Gedenken
02. Februar 2005
Deutsche Bahn: Armselige Einstellung zur eigenen GeschichteNach mehreren Medienberichten über das Bahnhofsgedenken vom 27. Januar 2005 und steigendem Zuspruch für eine Unterschriftenliste an die Deutsche Bahn AG befindet sich das Unternehmen auf dem Rückzug. Die Konzernleitung hatte die Ausstellung von Fotos und Dokumenten über die Todestransporte von 11.000 französischen Kindern, die auf dem deutschen Schienennetz der Ermordung zugeführt worden waren, auf sämtlichen Personenbahnhöfen der Bundesrepublik untersagt. Gegen das Verbot protestieren inzwischen über 200 Personen und Organisationen in einem “Offenen Brief”. (mehr...) 25. Januar 2005 Das Gedenken muss der Wahrheit verpflichtet bleibenVor 60 Jahren wurde am 27. Januar das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Siebentausend kranke und erschöpfte Menschen hatten es überlebt. Die industrialisierte Menschenvernichtung, der über eine Million Menschen allein an diesem Ort zum Opfer fielen, hatte ein Ende gefunden. Auschwitz ist historischer Ort und zugleich Symbol der verbrecherischen Politik der Nationalsozialisten. Eine Erklärung des Geschäftsführenden Vorstandes von pax christi zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz. (mehr...) 24. Januar 2005 Auf dem deutschen Schienennetz nach Auschwitz: elftausend KinderIn vier deutschen Städten werden am 27. Januar 2005 Gedenkveranstaltungen auf zentralen Bahnhöfen der Deutschen Bahn AG stattfinden. Demnach haben sich in Wuppertal, Frankfurt am Main, Leipzig und Dresden Initiativgruppen gebildet, um an die Todestransporte der Jahre 1942 bis 1944 zu erinnern. Damals waren 11.000 Kinder aus Frankreich, darunter 520 Kinder deutscher Emigranten, über das Schienennetz der Reichsbahn nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet worden. Die Deutsche Bahn AG hat eine entsprechende Ausstellung auf ihren Publikumsbahnhöfen untersagt. (mehr...) |
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