens- und umweltpolitische Maßnahmen wie etwa die Überwindung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und der Kernenergie, ein Wandel hin zum nachhaltigen Lebensstil sowie die Gestaltung einer verteilungsgerechten und friedensfähigen Weltwirtschaft vernachlässigt. Bei der Jahrestagung des Versöhnungsbund
wird den Zusammenhängen zwischen Versorgungssicherheit und den militärischen oder auch friedenspolitischen Strategien nachgegangen und die Konsequenzen angesichts des Klimawandels auch für die weltwirtschaftlichen Strukturen aufgezeigt. Die Familientagung bietet auch pädagogische Hilfestellungen sowie kreative und Aktionsorientierte Angebote zum Thema. Mehr unter
>> http://www.versoehnungsbund.de/
:: 06.06.-08.06.2007 - G8-Gipfel Heiligendamm
Im Jahr 2007 wird der G8-Gipfel mit Kanzlerin Merkel als Gastgeberin in Heiligendamm / Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Zahlreiche NGOs und Initiativen bereiten Gegenveranstaltungen und Protestaktionen vor. Mehr Infos und den Aufruf zur Demonstration online unterschreiben unter:
http://www.heiligendamm2007.de
Zahlreiche Veranstaltungen finden auch im Vorfeld des G8-Gipfels statt. Eine Übersicht findet sich beim Netzwerk Friedenskooperative
>> http://www.friedenskooperative.de/themen/g8_2007.htm
:: 04.08.2007: 3. Pacemakers-Radmarathon: Heilbronn-Mannheim-Ramstein-Neustadt-Bretten-Ludwigsburg
Bundesministerin Wieczorek-Zeul: "Radmarathon ist ein wichtiges Zeichen gegen Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Konflikten." Seit 1. März können sich interessierte Radsportler für den am 4.8.2007 stattfindenden 3. Pacemakers-Radmarathon anmelden. Der Kurs startet in Heilbronn und führt über Mannheim, Ramstein, Neustadt an der Weinstrasse, Bretten und endet am Abend in Ludwigsburg. Der Radmarathon ist einer der außergewöhnlichsten Radsportveranstaltungen in Deutschland. Er verbindet die politischen Ziele einer atomwaffenfreien Welt und der Bekämpfung der weltweiten Armut mit der sportlichen Herausforderung, 346 km an einem Tag zurückzulegen. Die Pacemakers sind im Geiste des Wortes Schrittmacher für eine friedliche, gerechte Welt ohne Atomwaffen. Die Veranstaltung ist eingebunden in die Kampagne für ein atomwaffenfreies Deutschland bis 2010. Wer die Pacemakers unterstützen möchte, hat neben der Anmeldung für die Gesamtstrecke die Möglichkeit, auch nur eine Teilstrec
ke ab 54 km mitzufahren oder eine Streckenpatenschaft zu übernehmen. Jeder Pate erhält automatisch eine Pacemakers-Anstecknadel. Anmeldung und alle Unterstützungsmöglichkeiten
>> http://www.pace-makers.de
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Weitere Termine finden sich u.a.:
:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/
:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108
:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php
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atomstromfrei erzeugt >> http://www.stromrebellen.de
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