King, Martin Luther
10. Dezember 2004
Vor 40 Jahren: Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther KingAm 10. Dezember 1964 erhielt Martin Luther King den Friedensnobelpreis. Er wurde für seine erfolgreichen Bemühungen um die Gewaltlosigkeit ausgezeichnet. Nachdem das Nobelpreiskomitee Mitte Oktober 1964 seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, wurde King sofort mit Gratulationen aus der ganzen Welt überschüttet. Während seines Aufenthaltes in Europa zur Preisverleihung fand er von allen Seiten Zuspruch, Aufmerksamkeit und freudige Anerkennung. In Kings Heimat stieß die Verleihung des Friedensnobelpreieses aber nicht nur auf Zustimmung. Vom FBI wurde King noch vor der Entgegennahme des Preises zum Selbstmord aufgefordert. Wir dokumentieren die Dankesrede, die M.L. King am 10.12.1964 bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreis in Oslo hielt. (mehr...) 15. November 2004 I Have A Dream - Die Martin Luther King StoryAuch wenn es den “späten” King, den radikalen Kriegsgegner, nicht zeigt, ein Schauspiel mit Musik für die ganze Familie, das anzuschauen und anzuhören lohnt. Aus dem bewusst gesetzten Akzent gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt wurde bereits ein überwältigender Publikumserfolg. Neue Spielzeit: 12. Oktober bis 20. Januar 2004. (mehr...) 03. Oktober 2004 "... bis das Recht strömt wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein mächtiger Strom"Michael Schmid hat auf Einladung des Gesprächsforum Ökumenische FriedensDekade eine Meditation zu einem Bild eines Denkmals für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung in Montgomery, Alabama, geschrieben. Der Autor geht auf Kings gewaltfreien Kampf gegen Rassismus, Armut und Krieg ein. Ebenso, dass wir von der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung lernen können, wie sich durch gemeinsames Engagement, mit Protesten und gewaltfreien Aktionen, viel bewegen und verändern lässt. (mehr...) 10. September 2004 Spektakulär, tabuisiert und bejubelt: Martin Luther King vor 40 Jahren in Ost-BerlinVor 40 Jahre machte Martin Luther King einen Besuch in Ost-Berlin. Als Anti-Imperialist, Freiheitskämpfer und öffentlich bekennender Vietnamkriegsgegner stand er in der offiziellen DDR hoch im Kurs. Den Ideologen der DDR-Partei- und Staatsführung, wie denen der sozialistischen “Bruderländer”, war er aber suspekt. Denn der Lehre vom gerechten Krieg, dem bewaffneten Befreiungskampf und der bewaffneten Revolution setzte Martin Luther King Geist und Methode des gewaltfreien Kampfes entgegen - und war damit erfolgreich. Von Georg Meusel. (mehr...) 05. Juli 2004 Das Leben des gewaltfreien Kämpfers Martin Luther King jr.Am 15. Januar 2004 wäre M.L. King 75 Jahre alt geworden. Dass der 1968 ermordete Friedensnobelpreisträger auch heute noch als interessante und faszinierende Persönlichkeit wahrgenommen wird und große Bedeutung für Theorie und Praxis der Gewaltfreien Aktion hat, erlebt Michael Schmid immer wieder bei Veranstaltungen, die er in Verbindung mit dem Film “Dann war mein Leben nicht umsonst” anbietet. Wir veröffentlichen hier das Vortragsmanuskript für diese Veranstaltungen. (mehr...) 23. April 2004 Visionär der Gewaltlosigkeit - Martin Luther KingHans-Eckehard Bahr porträtiert in diesem Text, der für eine Radio-Sendung geschrieben wurde, Martin Luther King. King sei beflügelt gewesen von einer politischen Vision einer Weltgemeinschaft gleichberechtigter Menschen. Es sei ein Wunder, aber in den 34 Jahren seit dem gewaltsamen Tod des schwarzen Pfarrers habe die Zahl derjenigen, die seinem Beispiel folgten, in vielen Ländern überraschend zugenommen. (mehr...) 15. April 2004 Kings Denken und Handeln: Eine bleibende HerausforderungHeinrich W. Grosse erinnert in einem Nachwort des Buches von Clayborne Carson: “Erwachen des Kampfes. Das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) und das Erwachen des afro-amerikanischen Widerstands in den sechziger Jahren” an seine eigenen Erfahrungen in den USA der 60er Jahren. Er skizziert drei Aspekte einer Herausforderung, die insbesondere durch King für unsere Gegenwart besteht: Gewaltfreiheit und direkte Aktion; der Zusammenhang von Rassismus, Armut und Krieg; Universalismus. (mehr...) 04. April 2004 Martin Luther King: Das Haus der WeltMartin Luther King wurde am 4. April 1968 in Memphis, Tennessee, ermordet. Ihm zu Gedenken veröffentlichen wir am 4. April 2004, dem 36. Jahrestag seiner Ermordung, auf der Lebenshaus-Website seine vielleicht größte Rede: “Das Haus der Welt”. Er beschreibt darin die enormen Herausforderungen, denen sich die Menschheit stellen muss. (mehr...) 20. März 2004 "Man muss mit der Menschheit von vorn beginnen." Zur Erinnerung an Martin Luther King (1929 - 1968)Werner Onken würdigt in einem kleinen Aufsatz das Leben von Martin Luther King. Er streicht dabei heraus, dass Kings Leben genau an der Stelle endete, wo der Kampf gegen die Rassendiskriminierung in einen gemeinsamen Kampf von Menschen aller Rassen um die Überwindung der sozialen Ungerechtigkeit und des Unfriedens übergegangen sei. (mehr...) 09. Februar 2004 Eine Eskalation der Menschlichkeit. Kings Bedeutung für Amerika heuteDer Autor Stewart Burns spricht mit Julie Polter von Sojourners über Kings Bedeutung für Amerika heute. Burns weist darauf hin, dass King in seinen letzten Lebensjahren deutlich seinen Kampfgeist gesteigert habe. Es sei ziemlich phänomenal, zu sehen, wie er sich leidenschaftlich einsetzte, die Armut zu beseitigen und doch gleichzeitig fast fanatisch bestrebt war, sich an gewaltfreie Prinzipien zu halten. Viele Aktivisten würden heute großartige Dinge für die Bewegung der globalen Gerechtigkeit machen. Aber sie würden nicht ihr humanes Anliegen für ihren Gegner vergrößern. Sie würden ihr Engagement für Gerechtigkeit vergrößern, aber nicht ihr Mitgefühl. King war sei ein bemerkenswertes Beispiel dafür, beides gleichzeitig zu tun. (mehr...) |
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