Friedensbewegung, Geschichte
19. Januar 2012
Dorothy Day und die Catholic-Worker-BewegungChristlicher Anarchismus ist spätestens seit Leo Tolstoi eine Strömung innerhalb der heterogenen anarchistischen Bewegung. Die Catholic-Worker-Bewegung ist Teil dieses christlich-anarchistischen Spektrums. Sebastian Kalicha versucht in diesem Artikel sowohl einen Einblick in die Welt der Catholic Workers (CW) als auch in Leben und Werk von Dorothy Day (1897-1980) - eine der GründerInnen der CW - zu geben, um sich anschließend mit den libertär-sozialistischen Aspekten dieser Bewegung und dieser Person zu beschäftigen. (mehr...) 22. Dezember 2011 Aus der Friedensbewegung: Hommage an Horst-Eberhard RichterAndreas Buro hat für die Kooperation für den Frieden einen Erinnerungstext für den am 19.12.2011 verstorbenen Horst-Eberhard Richter verfasst, in dem er dessen Engagement in der Friedensbewegung würdigt. (mehr...) 11. Dezember 2011 Österreichs vergessener Visionär - Der Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann FriedKeine Reaktion des Kaisers, keine Presse. Als Jude und Freimaurer - aus einfachsten Verhältnissen stammend - blieb ihm gesellschaftliche Akzeptanz verwehrt. Seine Feinde wollten ihn vergessen machen. Das ist ihnen gelungen. Heute kennt kaum jemand den Namen dieses europäischen Visionärs: Alfred Hermann Fried. (mehr...) 11. Oktober 2011 "Die meisten Menschen wissen es nicht mal, dass es Atomwaffen noch gibt"Drei wichtige Jahrestage - 30 Jahre Großdemo Bonn, 25 Jahre Großdemo Hasselbach, 25 Jahre Gipfel Reykjavik - erinnern in diesen Tagen an die noch immer unerledigten Abrüstungsgedanken vom letzten Jahrhundert. Der Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen", zu dem 50 Organisationen und Gruppen gehören, fordert anlässlich dieser Jahrestage erneut, dass ein Vertrag zur Ächtung von Atomwaffen - wie bei biologischen und chemischen Waffen - verhandelt wird. (mehr...) 09. Oktober 2011 Legendäre Friedensdemonstration auf dem Bonner Hofgarten vor 30 JahrenAm 10. Oktober 1981 kamen 300.000 Menschen zur inzwischen legendären Demonstration gegen die atomare "Nachrüstung" auf die Bonner Hofgartenwiese. Sie protestierten gegen die von der NATO geplante Stationierung von "Pershing II"-Mittelstreckenraketen und "Cruise Missiles"-Marschflugkörpern und forderten ein atomwaffenfreies Europa und das Ende der Blockkonfrontation. Das Netzwerk Friedenskooperative erinnert an das für viele Engagierte prägende Ereignis auf seiner Internetseite mit einer Diashow, Tondokumenten und den Redetexten von Heinrich Böll, Heinrich Albertz, Coretta King, Petra Kelly, Gert Bastian, Helmut Gollwitzer und Dorothee Sölle. (mehr...) 11. September 2011 Terroranschläge in den USA: Die Gewaltspirale durchbrechen!Das Netzwerk Friedenskooperative erinnert zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 an eine damals von vielen Friedensorganisationen und zehntausenden Menschen in Deutschland unterzeichnete Erklärung, die Solidarität mit den Opfern und Angehörigen ausdrückte, aber auch dringlich vor den zu erwartenden militärischen Reaktionen und einer "Eskalation der Gewaltspirale" warnte. (mehr...) 19. Juli 2011 Heinemann: Ein wahrer Glücksfall1951 wird in der Bundesrepublik eine Volksbefragung gegen die Remilitarisierung verboten. Ein Protagonist dieses Vorhabens übernimmt 1969 das Amt des Bundespräsidenten. Von Rudolf Walther. (mehr...) 15. Mai 2011 Lektionen aus dem 1. Weltkrieg für die Friedensbewegung (I)Die Obama-Administration führt im Ausland weiterhin Militäroperationen durch. Wir nähern uns dem Krieg aus einer historischen Perspektive. Wie werden Kriege gemacht - und weitergeführt? Wie gelingt es Politikern, die Bevölkerung dazu zu bringen, einen Krieg geschlossen zu unterstützen? Warum kämpfen Menschen weiter, nachdem die nationale Euphorie verflogen und der Krieg unpopulär geworden ist? In seinem neuen Buch geht Adam Hochschild diesen und vielen weiteren Fragen nach - anhand eines der blutigsten Konflikte, die es je gab: dem 1. Weltkrieg. Interview mit ihm von Amy Goodman. (mehr...) 03. Dezember 2010 "Bei Abriss Aufstand": Die Schwaben proben die Revolution (II)Wolfgang Sternstein ist in einem Beitrag ausführlich auf der Frage nachgegangen, wie es komme, dass die Umgestaltung des Bahnhofs von Stuttgart einen derartigen Aufstand auslösen könne. Dabei sieht er in Stuttgart 21 ein Musterbeispiel dafür, was geschehe, wenn der Souverän, das Volk, praktisch von jeder direkten Mitsprache bei politischen Entscheidungen ausgeschlossen werde. Ausführlich hat er die Protestformen dieses "gewaltfreien Aufstands" dargestellt. Daran knüpft er nun in einer Fortsetzung an, in der er auf die Ereignisse in Stuttgart vom "Schwarzen Donnerstag" am 30. September 2010 und danach bis hin zum Schlichterspruch eingeht. (mehr...) 26. März 2010 Vor 50 Jahren: Der erste Ostermarsch in DeutschlandVor 50 Jahren, an Ostern 1960, fand der erste Ostermarsch in der Bundesrepublik Deutschland statt, an dem sich einige hundert Menschen beteiligten. Daraus wurde dann in den folgenden Jahren die Ostermarsch-Bewegung, eine massenhafte außerparlamentarische Bewegung. Diese damals ganz neue Aktionsform - dreitägige Märsche, unabhängig von Großorganisationen organisiert - hat zur ersten "Neuen Sozialen Bewegung" und zur außerparlamentarischen Opposition in der Bundesrepublik geführt. Nach einer Unterbrechung in den 70er Jahren wurde ab 1980 wieder an diese Ostermarsch-Tradition angeknüpft, die sich bis heute fortsetzt. Doch wie ist es überhaupt zu dieser Ostermarsch-Bewegung gekommen und welchen Verlauf hat sie genommen? Von Michael Schmid. (mehr...) |
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