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20. Februar 2013 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gedankenfragmente: Vom Recht auf Nichtunterstützung und dem Recht auf Widerstand

Am 29. Januar 2013 fand im Auswärtigen Amt in Berlin unter Schirmherrschaft des deutschen Außenministers ein "Germany - Sudan and South Sudan Business Day" statt. Während kein anderes westliches Land aktuell solche Veranstaltungen mit dem diktatorischen Regime im Sudan durchführt, protestierten sowohl sudanesische als auch internationale Menschenrechtsorganisationen gegen diesen Vorstoß Deutschlands. In der deutschen Öffentlichkeit jedoch blieb die Konferenz weitgehend unkommentiert. Eine Demonstration von 50 bis 60 Personen vor dem Auswärtigen Amt wurde indes von der Polizei mit Gewalt geräumt, es gab mindestens drei Verletzte und drei Verhaftungen. Julia Kramer macht sich in nachfolgendem Artikel Gedanken zu diesem Tag.

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12. Februar 2013 | News
Newsletter “nasS” zu deutsch-sudanesischer Wirtschaftskonferenz in Berlin

Am 29. Januar 2013 fand im Auswärtigen Amt Berlin unter Schirmherrschaft des deutschen Außenministers ein "Germany - Sudan and South Sudan Business Day" statt. Während kein anderes westliches Land aktuell solche Veranstaltungen mit dem diktatorischen Regime im Sudan durchführt, protestierten sowohl sudanesische als auch internationale Menschenrechtsorganisationen gegen diesen Vorstoß Deutschlands. Die aktuelle Ausgabe des von der Lebenshaus-Mitarbeiterin Julia Kramer zusammengestellten Newsletters "nasS" (nonviolent action solidarity with Sudan) beschäftigt sich mit der Wirtschaftskonferenz und einigen Folgen, z.B. verletzten Demonstrierenden.

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25. Januar 2013 | Internationales, Militär und Krieg
Scharfe Kritik von Menschenrechtlern - Konferenz für Investitionen im Sudan schadet deutschem Ansehen und verhöhnt Opfer von Gewalt und Willkür

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine am kommenden Dienstag im Auswärtigen Amt geplante Konferenz für Investitionen im Sudan und Südsudan scharf kritisiert. "Trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen in beiden Staaten fördert das Auswärtige Amt die Werbung für deutsche Investitionen", kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen. "Statt auf ein Ende der Menschenrechtsverletzungen hinzuwirken, wird die Regierung des Sudan für ihre menschenverachtende Politik belohnt. So verhöhnt man nicht nur die Opfer von Völkermord, Gewalt und Willkür, sondern schadet auch dem Ansehen deutscher Außen- und Menschenrechtspolitik."

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15. Dezember 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Eine Wiederbegegnung im internationalen Flüchtlingscamp in Berlin

"Ist N. hier?" - "Schaut dort drüben im ersten Zelt rechts!". Im nebligen Dunkel des abendlichen Oranienplatzes in Berlin stehen eine beträchtliche Anzahl großer Zelte fast surreal in dem kleinen Parkstück. Um ein Lagerfeuer wärmen sich an diesem Spätnovemberabend Flüchtlinge und UnterstützerInnen aus aller Welt. Es dauert eine ganze Weile, bis wir N. finden - wir blicken uns ungläubig an, mir stockt der Atem, ich schlucke schwer. Die "Crazy Ladies", wie wir uns in Khartoum genannt hatten, waren wiedervereint - wenn auch unter ganz, ganz anderen Bedingungen als damals im Sudan. Von Julia Kramer.

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26. September 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Wellenreiten in der Wüste

Wie sich Wellen des Protests und der Repression im Sudan brechen und die Welt wegsieht. Von Julia Kramer.

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17. August 2012 | News
Aktivistinnen und Aktivisten aus Haft im Sudan entlassen

Vor 10 Tagen haben wir um Beteiligung an einer Eilaktion der Menschenrechtsorganisation "Frontline Defenders" gebeten und darum, in Protestbriefen an die sudanesische Regierung und die sudanesische Botschaft in Deutschland die Freilassung von Mai Shutta, Bakry AlAlajami und Faisal Shabu aus der Haft im Sudan zu fordern. Nun gibt es die erfreuliche Nachricht, dass Mai Shutta am 11. August, Bakry AlAlajami und Faisal Shabu am gestrigen 16. August aus dem Gefängnis entlassen worden sind.

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05. Juli 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Tage des Zorns im Sudan

Seit dem 16. Juni 2012 sind ununterbrochen Menschen auf den Straßen Khartoums und anderer sudanesischer Städte, um ihre Stimme u.a. gegen Preiserhöhungen im Transportbereich und bei Alltagsgütern, für Demokratisierung und einen Regimewechsel zu erheben. Der vergangene Freitag markierte einen bisherigen Höhepunkt an Protesten, aber auch an Repression - über Tausend wurden verhaftet. Hintergründe zur aktuellen Verhaftungswelle gegen die protestierende Zivilgesellschaft im Sudan, 4.7.2012. Von Julia Kramer.

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02. Juni 2012 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Gebt gewaltfreier Veränderung im Sudan eine Chance!

Der französische Kommentator Gérard Prunier titelte in der Ausgabe der New York Times vom 4. Mai 2012: "In Sudan, Give War a Chance" ("Gebt dem Krieg im Sudan eine Chance"). Damit reiht er sich ein in eine lange Liste zahlloser Analysten und Entscheidungsträger, die penetrant - selbst nach den Aufständen des Arabischen Frühlings - die Option der Veränderung durch gewaltfreie Bewegung im Sudan ignorieren. Von Julia Kramer.

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21. April 2012 | Internationales, Militär und Krieg
Am Rande des Krieges

Der mit deutscher Hilfe von Sudan abgespaltene Südsudan provoziert einen neuen Krieg. Das Regime im südsudanesischen Juba hat seine Truppen vor einigen Tagen ein Erdölfeld besetzen lassen, das der Internationale Gerichtshof in Den Haag schon vor Jahren Khartum zugesprochen hat. Es lieferte zuletzt gut die Hälfte der sudanesischen Gesamtfördermenge und ist für Sudan unverzichtbar, da das Land ohnehin rund drei Viertel seiner Erdölvorräte an den losgelösten Südsudan verloren hat. Khartum schlägt jetzt zurück und sucht die Kontrolle über das Erdölfeld wiederzugewinnen; die Kämpfe drohen zu einem umfassenden Krieg zu eskalieren.

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12. Juli 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Englisch statt Arabisch

Die Bundesregierung begrüßt die am Samstag offiziell vollzogene Abspaltung des Südsudan und kündigt eine enge Kooperation mit dem neuen Staat an. Deutschland werde die Regierung in Juba auch weiterhin beim Aufbau funktionierender staatlicher Strukturen unterstützen, teilen Kanzlerin und Außenminister mit. Die Bundesrepublik trägt bereits seit den 1990er Jahren maßgeblich dazu bei, dass das rohstoffreiche Gebiet sich von Khartum lösen und die Sezession vorbereiten konnte.

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28. Mai 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Probleme nicht militärisch lösen

Im November 2010 sind die Abgeordneten der Linken Jan van Aken, Christine Buchholz, Niema Movassat, Kathrin Voglerwir in den Sudan gereist, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Der Zeitpunkt war gezielt gewählt, mitten in den Vorbereitungen für das Referendum über die Unabhängigkeit des Südsudans, das am 9. Januar 2011 stattgefunden hat. Nun liegt ihr  umfassender Bericht über die Reise vor, der neben Bewertungen der Lage auch Aussicht für die Zukunft gibt.

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13. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Der Sudan steht vor einem Erdbeben

Ein politisches Erdbeben scheint im Anzug zu sein, das den Sudan erschüttern und Schockwellen über Afrika senden wird. Ab 9. Januar 2011 ist eine Volksabstimmung angesetzt, in der die acht Millionen Bewohner des südlichen Sudan darüber abstimmen sollen, ob sie sich von den 34 Millionen Bürgern des nördlichen Sudan trennen und ihre eigene Nation Südsudan schaffen wollen. Von Eric Margolis.

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12. Januar 2011 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Vom Nutzen der Sezession

Dank langjähriger Unterstützung auch aus Berlin steht der Südsudan nach dem am 9.1.2011 gestarteten Abspaltungsreferendum vor der Sezession. Daran, dass eine klare Mehrheit für die Trennung von Khartum stimmen wird, besteht kein Zweifel. Damit nähert sich eine geostrategische Operation des Westens ihrem Höhepunkt, die es zum Ziel hat, die reichen Ressourcengebiete des Sudan arabischer Kontrolle zu entziehen und sie stattdessen an die westlich orientierten Staaten Ostafrikas anzubinden.

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26. Oktober 2010 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Alternativen zur Gewalt: Sudanesische Geschichten zur “Transformation von Macht”

"Ich verbreitete Gewalt. Ich war eine Rebellin. Aber ich weiß, dass Menschen sich ändern können - denn ich habe mich geändert." Mama Bougie, eine frühere Kämpferin im sudanesischen Bürgerkrieg, ist heute einer der KoordinatorInnen des Projektes "Alternativen zur Gewalt" (AVP) im Sudan. "In einem Rollenspiel in einem AVP Workshop wurde mir klar, dass ich meine Geschichte erzählen und darüber nachdenken kann, wie ich handelte und wie ich mich anders verhalten kann."

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22. November 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Zerschlagen und neu aufbauen

Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik unterstützen Rebellenmilizen aus Darfur und weiten ihre Zuarbeit für die Sezessionsregierung des Südsudan aus. Wie das von der Bundesregierung finanzierte Europäische Zentrum für Minderheitenfragen (EZM) mitteilt, hat es vor zwei Wochen ein Treffen maßgeblicher Anführer der Aufstände in Darfur an seinem Sitz in Flensburg organisiert. Ziel war demnach die Einigung auf eine gemeinsame Strategie. Die in Flensburg vertretenen Rebellenmilizen haben die jüngste Verhandlungsrunde vom vergangenen Wochenende in Libyen boykottiert und damit eine Einigung mit der Zentralregierung des Sudans unmöglich gemacht.

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02. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Darfur: Aller Tod kommt aus den Gewehrläufen!

In Darfur/West-Sudan, so heißt es unisono in den bürgerlichen Medien, habe von 2003 bis 2005 der erste "Genozid" im 21. Jahrhundert stattgefunden. Immer wieder wird über eine massive Militärintervention des Westens diskutiert. Zur Geschichte eines Massenmords in Afrika. Von Sal Macis.

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03. September 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Deutsche Sezessionshilfe im Sudan schürt den Bürgerkrieg Seit der Sudan 1956 die Unabhängigkeit erlangte, befindet sich das Land nahezu permanent im Ausnahmezustand. Schon die Jahre 1963-1972 waren von blutigen Auseinandersetzungen geprägt, denen nach einer nur kurzen Zwischenphase von 1982 bis heute ein zweiter Bürgerkrieg folgte. Trotz der Tatsache, dass in Folge der Auseinandersetzungen etwa zwei Millionen SudanesInnen umkamen und wohl doppelt so viele vertrieben wurden, zeigte der Westen lange Zeit wenig bis kein Interesse, sich für eine Beilegung des Konfliktes einzusetzen. Nachdem im Sudan bedeutende Ölvorkommen gefunden wurden, hat sich dies aber insbesondere in Berlin und Washington geändert. Von Jürgen Wagner. (mehr...)
25. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Auf in den Sudan! Am 22.04.2005 haben alle Fraktionen im Bundestag dem Einsatz von 75 deutschen Militärbeobachtern im Sudan zugestimmt. Noch vor der Abstimmung haben Tobias Pflüger und Jürgen Wagner dargelegt, dass Profitinteressen deutscher Konzerne den eigentlichen Grund für die Stationierung der Bundeswehrsoldaten im Sudan darstellen. Das “Friedensabkommen”, zu dessen Unterzeichnung Khartum nur unter massiven westlichen Drohungen, insbesondere von deutscher Seite, gezwungen werden konnte, wird fälschlicherweise als Meilenstein für die Beendigung des nun bereits 21 Jahre andauernden Bürgerkriegs gefeiert. (mehr...)
11. Dezember 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Nikolaus - deutsche Fürsorge für Afrika mit “militärischen Konsequenzen” Mit den Worten Jesu Christi (“Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan”) ruft der deutsche Bundespräsident zu “humanitäre(n) Interventionen” in Afrika auf. Teile des afrikanischen Kontinents befänden sich in einem Zustand, der an das vorchristliche Barbarentum erinnert. Hier gelte es “mutig” einzugreifen “und sich vor allem um die zu kümmern, denen es schlechter geht”. Vorbild deutscher Sittlichkeit und Fürsorge für Afrika sei “Sankt Martin, der den Mantel mit dem Bettler teilt, oder de(r) Heilige Nikolaus, der den Armen bringt, was sie brauchen.” (mehr...)
17. November 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Waffenhandel mit dem Sudan - Öl ins Feuer der Katastrophe in Darfur Der Waffenhandel im und mit dem Sudan blüht. Ein neuer Bericht von amnesty international (ai) belegt Art und Herkunft der Waffen ebenso wie deren Einsatz bei Menschenrechtsverletzungen in Darfur. Demnach profitieren vom Handel mit Waffen zahlreiche Regierungen weltweit ebenso wie die sudanesische Regierung und die von ihr unterstützten Janjawid-Milizen. Leidtragende sind die Zivilisten der Krisenregion Darfur. Ein verbindliches und kontrolliertes Waffenembargo sei daher dringend nötig. Der Kölner Wissenschaftler und Afrika-Kenner Stefan Kröpelin zweifelt am behaupteten Ausmaß der Katastrophe in der Provinz Darfur. (mehr...)
23. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Afrika - Objekt der Begierde Kaum Beachtung fand der Oberbefehlshaber der NATO, US-General James L. Jones, als er im vergangenen Jahr deutlich machte, dass die Terrorismusbekämpfung in Afrika immer wichtiger für das Bündnis werde. Genauso wenig Aufmerksamkeit fand seine Bemerkung, die NATO solle sich in Afrika kleine Stützpunkte, so genannte “lilly pads”, zulegen, von denen aus schneller interveniert werden könnte. Afrika gerät immer deutlicher in den Blick der Sicherheits- und Militärpolitik. Von Otfried Nassauer. (mehr...)
17. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Die geopolitische Dimension Die ökonomischen strategischen Interessen Berlins und Washingtons zielen auf die Teilung des Landes. Die westlichen Staaten tragen mit ihrer Interessenspolitik eine erhebliche Mitverantwortung bei der Eskalation blutiger Auseinandersetzungen und machen damit militärische Interventionen in Ländern wie dem Sudan häufig erst “notwendig.” Von Jürgen Wagner. (mehr...)
22. Juli 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Aufruf für den Sudan David Nally meint, wenn man die etablierte Presse durchschaut und die sehr unregelmäßigen und emotionslosen Nachrichten über das anhaltende Morden im Sudan liest, ergreift einen der erschreckende Gedanken, dass es vielleicht keinen interessiert. Angesichts einer menschlichen Katastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes ist es wahrlich tragisch, dass diese Gewalttätigkeiten nicht wenigstens zu ernsthaften Diskussionen führen. (mehr...)
20. Juli 2004 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Sudan: Vergewaltigung als Kriegswaffe Ein neuer Bericht von amnesty international listet Hunderte Fälle von sexueller Gewalt in der sudanesischen Krisenregion Dafur auf. Regierungsnahe Janjawid-Milizen vergewaltigen systematisch Frauen und Mädchen. Amnesty international fordert, dass die internationale Gemeinschaft Vergewaltigung als Kriegsverbrechen endlich ernst nehmen muss! (mehr...)
26. Mai 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Sudan: Reichhaltige Bodenschätze In Berlin mehren sich Stimmen für einen Militäreinsatz im Sudan und die anschließende Teilung des Landes. Während ein Friedensabkommen in dem Bürgerkriegsstaat offenbar unmittelbar bevorsteht, kritisieren deutsche Medien den Sudan als “nationalstaatliches Kunstgebilde” und rufen Erinnerungen an die Aufspaltung Jugoslawiens wach. Der Südsudan verfügt über reichhaltige Bodenschätze, unter anderem Öl, Gold und Uran. (mehr...)