Date: March 7th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Ökumenische Erklärung
von Christinnen und Christen aller Konfessionen
zu Militärdoktrinen
im Dienste nationaler Wirtschaftsinteressen
hier lesen und online unterzeichnen:
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004080.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

Tornado-Einsätze in Afghanistan, drohender Luftkrieg der Vereinigten Staaten gegen den Iran, Klimakatastrophe - das sind ein paar Stichworte für Horrorszenarien, die am Horizont aufscheinen. Und auch wenn wir uns nicht gegen alles Unheil und Unrecht gleichzeitig stemmen können, so sollten wir doch das uns Mögliche tun, um etwas davon abwenden zu helfen. Dieser Newsletter enthält einige Hinweise zum Aktivwerden. Zu wünschen ist natürlich, dass wir darüber hinaus die Kraft und den Mut haben, etwas zur Entwicklung einer gerechteren, friedvolleren, lebenswerteren Welt beizutragen.



Aber die Lauen

Die da eintreten
für Kriege
ohne Greuel
für Hinrichtungen
ohne Grausamkeiten
für Verurteilungen
ohne Hinrichtung
für Strafvollzug
ohne Schläge
für Verhöre
ohne Folter
für Folter
ohne bleibende Schädigungen
für Ausbeutung
ohne zumutbare Härten
sollen gesegnet sein
ohne Segen
oder sollen verflucht sein
ohne Fluch

(Erich Fried)


Shalom Salaam Pace
Euer / Ihr
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Die Entsendung von Tornado-Jets hilft den Afghanen nicht - sie schadet aber Deutschland

:: 02. Feuer unterm Dach

:: 03. Krieg gegen Iran verhindern

:: 04. Iran: Die Kriegstrommeln werden immer lauter

:: 05. US-Generäle "werden hinschmeißen", wenn Bush einen Angriff auf den Iran befiehlt

:: 06. Das erste Opfer wird der Libanon sein

:: 07. Du und ich und der nächste Krieg

:: 08. Das Buch Esterina

:: 09. Berufssoldaten für das 21. Jahrhundert

:: 10. 8 Monate Haft für US-Verweigerer

:: 11. Pjöngjang gibt grünes Licht für Inspekteure

:: 12. An den Polen könnte die Klimaveränderung eine katastrophale Dynamik bekommen

:: 13. Energiesparen als Konjunkturmotor

:: 14. Optimal vernetzt: Die Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist möglich

:: 15. Bundesregierung lässt peinliche CO2-Statistik verschwinden

:: 16. Interkultureller Rat, PRO ASYL und DGB gegen geplante Verschärfungen des Zuwanderungsgesetzes

:: 17. Ich soll weg

:: 18. Indien 2006: 1400 Selbstmorde in nur einer Region


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Die Entsendung von Tornado-Jets hilft den Afghanen nicht - sie schadet aber Deutschland

Die kritischen Soldaten vom "Arbeitskreis Darmstädter Signal" appellieren in einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten, gegen die Entsendung deutscher Tornado-Aufklärungsjets nach Afghanistan zu stimmen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004263.html


:: 02. Feuer unterm Dach

Irak/Afghanistan: Eine strategische Truppenverschiebung und die "Koalition der Willigen" am Hindukusch. Von Jürgen Rose.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004264.html


:: 03. Krieg gegen Iran verhindern

Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, alles ihr Mögliche zu tun, um einen Krieg der USA gegen den Iran zu verhindern. Gleichzeitig wird die Bevölkerung aufgerufen, aktiv zu werden, um einen neuen Krieg zu verhindern.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/presseinformationen/004252.html


:: 04. Iran: Die Kriegstrommeln werden immer lauter

Obwohl die Hardliner in der US-Regierung schon lange auf einen bewaffneten Angriff gegen den Iran hinarbeiten, werden die Kriegstrommeln seit Anfang des Jahres immer unüberhörbarer. Die Anzeichen mehren sich, dass sich Washington tatsächlich auf einen Angriff vorbereitet, wie jüngste Maßnahmen überdeutlich machen. Von Jürgen Wagner.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004251.html


:: 05. US-Generäle "werden hinschmeißen", wenn Bush einen Angriff auf den Iran befiehlt

Einige der ranghöchsten Militärkommandeure der USA sind bereit, ihren Abschied zu nehmen, sollte das Weiße Haus einen Militärschlag gegen den Iran befehlen. Das verlauten ranghohe Geheimdienst- und Verteidigungs-Quellen. Von Sarah Baxter und Michael Smith.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004259.html


:: 06. Das erste Opfer wird der Libanon sein

Erstaunlich, wie leicht die Funken des amerikanisch-israelischen Feuers im Nahen/Mittleren Osten überspringen. Der Funkenflug jeder undurchsichtigen Äußerung, jeder Drohung aus Washington oder Teheran brennt ein Stück Libanon weg. Es ist kein Zufall, dass den UNO-Truppen im Südlibanon immer heftigeres Misstrauen vonseiten der schiitischen Bevölkerung entgegenschlägt. Es ist kein Zufall, dass Israel zornig wettert, die Hisbollah sei heute mächtiger als vor dem Juli-Krieg 2006. Und es ist kein Zufall, dass Hisbollah-Führer Sayed Hassan Nasrallah äußert, er habe weitere Raketen in den Libanon geholt. Von Robert Fisk.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004250.html


:: 07. Du und ich und der nächste Krieg

"Wir sind bereit für den nächsten Krieg", sagte ein Reservesoldat diese Woche zu einem Fernsehreporter, der über ein Brigademanöver auf den Golanhöhen berichtete. Was für ein Krieg? Gegen wen? Aus welchem Grund? Das wurde nicht gesagt, ja, nicht einmal gefragt. Der Soldat sah es als selbstverständlich an, dass bald ein Krieg ausbrechen werde, und es scheint, dass es für ihn nicht besonders interessant war, gegen wen dieser gerichtet sein wird. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004249.html


:: 08. Das Buch Esterina

"Patriotismus ist die letzte Zuflucht für einen Schurken," sagte Dr. Samuel Johnsohn schon vor über 200 Jahren. Wenn wir in diesem Satz Patriotismus durch Rassismus ersetzen, so haben wir die perfekte Entsprechung für die Esterina Tartman-Affäre. Sie hätte ein allgemein beliebtes Mitglied der Knesset sein können. Sie stammt aus einer angesehenen orientalischen Familie. Sie erschien am Ende der letzten Knessetphase auf der öffentlichen Bühne, als sie den Platz eines verstorbenen Mitglieds übernahm. Vom ersten Augenblick an kamen starke Gefühle der Ablehnung, ja, des Widerwillen und sogar der Abscheu gegen sie auf. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004261.html


:: 09. Berufssoldaten für das 21. Jahrhundert

Begehrter Arbeitgeber: Trotz der Verluste im Irak droht der US-Armee keine existenzielle Personalkrise. Eine Rückkehr zur Wehrpflicht des Vietnam-Krieges wird nicht erwogen. Von Konrad Ege.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004260.html


:: 10. 8 Monate Haft für US-Verweigerer

Der US-Kriegsdienstverweigerer Agustín Aguayo wurde gestern von einem US-Militärgericht in den Leighton-Barracks in Würzburg zu einer Haftstrafe von 8 Monaten verurteilt. Er war wegen Desertion und Verpassen der Verlegung der Einheit angeklagt worden. Zugleich verfügte das Gericht eine Degradierung und eine unehrenhafte Entlassung.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004267.html


:: 11. Pjöngjang gibt grünes Licht für Inspekteure

Nach mehr als vierjähriger Pause kehren die Kontrolleure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in die Koreanische Demokratische Volksrepublik (KDVR = Nordkorea) zurück. Ende vergangener Woche wurde IAEA-Generaldirektor Mohamed El Baradei zu einem offiziellen Besuch nach Nordkorea eingeladen. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004255.html


:: 12. An den Polen könnte die Klimaveränderung eine katastrophale Dynamik bekommen

Arktis und Antarktis spielen eine Hauptrolle im Klimasystem der Erde. Die riesigen Eisfelder mit ihrem blendenden Weiß reflektieren das Sonnenlicht und werfen es zurück ins Weltall. Doch das Eis an den Enden der Welt schmilzt, und es schmilzt immer schneller. Um die Veränderungen in den Polargebieten zu erforschen, haben 60 Nationen sich in einem der größten Projekte aller Zeiten zusammengefunden - dem Internationalen Polarjahr. Es startet am 1. März 2007.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004258.html


:: 13. Energiesparen als Konjunkturmotor

In den Wochen nach der Veröffentlichung des UN-Weltklimaberichts überschlagen sich geradezu die amtlichen Aktivitäten - in Deutschland, in der EU, in Australien und anderswo. Doch was sind sie wert? Ein Schritt vorwärts wird zweifellos getan, wenn der grundlegende Zusammenhang ins öffentliche Bewusstsein tritt: rascher Anstieg des Meeresspiegels als Folge des Ausstoßes von Treibhausgasen, drastische Senkung der Emissionswerte als mögliches Mittel, den Anstieg wenigstens zu mildern. Dass aber schon Entscheidendes geschieht, wird man kaum sagen können. Vielmehr folgt alles einem bekannten Muster. Es besteht darin, dass Regierungen und Konsumenten, auch Regierungen und Regierungen sich wechselseitig verklagen, die Industrie aber, als hätte gerade sie mit der ökologischen Not am wenigsten zu tun, wie eine heilige Kuh geschont wird. Von Michael Jäger
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004256.html


:: 14. Optimal vernetzt: Die Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist möglich

Der Anteil der Erneuerbaren Energien im deutschen Stromnetz steigt stetig. Er wird von aktuell rund 12 Prozent bis zum Jahr 2020 voraussichtlich auf deutlich über 30 Prozent steigen. Auch die Versorgung mit 100 Prozent regenerativ erzeugtem Strom ist im deutschen und europäischen Netz längerfristig möglich. Das zeigt das Beispiel Dänemark, wo die zeitweise Vollversorgung mit Windstrom bereits Realität ist.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004257.html


:: 15. Bundesregierung lässt peinliche CO2-Statistik verschwinden

Was nicht zu leugnen ist, muss noch lange nicht öffentlich herausposaunt werden. So lautet offenbar die Devise der Bundesregierung, wenn es um das Versagen der deutschen Autoindustrie geht, den CO2-Ausstoß bei Pkw zu senken. Wie Greenpeace heute offen legt, wurde eine Presseerklärung und eine Grafik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) so modififziert, dass die deutsche Autoindustrie nicht noch mehr in den Fokus der Kritik gerät.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004262.html


:: 16. Interkultureller Rat, PRO ASYL und DGB gegen geplante Verschärfungen des Zuwanderungsgesetzes

In der öffentlichen Debatte um den Gesetzentwurf zur Änderung des Zuwanderungsgesetzes konzentriert sich die Aufmerksamkeit zur Zeit auf die Frage einer bundesgesetzlichen Bleiberechtsregelung und den Streit der Regierungskoalition zu diesem Thema. Nicht im öffentlichen Bewusstsein ist, dass in dem aktuellen Gesetzentwurf unter dem Deckmantel der Umsetzung von EU-Richtlinien eine Vielzahl drastischer Verschärfungen im Ausländer- und Einbürgerungsrecht enthalten ist. Er ist von grundsätzlichem Misstrauen gegenüber Migranten und einem Geist der Abschottung gegenüber Flüchtlingen geprägt. Elemente des Gefahrenabwehrechts werden ausgebaut, Abschottung und Ausgrenzung gefördert.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004253.html


:: 17. Ich soll weg

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten. Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." Sagt Götz Werner, Chef der DM Drogeriemärkte in einem Gespräch im Stern. Was können wir tun? "Widerstand ist das Geheimnis der Freude!" sagt die afroamerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Alice Walker. Unser großes Problem ist das der Vereinzelung. Wir sind so leise geworden, mucken nicht auf gegen die vielfältigen Formen der Repression. Immer noch ist da Scham auf unserer Seite. Ein persönlich-politischer Bericht einer Erwerbslosen. Von Ellen Diederich.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004265.html


:: 18. Indien 2006: 1400 Selbstmorde in nur einer Region

Bauernsuizid - ein neuer, zunehmender Trend. Und immer mehr Bauern geben der Regierungspolitik die direkte Schuld an ihrem Elend - nicht mehr Dürre oder Überschwemmungen. Manche dieser Menschen konfrontieren die Regierung auf tragische Weise. Girsawle und Kuchankar begingen Selbstmord. Suizid an sich ist schon eine Botschaft, doch seit einigen Monaten richten sich die Abschiedsbriefe der Bauern, die sich töten, direkt an Ministerpräsident Vilasrao Deshmukh oder sogar an den indischen Premierminister Manmohan Singh. Von P. Sainath.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004266.html


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II. Hinweise

:: Eilt: Sagen Sie Nein zur Entsendung deutscher Tornados - Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan beenden

Am 9. März wird der Bundestag voraussichtlich darüber abstimmen, ob deutsche Aufklärungstornados nach Afghanistan entsendet werden sollen. Seit über fünf Jahren ist die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz, sowohl im Rahmen der ISAF-Mission als auch im Rahmen der Operation "Enduring Freedom". Afghanistan ist seitdem nicht friedlicher geworden, was Kritiker nicht überrascht. Im Gegenteil. Das zunächst auf Kabul und nur wenige Teile des Landes vorgesehene militärische Engagement wird immer mehr ausgeweitet, ISAF und "Enduring Freedom" vermischen sich immer mehr. Um die erstarkten Taliban zu bekämpfen, spricht die NATO offen von einer ISAF-Frühjahrsoffensive im Süden des Landes. Mit einer Entsendung deutscher Aufklärungstornados würde die Bundeswehr aktiv in Kampfeinsätze eingebunden. Es ist jetzt Zeit, dem Militäreinsatz ein Ende zu setzen und über eine neue Afghanistan-Strategie mit allen politischen und diplomatischen Mitteln nachzudenken. Der seit über fünf Jahren andauernde
Krieg führt zunehmend zu einem zweiten Irak und muss umgehend beendet werden. Überzeugen Sie Ihre Wahlkreisabgeordneten von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen sowie die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien, sich gegen die Entsendung von deutschen Aufklärungs-Tornados auszusprechen, als ersten Schritt zum Abzug aller Soldaten aus Afghanistan. Je mehr Menschen sich an der Mailaktion beteiligen, desto größer wird die Chance, die Zustimmung im Bundestag zu verweigern. Die Aktion ist eingebettet in viele weitere Aktivitäten der Friedensbewegung gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr, u.a. unter dem Motto "Jedes Ziel ist ein zuhause". Eine Initiative der DFG-VK mit Unterstützung von: IPPNW, Informationsstelle Militarisierung e.V., Kooperation für Frieden, Netzwerk Friedenskooperative, Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier und Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.
>> http://www.schritte-zur-abruestung.de/email-aktion.php
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004222.html


:: Klima-Appell: "Zeit zum Handeln!"

Der Klimaschutz steht groß auf der Fahne der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Doch während des ersten Drittels der Präsidentschaft stand Deutschland bei wichtigen klimapolitischen Schritten auf der Bremse - wie vor drei Wochen bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes von Neuwagen. Das muss sich jetzt ändern! Am kommenden Freitag treffen sich die Staats- und Regierungschefs in Brüssel zum EU-Gipfel. Dort wird über Maßnahmen zum Klimaschutz verhandelt. Mit einem Klima-Appell fordert Compact von der Bundesregierung, dass sie sechs wichtige klimapolitische Schritte durchsetzt. Der Klima-Appell soll auch nach dem EU-Gipfel fortgeführt werden. Auf dem informellen Treffen der Umweltminister am 1. Juni in Essen sollen wir tausende Unterschriften präsentiert werden - eingefroren in eine 5-Meter breite Eiswand mit dem Schriftzug: "Zeit zum Handeln!" Die Eiswand schmilzt während des Treffens - wie die verbleibende Zeit zum Handeln. Unterzeichnen Sie den Klima-Appell. Mehr dazu
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004268.html


:: Jetzt unterzeichnen: Resolution "100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2050"

Der Klimawandel hat bereits spürbar begonnen. Er zerstört die Lebensgrundlage vieler Menschen, Tiere und Pflanzen und kostet die Volkswirtschaft ein Vermögen. Die Importabhängigkeit von fossilen und nuklearen Energien vor allem aus Krisenregionen nimmt kontinuierlich zu und bedroht die Versorgungssicherheit. Und immer mehr Experten warnen davor, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung weltweit in wenigen Jahren überschritten sein wird (Peakoil) und danach durch die Verknappungssituation die Öl- und Gaspreise massiv ansteigen werden. Die Solarinitiativen und alle Unterzeichner dieser Resolution fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf, die Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien bis 2050 als Ziel ihrer Energiepolitik in Deutschland zu setzen und kurzfristig mit hoher Priorität entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles zu beschließen und umzusetzen. Bitte unterstützen Sie diese Resolution bis 31. Mai 2007. Mehr dazu
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004268.html


:: G8-Proteste stärken - jetzt den Aufruf unterzeichnen!

Die G8 steht für Globalisierung zum Nutzen der Reichen und Mächtigen. Dass unsere Vorstellungen von einer menschenwürdigen Welt ganz andere sind, werden wir im Juni beim Gipfel in Heiligendamm deutlich machen. "Ein starker Protest braucht starke Unterstützung!" Deshalb bittet attac: Stärkt die G8-Proteste, unterzeichnet den Aufruf zu den Protesten! Eine andere Welt ist möglich, wenn viele Menschen sich international vernetzen und in Bewegung setzen, wenn viele Leute den Mut finden, Widerstand zu leisten. Jede zusätzliche Unterschrift unter den Aufruf macht den Protest wirkungsvoller. Deshalb: Leitet bitte dieses Aktionsaufruf weiter an Menschen, die sich auch für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz stark machen! Eine wirksame Unterstützung ist nur einen Mausklick entfernt - der Aufruf kann online unterzeichnet werden unter
>> http://www.attac.de/heiligendamm07/pages/aktion.php


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III. Veranstaltungstermine


:: 21.03.2007 - 20.00 Uhr Lamm am Markt in Tübingen: Plädoyer für eine Umkehr zu einem friedlichen Nahen Osten - Ist das Antisemitismus oder Nächstenliebe?

Fragt Prof. Dr. Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Verleger wurde 1951 als zweites Kind von Überlebenden des Holocaust in Ravensburg geboren. Daher war es für ihn ein tiefes Bedürfnis, in Deutschland jüdisches Leben wiederaufzubauen. 2001 konnte er die Jüdische Gemeinschaft in Lübeck mitbegründen. Er war dort im Vorstand, bis 2006 Vorsitzender des Landesverbands der jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein und ist Delegierter des Landesverbands im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Im Sommer 2006 äußerte er sich unter dem Eindruck des israelisch-libanesischen Krieges öffentlich kritisch zu den militärischen Maßnahmen der israelischen Regierung. Die jüdische Gemeinde Lübecks hat ihm daraufhin ihr Mandat für den Vorsitz der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein entzogen. Im November 2006 startete Rolf Verleger zusammen mit 70 weiteren jüdischen ErstunterzeichnerInnen aus Deutschland die Unterschriften-Kampag
ne Schalom5767, die ein Plädoyer für eine Umkehr zu einem friedlichen Nahen Osten ist und mehr kritische Distanz der Bundesregierung gegenüber der israelischen Politik fordert. Prof. Dr. Rolf Verleger studierte Psychologie und arbeitet heute an der Neurologischen Universitätsklinik in Lübeck. VA: AK Palästina TÜ, Evangelische Stiftskirchengemeinde, Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Verein Arabischer Studenten und Akademiker


:: 27.03.2007 im Ökumenischen Zentrum in Berlin-Spandau : Israel - Palästina: Bestandsaufnahme und Perspektiven

Dr. Reiner und Judit Bernstein (München) sind Initiatoren der sogenannten Genfer Initiative, die in längeren Verhandlungen mit moderaten politischen, militärischen und zivilgesellschaftlichen Vertretern beider Seiten vor 3 1/2 Jahren einen Friedensvertrag formuliert und von diesen unterschreiben ließen. Dieser "Genfer Friedensvertrag" ist ein "Stachel im Fleisch" der israelischen Regierung, weil er zeigt, dass bei gutem Willen Frieden möglich ist bis hin zur Lösung so strittiger Fragen wie die Rolle Jerusalems als palästinensischer Hauptstadt und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Diese Veranstaltung ist die erste einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Israel - Palästina: Verhandlungen - Rückzug - Frieden", in der in monatlichen Vorträgen prominente deutsche und internationale Gäste sprechen werden, u.a. Prof. Dr. Rolf Verleger, Gideon Levy (Israel), Dr. Bahman Nirumand, Prof. Sumaya Farhat-Naser (Palästina). Bereits am 27.02.2007 um 11 Uhr wird die Foto-Ausstellun
g "Palästina - Alltag unter Besatzung" (von Salah Kanaan und Anja Zückmantel) eröffnet, die bis zum 05.04.2007 montags bis freitags von 14 - 18 Uhr zu besichtigen ist. Mehr
>> http://www.oekumenischeszentrum.de/


:: 28./29.03.2007 - Faslan (Schottland): Aktion für eine atomwaffenfreie Zukunft in Schottland - Einladung zu Faslane365

Am 1.Oktober 2006 hat die 365-tägige gewaltfreie Blockade der britischen Atom U-Boot Basis Faslane in Schottland begonnen! Die Aktion fordert die endgültige Abrüstung der britischen Atomwaffen. Viele aktive und engagierte Menschen aus verschiedenen Bewegungen aus aller Welt, setzten sich mit dieser einmaligen Aktion für ihre Visionen einer gerechten und friedlichen Zukunft ein. Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) möchte sich mit einer Gruppe aus Deutschland daran beteiligen. Im Vorfeld werden Vorbereitungstreffen stattfinden. Kontakt für Fragen, Anregungen, mehr Informationen und Unterstützung: Stephanie Astner, faslane365@gmx.de, 030-65702187. Mehr Infos
>> http://www.gaaa.org/international.htm und http://www.faslane365.org


:: 29.03.2007 - 19.30 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Kleine Waffen - GROSSE WIRKUNG

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Kleinwaffen und Rüstungsexporten mit Jürgen Grässlin, Freiburg, Bundessprecher der DFG-VK und Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS); Autor zahlreicher Bücher über die Rüstungs- und Automobilindustrie. VA: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International); Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270, eMail: suthiel@t-online.de


:: 01.04.2007ff. - bundesweit: Ostermärsche und -aktionen 2007

Die Ostermärsche werden in diesem Jahr die EU-Präsidentschaft der Bundesregierung kritisch begleiten, die zunehmende Militarisierung der EU kritisieren und auch auf die Themen zum G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm aufmerksam machen. Die nach den Plänen Präsident Bushs zu befürchtenden weiteren Eskalationen im Irak und im Irankonflikt sowie der Schlüsselkonflikt Israel/Palästina werden eine wichtige Rolle spielen. Die Ostermärsche finden traditionell in regionaler und lokaler Verantwortung statt. Infos zum Thema Ostermärsche und -aktionen 2007 finden sich unter
>> http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2007.htm , Terminübersicht
>> http://www.friedenskooperative.de/om2007.htm



:: 07.04.2007 - 12.00 Uhr in Calw: Ostermarsch Baden-Württemberg: "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!"

Unter dem Motto "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!" steht der diesjährige Ostermarsch 2007 des Friedensnetzes Baden-Württemberg. Auftaktkundgebung: 12 Uhr, Einfahrt zur Graf-Zeppelin-Kaserne, RednerInnen: Tobias Pflüger (MdEP, IMI [http://www.imi-online.de]), Heike Hänsel (MdB, Die Linke), anschl. Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: 14.15 Uhr, unteres Ledereck, Martin Spreng (DGB-Regionsvors. Mittelbaden), Ulrich Duchrow (Theologe), Bernd Riexinger (ver.di). Die diesjährigen Forderungen sind Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan, die Einstellung jeglicher Unterstützung des US-geführten Krieges im Irak, keine Kriegsdrohungen und Sanktionen gegen den Iran, weltweite Abschaffung der Atomwaffen, den sofortigen Stopp des Umbaus der Bundeswehr in eine Interventionsarmee, Auflösung des KSK als aggressivste Einheit der Bundeswehr, keine Militarisierung der EU, kein Aufbau einer europäischen Interventionsarmee. Kontakt und Aufruf: Kontak
t: Friedensnetz Baden-Württemberg, E-Mail: buero@friedensnetz.de, Internet
>> http://www.friedensnetz.de


:: 13.-15.04.2007 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain: Verantwortung für den Frieden im Nahen Osten - Lernen von Innovatoren

Gemeinsamen Tagung von Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv), Martin-Niemöller-Stiftung (MNS) und Arbeitskreis "Kirche und Israel" in der EKHN. Nähere Auskünfte: Dr. Karl Martin, eMail karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de, Programm
>> http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/


:: 16.04.2007 - 19.30 Uhr im JUBEZ in Karlsruhe: Die kommenden Kriege - und wie sie noch zu vermeiden wären

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach. Die UNO ist seit dem Irak-Krieg empfindlich geschwächt. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin fest. Europa träumt von politischer Emanzipation durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme? VA: JUBEZ / Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Attac Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, eMail: suthiel@t-online.de


:: 18.-20.04.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Aufbruch in sonnige Zeiten! Energie für Klima und Gerechtigkeit

Die Klimafrage ist seit der Veröffentlichen des 4. IPCC-Berichtes im Februar verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Alle reden von den Folgen des Klimawandels und was dagegen getan werden sollte. Die Auswirkungen auf Entwicklungsländer werden zwar auch thematisiert, aber eher am Rande. Die Klimaforschung geht davon aus, dass die Folgen in vielen Regionen in Afrika, Asien und Lateinamerika gravierender sein werden als bei uns. Der bisherige Anstieg der Treibhausgase wurde überwiegend von den Industrieländern verursacht. Es geht daher auch um die Frage, wer welche Beiträge zur Vermeidung des Klimawandels und zur Anpassung an Klimaveränderungen erbringen sollte und wie sich eine größere Klimagerechtigkeit herstellen lässt. Mehr
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 20.-22.04.2007 in der Katholischen Akademie in Mülheim/Ruhr: "Zwischen Konfliktverschärfung und Friedensförderung - die Ambivalenz religiöser Texte in politischen Konflikten am Beispiel des Nahost-Konflikts"

Die Pax Christi Nahost-Kommission lädt herzlich ein zur Tagung mit Mitri Raheb und vielen anderen. Mehr
>> http://www.kirchevorort.de/bet3/einrichtg/wolfsburg/


:: 27.-29.04.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Mexiko: Bleibt nur der Aufstand? Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen in Oaxaca und Guerrero

Für internationales Aufsehen sorgte Mexiko in der letzten Zeit nicht nur wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juli 2006, an die sich monatelange Proteste anschlossen. Auch der indigen geprägte Süden des Landes ist stark krisengeschüttelt: Im Bundesstaat Oaxaca ging die Bevölkerung "auf die Barrikaden" und forderte über Monate hinweg die Absetzung des Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz. Seit dessen Amtsantritt Ende 2004 waren kritische Stimmen massiv unterdrückt worden. Im Laufe der mehrmonatigen Besetzung von Oaxaca-Stadt durch streikende LehrerInnen und Mitglieder sozialer Bewegungen wurden mehrere Demonstrierende umgebracht. Im Nachbarstaat Guerrero führte der geplante Bau des riesigen Wasserkraftwerks "La Parota" zu gewalttätigen Konflikten und sorgt weiterhin für Spannungen. Ziel der Tagung ist es, über die aktuelle Menschenrechtslage in den südmexikanischen Bundesstaaten Oaxaca und Guerrero zu informieren und zukünftige Perspektiven für die internationale Zusammenar
beit zum Schutz der Menschenrechtsarbeit zu entwickeln. MenschenrechtsverteidigerInnen aus Basisorganisationen und Nichtregierungsorganisationen in Oaxaca und Guerrero berichten aus ihrer Arbeit vor Ort. Mehr
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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