Menschenrechtsverletzungen
19. April 2004
Lebenshaus fordert: Keine Abschiebung von Flüchtlingen in den KosovoDas Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. appelliert in einem Schreiben vom 18.04.2004 an die Innenminister von Bund und Länder, Angehörigen von Minderheiten aus dem Kosovo angemessenen Schutz zu gewähren. Beim Lebenshaus weiß man aufgrund des engen Kontaktes zu Ashkali-Familien, die aus dem Kosovo geflohenen sind, um deren Verfolgung sowie um die Ängste von hier lebenden Flüchtlinge vor Abschiebung. (mehr...) 18. April 2004 Leyla Zana ruft zur Gründung eines internationalen Friedenskomitees aufLeyla Zana, die ehemalige Abgeordnete der pro-kurdischen “Demokratischen Partei” (DEP), die aufgrund ihres Friedensengagements seit mehr als 10 Jahren im Gefängnis ist, hat in einem offenen Brief an die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin Sirin Ebadi und die Vorsitzende der französischen Freiheitsstiftung, Danielle Mitterand, die Gründung eines internationalen Friedenskomitees vorgeschlagen. (mehr...) 12. April 2004 Die Stadt Vučitrn ist "zigeunerfrei" - Die Opfer eines Pogroms im Kosovo fordern die Aufnahme in EU-StaatenNikolaus von Holtey ist am 22. März 2004 im offiziellen Auftrag von Pax Christi Sektion Deutschland in das Kosovo gereist, um die Umstände der inzwischen bestätigten Vertreibung der Gemeinschaft der Ashkali von Vučitrn/Vushtrri zu untersuchen. Er berichtet von der Zerstörung und Vertreibung und der tiefen Erschütterung aller Gemeinschaften von Minderheiten des Kosovo. (mehr...) 02. April 2004 Die USA und HaitiAlle, die sich wirklich Sorgen um Haiti machen, werden natürlich verstehen wollen, auf welche Weise es zu der jüngsten Tragödie gekommen ist. Und für diejenigen, die das Privileg hatten, in irgendeiner Weise mit den Menschen dieses gepeinigten Landes in Berührung zu kommen, ist ein solcher Versuch nicht nur natürlich, sondern unvermeidlich. Von Noam Chomsky. (mehr...) 01. April 2004 Pogrome in Kosovo rufen Gleichgültigkeit hervorDie aktuelle Krise im Kosovo geschah nach der Schaffung von Übergangsstrukturen, die in Einklang mit westlichen Richtlinien stehen, nachdem Wahlen für ein neues Parlament abgehalten wurden, nach zahllosen Konferenzen, die das Ziel hatten, die Region wiederaufzubauen etc. Es wird jetzt offensichtlich, dass all das nicht funktioniert hat. Die Intervention des Westens hat das Problem nicht gelöst, sie hat es nur modifiziert. Von Boris Kagarlitsky. (mehr...) 28. März 2004 Rachel Corrie - erster Jahrestag ihrer ErmordungAm 16. März 2004 hielten Menschen in verschiedenen Teilen der Welt Kundgebungen und Mahnwachen ab, um der jungen Amerikanerin Rachel Corrie zu gedenken. Sie war Mitglied der ISM (Internationale Solidaritätsbewegung). Genau vor einem Jahr, am 16. März 2003, wurde Rachel im Gazastreifen mithilfe eines israelischen Bulldozers ermordet. (mehr...) 19. März 2004 DaimlerChrysler und die toten argentinischen GewerkschafterAndrea Noll beleuchtet in ihrem Kommentar die Rolle von DaimlerChrysler während der Zeit, als in Argentinien Militärjuntas diktatorisch herrschten (1976-1983). 1976/1977 “verschwanden” mehrere Arbeiter spurlos aus der Mercedes-Fabrik in Gonzalez Catan. Es gibt den Verdacht der - zumindest indirekten - Kooperation von Daimler mit der argentinischen Militärjunta. Die Militärs kidnappten / töteten mehrere Mitglieder einer linken, unabhängigen, von der Belegschaft gewählten Gewerkschaft des Mercedes-Werks Catan. (mehr...) 16. März 2004 Safi: die Geschichte einer couragierten jungen Frau, die sich aus ihrem Martyrium befreitAm 10.03.2004 hat die in Kinshasa (Kongo) erscheinende Tageszeitung "Le Potentiel" den Bericht einer jungen Frau über ihr Martyrium veröffentlicht. Dieser erschütternde Bericht ist dazu geeignet, den anonymen Zahlen über die Greueltaten in der Demokratischen Republik Kongo ein Gesicht zu geben. "Ich bin gerannt, gerannt..., um mich zu retten. Ich hatte den Eindruck, als ob ich flog. Das, was ich wußte, war, daß ich rennen mußte, um mein Leben zu retten". 20. Februar 2004 Dringender Aufruf zur Teilnahme an einer Beobachtungsdelegation am 8. März: Frauen, die kämpfen, sind eine Gefahr für das System...Das Kurdische Frauenbüro für Frieden Cenî ruft dringend zur Teilnahme an einer kurzfristigen Beobachtungsdelegation am 8. März nach Diyarbakir auf. Seit geraumer Zeit wird in der Türkei systematisch gegen Frauen vorgegangen, die sich für eine gesellschaftliche und politische Veränderung in der Türkei einsetzen. Seit Mai laufen massive Operationen gegen Frauendemonstrationen, Kundgebungen und verschiedene Aktionen. Friedliche Kundgebungen werden mit grober Gewalt angegriffen und Polizeihunde auf unbewaffnete Frauen gehetzt. (mehr...) 17. Februar 2004 Beobachtungen an den CheckpointsVictoria Buch berichtet von den alltäglichen Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser an den militärischen Kontrollpunkten. Sie denkt, dass das Ziel dieser Politik ganz offensichtlich Groß-Israel ist, vom Jordan bis zum Meer, in dem die Palästinenser durch die Siedler ersetzt werden. Für Sharon und Mofaz sind die Palästinenser per definitionem keine möglichen Partner für Koexistenz. Diese Politik bringt das Land an den Rand eines existentiellen Abgrundes. (mehr...) |
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