Konsumismus - Lebensweise
23. Dezember 2003
An die Lebenden! Streitschrift gegen die Welt der ÖkonomieDiese Streitschrift von Raoul Vaneigem gegen die Grundlagen unserer Zivilisation ist eine vehemente Verteidigung des individuellen Erlebens und der Kostenlosigkeit der Bedürfnisse, die anstelle der tyrannischen Macht der Arbeit und des Geldes die Wesensmerkmale der menschlichen Lebendigkeit sind. "An die Lebenden!" ermuntert dazu, die Wünsche nach einem Leben im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen nicht länger "der gefräßigen Bestie der ökonomischen Todesmaschinerie" zu opfern. Die unablässige Heiligsprechung der Ökonomie negiert das konkrete Individuum, bewirkt den Schlaf seiner Vernunft, verkrüppelt seine Emotionalität und nährt so die Ungeheuer der Misere, die als soziale und ökologische Katastrophe die Basis der gelebten menschlichen Existenz verschwinden lassen. (mehr...) 08. November 2003 Eine bessere, gerechtere, zukunftsfähige Welt ist möglichWolfgang Frommelt greift das Motto der Ökumenischen Friedensdekade auf: “Teufelskreise verlassen”. Er meint, die Teufelskreise, die Millionen Menschen weltweit in Friedensgruppen, in Menschenrechtsorganisationen, in Sozialen Bewegungen verlassen, um für eine menschlichere, eine gerechtere Welt zu kämpfen, diese Teufelskreise sind von Menschen gemacht: Der Teufelskreis der Verdummung, der Verarmung und unsere Teufelskreise des Wachstums. Diese Teufelskreise zerstören alles, was der Menschen würdig und heilig wäre. Doch eine bessere, gerechtere, zukunftsfähige Welt ist möglich. Eine bessere Welt ist machbar. (mehr...) 26. Mai 2003 Kultur des Widerstands
15. Mai 2003 Wächst uns durch Konsum Rettung zu?Bei jedem Gang zum Supermarkt wird uns suggeriert, die Ressourcen des Planeten seien unerschöpflich. Unsere persönliche und politische Identität ist inzwischen unentwirrbar mit unserem Kaufverhalten verbunden. Konsum als Substitut für Demokratie, als Ersatz für Emotionalität und politisches Engagement. Aziz Choudry macht klar, dass soziale und ökologische Gerechtigkeit zwei Dinge sind, die es nicht als Ware auf dem Markt zu kaufen gibt. Wir müssen weniger konsumieren und uns mehr organisieren. (mehr...) |
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